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azubi- & studientage Leipzig | Die Leitmesse für Bildung und Karriere in Leipzig

Die Sicherheit unserer Besucher und Aussteller liegt uns am Herzen...

  • Die mmm message messe & marketing GmbH arbeitet bei allen Veranstaltungen grundsätzlich sehr eng mit den Sicherheitsbehörden zusammen.
  • Jede Veranstaltung wird im Vorfeld auf mögliche Risiken hin bewertet.
  • Die Anforderungen und die Festlegung der notwendigen Maßnahmen sind immer auf den Bedarf der einzelnen Veranstaltungen und auf die aktuelle Situation abgestimmt.
  • Die Abstimmung erfolgt in enger Kooperation mit dem jeweiligen Sicherheitsteam und den Polizeibehörden.
  • Speziell ausgebildete Sicherheitsfachleute sind während der Veranstaltungen vor Ort.
  • Wegen der jüngsten Geschehnisse sind leider zusätzliche Präventions- und Sicherheitsmaßnahmen für Veranstaltungen erforderlich.
    • Das Aufsichtspersonal des Veranstalters oder von ihm beauftragte Dritte sind aus Sicherheitsgründen berechtigt, Taschen, Rucksäcke und ähnliche Behältnisse und Kleidung, wie Mäntel, Jacken und Umhänge auf ihren Inhalt zu überprüfen.
      • Besucher müssen sich somit auf Einlasskontrollen einstellen, die u.U. zu Wartezeiten führen können.
      • Besucher der Messe werden außerdem gebeten, größere Gepäckstücke, Rucksäcke sowie Gegenstände aller Art, die nicht unbedingt erforderlich sind, zu Hause bzw. im Auto zu lassen. Damit sollen die Kontrollen unterstützt und beschleunigt werden.
  • Der Veranstalter behält sich vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechts- oder linksextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechts- oder linksextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
  • Desweiteren behält sich der Veranstalter vor, bei Verletzung von Ver- und Geboten der Hausordnung sowie bei sonstigen erheblichen Störungen und Belästigungen anderer Veranstaltungsteilnehmer, dem oder den Verletzern bzw. Störern ein befristetes oder unbefristetes Hausverbot zu erteilen.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass das Messegelände zur Sicherheit der Besucher und Aussteller Videoüberwacht wird.
 

Bitte beachten Sie unsere Hausordnung.

 

 
Ausbildungstag Leipzig 2019
 

 

Die erste Anlaufstelle für Schüler, Eltern und Lehrer in der Region!

Leipzig 2019
Sie vermissen etwas auf dieser Seite?


Den Weg in die Zukunft leichter gestalten - Impulse für die Berufswahl

Am 8. und 9. November 2019 geht die Messe in Leipzig in die achtzehnte Runde und Schülerinnen und Schüler haben wieder die Möglichkeit, sich im direkten Gespräch mit Unternehmen, Hochschulen, Schulen und Institutionen über die beruflichen Möglichkeiten zu informieren. Aber auch Lehrer und Eltern sind herzlich willkommen! Der Eintritt ist gratis aber sicher ist Ihr Besuch nicht umsonst!

 
2019 = 18 Jahre Leipzig!
 
 
























 

 
azubitage.de mobil | m.azubitage.de/leipzig
QR-Code m.azubitage.de/kassel

Mit dem Einscannen des Codes wird die mobile Version m.azubitage.de aufgerufen!

 
m.azubitage.de kostenloses Wlan auf der Messe!
Wir sind dabei!
Arbeitsagentur Leipzig
Wir sind dabei! azubi- & studientage Leipzig 2019
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Leipziger
Wir sind dabei! azubi- & studientage Leipzig 2019
 
 
Messe - Was nun?
Was für den Fußballer das Training ist, ist für den Messebesucher die Vorbereitung...
Tipps zum Messebesuch
Zum Download einfach aufs Bild klicken!
 
 

Alle Schüler, die sich jetzt in der Orientierungsphase befinden, sind bei den azubi- & studientagen bestens aufgehoben. Die Veranstaltung schließt die große Lücke zwischen Unternehmen / Hochschulen / Schulen / Institutionen und Schulabgängern bei den Themen angstfreier Erstkontakt, gezielte und flächendeckende Endergebnisse. Wer praxisnahe Antworten auf seine dringenden Fragen bei der Berufswahl sucht, wird bei den azubi & studientagen fündig.
 
 

Fragen?

FAQ | Messebesuch
Freier Eintritt: Talent bemisst sich nicht am Geldbeutel!
  • Der Besuch der Messe ist  traditionell bei uns - im Gegensatz zu anderen Karriere- und Bildungsmessen - wie immer kostenfrei!

Damit het jeder die Chance, die Messe zu besuchen.
Die Messe verfügt über einen Imbiss-Stand, der ein Angebot aus Getränken und Snacks anbietet.
Die Aussteller der Messe finden Sie auf dieser Seite unter dem Menüpunkt "Ausstellerliste".

[Ausstellerliste, Angebote der Aussteller, Hallenplan sowie Vortragsprogramm werden ca. 3 Wochen vor der Veranstaltung freigeschaltet.]
Terminplaner
Persönliche Kontakte zu wichtigen Ansprechpartnern sind oft der erste Schritt zum Traumberuf. Auf den azubi- & studientagen bietet sich die Chance:
  • Viele wichtige Ansprechpartner unter einem Dach zu treffen
  • Reisekosten zu sparen
  • Entscheidende Fragen zu stellen
  • Bewerbungen in die richtigen Hände zu geben
  • Für das nächste Vorstellungsgespräch zu üben
  • Einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen

Über das Kontaktformular können VIP-Aussteller direkt kontaktiert werden um einen Termin für ein persönliches Treffen auf der Messe zu vereinbaren. Dazu soll das Formular vollständig und korrekt ausgefüllt werden. Ein Ansprechpartner des Unternehmens, der Hochschule bzw. der Institution wird daraufhin Kontakt aufnehmen um einen Gesprächstermin zu vereinbaren.
Ein Messebesuch kann bei der Berufs- und/oder Studienwahl helfen.
  • Auf der Messe kann man direkt mit den Ausstellern in persönlichen Kontakt treten, Informationen über ihre Angebote einholen und sie direkt miteinander vergleichen.
  • Wer bietet was an und welche Möglichkeiten werden angeboten oder welche Voraussetzungen gibt es für eine Ausbildung oder ein Studium?
  • Wo und bei wem können Bewerbungsunterlagen eingereicht werden!
All diese Fragen können direkt beim Ansprechpartner am Stand gestellt werden. Und nicht vergessen: Informationsmaterial mit nach Hause nehmen!
Zuhause besteht bereits die Möglichkeit, unter dem Menüpunkten "Ausstellerliste", Vortragsprogramm" sowie "Hallenplan" vorab eine persönliche Messeplanung zusammenstellen.
 
[Ausstellerliste, Angebote der Aussteller, Hallenplan sowie Vortragsprogramm werden ca. 3 Wochen vor der Veranstaltung freigeschaltet.]
 
 
Webcode-Eingabemöglichkeit
Webcode-Eingabemöglichkeit
Viele interessante Unternehmen/Hochschulen/Institutionen sind da und warte darauf, mit motivierten "Bewerbern" in Kontakt zu treten. Aber was zieht man eigentlich zur Messe an? Um den Messebesuch sinnvoll für dich nutzen zu können, ist ein gepflegtes Erscheinungsbild angebracht...
  • Saubere, ordentliche, gebügelte Kleidung und geputzte (heile) Schuhe, keine abgelaufenen Absätze
  • Schuhe und Gürtel passen farblich zusammen
  • Gepflegte Haare und saubere Hände, Saubere Fingernägel (abgeblätterten Nagellacke)
  • Dezentes Styling bei Haaren und Make-up (dicke Make-Up-Ränder)
  • Sparsamer Umgang mit Parfüm (schwere Düfte) - Nicht zu viel Rasierwasser benutzen
  • Nicht unangenehm riechen (Zigaretten, Alkohol, Knoblauch)
  • Kein auffälliger bzw. zuviel Schmuck (sonst sieht man schnell „behangen“ aus) oder Piercing
  • Kopfbedeckungen bleiben immer im Schrank

Der erste Eindruck zählt! Kleide dich deshalb ordentlich. Du brauchst nicht in Kostüm oder Anzug zu kommen, aber gepflegte Alltagskleidung sollte es schon sein. Willst du dich gezielt auf eine Stelle bewerben, solltest du dich so anziehen, wie du es für ein „normales“ Vorstellungsgespräch tun würdest.
Nein! Rauchen ist in der Messehalle nicht erlaubt!
  1. Verboten sind jegliche Waffen und/oder waffenähnliche Gegenstände, Feuerwerkskörper, Drogen, Brandbeschleuniger.
  2. Außer mit medizinisch erforderlichen Rollstühlen ist das Befahren der Hallengänge durch Personen mit Inlinern oder sonstigen Rollschuhen, Skateboards, Tretrollern und anderen fahrbaren Vorrichtungen, Fahrrädern, Elektrorollern oder fahrbaren Tischen grundsätzlich verboten.
  3. Feuerwerkskörper sowie andere pyrotechnische Erzeugnisse dürfen im Gelände nicht abgebrannt werden; der Umgang mit Feuer und offenem Licht ist untersagt.
  4. Das Übernachten im Gelände ist verboten.
  5. Das Mitführen von Tieren ist nur mit Genehmigung des Veranstalters erlaubt; ausgenommen hiervon sind Blindenhunde. Wird die Einwilligung erteilt, so hat derjenige, der ein Tier mit sich führt, dafür zu sorgen, dass Gefahren oder Nachteile für den Veranstalter oder Dritte nicht entstehen. In jedem Fall ist es jedoch untersagt, Tiere frei herumlaufen zu lassen.
  6. Das Betteln und Hausieren im Gelände ist nicht gestattet.
  7. Jede gewerbsmäßige Betätigung im Gelände ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Veranstalters ist verboten, unbeschadet des Rechts, als Aussteller oder Besucher an Veranstaltungen auf dem Gelände teilzunehmen.
Eine Teilnahmebescheinigung erhalten Sie am Informationsstand des Veranstalters im Eingangsbereich der Messe.
Aus Sicherheitsgründen bitten wir um Verständnis, dass nur so viele Personen in der Halle zugelassen werden, wie es die Raumkapazität zulässt.
Wir bieten online Tools und Angebote an, mit denen ein Messebesuch sorgfältig vorbereitet werden kann.
  • Dafür stehen die Daten der Aussteller im Menüpunkt "Ausstellerliste" ca. 3 Wochen vor der Veranstaltung zur Verfügung.
Selbstverständlich. Der Eintritt ist frei!
Die Aussteller auf der Messe sind an beiden Tagen dieselben. Nur das Vortragsprogramm unterscheidet sich.
Die Messe funktioniert so: Aussteller melden sich bei uns an und buchen einen Stand. Einige Unternehmen und Hochschulen haben in diesem Jahr vielleicht keinen Bedarf an Auszubildenden oder Studenten oder möchten aus finanziellen Gründen nicht teilnehmen. Deswegen finden sich nicht immer alle potentiellen Aussteller auf der Messe.
Wer nicht fragt, bleibt dumm, aber wer auf der Messe mit den falschen Fragen vorprescht, outet sich als Ahnungsloser... Fragen Sie bitte auch nie nach Informationen, die Sie locker auch im Internet oder in anderen Medien (Stichwort "dumme Fragen") hätten vorab recherchieren können... Bereiten Sie sich somit gut vor: es wird seitens des Ausstellers gerne gesehen...

"Dumme Fragen gibt es nicht. Dumm ist nur der, der nicht fragt", besagt eine Redewendung. Die Ergebnisse einer Messe-Umfrage lassen einen jedoch aber daran zweifeln, dass es wirklich keine dummen Fragen gibt...


  • Könnte ich gleich noch persönlich mit Ihnen sprechen?
  • Was macht Ihr Unternehmen genau?
  • Sind Sie verheiratet?
  • Sehen Sie immer so gut aus?
  • Hey was machst du heute
  • Kann ich ein bisschen eher kommen und dafür früher nach Hause gehen?
  • Von wann bis wann geht die Arbeitszeit?
  • Muss ich auch ins Ausland?
  • Darf ich Ihnen mal meine Visitenkarte in die Hand drücken?
  • Geben Sie mir gerade mal Ihre Visitenkarte?
  • Was könnte ich denn in Zukunft bei meinen Bewerbungen nur besser machen?
  • Haben Sie mal was zu schreiben?
  • Darf ich an meinem Geburtstag frei nehmen?
  • Haben Sie Krawattenpflicht?
  • Haben Sie einen Job für mich?
  • Darf meine Mutter mit zum Vorstellungsgespräch?
  • Können Sie meine Mutter lam anrufen?
  • Wann macht Ihr normalerweise Mittagspause?
  • Bekomme ich in der Probezeit Urlaub?
  • Wieviel Urlaubstage gibt es bei Ihnen im Jahr?
  • Wie viel Weihnachtsgeld / Urlaubsgeld gibt es?
  • Bekomme ich einen Firmenwagen?
  • Hatten sie nicht letztens einen Skandal in der Firma?
  • Wie viele Fehltage darf ich in der Berufsschule haben?
  • Wie viel verdient man denn so bei Ihnen?
  • Wann werde ich befördert?
  • Darf ich Sie auf Facebook adden?
  • Wie viele Standorte hat Ihr Unternehmen noch einmal?
  • Erstatten Sie die Fahrtkosten?
  • Wie schnell wird man befördert und wann gibt es eine Gehaltserhöhung?
  • Bekomme ich einen Ausgleich für Überstunden?
  • Wie steht es mit Überstunden?
  • Wie sieht die Urlaubsregelung aus?
  • Wie schnell kann man sich bei Ihnen beruflich verändern oder aufsteigen?
  • Was bezahlen Sie Mitarbeitern in dieser Position?
  • Wie viele Mitarbeiter hat Ihr Unternehmen?
  • Wie alt ist das Unternehmen eigentlich?
  • Wann darf man zum ersten Mal Urlaub nehmen?
  • Muss ich auch Englisch sprechen können?
  • Kann ich alle drei Monate drei Wochen lang frei nehmen, um meine Karriere als Musiker (oder z.B. Sportler oder...) voranzubringen?
  • Haben Sie auch Filialen im Ausland?
  • Ist das Betriebsklima gut?
  • Darf ich jeden Dienstag frei nehmen?
  • Ist mein künftiger Chef nett?
  • Habe ich gute Aufstiegschancen?
  • Wie sind die Frauen (Männer) so, die so bei Ihnen arbeiten?
  • ...

Die Liste lässt sich beliebig erweitern und soll einfach zum Nachdenken ermuntern...
Abfall gehört in der Tonne -Wir sagen DANKE...
Abfall gehört in der Tonne -Wir sagen DANKE...
Gesprächstermin auf der Messe vereinbaren
Gesprächstermin auf der Messe

Mit dem kostenlosen Online-Terminvergabesystem kann der Messebesuch optimal geplant werden!


Persönliche Kontakte zu wichtigen Ansprechpartnern sind oft der erste Schritt zum Traumberuf. Auf den Bildungs- und Karrieremessen bietet sich die Chance:
  • Viele wichtige Ansprechpartner unter einem Dach zu treffen
  • Reisekosten zu sparen
  • Entscheidende Fragen zu stellen
  • Bewerbungen in die richtigen Hände zu geben
  • Für das nächste Vorstellungsgespräch zu üben
  • Einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen

Mehrere Tausend neugierige Schüler, Eltern und Lehrer besuchen regelmäßig die Bildungsmessen, um sich dort über die zahlreichen Angebote der Aussteller zu informieren. Wer am Stand seines Wunscharbeitgebers nicht in der Schlange stehen will, kann seine Gesprächstermine jetzt schon vor der Messe organisieren. Mittels des Terminplaners "messager meet & speak" haben Sie die Möglichkeit mit einem oder mehreren Ausstellern direkt in Kontakt zu treten und einen Termin auf der Messe zu vereinbaren.


Wie? Ganz einfach!
In der Menüleiste die Option Termin auf der Messe vereinbarenauswählen!




Entweder als Einzelanfrage oder als Sammelanfrage!
Einzelanfrage
  • Aussteller auswählen und mittels Kontaktformular kontakt aufnehmen.
Einzelanfrage

 
Sammelanfrage
  • Aussteller über + auswählen um eine Sammelanfrage zu senden.
  • Eine Aussteller-Abwahl der Terminanfrage ist über - möglich.
  • Zum versenden, auf den Button "Mails senden" klicken und den Anfragetext vervollständigen.

Sammelterminanfrage
Gesprächstermin vereinbaren? Hier geht es weiter!
























 

 
Moin, hier schreibt Tony
Die Angst ist wissenschaftlich und neurologisch gesehen eine grundlegende Empfindung, die uns vor Gefahren warnt und uns somit vor äußeren und inneren Verletzungen schützt. Jedoch ist unsere innere Alarmanlage sehr sensibel, denn der menschliche Körper ist komplex und damit auch leicht anfällig. Also geht unser Gehirn lieber das Risiko ein und schaltet auf Fight-or-Flight (Kämpfe oder fliehe. / Friss oder stirb. / Mach es oder lass es sein. / Mann oder Maus.) um.
17.09.2019
Die Angst ist wissenschaftlich und neurologisch gesehen eine grundlegende Empfindung, die uns vor Gefahren warnt und uns somit vor äußeren und inneren Verletzungen schützt. Jedoch ist unsere innere Alarmanlage sehr sensibel, denn der menschliche Körper ist komplex und damit auch leicht anfällig. Also geht unser Gehirn lieber das Risiko ein und schaltet auf Fight-or-Flight (Kämpfe oder fliehe. / Friss oder stirb. / Mach es oder lass es sein. / Mann oder Maus.) um.

Aber Angst hat viele Facetten. Nehmen wir einmal folgende Situation:
Du bist mit einem Freund unterwegs und ihr müsst auf den Steg zwischen zwei Bahngleisen, um zu eurem Gleis zu kommen. Ein paar Meter weiter ist ein Bahnübergang, aber ihr seit schon spät dran. Der Freund springt bedenkenlos auf die Gleise, macht zwei Schritte und klettert auf der anderen Seite lässig auf den Steg.
Du kannst jetzt, sofern du nicht sofort hinter hüpfst, drei Arten von Angst haben.
  1. Du könntest dir Sorgen darum machen, dass ein Zug kommt.
  2. Dein Freund könnte einen dummen Spruch schieben, wenn du dich für den Bahnübergang entscheidest.
  3. Die anderen Passanten könnten dich anfahren, wenn du es deinem Freund gleichtust und auch den Weg über die Gleise wählst.

Hier kommt dann die Vernunft ins Spiel. Genauso könnte man es Instinkt nennen oder gesunder Menschenverstand, aber ich wähle einfach mal das Wort Vernunft.
Die Vernunft ist dazu da, dich am Leben zu halten, gleichzeitig aber auch deine Wünsche und deine Persönlichkeit zu formen. Sie sagt dir nun folgendes:
  1. Du siehst den Zug nicht und bis er da ist, bist du längst auf der anderen Seite.
  2. Du willst dazugehören, cool sein, du darfst keine Schwäche zeigen.
  3. Die Passanten könnten die Polizei rufen, könnten dich vor allen anderen zur Sau machen.

Man sieht, innerhalb von Sekunden entfachst du einen Bürgerkrieg in dir, den du selbst nicht wolltest. Doch so ist das mit der Angst. Sie spielt dir ein Szenario vor, bestückt es mit einem Schub Hormonen und schon bist du im Konflikt mit deinem eigenen Wesen. Du würdest völlig anders handelt, aber die äußeren Einflüsse zwingen dich dazu, deine Handlung in Frage zu stellen.

So ist das oft im Leben.
Ich zum Beispiel, habe Angst vor der Zukunft. Das ist in meinem Alter nicht selten und ich tausche mich auch oft genug mit meinen Freunden darüber aus. Dann ist die Angst für einen Moment blockiert, aber sie lauert in einem wie ein Löwe im Gebüsch. Von meiner Generation wird erwartet, dass sie sich unserer leistungsorientierten Gesellschaft anpassen, dass sie ihren Tag mit Nützlichem füllen und dass sie fehlerlos sind. Von meiner Generation wird Perfektionismus erwartet. Aber ich habe Angst, alleine das Studium, dass ich in zwei Wochen beginne, nicht zu schaffen, ich habe Angst davor, überfordert zu sein und ich habe Angst, keine Zeit mehr für das Leben zu haben. Nachvollziehbar? Ja! Berechtigt? Nein! Die Angst zu versagen hat diesmal keinen Zweck. Was droht schon, wenn etwas nicht klappt!? Was kann schon passieren!? Hinzufallen und mich aufzurappeln wird eine Lektion sein, aber ich werde gestärkt daraus hervorgehen. Früher kostete ein Fehler den Neandertalern das Leben, heute kostet es uns Geld, Zeit oder Nerven.

Ja, meistens ist es so einfach!

Ich kann das Problem mit der Angst dadurch reduzieren, dass ich meine Tage strukturiere. Ich kann mir einen Plan machen und mir Deadlines setzen. So verhindere ich, zu viel zu arbeiten oder etwas schleifen zu lassen, weil ich abgelenkt bin. So muss und sollte man das immer angehen – strukturiert und mit Hintergedanken. Man muss das Urgestein für die Angst finden und sich überlegen, wie die Lösung für das Problem aussieht. Hat man die Lösung, setzt man sie zum richtigen Zeitpunkt ein und hechtet aus der Angstsituation. Angst ist subjektiv, aber die Gründe für die Angst sind immer objektiver Natur. Glaubt mir also, wenn ich sage, dass es immer eine Lösung gibt!
lg Tony
Die Steuerklasse I umfasst alle Single Ladys (Beyoncé) und alle Wild Boys (Duran Duran) des Bundesstaates Deutschland, die mehr als 450€ monatlich verdienen, also einen Beruf ausüben, der über die Geringbeschäftigung hinausgeht.
10.09.2019
SK I
Die Steuerklasse I umfasst alle Single Ladys (Beyoncé) und alle Wild Boys (Duran Duran) des Bundesstaates Deutschland, die mehr als 450€ monatlich verdienen, also einen Beruf ausüben, der über die Geringbeschäftigung hinausgeht.
Dabei beinhaltet der Begriff ledige Arbeitnehmer auch unverheiratete oder geschiedene Paare sowie verwitwete Bürger, Ehepaare, die für gewöhnlich getrennt leben (dazu zählt unter anderem der Wohnort in einem anderen Land) und diejenigen, die in einer eingetragenen Partnerschaft leben.

SK II
Die Steuerklasse II kann man als eine Art Erweiterung der SK I sehen. Sie besitzt höhere Freibeträge und eine niedrigere Steuerlast.
So umfasste sie im Jahr 2015 einen Grundfreibetrag von 8.472€ (die höchste Summe an Jahreseinkommen, dass nicht versteuert werden muss), eine Arbeitnehmerpauschale (Kosten, die wegen des Jobs anfallen und ebenfalls von der Steuer abgesetzt werden können) von 1000€, Sonderausgabenpauschbetrag (wie Vorsorgeaufwendungen und Kirchensteuer) von 36€ und eine einkommensabhängige Vorsorgepauschale.
ist es seit 2015 in dieser Steuerklasse möglich, Alleinerziehendenentlastung von 1.908€ und Kinderfreibeträge von 7.152€ in Anspruch zu nehmen.

SK III

Verheiratete Menschen sind in diese Klasse einzustufen. Partner A kann diese SK III wählen, sofern Partner B die SK V wählt. So sind hier die geringsten Steuersummen fällig.
Partner A wird mit allen Freibeträgen betraut, sodass Partner B darauf verzichten kann, womit die Einkommensgemeinschaft einer Ehe und die damit verbundene gemeinsame Besteuerung deutlich wird.

SK IV

Somit zur SK IV, die einen möglichen anderen Weg zur SK III darstellt, weswegen ich diese oben noch einmal erläutert habe.
Partner A und B befinden sich beide in SK IV. So können sie unabhängig voneinander einen Grundfreibetrag von 8.472€ (wieder Stand 2015) ihr Eigen nennen. Ebenso wird mit der Arbeitnehmerpauschale, der Sonderausgabenpauschale und die einkommensabhängige Vorsorgepauschale verfahren.

Alles andere, nämlich Steuerklasse V und VI gelten für verheiratete Paare mit Kind bzw. mehreren Einkommen. Ich glaube einfach, dass ich die Zielgruppe, für die ich zu schreiben versuche, so weit nicht gehen sollte. Falls doch, stehe ich gerne zur Verfügung, um Fragen zu beantworten und weitere Beiträge zu diesem Thema hinzuzufügen.
lg Tony
Ich weiß, wie sehr das Thema Erwachsen werden bei auf innere Blockaden stößt und wie ungern man sich mit der Zukunft beschäftigen will. Ich selber schiebe seit zwei Wochen einen BaföG-Antrag vor mir her…
03.09.2019
Ich weiß, wie sehr das Thema Erwachsen werden bei auf innere Blockaden stößt und wie ungern man sich mit der Zukunft beschäftigen will. Ich selber schiebe seit zwei Wochen einen BaföG-Antrag vor mir her… Es macht Angst, sich mit den Ordnern zu beschäftigen, die in den Büros unserer Eltern herumstehen und auf denen Hauskosten, Steuer, Arbeitsverträge und Versicherungen steht. Ich gebe mir wirklich Mühe, diese Themen im angepasst seriösen Ton anzusprechen, gleichzeitig jedoch etwas Verständliches von mir zu geben. Das muss ich, denn jeder einzelne von uns muss heute lernen, wie er morgen zu leben hat. Aber genug des Gesülzes, durchatmen und los geht es.

Wenn man seinen eigenen Haushalt und sein eigenes unabhängiges Leben führen möchte, dann kommt man nicht nur um eine Auseinandersetzung mit den Versicherungen drum herum, man muss sich auf mit den verschiedenen Steuerklassen auf Du-und-Du stellen.
Ich habe euch mithilfe von steuerklassen.net einen kleinen Überblick erstellt und ich denke, ich werde dieses Thema wieder in mehrere kleiner Berichte aufteilen, einfach um alles nötige abzudecken, ohne Langeweile aufkommen zu lassen und euch zu zwingen, auf den „Zurück“-Button zu klicken. Denn das will ich nun wirklich nicht.

Punkt 1 bis 3 findet ihr in diesem Beitrag, Punkt 4 und 5 erscheint nächste Woche.
  1. Generelle Informationen über die Steuerklassen. Was sind das für Dinger und wozu sind sie da?
  2. Wie viele Steuerklassen gibt es und was bedeuten sie?
  3. Der Wechsel einer Steuerklasse. 
  4. Die Lohnsteuertabelle.
  5. Die wichtigsten Steuerklassen.
 
  1. Das Geld, das man verdient, erhält man als Gehalt. Wer hätte es gedacht? Wegen des Gehalts verlangt der Staat eine Einkommensteuer. Wikipedia erklärt es so: „Die Einkommensteuer in Deutschland (Abkürzung: ESt) ist eine Gemeinschaftssteuer, die auf das Einkommen natürlicher Personen erhoben wird.“Ihr könnt mir folgen, oder? Die Einkommenssteuer wird mithilfe der Steuertabelle berechnet und diese Steuertabelle betrachtet die verschiedenen persönlichen Faktoren eines Arbeitnehmers und kann ihn so in die Lohnsteuerklassen einstufen. Die Steuerklassen braucht der Arbeitgeber, um die Lohnsteuer aus den Bruttolohn zu berechnen, sodass er/sie die entsprechende Summe an das Finanzamt weiterreichen kann. Alles kann man später in der Gehaltsabrechnung nachlesen.
  2. Es gibt 6 Steuerklassen.
    I Alleinstehende Arbeitnehmer
    II Alleinstehende Arbeitnehmer mit Kind
    III Verheiratete Arbeitnehmer, bei denen der Partner keinen Lohn erhält
    IV Verheiratete Arbeitnehmer, bei denen der Partner Lohn erhält - Es kann entschieden werden, ob der Partner, der eine andere Gehaltshöhe erhält und der theoretisch in der Steuerklasse IV wäre, in Steuerklasse III oder V eingetragen werden soll.
    V Arbeitnehmer, deren Ehepartner in III eingetragen wurde
    VI Arbeitnehmer, die mehrere Arbeitslöhne von verschiedenen Arbeitgebern erhalten
    Auf die wichtigsten Steuerklassen, nämlich I und II und IV werde ich detailliert im nächsten Beitrag eingehen. Meiner Meinung nach, sind dass die Steuerklassen, die junge Leute unserer heutigen Zeit erst einmal am meisten beschäftigen sollten.
  3. Sollte sich, wie man es gewohnt ist, im Leben etwas ändern, kann man selbstverständlich die Steuerklasse ändern. Dies ist allerdings vom Finanzamt her nur einmal innerhalb des Veranlagungszeitraumes möglich (Ausnahme ist der Tod des Ehepartners bzw. die Arbeitslosigkeit). Der Veranlagungszeitraum ist der Zeitraum, in dem die Besteuerungsgrundlagen begutachtet werden. Die Frist, die Steuerklasse zu ändern, endet jährlich am 30. November.

Jetzt dürft ihr euch zurücklehnen, heißen Kaffee nachschütten, ihn genüsslich mit einem Blick aus dem Fenster trinken und euch für diese Denkarbeit auf die Schulter klopfen. Ihr habt etwas neues – und Nützliches – für das Leben gelernt. Herzlichen Glückwunsch
lg Tony
Tony´s Blog - hier geht es weiter...
Gibt man bei Google den Begriff „Bundeswehr“ ein, erscheint als erstes selbstverständlich die Homepage ebendieser. Die wirkt mit ihrem kantigen Layout, dass stark an Windows 98 erinnert, eher altbacken und nicht besonders ansprechend. Klickt man anschließend auf die zweite Überschrift bei Google, landet man auf der Karriereseite der Bundeswehr (was viel verrät). Die Seite wirkt auf den ersten Blick modern, ist mit bewegenden Schaltflächen ausgestattet und erstrahlt in den bekannten Bundeswehrfarben grün und blau...
27.08.2019
Gibt man bei Google den Begriff „Bundeswehr“ ein, erscheint als erstes selbstverständlich die Homepage ebendieser. Die wirkt mit ihrem kantigen Layout, dass stark an Windows 98 erinnert, eher altbacken und nicht besonders ansprechend. Klickt man anschließend auf die zweite Überschrift bei Google, landet man auf der Karriereseite der Bundeswehr (was viel verrät). Die Seite wirkt auf den ersten Blick modern, ist mit bewegenden Schaltflächen ausgestattet und erstrahlt in den bekannten Bundeswehrfarben grün und blau.

Das erste, was auffällt, ist die bewegte Schaltfläche. Sieben Themen lösen sich voneinander ab:
  • eine App-Ankündigung
  • der Wortwitz „Feldfrieden defekt. Techniker (m/w) gesucht!“
  • ein Gewinnspiel
  • eine Anspielung auf das deutsche Volleyballteam
  • die Werbung für den Bundeswehr Massanzug
  • der Assessment-Trainer
  • ein Verweis auf eine IT-Ausbildung bei der Bundeswehr

Darunter die drei alles abdeckenden Kategorien (mit süßen Bildern):
  • Schüler
  • Student
  • Profis (gemeint sind Berufstätige)

An der Seite befinden sich die wichtigsten Schlagwörter wie Startseite. Ha ha, Mensch selten so gelacht.
  • Arbeitgeber, wo nicht nur die verschiedenen Bereiche äußerst übersichtlich aufgelistet sind, sondern sich die Bundeswehr zudem vorstellt
  • Bewerbung, wo Schritt-zu-Schritt-Anleitungen zu finden sind
  • Termine, die in einem großen Kalender dargestellt werden
  • Berufsfinder, der wie eine Art Psychotest aufgebaut ist
  • Jugendportal, dass auf die Jugend zugeschnitten ist

Dann bin ich zum FAQ übergegangen.
Was soll ich sagen? Ich bin selten aus einer solchen Seite aufgetaucht und wusste so viel – und das ist jetzt keine Werbung-Macherei. Ich schreibe hier anonym, wenn ich etwas Negatives schreiben möchte, werde ich das tun, dass könnt ihr mir glauben!  Die Antworten wirken ehrlich, sind angenehm kurz und sind mit etlichen Links verbunden, die zu der passenden Seite weiterleiten, die dann genauere Informationen liefert, sofern man mehr darüber wissen möchte. Sie haben, was mir besonders im Gedächtnis blieb, verdeutlicht, dass sie keine geschlechtsspezifischen oder körperlichen Unterschiede machen. Jeder hat die gleichen Möglichkeiten und jeder wird gleichermaßen auf seine Eignung hin geprüft. Also, um das mal zu bündeln: Ich bin beeindruckt, wie die Bundeswehr auf den Nachwuchs eingeht und welche durchaus netten Maßnahmen sie erschaffen, um für jeden etwas zu bieten. Kompliment für die Seite, ich habe selten so eine Ordnung gesehen, in der derart viele Informationen untergebracht sind!
lg Tony
Ein Beruf im Einzelhandel wird bei einigen – Gott sei Dank nicht bei allen – entweder als Notlösung oder als Plan B in Betracht gezogen. Aber warum ist das so?
20.08.2019
Ein Beruf im Einzelhandel wird bei einigen – Gott sei Dank nicht bei allen – entweder als Notlösung oder als Plan B in Betracht gezogen. Aber warum ist das so? Meine Mutter ist Verkäuferin (das bedeutet, ihre Ausbildung hat 2 Jahre gedauert, um Kauffrau im Einzelhandel zu werden, müssen 3 Ausbildungsjahre absolviert werden), mein Vater ist Kaufmann im Einzelhandel und ich habe eine zeitlang ebenfalls in einem Supermarkt gejobbt. Ich kann also von der ein oder anderen Erfahrung berichten.

+ etliche Aufstiegsmöglichkeiten von Verkäufer zum Filialleiter
Natürlich steigt man als kleiner Funke in das Unternehmen ein, das ist üblich. Aber wie überall sonst, arbeitet man sich hoch, man gibt sein Bestes und erntet, was man säht. Sofern man die passende Qualifikation besitzt, ist man befähigt, einen Rang zu erreichen, in dem man völlig andere Aufgaben zugeteilt bekommt und in dem man auch ordentlich verdient.

+ breit gefächertes Wissen

Das Inventar vieler Geschäfte wurde in den vergangenen Jahren einer radikale Änderung unterzogen. In Discountern und Supermärkten bekommt man schon lange nicht nur Lebens- und Genussmittel. In Baumärkten dreht sich auch nicht mehr alles um Farben und Eisenwaren. In Drogerien bekam man früher mehr oder weniger nur Duschgel und Zahncreme, während man heute sogar Schmuck und Dekoartikel kaufen kann. Kaufhäusern weiten sich auf Pflegeprodukte, Kosmetika und Parfüm aus. Das Sortiment steigt und damit auch die Anforderungen an die Mitarbeiter. Erlernt man den Beruf des Einzelhandelskaufmann/der Einzelhandelskauffrau ist man in der Lage, viele verschiedene Produkte zu verkaufen. Man spezialisiert sich nicht mehr so stark, man ist weiterhin offen für andere Branchen.

+ verschiedene Aufgabenfelder von Warenannahme bis hin zu Bürotätigkeiten
Je nachdem in welcher Stellung man sich befindet, werden einem Tätigkeiten zugeteilt, die sich grundlegend von einander unterscheiden. Auf der einen Seite sitzt man beispielsweise an der Kasse, berät Kunden, verkauft Backwaren, hält Ordnung im Geschäft. Man repräsentiert das Unternehmen als sichtbarer Ansprechpartner. Auf der anderen Seite sind Waren anzunehmen, Bestellungen aufzugeben, Kalkulierungen zu erstellen, das Inventar zu überprüfen, Auswertungen anzusehen, sich über die Produkte zu informieren. Der Einzelhandel ist wahnsinnig umfangreich und bietet für alle Vorlieben etwas.

+/- Kundenkontakt
Ja, den Kundenkontakt kann man nicht genau als etwas Positives oder Negatives definieren. Für den Kundenkontakt muss man geschaffen sein. Es gibt Verkäufern und Kaufmänner bzw. Kauffrauen, denen man den Spaß während eines Verkaufes ansieht, die sich Zeit nehmen und erfahren wollen, wofür dies oder jenes gedacht ist. Die beraten, nicht weil es ihnen um Profit geht, sondern weil sie den Kunden zufriedenstellen möchten. Genauso gibt es aber auch diejenigen, die man nicht ansprechen möchte. Ich meine, tut mir leid, wenn man mit einem Gesicht wie drei Tage Regenwetter rumläuft, muss man sich nicht wunder, wenn Kunden lieber den Kollegen vorziehen oder selbst genervt den Kopf schütteln. Es ist typabhängig, aber vor allem branchenabhängig, wie weit man in den Kundenkontakt involviert werden möchte.

- Arbeitszeiten
Der Einzelhandel lebt von den Kunden und ihren Einkäufen. Um den größten Gewinn zu erzielen und mehr potenzielle Kunden anzulocken, sind Öffnungszeiten erforderlich, die jeden ansprechen. Ob die Kinder vor der Schule, die Nachtarbeiter oder die anderen Berufstätigen, die nur samstags Zeit haben, ihre Einkäufe zu erledigen. Es muss möglich sein, zu jeder Tageszeit den Wünschen der Kunden zu entsprechen. Daher muss auch die Öffnungszeit angepasst werden. Für die Mitarbeiter ist das selbstverständlich nicht so toll.

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Wie bereits erwähnt, werden aus den früheren Fachgeschäften zunehmend Großhandelsunternehmen, die mit unpersönlicherem Einkaufen locken. Man kommt, käuft ein und geht wieder. Es hat nicht mehr viel mit dem Einkaufen zu tun, wie die älteren Generationen es kennen werden. Früher kam man mehr zum Reden als zum Kaufen in den Tante-Emma-Laden und jetzt muss man durch einen ganzen Laden laufen, um zur Kasse zu kommen.
lg Tony
Wenden wir uns einem Thema zu, dass wir alle abgöttisch lieben: Versicherungen. Keine Sorge, ich bin heute in Spendierlaune und versuche mich kurz zu halten, denn ich weiß, wie berauschend es sein kann, einen ellenlangen Beitrag über die rechtlichen Grundlagen des Erwachsenwerdens zu lesen.
13.08.2019
Wenden wir uns einem Thema zu, dass wir alle abgöttisch lieben: Versicherungen. Keine Sorge, ich bin heute in Spendierlaune und versuche mich kurz zu halten, denn ich weiß, wie berauschend es sein kann, einen ellenlangen Beitrag über die rechtlichen Grundlagen des Erwachsenwerdens zu lesen. Sobald man in eine Ausbildung einsteigt – herzlichen Glückwunsch an all die, die es diesen Monat getan haben – oder ein Studium beginnt, muss man sich als junger Erwachsener zwangsläufig mit dem versicherten Dasein auseinandersetzten. Dabei versuchen natürlich unzählige Vertreter die Unerfahrenheit ihres Gegenüber zu nutzen und uns Versicherungen anzudrehen, die keiner braucht.

Lebensversicherung, private Rentenversicherung und – sicher ist sicher – eine Hausratsversicherungen im Falle eines Einbruches. Welt.de warnt vor dem Abschließen solcher Verträge und rät zu lediglich 3 Must-Haves: eine private Haftpflichtversicherung, die allseits bekannte Krankenversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung (Bürokratie mit ihren hübschesten Worten). Weder braucht ein Auszubildender oder ein Student eine private Rentenversicherung, noch muss er für seinen Todesfall vorsorgen – Himmel! Die braucht man erst, wenn man Frau und Kind(er) hinterlassen würde. Die Haftpflicht, sofern man nicht über die Eltern versichert ist, tritt dann ein, wenn z.B. ein Autounfall geschieht und das kann dem besten Fahrer passieren. Die Krankenversicherung tritt automatisch in Kraft, sobald die Ausbildung beginnt, Studenten bis zum 25. Lebensjahr stehen aber unter der schützenden Hand der Familienversicherung, sofern sie nicht über 400€ monatlich verdienen. Dann nämlich müssen sie ebenfalls in die Krankenversicherung einzahlen. Wenn es um die Entscheidung geht, ob es eine private oder gesetzliche Krankenversicherung sein soll, ist laut Welt.de die Gesetzliche schlicht und ergreifend dadurch vorteilhafter, da sie kostengünstiger ist. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist dazu da, um das Geld einer gesetzlichen Rentenkasse zu erhalten. Nur wer mindestens fünf Jahre eingezahlt hat, erhält auch die Leistungen im Falle einer Berufsunfähigkeit.

