Leipzig, 30.09.2026
Die Anschlussleitung für das BMW-Werk Leipzig ans Wasserstoff-Kernnetz macht
Fortschritte. Das haben die beteiligten Unternehmen der BMW Group, MITNETZ GAS und ONTRAS im Rahmen eines Vor-Ort-Termins
im Beisein des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer, und des parlamentarischen Staatssekretärs
beim Bundesminister für Verkehr, Christian Hirte, bekannt gegeben.
Gemeinsame Pressemitteilung von MITNETZ
GAS und ONTRAS
Die Anbindung des BMW-Werks an das Wasserstoff-Kernnetz ist für MITNETZ GAS das erste Großvorhaben
dieser Art. Als Netzdienstleister stehen wir voll hinter der Energiewende und freuen uns, unsere Kompetenzen aus dem Bau und
Betrieb von Infrastruktur für unsere Kunden einbringen zu können, sagt Kai Richter, kaufmännischer Geschäftsführer bei MITNETZ
GAS.
MITNETZ GAS errichtet die Gas-Infrastruktur zum Anschluss des BMW-Werks an das ONTRAS H2-Startnetz, das
wiederum Teil des deutschlandweiten Wasserstoff-Kernnetzes ist. Die Netzdienstleistung umfasst die vollständige Planung, Errichtung
und Inbetriebnahme einer H2-ready Gasdruckregel- und Messanlage, von rund zwei Kilometern Gashochdruckleitung und den Anschluss
an das vorgelagerte ONTRAS-Netz.
Gemeinsam zeigen BMW, MITNETZ GAS und ONTRAS, wie die Dekarbonisierung einer
Schlüsselindustrie vor Ort funktionieren kann. Gleichzeitig unterstreichen wir die elementare Bedeutung, die Moleküle für
das Gelingen der Transformation unserer Energieversorgung haben. Mit dem ONTRAS H2-Startnetz bieten wir Unternehmen in Mittel-
und Ostdeutschland dafür eine konkrete Option, ergänzt Ralph Bahke, ONTRAS-Geschäftsführer Steuerung und Entwicklung.
Aktuell hat MITNETZ GAS bereits den ersten Bauabschnitt mit rund 400 Metern Leitung auf dem Werksgelände fertiggestellt.
Der Baubeginn für den 2. Bauabschnitt soll Ende September 2026 erfolgen. Der Projektabschluss ist für Mitte 2027 geplant.
Die Inbetriebnahme der Wasserstoffleitung im ONTRAS H2-Startnetz ist bis Ende 2027 vorgesehen. Im BMW-Werk Leipzig soll der
Wasserstoff zur Lacktrocknung in der Lackiererei zum Einsatz kommen.
Das ONTRAS H2-Startnetz umfasst als Teil
des deutschlandweiten Wasserstoff-Kernnetzes ca. 600 Kilometer Leitungen in Mittel- und Ostdeutschland. Davon entstehen etwa
80 Prozent durch die Umstellung bereits bestehender Erdgasleitungen auf den Transport von Wasserstoff so auch die Leitung
bis zum Netzkopplungspunkt für die Anschlussleitung des BMW Group Werks Leipzig.
Leipzig, 13.05.2026
Die Nachfrage nach Transportkapazitäten im künftigen Wasserstoff-Kernnetz
übertrifft bereits zum Start der Reservierungsphase die Erwartungen der Netzbetreiber. Das Interesse aus dem Markt ist ein
klares Signal für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland. Die Betreiber des Wasserstoff-Kernnetzes hatten die
gemeinsame Reservierungsphase am 19. März 2026 gestartet.
Gemeinsame Pressemitteilung der Wasserstoff-Kernnetzbetreiber
Dass die Nachfrage bereits kurz nach dem Start so hoch ist, zeigt deutlich, wie wichtig das Kernnetz für den Markthochlauf
in Deutschland ist. Gemeinsam schaffen wir die Grundlage für den Aufbau von Lieferketten und ermöglichen somit langfristige
Investitionsentscheidungen im H2-Markt, so Barbara Fischer, Geschäftsführerin des FNB Gas.
Seit dem Start sind
zahlreiche Reservierungsanfragen eingegangen, von denen ein Großteil bereits positiv mit der Vorlage eines Reservierungsangebots
beantwortet wurde. Weitere Anfragen befinden sich aktuell in der Prüfung. Die Nachfrage zeigt, dass Unternehmen entlang der
Wasserstoff-Wertschöpfungskette frühzeitig konkrete Bedarfe anmelden und auf den Aufbau einer leistungsfähigen Transportinfrastruktur
setzen.
Zum aktuellen Zeitpunkt wurden insg. 32 Anfragen gestellt. Dabei wurden in den Clustern Ein- und Ausspeise-Kapazitäten
in Höhe von bis zu ca. 2,9 GW und für den Clusterübergangstransport (CÜT) Kapazitäten in Höhe von bis zu ca. 0,6 GW ange-fragt.
Der frühste geplante Nutzungsbeginn ist 2027.