Und noch etwas: Will man als Student eine gewisse Zeit im Ausland verbringen, ist eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Zudem gilt die gesetzliche Krankenversicherung nicht in außereuropäischen Ländern wie den USA oder Australien, sodass hier eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden muss.
lg Tony
Schoko-Chili, Limone-Basilikum oder Karamell-Crunch - so schmecken die trendigen Eissorten. Und genau die kreieren Eishersteller. Lange Zeit wurde in Deutschland die Kunst der Speiseeisherstellung von Generation zu Generation weitergegeben. Erst seit 2008 gibt es die anerkannte Ausbildung zum Speiseeishersteller.
06.08.2019

Schoko-Chili, Limone-Basilikum oder Karamell-Crunch - so schmecken die trendigen Eissorten. Und genau die kreieren Eishersteller. Lange Zeit wurde in Deutschland die Kunst der Speiseeisherstellung von Generation zu Generation weitergegeben. Erst seit 2008 gibt es die anerkannte Ausbildung zum Speiseeishersteller.
 
Und das ist gut so, finden wir. Denn erstens ist Eisherstellung weit mehr als nur das Mischen verschiedener Zutaten in einer Eismaschine. Es ist eine Kunst. Zweitens ist es nur richtig, dass es auch in diesem Bereich nun verbindliche Standards in Sachen Qualität und Hygiene gibt. Und drittens sind die Aussichten im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft: Viele Eisdielenbesitzer gehen in Rente und suchen nach Nachfolgern.
 
Viele Ausbildungsbetriebe sind italienische Eiscafés, aber auch in Konditoreien kannst Du diesen Beruf erlernen. Auf dem dualen Ausbildungsplan stehen neben der Pasteurisation der Lebensmittel, also dem kurzfristigen Erhitzen, auch der Umgang mit verschiedenen Lebensmitteln und Gewürzen, sowie betriebswirtschaftliche Inhalte wie Buchführung, Wareneinkauf und Logistik. Auch Tipps, wie Du mit Kunden umgehst und neben Eis auch kleine Speisen und Getränke servierst, werden bei der Ausbildung vermittelt. Mit diesem Handwerk kannst Du in einem Eiscafé oder einer Konditorei arbeiten, später Dein eigenes Geschäft eröffnen oder auch noch weiter lernen. Denn der Einstieg in Ausbildungen zum Konditor, zum Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk oder zur Fachkraft im Gastgewerbe ist möglich.
Lg tony

Wer sagt denn, das Jobben in den Ferien immer in der Heimat sein muss? Eben. Niemand. Und wenn Du Spanischkenntnisse im Gepäck hast, dann steht einem Saisonjob unter Palmen nichts im Weg.
30.07.2019

Wer sagt denn, das Jobben in den Ferien immer in der Heimat sein muss? Eben. Niemand. Und wenn Du Spanischkenntnisse im Gepäck hast, dann steht einem Saisonjob unter Palmen nichts im Weg.

Zum Beispiel in Marbella an der Costa del Sol, dem Urlaubsort der Reichen und Schönen, gibt's während der sommerlichen Hochsaison jede Menge zu tun: in Hotels, Bars in der malerischen Altstadt oder an der pulsierenden Strandmetropole, Restaurants oder auch Geschäften. Gerade im Juli und August tummeln sich dort Einheimische und Touristen und gerne werden deutschsprachige Saisonjobber beschäftigt. Die müssen dann zwar oftmals sieben Tage die Woche arbeiten, werden aber auch ganz gut bezahlt - und haben den Sonnenbonus garantiert. Damit Du nicht auf eigene Faust losziehen musst, gibt es zahlreiche Programme, die Dir bei der Organisation und der Jobsuche behilflich sind - auch ein Sprachkurs zur Auffrischung Deines Spanischwortschatzes gehört meist dazu. Das wär was für Dich, dann schau einfach mal im Internet - da wirst Du schnell fündig!
Lg Tony

Ungefähr jeder fünfte Student lässt den Abschluss sausen. Warum? Mal ist es Leistungs- und Prüfungsdruck, mal Geldsorgen und oft beides zusammen. Dass ein Leben ohne Uniabschluss durchaus glücklich und erfolgreich sein kann, wissen wir ja alle.
23.07.2019

Ungefähr jeder fünfte Student lässt den Abschluss sausen. Warum? Mal ist es Leistungs- und Prüfungsdruck, mal Geldsorgen und oft beides zusammen. Dass ein Leben ohne Uniabschluss durchaus glücklich und erfolgreich sein kann, wissen wir ja alle.

Nicht zuletzt dank der vielen prominenten Uni-Deserteure wie Bill Gates, Steve Jobs, Wim Wenders oder auch Günther Jauch. Also, alles halb so schlimm. Naja, nicht so ganz. Denn die Entscheidung „weitermachen - ja oder nein" kann eine echte Qual sein. Ein Neuanfang könnte eine neue Chance bedeuten, aber war dann die ganze Mühe bis dahin umsonst? Einfach aufgeben und zum Versager werden? Vielleicht doch sich einfach zusammenreißen und weiter studieren bis zum Ende? Eine echte Zwickmühle. Ein renommierter Psychologe an der Freien Universität Berlin weiß da Abhilfe. Mit nur vier Fragen hat er schon so manchem verzweifelten Studenten geholfen, die richtige und gute Entscheidung zu treffen.
 

Erste Frage: Ist das Studium wirklich das Problem?
Zweite Frage: Hast Du versucht, die Probleme zu lösen?
Dritte Frage: Studierst Du das, was Du studieren willst?
Vierte Frage: Hast Du Alternativen ausprobiert?

Solltest Du also auch in dieser Zwickmühle stecken, probier‘ es mal mit diesen Fragen!
Lg Tony

Ein strahlendes Lächeln ist für uns alle ein Zeichen von Attraktivität und Sympathie - gesunde, schöne Zähne sind dafür unerlässlich. Dass unser Gebiss auch immer diesen Ansprüchen entspricht, dafür sorgen auch Zahntechniker und Zahntechnikerinnen.
16.07.2019

Ein strahlendes Lächeln ist für uns alle ein Zeichen von Attraktivität und Sympathie - gesunde, schöne Zähne sind dafür unerlässlich. Dass unser Gebiss auch immer diesen Ansprüchen entspricht, dafür sorgen auch Zahntechniker und Zahntechnikerinnen.

Als Zahntechniker/-in bist so etwas wie ein „Brückenbauer". Denn in enger Zusammenarbeit mit Zahnärzten fertigst Du individuellen Ersatz für fehlende oder kranke Zähne. Für die sogenannten „prothetischen" Arbeiten erhältst du vom Zahnarzt Abdrücke von Zähnen oder Kiefer des Patienten als Arbeitsgrundlage. Mal hast du kleinere Arbeiten zu tun, wie z.B. Kronen oder Zahnbrücken, mal geht es um ein komplettes künstliches Gebiss. Für diesen Beruf brauchst du natürlich jede Menge Fingerspitzengefühl, denn es muss über viele Arbeitsschritte hinweg präzise und mit sehr viel Geduld gearbeitet werden. Während der dreieinhalb jährigen Ausbildung lernst du das notwendige naturwissenschaftliche Know-how, technische und technisch-medizinische Wissen und alles über die Verarbeitung von Gold, Keramik, Kunststoffen, Dentallegierungen und anderen Materialien. Wenn du den Ausbildungsinhalten jetzt genauer auf den Zahn fühlen möchtest, dann informiere dich im Internet!
Lg Tony

"Wenn ich groß bin, werde ich Baggerfahrer!"War das auch dein größter Wunsch als Kind? Dann könnte Baugeräteführer/-in dein Traumberuf sein.
09.07.2019

"Wenn ich groß bin, werde ich Baggerfahrer!"War das auch dein größter Wunsch als Kind? Dann könnte Baugeräteführer/-in dein Traumberuf sein.

Als Baugeräteführer kannst du nicht nur einen Bagger bedienen. Auch Kräne, Planierraupen, Radlader oder Walzen gehören zu der verantwortungsvollen Aufgabe am Bau. Ob Hoch- oder Tiefbau mit diesem Beruf bist du immer gefragt: Du hebst Baugruben aus und sorgst für die punktgenaue Anlieferung an der richtigen Stelle - das alles vom Cockpit aus. Aber nicht nur das. Du bist auch verantwortlich für den Transport der Geräte an die Baustelle, übernimmst Reparatur und Wartung, kennst dich mit Vermessungsgeräten und der Verarbeitung unterschiedlichster Materialien aus, wie z.B. Metalle oder Kunststoffe. Da es bei diesem Beruf natürlich auch hoch hinaus gehen kann, musst du absolut schwindelfrei und körperlich fit sein und brauchst ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Während der staatlich anerkannten, dreijährigen Ausbildung lernst du sämtliche elektronischen, pneumatischen und hydraulischen Prozesse - denn ohne dieses Wissen geht nix am Bau. Weitere Informationen findest du im Internet. 
Lg Tony

Nicht nur wenn der Schuh drückt, ist der Schuhmacher oder die Schuhmacherin gefragt. Dieses traditionelle Handwerk, auch Schuster genannt, kümmert sich um gutes Schuhwerk.
02.07.2019

Nicht nur wenn der Schuh drückt, ist der Schuhmacher oder die Schuhmacherin gefragt. Dieses traditionelle Handwerk, auch Schuster genannt, kümmert sich um gutes Schuhwerk.

Abgelaufene Sohlen, neue Absätze, Farbveränderungen - mit solchen Wünschen kommen Kunden zum Schuhmacher. Aber auch dann, wenn eine Maßanfertigung gefragt ist. Da kannst du dein handwerkliches Können in Sachen Schuhaufbau, Materialauswahl sowie hochwertiger Verarbeitung unter Beweis stellen. Dabei ist natürlich auch deine Kreativität gefordert. Da Schuhe neben dem gesundheitlichen Aspekt ebenso modisch sein und das Outfit perfekt abrunden sollen, solltest du mit den neuesten Trends der Schuhmode vertraut sein. Während der staatlich anerkannten dreijährigen Ausbildung lernst du nicht nur das Handwerk von der Pieke auf, sondern auch mit modernen Maschinen umzugehen. Die Wünsche der Kunden verstehen und erfüllen zu können, ist ebenso ein wichtiger Teil dieser Arbeit. 
Lg Tony

Wie viele Smarties passen in einen Smart? Wie erklären Sie einem Blinden die Farbe Lila? Wie viele Golfbälle kriegt man in einen Airbus? Tja, mit solchen Fragen überrumpeln Personaler vieler großer Unternehmen gerne ihre Bewerber.
25.06.2019

Wie viele Smarties passen in einen Smart? Wie erklären Sie einem Blinden die Farbe Lila? Wie viele Golfbälle kriegt man in einen Airbus? Tja, mit solchen Fragen überrumpeln Personaler vieler großer Unternehmen gerne ihre Bewerber.

Meist kommen sie am Ende des Vorstellungsgesprächs, also genau dann, wenn Du gerade glaubst, es überstanden zu haben: die sogenannten Brainteaser. Dies sind Denksportaufgaben, die auf den ersten Blick schwierig oder gar unlösbar erscheinen - auf die Du trotzdem eine Antwort parat haben solltest. Dabei ist die richtige Antwort Nebensache. Wichtig ist vielmehr, dass Du Deinen Willen und Deine Fähigkeit zeigst, auch mal um ein paar Ecken herum zu denken, Deine Arbeits- und Denkweise präsentierst und logisches Denken in einem ungewohnten Kontext unter Beweis stellst. Wer da die richtige Antwort wie aus der Pistole abliefert oder gar frech fragt, was das denn nun mit dem Job zu tun habe, hat dieses Gespräch wohl vergeigt. [Is]

Vorsicht! Das hat nichts mit dem Bobby Car fahren zu tun, wie ihr es früher als kleine Pimpfe gemacht habt. Bei diesem Funsport geht es nämlich um Tempo, hohes Tempo - und das bei einem richtigen Rennen.
 
18.06.2019

Vorsicht! Das hat nichts mit dem Bobby Car fahren zu tun, wie ihr es früher als kleine Pimpfe gemacht habt. Bei diesem Funsport geht es nämlich um Tempo, hohes Tempo - und das bei einem richtigen Rennen.

Ähnlich wie beim legendären Seifenkistenrennen geht es beim Wettrennen auf dem kultigen Kinderkunststoff-Fahrzeug den Hang hinunter und dabei die Mitstreiter abzuhängen. Gerne auch mal bei über einhundert Stundenkilometer - immer mit Sturzhelm. Dass dies nicht mit den „Normalo Bobby Cars" aus dem Spielzeughandel funktioniert, ist klar. Wer mit seinem Plastikauto richtig auf Touren kommen möchte, muss es natürlich pimpen: so z.B. mit einem geeigneten Kugellager und allerhand anderen Tuning-Maßnahmen. Entstanden ist die Idee übrigens wohl bei einer spaßigen Vatertags-Gaudi irgendwann in den 90igern irgendwo im Sauerland. Ganz schön rasant, oder?
lg Tony

Dein Ausbildungsleiter schreit gerne und oft mit Dir rum? Nichts kannst Du ihm recht machen? Dir wird ganz mulmig, wenn er nur auf Dich zukommt? Oder Du willst morgens schon gar nicht mehr in die Firma gehen? Höchste Zeit, meine Tipps durchzulesen.
11.06.2019

Dein Ausbildungsleiter schreit gerne und oft mit Dir rum? Nichts kannst Du ihm recht machen? Dir wird ganz mulmig, wenn er nur auf Dich zukommt? Oder Du willst morgens schon gar nicht mehr in die Firma gehen? Höchste Zeit, meine Tipps durchzulesen.


Niemals vergessen: Schreien ist ein Zeichen der Schwäche!
Wer brüllt, hat unrecht - zwar eine alte, aber sehr weise Redensart. Also, versuche möglichst ruhig zu bleiben. Das Rumschreien hat meist nichts mit Deiner Person oder Deiner Leistung zu tun. Vermutlich lässt Dein Ausbilder seinen Ärger auch an anderen auf genau dieselbe Art aus. Denke immer daran: Wer bei jeder Kleinigkeit aus der Haut fährt und herumschreit, zeigt nur seine Schwäche.


Sei der Klügere: Bleib gelassen und höflich!

Versuche auf alles, was da kommt in ruhigem, sachlichen Ton zu antworten. Indem Du kurz mit Kopfnicken, einem „hm, ja" oder „achso" reagierst, signalisierst Du Deinem ärgerlichen Gegenüber die Aufmerksamkeit, die er wohl dringend braucht, ohne ihm auch nur die geringste Angriffsfläche zu geben.


Geh‘ auf Distanz: Dafür sind kleine Psycho-Tricks erlaubt!

Damit Du Dich in solchen Situationen nicht so klein und hilflos fühlst, kann ein kleiner Trick helfen: Stell‘ Dir Deinen cholerischen Ausbilder als rotes Gummibärchen oder in spießiger Unterwäsche vor - das macht Dich weniger unsicher und unterlegen. Ein Lachen solltest Du Dir allerdings verkneifen!


Clever durchhalten: Deinen Ausbildungsplatz bloß nicht aufgeben!

Mit Cleverness schaffst Du es bestimmt Deinen Ausbildungsleiter ein wenig freundlicher zu stimmen: Stelle ihm intelligente Fragen, lobe ihn auch mal für so viel Verständnis für die ahnungslosen Anfänger oder sage ihm, dass eine solche Aufgabe nur jemand meistern kann, der echt Ahnung hat. Zugegeben, das ist die „Honig-ums-Maul-schmieren"-Taktik - aber wenn es Dir das Leben leichter macht.
Lg Tony

 

„Hallo, was kann ich für Sie tun?" Eine ganz typische Frage aus dem Telemarketing - ob es sich nun um eine Frage zum Handyvertrag, Bestellungen bei einem Versandhaus oder um eine Auskunft bei einem Unternehmen oder einer Versicherung handelt.
04.06.2019

„Hallo, was kann ich für Sie tun?" Eine ganz typische Frage aus dem Telemarketing - ob es sich nun um eine Frage zum Handyvertrag, Bestellungen bei einem Versandhaus oder um eine Auskunft bei einem Unternehmen oder einer Versicherung handelt.

Damit es in Call-Centern sowie in Service- und Kundencentern mit der Kommunikation klappt, sitzen am anderen Ende der Leitung freundliche Kaufleute für Dialogmarketing. Echte Profis am Telefon! Und als Ansprechpartner am Hörer ist tatsächlich Kommunikationstalent gefragt, denn auch anspruchsvolle oder gar aggressive Kunden wollen zufrieden gestellt oder Verträge verhandelt werden. Und nicht nur das. Viele weitere Tätigkeiten rund um das Telemarketing gehören zu den Aufgaben: Kundenaufträge werden bearbeitet, oft auch in einer Fremdsprache, Kampagnen und Projekte werden geplant, organisiert und kontrolliert. Während der dreijährigen kaufmännischen Ausbildung lernst du, wie du Kunden richtig ansprichst und auch gewinnst, wie du auf Wünsche eingehst oder wie du Liefer- und Zahlungstermine bearbeitest. Auch die Bereiche Personal, Kaufmännische Steuerung und Kontrolle, Qualitätssicherung der Auftragsdurchführung sowie Marketing und Vertrieb stehen auf dem Lehrplan. Und nach der Ausbildung bist du an keine spezielle Branche gebunden, denn diese Telefonspezialisten werden überall gesucht. Detaillierte Informationen zu den Ausbildungsinhalten findest du natürlich auch im Internet.
Lg Tony

Blätterrascheln, Holzknacken, Windpfeifen und die Ruhe des Waldes. Wenn das die Welt ist, in der Du Dich wohl fühlst, Du die Natur liebst und Dich für den Umweltschutz interessierst - dann ist vielleicht der Beruf des Forstwirts oder der Forstwirtin genau das Richtige für Dich. Mit einem gemütlichen Waldspaziergang hat dieser Beruf natürlich nichts gemeinsam.
28.05.2019

Blätterrascheln, Holzknacken, Windpfeifen und die Ruhe des Waldes. Wenn das die Welt ist, in der Du Dich wohl fühlst, Du die Natur liebst und Dich für den Umweltschutz interessierst - dann ist vielleicht der Beruf des Forstwirts oder der Forstwirtin genau das Richtige für Dich. Mit einem gemütlichen Waldspaziergang hat dieser Beruf natürlich nichts gemeinsam.

Ob Sonnenschein oder Regen, Du solltest ein echter Outdoor-Spezialist sein, der sich für viele Dinge interessiert. Denn Forstwirte/innen haben die unterschiedlichsten Aufgaben: Sie fällen nicht nur Bäume und lagern das Holz. Sie schützen und pflegen alles, was sich im Wald befindet. Sie beobachten alle Veränderungen im Wald, bepflanzen neue Waldflächen mit jungen Bäumen und Sträuchern, bauen Hochsitze und Zäune und legen auch Waldwege an. Da ist auch technisches Verständnis gefragt, denn Maschinen müssen bedient und auch repariert werden. Als Forstwirt/in wird Dir in jedem Fall nie langweilig! Und nach der dreijährigen, bundesweit anerkannten Ausbildung hast Du viele Möglichkeiten: Entweder Du spezialisierst Dich in Deinen Lieblingsbereich wie z.B. Naturschutzpflege, machst Deinen Meister oder entscheidest Dich, noch ein Studium dranzuhängen.
lg Tony

Fantasievolle Zaubereien aus Zucker, Sahne, Schokolade und Früchten - das ist das Metier des Patissier. In großen Hotels, in der gehobenen Gastronomie sowie bei Caterern, aber auch auf Kreuzfahrtschiffen arbeiten die „Nasch-Künstler" und kreieren immer wieder neue, raffinierte, süße Verlockungen.
21.05.2019

Fantasievolle Zaubereien aus Zucker, Sahne, Schokolade und Früchten - das ist das Metier des Patissier. In großen Hotels, in der gehobenen Gastronomie sowie bei Caterern, aber auch auf Kreuzfahrtschiffen arbeiten die „Nasch-Künstler" und kreieren immer wieder neue, raffinierte, süße Verlockungen.

Voraussetzungen sind nicht nur die Leidenschaft für süße Leckereien und ein gewisse kreative Begabung, sondern auch eine drei-jährige Ausbildung zum Konditor. Hier erfährst Du alles rund um die Herstellung und Verfeinerung von Kuchen, Torten, Pralinen- und Eisspezialitäten, die Arbeitsabläufe, Sicherheits- und Hygienevorschriften und vieles mehr. Eben alles, was es für ein „süßes Berufsleben" braucht. Nach dieser Ausbildung ist die Weiterbildung zum Patissier möglich - dies z.B. auch in Frankreich, dem Land der süßen Künste.
lg Tony

Ein wirklich malerischer Beruf mit langer Tradition ist das Handwerk des Malers und Lackierers. Und nicht nur das: Denn rund um das Verschönern von Zimmern, Räumen und auch Außenfassenden bietet dieser Beruf bunte Aussichten für alle, die es gerne farbig mögen. 
14.05.2019

Ein wirklich malerischer Beruf mit langer Tradition ist das Handwerk des Malers und Lackierers. Und nicht nur das: Denn rund um das Verschönern von Zimmern, Räumen und auch Außenfassenden bietet dieser Beruf bunte Aussichten für alle, die es gerne farbig mögen. 

In der dreijährigen Ausbildung lernst Du ein breites Spektrum: vom umweltgerechten Umgang mit Farben und Lacken, über die Wärmedämmung von Fassaden, Bodenbeläge und Stuckarbeiten, dem Gestalten von Räumen bis hin zu Fahrzeuglackierungen. Wie auch immer du dich während der Ausbildung spezialisierst - allein den Pinsel schwingen zu können, reicht heute nicht mehr aus. Denn genaue Materialkenntnisse, Know-how in neuesten Maltechniken und Kreativität sind gefragt. Denn neben dem Streichen, Verputzen, Boden verlegen und Tapezieren werden immer mehr echte Wohnberater gesucht, die wissen, wie man Räume mit Atmosphäre gestaltet. Genau dazu kannst du dich nach der Gesellenprüfung auch weiter ausbilden lassen. Und das verspricht bunte, abwechslungsreiche und sehr kreative Aussichten: Denn nicht nur heimische vier Wände, auch Gastronomieräumlichkeiten, Bürogebäude, Museen, Boutiquen und Geschäfte brauchen immer wieder eine neue Gestaltung. Bunt genug für dich?
lg Tony

Du liebst leckeres Essen, schnippelst gerne feine Zutaten und tüftelst vielleicht auch mal ein eigenes Rezept aus? Nun, dann könnte auch für Dich „Herr" oder „Herrin der Töpfe" eine schmackhafte Ausbildung sein.
07.05.2019

Du liebst leckeres Essen, schnippelst gerne feine Zutaten und tüftelst vielleicht auch mal ein eigenes Rezept aus? Nun, dann könnte auch für Dich „Herr" oder „Herrin der Töpfe" eine schmackhafte Ausbildung sein.
 
Ob im Restaurant, im Hotel oder auf einem Kreuzfahrtschiff - angehende Köche erwartet ein spannender, kreativer, oft auch stressiger und immer vielfältiger Arbeitsalltag. Gerade am Anfang der dreijährigen, staatlich anerkannten Ausbildung gilt es Ausdauer, Fleiß und auch Disziplin zu beweisen. Denn vor allem im ersten Jahr stehen Gemüseputzen und andere, wenig aufregende Hilfsjobs auf dem Plan. Aber genau dabei wird wertvolles Basiswissen angesammelt. Ein Wissen, das Köche für Ihr breites Aufgabenfeld benötigen: von Planung, Einkauf und Zubereitung der Speisen über Menü- und Speiskartenzusammenstellung bis hin zu Kostenkalkulation und Einhaltung von Hygienevorschriften. Also, Fakt ist, dieser Beruf erfordert weit mehr als uns die Promi-Kochshows oder auch das perfekte Dinner im TV zeigen. Aber er bietet aber auch feine Karrierechancen zum Beispiel als Sterne-Koch - durch vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten oder auch Auslandsaufenthalte. Eine Ausbildung, dir vielleicht auch Dir Appetit macht.
lg Tony

 

Gerade Berufseinsteiger erleben es nur allzu oft: Du stehst im Aufzug, plötzlich steht Dir der Geschäftsführer gegenüber! Und Dir kommt kein Wort über die Lippen - auch wenn Du gerne ein paar Worte mit ihm wechseln würdest, allein schon, weil Du einen guten Eindruck machen möchtest.
 
30.04.2019

Gerade Berufseinsteiger erleben es nur allzu oft: Du stehst im Aufzug, plötzlich steht Dir der Geschäftsführer gegenüber! Und Dir kommt kein Wort über die Lippen - auch wenn Du gerne ein paar Worte mit ihm wechseln würdest, allein schon, weil Du einen guten Eindruck machen möchtest.

Tja, da ist „Small-Talk-Kompetenz" gefragt. Denn wer im Gedächtnis bleiben möchte, egal ob privat oder eben auch im Job, darf nicht stumm sein, sondern muss das Plaudern beherrschen. Dafür braucht es keine originelle Rhetorik mit tiefschürfenden Erkenntnissen. Vielmehr ist es die Kunst des Belanglosen. Das bedeutet, wer seinen Chef, die Kollegen oder auch Kunden nicht zum Gähnen langweilen oder gar zur Flucht bewegen möchte, sondern eben interessieren und für ein paar Minuten in ein Gespräch verwickeln möchte, sollte einen angenehmen Dialog mit seinem Gegenüber führen. Dabei gilt es reden und auch zuhören zu können. Und nicht sich selbst und seine tollen Fähigkeiten zu beweihräuchern. Damit es eine entspannte, angenehme Unterhaltung wird, solltest Du kontroverse Themen meiden und Dich mit kritischen, abfälligen oder überschwänglichen Beurteilungen zurückhalten. Themen, die sich gut für den gelungenen Small Talk eignen sind zum Beispiel Hobbys, Filme, das Wetter oder die Baustelle auf dem Weg zur Arbeit. Tabu sind Themen wie Geld, familiäre und gesundheitliche Probleme und alles, was auf „-ismus" endet. Also etwa Kapitalismus, Sozialismus oder Feminismus - dies gehört in tiefergehende Gespräche. Denn wenn Du nicht weißt, welche Einstellung Dein Gesprächspartner hat, trittst Du schnell ins Fettnäpfchen. Auch Killerphrasen wie „Das geht ja gar nicht" oder „So was ist noch nie gut gegangen" sind ein No Go.
lg Tony

Weit mehr als nur Herumblödeln zeichnet den Beruf des Clowns aus. Gerne lachen wir über ihn oder auch sie. Aber Tatsache ist, Clown ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, dem die Arbeitsagentur eine aussichtsreiche Zukunft bescheinigt.
23.04.2019

Weit mehr als nur Herumblödeln zeichnet den Beruf des Clowns aus. Gerne lachen wir über ihn oder auch sie. Aber Tatsache ist, Clown ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, dem die Arbeitsagentur eine aussichtsreiche Zukunft bescheinigt.

Und das nicht nur, weil die Artisten und Artistinnen mit Späßen, vorgeblicher Tollpatschigkeit, akrobatischen Kunststückchen und Spielszenen das Publikum zum Lachen bringen. Denn längst sind die Clowns nicht nur unverzichtbar in Zirkus, Straßentheater, Kleinkunstbühnen oder auch Film- und Fernsehen. Vielmehr sind Clowns heute auch in ernster Mission unterwegs. Nämlich in Krankenhäusern, Kinderkliniken, Einrichtungen für Behinderte und auch Demenzeinrichtungen. Dort lenken sie von der Krankheit ab, bringen zum Lachen, bereiten den Menschen Freude und unterstützen so Heilungsprozesse. Und dies ist ein ganz besonders wertvoller Auftrag, der heute in der Gesundheitsbranche nicht nur gebraucht, sondern auch gesucht wird. Und zwar immer stärker. Für die Ausbildung an Clown-Schulen ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben, doch der Sinn fürs Komische, schauspielerisches Können, sehr gute Körperbeherrschung und die Kunst zu improvisieren sollten Deine Leidenschaft sein.
Lg Tony

 

Gold, Platin, Silber und Edelsteine: das sind deine Arbeitsmaterialien als Goldschmied oder Goldschmiedin. Ob filigran verziertes Armband, edle Kette, Ring mit Diamant oder andere Schmuckstücke - in diesem Beruf entwirfst und fertigst du Schmuckstücke.
 
16.04.2019

Gold, Platin, Silber und Edelsteine: das sind deine Arbeitsmaterialien als Goldschmied oder Goldschmiedin. Ob filigran verziertes Armband, edle Kette, Ring mit Diamant oder andere Schmuckstücke - in diesem Beruf entwirfst und fertigst du Schmuckstücke.

Als Statussymbol, Ausdruck von Stil und Individualität oder einfach nur aus dem Wunsch heraus, bewundernde Blicke auf sich zu ziehen - Menschen tragen seit je her Schmuck und werden es auch weiter tun. Und vielleicht tragen ja einige schon bald deine Kreationen. Bei der staatlich anerkannten, dreijährigen Ausbildung hast du die Möglichkeit, zwischen drei Spezialisierungen zu wählen: Schmuck, Juwelen oder Ketten. In allen drei Bereichen brauchst du natürlich sehr viel Fingerspitzengefühl, ein gutes Auge und handwerkliches Geschick in der Verarbeitung von Metall. Deine Ideen für ein Schmuckstück werden zunächst in einer Zeichnung dokumentiert, dann erst geht es an die Fertigung. Hier werden die Edelmetalle gewalzt, gezogen oder geschmiedet, Edelsteine werden eingefasst, Linien werden in die Metalloberfläche geschnitten oder auch Glasschmelzen in das Edelmetall hinein emailliert. Dabei stehen vielfältige Techniken je nach deiner Spezialisierung auf dem Plan. Auch das Restaurieren, Umarbeiten und Pflegen von Schmuckstücken gehört mit zu den Aufgaben.

Ein wahrhaft edler Ausbildungsberuf! 
lg Tony

 

 
(c) mmm - Atelier Kubik
 

 
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Rein statistisch gesehen nutzen rund 75 Prozent aller Schüler mindestens einmal in ihrer Schullaufbahn die Nachhilfe. Kein Wunder, dass Nachhilfegeben ein sehr beliebter Job für Abiturienten und Studenten ist. Für Dich auch?
09.04.2019

Rein statistisch gesehen nutzen rund 75 Prozent aller Schüler mindestens einmal in ihrer Schullaufbahn die Nachhilfe. Kein Wunder, dass Nachhilfegeben ein sehr beliebter Job für Abiturienten und Studenten ist. Für Dich auch?
 
Viele Eltern haben keine Zeit, keine Geduld oder auch nicht das notwendige Wissen, die Kinder in allen Fächern wie Deutsch, Mathematik, Englisch und Latein fit zu machen. Ganz anders ist das bei Abiturienten oder Studenten im entsprechenden Fach. Das wissen auch die Eltern und vertrauen deshalb gerade diesen beiden gerne den Nachwuchs an. Nicht zuletzt sind natürlich die Honorare, die professionelle Nachhilfelehrer aufrufen, weitaus höher - was Eltern eher zögern lässt. Kurz gesagt: Mit Eurer Qualifikation und einem fairen Stundenlohn sind Abiturienten und Studenten für Eltern die perfekten Nachhilfelehrer. Und Ihr könnt mit mehreren Nachhilfeschülern Eure Kasse wunderbar aufbessern.
 
Ob mit Aushang am Schwarzen Brett, Inseraten bei Online-Nachhilfebörsen oder bei professionellen Instituten - Möglichkeiten, Nachhilfeschüler zu finden, gibt es viele. Und wer dem ersten dann zu einer besseren Note verholfen hat, wird sich schon bald über neue Anfragen freuen. Denn das spricht sich schnell herum.
lg Tony

In der Gastro kellnern, im Call-Center telefonieren oder Klamotten verkaufen sind nur einige der vielen Möglichkeiten, neben dem Studium die Kasse aufzufüllen.
02.04.2019

In der Gastro kellnern, im Call-Center telefonieren oder Klamotten verkaufen sind nur einige der vielen Möglichkeiten, neben dem Studium die Kasse aufzufüllen. Ein Nebenjob, der aber nicht nur Geld bringt, sondern sich auch im Lebenslauf von Studenten sehr gut macht, ist der Job als „Studentische Hilfskraft". Und nicht nur das. Denn es kann auch der erste Schritt in Richtung Uni-Karriere sein. Dabei hilft der Kontakt zu den Profs oder auch der privilegierte Zugang zu den Bibliotheken. Vor allem erfahren die „Hiwis" aber, wie Doktoranden und Professoren ihre Studien vorantreiben und publizieren - vorausgesetzt die Hiwis sind in Forschung und Lehre eingebunden. Und das sind echte Pluspunkte - wie auch die Zahlen beweisen: Von vier Doktoranden haben drei zuvor als Hiwi gearbeitet. Über diese Karriereaussicht tröstet auch die eher bescheidene Bezahlung hinweg.
lg Tony

Es ist nicht leicht die perfekte Ausbildung oder den perfekten Studiengang für sich zu finden. Wenn man alle Möglichkeiten für sich persönlich aufgestellt hat, kommt plötzlich dann doch noch eine weitere Option dazu.
26.03.2019

Es ist nicht leicht die perfekte Ausbildung oder den perfekten Studiengang für sich zu finden. Wenn man alle Möglichkeiten für sich persönlich aufgestellt hat, kommt plötzlich dann doch noch eine weitere Option dazu. Das kann ziemlich verwirrend sein und dich von deinem eigentlichen Ziel abbringen. Verunsicherung macht sich breit. Ist es die richtige Entscheidung? Kann ich in diesem Beruf tatsächlich glücklich werden?

Aber auch Fragen nach der Ausbildungsvergütung oder den Studiengebühren spielen bei vielen eine zentrale Rolle. Die meisten wollen schließlich so schnell wie möglich ihr eigenes Geld verdienen, um ausziehen zu können, auf eigenen Beinen zu stehen und in ein selbstbestimmtes Leben zu starten. Es kann beängstigend sein, eine endgültige Entscheidung zu treffen und an dieser Stelle kann eine Beratungsstelle die optimale Lösung sein.In einer Beratungsstelle kann man Fragen stellen und auch mal persönliche Erfahrungen einholen. Man kann die Branche und Fakultäten kennenlernen und sich seine persönliche Zukunft in dieser Sparte ausmalen. Empfehlenswert ist es selbstverständlich in verschiedene Branchen reinzuschnuppern und möglichst viele Eindrücke von anderen einzuholen. Daher sind auch Praktika äußerst wichtig. Natürlich beanspruchen sie Zeit und du musst für geringes bis gar kein Einkommen arbeiten, doch die Erfahrungen kann dir niemand mehr nehmen. Sie stellen die Weichen für deinen Traumjob. Absolviere so viele Praktika wie möglich und mache dir deine Stärken bewusst, damit du diese effektiv in der Arbeitswelt einsetzen kannst.
Aber vor allem, mach dir keinen Stress. Dir stehen alle Türen dieser Welt offen und wenn du dich noch nicht bereit fühlst, den bedeutendste Schritt deines bisherigen Lebens zu gehen, dann nimm dir eine Auszeit. Mach ein freiwilliges soziales Jahr oder ein Work and Travel. Sieh, es ist alles möglich und niemand außer dir selbst kann dein Leben leben.

Also lebe es nach deinen Vorstellungen.
lg Tony

Da tust Du alles, um Praxiserfahrungen zu sammeln und dann das: Dauerlangeweile oder schlecht bezahlter Vollstress. „Learning by doing" - so hast Du Dir das vorgestellt. Stattdesssen kochst Du nur Kaffee, kopierst den ganzen Tag oder verstaubst in der Ablage.
19.03.2019

Da tust Du alles, um Praxiserfahrungen zu sammeln und dann das: Dauerlangeweile oder schlecht bezahlter Vollstress. „Learning by doing" - so hast Du Dir das vorgestellt. Stattdesssen kochst Du nur Kaffee, kopierst den ganzen Tag oder verstaubst in der Ablage. Leider gibt es das Risiko, in manchen Branchen ein übles Praktikum zu erwischen. Doch Du kannst etwas dagegen tun. Natürlich kommt es auf die Mischung der Dir übertragenen Aufgaben an: Stimmt das Verhältnis von „Akten sortieren" und echtem Lernen? Schwierige Frage. Aber damit Du nicht zum „Depp vom Dienst" mutierst, kannst Du etwas tun. Wichtig ist vor allem ein Praktikumsvertrag, in dem die künftigen Tätigkeiten aufgelistet sind. Sag auch einfach mal „Nein, wenn es zu weit geht. Lass Dich nicht beleidigen: Sollte es vorkommen, reagiere erst mal nicht und suche am nächsten Tag das Gespräch unter vier Augen für eine sachliche Aussprache. Sollte sich keiner für Dich zuständig fühlen, fordere einen Betreuer. In zahlreichen Internetforen kannst Du Dich auch austauschen und findest viele weitere Tipps. Großer Trost zum Schluss: Ausbeuterische Praktika sind eher eine Seltenheit.
lg Tony

Matheformeln, Geschichtsdaten, Latein- und Englischvokabeln, Hauptstädte in fernen Ländern, Gebirge und Flüsse - täglich sitzt du am Schreibtisch und hämmerst dir Wissen und Lernstoff in den Kopf. Leider bleibt nicht allzu viel davon wirklich hängen. Kaum gelernt, hast du das Meiste schon wieder vergessen.
12.03.2019

Matheformeln, Geschichtsdaten, Latein- und Englischvokabeln, Hauptstädte in fernen Ländern, Gebirge und Flüsse - täglich sitzt du am Schreibtisch und hämmerst dir Wissen und Lernstoff in den Kopf. Leider bleibt nicht allzu viel davon wirklich hängen. Kaum gelernt, hast du das Meiste schon wieder vergessen. Mit ein bisschen Glück bleibt es im Kopf bis zur nächsten Klausur oder zur nächsten Prüfung. Und das hat nichts damit zu tun, dass dein Gedächtnis schlechter funktioniert als das von anderen. Wichtig ist zu wissen, mit welchen Methoden und kleinen Tricks es gelingt, das viele Wissen langfristig im Gedächtnis abzuspeichern und dann auch immer wieder abrufen zu können.

  1. Schreib es auf!
    Klar, nicht neu, aber sehr effektiv. Denn durch das Notieren und das In-Worte-Fassen gibst du dem Lernstoff ein Bild und das bleibt im Gedächtnis. Du könntest auch ein Bild malen, um dir den Stoff leichter zu merken. Auch laut vorlesen hilft!
  2. Wiederhole es! Ständig kommt Neues dazu, so dass gerade Gelerntes wieder ein wenig „verblasst". Um es aufzufrischen und parat zu halten, wiederhole es, sage dir die wichtigsten Punkte aus dem Kopf noch einmal auf oder schau öfter mal auf deine Notizen.
  3. Verknüpfe es! Eine gute Technik, um neues mit bereits vorhandenem Wissen verschmelzen zu lassen. Das kann eine lustige Geschichte, ein Ort, ein Song oder etwas anderes sein.
  4. Teile es in Häppchen! Komplexer Lernstoff ist oft auf ein Mal schwer verdaulich. Leichter geht es in den Kopf, wenn du es aufteilst und dann logisch geordnet Stück für Stück dazulernst.
  5. Denke an Frischluftzufuhr und Schlaf! Wer pauken will, braucht für die grauen Zellen viel Sauerstoff. Also, nimm die Vokabeln ruhig mal mit in den Park, das Mathebuch mit ins Schwimmbad oder öffne öfter mal das Fenster. Auch selbstverständlich, aber oft vergessen: Im Schlaf lernst du und gesund sind durchschnittlich sieben Stunden. Also, gönn dir den Schlaf!
lg Tony
Zu viel Stress, zu spät ins Bett, private Geschichten im Kopf oder was auch immer: Gründe, warum du etwas im Job vergessen oder vielleicht nicht korrekt ausgeführt hast, kann es viele geben.
05.03.2019

Zu viel Stress, zu spät ins Bett, private Geschichten im Kopf oder was auch immer: Gründe, warum du etwas im Job vergessen oder vielleicht nicht korrekt ausgeführt hast, kann es viele geben.

Doch die sind eigentlich egal. Wichtig ist, wie du dich verhältst, wenn es eben doch mal passiert. Notlügen wie „mein PC hat gesponnen" oder „ich musste noch eine andere Sache vorher erledigen" wirken einfach immer recht unglaubwürdig und lassen dich in einem ziemlich blöden Licht erscheinen. Besser du entschuldigst dich und versuchst den Fehler, so schnell und gut wie möglich wieder zurechtzurücken. Das macht einen viel besseren Eindruck beim Chef und auch bei den Kollegen. Denn Missgeschicke oder Fehler passieren uns allen (auch dem Chef!), nur dazu stehen sollte Mann und Frau!
lg Tony

Nur zwei unscheinbare Buchstaben, jedoch mit großer Wirkung. Denn was auch immer Du in Deiner Bewerbung schreibst, ob es tatsächlich gelesen wird, bleibt fraglich. Immer gelesen wird aber das PS! Viele glauben, dass in Zeiten des „Copy&Paste" das gute, alte „PS" aus Briefzeiten längst ausgedient hätte.
26.02.2019

Nur zwei unscheinbare Buchstaben, jedoch mit großer Wirkung. Denn was auch immer Du in Deiner Bewerbung schreibst, ob es tatsächlich gelesen wird, bleibt fraglich. Immer gelesen wird aber das PS! Viele glauben, dass in Zeiten des „Copy&Paste" das gute, alte „PS" aus Briefzeiten längst ausgedient hätte.

Stimmt aber nicht. Denn gerade bei dem PS bleiben Leser hängen. Erst recht, wenn sie nur quer lesen und das machen nun mal die meisten - auch und gerade bei Bewerbungsschreiben. Anders gesagt: Die Aufmerksamkeit beim „Anhängsel" ist viel höher als beim Rest des Geschriebenen. Und das kannst Du für Dich nutzen: Nämlich indem Du was Überraschendes, Wichtiges oder einfach Neues hinzufügst. Zum Beispiel: PS: Danke, dass Sie meiner Bewerbung bis hierher Ihre Aufmerksamkeit geschenkt haben. Nun würde ich mich sehr freuen, wenn wir uns persönlich kennenlernen könnten. Rufen Sie mich doch gleich an, unter: 0123-456789. So kannst Du es machen, musst Du aber nicht. Denke nur daran, dass Du mit Deinem Ansprechpartner in Kontakt kommen möchtest! Du kannst natürlich an dieser Stelle auch nochmals eine besondere Stärke von Dir herausstellen. Wie auch immer, dieser Teil Deiner Bewerbung wird auf jeden Fall gelesen!
lg Tony

Die gute Familienministerin Franziska Giffey hat bei der Eröffnung des Kongress Pflege 2019 von Springer Pflege eine neue Strategie für das Handling mit Pflegeberufen ausgesprochen. Wenn man mal bedenkt, dass in den letzten Jahren sage und schreibe 14 Gesetze sowie Verordnungen innerhalb der Pflege in Kraft getreten sind (und sich nicht allzu viel geändert hat), dann ist man eigentlich dazu geneigt, die Schultern zu zucken.
19.02.2019

Die gute Familienministerin Franziska Giffey hat bei der Eröffnung des Kongress Pflege 2019 von Springer Pflege eine neue Strategie für das Handling mit Pflegeberufen ausgesprochen. Wenn man mal bedenkt, dass in den letzten Jahren sage und schreibe 14 Gesetze sowie Verordnungen innerhalb der Pflege in Kraft getreten sind (und sich nicht allzu viel geändert hat), dann ist man eigentlich dazu geneigt, die Schultern zu zucken.

Aber nein!
Jetzt soll es ernst werden. Die Anzahl der Ausbildungen soll um 10% steigen, so das Ziel. Nachqualifikationen sollen 5.000 Stellen decken. Abgeschlossen sollen die etwa 100 Maßnahmen im Jahr 2023 sein, so heißt es im Moment. Da jedoch 40.000 Stellen unbesetzt sind und ein großer Teil der aktuell Beschäftigten aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zur Rente voll arbeiten können, könnte dieses Vorhaben ins Wanken geraten. „Wir müssen die „Arbeits- und Lohnbedingungen verbessern, sonst kommen wir von dieser Situation nicht weg“, meint Arbeitsminister Hubertus Heil von der SPD dazu. „Ich will, dass die Wohlfahrtspflege, die Kirchen und weitere einen Arbeitgeberverband gründen“. Er fügt außerdem hinzu: „Wenn ich Blockaden spüre, werde ich diejenigen namentlich nennen, die da blockieren“.Es soll also angepackt werden. Alle wollen an einem Strang ziehen und endlich Veränderungen schaffen. Ein Lichtblick in der Pflege, denn lange kann sich dieser Riese nicht mehr aufrecht halten.

Doch es steht in den Sternen, ob die Menschen, die gerade in diesem Augenblick in der Pflege tätig sind, wirklich davon profitieren. Dass sich etwas ändern muss, das ist uns allen bewusst. Hoffen wir gemeinsam, dass uns die Veränderungen positiv im Gedächtnis bleiben.
lg Tony

Jeder nutzt sie unbewusst oder bewusst, die Kanalisation. Doch wer wartet sie? Das sind die sogenannten Fachkräfte für Rohr-, Kanal-, und Industrieservice, die das Abwassernetz prüfen und mit Hochdruck reinigen.
12.02.2019

Jeder nutzt sie unbewusst oder bewusst, die Kanalisation. Doch wer wartet sie? Das sind die sogenannten Fachkräfte für Rohr-, Kanal-, und Industrieservice, die das Abwassernetz prüfen und mit Hochdruck reinigen.

Sicherlich erscheint dieser Ausbildungsberuf zunächst ziemlich stinkend und dreckig. Das ist er sicherlich manchmal auch. Aber vor allem ist er abwechslungsreich und interessant. Denn Du kannst mit der neusten Technik arbeiten, hast ein sich immer wieder wechselndes Arbeitsumfeld und musst Dich regelmäßig neuen Herausforderungen stellen. Doch der Umgang mit Spülgeräten, Rohrinspektionskameras und Absperrblasen muss gelernt sein. Und das erfolgt in der dreijährigen Ausbildung, in der Du neben Deinen handwerklichen Fähigkeiten auch ein Verständnis für Mathematik, Physik und Chemie unter Beweis stellen musst.

Hast Du all das erfolgreich gemeistert, kannst Du Dich auf eine spannende Tätigkeit in Unternehmen der Rohr- und Kanalreinigung, aber auch im Baugewerbe freuen und von nun an täglich mit komplexen technischen Apparaturen arbeiten.
lg Tony

Klingt wie ein alter Hut - ist es aber keineswegs. Denn in der Fashion-Branche ist dieses kreative Handwerk nicht wegzudenken: Kopfbedeckungen, die dem Outfit der weiblichen Träger das gewisse i-Tüpfelchen aufsetzen!
05.02.2019

Klingt wie ein alter Hut - ist es aber keineswegs. Denn in der Fashion-Branche ist dieses kreative Handwerk nicht wegzudenken: Kopfbedeckungen, die dem Outfit der weiblichen Träger das gewisse i-Tüpfelchen aufsetzen!

Während die „Hutmacher/-innen" sich um die Kopfbedeckungen für den Herrn kümmern, entwerfen und fertigen Modisten und Modistinnen praktische, fantasievolle oder prächtige Kopfbedeckungen für die Damenwelt. Bereits während der dreijährigen, staatlich anerkannten und dualen Ausbildung hast du es mit unterschiedlichsten Materialien wie Filz, Pelz, Stroh, Seide oder Leder und Leinen zu tun und beschäftigst dich mit Modellentwurf, Anfertigung von Schnittmustern für Hüte und Mützen sowie mit Warenkunde. Kreatives Gespür, handwerkliches Geschick und natürlich kreative Ideen solltest du für diesen Beruf mitbringen. Denn auch mit Verzierungen aller nur denkbarer Art - ob mit Bändern, Perlen, Federn, Blüten oder was auch immer dir in den Sinn kommt - kannst du Kreationen deiner Fantasie und entsprechend der Kundenwünsche aus dem Hut zaubern. Nach der Gesellenprüfung und zwei Jahren Berufstätigkeit hast du die Möglichkeit, deinen Meistertitel zu absolvieren und kannst dann natürlich auch selbstständig arbeiten.
Lg Tony

Viele Studenten lassen sich noch abschrecken von den hohen Kosten, aber so manche gehen voll überzeugt an eine private Uni. Und das hat gute Gründe.  Vielleicht ist ja auch Dein Abischnitt nicht so wie erhofft - der Studienplatz ist damit erst mal futsch.
29.01.2019

Viele Studenten lassen sich noch abschrecken von den hohen Kosten, aber so manche gehen voll überzeugt an eine private Uni. Und das hat gute Gründe.
 
Vielleicht ist ja auch Dein Abischnitt nicht so wie erhofft - der Studienplatz ist damit erst mal futsch. An einer Privaten Hochschule nicht. Denn hier entscheiden fachliche Eignungstests, Vorstellungsgespräch, Persönlichkeit und Begabung. So wird das Wunschstudium auch ohne lange Wartezeiten möglich. Aber das kostet. Und die Studiengebühren an Privatunis sind um ein Vielfaches höher als an staatlichen Hochschulen. Teil- und Vollzeitstipendien gibt es aber auch - für alle, die nicht auf eine starke Finanzspritze der Eltern hoffen können. Einmal an der Privatuni angekommen, erwarten Dich kleine, familiäre Lerngruppen in der sogenannten „verschulten Ausbildung". Da kannst Du Dich darauf verlassen, dass sich der Prof auch um Dich kümmert und Dich fördert.

Auch in Sachen Bibliothek und IT sind die Privatunis den staatlichen Hochschulen weit voraus. Gerade die guten Kontakte zu bedeutenden Unternehmen machen die Privatunis oftmals zu wahren Sprungbrettern in die Chefetage - aber nicht vergessen: Lernen musst Du auch hier. Klingt alles wirklich toll. Dennoch gibt es neben den gewaltigen Kosten, noch ein anderes Argument, das immer wieder gegen die Privaten Hochschulen angeführt wird. Nämlich die verschulte Ausbildung. Denn gerade das selbstständige Lernen und Arbeiten an Themen und Aufgaben, die Selbstorganisation und die eigene Verantwortung, die bei einem Studium ja auch gelernt sein wollen, werden hier von Kritikern vermisst.
lg Tony

 

Das weißt Du natürlich auch: Je besser Du vorbereitet bist, desto ruhiger kannst Du in die Prüfung gehen. Aber wie bereitest Du dich denn nun richtig vor und wie kriegst Du die Nervosität endlich los? Hier ein paar Tipps, damit Du ganz gelassen bleiben kannst!
22.01.2019

Das weißt Du natürlich auch: Je besser Du vorbereitet bist, desto ruhiger kannst Du in die Prüfung gehen. Aber wie bereitest Du dich denn nun richtig vor und wie kriegst Du die Nervosität endlich los? Hier ein paar Tipps, damit Du ganz gelassen bleiben kannst!
 
Das Wichtigste vorab: Das Kribbeln, dieses seltsame Gefühl im Bauch und auch die weichen Knie sind ganz normale und gesunde Zeichen von Prüfungsangst. Und genau die mobilisiert Deine Energien und schärft Deine Konzentration aufs Wesentliche.
 
Kein Grund zur Panik also! Hier nun ein paar Tipps:

  • Stelle Dir frühzeitig einen Lehrplan auf!
  • Beginne rechtzeitig zu lernen - das gibt Dir ein gutes Gefühl und motiviert!
  • Führe Dir immer wieder vor Augen, welche Fortschritte Du schon gemacht hast - so stärkst Du Dein Selbstvertrauen!
  • Immer positiv denken - negative Gedanken wegschieben!
  • Versuche es mal mit autogenem Training - das entspannt!
  • Bereite Dich auf die einzelnen Prüfungsfächer nacheinander vor - und nicht parallel!
  • Lerne auch mal in der Gruppe!
  • Üben, üben, üben - das macht Dich sicher!
  • Schreibe Dir Zusammenfassungen, von dem was Du gelernt hast!
  • Starte in der Prüfung mit den leichtesten Aufgaben - das macht Dich sicher!


Tipps für die Prüfungsvorbereitung gibt es noch jede Menge mehr. Aber wenn Du diese hier schon mal beherzigst, bist Du auf dem besten Weg, Deine Prüfung gut zu meistern. Und nicht vergessen: Immer mal wieder tief durchatmen!
lg Tony

Du willst und sollst dein Interesse an der Stelle zeigen - und das gelingt am besten, indem du selbst Fragen stellst. Aber natürlich nicht irgendwelche, sondern die richtigen Fragen. Hier findest du einige Beispiele...
 
15.01.2019

Du willst und sollst dein Interesse an der Stelle zeigen - und das gelingt am besten, indem du selbst Fragen stellst. Aber natürlich nicht irgendwelche, sondern die richtigen Fragen. Hier findest du einige Beispiele:

Wer ist mein Ansprechpartner?
Eine ganz wichtige Frage, denn dein Ansprechpartner wird dich wohl dann auch in deine Aufgaben einarbeiten und dich in der ersten Zeit unterstützen.

Welche Aufgaben werde ich übernehmen? Auch wenn in der Stellenbeschreibung sicher schon einiges stand, lässt sich auch hier konkret weiterfragen - denn hinter der Stelle steckt sicher mehr als in eine Anzeige passt.

Welche Perspektiven habe ich in der Firma? Ganz und gar nicht unangenehm ehrgeizig wirkt es, sich für das eigene Fortkommen im Unternehmen zu interessieren und nach Weiterbildungsangeboten sowie Aufstiegschancen zu fragen.

Wie viel Gehalt bekomme ich? Ganz normal, dass im Vorstellungsgespräch auch über die Gehaltsfrage gesprochen wird. Wichtig ist nur, dass du dich zuvor schlau gemacht hast, z.B. bei Berufsverbänden.

Was ich sonst noch wissen möchte...
Das gehört ans Ende des Gesprächs. Hier hast du die Möglichkeit nach Urlaub, Gleitzeit und ähnlichem zu fragen.
lg Tony

Für manche ist es nur das Herumfuchteln mit einem Stab, für andere charismatisches Herrschen über ein gewaltiges Orchester: das Dirigieren.
08.01.2019

Für manche ist es nur das Herumfuchteln mit einem Stab, für andere charismatisches Herrschen über ein gewaltiges Orchester: das Dirigieren.

Die Leidenschaft zur Musik, das Musizieren in der Kindheit und Jugend, Talent, Ausstrahlung und auch Autorität - das ist es, was Du zu einer Ausbildung zum Dirigenten mitbringen solltest. Es ist eine echt handwerkliche Ausbildung, die Du an Musikhochschulen und Universitäten studieren kannst. Bei einem Bachelorstudium Dirigieren brauchst Du vier Jahre bis zum Abschluss - und der bedeutet oft schon den direkten Berufseinstieg. Denn gute Talente im Frack sind gesucht.
Viele Dirigenten sind ausgezeichnete Musiker. Ein gutes Gehör für Musik, Partituren aller Art lesen können und sich mit den verschiedensten Instrumenten eines Orchesters auskennen gehört zum Dirigentenhandwerk dazu. Schließlich ist es die Aufgabe, im Orchester oder Chor den Takt vorzugeben, musikalische Werke von Komponisten zu interpretieren und das Ensemble zu Höchstleistung zu führen. Und dazu braucht es viel Charisma, Persönlichkeit und Körpersprache. Das Aufgabenfeld ist so vielfältig wie die Musik selbst: Stückeauswahl, musikalische Gestaltung und Interpretation, Besetzung des Ensembles, Proben und auch Verhandlungen über Gastspiele sowie über Aufnahmen für die Musikindustrie oder für Funk und Fernsehen. Nicht zu vergessen ist aber auch die Tätigkeit in der Aus- und Weiterbildung, z.B. bei Musikseminaren und Lehrveranstaltungen. Detaillierte Informationen für eine Karriere mit Taktstock findest Du bei Musikhochschulen oder auch beim Deutschen Bühnenverein, dem Bundesverband der Theater und Orchester.
lg Tony

 

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Bei diesem Beruf heißt es „Piano machen": Denn hier dreht sich alles um das Musikinstrument und um das, was aus ihm rauskommt.
01.01.2019

Bei diesem Beruf heißt es „Piano machen": Denn hier dreht sich alles um das Musikinstrument und um das, was aus ihm rauskommt.

Da sind ein gutes Ohr, gewaltiges musikalisches Empfinden und viel Fingerspitzengefühl gefragt. Ob Klavier, Flügel, Cembalo oder Spinett - zu deinen Aufgaben gehören neben der Wartung und Reparatur vor allem das Stimmen des Instruments. Und das ist gar nicht so einfach: Du brauchst dafür sowohl theoretische Kenntnisse in Akustik und Harmonielehre wie auch praktische Erfahrung im Klavierspiel. All dieses Wissen lernst du während der dreieinhalb jährigen, staatlich anerkannten Ausbildung zum Klavier- und Cembalobauer/-in. Mit dieser Ausbildung weißt du dann allerdings nicht nur, ein Klavier perfekt zu stimmen, sondern auch es zu bauen und zu restaurieren - vom Fertigen des Holzgehäuses über das Herstellen der Resonanzböden bis hin zum Aufziehen der Saiten. Klingt gut, oder? 
lg Tony

Es kreischt, heult und lacht: Dann hast du als professioneller Erschrecker in z.B. Geisterbahnen oder Gruselkabinetten einen schrecklich guten Job gemacht.
25.12.2018

Es kreischt, heult und lacht: Dann hast du als professioneller Erschrecker in z.B. Geisterbahnen oder Gruselkabinetten einen schrecklich guten Job gemacht.

Deine Aufgabe bei diesem ungewöhnlichen Nebenjob ist schnell auf den Punkt gebracht: Besuchern oder dem Publikum bei entsprechenden Veranstaltungen Gänsehaut und sich aufstellende Nackenhaare bereiten. Dafür brauchst du keine speziellen Vorkenntnisse, ausgestattet wirst du lediglich mit entsprechend gruseligen Hilfsmitteln: von täuschend echten Masken über künstliches Blut und Pestbeulen bis hin zu furchterregenden Folterinstrumenten. Ja, dieser Nebenjob kann eine Menge Spaß machen, ist aber auch recht anstrengend. Schaurig schön, findest du? Dann halte die Augen offen - solche Jobs werden meist in Inseraten angeboten. [Is]

Mehr Sport machen, lieber lernen statt surfen, weniger Fast-Food und öfter aufräumen! Damit wirklich alles anders wird, gibt's hier ein paar Tipps, wie Du Deinen inneren Schweinehund an die Kette legst. 
18.12.2018

Mehr Sport machen, lieber lernen statt surfen, weniger Fast-Food und öfter aufräumen! Damit wirklich alles anders wird, gibt's hier ein paar Tipps, wie Du Deinen inneren Schweinehund an die Kette legst. 
 
Meist sind die guten Vorsätze zum Neuen Jahr bereits am 1. Januar schon wieder vergessen. Einige Tipps erhöhen Deine Chancen, die einmal gesteckten Ziele auch wirklich zu erreichen:

  1. Nimm‘ Dir erst mal ein kleines, klares Ziel vor - schreibe es auf und formuliere es positiv. Also nicht: Nie mehr esse ich einen Burger. Sondern: Ab morgen esse ich mehr Obst und Gemüse.
  2. Überlege Dir, was Du dafür brauchst und wie Du es Dir leichter machst - vielleicht mit einer tollen Saftmaschine!
  3. Starte mit Deinem Vorsatz, wenn Du fit und gut drauf bist!
  4. Male Dir im Kopf immer wieder aus, welche Vorteile und guten Veränderungen Dir Dein neues Verhalten bringen wird: Mehr Vitamine sind gut für den Body und geben Dir volle Power!
  5. Loben nicht vergessen!
  6. Wenn Du mal einen Aussetzer hast und es mit dem guten Vorsatz nicht klappen will, gebe nicht auf - morgen ist ein neuer Tag! So, und was ist Dein Vorsatz?
  7. Auf jeden Fall einen guten Rutsch...

Auf jeden Fall einen guten Rutsch...

Lg Tony

Als Testkäufer oder Testkäuferin bist du unterwegs in Lebensmittelketten, Boutiquen, Reisebüros oder auch Restaurants - im Auftrag der Chefs der Unternehmen selbst.
11.12.2018
Als Testkäufer oder Testkäuferin bist du unterwegs in Lebensmittelketten, Boutiquen, Reisebüros oder auch Restaurants - im Auftrag der Chefs der Unternehmen selbst.

Deine Aufgabe ist es, die Freundlichkeit und Beratung der Mitarbeiter abzuchecken. Mit einem gewissen schauspielerischen Talent musst du herausfinden, wie gut sich die Verkäufer oder das Personal auskennen, wie entgegenkommend sie sich Kunden oder Gästen gegenüber verhalten und wie gut sie auf deren Bedürfnisse eingehen. Klingt sehr einfach, aber dir nicht anmerken zu lassen, in welcher Mission du unterwegs bist, wird dir sicher ein wenig Herzklopfen bereiten. Zumal du dir alles merken musst, denn Notizen machen würde dich prompt auffliegen lassen. Gesucht werden Leute jeden Alters und ab 18. Dass du Zuverlässigkeit, gute Beobachtungsgabe, Spaß an Tests und ein gewisses Maß an zeitlicher Flexibilität mitbringen solltest, versteht sich fast von selbst. Klar ist, dass Mystery Shopper ein sehr beliebter Nebenjob ist, bei dem oftmal unseriöse Angebote zu finden sind - also Finger weg bei Angeboten mit Vorauszahlungen für sogenannte „Ausbildungen" oder mit teuren Faxabrufen.
lg Tony
Der Informationsaustausch zwischen Menschen, zwischen Mensch und Maschine sowie von Maschine zu Maschine - mit diesen technischen Herausforderungen beschäftigen sich die Bachelor of Engineering im Studiengang Informationstechnik.
04.12.2018
Der Informationsaustausch zwischen Menschen, zwischen Mensch und Maschine sowie von Maschine zu Maschine - mit diesen technischen Herausforderungen beschäftigen sich die Bachelor of Engineering im Studiengang Informationstechnik. Sie konzipieren, entwickeln und realisieren technische Lösungen für Ingenieuraufgaben im Bereich der Übertragung, Vermittlung und Verarbeitung von Informationen. Mit ihren umfassenden Kompetenzen arbeiten sie zudem an der Integration, Weiterentwicklung und Auswahl von Computersystemen und deren Anwendungen.
 
Wenn Du Abitur oder Fachabitur hast, erfüllst Du die Voraussetzungen für das duale Studium zum Bachelor of Engineering in Informationstechnik, das Du an verschiedenen Berufsakademien wie z.B. Mannheim, Stuttgart und Dresden absolvieren kannst. Auf dem Lehrplan stehen unter anderem Mathe, Physik, Elektrotechnik, Software-Engineering und Datenverarbeitung, aber auch betriebswirtschaftliche und vielfältige interdisziplinäre Kompetenzen. Dass dabei nicht nur Theoriebüffelei angesagt ist, sondern auch spannende Praxiserfahrungen, dafür sorgt das duale Studium.
lg Tony
Träumen wir nicht alle davon, mal eine Auszeit zu nehmen? Nach dem Abitur oder nach dem Studium? Einfach mal nichts tun, auf der faulen Haut liegen. Oder die Welt bereisen, interessante Orte entdecken, seinen inneren Frieden finden. Doch dann entsteht diese dumme Lücke im Lebenslauf. Also was tun? Unglücklicherweise wird man von dem Menschen, der einen dann im Vorstellungsgespräch interviewt, gerne auch mal gefragt, was da los war. Natürlich, man würde ähnlich handelt, wäre man in deren Position.
27.11.2018
Träumen wir nicht alle davon, mal eine Auszeit zu nehmen? Nach dem Abitur oder nach dem Studium? Einfach mal nichts tun, auf der faulen Haut liegen. Oder die Welt bereisen, interessante Orte entdecken, seinen inneren Frieden finden. Doch dann entsteht diese dumme Lücke im Lebenslauf. Also was tun? Unglücklicherweise wird man von dem Menschen, der einen dann im Vorstellungsgespräch interviewt, gerne auch mal gefragt, was da los war. Natürlich, man würde ähnlich handelt, wäre man in deren Position.

Aber was bitte antwortet man dann?
Reizt man sein Glück mit einer unglaublichen Story über seine Selbstfindungsphase heraus oder sollte man schlichtweg die Wahrheit sagen – auch, wenn sie unangenehm ist? Dazu wurde Headhunter Christian Pape einmal befragt und er sagt äußerst weise Worte, die ich ohne Umschweife und ohne sie zu minimalisieren, darstellen möchte. Er sagt: „Zunächst möchte ich Bewerbern die Angst davor nehmen, diese sogenannten ‚Lücken‘ ehrlich zu erklären. Sie sind nicht so schlimm und man muss dafür kein schlechtes Gewissen haben.“ sowie „das diese wichtig für Sie oder Ihr Umfeld war und es nachvollziehbar ist. Lücken sind ein Teil von uns, sie machen uns erst sympathisch und niemand ist perfekt! Der Homo Perfectus, der Superman unter den Bewerbern, der komplett ohne Ecken und Kanten kommt, der keine Schwächen hat und auf jede Frage eine fantastische Antwort hat – das macht misstrauisch, so einen will keiner im Team haben.“ Das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt, den ich hier noch einmal hervorheben will. Wir sind alles Menschen und wenn wir einen tadellosen Lebenslauf haben, der vor Perfektion nur so strotzt, wo liegt dann unser menschlicher Wert? Einen fehlerlosen beruflichen Werdegang kann man meist nur dann vorweisen, wenn andere Aspekte des Lebens vernachlässigt werden. Freunde, Familie, das eigene Ich.

Wenn alles aus der beruflichen Perspektive stimmt, doch im Privatleben Defizite entstanden, ist der Mitarbeiter genauso unausgeglichen, als wenn er in seinem Berufsleben einen Schwachpunkt besitzt. Übrigens ist es laut Pape auch empfehlenswert die Auszeit, wenn man denn eine möchte, nach dem Studium einzulegen, denn dann kann man dies als „berufliche Orientierungsphase“ deklarieren und sich so die Möglichkeit verschaffen, vor dem Eintritt in die Arbeitswelt noch einmal zu Atem zu kommen. Egal, welche Beweggründe sich hinter einer Auszeit verstecken, es ist überaus wichtig, zumindest einigermaßen bei der Wahrheit zu bleiben. Erhält man den Job und arbeitet über einen längeren Zeitraum bei einem Unternehmen, ist eine erfundene Geschichte, die ständig zur Sprache kommt, wahrscheinlich das letzte, was man möchte.
lg Tony
Ich gebe zu, ganz so war das Bild nicht, dass ich auf einer Internetplattform gesehen habe. Im Original hieß es dort: „Bitte einen Kaffee-Schoko-Wodka-Valium-Latte To Go.“ Aber das konnte ich schlecht als Überschrift nehmen. Hihi! Ihr wisst sicher schon, worauf ich anspiele. Auf die Generation Y. Die Generation, die die Altersgruppe zwischen Anfang Zwanzig und Ende Dreißig beschreibt. Keine Sorge, meine Freunde, ich mache mich nicht über euch lustig.
20.11.2018
Ich gebe zu, ganz so war das Bild nicht, dass ich auf einer Internetplattform gesehen habe. Im Original hieß es dort: „Bitte einen Kaffee-Schoko-Wodka-Valium-Latte To Go.“ Aber das konnte ich schlecht als Überschrift nehmen. Hihi! Ihr wisst sicher schon, worauf ich anspiele. Auf die Generation Y. Die Generation, die die Altersgruppe zwischen Anfang Zwanzig und Ende Dreißig beschreibt. Keine Sorge, meine Freunde, ich mache mich nicht über euch lustig. Ich bin ein Mitglied dieser Gemeinschaft. Ich bestelle ebenfalls regelmäßig einen Kaffee-Schoko-Wodka-Valium-Latte To Go. Besonders in der letzten Woche hätte ich den intravenös vertragen können, als ich mal wieder eine Prüfungsphase in der Uni hatte und mein Schlafrhythmus eher dem einer frischgebackenen Mutter ähnelte… Aber gut, kommen wir zum Punkt. Die Generation Y ist die erste Generation, die mit dem technologischen Fortschritt aufgewachsen und entsprechend gut in der Materie eingearbeitet ist.

Die Wünsche verändern sich zunehmend, je älter wir werden. Wir – die Millennials – streben nach anderen Zielen als unsere Eltern, geschweige denn unseren Großeltern. Unser Bewusstsein ist ein anderes. Prinzipiell kann man uns eigentlich in zwei Parteien einteilen. Gruppe 1: Diese Gruppe verlangt es nach materieller Sicherheit, einem atemberaubenden Haus, dem Sportwagen und der Weltreise. Gruppe 2: Diese Gruppe möchte lieber sesshaft werden und gibt sich auch mit dem Durchschnitt zufrieden. Doch eines haben beide Gruppen gemeinsam – sie sind umweltbewusst. Der ökologische Fußabdruck steht im Vordergrund und dann wird sich eher über die Bahn geärgert, als wieder das Auto anzupacken. Man kennt das. ;-) Doch nun sind wir wirklich und wahrhaftig erwachsen, wir erarbeiten uns einen Platz auf dem Arbeitsmarkt und das kommt dabei heraus: „Viele junge Arbeitnehmer der Generation Y suchen nicht nur nach einem Job mit gutem Gehalt und ausgeglichener Work-Life-Balance, sondern auch nach Flexibilität und einer sinnstiftenden Tätigkeit." Das sagt zumindest die Boston Consulting Group und fördert persönlichkeitsbildende Projekte.

Ein guter und angenehmer Beruf ist uns wichtig, jedoch stehen die Familie und die eigene Freizeit ganz oben auf der Prioritätenliste. In der Wissenschaft wird das gerne als „Synthese aus Leistung und Lebensgenuss“ formuliert. Klingt ganz nett, nicht wahr? Spiegel.de hat folgendes herausgefunden: „Damit ihnen die Leute nicht weglaufen, gehen daher längst viele Unternehmen mit dem Zeitgeist. Sie locken mit flexiblen Arbeitszeiten, Homeoffice und firmeneigenen Kitas.“ Trotz dieser Erkenntnis ist der Wandel natürlich noch nicht bei allen Unternehmen angekommen. Es gibt solche arbeitnehmerfreundliche Zusprüchen selten, doch es wird erwartet, dass sich das ändern kann. Spätestens, wenn die oberste Führungsetage, die bis dato noch von den sogenannten Babyboomern besetzt wird, von den Millennials abgelöst wird, kann davon ausgegangen werden, dass der Arbeitsmarkt sich ziemlich umstrukturieren wird.
lg Tony
Das Arbeitsleben als studentischer Nebenjobber muss nicht immer trist, langweilig und alltäglich sein. Neue und ausgefallene Nebenjobs stellen wir Euch hier im Überblick vor. Seit einiger Zeit finden sich im Internet neue Jobportale, die sich darauf spezialisieren, gerade auch Studenten außergewöhnliche und gar nicht dröge Nebenjobs anzubieten. Und wenn Du besondere Talente hast, bist Du dort erst recht an der richtigen Stelle.
13.11.2018

Das Arbeitsleben als studentischer Nebenjobber muss nicht immer trist, langweilig und alltäglich sein. Neue und ausgefallene Nebenjobs stellen wir Euch hier im Überblick vor. Seit einiger Zeit finden sich im Internet neue Jobportale, die sich darauf spezialisieren, gerade auch Studenten außergewöhnliche und gar nicht dröge Nebenjobs anzubieten. Und wenn Du besondere Talente hast, bist Du dort erst recht an der richtigen Stelle. Zu den Nebenjobs der etwas anderen Art gehören zum Beispiel:

  • Konzertpianist
  • Statist oder Komparse für Film und TV
  • Hausmeister für Feriendomizil
  • Partygriller
  • Shopping-Tester
  • Schnee schieben beim Winterdienst
  • „Heißluftballon-Verfolger" (sammelt Passagiere und Fluggerät am Landeplatz ein)
  • Zoo-Scout
  • Erntehelfer
  • „Hütchen"-Aufsteller bei Fahrertrainings und Tests des ADAC

So und noch anders ungewöhnlich lässt sich Geld verdienen. Im Internet, bei vielfältigen Jobportalen, aber auch in den Lokalzeitungen findest Du solche und andere Angebote.
lg Tony

 

Dass Personaler Bewerber-Profile im Internet googeln, ist ja kein Geheimnis mehr, sondern längst ganz normal und hat sich rumgesprochen. Doch das Netz ist ja schließlich für alle da - warum also nicht mal den Spieß umdrehen?
06.11.2018

Dass Personaler Bewerber-Profile im Internet googeln, ist ja kein Geheimnis mehr, sondern längst ganz normal und hat sich rumgesprochen. Doch das Netz ist ja schließlich für alle da - warum also nicht mal den Spieß umdrehen?

Der Arbeitgeber-Check per Google ist eine von zahlreichen Möglichkeiten, im Internet herauszufinden, welcher Arbeitgeber und Chef am besten zu dir passen. Während die Unternehmenseiten im Internet oder Business-Netzwerke wie Xing oder Linkedln gut überlegte und bedacht ausgewählte Informationen präsentieren, zeigt sich via Google die „allgemeine Nachrichtenlage". Auf diesem Weg erfährst du aktuelle Informationen auch aus anderen Quellen und Details zu momentanen Situation des Unternehmens oder der Chefs. Eine spannende Option, das „Drumherum" kennenzulernen und das kann sehr wertvoll in einem Vorstellungsgespräch sein oder eben auch dafür zu entscheiden, ob es für dich passt.
lg Tony

Wenn es darum geht, den einen Traumjob zu finden, tun sich viele Schüler, Schulabsolventen und Studenten schwer. Natürlich, denn woher soll man auch wissen, welche Talente man wo einsetzen kann?
30.10.2018
Wenn es darum geht, den einen Traumjob zu finden, tun sich viele Schüler, Schulabsolventen und Studenten schwer. Natürlich, denn woher soll man auch wissen, welche Talente man wo einsetzen kann?

Viele junge Menschen absolvieren dann mehrere Praktika und entdecken während des Arbeitens, was ihnen Spaß macht und was sie sich von ihrem späteren Arbeitsleben wünschen. Laut der Azubiumfrage 2018 der Industrie- und Handelskammer findet statistisch gesehen jeder Zweite seinen Traumberuf sogar über ein Praktikum und jeder Fünfte findet sogar seinen Ausbildungsbetrieb über ein Praktikum. Daher sollte nicht nur nach der Schulzeit, sondern auch schon während dieser – zum Beispiel in den Ferien – ein freiwilliges Praktikum absolviert werden. Pflichtpraktika sind schön und gut, doch meist wenig schön anzusehen in einem Lebenslauf. Zudem wird man meist bereits in eine Richtung gedrängt, sodass es kaum möglich ist, sich seinen Interessen zuzuwenden.

Das gleiche gilt für Studenten:
Auch sie profitieren von einem temporären Arbeitsplatz in einer bestimmten Branche. Denn dort im Unternehmen werden Kontakte geknüpft, Erfahrungen gesammelt und der Lebenslauf ausgeschmückt.

Wo findet man jedoch einen Praktikumsplatz?
Klar, online! Doch dies ist der gewohnte Weg und man sticht nicht wirklich mehr aus der Masse hervor. Daher ist es schlichtweg am einfachsten und effektivsten, wen persönlich ein Bild von einem Unternehmen bzw. einem Betrieb zu machen. Beispielsweise auf der Messe von azubitage.de. Hier nämlich kann man von Angesicht zu Angesicht Vertreter eines Unternehmens gegenüberstehen und sich mit ihnen über alles unterhalten, was einem auf der Seele liegt. Dafür sind diese Menschen schließlich da. Dies ist der perfekte Weg, einen ersten Eindruck zu erhalten oder einen Eindruck zu hinterlassen.
lg Tony
Es ist Zeit. Hacken wir wieder auf denen rum, die ein Studium machen anstatt eine Ausbildung zu beginnen. Ja, ich gehöre auch dazu und ja, ich werde am Ende dieses Beitrags meine Meinung darbieten. Aber weswegen ich dieses unermüdliche Thema wieder aufnehme, ist die Seite bento.de, die am 17.10.2018 einige Interviews veröffentlicht hat, die sich darum drehen, warum junge Schulabsolventen den Weg des Studiums einschlagen anstatt eine Ausbildung zu beginnen.
23.10.2018
Es ist Zeit. Hacken wir wieder auf denen rum, die ein Studium machen anstatt eine Ausbildung zu beginnen. Ja, ich gehöre auch dazu und ja, ich werde am Ende dieses Beitrags meine Meinung darbieten. Aber weswegen ich dieses unermüdliche Thema wieder aufnehme, ist die Seite bento.de, die am 17.10.2018 einige Interviews veröffentlicht hat, die sich darum drehen, warum junge Schulabsolventen den Weg des Studiums einschlagen anstatt eine Ausbildung zu beginnen.

Die Interviewten sind alle zwischen 17 und 20 Jahre alt und studieren grundverschiedene Fächer. Von Jura, über Bioinformatik zu Philosophie und Publizistik. Ihre Gründe jedoch, warum sie ein Studium einer Ausbildung vorgezogen haben, sind ziemlich ähnlich. Eine junge Frau nannte ihren Berufswunsch, der nur durch ein Studium erreicht werden kann. Ein anderer sagte, er habe sich nie wirklich mit einer Ausbildung – oder überhaupt der Möglichkeit praktisch zu arbeiten – beschäftigt und daher wusste er auch nicht, welche Ausbildung zu ihm gepasst hätte. Genannt wurde auch der Einfluss der Eltern, die meist ebenfalls Akademiker sind und entsprechend ihre Kinder dazu erziehen, Akademiker zu werden. Dazu kommt, dass das Abitur die Schüler mehr oder weniger darauf vorbereitet, ein Studium zu beginnen. Sind die Schulabsolventen unserer Zeit also darauf programmiert, zu studieren? Nein, ich glaube nicht. Wenn ich überlege, wie viele ein FSJ oder eine Ausbildung zum Physiotherapeuten anfingen und wie viele sich noch einmal um entschieden haben, dann denke ich nicht, dass es eine Voraussetzung durch den Einfluss der Schule darstellt. Vielmehr schwimmen wir alle mit dem Strom. Die Generation vor uns war eine Arbeiter-Generation, die Ausbildungen im Alter von 14 begannen.

Wir sind da anders.
Ich persönlich habe mich nicht zu hundert Prozent gegen eine Ausbildung und für ein Studium entschieden. Nach meinem Fachabitur strebte ich ein duales Studium an, doch ich würde wegen meines Fachabiturs von keinem einzigen Arbeitgeber angenommen. Also beschäftigte ich mich mit einer „gewöhnlichen“ Ausbildung, doch dort war mir zugegeben das Gehalt zu gering und schließlich entschied ich mich mehr oder weniger auf den letzten Drücker für ein Studium. Hätte sich herausgestellt, dass das Studium nichts für mich ist oder ich es nicht schaffe, dann hätte ich auch eine Ausbildung angefangen. Denn es stimmt, eine Ausbildung ist etwas Grundsolides und ein Anfang in die Berufswelt. Einen Anfang, den wir alle gebrauchen können.
lg Tony
Bisher ist es ja so: Man muss sich zwischen den Berufen Kinderkrankenschwester bzw – pfleger, Gesundheits- und Krankenschwester bzw –pfleger und Altenpfleger/in entscheiden. Übrigens, ist es nicht merkwürdig, dass es umgangssprachlich in der weiblichen Form Schwester und in der männlichen Form Pfleger heißt?
16.10.2018
Bisher ist es ja so: Man muss sich zwischen den Berufen Kinderkrankenschwester bzw – pfleger, Gesundheits- und Krankenschwester bzw –pfleger und Altenpfleger/in entscheiden. Übrigens, ist es nicht merkwürdig, dass es umgangssprachlich in der weiblichen Form Schwester und in der männlichen Form Pfleger heißt? Warum heißt es nicht Bruder? Krankenbruder, klingt doch cool. Naja, egal…

Worauf ich eigentlich hinauswill, ist die Tatsache, dass ja geplant ist, die oben genannten Berufe zusammenzulegen und für eine gemeinsame Basis zu sorgen, um auch Quereinsteigern und Berufswechslern einen leichteren Übergang zu einer anderen Sparte des Gesundheitssektors zu ermöglichen. Im Folgenden werde ich nur die männliche Form der Berufe verwenden. Dies tue ich nicht, um die Frauen der Welt zu diskriminieren (Wer weiß, vielleicht bin ich ja selbst eine?), sondern schlichtweg, um eine gewisse Komplexität zu vermeiden. Außerdem sollte uns allen bewusst sein, dass die Mehrheit der Angestellten in der Pflege weiblich sind. Also, in der Theorie ist geplant, die Berufe des Kinderkrankenpflegers, des Gesundheits- und Krankenpflegers und des Altenpflegers in den ersten zwei Jahren der Ausbildung eine gemeinsame Ausbildung zu schaffen und erst dann im dritten Ausbildungsjahr auf die Spezialisierung einzugehen. Verfolgt man im dritten Ausbildungsjahr weiterhin diese generalisierte Ausbildung, erhält man am Ende die Berufsbezeichnung „Pflegefachfrau“ bzw „Pflegefachmann“. Zudem kann eine Pflegehelferausbildung zukünftig – so geplant – auf die Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw zu Pflegefachmann angerechnet. Ebenso kann ein Pflegestudium am Ende drangehangen werden.