Die Prüfung der Anfragen erfolgt auf Basis der Kapazitäten, die
im zweiten Marktinformationspaket am 5. März durch die Netzbetreiber veröffentlicht wurden. In Fällen, in denen die angefragten
Kapazitäten über diesen Stand hinausgehen, kommt ein strukturierter Prozess mit Einzelfallprüfung zur Anwendung. Dieses Verfahren
hat sich bewährt: Alle bislang geprüften Anfragen konnten positiv beantwortet werden.
Eine weitergehende Information
des Marktes ist zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen.
Leipzig, 02.03.2026
Gemeinsam mit Mannesmann Linepipe GmbH und Mannesmann Großrohr GmbH hat
ONTRAS Gastransport GmbH (ONTRAS) einen Vertrag über die Lieferung von ca. 100 Kilometer Rohrleitungen geschlossen. Die Rohrstücke
dienen zum Bau zweier Abschnitte der Wasserstoff-Pipeline zwischen Salzgitter (Niedersachsen) und Angersdorf (Sachsen-Anhalt)
im ONTRAS H2-Startnetz. Bei dem Vertragsabschluss handelt es sich um die größte Einzelbeschaffung der ONTRAS-Geschichte.
Mit der Beschaffung der Rohrleitungen für einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag vollzieht ONTRAS einen weiteren
Schritt im Aufbau des ONTRAS H2-Startnetzes. Die Leitungsstücke mit der Leitungsdimension DN 800 bzw. DN 600 (ca. 80 bzw.
60 cm Durchmesser) dienen zum Neubau zweier Abschnitte der Ferngasleitung (FGL) 702, die die mitteldeutsche Region mit der
Stahlregion Salzgitter verbindet und ab Dezember 2029 Wasserstoff transportieren soll. Die Pipelinestücke produziert in
europäischen Werken werden ab 2027 sukzessive auf die Baustellen entlang der Trasse geliefert.
Mit der sorgfältigen
Prüfung und Auswahl dieser Lieferanten machen wir einen signifikanten Schritt in Richtung der geplanten Fertigstellung der
FGL 702 und damit einer Leitung, die im deutschlandweiten Wasserstoff-Kernnetz eine Schlüsselrolle einnimmt, so ONTRAS-Geschäftsführer
Steuerung und Entwicklung Ralph Bahke.
Die FGL 702 ist ein elementarer Bestandteil des ONTRAS H2-Startnetzes
600 Kilometer Wasserstoffleitungen für Mittel- und Ostdeutschland und der Beitrag von ONTRAS zum deutschlandweiten Wasserstoff-Kernnetz,
das im Oktober 2024 durch die Bundesnetzagentur genehmigt wurde. Bei der FGL 702 handelt es sich um eine Trasse, die ursprünglich
zum Transport von Erdgas errichtet wurde und nun auf Wasserstoff umgerüstet wird. Neu gebaut werden 67 Kilometer zwischen
Salzgitter und Wefensleben (Landkreis Börde) sowie 34 Kilometer zwischen Preußlitz (Bernburg) und Angersdorf (Teutschenthal
bei Halle) in Sachsen-Anhalt. Für beide Neubauprojekte beginnen 2026 die Planfeststellungsverfahren und nach jetzigem Planungsstand
ab 2027, bzw. 2028 die Baumaßnahmen. Die dazwischenliegenden Abschnitte können nach sorgfältiger Prüfung und Genehmigung durch
unabhängige Sachverständige auf den H2-Transport umgestellt werden. Die Transportbereitschaft des Leitungsabschnittes und
damit der kommerzielle Betrieb und die Versorgung von Kunden mit Wasserstoff soll im Dezember 2029 hergestellt sein.
Leipzig, 17.02.2026
Wir sind sehr stolz darauf, dass wir weiter zu den beliebtesten Arbeitgebern
in Ostdeutschland gehören, sagt Laureen Johannsen, Personalleiterin von ONTRAS. Wir verbinden die Sicherheit eines stabilen
Kerngeschäfts mit der Dynamik neuer Energieträger wie Wasserstoff. Unsere Kultur basiert auf einem starken Miteinander und
attraktiven Rahmenbedingungen. Gemeinsam gestalten wir den Wandel: Wir modernisieren unser Transportnetz, hinterfragen bestehende
Arbeitsabläufe und digitalisieren Prozesse.
Diese konsequente Weiterentwicklung macht ONTRAS zu einem Top Arbeitgeber
in Leipzig und zu einem Unternehmen, das die Wasserstoff-Transformation aktiv vorantreibt.
Was schätzen die
Mitarbeitenden besonders? Laut kununu genießen sie eine gesunde Work-Life-Balance und spüren echten Teamgeist. Veränderungen
gestalten sie aktiv mit, während das Unternehmen Sicherheit und Stabilität bietet eine Kombination, die Vertrauen schafft
und für Begeisterung sorgt. Wir gratulieren ONTRAS zur erneuten Auszeichnung mit dem Top Company-Siegel. Zum fünften Jahr
in Folge das ist etwas ganz Besonderes, sagt Nina Zimmermann, CEO von kununu. Nur fünf Prozent der Unternehmen qualifizieren
sich für dieses besondere Siegel. Die Auszeichnung basiert auf den unabhängigen Bewertungen der Mitarbeitenden auf kununu.
ONTRAS gehört damit zu den Unternehmen mit dem besten Arbeitsumfeld in Deutschland.