Dieses Pflegeberufegesetz wurde im Juli 2017 verkündet, soll im Ausbildungsjahr 2020 starten und nach sechs Jahren Bestehen überprüft werden. Das Gesetz bestimmt auch eine neue Finanzierung durch einen Landesfond, sodass auch ortsnah eine Ausbildung angestrebt werden kann. Durch ein Umlageverfahren werden alle Gesundheitsinstitutionen an der Finanzierung beteiligt – egal, ob sie ausbilden oder nicht. Alles wird in Etappen vonstatten gehen. Die ersten Vorkehrungen wurden bereits am 25. Juli 2017 umgesetzt. Am 13. Juni 2018 hat das Bundeskabinett die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung verabschiedet, am 19. Juni 2018 wurde dann der Referentenentwurf einer Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung (PflAFinV) von BMG und BMFSFJ vorgestellt. Die ehemalige SPD-Seniorenministerin und jetzige Justizministerin Katarina Barley glaubte bereits 2017, dass "[m]it dem Gesetz […] die Pflegeberufe modernisiert und fit für den demografischen Wandel [gemacht werden]. Durch die Schulgeldfreiheit und eine angemessene Ausbildungsvergütung wird die Attraktivität der Ausbildung erhöht."
lg Tony
Widmen wir uns heute der Konzentration. Konzentration? Ja, richtig. Der Konzentration. Was ihr damit zu tun habt ist klar, aber warum ist sie wichtig genug, um über sie einen Beitrag auf azubitage.de zu schreiben? Ganz einfach: Ohne Konzentration ist jede Ausbildung und jedes Studium sinnlos. Konzentration ist essenziell für jede Art von Weiterbildung.
09.10.2018
Widmen wir uns heute der Konzentration. Konzentration? Ja, richtig. Der Konzentration. Was ihr damit zu tun habt ist klar, aber warum ist sie wichtig genug, um über sie einen Beitrag auf azubitage.de zu schreiben? Ganz einfach: Ohne Konzentration ist jede Ausbildung und jedes Studium sinnlos. Konzentration ist essenziell für jede Art von Weiterbildung. Doch viele – mich selber mit eingeschlossen – haben verlernt, sich zu konzentrieren. Wir sitzen da auf unseren Stühlen oder stehen von Angesicht zu Angesicht unserem Vorgesetzten gegenüber, sehen ihn oder den Dozenten an, nicken und denken an alles, nur nicht an das, was unser Gegenüber uns mitteilen möchte.
Ich erzähle euch, wie ich drauf komme. Gerade eben saß ich in einer solchen Vorlesung. Der Dozent an sich ist kein schlechter Dozent – Himmel, das würde ich nie behaupten! – doch die Art und Weise, wie er die zu vermittelnden Inhalte rüberbringt ist grausam. Er führt einen Monolog, redet sich selbst in Rage und überzieht immer – IMMER – die eineinhalb Stunden, die man regulär dort sitzt. Ich schrieb zwar mit, doch wirklich bewusst an der Vorlesung teilgenommen habe ich nicht. Meine Freundin neben mir hat irgendwann sogar angefangen, die Sudoku in ihrem Terminplaner auszufüllen. Sie kam ziemlich weit. Also ja, es geht um Konzentration. Ich möchte euch erst einmal die reguläre Definition nahe bringen.

„[Konzentration] ist die Fähigkeit, Handlungen absichtsvoll zu steuern und ihre Ausführung zu kontrollieren. […] Menschen können nur begrenzt Informationen bewusst verarbeiten.“*


So, wir wissen jetzt, dass wir uns mithilfe der Konzentration auf gewisse Aspekte des Lebens fokussieren. Es bedeutet nicht, sich eine halbe Packung Energytabletten reinzupfeffern. Obwohl wir das doch früher alle getan haben, nicht wahr?

Doch wie kann ich meine Konzentration fördern? Ich verrate es euch:
  1. Genug essen. Klingt banal, doch ist so effektiv. Wenn unser Körper unterzuckert ist, dann kommt auch keine neue Energie in unser Gehirn. Wir fühlen uns erschöpft, müde und antriebslos. Kommt dir bekannt vor? Mir auch. Ich hatte eben nämlich Hunger bis hinter die Ohren.
  2. Stress abbauen. Stress dient evolutionär bedingt dazu, unseren Körper aus gefährlichen Situationen in Sicherheit zu befördern. Aber weder ein Vortrag, noch ein Gespräch zwischen zwei Menschen ist (zumindest meistens) keine gefährliche Situation. Aber wenn wir unter permanenten Stress stehen, bleibt dieser Zustand und blockiert unsere Konzentration. Denn wer muss sich schon konzentrieren, wenn ein Säbelzahntiger hinter einem her ist?
  3. Pausen und Schlaf einplanen. Im Schlaf werden alle wichtigen Informationen, die wir über den Tag hinweg aufgenommen haben, verarbeitet und in unseren Gehirnarealen abgespeichert.
  4. Ablenkungen vermeiden. Ich möchte es nicht erklären, nur eines sagen: HANDY WEG. Es wird schon nichts bewegendes in der Zwischenzeit passieren. Glaube mir.
lg Tony

* Hagemeister, C. & Westhoff, K. (2011). Konzentrationsdiagnostik. In L. F. Hornke, M. Amelang & M. Kersting (Hrsg.), Enzyklopädie der Psychologie: Leistungs-, Intelligenz- und Verhaltensdiagnostik (S. 51–96). Göttingen: Hogrefe.
Momentan läuft ja nun ein neues Semester und der ein oder andere fragt sich, ob es das ist, was er langfristig wirklich möchte. Ich weiß noch, wie bei mir das erste Semester begann und plötzlich nach und nach auffiel, dass manche Leute einfach fehlten.
02.10.2018
Momentan läuft ja nun ein neues Semester und der ein oder andere fragt sich, ob es das ist, was er langfristig wirklich möchte. Ich weiß noch, wie bei mir das erste Semester begann und plötzlich nach und nach auffiel, dass manche Leute einfach fehlten. Sie erkannten, dass ein Vollzeitstudium nicht in ihr Leben passte und brachen nach wenigen Tagen oder Wochen ab.
Daher habe ich mich einer anderen Form des Studiums zugewandt – dem berufsbegleitenden Studieren. Dies ist neben einem Studium in Vollzeit und dem dualen System die für uns interessanteste Form.

Aber was bedeutet es, berufsbegleitend zu studieren?
Es bedeutet, bereits zu arbeiten, sein eigenes Gehalt zu verdienen und gleichzeitig studiert man dazu noch, um sich in seinem Beruf oder seiner Persönlichkeit weiterzuentwickeln.
Ich habe Pro und Contra recherchiert* und diese einmal kurz und knackig gebündelt dargestellt, um eine eventuelle Entscheidung zu unterstützen, die womöglich einige von euch beschäftigt. Vielleicht arbeiten einige von euch sogar schon und überlegen sich, ob sie dadurch die nächste Stufe der Karriereleiter erklimmen möchten. Egal, welchen Standpunkt ihr vertretet oder in welcher Position – Arbeitnehmer oder Schulabsolvent oder was auch immer – ihr euch befindet, wie alle anderen Optionen im Leben muss man für sich persönlich abwägen, welche Prioritäten man im Leben setzt und wie man eine gewisse Lebensform in seinen Alltag integrieren kann. Ich hoffe, einige gedankliche Anstöße setzen zu können und dem ein oder anderen weiterzuhelfen.

Pro
  • ein direkter Praxisbezug, da alles erlernte durch die parallel ablaufende Arbeit angewendet und gefestigt wird
  • man lernt, sich und seine Arbeiten – egal ob von der Uni oder der Arbeit her – zu organisieren und Grenzen in seinem Schaffen zu setzen
  • die erste berufliche Erfahrung erlebt man nicht nach dem Studium, sondern währenddessen
  • es erfordert Disziplin und dies imponiert vielen Arbeitgebern

Contra
  • eine Herausforderung, denn neben einem Full-Time-Job müssen noch Kurse besucht und gelernt werden
  • ein anderer Teil im Leben muss zurückstecken, Familie, Freunde, Hobbies
  • durch die geringe Zeit, die einem zur Verfügung steht, kann man sich nicht derart intensiv mit einem erlernten Thema auseinander setzen wie man es vielleicht getan hätte, wenn man Zeit gehabt hätte
  • der Stress kann zu fehlender Motivation oder Kreativität in seinem Schaffen führen

*Meine Recherche endete sehr zufriedenstellend auf der Seite derStandard.de, welche sich mit verschiedenen politischen, wirtschaftlichen und auch alltäglichen Themen unserer Gesellschaft auseinandersetzt und von veranschaulicht.
lg Tony
Den Kopf auf die Tischplatte legen, sich im Schreibtischstuhl zurücklehnen und einfach mal kurz die Augen schließen - das empfehlen Schlafexperten. Und Studien belegen es: Wer für zehn bis dreißig Minuten „Siesta" macht, erhöht seine Leistungsfähigkeit, steigert die Motivation und beugt Stress vor.
25.09.2018

Den Kopf auf die Tischplatte legen, sich im Schreibtischstuhl zurücklehnen und einfach mal kurz die Augen schließen - das empfehlen Schlafexperten. Und Studien belegen es: Wer für zehn bis dreißig Minuten „Siesta" macht, erhöht seine Leistungsfähigkeit, steigert die Motivation und beugt Stress vor.

Einfach mal ein kurzes Schläfchen machen, davon solltet Ihr nicht träumen, sondern es tun. Ob an der Uni, in der Mittagspause oder beim Büffeln am heimischen Schreibtisch. Denn das sogenannte „Powernapping" steigert nachgewiesenermaßen die Leistungsfähigkeit für mehrere Stunden. Wichtig ist, dass Ihr wirklich nur zehn bis dreißig Minuten wegnickt, da danach die Tiefschlafphase beginnt und Euer Kreislauf runterfährt - und das macht nach dem Aufwachen erst mal ein wenig schlapp. Also, für maximal eine halbe Stunde ein Schläfchen machen und danach fit für alle Aufgaben sein.
lg Tony

Ich bin schon ein paar Mal geflogen. Nicht weit. Nur nach Ibiza, Teneriffa, Mallorca und Gran Canaria. Aber das Fliegen gefiel mir. Ich möchte die Atmosphäre am Flughafen. Dieses geschäftige Treiben und die Luft, die durch die vielen Urlauber vor Freude zu vibrieren scheint.
18.09.2018

Ich bin schon ein paar Mal geflogen. Nicht weit. Nur nach Ibiza, Teneriffa, Mallorca und Gran Canaria. Aber das Fliegen gefiel mir. Ich möchte die Atmosphäre am Flughafen. Dieses geschäftige Treiben und die Luft, die durch die vielen Urlauber vor Freude zu vibrieren scheint. Man wurde in den Flieger manövriert und die netten Damen und Herren der Fluggesellschaft erklärten einem freundlich lächelnd, wie man im Falle eines nahenden Todes lebend aus dem Schlamassel hinauskommt. Ich mochte den Beruf als Steward bzw. Stewardess. Man bekommt etwas von der Welt zu sehen, man knüpft ständig neue Kontakte. Es gleicht kein Tag dem anderen und man trägt Verantwortung. Das Leben muss einem doch wie ein Abenteuer erscheinen.
Also machte ich mich schlau, wie man eigentlich zu einem Steward bzw. zu einer Stewardess wird und stieß auf folgende Informationen:
Zum einen heißt es gar nicht mehr Steward bzw. Stewardess, sondern Flugbegleiter. Man wird also zum Flugbegleiter, wenn man eine Reihe von Lehrgängen absolviert. Dies geschieht alles innerhalb von Wochen oder Monaten – das ist von Airline zu Airline unterschiedlich – und wird weder vergütet noch als Ausbildung staatlich anerkannt.Die Lehrgänge haben Theorie – und Praxisphasen und entsprechend wird einem dort beigebracht, wie man sich am besten auf die verschiedensten Situationen vorbereitet, die einem während des Alltags entgegen kommen.
Am Ende der erfolgreichen Lehrgänge erhält man dann ein Zertifikat.

Zu den Aufgaben eines Flugbegleiters gehört die Vorbereitung der Kabine (Ordnung schaffen + Mahlzeiten überprüfen), die Begrüßung der Fluggäste und entsprechend Hilfestellungen geben, wenn es um das Verstauen des Gebäcks geht sowie die Sicherheitsansage (die man übrigens gestalten kann, wie man will) durchgeben und während des Fluges den Service bereitzustellen.
Man sollte bereits ein Verständnis für ein gepflegtes Äußeres besitzen und keinen Groll gegen Arbeitskleidung hegen. Zudem benötigt man einen mittleren Bildungsabschluss und ein Mindestalter von 18 Jahren, wobei man zu diesem Zeitpunkt mindestens 1,60m und höchstens 1,95m groß sein und „normal“ proportioniert sein sollte. Es ist ein Muss die englische Sprache zu beherrschen und wenn möglich auch noch mit der französischen und spanischen vertraut zu sein. Ebenso ist es unabdingbar einen gültigen Reisepass aus naheliegenden Gründen sein Eigen zu nennen. Als Soft Skills sind eine gut ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, ein souveränes Auftreten sowie einen Hang zur Ruhe empfehlenswert.

Als Abenteurer ist man hier wirklich gut aufgehoben und wem das noch nicht gereicht hat, den überzeuge ich einmal auf eine andere Weise: Man erhält als Flugbegleiter auch noch Vergünstigungen und einen schnelleren Zugriff zu gewissen internen Dienstleistungen.
lg Tony

Stress ist ein oft genutztes Wort von faulen Menschen. Aber ich bin nicht faul. Was ich allerdings bin, ist gestresst. Ich weiß beim besten Willen nicht wohin mit mir, was mich auch nicht gerade effizient arbeiten lässt.
11.09.2018
Stress ist ein oft genutztes Wort von faulen Menschen. Aber ich bin nicht faul. Was ich allerdings bin, ist gestresst.

Ich weiß beim besten Willen nicht wohin mit mir, was mich auch nicht gerade effizient arbeiten lässt. Ich muss zur Schule, ich muss Hausaufgaben machen, ich muss für die Abschlussprüfungen lernen, ich muss arbeiten, ich muss zu Vorstellungsgesprächen und hin und wieder muss ich auch mal ein oder zwei Stündchen schlafen. Muss, muss, muss… All diese Dinge muss ich zwangsläufig machen.
Ich muss zur Schule und lernen, um in den Abschlussprüfungen gut abzuschneiden. Ich muss arbeiten, weil ich mein altersschwaches Auto finanzieren muss, mit dem ich pro Woche schlappe 500km fahre und schlafen (nur hin und wieder, wenn die Sicht anfängt zu verschwimmen) ist ganz vorteilhaft, wenn man den Tag durchstehen möchte. Ich kann mich nicht erinnern, wann meine To-Do-Liste zuletzt leer war.

Also eine Bitte an die Menschen, die plötzlich einen junge Menschen mit tiefen Augenringen und verklärten Blick während eines Vorstellungsgesprächs vor sich sitzen haben – seit nett. Sie haben momentan einfach nur Stress.
lg Tony
Gestern Abend sah ich in den Nachrichten, dass der DGB – Ausbildungsreport für das Jahr 2018 veröffentlicht wurde und ich dachte mir: „Ja, das ist etwas hilfreiches! Darüber sollten meine Leser informiert werden.“ Also kläre ich euch ein bisschen auf und erzähle euch, was dort drin steht.
04.09.2018
Gestern Abend sah ich in den Nachrichten, dass der DGB – Ausbildungsreport für das Jahr 2018 veröffentlicht wurde und ich dachte mir: „Ja, das ist etwas hilfreiches! Darüber sollten meine Leser informiert werden.“ Also kläre ich euch ein bisschen auf und erzähle euch, was dort drin steht. Ich möchte jedoch dazu sagen, dass ich mich an den Report halte und nichts gewollt positiv oder negativ darstelle.  Kurze Begriffserläuterung: Der DGB – Ausbildungsreport ist eine aktuelle Darstellung der Ausbildungsqualitäten. DGB steht für Deutscher Gewerkschaftsbund.
 
Dieses Jahr sind 531.426 Auszubildende in ihre Arbeit eingestiegen und 501.878 junge Menschen gaben sich an einer Ausbildung interessiert. Das stellt bekanntlich ein Problem dar. Zirca 24.000 Menschen blieben ohne eine Zusage zurück, bei den Firmen waren es 49.000 unbesetzte Stellen auf der anderen Seite. Dagegen soll mithilfe einer Erhöhung der Mindestvergütung angegangen werden. DGB –Vizepräsidentin Elke Hannack fordert diese Erhöhung zu jedem Ausbildungsjahr. So soll im ersten Jahr mindestens 635€ monatlich, im zweiten 696€, im dritten 768€ und gegebenenfalls im vierten Jahr 796€ monatlich gezahlt werden. "Dreh- und Angelpunkt für eine moderne Berufsbildung sind gute und engagierte Ausbilderinnen und Ausbilder in den Betrieben", sagt sie.
 
Denn der Wille ist da!
Nur jeder Vierte Auszubildende (12 bis 13%) brach die Ausbildung ab und von denen erhielt die Hälfte in näherer Zukunft schon wieder einen neuen Arbeitsplatz.
 
Doch:

Mehr als ein Drittel – umgerechnet 36,3% - klagen über Überstunden, jedoch erhalten nur 13% Lohn für diese Arbeit.Dabei ist es vom Gesetzgeber her zwingend erforderlich, dass Arbeitgeber ihren Auszubildenden eine Gegenleistung in Form von Geldabgaben oder einem zeitlichen Ausgleich entgegenbringen. Zudem wird von mehr als der Hälfte – nämlich 54,4% - gefordert, dass sie auch außerhalb der Arbeitszeiten erreichbar sind.
 
Aber es wird allgemein wenig geklagt. Die Zahlen für dieses Jahr sprechen für sich. 70,2% sind zufrieden und obwohl dies der niedrigste Wert seit 13 Jahren ist, bewegt sich die Zahl in einem angenehmen Bereich. Ganze 22% sind außerdem teilweise zufrieden und lediglich 6% sind unzufrieden.
lg Tony
eit einem Monat nun sind die neuen Auszubildenden in ihren Berufen tätig. Bald sind auch wieder die frischen und motivierten (*hust*) Studenten wieder am Start. Höchste Zeit also, um sich bewusst zu werden, dass das Lernen während der Abiphase nicht dem Lernen für die Zukunft gleichkommt. Während der Abiphase lernt man im bekannten Bulimie – Stil.
28.08.2018
Seit einem Monat nun sind die neuen Auszubildenden in ihren Berufen tätig. Bald sind auch wieder die frischen und motivierten (*hust*) Studenten wieder am Start. Höchste Zeit also, um sich bewusst zu werden, dass das Lernen während der Abiphase nicht dem Lernen für die Zukunft gleichkommt. Während der Abiphase lernt man im bekannten Bulimie – Stil. Alle verfügbaren Informationenwerden in den Schädel gehämmert, während der Klausur ausgekotzt und apathisch lächelnd marschiert man mit für immer leerem Kopf aus dem Prüfungsraum heraus. Nun jedoch funktioniert das nicht mehr. Wenn man in der Ausbildung steckt oder in einem Studium, erhält man Informationen, die den zukünftigen Berufsweg gestalten. Denn nur wer gut ist, in dem was er tut, wird erfolgreich sein. Alles wieder zu vergessen, sobald die Zwischenprüfungen herum sind, ist keine Option mehr.

Aber wie schafft man es, dass die Fülle an neu erworbenem Wissen langfristig im Gehirn abgespeichert wird und man es auch in der Praxis anwenden kann? Dazu möchte ich euch die Freynman – Methodik vorstellen. Richard Freynman war ein amerikanischer Physiker, der von 1918 bis 1988 lebte. Er ist eine Berühmtheit in der Sparte und erhielt sogar den Nobelpreis. Er weiß also wovon er redet, wenn er sich unendlich viel Stoff in den Schädel stopfen muss. Daher trug er immer ein kleines Notizbuch mit sich herum, in dem er alle neu erworbenen Informationen sammelte und nach und nach die Wissenslücken füllte, die er während seiner Arbeit vorfand. Er etablierte so die Methode, einem bestimmten Thema Zeit und Raum zu geben.

Es funktioniert nämlich folgendermaßen:
Ihr nehmt euch ein weißes Blatt Papier und schreibt das Thema oder den Oberbegriff, mit dem ihr arbeiten wollt, oben auf die Seite. Darunter fertigt ihr eine Erklärung des Themas bzw. Begriffes an, wie ihr sie einem unwissenden Dritten vorstellen würdet. Schreibt in ganzen Sätzen, lasst Fachvokabular weg und ergänzt eure Ausführung durch Grafiken. Ihr werdet merken, wo eure Wissenslücken liegen und solltet diese sofort füllen. Recherchiert im Internet oder lest es in einem Buch nach. Was auch immer ihr auswählt, übersetzt es in eine verständliche Sprache. Durch das augenblickliche Füllen der Lücken behaltet ihr die Informationen schneller, als wenn ihr alles auf einem Haufen nachseht. Im nächsten Schritt kümmert ihr euch um das Fachvokabular. Geht genauso wie mit dem Thema um, erklärt es auf die simpelste Weise und fügt es in euren Text ein. Zum Schluss kontrolliert eure Notizen noch einmal, perfektioniert sie und stellt sie, wenn möglich, einem anderen Menschen vor. Wenn jemand ohne Vorkenntnisse das Thema versteht, werdet ihr es auch verstehen. Übrigens solltet ihr niemals mehr als 60 Minuten am Stück lernen. Dann geht euch die Konzentration flöten. Macht nach diesen 60 Minuten eine 5 minütige Pause, in der ich euch entspannt zurücklehnt und vielleicht ein paar Seiten in einem Buch oder einer Zeitschrift lest.

Schaut aber kein fern, denn es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die mehrschichtige Menge an Input das frisch Erlernte aus dem Gedächtnis verdrängt. Ebenso ist das Handy während der Lern- und Ruhephase tabu. Aber das sollte wirklich euer kleinstes Problem sein, denn was bringt es euch, denn 400sten Emoji an euren besten Freund oder eurer besten Freundin zu schicken, wenn ihr euch beide gegenseitig vom Lernen abhaltet und schlussendlich durch die Klausur fliegt?! Probiert es aus, werft mit Glitzerfarben um euch und sortiert die Textmarker farblich. Es wird sich lohnen. ;-)
lg Tony
Es heißt ja, man soll sich rar machen, um interessanter zu wirken. Aber beim Vorstellungsgespräch bzw. nach einem Vorstellungsgespräch ist es nicht ganz so optimal einen auf unnahbar zu machen.
21.08.2018
Es heißt ja, man soll sich rar machen, um interessanter zu wirken. Aber beim Vorstellungsgespräch bzw. nach einem Vorstellungsgespräch ist es nicht ganz so optimal einen auf unnahbar zu machen. Ich war bei einem Vorstellungsgespräch und es lief echt gut. Der Mann fragte, ob ich meinen Abschluss schaffe, ich bejahte und er sagte, ich solle mich nach meinem Abschluss melden.

Das ist noch eine Weile hin, muss man dazu sagen. Kleiner Tipp, Herr *******, ich wüsste ganz gerne jetzt schon, was in weniger als einem halben Jahr aus mir wird. Aber gut, ich bin ja nett. Also schwieg ich und ging freundlich lächelnd wieder. Nicht zu empfehlen!!! Wenn Fragen da sind – fragen! Ich bereute es, sobald ich im Auto saß, aber wieder rein gehen, war mir zu peinlich. Also ab nach Hause und Kopfkino einschalten. Drei Wochen später wurde ich nervös. Alle erzählen von ihren Jobs, planen den Urlaub und ich hänge immer noch in den Seilen. Also habe ich mich doch schon früher gemeldet. Kann ja nicht schaden. Hoffen wir, dass ich Recht behalte…. lg Tony
Es herrscht wieder Unordnung in Deutschland. Menschen wandern ein, Menschen wandern aus. Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt, Schüler ohne Ausbildung. Die Diskussion um ausländische Bürger, die in ihrem Heimatland einen Beruf erlernt oder einen akademischen Grad erreicht haben und hier diesen Beruf ausüben möchten, ist momentan eines der zentralen Themen unserer Politik.
14.08.2018
Es herrscht wieder Unordnung in Deutschland. Menschen wandern ein, Menschen wandern aus. Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt, Schüler ohne Ausbildung. Die Diskussion um ausländische Bürger, die in ihrem Heimatland einen Beruf erlernt oder einen akademischen Grad erreicht haben und hier diesen Beruf ausüben möchten, ist momentan eines der zentralen Themen unserer Politik.

Arbeitsminister Hubertus Heil will nun mithilfe eines Einwanderungsgesetzes Berufsqualifikationen effektiver integrieren. Hier möchte ich einmal versuchen auf Vier Eckpunkte der Anerkennung und Integration rund um ausländische Mitarbeiter und deren Berufseinstieg in unserem Arbeitsmarkt zu beantworten.

Werden im Ausland erbrachte Leistungen in Ausbildung und Studium hier in Deutschland akzeptiert?
In jedem Land herrschen andere Schwerpunkte in der Bildung. Daher ist eine pauschale Aussage nur verschwommen möglich. Wie was in welchem Land gehandhabt wird, ist durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen der Kultusministerkonferenz festgelegt. Dort kann man sich entsprechend zielgenau informieren. Zuerst einmal ist die richtige „Anlaufstelle“ zur Anerkennung des Abschlusses jedoch das Internetportal Anerkennung in Deutschland.

Kann man auch im öffentlichen Dienst arbeiten, wenn man keinen deutschen Pass hat?

Natürlich! Denn der öffentliche Dienst lebt von verschiedenen Ansichtsweisen und Vielfalt. In manchen Fällen kann der Aufenthaltstitel schon über die Erwerbsfähigkeit entscheiden. Beispiele sind hierbei die Aufenthaltserlaubnis für türkische Staatsangehörige nach § 4 Absatz 5 des Aufenthaltsgesetzes oder die Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 1 und Absatz 2 im Aufenthaltsgesetz, für Personen, die als Asylberechtigte anerkannt worden sind.

Hat man als Migrant überhaupt eine Chance auf dem Ausbildungsmarkt?
Ohne Frage – ja! Denn viele Unternehmen wissen um die Gefahr am Ende der Bewerbungsfrist ohne Auszubildende dazustehen und sind froh über die neuen Mitarbeiter. Viele junge Menschen nehmen heutzutage ein Studium auf, doch gerade die Zuwanderung ermöglicht es dem ein oder anderem Betrieb, das „Loch“, das sich dadurch in unserem Arbeitsmarkt aufgetan hat, zu schließen.

Wie sieht der Gesetzentwurf des Einwanderungsgesetzes aus und inwieweit beeinflusst es die Anerkennung?
Nach der Ankunft in Deutschland soll den Menschen ein halben Jahr gegeben sein, ihre ausländisch erworbenen Abschlüsse hier in Deutschland anerkennen zu lassen und entsprechenden Beruf zu erlangen.

Voraussetzung ist allerdings, dass die Sprache im Ausland erworben werden muss. Es muss keine weitere Prüfung abgelegt oder ersetzt werden, sofern alles regelkonform anerkannt ist.
lg Tony
Warum nicht? Einfach mal ein anderes Land kennenlernen. Keine schlechte Idee. Natürlich sollte der Betrieb, bei dem man seine Ausbildung absolviert, auch seine Zustimmung zusichern, wenn dieser es nicht schon von sich aus anbietet (Eigeninitiative kommt trotzdem immer gut an).
07.08.2018
Warum nicht? Einfach mal ein anderes Land kennenlernen. Keine schlechte Idee. Natürlich sollte der Betrieb, bei dem man seine Ausbildung absolviert, auch seine Zustimmung zusichern, wenn dieser es nicht schon von sich aus anbietet (Eigeninitiative kommt trotzdem immer gut an). Steht dann die Frage nach der Dauer im Raum, möchte man – klar – am liebsten so lange wie möglich bleiben. Das Berufsbildungsgesetz legt dazu unterstützend fest, dass maximal ein Viertel der Ausbildung im Ausland verbracht werden kann. In der Praxis wird zwar meistens so verfahren, dass 1 bis 2 Monate im Ausland verbracht werden, aber auch hier steht es jedem Betrieb frei, mit dem Lehrling eine individuelle Aufenthaltsdauer zu vereinbaren.

Was den vertraglichen Papierkrieg angeht, wenn der Aufenthalt in einem anderen Land nicht im Ausbildungsvertrag von vorneherein vereinbart ist, kann dies nachgeholt werden. Das muss dann allerdings mit der zuständigen IHK abgesprochen werden. Das heißt einfach, die Menschen von der IHK müssen Bescheid wissen. Schließlich muss die Ausbildung fortgesetzt werden – auch im Ausland. Übrigens, man kann das schnell vergessen, aber man sollte schon (wenigstens ein bisschen) der Sprache des jeweiligen Landes mächtig zu sein. Hilft! Da man in der handwerklichen Branche ein Sprachniveau von A2 nach dem GER (Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen) und in der kaufmännischen Branche ein Sprachniveau von B1 benötigt, muss man sich in den meisten Fällen keine Sorgen machen. Dieses Sprachniveau lernt man in der Schule. Außerdem, während der Praxisphase lernt man ohnehin unbewusst die Sprache. Also sollte ein möglicher kleiner Makel in der sprachlichen Qualität jetzt nicht der ausschlaggebende Punkt darstellen.
lg Tony
Wir nähern uns dem 01. August 2018 und damit dem ersten Arbeitstag in der Ausbildung. Von den bundesweit 330 Ausbildungsberufen gibt es für jede einzelne Interessenspate etwas, worin man sich spezialisieren kann. Sozial, medizinisch, handwerklich oder technisch?
31.07.2018
Wir nähern uns dem 01. August 2018 und damit dem ersten Arbeitstag in der Ausbildung. Von den bundesweit 330 Ausbildungsberufen gibt es für jede einzelne Interessenspate etwas, worin man sich spezialisieren kann. Sozial, medizinisch, handwerklich oder technisch? Die Auswahl ist riesig. Obwohl nicht wenige Unternehmen trotz Stellenanzeigen und Co. unbesetzte Ausbildungsplätze vorzuzeigen haben, lässt sich wieder eine Tendenz zur Ausbildung hin erkennen. Letztes Jahr – also 2017 – begannen 514.900 junge Menschen eine Ausbildung und das sind 1% mehr als im Jahr davor. Klingt nicht viel, doch es bedeutet, dass ein Plus von 4.900 unterzeichneten Verträgen zu vermerken ist. Auch wenn 48.000 freie Ausbildungsplätze unbesetzt blieben. Wahnsinn, oder?

Die Website ausbildungsstellen.de hat eine Liste der von Januar bis Juni 2018 meist gesuchten Ausbildungen erstellt. Es lassen sich die Klassiker erkennen und erfreulicherweise ist auch eine bunte Mischung der Branchen vorhanden.
Aber seht es euch selbst an:
  1. Kaufmann/-frau für Büromanagement
  2. Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  3. Verkäufer/-in
  4. Kraftfahrzeugmechatroniker
  5. Industriekaufmann/-frau
  6. Medizinischer Fachangestellter
  7. Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel
  8.  Elektroniker
  9. Fachinformatiker
  10. Zahnmedizinischer Fachangestellter

Die Mischung der Branche erfreut mich persönlich deshalb so sehr, weil nun die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass welche der 600.000 Jugendlichen, die sich durchschnittlich bei der Bundesagentur für Arbeit melden, um eine Lehrstelle zu erhalten, eine Möglichkeit sehen, ihren Traumberuf zu finden. Jeder kann hier seine Verwirklichung finden. Um die Motivation für diejenigen zu stärken, die meinen, sie werden immer abgelehnt und finden ohnehin keinen Job. Hier die Zahlen aus dem Dezember 2017 über die abgeschlossenen Verträge eines Ausbildungsplatzes (Quelle: pressebox.de) :
Kaufmann für Büromanagement: 28.500
  1. Kaufmann im Einzelhandel: 24.400
  2. Verkäufer: 22.600
  3. Kraftfahrzeugmechatroniker: 22.200
  4. Industriekaufmann: 17.800
  5. Medizinischer Fachangestellter: 16.200
  6. Kaufmann im Groß- und Außenhandel: 14.300
  7. Elektroniker: 13.900
  8. Fachinformatiker: 13.000
  9. Zahnmedizinischer Fachangestellter: 12.800
lg Tony
Teil 2 meiner Weltverbesserungs-Kampagne
Das es reiner Schmu ist, einen Unterschiede zwischen Menschen mit weit in die deutsche Vergangenheit reichende Stammbäume und Menschen, deren Eltern zugezogen sind oder die selbst zugezogen sind, zu schaffen, habe ich hoffentlich klar gestellt. Jeder hat die gleichen Voraussetzungen:
24.07.2018
Teil 2 meiner Weltverbesserungs-Kampagne
Das es reiner Schmu ist, einen Unterschiede zwischen Menschen mit weit in die deutsche Vergangenheit reichende Stammbäume und Menschen, deren Eltern zugezogen sind oder die selbst zugezogen sind, zu schaffen, habe ich hoffentlich klar gestellt. Jeder hat die gleichen Voraussetzungen:
  • Man braucht einen Schulabschluss, um einen guten Job zu ergattern.
  • Man sollte Praktika absolviert haben, um einen Einblick die Branchen zu erhaschen.
  • Man muss Bewerbungen versenden, die das Interesse beim Arbeitgeber wecken.
  • Man muss sich im Vorstellungsgespräche verkaufen können.
  • Man sollte sich im Probetag nicht ganz unnütz anstellen.
  • Man erhält den Job und sollte ihn möglichst lange halten.

Das war es. Immer das gleiche Spiel. Heutzutage ist es sogar noch einfacher, denn viele Unternehmen suchen ja verzweifelt nach Auszubildende, die sie durch die hohe Zahl der Studierenden schlichtweg nicht finden können.

Gut, das Problem ist oftmals, dass im Ausland erworbene Abschlüsse nicht die gleiche Wertigkeit besitzen, wie die deutschen oder erst gar nicht anerkannt werden. Dafür gibt es jedoch zuständige Stellen, die man mithilfe des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge kontaktieren kann. Deutschland als Exportland besitzt Möglichkeiten, die manche andere Länder einfach nicht haben, sodass damit Berufe einhergehen, die womöglich eine Seltenheit sind. Man denke da an die Maschinenindustrie. Da ist es nur natürlich, dass es für den ein oder anderen etwas Neues darstellt. Jedoch können sich Leidenschaften entwickeln und das sollte immer berücksichtigt werden.

Wie ich es bereits zu Anfang meiner Beiträge gesagt hatte, ich bin nicht vom Fach. Aber aus meiner unwissenden Ansicht heraus, die sich auf Erfahrungen und Recherchen stützt, bin ich mir sicher, dass das Ausbildungsloch, dass die Studierenden hinterlassen, ausgefüllt werden kann. Eine Kategorisierung der Menschen macht keinen Sinn. Weder in den Medien, noch in der Praxis. Nur, weil es unterschiedliche Berufsbezeichnungen gibt, heißt das nicht, dass es unterschiedliche Vorgehensweisen zu überbrücken gilt. Augen aufmachen und die angebotenen helfenden Hände entgegennehmen. Mehr verlangt doch keiner.
lg Tony
Ich probiere mich einmal an einem Zweiteiler. Aus gegebenen Anlass begebe ich mich auf das Themengebiet der Zuwanderung und ihrem Einfluss im Studium- und Berufsleben. Dieser Teil – Teil 1 folglich – befasst sich mit der Migration im Studium. Teil 2 mit der Migration im Job.
17.07.2018
Ich probiere mich einmal an einem Zweiteiler. Aus gegebenen Anlass begebe ich mich auf das Themengebiet der Zuwanderung und ihrem Einfluss im Studium- und Berufsleben. Dieser Teil – Teil 1 folglich – befasst sich mit der Migration im Studium. Teil 2 mit der Migration im Job. In dem FAZ-Beitrag vom 31.05.2017 heißt es: „[M]ehr als 40 Prozent [der Studenten mit Migrationshintergrund] machen keinen Abschluss“. Das sind 700.000 Studenten, die ihr Studium abbrechen.

Was fangen wir mit dieser Tatsache an? Wir fragen nach dem Grund dafür.

Es ist wahrscheinlich, dass es an der Sprache, an der Finanzierung und an dem unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten und Vorgehensweisen scheitert.

Gehen wir die Punkte einmal durch.
Sprache: Okay, erst einmal nachvollziehbar. Aber kann es wirklich der Grund sein? Schließlich muss man, um studieren zu können, jahrelange Berufserfahrung oder die (Fach-)Hochschulreife besitzen. Demzufolge hatte man eine Weile lang das Fach Deutsch. Dies also als Faktor zu nennen, finde ich persönlich etwas wage. Denn die meisten Migranten sind der Sprache wenigstens in einem akzeptabel Level mächtig.
Finanzierung: Kommt drauf an. Manche Migrationsfamilien müssen sich noch integrieren und Fuß im System fassen. Genauso gibt es jedoch die, die sich bereits integriert haben und ihr eigenes Leben finanzieren können. Davon gibt es jedoch auch Familien ohne Migrationshintergrund. Von daher müssten die Chancen gleich sein.
Unterschiedliche fachliche Schwerpunkte: Gut, kann man so sagen. Schließlich kann man Unterschiede auch in den einzelnen deutschen Bundesländern finden.

Es kann doch daher nicht sein, dass trotz dieser Erklärungen, die die Thesen nicht einmal unbedingt untermauern, ein solcher – bewiesener – Gegensatz besteht. Vielleicht sollte die Studienstruktur geändert werden, vielleicht sollte die Integration gefördert werden. Ich muss gestehen, ich habe zu wenig Wissen, um mich in ein solches Thema einzumischen, aber ich kann mein Meinung äußern. Und meiner Meinung nach, ist es erschreckend, dass ein solcher Unterschied herrscht. Es wird sich beschwert, dass Arbeitskräfte fehlen, gleichzeitig wird es hingenommen, dass Menschen mit Migrationshintergrund häufiger das Studium abbrechen. Irgendetwas kann da ja wohl nicht stimmen, oder sehe ich das nur ich so…?
lg Tony
Wisst ihr noch, wo wir beim letzten Mal stehengeblieben sind? Genau, wir befinden uns in der Schule. Und wisst ihr was? Die Hauptschule, wie sie die ältere Generation – meine inbegriffen – noch kannte, existiert in vielen Bundesländern nicht mehr. Sie ist zu sehr einer gewissen Kritik ausgesetzt worden, heißt es, und daher empfanden es einige der Bundesländer als richtig, sie komplett dichzumachen. Nun kann man „nur noch“ verschiedene Abschlüsse innerhalb einer Schule absolvieren und nicht mehr verschiedene Schulen besuchen.
10.07.2018
Wisst ihr noch, wo wir beim letzten Mal stehengeblieben sind? Genau, wir befinden uns in der Schule. Und wisst ihr was? Die Hauptschule, wie sie die ältere Generation – meine inbegriffen – noch kannte, existiert in vielen Bundesländern nicht mehr. Sie ist zu sehr einer gewissen Kritik ausgesetzt worden, heißt es, und daher empfanden es einige der Bundesländer als richtig, sie komplett dichzumachen. Nun kann man „nur noch“ verschiedene Abschlüsse innerhalb einer Schule absolvieren und nicht mehr verschiedene Schulen besuchen. Fortschritt oder Rückstand? Was meint ihr? Oder ist es euch gänzlich egal?

Fest steht, die Idee dahinter basiert darauf, dass mehr Menschen verschiedener sozialer Schichten untereinander vermischt werden sollen. Aber – wer hätte es gedacht – auch hier wird Kritik ausgeübt. Der bereits erwähnte und oft zitierte Bildungsbericht sagt dazu: „Die Länder, die auf ein Zwei-Säulen-Modell umgestellt haben und das wissenschaftlich begleitet haben, konnten bislang noch keine Verringerung der sozialen Ungleichheit feststellen“. Und weiter: „Auch in einem Zwei-Säulen-Modell haben wir nach wie vor benachteiligte Schulen, soziale Ungleichheiten und Leistungsunterschiede.“ Da ich persönlich in der Mittelstufe auf einer Schule war, in der es in jedem Gang eine Real- und eine Hauptschulklasse gab, kann ich da vielleicht ein bisschen mitreden und weil ich journalistische Meinungsfreiheit genieße (und weil mich niemand aufhalten kann Muhahahah!) gebe ich hier nun meinem Senf dazu… Bei uns konnte sozusagen zwischen den Klassen hin- und her gewechselt werden. Wenn jemand notentechnisch gut genug für die Realschule war, wurde er dorthin versetzt und andersherum. Kurzum, eine Mixtur verschiedener Menschen mit einem logischerweise unterschiedlichem Bildungslevel war vorhanden. Und da die These gilt, dass die Kinder immer die soziale (Bildungs-) Schicht ihrer Eltern übernehmen (dem ich widersprechen kann) müsste dann nicht auch eine Mixtur aus den verschiedenen sozialen Schichten vorhanden sein?

Bildet euch dazu eine eigene Meinung, bitte. Denn dazu will ich euch schließlich anregen. Lasst mich nicht hängen. ;-) Aber gut, nächster Schritt: Das Abitur. Heutzutage braucht es ja jeder. Ohne Abitur bist du ein Niemand. Oh mein Gott! Ernsthaft, es ist Schwachsinn. Und die ganze Diskussion über G8 oder G9 ist wieder so aus dem Hut gezaubert. Ich meine, ehrlich, es geht hier um eine riesige Zeitspanne, in der man mehr Zeit für das Abitur hätte und sich Zeit beim Lernen lassen könnte. Mehr oder weniger. Wenn wir das mal auf das Wesentliche herunterbrechen, dient das Abitur eigentlich nur dazu, jemanden auf ein Studium vorzubereiten und da jeder Studiengang ein Sommer- und Wintersemester besitzt, kann man ohnehin ohne großen Zeitverlust anfangen zu studieren. Wenn man das denn möchte, denn viele gehen ja erst einmal ins Ausland. Was möchte ich euch also mit diesem Monolog sagen? Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille und die Wissenschaft will uns das eine erzählen, während die Medien uns eine andere Meinung aufdrücken wollen. Was aber unsere Aufgabe ist, ist uns selbst eine Meinung zu bilden. Ist das eine Gut und das andere Böse? Keine Ahnung! Ehrlich! Dazu haben wir Köpfe. Macht euch nicht verrückt und lebt euer Leben auf dem richtigen Weg. Egal in welcher sozialen Schicht ihr hineingeboren wurdet. Reiche Familien können erfolglose Kinder in die Welt setzen und ein Kind aus einer armen Familie kann Medizin studieren. Ungleichheit beginnt im Kopf, nicht in unseren Genen.
lg Tony
Kindergärten braucht das Land! Das schreien viele Eltern, wenn ihre Kinder wieder keinen Kita – Platz bekommen. Manche beklagen die damit verbundene fehlende Vorschulförderung.
Zurecht? Das fragt sich auch die Wissenschaft und stellt Nachforschungen an. Raus kam der Nationale Bildungsbericht und der sagt folgendes: „Kinder, welche mehrere Jahre eine Kindertageseinrichtung besucht haben, haben zu Beginn der Grundschulzeit höhere Mathematik- und Lesekompetenzen als Kinder, die eine solche Einrichtung kürzere Zeit besucht haben.“
03.07.2018
Kindergärten braucht das Land! Das schreien viele Eltern, wenn ihre Kinder wieder keinen Kita – Platz bekommen. Manche beklagen die damit verbundene fehlende Vorschulförderung. Zurecht? Das fragt sich auch die Wissenschaft und stellt Nachforschungen an. Raus kam der Nationale Bildungsbericht und der sagt folgendes: „Kinder, welche mehrere Jahre eine Kindertageseinrichtung besucht haben, haben zu Beginn der Grundschulzeit höhere Mathematik- und Lesekompetenzen als Kinder, die eine solche Einrichtung kürzere Zeit besucht haben.“ Auch die Integration von ausländischen Kindern steigere sich durch den Besuch einer Kindertagesstätte. Allerdings gelte dies nicht für spätere soziale Ungleichheiten. Hier herrscht das allgemeine Prinzip des guten Elternhauses = gutes Kinderleben. Zumindest übersetze ich das jetzt einmal salopp in meine unkultivierte neudeutsche Sprache.

Wer es hochtrabend möchte, bitteschön:
„Bei der gegenwärtigen Qualität profitieren eher die Kinder aus privilegierten Elternhäusern und weniger die aus benachteiligten Elternhäuser“, weswegen „spezielle Fördermaßnahmen, die speziell auf Kinder mit Benachteiligungen fokussieren“ benötigt werden. Um Kinder aus entsprechend sozial schwächeren Familien zu fördern und erst recht öffentlich zur Kenntnis zu nehmen, sollen beitragsfreie Kindergärten geschaffen werden. Die Beiträge sollen nämlich eine abschreckende Wirkung haben, sagen die einen. Die anderen werfen mit Zahlen um sich (50% der unter Dreijährigen besuchten 2017 eine Tageseinrichtung. Bei Kindern über 3 Jahren waren es 95%.) und hoffen so auf Gehör. Was das Thema angeht – ihr merkt es sicher schon - ist wohl jedem selbst überlassen, wem er Glauben schenken mag. Gehen wir also einen Schritt weiter. Ganztagsschulen. Der nationale Bildungsbericht sagt dazu: „Wir können nicht bestätigen, dass ein Ganztagsangebot zum Abbau von sozialen Unterschieden oder einer Verbesserung der Leistung führen würde“ und „Ein Ganztag kann ja nur dann kompensatorisch auf unerwünschte Zusammenhänge wirken, wenn er mit Förderangeboten verbunden wird.“ Was lernen wir daraus? Ganztagsschulen dienen individuell und vor allem bei Bedarf. Kein Kind ist wie das andere und mal ehrlich, wie sich ein Kind entwickelt hängt nicht immer von der Erziehung ab. Wir Menschen besitzen schließlich einen freien Willen und wenn wir sozial ungerecht sein wollen, bringt uns ein früherer Besuch der Ganztagsschule auch nicht viel. Womöglich fördert es diesen Instinkt auch noch. Wer weiß das schon? Nein, jetzt mal im Ernst. Es gibt selbständigere und weniger selbstständigere Kinder und sollte man als Eltern nicht jeder für sich schauen, wohin man das Kind stecken möchte? In wessen Hände es gelangen soll? Den Umgang mit Menschen lernt man unter Menschen – das ist klar – doch womöglich nicht in ordnungsgemäßem Ausmaß unter gezwungenem Umgang mit ihnen.
lg Tony
Ein widerliches Wort, bei dem ich froh bin, dass es auf meinem Notebook eine Rechtschreibprüfung gibt (die auch gerade losschreit, weil ich zu schnell tippe und das R von Rechtschreibprüfung klein geworden ist). Aber die Mehrheit der Deutschen kann mit dem Zweck und der Existenz von Algorithmen gar nichts anfangen. Dabei bestimmen sie unser Leben.
26.06.2018
Ein widerliches Wort, bei dem ich froh bin, dass es auf meinem Notebook eine Rechtschreibprüfung gibt (die auch gerade losschreit, weil ich zu schnell tippe und das R von Rechtschreibprüfung klein geworden ist). Aber die Mehrheit der Deutschen kann mit dem Zweck und der Existenz von Algorithmen gar nichts anfangen. Dabei bestimmen sie unser Leben. Ich habe während meines Studiums gelernt, dass ein Algorithmus eine in der Beschreibung und Ausführung endliche, deterministische und effektive Vorschrift zur Lösung eines Problems ist, die effizient sein sollte. Ich glaube, die Definition ist von Kübe.

NICHT WEGKLICKEN! Ich versuche es anders zu erläutern. Ein Algorithmus nimmt ein Problem oder eine Anweisung an, zerstückelt sie in kleine Teile auf und bearbeitet sie Portion für Portion. Beispiel gefällig? Tinder. Eine beliebte App, mit der man angeblich seine große Liebe finden kann. Man gibt seine Daten ein und schießt ein Foto von seinem eigenen Gesicht und plötzlich schlägt das Programm einem mögliche Partner vor, die man dann nach rechts oder links wischen kann. Die Dinger helfen uns also im Alltag. Aber warum kennt sich niemand mit ihnen aus? Eine Bertelsmann – Studie besagt, dass 46% der deutschen Bürger keine Meinung zu Algorithmen haben, aber komischerweise fühlen sich 73% in ihrer Privatsphäre gestört, wenn eine vollautomatisierte Entscheidung durch einen Computer gefällt wird.

„Es besteht unabhängig vom Bildungsniveau oder Einkommen der Wunsch nach einer engmaschigeren Kontrolle. Unterm Strich denken nur 13 Prozent der Menschen in Deutschland, dass Algorithmen gerechtere Entscheidungen treffen als Menschen.“, sagen die Autoren der Studie. Ebendiese fanden jedoch auch heraus, dass der Konzern Google besonders Männer Stellenanzeigen für die Chefetage anzeigte und Frauen in signifikant geringeren Ausmaßen. Auch Wohnort und Gesundheitszustand spielen eine Rolle in der Anzeigenauswahl. Gruselig, oder?
lg Tony
Was ist denn bitte ein Bufdi? Irgendeine Art von interner Beleidigung für einen Praktikanten wie mich, der in der unteren Perle der Nahrungskette haust und der für andere die Drecksarbeit erledigt? So in etwa ging das Gedankenkarussell in meinem Gehirn herum und suchte vergeblich nach Antworten. Ich habe das Wort dann bei Gelegenheit im Internet „nachgeschlagen“ und konnte mich beruhigt zurücklehnen.
19.06.2018
Was ist denn bitte ein Bufdi? Irgendeine Art von interner Beleidigung für einen Praktikanten wie mich, der in der unteren Perle der Nahrungskette haust und der für andere die Drecksarbeit erledigt? So in etwa ging das Gedankenkarussell in meinem Gehirn herum und suchte vergeblich nach Antworten. Ich habe das Wort dann bei Gelegenheit im Internet „nachgeschlagen“ und konnte mich beruhigt zurücklehnen. Ich habe vor einer ganzen Weile das Fachabitur – politisch korrekt natürlich Fachhochschulreife – gemacht und dazu muss man bekanntlich ein ganzes Jahr gearbeitet haben. Ich habe mein Arbeitsjahr in einem Unternehmen absolviert, in dem Bufdis Gang und Gäbe waren. Ich mit meinem Status als Praktikant war dort beinahe schon eine Ausnahmesituation.

Aber was genau heißt denn jetzt Bufdi?
Es steht für Bundesfreiwilligendienstler/in. Eine Art von Berufserfahrung, die am 01. Juli (Bald Jahrestag!) 2011 ins Leben gerufen wurde und eigentlich als Ersatz für den nun nicht mehr verpflichteten Zivildienst dienen sollte. Man kann es mit einem Freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Jahr vergleichen, wenn man so möchte. Daher meine Wortwahl „eine Art von Berufserfahrung“. Ich arbeitete in meinem Jahr in dem oben erwähnten Unternehmen vier Bundesfreiwilligendienstler ein, was verhältnismäßig viel war. Denn abgesehen von diesen vier Menschen, traf ich nie wieder auf einen ihrer Art. Kein Wunder, denn statistisch gesehen bricht jeder Dritte sein Bufdi – Jahr frühzeitig ab. Von den zirca 307.372 Bufdis, die seit Beginn des Projekts ein Jahr als Bufdis arbeiteten, kündigten in dem Zeitfenster bis März 2018 genau 98.633 ihren Arbeitsvertrag vor verständigter Frist. 98.633 in 81 Monaten sind 1217 im Monat. Oder anders ausgedrückt, die Abbruchquote liegt bei 32%. Als Grund dafür heißt es, eine gefundene Lehrstelle oder Studienplatz würde die Arbeit vorzeitig unterbrechen. Aber diese Art von Ausrede haben wir alle schon zu Huderten gehört. Katrin Werner, die Sprecherin für bürgerliches Engagement der Linkspartei sagt, dass "die Qualität des Dienstes, der Arbeitsbedingungen und des Bildungsprogramms auf den Prüfstand gestellt werden" sollten.

Doch dient ein Jahr als Bundesfreiwilligendienstler wirklich nur als Puffer?
Vielleicht, denn man verdient ganz gut dabei und im Lebenslauf kommt ein soziales Engagement auch nicht schlecht. Aber womöglich geht damit der Sinn eines FREIWILLIGEN Jahres verloren. Ein Jahr, in dem man sich anderen zuwenden und somit seine eigenen Stärken und persönlichen Wünsche widmen sollte…
lg Tony
Ein weiterer erhobener Finger, der darauf hinweist, dass das böse, böse Internet der Menschheit nur schlechtes gebracht hat. Nein, nicht ganz. Ich will nur flott einmal eine kleine Geschichte aus meinem Leben zum Besten geben.
12.06.2018
Ein weiterer erhobener Finger, der darauf hinweist, dass das böse, böse Internet der Menschheit nur schlechtes gebracht hat. Nein, nicht ganz. Ich will nur flott einmal eine kleine Geschichte aus meinem Leben zum Besten geben. Ich wusste nicht, was ich später machen sollte (hatte ich ja nur so um die 10 mal erwähnt) und habe unseren aller Freund Google um Rat gefragt. Er schlug mir Tests vor, die meine Stärken ausfindig machen und mich zu meinem Traumberuf führen sollten. Was mir nach vielleicht 10 Minuten sinnlose Fragen beantworten vorgeschlagen wurde? Mediendesignerin (ganz originell), Tierarzthelferin (noch besser) und sogar Bestatter (knapp dran vorbei). Weil mich diese Ergebnisse nicht zufrieden gestellt haben (komisch?!), habe ich noch einen Test gemacht. Und noch einen. Und noch einen. Das Ende vom Lied, ich habe Stunden damit zugebracht, mich von einem computergesteuerten Psychologen auf etwas hinweisen zu lassen, was ich schon vor all diesen vergeudeten Stunden gewusst hatte. Dass ich nicht weiß, wo meine Stärken liegen. Aber siehe da, ich hätte mir all das ersparen können, wenn ich mich von Anfang an an professionelle Hilfe gehalten hätte. Nein, keinen echten Psychologen. Eine Seite, die sich wirklich für hilflose Menschen wie mich interessiert.

azubitage.de
Hier gibt es einen Test, der nicht nur sagt: „Das ist es!“, sondern „Dieser Bereich passt hervorragend zu deinen Antworten!“. Hier beurteilt man selber, wie wichtig einem die aufgezeigten Aspekte und Tätigkeiten der Branchen sind und fügt sie einer bestimmten Spalte zu. Die Spalten sind in unterschiedliche Vorlieben eingeteilt. Je mehr man mit einem Aspekt oder Tätigkeit sympathisiert, desto grünlicher werden die Farben (rot=schlecht/grün=gut, das müsste wohl jeder hinbekommen). Jede Spalte hat aber nur eine vorgegebene Anzahl an freien Flächen, sodass man wirklich ins Grübeln kommt, wie sehr man etwas wirklich will. Letztendlich ist es genau dieses Überlegen, was den Test herausragen lässt. Jetzt hat man nun das Ergebnis vor sich.

Was nun?
Wieder googlen und die Erfahrungsberichte anderer Auszubildener/Studenten durchstöbern? Besser nicht. Man kann sich ohnehin nicht mit anderen vergleichen, aber wenn es um die eigene Zukunft geht, dann sollte man wirklich nur auf sich hören. Denn man selber muss schließlich die nächsten – schätzungsweise – 20 Jahre in diesem Beruf tätig sein. Eigene Erfahrungen machen, eigene Kontakte knüpfen, das ist es, was jetzt prägt.Fragen stellt man lieber den Menschen, die seit Jahren in dem Geschäft sind und wissen, wovon sie reden. Erfahrene Unternehmer können nun einmal besser Zukunftsaussichten prognostizieren, als Studenten im 3. Semester. Auch dabei kann azubitage.de helfen. Denn während den Messen kann man dem Gegenüber in die Augen schauen und selber beurteilen, wie ernst das Gesprochene gemeint ist. Und wenn man sofort merkt, das ist es, dann hat man direkt einen Stein im Brett, wenn man durch den Besuch einer dieser Messen Interesse an dem Unternehmen zeigt.

Also nur zu…
Erfahrungen machen und für sich selbst die beste Variante finden ist tausendmal besser als zu googlen und auf die Meinungen anderer zu vertrauen.. lg Tony
Vitamin-B ist Enzymbestandteil im Stoffwechsel und somit essenziell für die Energiegewinnung. Es dient der Blutbildung, Zellteilung und ist wichtig für Nerven und Muskeln. Reingefallen!
05.06.2018
Vitamin-B ist Enzymbestandteil im Stoffwechsel und somit essenziell für die Energiegewinnung. Es dient der Blutbildung, Zellteilung und ist wichtig für Nerven und Muskeln. Reingefallen! Dort oben ist die versteckte Kamera. Nein, im Ernst. Es geht hier nicht um gesunde Ernährung in der Schichtarbeit – obwohl das sicher auch mal interessant wäre – es geht natürlich um unseren geliebten Beziehungsvorteil. Wer den Begriff nicht kennt: Vitamine sind gut und das B steht für Beziehung. Es handelt sich also um ein Synonym für jemanden, der einen kennt, der wiederum einen kennt, der Person A bei dem Erhalten eines Jobs oder einer Ausbildung oder eines Praktikums helfen kann.
Schön erklärt, nicht wahr?

Vitamin-B muss einfach Inhalt des ersten richtigen Beitrag auf dieser Seite sein, denn sein Nutzen wird wirklich unterschätzt. Ich kann nur an jeden jungen Menschen appellieren, Kollegen der Eltern, der Freunde oder wem auch immer zu kontaktieren und sich damit einen Vorteil zu verschaffen. Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen. Ein Verwandter hat mir ein Praktikum in einem Ministerium verschafft, ein Kunde meines Vaters ein weiteres in einer bekannten Gesundheitsinstitution, durch eine Freundin wurde ich auf die Schule aufmerksam, auf der ich nun bin und durch den Geschäftsführer meines Fitnessstudios weiß ich nun, welchen meiner beiden Berufsmöglichkeiten die Bessere ist. Keiner dieser Ratschläge war sinnlos. Im Gegenteil, ich habe nicht nur die Ansichten meines Umfeldes oder die Berufe, die ich durch Internetrecherchen kennengelernt habe, sondern auch neutrale Meinungen von Menschen, die gar nicht so genau wussten, wie ich ticke und was ich kann. Das hat mir persönlich sehr geholfen. Man sollte also die Möglichkeit wirklich nutzen.

Deshalb – wie gesagt – kann man als nach Arbeit suchender junger Mensch nichts falsch machen. Und jeder, der dieses Vitamin-B sein kann, bietet eure Hilfe an! Solche Hilfe ist unbezahlbar! lg Tony
Schluss mit der Zettelwirtschaft, keine schweren Ordner und erst recht keine Saftflecken! Spricht ja alles fürs Laptop. Aber abstürzen kann er leider auch und mal schnell was an den Rand kritzeln funktioniert nicht! Also, was nun - Mitschreiben oder Mittippen?
29.05.2018

Schluss mit der Zettelwirtschaft, keine schweren Ordner und erst recht keine Saftflecken! Spricht ja alles fürs Laptop. Aber abstürzen kann er leider auch und mal schnell was an den Rand kritzeln funktioniert nicht! Also, was nun - Mitschreiben oder Mittippen?
 
Darauf gibt es auch in Zeiten des Notebooks nur eine Antwort: Ein entschiedenes „kommt darauf an". Fakt ist, an Unis machen es immer mehr Studenten und auch an Schulen wird es immer häufiger erprobt. Aber ob Du Dich nun als Student mit Laptop auf dem Schoß in die Vorlesung setzen und Deinen Mitschrieb immer digital aufbewahren willst, hängt von Deiner persönlichen Vorliebe ab und natürlich auch davon, wie fit Du im Tippen bist.
 
Ob in der Schule oder an der Uni für den guten alten College-Block spricht so manches: Der Akku von Papier ist nie leer, er kann runterfallen und einen Systemabsturz musst Du auch nicht befürchten. Auch das schnelle Skizzieren, Mitschreiben von Formeln oder Bildzeichnen geht auf Papier besser. Außerdem ist erwiesen, dass der Lerneffekt beim Mitschreiben deutlich höher ist. Wer die 10-Finger-Tipptechnik beherrscht, braucht beim Laptop keine Sorge zu haben, nicht schnell genug mitschreiben zu können und hat alle Unterlagen natürlich immer dabei. Das Austauschen von Unterlagen, Stichwortsuche oder Downloads von Materialien sind natürlich auch einfacher und schneller. Also Laptop oder Schreibblock? Das kannst nur Du selbst entscheiden!
Lg Tony

Es herrscht Panik in meiner Generation. Nicht umsonst nennt man uns Generation Y, eine Anspielung auf das englische Wort Why? – also „Warum“.
22.05.2018
Es herrscht Panik in meiner Generation. Nicht umsonst nennt man uns Generation Y, eine Anspielung auf das englische Wort Why? – also „Warum“.

Kleiner Exkurs:
Es existieren inzwischen 5 dieser Generationen, die nach einer bestimmten zeitlichen Eigenschaft benannt sind. Dabei heißt es nicht, dass du zu einer bestimmten Gruppierung gehörst, nur weil du zum Jahrgang der 90er oder 2000er gehörst. Es ist schlichtweg eine Einordnung, die uns Menschen in die verschiedenen Stadien unseres menschlichen Gesellschaftsprozesses und unserer sozialen Entwicklung dokumentieren sollen. Es gibt dabei folgende Einteilung:
Traditionalisten (1922 – 1955), die die beiden Weltkriege miterleben mussten.
  • Babyboomer (1955 – 1969), die Nachkriegsgeneration, die das Wirtschaftswunder miterlebten.
  • Generation X oder auch Generation Golf genannt (1965 – 1980), die geprägt ist von der Wirtschaftskrise und einer steigenden Scheidungsrate.
  • Generation Y bzw. Millennials (1980 – 2000), die mit dem Internet aufwuchsen und ein hohes Bildungsniveau genießen.
  • Generation Z oder auch Generation YouTube (1995 – 2010), die die Digitalisierung vollkommen in ihren Alltag aufgenommen haben.

Doch was hat das mit Robotern zu tun, die mit die Arbeit wegnehmen? Ich sage es euch. Laut mancher Stimmen stehen wir vor der Arbeits – Apokalypse. In naher Zukunft werden bald bis zu 50% der arbeitenden Kräfte durch Roboter sowie künstliche Intelligenz ersetzt worden sein. Daher entstammt auch die Diskussion über das bedingungslose Grundeinkommen. Die Menschen haben Angst, von der Digitalisierung überrollt zu werden und letzten Endes mit leeren Händen auf der Straße zu stehen. Ganz so schlimm wird es wahrscheinlich nicht kommen, doch fest steht, dass hochkonzentrierte Technik zwar niemals einen Menschen mit seinen ganz speziellen Eigenschaften ersetzen kann, doch die höheren Klassen schmälern und die Menschen in die unteren Berufe treiben wird. Nehmen wir den Silicon Valley als Beispiel:
Ein durchschnittlicher Verdienst eines Facebook – Angestellten beträgt 240.000 $ und die umstehende Nachbarschaft nimmt dies als Antrieb, um auch ihre Preise für Immobilien etc. zu erhöhen. Frei nach dem Motto, die Leute können es sich schließlich leisten. Der Silicon Valley als Repräsentant für unsere zukünftige Welt entwickelt sich zu einer Zwei – Klassen – Gesellschaft. So ist dort ein Arbeiter mit einem Jahresverdienst von 400.000 $ ein Mittelständer. Alle anderen – die eigentlichen Mittelständer – müssen in alternative Gegenden ziehen, um einigermaßen über die Runden zu kommen.

Doch so realistisch, wie es oft dargestellt wird, ist die Digitalisierung und die Weltherrschaft von Robotern und künstlicher Intelligenz gar nicht. Es steht außer Frage, dass so manch ein Beruf durch einen metallenen Schädel ersetzt wird, doch Berufe wie der des Transportfahrers, des Steuerberaters, des Rechtsanwalts und und und sind weder durch Roboter noch durch unpersönliche online Abfragen zu ersetzen.

Lg Tony

Immer mehr Studenten haben Probleme in ihrem Studium und der Organisation drum herum. Manche greifen dabei zu gewissen leistungssteigernden Medikamenten wie Ritalin. Rund jeder sechste Student in Deutschland, also um die halbe Millionen an der Zahl, fühlt sich darüber hinaus mit einer psychischen Krankheit konfrontiert.
15.05.2018
Immer mehr Studenten haben Probleme in ihrem Studium und der Organisation drum herum. Manche greifen dabei zu gewissen leistungssteigernden Medikamenten wie Ritalin. Rund jeder sechste Student in Deutschland, also um die halbe Millionen an der Zahl, fühlt sich darüber hinaus mit einer psychischen Krankheit konfrontiert. Am verbreitetsten sind Depressionen, Angststörungen und Panikattacken. Dies verkündet die Krankenkasse Barmer im Rahmen ihres Arztreport 2018. Dabei spielt angeblich die Anzahl der bisher studierten Semester keine Rolle. Studenten im ersten Semester sind betroffen, genauso wie Studenten in höheren Semestern. Doch Barmer sieht besonders die Studenten in höheren Semestern Gefahr laufen, durch Leistungsdruck, Zeitmangel und finanziellen Nöten zu erkranken.

Thomas Kötter ist Mediziner an der Universität Lübeck und untersucht die Gesundheit von Studenten. Er sieht insbesondere die Studienanfänger – die sogenannten Erstis – als potenzielle Kranke der Zukunft. Er fand heraus, dass von 1300 befragten Studenten jeden Alters und jeder Fachrichtung ein Drittel bereits eine leistungssteigernde Substanz  eingenommen hat und jeder Zehnte es regelmäßig einmal die Woche konsumiert. Hier wurden explizit die Droge Speed, das verschreibungspflichtige Medikament Ritalin sowie frei erhältliche Vitamine in Tablettenform genannt. Kötter schlussfolgert daraus, dass die früheren Einserschüler es mit der Angst vor der Durchschnittlichkeit bekämen und daher durch eingenommene Hilfsmittel versuchen würden, abermals auf ihr altes Niveau zu kommen. (Wobei ich an dieser Stelle ganz deutlich anmerken muss, dass man Schule nicht mit einem Studium vergleichen sollte!)
Es beginnt harmlos mit Energy – Drinks und schaukelt sich dann hoch.

Hinsichtlich den festgestellten Ergebnissen hinterfragte der Wissenschaftler Jonas Poskowsky vom Deutschen Zentrum für Hochschul – und Wissenschaftsforschung die Gründe und Ursachen für dieser plötzlichen Steigerung des Konsums von illegalen und legalen, aber gefährlichen Substanzen, und erkannte mithilfe zwei seiner Studien, dass Stress der Auslöser ist. Stress verhindert einen ruhigen und erholsamen Schlaf und um wach und konzentriert zu werden und bleiben, wird zu Muntermacher gegriffen. Daher bleibt nur zu hoffen, dass diese jungen Menschen in keine Sucht rutschen, was schneller passieren kann, als manchen lieb ist, und wenn doch, zu entsprechenden Anlaufstellen gehen, die es an jeder Universität und Hochschule gibt.

Lg Tony

Wir alle sind uns bewusst, selbst wenn wir die Nachrichten nicht verfolgen, dass eine Integration nur dann gefördert werden kann, wenn die hier ankommenden Flüchtlinge schnellstmöglich die deutsche Sprache lernen.
08.05.2018
Wir alle sind uns bewusst, selbst wenn wir die Nachrichten nicht verfolgen, dass eine Integration nur dann gefördert werden kann, wenn die hier ankommenden Flüchtlinge schnellstmöglich die deutsche Sprache lernen. Noch vor einem Jahr, im April 2016, sagte der nun ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck folgendes: „Je früher Menschen, die wahrscheinlich bleiben werden, die deutsche Sprache lernen und arbeiten können, desto besser für uns alle. Sonst riskieren wir, dass aus Frust und Langeweile Gewalt und Kriminalität werden oder politischer und religiöser Extremismus gedeihen kann.“

Daher existieren die sogenannten Integrationskurse, in denen die Flüchtlinge innerhalb von mehr oder weniger einem halben Jahr lernen, wie unser Land und unsere Sprache funktionieren. In 600 Schulstunden erlernen sie die Sprache und in weiteren 100 Schulstunden eine grobe Orientierung rund um die deutsche Geschichte, Kultur und die Rechtsordnung. Nach bestandener Prüfung am Ende des Kurses erhalten die Teilnehmer das Zertifikat Integrationskurs. Nun jedoch eine schlechte Nachricht:
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge besagt, dass 2017 ganze 339.578 Menschen an diesem Kurs teilgenommen haben, aber nur 289.751 an der Prüfung am Ende teilnahmen. Von denen, die zur Prüfung gingen, erhielten 48,7% das Sprachniveau B1 und 40,8% erreichten sogar nur das Sprachniveau A2. Alle anderen – nämlich 10,5% - schafften es nicht einmal bis dahin. Grund dafür, so hieß es, seien Krankheit, eine gefundene Arbeit oder ein Umzug. Die zuständige Behörden rufen zur Geduld auf, denn viele hätten das Lernen nie gelernt und müssten sich erst einmal in unserem Land und unserem Schulsystem zurechtfinden.

Lg Tony

Die Inklusion beschreibt die Zusammenführung von durchschnittlichen Schülern wie die, die auf praktisch jede Schule gehen, und den Schülern, die eine körperliche oder psychische Behinderung besitzen, zu einer gemeinschaftlichen Klasse.
01.05.2018
Die Inklusion beschreibt die Zusammenführung von durchschnittlichen Schülern wie die, die auf praktisch jede Schule gehen, und den Schülern, die eine körperliche oder psychische Behinderung besitzen, zu einer gemeinschaftlichen Klasse. Das Thema ist nicht neu und auch nicht sonderlich in der Presse präsent, doch hiermit drehen sich alle Köpfe der digitalen und Printmedienwelt um. Eine Schule mit ausgezeichneten Referenzen, welche Austauschprogramme mit Frankreich, Alaska, Spanien und China unterhält, rückt nun in den Fokus der Inklusionsdebatte. Deren Schulleiterin nämlich klagt gegen die Bildungsbehörde, um die Errichtung der sogenannten Inklusionsklassen zu verhindern. Zusammengeführt werden sollen die bisherigen Schüler mit Kindern, die unter Wahrnehmungs – und Entwicklungsstörungen leiden. Diese Schüler werden W & E – Kindern genannt.

Bis zu diesem Zeitpunkt gab es (wie es immer so ist) zwar schon Unruhen von Seiten der Eltern, Lehrer und Politiker, doch eine Klage einer Schulleiterin ist die bisher tragischste Entwicklung. Es ist nachvollziehbar, dass Lehrer fürchten den neuen Ansprüchen nicht gerecht zu werden und dass Eltern fürchten, die Qualität des Unterrichtes würde unter diesen neuen Umständen leiden, doch ist beides bisher nicht konkret belegt worden. Innerhalb dieser Diskussion kommen auch wieder die Förderschulen zum Thema, die ja extra für Kinder mit Behinderungen ins Leben gerufen worden. Es bleibt interessant, wie sich die Diskussion entwickelt. Hoffen wir zum Guten. Übrigens, die Schulleiterin weigert sich, mit bekannten Zeitungen wie dem Spiegel zu sprechen.

Lg Tony

Mein großes Thema, das wichtiger ist, als es womöglich auf den ersten Blick erscheinen mag. Wie ich darauf komme? Simpel. Ich will ehrlich zu euch sein. Ich bin durch verhältnismäßig viele Prüfungen in meinem ersten Semester an einer Universität gefallen und das hat mich ziemlich runtergezogen. Ich dachte mir, ich wäre schlichtweg zu blöd, um studieren zu können. Dabei habe ich sehr, sehr, sehr viel gelernt.
24.04.2018
Mein großes Thema, das wichtiger ist, als es womöglich auf den ersten Blick erscheinen mag. Wie ich darauf komme? Simpel. Ich will ehrlich zu euch sein. Ich bin durch verhältnismäßig viele Prüfungen in meinem ersten Semester an einer Universität gefallen und das hat mich ziemlich runtergezogen. Ich dachte mir, ich wäre schlichtweg zu blöd, um studieren zu können. Dabei habe ich sehr, sehr, sehr viel gelernt. Dann habe ich mich einmal mit dem Wort Studium auseinander gesetzt. Das gleiche könnte man natürlich auch auf das Wort Schule oder Ausbildung übertragen. Das Prinzip ist das gleiche. Sich in etwas zu spezialisieren – sei es in der Uni oder in der Ausbildung oder in der Schule – bedeutet, sich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen und es so zu verinnerlichen, sodass es für den späteren Gebrauch im Berufsalltag verfügbar ist.
Das kann man nicht durch bloßes stupides Auswendiglernen erreichen. Man muss damit arbeiten. Erst, wenn man sich etwas derart in die graue Gehirnmasse eingraviert hat, kann man es nutzen, um sich als „schlauer“ zu bezeichnen.

Aber das war nicht der eigentliche Anstoß, das folgende mit euch zu teilen. Der Anlass war eine Frau, das ich in meiner Universität kennen gelernt habe. Ich habe zusammen mit ihr in einer Teamarbeit zusammen gesessen und dementsprechend viel mit ihr geredet. Die Frau hatte keine Ahnung von nichts, um es einmal auf den Punkt zu bringen. Ich möchte mich fast schon dazu hinreißen, zu sagen, diese Frau war dumm. Als wir dann aber auf die Prüfungen zu sprechen kamen, sagte sie mir, dass sie nur im Ein – Komma – Nuller – Bereich liegen würde, was sie mir später auch zeigte. Ich war ehrlich schockiert, denn damit hatte sie nicht nur ihrer – ich nenne es einmal – Umgangsform widersprochen, sondern hat mich wirklich in Verlegenheit gebracht. Sie hatte was auf dem Kasten. Wie auch immer man es nennen möchte. Daher dachte ich bei mir, was genau ist Intelligenz? 
  • Die Art, wie man spricht?
  • Die Art, wie man sich benimmt?
  • Die emotionale Bandbreite?
  • Die Facetten der Persönlichkeit?

Generell heißt es, Intelligenz ist eine Fähigkeit, neuartige Situationen zu erfassen, sich darin zurechtzufinden und die darin entstehenden Aufgaben zu bewältigen. Dazu macht der Mensch sich die Faktoren der Auffassungsgabe von Beziehungen und Zusammenhängen sowie deren Kombination untereinander zunutze. Intelligenztests untersuchen die Fähigkeit des Lösens von komplizierten Aufgabenstellungen oder der Bewältigung von Problemen und bilden die Intelligenz dann durch eine Zahl – den IQ – ab. 1923 schon sagte der Psychologe Charles Spearman, dass der Generalfaktor g die Intelligenz ausmache, wobei dieser Faktor eine Überschneidung sämtlicher Bereiche der angeeigneten Fähigkeiten darstellt. Also das der Generalfaktor g von Person zu Person unterschiedlich sein kann. Der Psychologe Howard Gardner widerspricht dem teilweise. Er sagt, der Mensch habe eine multiple Intelligenz. Das bedeutet, er besitzt in mehreren Bereichen gute und weniger gute Begabungen und diese würden kombiniert die Intelligenz ausmachen. Aha okay. Aber da gibt es auch die sogenannte „emotionale Intelligenz“. Sie zeichnet sich (laut einem Buch von Daniel Goleman) dadurch aus, dass der Mensch das Denken und das Fühlen einheitlich verwendet, anstatt getrennt, und das dies die intellektuellen Fähigkeiten des Menschen fördert. Das heißt also was jetzt genau? Es heißt, dass jeder Mensch von Geburt an Fähigkeiten erlernt, die ihm dabei helfen, intelligenter zu werden. Je nachdem, wie stark oder schwach die externen Einflüsse sind, so entwickelt sich auch der Mensch. Dabei kommt es aber nicht auf die Menge an Input an, sondern an die Bereiche. Das Klischee besagt ja, wer gut in naturwissenschaftlichen und mathematischen Bereichen ist, bei dem liegen die Schwächen in der sprachlichen Abteilung und andersherum.Obwohl es auch da genügend Gegenbeispiele gibt.
Ich habe für mich gelernt, dass ich nicht allzu vorschnell von der einen Intelligenz auf die andere schließen sollte. Wenn man alleine mich einmal betrachten würde, wäre ich schließlich auch „dumm“, weil ich in besagten Prüfungen durchgefallen bin.

Aber dass ich beispielsweise Talente habe, die in dem Studium nicht gefragt sind, dass betrachtete ich nicht. Daher appelliere ich an euch, die eine glücklichere Zukunft möchten, denkt nicht nur an euren IQ und an die Einsen auf dem Abizeugnis – Intelligenz kann so viel mehr sein, als ein gut ausgeleuchtetes Allgemeinwissen und das solltet ihr bei eurer Berufswahl nicht nur beachte, ihr solltet damit prahlen.

Lg Tony

Guten Tag meine Lieben! Ich werde mich heute einmal ein wenig kürzer halten – ich hoffe, dass verzeiht ihr mir – denn nächste Woche plane ich etwas großes! (Dramatische Hintergrundmusik bitte!) Um ein wenig eure Sinne für dieses kommende Thema zu schärfen, behandle ich heute die momentan in der Diskussion stehende Männer – und Frauenrolle in der Ebene der Führungspositionen.
 
17.04.2018

Guten Tag meine Lieben! Ich werde mich heute einmal ein wenig kürzer halten – ich hoffe, dass verzeiht ihr mir – denn nächste Woche plane ich etwas großes! (Dramatische Hintergrundmusik bitte!) Um ein wenig eure Sinne für dieses kommende Thema zu schärfen, behandle ich heute die momentan in der Diskussion stehende Männer – und Frauenrolle in der Ebene der Führungspositionen.

Mich inspirierte der letzte Artikel einer kompletten Reihe in der Rhein Zeitung, in der erst die verschiedenen Aspekte des männlichen Geschlechts und anschließend die des weiblichen Geschlechts mit Fokus auf die Arbeiterrollen unter die Lupe genommen wurde. Wie die Männerrolle aussieht, können wir uns alle vorstellen: Der Mann arbeitet hart, steigt relativ flott auf und tümmelt sich dann in einem der obersten Ränge herum. Der VW – Chef ist wieder ein Mann, der Apple CEO ebenso. Dazu gibt es unendlich viele weitere Beispiele. Für sie bedeutet Erfolgt: Geld, Macht, Karriere. Sie sind salopp (und fälschlicherweise) gesagt, wie gemacht für die dominante Managementebene.
Und die Frauen? Erfolg heißt bei ihnen scheinbar, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bekommen. Hier wird auch von einer gläsernen Decke gesprochen. Dies ist ein Punkt, an dem Frauen aus nicht definierbaren Gründen ihre höchste Aufstiegsmöglichkeit erreicht haben. Bei Männern scheint diese gläserne Decke nicht zu existieren.
Dabei wurde nachgewiesen, dass Männer und Frauen gleich gut managen. Als Beweis zwei Studien:

  • Der Verband deutscher Unternehmerinnen startete 2013 eine Untersuchung, bei der nachvollziehbar gezeigt wurde, dass beide Geschlechter mehr oder weniger auf die gleiche Weise ein Unternehmen leiten. Die einzigen Unterschiede befinden sich darin, dass Frauen eine andere Art ihre Mitarbeiter zu motivieren aufweisen, wie die Förderungen von Fortbildungen, während Männer eher auf Geld als Motivationsmittel setzen.
  • Die andere Studie kommt vom Swiss Credit Research Institut und erkannte, dass Unternehmen mit einer Frau in der Führungsposition vom Profit her erfolgreicher sind.


Woran das liegt? An den Soft Skills. Also an den persönlichen Kompetenzen, die die Geschlechter unterscheiden. Frauen neigen dazu, kreativ zu sein und mehr an Investitionen zu denken sowie eine erhöhte Bereitschaft zur Kommunikation, Teamfähigkeit, Selbstreflexion und Flexibilität aufzuwesien. Und das lasse ich jetzt mal so stehen.
Lg Tony

Wer etwas Höheres wie Medizin oder Architektur studieren möchte, der muss schon im Abitur Vollgas geben. Nur zur Erklärung: Ich nenne diese Studiengänge innerlich immer etwas Höheres, was natürlich nichts mit der allgemeinen Stellung zu tun hat. Für mich sind sie nur von der Schwierigkeit und vor allem von der Dauer her etwas utopisch.
10.04.2018

Wer etwas Höheres wie Medizin oder Architektur studieren möchte, der muss schon im Abitur Vollgas geben. Nur zur Erklärung: Ich nenne diese Studiengänge innerlich immer etwas Höheres, was natürlich nichts mit der allgemeinen Stellung zu tun hat. Für mich sind sie nur von der Schwierigkeit und vor allem von der Dauer her etwas utopisch.

Aber zurück zum Thema.
In diesem Jahr wird der Numerus Clausus 50 Jahre alt und selten stand er so in der Diskussion wie in diesen Tagen. Studiengänge wie eben Medizin oder Jura oder Architektur sind völlig überlaufen – wie beinahe jede Universität und Fachhochschule in diesem Zeitalter – und Studenten bzw. beinahe – Studenten müssen sich mit etlichen Wartesemestern zufrieden geben. Da wäre es also wenig verwerflich, wenn die Unis und FHs den NC nutzen, um – ich sage es mal salopp – auszusortieren. Aber wir alle kennen sie. Die Menschen mit einem top Abi, die so intelligent sind wie ein halber Meter Feldweg, wie es so schön heißt. Sind diese Menschen später gute Ärzte? Könnten andere, mit mehr persönlichen Kompetenzen, jedoch weniger schulfachlichem Wissen nicht eher in diese Rolle passen? Man weiß es nicht. Im Moment wird folgendermaßen verfahren:

  • 20% der Bewerber werden mithilfe des NCs herausgepickt,
  • 20% müssen eine Wartezeit einplanen und
  • 60% absolvieren einen Eignungstest oder andere vergleichbare Prüfungen.


Scheint zumindest von der Prozentzahl fair – 60% ist eine Menge – aber böswillige Stimmen sind bekanntlich lauter als freundliche. Was nämlich in der Presse aktuell die Runde macht, sind die genervten und zornigen Bewerber, die nach einer Absage – denn die gibt es auch zuhauf – andere Wege zu ihrem Ziel suchen müssen. Nicht wenige studieren etwas anderes, die Auswahl ist prinzipiell ja mehr als ausreichend, andere dagegen beginnen eine Ausbildung und absolvieren Weiterbildungen und und und, um sich hochzuarbeiten. 2019 soll das Konzept Numerus Clausus überdacht und reformiert werden, so heißt es in der Politik. Sie fürchten eine unbändige Masse an Bürokratie und Kosten, da auf jeden einzelnen Bewerber eingegangen werden muss.

Trotzdem. Der Numerus Clausus besteht nun seit 50 Jahren und in den meisten Fällen kann man unsere Ärzte und Anwälte und Architekten und was weiß ich noch wen, absolut loben. Der Numerus Clausus ist in der Theorie eine perfekte Lösung für ein jahrzenteübergreifendes Problem: Zu viele Bewerber. Es ist zwangsläufig nötig, gewisse Voraussetzungen zu definieren und daher sollte man den NC nicht gänzlich zum Teufel schicken. Für viele kommt die Neuauflage des NCs zwar zu spät, doch für die Generationen, die nach uns kommen, womöglich eine Chance, die sie hoffentlich nutzen.
Lg Tony

Wir haben April, was heißt, die Abiturienten hängen gerade alle verzweifelt über ihren mühsam gesuchten und aus allem passend gehäckelten Zusammenfassungen. Schon oft habe ich darüber philosophiert, was man nach dem Abitur machen könnte und die Azubimesse kann da natürlich auch helfen. By the way, wir sehen uns in Koblenz. ;-)
03.04.2018

Wir haben April, was heißt, die Abiturienten hängen gerade alle verzweifelt über ihren mühsam gesuchten und aus allem passend gehäckelten Zusammenfassungen. Schon oft habe ich darüber philosophiert, was man nach dem Abitur machen könnte und die Azubimesse kann da natürlich auch helfen. By the way, wir sehen uns in Koblenz. ;-)

Zurück zum Thema: Ein Auslandsaufenthalt.
Ja, das glorreiche Ausland und bitte vesteht mich nicht falsch, dass alles ist eine gute Sache. Ich habe viele Bekannte, die im Ausland waren und jeder einzelne hat davon profitiert. Zudem ist die Welt zu schön, um nicht zumindest einen Teil anzusehen. Worüber ich jedoch reden will – und ich hoffe, ihr hört meinen nun ernsteren Unterton – ist ein Auslandsaufenthalt in den Vereinigten Staaten von Amerika. Ein schönes Land, politisch gesehen vielleicht minimal in der Kritik, aber das soll ja nicht unser Thema sein... Vorausgesetzt, jemand da draußen möchte Journalist werden und bevorzugt als Korespondent in den USA arbeiten. Dann ist es ein Thema. Gut, jedenfalls dreht es sich in diesem Beitrag lediglich um das „Ding“ Auslandsaufenthalt in den USA und vor allem darum, woran man denken und was man sich klar werden sollte.

1) Die Eigeninitiative
Amerikanische Häuser sind schön, keine Frage, aber sie sind kleiner, subtiler, brüchiger. In deutschen Häusern schlägt man die Tür hinter sich zu, wenn die Familie einen nervt. In Amerika sind die Wände so dünn, dass man sie buchstäblich einschlagen kann. Wenn man ein Mensch ist, der sich tatsächlich in die Familie integrieren möchte – kein Problem. Wenn man allerdings denkt, man könnte während des halben oder ganzen Jahres einen faulen Lenz machen, um später sagen zu können: „Mensch, das war mal eine Erfahrung.“, dann Fehlanzeige. Die Menschen erwarten etwas von einem Arbeiter und davor kann man sich nicht drücken. Erwartungen haben erfüllt zu werden. Daher muss man sich womöglich auch mit dem Gedanken anfreunden können, über seinen Schatten zu springen. Amerikaner reden anders als Deutsche (womit ich natürlich nicht die Sprache meine) und das Schulsystem unterscheidet sich von unserem. Außerdem heißt es, dass amerikanische Haushalte nicht immer (und das soll keine Verallgemeinerung darstellen) unseren hygienischen Standards entsprechen. Aber das gleiche habe ich auch schon über einen französischen Haushalt gehört. Vor allem aber informeirt euch über die sogenannten Gate Communities. Das sind Häuser auf zulassungsbeschränkten Militärgebieten, also wo man extra eine Bescheinigung benötigt, um auf das Gelände zu kommen. Und ganz ehrlich, Eltern sehen es nicht allzu gerne, wenn ihr Kind in einen militärischen Bereich ziehen soll...

2) Die Lebensweise
Zu der Lebensweise gehören nicht nur die Unterkünfte, auch der Umgang mit Mensch und Tier. Jede Kultur ist anders und als neues und auch nur kurzweiliges Familienmitglied sollte man dies akzeptieren. Daher empfehle ich, nicht nur über die Gegend, in die es gehen soll, zu recherchieren, sondern auch vorab Kontakt zu der Familie, in die man wahrscheinlich ziehen wird, aufzunehmen. Beispiel? Eine Freundin von mir ist allergisch gegen eine gängige Futtermittelzutat von Pferdefutter und wollte in halben Jahr in einer Pferdefarm arbeiten. Ja, dass ist tatsächlich so passiert und ja, deshalb schreibe ich das mit dem Kontakt aufnehmen und vorab alles klären explizit hier rein. Sie hat sich an die Familie gewendet und diese sagt mehr oder weniger deutlich: „Pech. Hätte dir vorher klar werden sollen.“

3) Die Kosten
Ich werfe euch einmal ins kalte Wasser: Möchte man ins Ausland, kann man gut und gerne mit etwas über 10.000€ rechnen. Das ist sehr viel Geld und daher sollte auch der Auslandsaufenthalt gut geplant und überdacht sein. Sicherlich lohnt sich das Geld, da möchte ich gar nicht wiedersprechen, aber genauso ist es von Bedeutung, was danach kommen soll. Studiengebühren, ein Umzug, vielleicht eine kostenpflichtige Schule. Das alles sollte in die Überlegung miteinfließen. Besprechungen mit Familie und Freunden können da vielleicht helfen. Kalkuliert mit ihnen alles durch und schaut, was euer Bauchgefühl dazu sagt. Beachtet besonders, dass man in 90% der Fälle die Kosten für den ganzen Spaß bei einem Rücktritt nicht mehr zurück erhält.

4) Die Vermittlungsagenturen
Nicht alle Agenturen sind seriös, obwohl sie es von sich aus behaupten. Es läuft oft wie in der Lebensmittelindustrie. Es wird gelobt und gelobt und letztenendes sind es doch nur leere Versprechungen. Also bitte, bitte informeirt euch über die Agentur, in der ihr euren Vertrag schließen wollt. Diese verdienen nämlich jährlich 60 Millionen und da wir (siehe oben) wissen, wie sie das machen, möchte ich zur allgemeinen Vorsicht anrufen. Denn durch die unseriösen Anbieter, gehen die ernst gemeinten Helfer schnell unter. So werdet aufmerksam, wenn ihr hört oder lest, dass manche zu älteren oder kränklichen Menschen geschickt wurden, denn schnell werden diese Austauschschüler und -studenten von den Familien zu Arbeiten bewegt, die ihnen eigentlich nicht zugemutet werden müssten.

Ich habe diesen Beitrag bewusst etwas aggressiver und zugegeben, etwas pessimistisch beschrieben. Aber ich möchte nur sichergehen, dass die Botschaft, die ich euch übermitteln möchte, auch wirklich ankommt. Nicht alles ist immer rosarot und es kann eine Enttäuschung sein, in die Familie zu kommen, in die man derartige Hoffnungen gesetzt hat, um dann mit der Realität konfrontiert zu werden. Wenn ihr meine Berichte verfolgt, werdet ihr merken, dass ich einem Auslandsaufenthalt nicht abgeneigt bin. Aber ich bin eine Person, die versucht durch Ehrlichkeit zu glänzen und daher diese etwas andere Sichtweise. Ich hoffe, dass verzeiht ihr mir. Beim nächsten Mal male ich die Welt wieder mit bunten Holzstiften aus.
Lg Tony

Die Debatte um die Erhöhung von Berufen in Gesundheitsberufen zieht sich bereits seit Jahrzehnten. (Hoffen wir auf das Beste.) Doch neu dazu kommt der regelrechte Aufschrei nach einer gehaltsmäßigen Höherstellung von Erziehern. Dass die Berufe in Erziehungseinrichtungen und Kindertagesstätten nicht besonders dufte bezahlt werden, ist in aller Munde...
27.03.2018

Die Debatte um die Erhöhung von Berufen in Gesundheitsberufen zieht sich bereits seit Jahrzehnten. (Hoffen wir auf das Beste.) Doch neu dazu kommt der regelrechte Aufschrei nach einer gehaltsmäßigen Höherstellung von Erziehern. Dass die Berufe in Erziehungseinrichtungen und Kindertagesstätten nicht besonders dufte bezahlt werden, ist in aller Munde und der erste Satz, der fällt, wenn jemand im Umfeld herausposaunt, er oder sie werde Erzieher, ist meist: „Das kostet doch alles unheimlich viel Geld!“ oder der Klassiker: „Das dauert doch ewig!“ Allerdings kümmerte es die Politik eher weniger, im Fokus standen andere Dinge wie der Klimawandel oder die Abgasskandale (Plural!). Jetzt hat die neue Familienministerin Franziska Giffey für Aufmerksamkeit speziell auf diese Problematik gesorgt. Und ich gebe ihr völlig Recht. Im Gegensatz zu dem ein oder anderen Politiker – womit ich wirklich niemanden auf den Schlips treten möchte – kommt sie direkt aus einem Brennpunkt, der repräsentativ für gefühlt jede zweite größere Stadt gelten könnte. Sie kennt Problematiken in der Kindererziehung und Kinderunterbringung sowie möglichen Support. Sie sagt: „Kitas sind Bildungseinrichtungen“ und fordert das gleiche Gehalt von Kindergärtnern und Grundschullehrern. Die Politik sagt: „[M]ehr Geld für Kitaausbau, Entlastung von Eltern bei den Gebühren bis hin zur Gebührenfreiheit“ und „Steigerung der Qualität in der Kinderbetreuung“. In Zahlen genannt, handelt es sich schätzungsweise bis 2021 um 3,5 Milliarden Euro, die ausgegeben werden sollen. Wozu genau, sagt aber niemand so laut.

Momentan liegt das Gehalt eines durchschnittlichen Erziehers / einer durchschnittlichen Erzieherin bei circa 2.600,- € brutto. Bei Grundschullehrern ist dies das Netto Einstiegsgehalt, auch wenn man bedenkt, dass sich das Gehalt natürlich je nach Bundesland korrigieren lässt. Die Familienministerin besteht außerdem auf eine vergütete Ausbildung, was all jene freuen wird, die sich einmal mit den anstehenden Kosten beziehungsweise den nicht erhaltenen Gehältern befasst haben. Das ist ganz schön happig. Für all diejenigen, die das bisher noch nicht getan haben: Um Erzieher zu werden, muss 3 Jahre lang eine entsprechende Schule besucht werden – ohne Gehalt versteht sich. Bei manchen Schulen ist dies zudem kostenlos, bei manchen nicht. Meinem Erachten nach würde es viele auf eine andere Meinung bringen. Momentan ist das Studium auf Lehramt super beliebt und die Hörsäle sind brechend voll. Wenn aber der Erzieherberuf attraktiver werden und die Gehälter angepasst würden, dann könnte ich mir persönlich vorstellen, dass nicht wenige umschwenken könnten.
Zugegeben, als Erzieher braucht man Nerven – aber als Grundschullehrer ebenso. Die Arbeitszeiten sind nahezu identisch – mit dem Unterschied, dass keine Test etc. vorbereitet werden müssen.

Und wer Kinder leibt, wird auch mit denen zurecht kommen, die ein paar Jahre jünger sind, als die in der Grundschule…
Lg Tony

Bald findet zumindest im Koblenzer Raum das Sommersemester an und daher möchte ich noch einmal auf das Leben als Student eingehen, bevor jemand übereilt an die Uni stürmt. Man sehe das Folgende bitte nicht als erhobenen Finger, der alle Schulabgänger an die Ausbildungsberufe binden möchte. Ich bin ein unabhängiger Schreiber und nehme und projiziere nur das heraus, was ich aus unserer Gesellschaft und aus den Medien herausfische und bei dem ich denke, dass dies für den ein oder anderen Zukunftsinteressierten spannend und hilfreich sein könnte.
20.03.2018

Bald findet zumindest im Koblenzer Raum das Sommersemester an und daher möchte ich noch einmal auf das Leben als Student eingehen, bevor jemand übereilt an die Uni stürmt. Man sehe das Folgende bitte nicht als erhobenen Finger, der alle Schulabgänger an die Ausbildungsberufe binden möchte. Ich bin ein unabhängiger Schreiber und nehme und projiziere nur das heraus, was ich aus unserer Gesellschaft und aus den Medien herausfische und bei dem ich denke, dass dies für den ein oder anderen Zukunftsinteressierten spannend und hilfreich sein könnte.

Also bitte lasst Gnade weiten. ;-)
In einem neuen Ärztereport der Barmer Krankenkasse wurde öffentlich germacht, dass durchschnittlich jeder 6. Student depressive Phasen oder eine klinisch bestätigte Depression mit sich herum schleppt. Anders ausgedrückt sind das um die 17% oder anders, auch 470.000 Studenten ausgedrückt. Auffallend ist dabei, dass diese Depression erst im Laufe des Studiums auftritt, nicht wie man vermuten könnte, am Anfang. Bewiesenermaßen wird bei 18 – jährigen Studenten nur halb so oft eine Depressionen diagnostiziert, wie bei den anderen ihrer Altersgruppe. Wenn man dann jedoch in die Zukunft sieht – genauer gesagt 10 Jahre später – sinkt die Zahl der Erkrankten bei den Arbeitenden ab dem Alter von 25 rapide ab, während sie bei den noch oder ehemaligen Studenten steigt. Zugegeben, immer mehr junge Menschen erleiden psychische Erkrankungen (2005 waren es 1,4 Millionen und 2016 schon 1,9 Millionen), besonders eben an Depressionen und Angstzuständen. Der Vorstandschef von Barmer, Christoph Straub, hat folgende Meinung dazu: "Vieles spricht dafür, dass es künftig noch deutlich mehr psychisch kranke junge Menschen geben wird. Gerade bei den angehenden Akademikern steigen Zeit- und Leistungsdruck kontinuierlich, hinzu kommen finanzielle Sorgen und Zukunftsängste." Des Weiteren rät er aber auch, rasch einen Arzt oder eine der vielfältigen Beratungsstellen aufzusuchen, die es regional verteilt gibt. Heutzutage ist Prävention alles, kann ich dazu nur sagen. Ich erlebte in meiner Schul- und Arbeitslaufbahn bereits vielen jungen psychisch kranken Menschen und kann nur an Eltern, Freunde, Kollegen, Professoren appellieren, Augen und Ohren offen zu halten. Denn oftmals kann man eine Depression äußerlich nicht sehen.
Lg Tony

Auf einer sehr schönen Internetseite namens handwerk . magazin wurde der SPD Politiker Thomas Oppermann befragt, ob und in welchem Ausmaße der aktuell errungene Koalitionsvertrag Auswirkungen auf das Handwerk haben könnte und haben wird. Zum einen wurde in ebendiesem Koalitionsvertrag festgelegt, den Mindestlohn für Auszubildende zu erhöhen, was insbesondere die Auszubildenden im Handwerk freuen wird.
13.03.2018

Auf einer sehr schönen Internetseite namens handwerk . magazin wurde der SPD Politiker Thomas Oppermann befragt, ob und in welchem Ausmaße der aktuell errungene Koalitionsvertrag Auswirkungen auf das Handwerk haben könnte und haben wird. Zum einen wurde in ebendiesem Koalitionsvertrag festgelegt, den Mindestlohn für Auszubildende zu erhöhen, was insbesondere die Auszubildenden im Handwerk freuen wird. Was das aber genau bedeutet, darauf werde ich später genauer eingehen. Zu allererst zum Interview, dass er mit dem handwerk. magazin führte.

Oppermann sagt in diesem Interview, das der Deutsche Gesellschaftsbund einige „vernünftige Vorschläge unterbreitet, wie die Mindestausbildungsvergütung ausgestaltet werden könnte“. Dies wäre eine Richtlinie für die Maßnahmen, die sie im Koalitionsvertrag vereinbart haben. Welche Vorschläge es aber genau waren, dazu wurden keine Angaben gemacht.
(Aber sind wir doch einmal ehrlich, jeder junge Mensch freut sich über ein bisschen mehr Geld – egal in welcher Höhe.)
Explizit jedoch erwähnt er die Auszubildenden im Friseur – sowie Bäcker – und Schornsteinhandwerk. Knackpunkt allerdings ist der Zeitraum. Im Koalitionsvertrag heißt es, das Gesetz zur Erhöhung der Mindestlöhne soll bis zum 01. August 2019 beschlossen und ab 01. Januar 2020 geltend gemacht werden. Eine ganz schön lange Zeit, wie ich finde, nicht wenige werden an diesem Punkt bereits ihre Ausbildung erfolgreich absolviert haben. Doch trotzdem ist es ein großer und glücklicher Schritt für diejenigen, die noch in diesen Zeitrahmen fallen und vor allem für diejenigen, die einen Beruf im Handwerk anstreben und nur von der Vergütung zurückgehalten werden. Meinen Erfahrungen nach trifft das auf eine Mehrheit zu – völlig inakzeptabel. Was wäre die Gesellschaft schließlich ohne das Handwerk? Höchste Zeit, dies anzuerkenne. "Wir werden mit dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanzielle Hürden für den beruflichen Aufstieg abbauen mit dem Ziel einer weiteren deutlichen Verbesserung beim Unterhaltszuschuss, Erfolgsbonus und bei der Familienfreundlichkeit. Darüber hinaus werden wir den Maßnahmenzuschuss erhöhen. Damit leisten wir einen weiteren Beitrag, um finanzielle Hürden für angehende Technikerinnen und Techniker, Meisterinnen und Meister sowie Fachwirtinnen und Fachwirte im Sinne der vollständigen Gebührenfreiheit zu beseitigen.", antwortete Oppermann auf die Frage nach einem Meisterbonus (bei einer erfolgreichen Meisterprüfung würden die Gebühren, die dort anfallen, teilweise oder komplett übernommen bzw. erstattet).

Jetzt aber mal zu den Fakten zurück: Was bedeutet das alles für die Auszubildenden genau? In Zahlen ausgedrückt bedeutet es, dass der Deutsche Gewerkschaftsbund 80% der durchschnittlichen Tarifvergütung aller Berufe bekommen sollen. Als Praxisbeispiel wurde an dieser Stelle der Handwerkberuf des Metzgers aufgeführt, den ich gerne übernehmen möchte. Im Moment liegt die Vergütung bei rund 310€. Im ersten Ausbildungsjahr würde ein Auszubildender durch das neue Gesetz dort rund 700€ erhalten. Grund für diesen Wandel, der längst überfällig war, ist die Abbrecherquote, die im allgemeinen Durchschnitt 24%, bei niedrig bezahlten jedoch bei 30% liegt. Beispiel gefällig? Von 10.000 angefangenen Friseur Ausbildungen treten nur 5.000 zur Prüfung am Schluss an. Ich werde die Sache für euch weiter beobachten, denn ohne das Handwerk sind wir ganz schnell wieder zurück in der Steinzeit. Wir hätten es nicht so schön warm, weil sich niemand um unsere Heizung kümmert. Wir müssten wieder selber schlachten, weil es keine Metzger gäbe. Wir müssten mit Wasser- und Stromleitungen kämpfen, weil sich niemand darum kümmern würde. Wir würden rumlaufen wie streunende Hunde, weil unsere Haare ins Unendliche wachsen. Unsere Häuser wären schief und ungenau, weil keiner eine Ahnung hat, wie man richtig eine Mauer in die Höhe zieht. Wir würden mit Werkzeug versuchen uns Möbel zu schnitzen. Leute, ehrlich, wir wären aufgeschmissen…
Lg Tony

Hans-Peter Bartels ist der Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages und sagte vor einer Weile in seinem Jahresbericht: „So klein wie heute war die Bundeswehr niemals in ihrer Geschichte.“ Petra Müller ist Leiterin der Abteilung II Personalgewinnung im Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr. Sie versicherte vor Kurzem dem Magazin WirtschaftsWoche: „Die Bundeswehr hat grundsätzlich keine Nachwuchsprobleme.“
06.03.2018

Hans-Peter Bartels ist der Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages und sagte vor einer Weile in seinem Jahresbericht: „So klein wie heute war die Bundeswehr niemals in ihrer Geschichte.“ Petra Müller ist Leiterin der Abteilung II Personalgewinnung im Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr. Sie versicherte vor Kurzem dem Magazin WirtschaftsWoche: „Die Bundeswehr hat grundsätzlich keine Nachwuchsprobleme.“

Ich, Tony, bin Blogger der Azubitage und frage hier in einem meiner wöchentlichen Beiträge: „Was denn jetzt?“ Zahlenmäßig – Zahlen sind immer wesentlich aussagekräftiger als dahingewürfelte Worte – besagen, dass von der angestrebten Gesamtzahl von 185.000 Soldaten um die 2.100 Zeit- und Berufssoldaten fehlen. Aber auch im Termin-, Risiko- und Qualitätsmanagement sowie dem Projektmanagement fehlen Experten. Stattdessen müssen externe Fachkräfte wie beispielsweise Unternehmensberater wegen Rüstungsprojekten angeheuert werden. Auf Dauer keine Lösung. Zudem kommt, dass von den eigentlich knapp 11.000 Dienstposten beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr am Ende des Jahres 2017 rund 2.110 Posten unbesetzt blieben und auch die Beschaffungsbehörde viel, viel zu wenig Personal gerade in den Fachbereichen aufweisen kann.
Es wird viel über eine Anpassung der Beschaffungsorganisation geredet, aber auch über höhere Gehälter in der IT- , Ingenieur- und Medizinbranche vor Ort. Momentan sei die Bundeswehr „nicht wettbewerbsfähig“ heißt es dazu im Ministerium. Daher schlägt es 25 Maßnahmen vor, die die Bundeswehr wieder in das rechte Licht rücken soll. Dazu zählen unter anderem Prämien für das Kommando Spezialkräfte (KSK) oder angeglichene Gehälter für freiwillige Wehrdienstleistende. Dabei geht es nicht nur darum, hochkarätige Akademiker zu finden, auch Fachkräfte unter anderem im Handwerk fehlen grundsätzlich. Doch Achim Steinhorst (Geschäftsleitung der Management- und Personalberatung Kienbaum) muss gestehen: „Ich bezweifele, dass die Qualität der Mitarbeiter demnächst noch ausreichen wird, um die Aufgaben zu erfüllen, die ihr die Politik aufgibt“.

Was heißt das für die Zukunft? Das heißt, dass die Bundeswehr ihr Konzept ändern muss. Sie setzt sich zum Ziel, Modernität zu zeigen. Stichwort „Agenda Attraktivität“. Denn die Bundeswehr ist ein attraktiver Arbeitgeber! Viele sehen die Soldaten als Vorbilder. Als Personen voller Stärke. So ist Wolfgang Zimmer (Leiter der Frankfurter Direktion Personalrecruiting bei der Allianz), der nicht wenige Zeitsoldaten nach Ablauf ihrer Laufbahn in wirtschaftliche Unternehmen integriert, der Meinung: „Sie [die ehemaligen Soldaten] sind bereit, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen, und können sich und andere motivieren.“ Sie hätten es sich angeeignet „auftragsorientiert zu agieren und im Sinne der jeweils nächsthöheren Führungsebene zu denken und zu handeln“. Die Frage bleibt somit, warum sich die untergründige Abneigung gegenüber dem Berufsweg in der Bundeswehr hartnäckig hält. Jeder studiert, um als Führungsposition in einem Wirtschaftsunternehmen Karriere zu machen, doch niemandem fällt auf, dass man dies auch (oftmals ohne Studium) bei der Bundeswehr tun kann.

Ich hoffe zumindest, eine Tomate vom den Augen nehmen zu können, denn unsere Bundeswehr ist unsere Sicherheit. Sie gibt uns Chancen, die uns selten ein Arbeitgeber geben würde. Egal, welchen beruflichen Stand man hat, dort hat man immer die Chance auf eine Karriere.
Lg Tony

In der Rhein – Zeitung vom 26. Februar 2018 ist ein wirklich interessanter und aktueller Bericht über das Duzen am Arbeitsplatz abgedruckt worden. Die Überschrift habe ich eins zu eins übernommen, falls ihn jemand sucht. Der Artikel beschäftigt sich mit den moderneren Unternehmen, die eine flache Hierarchie anstreben und somit das obligatorische Sie durch ein unkompliziertes Du ersetzen.
27.02.2018

In der Rhein – Zeitung vom 26. Februar 2018 ist ein wirklich interessanter und aktueller Bericht über das Duzen am Arbeitsplatz abgedruckt worden. Die Überschrift habe ich eins zu eins übernommen, falls ihn jemand sucht.

Der Artikel beschäftigt sich mit den moderneren Unternehmen, die eine flache Hierarchie anstreben und somit das obligatorische Sie durch ein unkompliziertes Du ersetzen. Das Siezen untereinander gilt als altbacken, neue Standards sind ab sofort angesagt. Angefangen bei der Bewerbung muss man genauestens seinen Spielraum abschätzen. Christa Stienen (Vizepräsidentin beim Bundesverband der Personalmanager) sagt, dass man den Personalchef duzen dürfe, sofern man als Leser in einer Stellenanzeige geduzt wurde. Alternativ – wenn es einem dann nicht wohl bei der Sache ist, wozu ich mich persönlich sofort zählen würde – könnte man auch eine Allgemeinheit wie im Artikel vorgeschlagen „Liebes Team“ ansprechen oder den ganze Namen wie zum Beispiel „Guten Tag, Ralf Schröder“ nutzen.
Dagegen meint allerdings Linda Kaiser (Deutsche – Knigge – Gesellschaft) auch bei einem Duzen in der Stellenanzeige eine gewisse Form zu bewahren. Sie ist der Ansicht, man solle im beziehungsweise während des Vorstellungsgespräches die Verhaltensweise seines Gegenübers beobachten und sich diesem anpassen.
Um meine Meinung gerade einmal dazwischen zu werfen: Ich würde mich unfassbar unangenehm berührt fühlen, wenn ich den Personalchef duzen würde und er mich aber siezen, geschweige denn mich darauf ansprechen würde, dass ich ihn duze würde, weil er das Du erst bei unterschriebenen Vertrag für angemessen hält.
Also ich bin ganz auf der Seite von Lina / Frau Kaiser (duzen / siezen – Himmel ist das schwierig!). Des Weiteren wird auch die Vertraulichkeit angesprochen, die gerade bei uns jungen Menschen durch das Duzen schnell einmal entsteht. Linda Kaiser sagt dazu, man solle das kollektive Duzen niemals mit einer fehlenden Hierarchie oder einem freundschaftlichen Verhältnis verwechseln. Durch das Duzen entstehe ein Wir – Gefühl, ja. Aber das bedeute nicht, dass man direkt eine Freundschaft zu pflegen versucht.

Ich denke, die Idee dahinter ist gar nicht mal so schlecht und das wird sicherlich eine Hürde nehmen. Ich habe selbst schon in einem Unternehmen gearbeitet, wo geduzt wurde und muss sagen, die Situation ist wesentlich entspannter. Mir gefällt das System. Doch andererseits muss ich euch und mit eingestehen, dass ich glaube, viele gerade ältere Geschäftsführer sind mit den „normalen“ Umgangsformen ganz zufrieden. Wie man auch immer arbeiten möchte – und so heißt es auch im Artikel – man müsse sich auf diese Art von Umgangsform, egal welche sie ist, einlassen und mit ihr umgehen können. Ansonsten macht auch die größte Modernität keinen Sinn.
Lg Tony

Aus aktuellem Anlass habe ich mir die Überfüllungs – Problematik in deutschen Hochschulen einmal angesehen. Genauer gesagt, wurde das Thema durch die Koblenzer Hochschulen bekannt, die in letzter Zeit oftmals mit Schlagzeilen über hoffnungslos überfüllten Hörsälen durch die regionalen Zeitungen hüpften. „Jeder vierte Student klagt über überfüllte Hörsäle“ heißt es in Spiegel online, „Studieren wie in der Steinzeit“ schreibt das Handelsblatt oder die Rhein Zeitung lässt verlauten „Uni Koblenz begrüßt 1.076 neue Studenten“.
20.02.2018

Aus aktuellem Anlass habe ich mir die Überfüllungs – Problematik in deutschen Hochschulen einmal angesehen. Genauer gesagt, wurde das Thema durch die Koblenzer Hochschulen bekannt, die in letzter Zeit oftmals mit Schlagzeilen über hoffnungslos überfüllten Hörsälen durch die regionalen Zeitungen hüpften. „Jeder vierte Student klagt über überfüllte Hörsäle“ heißt es in Spiegel online, „Studieren wie in der Steinzeit“ schreibt das Handelsblatt oder die Rhein Zeitung lässt verlauten „Uni Koblenz begrüßt 1.076 neue Studenten“.

Ich bin selbst ein Student einer der Koblenzer Hochschulen und ich kann somit aus erster Hand meine Erfahrungen widergeben. Aber dazu später. Zu allererst möchte ich mich mit den oben genannten Berichten auseinandersetzen. 27% (jeder vierte) aller Studenten müssen laut Spiegel online regelmäßig in überfüllten Hörsälen den Vorlesungen lauschen. Quelle dieser Zahl ist der Studienqualitätsmonitor 2012, einer Online – Umfrage des HIS – Instituts für Hochschulforschung. Abgegrenzt davon betrifft dieses Problem jedoch in Universitäten ganze 32% (jeder dritte), aber nur 15% der Studenten in Fachhochschulen. Des Weiteren wird aber ebenso erwähnt, dass von 49.000 Studenten 61% glücklich (im Wortlaut: „zufrieden oder sogar sehr zufrieden“) in ihrem Studium sind.

Die Hochschulen in Koblenz geben sich viel Mühe, ihre Qualität und Standards aufrecht zu erhalten. Prof. Peter Ullrich (Vizepräsident einer der Universitäten) sagt dazu in der Rhein Zeitung: "Leider mussten wir dadurch vielen jungen Leuten auch eine Absage erteilen […] Wir wollen volle, aber keine überfüllten Hörsäle.“ Es wird davon berichtet, dass Lehrämter besonders beliebt sind, was ich absolut bestätigen kann. Ich möchte eines sagen, ohne direkt in ein Fettnäpfchen zu treten: Ja, es gibt einen gehörigen Lehrermangel und ja, der erwartete Geburtenrückgang ist von einem Boom in den deutschen Kreissälen abgelöst worden, aber – es tut mir leid – jeder studiert etwas auf Lehramt. Es ist unfassbar, wie groß der Andrang ist. Von allen Seiten heißt es Wartesemester und zu viele Menschen und hier und da. Kleiner Tipp: Es gibt so, so viele Ausbildungsberufe, bei denen man mit Kindern arbeitet. Es muss nicht immer Lehramt sein. Zudem möchte ich sagen, dass ich das Problem mit den überfüllten Hörsälen bemerkt habe, es aber als nicht so dramatisch empfinde, wie es so häufig dargestellt wird. Ich gestehe, dass ich an einem kleineren Standort der Koblenzer Hochschulen studiere, doch zugegebenermaßen ist auch hier der Andrang groß. Meiner Erfahrung nach kommt es auf die Vorlesungen an. Es gibt diese Vorlesungen, bei denen man zusammenrücken muss, damit alle Platz haben. Da kommen die Zustände schon an die veröffentlichten Bilder heran.

Genauso gibt es aber auch die Vorlesungen, bei denen man die Grillen zirpen hört. Da hat man das Gefühl alleine im Raum zu sitzen. Mal hier einer, mal da einer, aber voll ist das definitiv nicht. Mal ehrlich, wenn jemand unbedingt studieren möchte, soll er das tun – ich bin der letzte Mensch, der dagegen etwas sagen sollte – aber ich möchte auch wirklich animieren, es auch einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Die Hörsäle sind voll, aber Unternehmen suchen Auszubildende. Später wird man ja ohnehin bei einigen von ihnen arbeiten, warum also nicht direkt? Wenn man bedenkt, wie viele ihr Studium abbrechen oder sich um entscheiden, stellt sich bei mir immer die Frage, ob die Menschen sich es nicht ein bisschen zu leicht vorgestellt haben. Ein Student schläft bis um drei, geht zu ein, zwei Vorlesungen und danach feiern, um dann wieder um drei am Nachmittag aufzustehen.

Ein Auszubildender dagegen muss morgens auf der Matte stehen, acht Stunden arbeiten und kommt dann nach Hause, um wieder schlafen zu gehen.
Schwachsinn! Ein Vollzeitstudium heißt Vollzeitstudium, weil es wie eine Vollzeitstelle gewertet wird. Das bedeutet, man hat eine 40 Stunden Woche und meinen Erfahrungen nach kommt das noch nicht einmal hin. Es erfordert Disziplin, Organisation und vor allem genügend Brennstoff für die Module. Viele unterschätzen das, unterschätzen den Umfang. Ich habe mit Freunden gesprochen, die nach der Schule eine Ausbildung begonnen haben und kann sagen, dass die froh sind, nicht wieder die Schulbank zu drücken. Sie empfinden es als angenehmer zu arbeiten. Vielleicht sollte der ein oder andere auch einmal einen neuen Denkzweig einschlagen. Dann wäre auch das Überfüllungs – Problem gelöst.
Lg Tony

Jetzt an Karneval ist es mir wieder aufgefallen: Alle rennen mit ihren Smartphones vor dem Gesicht durch die Gegend. Egal welchem Geschlecht angehörig, die Menschen brauchen ihr quadratisches Glück zumindest am Körper.
13.02.2018

Jetzt an Karneval ist es mir wieder aufgefallen: Alle rennen mit ihren Smartphones vor dem Gesicht durch die Gegend. Egal welchem Geschlecht angehörig, die Menschen brauchen ihr quadratisches Glück zumindest am Körper. Die Digitalisierung hat nicht nur etwas mit der Industrie zu tun, sondern wie man sieht, auch direkt mit uns. Da fielen mir letztens auch passend dazu zwei Schlagzeilen vor die Füße.
 

„Computer kosten vor allem Männer ihre Stellen“
und
„Industrie 4.0 gefährdet Jobs von Frauen“.


Ich habe mich ein wenig schlau gemacht und bin auf folgende Ergebnisse gestoßen:

  • Viele Forscher vermuten, dass der Mensch so erfinderisch wie eh und je bleibt. Wenn irgendwo Stellen wegen der technischen Weiterentwicklung gestrichen werden, werden an einer anderen Stelle neue Stellen geschaffen.
  • Dazu kommt, dass sich eben durch die technische Weiterentwicklung nicht wenige Berufe verändern werden. Die Jobs müssen sich an die neuen Erwartungen anpassen und mit ihnen die Menschen, die sie ausüben. Das erfordert nicht nur junge neue Leute, die mit der Technik von Heute aufgewachsen sind, sondern auch Menschen, die bereit sind neues zu erlernen und sich selbst weiterzubilden.
  • Ich verweise an dieser Stelle auf die Studie des Weltwirtschaftsforums und der Unternehmensberatung „Boston Consulting“, die gemeinsam erörtert haben, welche Berufe in zehne Jahren noch aktuell sein könnten und wo Alternativen möglich sind.
  • Was spezielle die Frauen angeht: Das weibliche Geschlecht ist häufig in genau den Berufen tätig, die die Digitalisierung besonders stark erwischt (57%). Dazu kommt, dass auch viele dieser Berufe ohne Alternative zu sehen sein könnten, doch – ganz großes doch – die Studie besagt, dass Frauen es leichter bei der Gewinnung eines neuen Berufes haben und dort auch schneller befördert werden könnten.
  • Zu den Männern: Angeblich haben in den letzten Jahren Männer doppelt so viele Stellen verloren wie Frauen. Diese würden oftmals länger arbeitslos sein, als ihr weibliches Gegenstück und zur Akzeptanz gegenüber dieser Tatsache neigen.

Was die Schlagzeilen angeht, kann man zusammenfassend sagen, dass Männer in der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein unter der sich verbreitenden Digitalisierung zu leiden haben, doch Frauen zukünftig die sind, die die Welle erwischen wird. Egal, wie man es dreht und wendet, die Digitalisierung schleicht sich unaufhaltbar in unsere Leben und wir als Menschen müssen versuchen damit umzugehen.Ich hatte bereits einen Beitrag über Fernweiterbildungen geschrieben, vielleicht sind sie der Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg.
 

Aber eines bleibt klar, Frauen und Männer sind wieder gleichgestellt und das freut mich am meisten.
Lg Tony

Ansporn der meisten Auszubildenden, die Ausbildung anzufangen, ist die Vergütung. Endlich eigenes Geld verdienen. Endlich ein eigenes Auto kaufen, eine eigene Wohnung. Endlich ein unabhängiges Leben!
06.02.2018

Ansporn der meisten Auszubildenden, die Ausbildung anzufangen, ist die Vergütung. Endlich eigenes Geld verdienen. Endlich ein eigenes Auto kaufen, eine eigene Wohnung. Endlich ein unabhängiges Leben! Durchschnittlich erhält ein Azubi nach der Erhöhung von 2,6% einen Verdienst von 876€ im Monat. Nicht schlecht. Es reicht damit nicht für eine Weltreise, aber es ist nicht nichts. Nur mal zur Information hier ein paar Durchschnittsgehälter folgender Ausbildungen:

  • Maurer: 1095 €
  • Mechatronikern: 1043 €
  • Versicherungskaufleuten: 1028 €
  • Bäcker: 637 €
  • Florist: 617 €
  • Schornsteinfeger: 518 €


Eine ganz schöne Spannweite. Geld beeinträchtigt die Auswahl der Ausbildung – nicht immer, schon klar – und beeinträchtigt vor allem das Image des Berufes. Aber anhand des Beispiels eines Schornsteinfegers möchte ich ein kleines Luftschloss erbauen. Sicherlich sind 518€ nicht die Welt, aber Schornsteinfeger wird es immer benötigen, egal wie glorreich die Solartechnik sich entwickelt. Man könnte sich also theoretisch selbstständig machen und wenn es läuft, dann läuft es. Bei der Selbstständigkeit sieht das Gehalt dann wieder anders aus – vorausgesetzt es läuft natürlich. Im Internet sind viele Ratgeber zum Thema Geldmanagement zu finden und ich denke, man lernt auch durch diese Begrenzung an Möglichkeiten, sein Geld loszuwerden, wie man mit Geld umzugehen hat. Später, wenn man Haus und Familie hat, muss man schließlich auch mit Geld umgehen können, sofern der Partner kein Chirurg oder so etwas in der Richtung ist. Es ist eine Frage des Zielstrebens. Wenn man unbedingt Florist werden möchte, wenn es das ist, was einen glücklich macht, dann sollte man auch nicht auf das Geld achten. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es wesentlich mehr Wert ist, mit einem zufriedenen Lächeln zur Arbeit zu gehen, als nur die Dollarzeichen im Hinterkopf zu haben. Schlussendlich ist es nicht mehr und nicht weniger als eine Ausbildung, die dich schließlich zu einer vollwertigen Arbeitskraft befähigt und da es meist nur drei Jahre sind, haben Gedanken an das Geld doch eigentlich keinen großen Stellenwert verdient, oder?

Also schmeißt die Sorgen von Board und tut das, was auch glücklich macht!
Lg Tony

Das Praktikum hast Du geschafft und nun liegt es vor Dir, dieses vollgetippte Blatt: Dein Praktikumszeugnis. Liest sich ganz gut, findest Du. Aber Vorsicht: Die Beurteilung von Firmen steckt voller Sätze, Formulierungen und „Codes", die erst entschlüsselt werden wollen.
30.01.2018

Das Praktikum hast Du geschafft und nun liegt es vor Dir, dieses vollgetippte Blatt: Dein Praktikumszeugnis. Liest sich ganz gut, findest Du. Aber Vorsicht: Die Beurteilung von Firmen steckt voller Sätze, Formulierungen und „Codes", die erst entschlüsselt werden wollen.

Anders gesagt: Das ist eine echte Geheimsprache, die oftmals anderes meint, als geschrieben steht. Hier nun ein kleine Übersicht über sehr häufige Beurteilungssätze und was sie wirklich bedeuten:
 

„Der Praktikant hat seine Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt."
Das kleine Wörtchen „stets" kombiniert mit dem Superlativ „vollsten" ist die magische Formel für ein sehr gutes Zeugnis. Fehlt eines von beidem ist es leider „nur" gut.
 

„Der Praktikant bewältigte die ihm aufgetragenen Aufgaben in guter Weise."
Tja, wenn nur „gut", aber nicht „hervorragend" oder „sehr gut" da steht, signalisiert es eine eher unterdurchschnittliche Leistung. Auch das „aufgetragen" wirft kein gutes Licht auf den Praktikanten: Er hat immer nur auf Anweisungen reagiert, sich aber nicht mit Eigeninitiative und Engagement selbstständig eingebracht.

„Besonders hervorzuheben ist seine Fähigkeit schnell richtige Lösungen zu finden."
Bravo! Hinter „besonders hervorzuheben" steht (eigentlich) immer ein großes Lob. Aber auch hier Achtung: Ein Zeugnis, das nur voller Lob steckt, macht misstrauisch und wirkt meist unglaubwürdig.
 

„Wir wünschen dem Praktikanten viel Erfolg auf seinem künftigen Berufsweg."
Klingt nett, aber es geht besser. Wer wirklich überzeugt hat, findet am Ende die Schlussformel, dass das Unternehmen das Ende des Praktikums bedauert.
Lg Tony

Die Anzahl der unbesetzten Ausbildungsplätze war in den letzten 20 Jahren noch nie so hoch wie heutzutage. Wir jungen Leute, die sich ein Leben in Glanz und Glamour wünschen, streben unermüdlich nach guten Noten.
30.01.2018
Die Anzahl der unbesetzten Ausbildungsplätze war in den letzten 20 Jahren noch nie so hoch wie heutzutage. Wir jungen Leute, die sich ein Leben in Glanz und Glamour wünschen, streben unermüdlich nach guten Noten. Nach einer Zwei in Mathematik, die eigentlich unerreichbar scheint, nach einer 1,0 in Ökonomie während wir noch nie Kontakt mit der Materie hatten, und nach einem mündlichen Lob von Autoritätspersonen. Wir jungen Menschen erwarten das Beste und arbeiten hart dafür. Doch letztenendes müssen wir meist der Wahrheit ins Auge sehen: Das Leben spielt nicht nach unseren Regeln.

Der Germanistik Absolvent, der sich jahrelang durch die Verse von Goethe und Co. gequält hat, fährt Taxi in Berlin, der BWLer mit den unwahrscheinlichen Gespür für Zahlen und der trotzdem noch ein Verständnis für das Personalmanagement besitzt, wird dann doch Bürokaufmann. Das sind die Schicksale, wie wir sie immer lesen. Die Realität jedoch ist folgende: Zig Unternehmen suchen im Dunklen nach Menschen, die etwas in der Richtung machen, deren Branche sie entsprechen.Liegt es an zu hohen Ansprüchen seitens der Jobsuchenden? Ja! Liegt es an mangelnden seriösen Informationsquellen im Netz? Nein!  Es ist kein Geheimnis, dass viele glauben, es gäbe nur die Basics an Berufen:
  • Verwaltung und öffentliche Dienste
  • Medien
  • Gesundheitswesen
  • Einzelhandel

Aber niemand hat schon einmal etwas von der Ausbildung zum/zur Restaurantfachmann/-frau gehört, niemand möchte als Fleischer getötete Tiere verarbeiten und was um Himmels Willen macht ein Fachverkäufer für Lebensmittelhandwerk den ganzen Tag? Statistisch gesehen sind dies die Berufe mit den wenigsten Auszubildenden. Arbeitsmarktanalysen nennen dieses Problem Passungsproblem. Erklärt sich von selbst. Es gibt Ausbildungsplätze und es gibt Menschen, die bereit sind, eine Ausbildung zu absolvieren. Aber es passt nicht. Die Vorstellungen fügen sich nicht ineinander.

Elisabeth Krekel vom Bundesinstitut für Berufsbildung – kurz BIBB – hat das meiner Meinung nach sehr schön beschrieben. Es sei dem Heiratsmarkt ähnlich: "Es kann jemand reich und schön sein und über ein freistehendes Einfamilienhaus verfügen - wenn die Chemie nicht stimmt, wird man sich trotzdem nicht verlieben." Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung fand zudem in einer Studie heraus, dass Eltern es bevorzugen würden, wenn ihre Kinder ein Abitur-Zeugnis vorlegen könnten anstatt nach der Hauptschule ihre schulische Laufbahn zu beenden. Also sind es ausschließlich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, denen die Schuld zugewiesen werden kann? Zur Beantwortung dieser doch sehr engstirnigen Frage möchte ich Georg Konjovic, den ehemaligen Chef des Portals meinestadt.de zitieren: "Von Jugendlichen zu erwarten, dass sie sich an einen Rechner setzen, ein Webformular ausfüllen und ihre Zeugnisse einscannen und hochladen, ist einfach nicht mehr zeitgemäß." Ich muss gestehen, ich gehöre nicht zu diesen 24/7 hängenden Smartphone Junkies, doch auch ich bin die Zielgruppe, die er anspricht. Obwohl ich mein Notebook dem Smartphone vorziehe, bin auch ich es leid, Stunden vor dem Bildschirm zu verbringen und mein Zeug hochzuladen. Es ist umständlich, der Scanner funktioniert nicht, etwas am Bild ist abgeschnitten, die Qualität ist schlecht. Das ist doch nichts. Wir leben im 21. Jahrhundert und ehrlich, die meisten Unternehmen haben sich bereits digitalisiert. Warum sollten es die Bewerbungen dann nicht sein? Weiter sagt er: "Aber statt ihren Habitus zu überdenken, werfen viele Unternehmer gleich die Flinte ins Korn. Da heißt es dann: Bei uns bewirbt sich niemand, aber da können wir nichts tun, das liegt am demografischen Wandel." Somit wird der Sündenkelch weitergereicht. Wer nun allerdings wirklich Schuld ist weiß niemand so recht.

Es ist eine Frage der modernen alles-ist-möglich-Zeit. Unsere Gesellschaft ist momentan (meiner Ansicht nach) darauf ausgelegt, die Welt zu verändern. Viele, mit denen ich mich unterhalte, wollen Personal Life Coach werden oder einen Tennisclub für Kinder gründen. Ich mache keine Witze – meine Generation erwartet die Wende der Geschichte. Niemals habe ich gehört: „Mann, ich würde gerne einmal wissen, wie es hinter der Theke aussieht. Wie aus dem Schwein eine Salami wird.“ Makaber, aber wahr. Der einzige Spruch, den ich bezüglich des Berufes eines Fleischers gehört haben, war: „Ich möchte dort einmal ein Praktikum machen, um mich für später ein bisschen vorzubereiten.“ Das Mädel möchte Forensik studieren, meine Lieben… lg Tony
Dass Personaler Bewerber-Profile im Internet googeln, ist ja kein Geheimnis mehr, sondern längst ganz normal und hat sich rumgesprochen. Doch das Netz ist ja schließlich für alle da - warum also nicht mal den Spieß umdrehen?
23.01.2018
Dass Personaler Bewerber-Profile im Internet googeln, ist ja kein Geheimnis mehr, sondern längst ganz normal und hat sich rumgesprochen. Doch das Netz ist ja schließlich für alle da - warum also nicht mal den Spieß umdrehen?

Der Arbeitgeber-Check per Google ist eine von zahlreichen Möglichkeiten, im Internet herauszufinden, welcher Arbeitgeber und Chef am besten zu dir passen. Während die Unternehmenseiten im Internet oder Business-Netzwerke wie Xing oder Linkedln gut überlegte und bedacht ausgewählte Informationen präsentieren, zeigt sich via Google die „allgemeine Nachrichtenlage". Auf diesem Weg erfährst du aktuelle Informationen auch aus anderen Quellen und Details zu momentanen Situation des Unternehmens oder der Chefs. Eine spannende Option, das „Drumherum" kennenzulernen und das kann sehr wertvoll in einem Vorstellungsgespräch sein oder eben auch dafür zu entscheiden, ob es für dich passt. [Is]
lg Tony
Grundsätzlich ist zu in dienstlicher und privater Smartphone – Nutzung zu unterscheiden. Wenn ein dienstliches Smartphone zur Verfügung steht, dient dieses auch wirklich nur für dienstliche Nutzungen.
16.01.2018
Grundsätzlich ist zu in dienstlicher und privater Smartphone – Nutzung zu unterscheiden. Wenn ein dienstliches Smartphone zur Verfügung steht, dient dieses auch wirklich nur für dienstliche Nutzungen. Fotografieren wird wegen der Missbrauchsgefahr nicht geduldet, das Tätigen von privaten Anrufen ohne Erlaubnis eines Berechtigten auch. Anrufe, die ins Ausland getätigt werden, sowie Anrufe an Sonderrufnummern wie Gewinnspielhotlinen sind immer untersagt. Es ist hoffentlich jedem bewusst, dass solche Vorkommnisse nicht zu den dienstlichen Aufgaben zählen.

Was die Erreichbarkeit angeht, ist es nicht wichtig, ob es sich um ein Smartphone des Arbeitnehmers selbst oder seiner Dienststelle handelt. Befindet der Arbeitnehmer sich außerhalb seines Dienstes, muss er auch nicht auf dem Diensthandy erreichbar sein. Eine Ausnahme ist hier natürlich die Rufbereitschaft bzw. der Bereitschaftsdienst. Bei privaten Smartphones ist das natürlich völlig anders geregelt. Der Abteilungsleiter, Chef, Filialleiter oder wer auch immer für das Unternehmen zuständig ist, hat laut dgbrechtsschutz.de die Berechtigung, die Nutzung des privaten Smartphones auf eine halbe Stunde zu begrenzen. Denn es ist jedem Nutzer bekannt, dass die Verwendung eines Handys die Beschäftigungsspanne erheblich einschränkt. Das Verbot des Smartphones bzw. der Mitnahme des Smartphones ist jedoch in den meisten Fällen untersagt.

Dabei sollte aber wirklich im Auge behalten werden, dass eine überdurchschnittliche Nutzung des Mobiltelefons eine Mahnung oder eine Kündigung zur Folge haben kann – selbst, wenn diesbezüglich keine Vorschriften vorhanden sind. Also bitte über die Regelungen im Unternehmen informieren und lieber das Smartphone im Auto oder im Schließfach liegen lassen. Man muss nicht immer unbedingt erreichbar sein!
lg Tony
Nur zwei unscheinbare Buchstaben, jedoch mit großer Wirkung. Denn was auch immer Du in Deiner Bewerbung schreibst, ob es tatsächlich gelesen wird, bleibt fraglich. Immer gelesen wird aber das PS! Viele glauben, dass in Zeiten des „Copy&Paste" das gute, alte „PS" aus Briefzeiten längst ausgedient hätte.
09.01.2018

Nur zwei unscheinbare Buchstaben, jedoch mit großer Wirkung. Denn was auch immer Du in Deiner Bewerbung schreibst, ob es tatsächlich gelesen wird, bleibt fraglich. Immer gelesen wird aber das PS! Viele glauben, dass in Zeiten des „Copy&Paste" das gute, alte „PS" aus Briefzeiten längst ausgedient hätte.

Stimmt aber nicht. Denn gerade bei dem PS bleiben Leser hängen. Erst recht, wenn sie nur quer lesen und das machen nun mal die meisten - auch und gerade bei Bewerbungsschreiben. Anders gesagt: Die Aufmerksamkeit beim „Anhängsel" ist viel höher als beim Rest des Geschriebenen. Und das kannst Du für Dich nutzen: Nämlich indem Du was Überraschendes, Wichtiges oder einfach Neues hinzufügst. Zum Beispiel:

PS: Danke, dass Sie meiner Bewerbung bis hierher Ihre Aufmerksamkeit geschenkt haben. Nun würde ich mich sehr freuen, wenn wir uns persönlich kennenlernen könnten. Rufen Sie mich doch gleich an, unter: 0123-456789.
 

So kannst Du es machen, musst Du aber nicht. Denke nur daran, dass Du mit Deinem Ansprechpartner in Kontakt kommen möchtest! Du kannst natürlich an dieser Stelle auch nochmals eine besondere Stärke von Dir herausstellen. Wie auch immer, dieser Teil Deiner Bewerbung wird auf jeden Fall gelesen! 

lg Tony
Beschäftigen wir uns heute mit dem Thema Franchising. Dazu dient mir das Franchise Portal als Grundlage und Informationsquelle. Da es sich bei dieser Plattform vorzugsweise um Ausbildungen und Studiengänge handelt, möchte ich das Thema nur ankratzen, um einen Überblick über die Möglichkeiten zu verdeutlichen.
 
02.01.2018

Beschäftigen wir uns heute mit dem Thema Franchising. Dazu dient mir das Franchise Portal als Grundlage und Informationsquelle. Da es sich bei dieser Plattform vorzugsweise um Ausbildungen und Studiengänge handelt, möchte ich das Thema nur ankratzen, um einen Überblick über die Möglichkeiten zu verdeutlichen.

Geschichtlicher Hintergrund
Das ursprünglich aus dem Mittelalter stammende Wort, aus dem das heutige Franchising wurde, kommt aus dem Französischen und beschrieb die Befreiung von Zöllen und Steuern. Daraus entwickelte sich mit der Zeit die Bedeutung der Genehmigung, Märkte sowie Messen an einem bestimmten Ort zu veranstalten, wobei dieser Ort von dem Besitzer zur Verfügung gestellt wurde. Im 17. und 18. Jahrhundert dann beschrieb Franchising mehr die staatliche Genehmigung und Mitte des 19. Jahrhunderts erlang es schließlich die Bedeutung der Erlaubnis zur kommerziellen Nutzung von Dritten. Ein anfängliches System war die amerikanische Singer Sewing Machine Company 1860, wenn es wen interessiert. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts erkannte man dann auch in Europa, dass Franchising eine super Idee ist.
Kurzum: Franchising bedeutet nichts anderes, als ein Geschäftsprojekt zu übernehmen und dieses in Selbstständigkeit zu leiten. Einen Teil der Umsätze sowie die Lieferanten etc. werden übernommen, doch prinzipiell handelt es sich um ein eigenständiges Unternehmen.

Zukunftsorientierung
„Aufgrund der für die Hersteller bestehenden Vorteile des Franchising gegenüber den traditionellen Vertriebsformen, die vom Hersteller über die Einschaltung von Großhandel/Einzelhandel oder eigene Verkaufsniederlassungen zum Endverbraucher verlaufen, wird der Anteil der Franchisesysteme am Einzelhandelsumsatz in den USA nach Prognosen des amerikanischen Handelsministeriums auf etwa 75% zunehmen. Einige Branchen wie Hotels und Restaurants, Groß- und Einzelhandel sowie Kurierdienste und Autovermietungen scheinen sich in besonderer Weise für Internationalisierungsstrategien zu eignen.“ Kurzum: Menschen lieben Marken und je öfter wir Menschen die Möglichkeit haben, unsere Marke anzutreffen, desto eher kaufen wir sie ein. Mit dem Modell können sich internationale Konzerne global erweitern und die Inhaber der entsprechenden Filiale dennoch in Selbstständigkeit arbeiten. Franchising ist ein Trend mit einer stark steigenden Tendenz nach ganz weit oben!

Tätigkeitsfelder
Angesprochen werden in dem Portal vor allem die Dienstleistungssektoren, die durch Sozialisation, politischen Gegebenheiten oder der sich fortwährend entwickelnden Technik entstehen. (Das Portal bieten vielfältige Informationsmöglichkeiten, doch ausführlich auf alles einzugehen, würde hier und jetzt den Rahmen sprengen. Falls dort Bedarf besteht, stelle ich mich sehr gerne zur Verfügung.) Kurzum: Es gibt kaum eine Branche, in der sich Franchising nicht etablieren wird, kann oder könnte. Es ist eine äußerst interessante Spate und wer auf diesen Zug aufspringen möchte, könnte schon einmal in Erwägung ziehen, ein Praktikum oder vielleicht sogar eine Ausbildung in einem Franchise-Unternehmen zu absolvieren, um die Grundstrukturen und die Hierarchie zu entdecken. Wer weiß, ob sich vielleicht nicht die Chance für eine Eigenständigkeit entwickelt?
Lg Tony

Mehr Sport machen, lieber lernen statt surfen, weniger Fast-Food und öfter aufräumen! Damit wirklich alles anders wird, gibt's hier ein paar Tipps, wie Du Deinen inneren Schweinehund an die Kette legst. 
26.12.2017

Mehr Sport machen, lieber lernen statt surfen, weniger Fast-Food und öfter aufräumen! Damit wirklich alles anders wird, gibt's hier ein paar Tipps, wie Du Deinen inneren Schweinehund an die Kette legst. 
 
Meist sind die guten Vorsätze zum Neuen Jahr bereits am 1. Januar schon wieder vergessen. Einige Tipps erhöhen Deine Chancen, die einmal gesteckten Ziele auch wirklich zu erreichen:

  1. Nimm‘ Dir erst mal ein kleines, klares Ziel vor - schreibe es auf und formuliere es positiv. Also nicht: Nie mehr esse ich einen Burger. Sondern: Ab morgen esse ich mehr Obst und Gemüse.
  2. Überlege Dir, was Du dafür brauchst und wie Du es Dir leichter machst - vielleicht mit einer tollen Saftmaschine!
  3. Starte mit Deinem Vorsatz, wenn Du fit und gut drauf bist!
  4. Male Dir im Kopf immer wieder aus, welche Vorteile und guten Veränderungen Dir Dein neues Verhalten bringen wird: Mehr Vitamine sind gut für den Body und geben Dir volle Power!
  5. Loben nicht vergessen!
  6. Wenn Du mal einen Aussetzer hast und es mit dem guten Vorsatz nicht klappen will, gebe nicht auf - morgen ist ein neuer Tag! So, und was ist Dein Vorsatz?
  7. Auf jeden Fall einen guten Rutsch...

Auf jeden Fall einen guten Rutsch...

Lg Tony

Ihr erinnert euch an die Studie, über die ich vor ca. 2 Wochen geschrieben hatte? In der es darum ging, dass Rheinland-Pfalz kein attraktiver Studien- und Ausbildungsort ist? Ein Punkt in dieser Liste war, dass es zwar Ausbildungsplätze und potenzielle Auszubildende gibt, doch die Vorstellungen beider Seiten schlicht und ergreifend nicht zusammenpassen.
19.12.2017

Ihr erinnert euch an die Studie, über die ich vor ca. 2 Wochen geschrieben hatte? In der es darum ging, dass Rheinland-Pfalz kein attraktiver Studien- und Ausbildungsort ist? Ein Punkt in dieser Liste war, dass es zwar Ausbildungsplätze und potenzielle Auszubildende gibt, doch die Vorstellungen beider Seiten schlicht und ergreifend nicht zusammenpassen.

Hier ein paar Zahlen:

  • in ganz Deutschland gab es im Jahr 2016 43.000 freie Ausbildungsplätze
  • das heißt, jede 12. Stelle war frei
  • es gab 80.000 junge Menschen – also fast 13% - die keinen Ausbildungsplatz erhielten
  • 2016 wurden 80.000 weniger Ausbildungsplätze angeboten als 2007
  • 2016 wollten 155.000 weniger junge Menschen eine Ausbildung beginnen als 2007
  • 2007 standen 100 Bewerbern 85 freie Ausbildungsplätze gegenüber
  • 2016 standen 100 Bewerbern 94 freie Ausbildungsplätze gegenüber


Gründe für diese absurd hohe Zahl an „unpassenden Partnern“ sollen geographische Entfernungen oder Interessendifferenzen sein. Aha! Mal davon abgesehen, dass studieren scheinbar eine lang andauernde Modeerscheinung ist und die Ausbildung dadurch – warum auch immer – einen Imageschaden erlitten hat, es gibt unendlich viele Ausbildungsberufe und unendlich viele Menschen, deren Interessen mit diesen Branchen übereinstimmen müssten. Welt.de schreibt folgendes zu diesem Thema: „Die Bertelsmann-Stiftung hat die Situation der dualen Ausbildung in Deutschland flächendeckend untersucht. Besonders schwer haben es demnach kleinere Betriebe. Noch einmal komplizierter wird die Situation, wenn die in Berufen ausbilden, die bei Jugendlichen nicht sonderlich populär sind, zum Beispiel im Hotel- und Gaststättengewerbe.“

Ich übersetze mal: Der Gasthof des Dorfes, ein Familienbetrieb in 5. Generation, findet keinen Nachfolger, denn die Kinder studieren Agrarwirtschaft oder Maschinenbau oder was weiß ich und empfinden kein nostalgisches Interesse daran, den Betrieb weiterzuführen. Die Bäckerei um die Ecke kämpft mit dem gleichen Problem – und natürlich mit den Billigprodukten aus dem Discounter. Sicher, ich muss gestehen, es gibt attraktive und weniger attraktive Berufe in Deutschland, doch es gibt auch attraktive und weniger attraktive Interessen von Menschen. Nicht jeder kann sich für das Bauen von Modellschiffen oder das Sammeln von Paninistickern erwärmen. Ich für meinen Teil bin ein riesiger Footballfan* und werde dafür schräg angesehen, obwohl sich dieser Sport in den letzten Jahren auch in Deutschland etabliert hat. Die Sparten sind groß, um in der Gastronomie tätig zu sein, muss man sich nicht auf den Beruf des Kochs oder der Kellner beschränken – es gibt so viele Möglichkeiten. Ich denke, das Gebilde an sich, der Anschein der Außenwelt gegenüber, ist ein Grund. Meiner Erfahrung nach, jobben viele junge Menschen neben der Schule oder dem Studium im Hotel- und Gastronomiebereich sowie dem Einzelhandel und sind froh, dass sie eben nur einer Geringbeschäftigung nachgehen. Hier werden oftmals die Arbeitszeiten, die mehr oder weniger vorhandene Unfreundlichkeiten so mancher Kunden sowie die Arbeitsteilung kritisiert. Die Bezahlung ist dabei gar nicht einmal das Problem. Meines Wissens ist die Bezahlung zumindest im Geringbeschäftigungssektor relativ hoch.Aber was mir eben auch auffällt, ist die eingeschränkte Sichtweise. Es wird nur die Tätigkeit gesehen, die viele getätigt haben. Aber, Leute, die Einzelhandelsleute stehen nicht nur im Laden und räumen auf! Die Kellner dieser Welt putzen nicht nur anderen hinterher! Und und und...

Dieses Schwarz-Weiß-Denken ist wirklich kontraproduktiv. Welt.de schreibt weiter: „Der Kochberuf gehört zu den am schlechtesten bezahlten Jobs in Deutschland. (…) Eine Ausbildung in der Gastronomie meiden viele Jugendliche aber auch wegen der teils unregelmäßigen Arbeitszeiten.“ Gut, dann haben wir den Grund für die miesen Zahlen in der Gastronomie, in den Hotels und den Friseurläden unseres Landes. Nehmen wir das trotz meines Appels einmal hin. Aber was ist mit den anderen Bereichen unserer Welt? Was ist mit den Polizisten, den Krankenschwestern und den Logistikern?

Nennt mir nur einen guten Grund, warum diese Branchen nicht attraktiv sind! Ich warte!

Lg Tony

Mit Digitalisierung meine ich natürlich nicht das Handy an sich, geschweige denn WhatsApp, Facebook, Twitter. Ich meine Digitalisierung im Beruf, nicht nur im Bereich Informatik.
Durch die ständig heranwachsende technische Forschung entstehen Berufe, die es seit Menschengedenken noch nicht gab.
12.12.2017
Mit Digitalisierung meine ich natürlich nicht das Handy an sich, geschweige denn WhatsApp, Facebook, Twitter. Ich meine Digitalisierung im Beruf, nicht nur im Bereich Informatik.
Durch die ständig heranwachsende technische Forschung entstehen Berufe, die es seit Menschengedenken noch nicht gab. Genau diese neuen Berufsfelder waren Dreh und Angelpunkt der Fachkonferenz „Berufsbildung 4.0 – Zukunftschancen durch Digitalisierung“ des Bundesbildungsministeriums für Bildung und Forschung und Bundesinstituts für Berufsbildung.
450 Vertreter/innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Bildungspraxis trafen sich in Leipzig, um der Öffentlichkeit diese Chancen näher zu bringen und vier sogenannte Aktivitäten vorzustellen.

Ich zitiere an dieser Stelle einmal:
„So unterstützt das Ministerium die überbetrieblichen Berufsbildungsstätten dabei, digitale Geräte für die Fachkräfteausbildung anzuschaffen. Denn um weiterhin ein hochwertiges Ausbildungsniveau zu sichern, müssen die Berufsbildungsstätten neue technologische Entwicklungen frühzeitig in die Ausbildung integrieren. Gefördert wird zudem der Einsatz digitaler Medien in der beruflichen Bildung. Digitale Medien bieten neue Möglichkeiten, um Kompetenzen praxisorientiert zu vermitteln. Sie bieten aber auch Möglichkeiten für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen – in der beruflichen Aus- und Weiterbildung, aber auch in der Arbeitswelt insgesamt. Verbessert werden auch die Möglichkeiten zur Weiterbildung. Lebenslanges Lernen ist die Grundlage, um den digitalen Wandel zu meistern. Der Förderschwerpunkt >Innovative Ansätze zukunftsorientierter beruflicher Weiterbildung< untersucht die veränderten Qualifikationsanforderungen und Weiterbildungserfordernisse, die sich aus der Digitalisierung ergeben. Dazu zählen auch die Potenziale digitaler Medien für das selbstorganisierte, lebenslange Weiterlernen. Nicht zuletzt gibt es die gemeinsame Initiative >Fachkräftequalifikationen und Kompetenzen für die digitalisierte Arbeit von morgen<. Sie wurde vom Bundesbildungsministerium und vom Bundesinstitut für berufliche Bildung (BIBB) gemeinsam gestartet. Zusammen mit Unternehmen, Verbänden und Sozialpartnern werden ausgewählte Berufe verschiedener Berufsfelder analysiert. Ziel ist es, frühzeitig veränderte Anforderungen an die Qualifikation der Facharbeiterinnen und Facharbeiter zu erkennen und entsprechende Handlungsempfehlungen abzuleiten.“  Quelle: https://www.bmbf.de/de/neue-chancen-fuer-die-berufliche-bildung-5193.html

Des Weiteren wurde das Forschungsprogramm „Zukunft der Arbeit“ erschaffen, um die oben aufgeführten Ansätze voranzutreiben und in der Praxis auf die Probe zu stellen.
Also bitte, all ihr Smombies oder wie das heißt, nehmt die Beine in die Hand und schwingt eure Hufe! Es gibt Hoffnung für euch! Nein, mal im Ernst, ich bin der festen Überzeugung, dass die Digitalisierung unser aller Leben verändern wird und damit meine ich nicht nur das autonome Fahren (was mir persönlich aber auch verdammt gruselig erscheint – fragt mich nochmal in 20 Jahren). Unsere Welt entwickelt sich schneller, als wir sie begreifen können. Letztens erst habe ich den Deutschen Zukunftspreis mitverfolgt, der mit (nur) 250.000€ dotiert ist. Nur mal ganz nebenbei, ohne auf die drei beeindruckenden Erfindungen einzugehen, die den Preis allesamt verdient hätten, was sind in der Forschung schon 250.000€ ? Schön, dass es überhaupt wertgeschätzt wird, keine Frage und schön, dass es Menschen gibt, die die Verleihung mitverfolgt haben.

Doch ehrlich: 250.000€ für eines von drei Projekten, welches in einer Show zu einer miserablen Zeit innerhalb von 48 Minuten vergeben wird. Vergleicht das bitte einmal mit der Oscar-Verleihung oder dem Bambi und macht euch bitte danach Gedanken, warum das so ist und wie man das ändern kann. Denn wenn nicht wir, wer macht es dann?
lg Tony
So lautete die Überschrift in der Rhein-Zeitung vom 27. November 2017. Darin werden sechs Gründe aufgeführt, warum immer mehr (werdende) Studenten vom nördlichen Rheinland-Pfalz zu anderen Bundesländern überwechseln.
Basis für diese 6 Gründe ist die „Bildungsstudie Koblenz Mittelrhein“ von den Sozialwissenschaftlern Prof. Steffen Kröhnert und Jana Wirz im Auftrag der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein, welche – wer hätte es gedacht – in Koblenz veröffentlicht wurde.
05.12.2017
So lautete die Überschrift in der Rhein-Zeitung vom 27. November 2017. Darin werden sechs Gründe aufgeführt, warum immer mehr (werdende) Studenten vom nördlichen Rheinland-Pfalz zu anderen Bundesländern überwechseln.
Basis für diese 6 Gründe ist die „Bildungsstudie Koblenz Mittelrhein“ von den Sozialwissenschaftlern Prof. Steffen Kröhnert und Jana Wirz im Auftrag der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein, welche – wer hätte es gedacht – in Koblenz veröffentlicht wurde. Interessant dabei ist aber die Tatsache, dass Rheinland-Pfalz sehr wohl als Ausbildungsort bei den jungen Leuten beliebt ist. Mehr dazu im Punkt drei. In der Studie wurde auch der demografische Wandel und die frühkindliche Bildung beachtet, um herauszufinden, wie die Mittelrhein-Region auf kurz oder lang Arbeitskräfte an das Land binden könnte.

Das Fazit erscheint mir etwas ernüchternd, wenn auch die Gründe sehr facettenreich sind.
Aber seht selbst…

1.) Frühkindliche Bildung
  • im Vergleich schneidet RLP sehr gut in der Kinderbetreuung ab
  • 2016 wurden 30% der unter 3-jährigen betreut - bei der Altersgruppe 3 bis 7 waren es 97%
  • nicht wenige Mütter arbeiten halbtags

2.) Schule
  • Schüler verweilen heutzutage länger in der Schule
  • 37% machten 2016 Abitur
  • 18% erhielten die Berufsreife

3.) Berufsbildung
  • weniger Jugendliche + Wille zur höheren Bildung = Abnahme der Ausbildungsplätze
  • Senkung um 10% zwischen 2009 und 2016
  • 40% der Ausbildungsplätze wurden im nördlichen RLP angeboten
  • Passungsproblem => es gibt Bewerber und es gibt freie Ausbildungsstätten, doch die beiden Komponenten passen nicht zueinander, da die Vorstellungen andere sind

4.) Hochschulbildung
  • nun auch in anderen Bundesländern keine Studiengebühren und somit kein Halt mehr in RLP
  • zwischen 2005 und 2016 ist die Zahl der Studenten um die 40% gestiegen und in RLP lediglich um 1/5
  • Koblenz ist das wichtigste Bildungszentrum in der Region, kann jedoch nicht mit Universitätsstädten mithalten

5.) Der demografische Wandel
  • wenig Attraktivität
  • vermehrt ältere Menschen

6.) Das Fazit
  • Region muss vermarktet werden

lg Tony
Nikolaus zu sein, ist nicht jedem gegönnt, denn dazu muss man auserkoren sein. Wer sich also eine solche Tätigkeit zutraut, sollte dafür wahrlich begabt sein. Außerdem sollte man sich der Verantwortung eines Nikolaus bewusst sein. Schließlich stellt er eine legendäre Figur dar, die auf eine jahrzehntealte Tradition zurückzuführen ist.
04.12.2017

BERUFE: Nikolaus (m/w) bzw. Weihnachtsmann/-frau

Tätigkeitsbeschreibung:

Nikolaus zu sein, ist nicht jedem gegönnt, denn dazu muss man auserkoren sein. Wer sich also eine solche Tätigkeit zutraut, sollte dafür wahrlich begabt sein. Außerdem sollte man sich der Verantwortung eines Nikolaus bewusst sein. Schließlich stellt er eine legendäre Figur dar, die auf eine jahrzehntealte Tradition zurückzuführen ist.

Anforderungen:
Kinderlieb, einfühlsam und großzügig sollte der Nikolaus auf jeden Fall sein. Rentiererprobt im übrigen auch. Er sollte mit schwierigen Situationen umgehen können und Taktgefühl besitzen. Eine gute körperliche Fitness ist ebenso unabdingbar. Und auch über gute Ortskenntnisse sollte er verfügen und einen guten Draht zu Mandarinen-Lieferanten haben.

Ausbildung:
Der Beruf des Nikolaus bedarf keiner spezifischen Ausbildung. Eine akademische Ausbildung könnte jedoch zu Überqualifizierung führen.

Alternativen:
Weihnachsmann/-frau

Weihnachtsmänner bzw. -frauen verbreiten in der Advents- und Weihnachtszeit auf Veranstaltungen, Weihnachtsmärkten, vor und in Kaufhäusern oder auf der Straße weihnachtliche Stimmung.

In der Regel arbeiten Weihnachtsmänner und -frauen für Agenturen oder auf freiberuflicher Basis. Darüber hinaus können sie auch direkt für Kaufhäuser tätig sein.
lg Tony

 

Ome Jack! De Sint voor ieder kind...
Ome Jack! De Sint voor ieder kind...
...ich musste mich in den letzten Tagen und Wochen mit dem Thema Stressbewältigung und Persönlichkeitsentwicklung auseinandersetzen. Ich hatte eine anstrengende Phase und bin an einem Punkt gelangt, der Verantwortungsbewusstsein gegenüber mir und meinem Körper fordert.
27.11.2017
Hallo zusammen,
ich musste mich in den letzten Tagen und Wochen mit dem Thema Stressbewältigung und Persönlichkeitsentwicklung auseinandersetzen. Ich hatte eine anstrengende Phase und bin an einem Punkt gelangt, der Verantwortungsbewusstsein gegenüber mir und meinem Körper fordert. Da ich zudem eine wissbegierige junge Person bin, habe ich mich drangemacht, diesen Zustand zu beenden.

Und nun möchte ich meine „Erfahrungen“ mit euch teilen, denn dieser Überforderungszustand übermannt jeden einmal – besonders wenn man in einer zentralen Phase seines Lebens wie der Berufswahl oder den ersten Schritten in der Berufswelt steckt. Zum einen ist es wichtig, sich klarzumachen, dass Probleme im Kopf entstehen und nicht umgebungsabhängig sind. Probleme tauchen immer dann auf, wenn wir mental an die Grenze unseres Erfassens stoßen und glauben, keinen weiteren Weg sehen zu können. Hier ist es wichtig, die Blockade zu akzeptieren, um sie zu eliminieren.

Ein Beispiel:
Ich trage seit Menschengedenken einen Hass auf Mathematik mit mir herum. Ich kann die logische Rechnung dahinter nachvollziehen, wenn ich jedoch auf dem Blatt vor mir eine Funktion stehen habe, ist es, als würden Männer in sekundenschnelle eine solide Steinmauer vor meiner Intelligenz heraufziehen. Ich sehe alles, ich erfasse alles, doch ich verstehe nicht. So ist das auch bei Problemen. Sie tauchen auf, wenn wir an einer Barrikade gelangen, die unüberwindbar scheint. Wir wissen, dass der Weg sich hinter der Barriere fortsetzt, es liegt schlichtweg außerhalb unseres Auffassungsvermögens, sich eine Möglichkeit vorzustellen, zu diesem Weg zu gelangen.

Was macht das menschliche Gehirn in einer solchen Situation? Stagnieren. Anders formuliert: Unser Gehirn verschränkt die fiktiven Arme vor der Brust und denkt sich: „Nö!“ Aber wie kann man dagegen vorgehen? Wie kann man aus einer Sackgasse eine Schnellstraße der mentalen Wahnsinnigkeit machen? Ganz einfach, wir überdenken unser Denken. Anstatt sich umzudrehen und einen anderen Weg zu wählen (Wechsel der Schule, des Ausbildungsplatzes, des Studienganges, …) sehen wir uns einmal die Barrikade an. Wie sieht sie aus? Woraus ist sie geschaffen und wie perfektionistisch gebaut? Welche Schwachstellen weist sie auf und wie kann ich diese Schwachstellen für mich nutzen?

Fangen wir vorne an:
Die Mauer, die ich in den letzten Tagen vor mir sah, bestand aus Milchglas. Ich konnte durch einen Schleier der Unsicherheit sehen, wie der Weg verlief und wohin er mich geleiten würde. Ebenso war mir bewusst, dass ich wegen diesem massiven Glas zu dem, was ich sah, nicht gelangen konnte. Ich musste mir etwas einfallen lassen, wenn ich meinen begonnenen Weg weiterführen wollte. Mein Unterbewusstsein sagte mir: „Es gibt eine Chance von 50/50, dass du das durchziehst und je nachdem, welche 50 du wählst, wird sich dein Leben grundlegend verändern.“ Ich sah mir das Milchglas an. Ein schönes Glas, nebenbei. Panzerglas zugegebenermaßen, doch wackelig in der Halterung. Wenn ich wollen würde, könnte ich sie einfach umstürzen und würde mir das Darüberklettern ersparen. Ich würde aber nur wissen, wie hoch sie ist, wenn ich den Grund ihrer Erbauung erörterte… Mir wurde bewusst, dass es Angst ist. Unnötige Angst, wie ich es früher bereits erwähnt hatte. Ich überlegte, was das Schlimmste ist, was mir passieren könnte? Ein anderer Weg? Würde mich das kaputt machen oder nur vor neuen Herausforderungen stellen? Könnte ich damit leben? Die Antwort lautete ja und siehe da, erste Risse im Glas. Weiter, wie wollte ich vorgehen, um mich für den nun folgenden Weg zu motivieren? Maßnahmen treffen, Ziele setzen, Menschen animieren, einen zu pushen. Die Risse wurden mit jedem Argument größer und der Weg immer deutlicher zu sehen. Ich vergrößerte die Risse so lange, bis das Glas barst und ich endlich einen Fuß auf den neuen unbekannten Weg setzen konnte. Es ist furchtbar und wunderschön zugleich und mit Abstand das mutigste, was man in dieser Situation tun kann.
lg Tony
Bei meinem Abschluss gab es noch 3 oder 4, die nicht wussten, was jetzt nach der Schule auf sie zu kommt. Als Möglichkeit der Überbrückung kam mir immer folgender Satz zu Ohren: „Ich reise einfach ein bisschen durch die Welt.“ Ich sage euch mal, was ich davon halte:
14.11.2017
Bei meinem Abschluss gab es noch 3 oder 4, die nicht wussten, was jetzt nach der Schule auf sie zu kommt. Als Möglichkeit der Überbrückung kam mir immer folgender Satz zu Ohren: „Ich reise einfach ein bisschen durch die Welt.“
Ich sage euch mal, was ich davon halte:
Die Welt zu erkunden ist eine tolle Sache – keine Frage – und lohnt sich sicher auch, wenn man die ein oder andere Branche erobern will. Die Tourismusbranche, könnte ich mir vorstellen, müsste beispielsweise solche Menschen mit offenen Armen willkommen heißen.

Diese Menschen haben viel gesehen, viel erlebt. Wissen, wie mit kulturellen Unterschieden und länderübergreifenden Traditionen umzugehen ist. Diese Menschen haben Erfahrungen gemacht, von denen der Betrieb und die Ausbilder profitieren können. Womöglich haben sie während ihrer Zeit im Ausland gewisse Sprachen lernen können, Rezepte lieben gelernt und internationale Freundschaften geschlossen.Doch macht sie das nicht zu Träumern? Zu Menschen, die sich in ihrer eigenen Welt verlieren, anstatt dem Ernst des Lebens ins Gesicht zu sehen? Die aus dem Bekannten flüchten, um naiv und voller Erwartungen an die Welt ins Blaue fahren? Gegen ein bisschen reisen ist ja nichts einzuwenden, aber so ein komplettes halbes Jahr einfach mal das Land zu verlassen ist schon eine Nummer. Zudem muss man sich ja während des Auslandsaufenthaltes um die zukünftige Beschäftigung kümmern, was nicht immer leicht ist. Da muss man schon den Blick für die Realität behalten.

Im Großen und Ganzen ist ein Auslandsaufenthalt ganz klar super und macht sich gut in jeder Bewerbung, aber im ausartenden Maße und mit Unterstützung einer dubiosen Organisation (ich kenne jemanden, der auf solch eine Organisation hereingefallen ist und es bis heute nicht merkt) kann das ganz flott in die Hose gehen. Also bitte, meine lieben Freunde, wenn schon ins Ausland, dann mit gutem Grund und mit Aussichten für die Zukunft vor der Nase,  ja?
lg Tony
Dass es Fernstudiengänge gibt, ist in Allermunde. Aber dass es auch Fernausbildungen gibt, dass ist eher unbekannt. Bezeichnend gemeint ist die Weiterbildung über ein Portal, welches einem innerhalb mehreren Monate hinweg Unterlagen zum Selbststudium zuschickt. Abgesehen von den persönlichen und finanziellen Mitteln, die man mitbringen sollte, um sich Wissen selbst anzueigenen, ist auch die Plattform, auf der man dies macht, ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Weiterbildungsmaßnahme.
07.11.2017

Dass es Fernstudiengänge gibt, ist in Allermunde. Aber dass es auch Fernausbildungen gibt, dass ist eher unbekannt. Bezeichnend gemeint ist die Weiterbildung über ein Portal, welches einem innerhalb mehreren Monate hinweg Unterlagen zum Selbststudium zuschickt. Abgesehen von den persönlichen und finanziellen Mitteln, die man mitbringen sollte, um sich Wissen selbst anzueigenen, ist auch die Plattform, auf der man dies macht, ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Weiterbildungsmaßnahme.

Ich habe mich einmal auf der – meiner Erfahrung nach – bekanntesten Website herumgetrieben - ils. Das soll weder Werbung für die Plattform sein, noch kann es eine „richtige“ Ausbildung mit praktischen Inhalten und direkten Ansprechpartnern im Betrieb ersetzen. Es ist ausschließlich als Anregung gemeint, wo und wie man eine Möglichkeit hat, sich weiterzuentwickeln und sich zu spezialisieren. ils ist dabei lediglich die erste Plattform, die zumindest mir einfällt, wenn ich an Fernkurse denke. Zu Anfang ist es vielleicht für den ein oder anderen erst einmal wichtig, seinen Abschluss nachzuholen oder um eine Ebene aufzusteigen. Zur Auswahl steht der Haupt- und Realschulabschluss, Fachabitur in den Fachrichtungen Wirtschaft und Technik (wobei mir da ehrlich gesagt das Angebot negativ auffällt, ich meine, wo bleibt der Gesundheitsbereich, die Sozialforschung, der Wissenschaftsteil?) sowie das reguläre Abitur und der Unterricht für deutsche Schüler im Ausland. Heißt, wenn man über kurz oder lang im Ausland wohnt, aber nicht auf eine dort ansässige Schule wechseln möchte. Die Nützlichkeit ist fraglich, denn wenn man sich vernünftig in ein neues Land integrieren möchte, sollte man dort auch zur Schule gehen. Aber gut, lassen wir das. Das würde zu weit führen. Man kann bei allen Varianten jederzeit beginnen und braucht, je höher der Grad des Abschlusses, mehr Zeit. Klingt logisch.  Was mich aber wirklich interessiert, sind die Weiterbildungen.Mein erster Eindruck, nachdem ich auf die Auflistung aller Angebote geklickt habe: Holla, ist das viel! Da haben wir auch den Gesundheitsbereich, die soziale Richtung und und und.Von Bürosachbearbeiter bis hin zum Designer verschiedener medialer Anbieter. Ich habe alleine schon bis zum Buchstaben H locker fünf Dinger gesehen, die mich sofort ansprechen. Das ist cool. Jeder kann sich demzufolge etwas herauspicken, was ihn weiterbringt und was ihn in die Richtung befördert, die er sich für seine Zukunft vorstellt.
Vor allem ist zu erwähnen, dass es gegenüber Unternehmern gut ankommt und von Disziplin und Durchhaltevermögen zeugt, wenn man sich gewisse Dinge selbst beibringt oder sie freiwillig (auch noch gehen hohe Geldsummen) angeht.

Ob sich eine solche Weiterbildung lohnt beziehungsweise, ob sie einen in seinem beruflichen Werdegang nützen, dass sei jedem selbst überlassen, aber ich für meinen Teil werde nach meinem Studium während meines Berufes solche Weiterbildungen angehen, einfach weil ich meinen Wissensdurst stillen und meine Interessenkapazität noch zu frei ist, um eingemottet zu werden. Ich hoffe, damit stehe ich nicht alleine da und wenn man Zeilen wie diese in seinem Lebenslauf aufzuweisen hat, kommt das immer gut.

lg Tony
Schon längst ganz normal, oft auch von Unternehmen ausdrücklich gewünscht: eine Online-Bewerbung. Viele Firmen bieten dafür ein spezielles Webformular, über das man sich bewerben kann - so kannst Du sicher sein, Deinem potenziellen Arbeitgeber genau die Informationen zu liefern, die er braucht. Aber was musst Du beachten, wenn Du Deine Bewerbung per E-Mail verschickst?
31.10.2017

Schon längst ganz normal, oft auch von Unternehmen ausdrücklich gewünscht: eine Online-Bewerbung. Viele Firmen bieten dafür ein spezielles Webformular, über das man sich bewerben kann - so kannst Du sicher sein, Deinem potenziellen Arbeitgeber genau die Informationen zu liefern, die er braucht. Aber was musst Du beachten, wenn Du Deine Bewerbung per E-Mail verschickst?
 
Kein Weg zur Post, kein Porto, keine teure Bewerbungsmappe und schneller geht's auch - alles super! Aber: Wie bei der „klassischen" Bewerbung muss einiges beachtet werden:

  • Sei ebenso sorgfältig!
    • Deine Bewerbung muss auch online „tiptop" sein: Rechtschreibfehler oder formales Wirrwarr sind ein absolutes No go!
  • Sei klar und eindeutig!
    • Die Anhänge, wie z.B. Lebenslauf, Zeugnisse oder Arbeitsproben, müssen selbstredend beschriftet, klar geordnet sowie einfach zu öffnen und zu drucken sein. Am besten nimmst Du PDF's - die kann jeder lesen, sehen immer gleich aus und benötigen keine riesigen Dateimengen.
  • Sei sicher!
    • Damit Du Deinem Wunscharbeitgeber keinen Virus bescherst, solltest Du Dein Virusprogramm aktualisieren.
  • Sei seriös!
    • Denke an Deine komplette Adresse und Kontaktmöglichkeiten und vermeide „lustige" E-Mail-Absender - die sind nur für Deine Freunde!
  • Sei direkt!
    • Sende Deine Online-Bewerbung in jedem Fall an die persönliche Adresse des Zuständigen - sonst landet Deine E-Mail womöglich im Nirwana des Internets.
  • Sei aktuell!
    • Achte auf stimmige Datumsangaben: Anschreiben, Lebenslauf oder andere Unterlagen müssen das gleiche und aktuelle Datum tragen.

Und:
Nicht die Betreffzeile vergessen: Hier kommt die Stelle rein, für die Du Dich bewirbst und natürlich das wichtige Wörtchen „ Bewerbung".

lg Tony
 
Geld kann man bekanntlich nie genug haben, besonders wenn man ein Student ist und eigentlich lieber das Geld für Partys und Autos und Partys und … oh Partys ausgeben möchte. Deshalb überlegt man, aha, was könnte ich tun, um mich aus dieser misslingen Lage heraus zu manövrieren?
24.10.2017
Geld kann man bekanntlich nie genug haben, besonders wenn man ein Student ist und eigentlich lieber das Geld für Partys und Autos und Partys und … oh Partys ausgeben möchte. Deshalb überlegt man, aha, was könnte ich tun, um mich aus dieser misslingen Lage heraus zu manövrieren?

Antwort: BAföG und am besten noch nebenbei arbeiten, denn dann hat man mit gut Glück monatlich 900€ zum Party machen in der Tasche. Gut, läuft doch! Ja klar, denkste. Bekanntermaßen bekommt man im Leben aber nichts geschenkt und auch der Staat verschenkt nicht gerne Geld. Erhält man nämlich BAföG, ist man mit dem, was man nebenbei verdienen kann, nämlich ganz schön eingeschränkt. Der Freibetrag liegt bei 5.400€ im Jahr. Rechnen wir also mal: 5.400€ : 12 Monate = 450€ pro Monat. Gut, 450€ darf man also monatlich verdienen, wenn man vom Staat nicht mit Abzügen gestraft sein will. Gut, läuft also doch, oder nicht? Ein kleiner Haken ist da nur an der Sache. BAföG möchte, dass der Student/die Studentin ihr Studium in der Regelstudienzeit absolviert und daher verlangt es nach dem 4. Semester die Anzahl deiner Credits, um genau das nachvollziehen zu können. Davon abgesehen läuft es aber, versprochen. Denn obwohl man zu den 450€ monatlich alles zählen muss – das heißt auch Vergütung während Praktika, Weihnachtsgeld, etc. – gibt es die netten steuerfreien Einnahmen, die bis zu einem Betrag von 2.400€ eben nicht dazugezählt werden müssen. Steuerfreie Einnahmen erhältst du, wenn du zum Beispiel eine pflegerische, erzieherische oder künstlerische Beschäftigung ausübst. Übrigens, will man außerdem noch ein Auslandssemester an den Horizont der Zukunft pinnen, gibt es ja dann noch das wunderbare AuslandsBAföG oder das Erasmus Programm. Beides lässt sich kombinieren und ist sogar unabhängig vom InlandsBAföG.

Und was ist mit Hartz IV?
Habe ich eine Chance, das zu beziehen, vielleicht sogar zusammen mit BAföG? Hat das auch Auswirkungen auf meinen BAföG-Anteil? Gute Frage, der ich ebenfalls mal nachgegangen bin. Also, erst einmal, Studenten haben kein Recht auf Hartz IV. Denn theoretisch ist das BAföG für die Finanzierung von Studenten und Auszubildende zuständig. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. So kann ein Teilzeitstudium, eine Schwangerschaft, eine Krankheit oder die Zeit zwischen dem Bachelor und dem Master zu Hartz IV berechtigen. Aber da gilt es, sich individuell mit der persönlichen Situation (und dem Amt) auseinanderzusetzen. Auf der Internetseite http://www.mystipendium.de/ , von der ich auch meine Informationen habe, gibt es zudem einige Tipps, wie man bei Tarifanbietern, bei Zeitungsabos und vielen anderen als Student Geld sparen kann. Die Seite ist generell ganz hilfreich (kein Produktplacement, sondern die Erleichterung eines Mitfühlenden) bei allen möglichen Problemchen. Nicht nur bei Stipendien geben sie Hilfestellung, sondern auch bei Bafög Angelegenheiten oder, wie gesagt, Spartipps.

Einfach mal durchklicken (man muss sich ja nicht gleich anmelden) und schauen, ob man was davon gebrauchen kann. Haltet solange die Ohren steif! Bis nächste Woche!
lg Tony
Es gibt bestimmte Stereotypen von Schülern: Den sprachlich Begabten, der alle Fremdsprachenkurse der Schule belegt hat, aber weder f(x) ableiten noch ln anwenden kann und den mathematisch-naturwissenschaftlich Begabten, der die Proteinsynthese rückwärts herunterbeten kann, aber „the“ wie „seee“ ausspricht.
17.10.2017
Es gibt bestimmte Stereotypen von Schülern:
Den sprachlich Begabten, der alle Fremdsprachenkurse der Schule belegt hat, aber weder f(x) ableiten noch ln anwenden kann und den mathematisch-naturwissenschaftlich Begabten, der die Proteinsynthese rückwärts herunterbeten kann, aber „the“ wie „seee“ ausspricht.

Das sind natürlich keine Ausreden (*hust*), sondern lediglich statistisch belegte Tatsachen, deren Existenz ich jetzt nicht nachweisen möchte. Denn selbst dann würden die lateinisch sprechenden Mikrobiologen mit einem 1,0er Abi aufschreien und mich steinigen. Man kann es halt nicht jedem Recht machen. Aber mal ehrlich, kein Arbeitgeber wird einen Bewerber ablehnen, nur weil er im sprachlichem Gebiet keine Meisterleistungen vorweisen kann. Sicher, eine 5 sollte nicht darauf stehen, aber die meisten machen sich ja schon ab einer 3 die größten Sorgen. Ein Arbeitgeber schaut auf den gesamten Eindruck, auf die Zusammenarbeit zwischen Persönlichkeit und Können und nicht auf die 4 in Physik oder Chemie – es sei denn, man bewirbt sich für eine Stelle als Wissenschaftler. Verkäuft man sich gut und steht zu seinen Schwächen, ist eine Makel im Zeugnis wesentlich weniger schlimm, als einen Makel in der Identität.
lg Tony
Das ist der Leitspruch der Informationskampagne, die Bundesbildungsministerin Johanna Wanka vorstellte. Was sie möchte? Jugendliche für eine duale Ausbildung begeistern. Wie sie das tut? Sehr modern und generationsorientiert.
10.10.2017
Das ist der Leitspruch der Informationskampagne, die Bundesbildungsministerin Johanna Wanka vorstellte. Was sie möchte? Jugendliche für eine duale Ausbildung begeistern. Wie sie das tut? Sehr modern und generationsorientiert. Ich als mehr oder weniger professioneller Blogger mit Bildungsauftrag im Namen von Azubitage muss mal wieder mein umfangreiches, durch jahrelanges Schulbankdrücken erworbenes Wissen zur Schau stellen. Alle, die das nicht hören wollen – Pech gehabt! Na na na na na!

In Deutsch haben wir es alle gelernt und gehasst. Die Interpretation von Sätzen. Aber in dem ein oder anderen Fall – und dies hier ist einer dieser Fälle – ist es wirklich sinnvoll, einmal hinter die Kulisse aus Wörtern zu schauen. Keine Sorge, ich halte mich auch kurz. Die Pronomen „Du“ und „Deine“ werden am Anfang groß geschrieben und damit auch die Wichtigkeit des Jugendlichen.
Die Wortwahl von „Praktisch unschlagbar“ ist ebenfalls kein Zufall. Eine Ausbildung ist praktisch veranlagt, ansonsten wäre es ein Studium. Genug davon. Zurück zur Kampagne. Sie wird nicht nur als Videoclip in Kinos gezeigt (als Vorschau versteht sich), sondern glänzt sogar mit einer eigenen Facebook und Instagram Seite sowie einem YouTube Kanal. Ich habe mir das Video angesehen und muss sagen, es war wirklich amüsant, diesem gelangweilten Teenager (auch, wenn der Teenager ein bisschen zu alt für einen Teenager aussah) bei seinem, nennen wir es Zeitvertreib, zuzusehen. Alleine die Ninjamoves waren es wert, den Clip anzusehen. Auf der Seite des Bildungsministerium für Bildung und Forschung findet man den Hinweis auf eine Infotour, die bei jedem Schritt in die Ausbildung Hilfestellung gibt, verharrt in 90 Schulen, Bildungsmessen und Festivals. Auf der gleichnamigen Homepage findet ihr alle Daten, Berufsprofile und Bilder zur Kampagne.
In den nächsten Wochen sind viele große Städte Anlaufstelle, zum Beispiel Köln, München oder Berlin. Da könnte man ja mal vorscheischauen…
lg Tony
Der Bachelor ist heutzutage meist nur ein Zwischenschritt zum Master hin. Was bedeutet es schon, einen Bachelor zu haben? Inzwischen gibt es sogar eine ganze Dating-Reihe im Trash-TV um den Titel des Bachelors. Demzufolge kann es ja nicht allzu schwer sein, bis dorthin zu kommen.
08.08.2017
Der Bachelor ist heutzutage meist nur ein Zwischenschritt zum Master hin. Was bedeutet es schon, einen Bachelor zu haben? Inzwischen gibt es sogar eine ganze Dating-Reihe im Trash-TV um den Titel des Bachelors. Demzufolge kann es ja nicht allzu schwer sein, bis dorthin zu kommen. Doch: Der Focus veröffentlichte Zahlen, die anderes vermuten lassen. Laut dem Artikel vom 03.06.2017 stieg der Bachelorabsolventen-Bedarf um 27%, der Masterabsolventen-Bedarf um 30%. Man lege die Aufmerksamkeit auf das Wort Bedarf.

In der Praxis ließ sich außerdem feststellen, dass bei der Wahl einer Führungspositionen nicht nur ein Bachelor einem Master vorgezogen wird, berufliche Erfahrungen in Form von Praktika oder einer bereits absolvierten Ausbildung verschaffen dem Bewerber eine wesentlich höhere Chance. Nur bei Berufsneulingen wird ein Master ganz gerne vorausgesetzt. Diese Berufe sind beispielsweise in der Wissenschaft oder der Entwicklungsbranche, dem IT-Bereich sowie in Finanzbranchen und in vielen Beratungsfeldern. Als Bachelor hingegen stehen die Türen bereits in der öffentlichen Verwaltung, dem Verkehrs- sowie Logistikbereich, dem Immobilienmarkt, im kulturellen Bereich sowie im Handel und in den Medienunternehmen.

Fazit also: Nicht immer muss man sich ein Viertel Jahrhundert den Hintern in der Uni plattsitzen. Ein Master ist etwas, worauf man stolz sein kann, eine Leistung, doch es ist kein unüberwindbares Muss mehr. „Selbst als Bachelor“ kann man eine Karriereleiter (und die Gehaltsstufen) erklimmen, die nicht ohne sind.
lg Tony
Ein Berufsfeld, in das ich viel Einblick erhalten konnte und das mir persönlich am Herzen liegt, weswegen dieser Beitrag zu einem Roman mutieren wird, befürchte ich.
Vor Jahren fing ich mit dem Sport an – damals noch Zuhause. Ich arbeitete noch nicht und konnte mir so auch nicht die gefühlten Wucherpreise eines Fitnessstudios leisten. Irrtum #1, aber dazu komme ich später.
18.07.2017
Ein Berufsfeld, in das ich viel Einblick erhalten konnte und das mir persönlich am Herzen liegt, weswegen dieser Beitrag zu einem Roman mutieren wird, befürchte ich.
Vor Jahren fing ich mit dem Sport an – damals noch Zuhause. Ich arbeitete noch nicht und konnte mir so auch nicht die gefühlten Wucherpreise eines Fitnessstudios leisten. Irrtum #1, aber dazu komme ich später.

Als ich dann Geld verdiente, wurde ich Mitglied. Das Studio, in das ich ging, besaß eine ungewöhnliche Aufteilung. Die Trainer waren gleichzeitig auch die Thekenkräfte.
Weil ich mich auch beruflich endgültig für diese Richtung entschied, suchte ich mir einen Nebenjob in einem Studio. Als geringfügige Beschäftigte wurde ich zur Thekenkraft. Ich konnte also nicht nur Geld verdienen (Autos fahren nämlich nicht von Luft und Liebe), sondern auch Erfahrungen sammeln, die sich in Bewerbungen gut machen.
Dort herrschte die typische Chef-Trainer-Thekenkraft-Aufteilung. Da die Thekenkräfte einfach viel mit den Trainern zu tun haben, konnte ich miterleben, wie ein Alltag auf der Trainingsfläche aussieht. Vor ein paar Monaten bewarb ich mich dann für eine Ausbildung mit einem integrierten dualen Studium bei einem Studio. Ich verbrachte dort ein paar Kennenlern-Tage. Auch dort herrscht die übliche Chef-Trainer-Thekenkraft-Aufteilung. So viel zu meiner bisherigen Geschichte, ich sollte eine Biographie schreiben. Nun folgendes: Der CHEF eines Fitnessstudios ist, meinen Erfahrungen nach, nur selten auf der Trainingsfläche. Er hält Kurse und trainiert auf besonderen Wunsch hin, doch im Großen und Ganzen ist er/sie ein Geschäftsmann/eine Geschäftsfrau. Das sollte man nicht aus den Augen verlieren. Sie müssen wie jeder andere Selbstständige auch dafür sorgen, dass das Geschäft gut läuft und die Ein- und Ausgaben sich in Waage halten. Zu den oben angesprochenen „Wucherpreisen“ kann ich nur sagen, dass diese gerechtfertigt sind. Ich zahle sie wohlgemerkt selbst (und das tut echt weh), weiß aber auch, wie teuer der Unterhalt eines Studios ist. Geräte, die Weiterbildung des Personals, Instandhaltungskosten, Strom, Wasser, Werbung, … Der höhere Beitrag macht Sinn. Ein Freund von mir zahlt 25€ monatlich, hat dafür aber keinerlei Betreuung, was beim Sport etwas suboptimal ist. Die TRAINER haben für viel Geld ihre Lizenzen erworben (nicht wenige haben vorher etwas anderes gelernt, fiel mir auf) und schuften an Wochenenden und Feiertagen. Sie müssen auf alle Trainierenden aufpassen, eine Vielzahl von Ausführungen im Kopf haben (und Fachausdrücke, die ich nicht einmal schreiben könnte) und von Termin zu Kurs und wieder zu Termin hechten.

Die THEKENKRÄFTE dagegen müssen die Eigenschaften Schnelligkeit, Geduld und ein Frohnatur besitzen. Es gilt zu verkaufen, zu verkaufen, zu verkaufen. Es geht um Profit. Es geht darum, neue Mitgliedschaften an Land zu ziehen. Aber vor allem sind sie das Aushängeschild des Studios. Sie sind es, die sich mit den Mitgliedern unterhalten, die sie und ihre (Proteinshake-)Wünsche kennen. Daher empfinde ich die Trainer=Thekenkräfte-Aufteilung auch als vorteilhaft.

Fitnessstudios sind Dienstleistungsunternehmen. Viele junge Menschen würden gerne in dieser Branche arbeiten, schrecken jedoch vor den Arbeitszeiten und dem vergleichsweise niedrigen Lohn zurück. Verständlich, doch ich kann jedem nur empfehlen, es sich zumindest zu überlegen. Die Fitnessbranche boomt und wird es weiterhin. Man arbeitet mit Menschen, man steht täglich anderen Aufgaben gegenüber, man lernt unwahrscheinlich viel – fachlich und persönlich. Es handelt sich um einen aufsteigenden Ast, meine Freunde. Erklimmt ihn!
lg Tony
Top aktuell, wie ich nun einmal bin (Haha!), saß ich heute Morgen vor dem Laptop und wollte gerade über das Berufsleben im Fitnessbereich schreiben, als wie ein silberner Streifen des Schicksals (Ein angewidertes Gesichtsverzerren über diesen Ausdruck bitte!) die SWR3-Moderatorin verkündete, dass das heutige Thema des Morgens, der erste Eindruck im neuen Beruf ist.
11.07.2017
Top aktuell, wie ich nun einmal bin (Haha!), saß ich heute Morgen vor dem Laptop und wollte gerade über das Berufsleben im Fitnessbereich schreiben, als wie ein silberner Streifen des Schicksals (Ein angewidertes Gesichtsverzerren über diesen Ausdruck bitte!) die SWR3-Moderatorin verkündete, dass das heutige Thema des Morgens, der erste Eindruck im neuen Beruf ist.

Neuer Beruf und Ausbildungsanfang ist im Großen und Ganzen das gleiche, also ist das zu meinem Thema geworden und die Fitnessbranche muss sich noch eine Woche gedulden. Übrigens danke SWR3, dass ich eure Tipps und Kniffe für meine Zwecke umformen darf – auch wenn ihr erst einmal davon nichts mitbekommt.
Dem Interview stand ein Psychologe zur Verfügung, der wirklich mit Humor an die Sache ran gegangen ist. Ein sehr cooler Kerl. Er sagte, man dürfe sich nicht nur vor dem Vorstellungsgespräch über das Unternehmen informieren, sondern sollte auch seine Erinnerungen vor dem ersten Arbeitstag noch einmal auffrischen. Dazu empfahl er außerdem, sich eine Zeit lang auf eine Parkbank vor das Gebäude zu setzten und die Leute zu beobachten, die dort hinein- und hinaus gingen. An diesem Punkt muss ich ehrlich zugeben, das stelle ich mir etwas skurril vor. Einmal angenommen, du fällst jemandem weshalb auch immer auf und einen Tag später kommst du durch die Eingangstür stolziert. Weiß nicht, irgendwie (Achtung, Achtung, jetzt folgt ein Jugendwort!) creepy. Als weiteres empfahl er Beobachtungen anzustellen (also nicht genug Stalking vor dem Gebäude, drinnen geht es sofort weiter) und erst einmal zuzuhören anstatt von seinen Erfahrungen und Kenntnissen zu erzählen und eventuell durch unbewusste – oder bewusste – Angeberei auf Missfallen zu stoßen. Aber das, so hoffe ich, würde auch niemand mit rationalen Verstand tun.
Oder? Weiter ging es mit einer 20-Sekunden-Regel. Man solle nicht nur sagen: „Hallo, ich bin Tony und ich schreibe für azubitage.“ sondern „Hallo, ich bin Tony und ich schreibe seit einiger Zeit für die Internetseite von azubitage. In Zukunft werden meine Texte wahrscheinlich auch in der Azubitage-Zeitung und womöglich im Laufe der Zeit auch in einer regionalen Zeitung veröffentlicht werden, was mich wirklich mit Stolz erfüllt.“ Das schafft Sympathie, weil die anderen Menschen einen näheren Einblick in dein Leben bekommen und nicht nur bemerken, dass du der oder die Neue bist, der ab jetzt täglich hier erscheinen wird.

Das ist jetzt mein eigener Kommentar dazu gewesen, denn ich habe gerade selbst beim Schreiben gemerkt, dass es wesentlich schöner klingt. Ich denke, für meinen persönlichen Karriereweg werde ich diese 20-Sekunden-Regel definitiv beibehalten. Zu guter Letzt wurde sich der Körperhaltung zugewandt. Aber ich werde es nicht derart thematisieren, wie sie es getan haben, da ich schlicht und ergreifend davon ausgehe, dass jeder weiß, dass eine durchgestreckte Wirbelsäule + offenes Lächeln + Blickkontakt der Schlüssel für eine schnelle Aufnahme in das Team sind. Dann kann man auch was weiß ich wie nervös sein, lässt man sich nicht alles anmerken, kann man auch mit Nervosität aktiv auf die neuen Kollegen zugehen. Nachher wurden mit den Hörern über Fettnäpfchen gesprochen. Einer war zu forsch, einer war zu sehr von sich überzeugt, eine andere stolzierte einfach in das Büro des Abteilungsleiters und hielt ihm ihre ausgestreckte Hand unter die Nase.

Kann alles passieren, keine Frage, und ist auch nicht weiter schlimm. Diese Leute waren alle über eine lange Zeit im Unternehmen. Aber bitte Leute, erst nachdenken und dann machen. Der erste Eindruck ist der Entschiedenste und das sollte man nicht unterschätzen.
lg Tony
So, die Azubitage-Messe ist vorbei und alle Broschüren gelesen (hoffe ich). Ich habe ein paar wegschmeißen müssen, die nach ordentlicher Nachdenkarbeit nicht mehr in meinen Plan passten.
02.05.2017
So, die Azubitage-Messe ist vorbei und alle Broschüren gelesen (hoffe ich). Ich habe ein paar wegschmeißen müssen, die nach ordentlicher Nachdenkarbeit nicht mehr in meinen Plan passten. Aber das passiert nun einmal. Ein paar andere sind aber auch in meiner inneren Zukunfts-Ablage gelandet.

Die Freundin, mit der ich dort war, hatte einen speziellen Traumberuf. Sie wollte sich ursprünglich auch nicht von den Mitarbeitern an den Ständen über deren Branche informieren lassen. Aber – siehe da – ein Mann der Kriminalpolizei sprach sie spontan an und erzählte ihr ein wenig von seinem Job. Tada! Sie nahm sich einen Flyer und nun steht die Branche in der engeren Auswahl.
So schnell kann es gehen bei der Messe von Azubitage.
lg Tony
Traumberuf gesucht... Tony fragt...
«Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.»

Messepate azubi- & studientage Leipzig 2018 - Stefanie Feiler
selbstständige Friseurmeisterin und Make-up Artist

Messepate azubi- & studientage Leipzig 2018 - Stefanie Feiler - selbstständige Friseurmeisterin und Make-up Artist

«Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.»
Liebe Messebesucher/- innen,

Ein neuer Anfang, eine große Herausforderung , neue Aufgaben, Fragen, Veränderungen... Es liegen Jahre persönlicher Entwicklung vor euch und ihr werdet einen Teil Vergangenheit "abstreifen". Eine Entscheidung die gut überlegt, hinterfragt und durchdacht sein sollte. Macht euch Gedanken wohin diese großartige "Reise" führen soll. Mein Weg war stets geradlinig und aus tiefer Überzeugung getroffen. Ich habe meinen Beruf mit Leidenschaft erlernt und übe ihn bis heute mit eben dieser aus. Immer neue Ideen kommen hinzu und treiben mich voran. Langeweile? Niemals!

Ich liebe es im direkten Kundenkontakt und im Team zu arbeiten, kreativ zu sein und mit dem erlernten Handwerk tolle Ergebnisse zu erzielen. Überlegt euch gut welche Möglichkeiten der Beruf bietet. Ihr werdet das Berufsbild nach außen tragen und so stolz repräsentieren.

Der Schritt in meine Selbstständigkeit war die Möglichkeit meine weiteren Ideen und Ziele zu verwirklichen. Die Ausbildung zur Friseurmeisterin, die Ausbildertätigkeit und die Führung einer großen Filiale waren eine große Erfahrung und eine kontinuierliche Veränderung. Ich mag es eigene Entscheidungen zu treffen und Dinge anders zu machen. Mich von anderen abzuheben ohne dabei den Fokus zu verlieren. Meine immer fortlaufenden Qualifikationen ermöglichen mir immer neuen Spielraum für kreative Ideen. Trefft überlegte Entscheidungen, vertraut dem Bauchgefühl und machmal braucht es auch eine Portion Mut. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Viel Erfolg auf der großen Reise

Mit freundlichen Grüßen,
Stefanie Feiler
 

 
Messepate azubi- & studientage Leipzig 2018 - Stefanie Feiler - selbstständige Friseurmeisterin und Make-up Artist
Messepate azubi- & studientage Leipzig 2018 - Stefanie Feiler - selbstständige Friseurmeisterin und Make-up Artist
 

 

Interview mit dem Messepaten | 10 Fragen an Stefanie Feiler

1. Was ist dein Lebensmotto?
Entweder ganz oder gar nicht. Wenn ich etwas in Angriff nehme- dann zu 100% , oder ich lasse die Finger davon.

2. Der Weg zum Traumberuf mit meinen Worten?

Das war eine ganz klare Sache. Ich hatte immer den Meister im Handwerk als großes Ziel

3. Traumberuf als Kind? Warum?

Ich hatte als Kind keinen Traumberuf. Das kam erst später. Aber ich habe schon als Kind jeden Sonntag all meinen Puppen die Haare gewaschen:)

4. Haben sie ihren Traumberuf verwirklicht? Ja , weil...?

Ich habe zu 100% meinen Traumberuf verwirklicht. Ich kann mir nichts Anderes vorstellen, nicht mit all der Leidenschaft. Ich wollte immer gern mit Menschen arbeiten, ihnen zum Wohlgefühl verhelfen, mich kreativ ausleben und ausprobieren.

5. Erste Erfahrung in dem Beruf?

Meine erste Erfahrung war ein Termin beim Friseur. Ich war so wenig begeistert von der Behandlung und dem Ergebnis, dass ich mir geschworen habe es unbedingt besser zu machen.

6. Was fasziniert mich am Beruf?
  • die vielen verschiedenen Menschen mit ihrer ganz eigenen Persönlichkeit und Geschichte -das Facettenreichtum an Haarfarben, Strähnentechniken, Haarschnitten usw.
  • mein Beitrag zum Aussehen und Selbstbewusstsein zu leisten -Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen -Menschenkenntnis

7. Welcher Weg wurde zurückgelegt?
Ich habe mit 16 Jahren meine Ausbildung angefangen und nach 3 Jahren abgeschlossen. Nach 2 Jahren Berufserfahrung habe ich die Meisterausbildung angefangen (Teilzeit) und habe trotzdem 40 Std. gearbeitet.

8. Hatten sie Zweifel?

Nein, nie

9. Wie sieht ein Tag aus, an dem ich zufrieden nach Hause gehe?

Mein Terminbuch ist gut aber ohne Stress gefüllt. Ich konnte alle Kundenwüsche zur Zufriedenheit erfüllen und nebenbei tolle Gespräche führen. Das gesamte Klima im Salon, zwischen meinen Angestellten, den Kunden und mir ist entspannt.

10. Gibt es ein anderes Berufsbild, was mich interessiert?

Oh ja...ich habe dieses Jahr noch eine Ausbildung zum Make-up Artist, Visagisten und Haardesigner abgeschlossen. Ich liebe es.
Fotografie interessiert mich auch sehr. Das ist mein nächstes Projekt.

11. Was sagen Familie und Freude?

Die profitieren alle davon...natürlich finden es alle toll. Aber abgesehen davon sind alle super stolz und stehen voll und ganz hinter mir und unterstützen mich.

12. Welchen Tipp gebe ich Jugendlichen mit auf den Weg?

Sie sollten sich mit dem Beruf auseinander setzen, mit all dem pro und kontra. Was ich beobachte ist, dass recht schnell aufgegeben wird. Ich habe mir immer gesagt, wenn es mal schwierig wird..."Augen zu und durch"... Man wird für alles belohnt wenn man es mit Mühe und Ehrgeiz durchzieht und kann dann super stolz auf sich sein. Leidenschaft ist ein Zauberwort. Es sollte immer von Herzen und mit Leidenschaft kommen. Dann ist es richtig und gut.

13. Was will ich Lesern mitgeben?

Jeder geht seinen Weg und macht das, was sich für einen selbst richtig anfühlt. Mitbewerber gibt es immer, Konkurrenz ist es nur dann wenn man etwas falsch macht. Ich strebe immer danach glücklich zu sein mit dem was ich mache. Egal auf welcher Ebene
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«Es lohnt sich, für seine Zukunft überall Informationen einzuholen und bestenfalls mit einem Praktikum zu probieren.»

Messepate azubi- & studientage Kassel 2019 -  Nadja Scharf
Automatenfachfrau

Messepate azubi- & studientage Kassel 2019 - Nadja Scharf - Automatenfachfrau

«Es lohnt sich, für seine Zukunft überall Informationen einzuholen und bestenfalls mit einem Praktikum zu probieren.»
Willkommen in Kassel!

Als Messepatin begrüße ich die Gäste der azubi- & studientage Kassel. Mein Name ist Nadja Scharf, ich bin 20 Jahre alt. Bei mir ist es noch nicht so lange her, dass ich hier in Kassel die Ausbildungsmesse besucht habe. Auch ich suchte - wie ihr heute - nach meinem Traumberuf und wollte mir möglichst viele Informationen darüber einholen.

Auf dieser Messe besuchte ich u. a. den Stand "Deutsche Automatenwirtschaft" und traf dort auf Frau Mieke Feldmann. Sie ist die Ausbildungsbeauftragte vom BDV (Bundesverband der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft) aus Köln und entfachte bei mir spontan das Interesse an dem mir bisher unbekannten Beruf "Automatenfachmann/frau". Ich war auf der Suche nach einem Beruf, der mich sowohl in technischer Hinsicht, als auch im Umgang mit Menschen herausfordern würde.

Frau Feldmann erklärte mir, dass der Beruf zwar relativ neu, aber künftig viel gefragt sein werde, weil immer mehr - auch beim Verkauf von Speisen und Getränken - automatisiert wird. Ich folgte ihrem Rat, bei der Firma Malsch Automatenservice GmbH in Vellmar ein Praktikum zu absolvieren. In meinem 1. Ausildungsjahr ist mir aufgefallen, dass der Beruf sehr vielfältig ist und einen guten Umgang mit den Kunden verlangt. Man beschäftigt sich mit der Automatentechnik und dem Vernetzen von mehreren Automaten. Besonders interessant war für mich die Analyse der Automatenaufstellplätze, das Abrechnungsverfahren und die Prüfung von Warenbeständen und dem Warenzustand. Man lernt den Umgang mit Lebensmitteln, dem Wasser und der Hygiene am Automaten. Beim Kunden muss man in der Lage sein, ein vernünftiges Kundengespräch zu führen. Auch dies werdet ihr lernen. Inzwischen bin ich im 3. Ausbildungsjahr. Wichtig für diesen Beruf ist es, ein gewisses technisches Verständnis mitzubringen. Wenn ich unterwegs bin, ist nicht immer ein Kollege dabei und ich kann/muss dadurch selbständig arbeiten lernen.

Also, wie ihr seht, ist es ein sehr abwechslungsreicher Beruf, bei dem täglich neue Herausforderungen auf euch warten. Ich hoffe, ich konnte euer Interesse wecken und euch zu einem Praktikum animieren. Denn so könnt ihr euch ein eigenes Urteil über diesen wirklich sehr interessanten und zukunftssicheren Beruf bilden.

Viel Spaß und Glück beim Finden deines Traumberufes!

Nadja Scharf
 

 
Messepate azubi- & studientage Kassel 2019 -  Nadja Scharf - Automatenfachfrau
Messepate azubi- & studientage Kassel 2019 -  Nadja Scharf - Automatenfachfrau
 

 

Interview mit dem Messepaten | 12 Fragen an Nadja Scharf

1. Der Weg zum Traumberuf mit meinen Worten?
Meine Arbeit fasziniert mich!

2. Was war Ihr Traumberuf als Kind

Ich wollte schon immer gern was Technisches machen. Zwischendrin natürlich, was alle mal machen wollten, wollte ich auch zur Polizei oder Feuerwehr.

3. Haben sie ihren Traumberuf verwirklicht?

So gesehen ja, den ich bin dann doch in einem technischen Beruf gelandet.

4. Was war Ihre erste Erfahrung in Ihrem heutigen Beruf?

Ich hatte die Möglichkeit, den Beruf während eines Praktikums kennenzulernen. Hier verfestigte sich meine Wahl zu einer Ausbildung, die mit Technik verbunden war.

5. Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

Die abwechslungsreiche Arbeit an verschiedenen Automatentypen und deren unterschiedlichen technischen Varianten von Spiralautomat, Automat mit „Fahrstuhl“ oder ein einfacher Schachtautomat.

6. Welchen Weg mussten Sie zurücklegen, um Ihren Traumberuf zu verwirklichen?
Das ist eine ganz einfache Frage. Ich musste nur die azubi- & studientage Kassel besuchen. Hier hat Mieke Feldmann vom BDV am Stand der Automatenwirtschaft mir empfohlen, mich bei der Firma Malsch Automatenservice GmbH um ein Praktikum zu bewerben. Das hat gut geklappt, ja und nun bin ich da, wo ich hin will.

7. Hatten Sie Zweifel auf Ihrem Weg zum Traumberuf?

Nach dem Praktikum gab es für mich keine Zweifel mehr.

8. Wie sieht ein Arbeitstag aus, an dem Sie zufrieden nach Hause gehen?

Wenn ein Automat nach einer Reparatur funktioniert, macht mich das stolz und ich bin glücklich, das mit meinem Wissen allein geschafft zu haben.

9. Gibt es ein anderes Berufsbild, was Sie außerdem interessiert?

Seitdem ich meinen „Traumberuf“ gefunden habe, nicht mehr.

10. Was sagt Ihre Familie und Ihr Freundeskreis zu Ihrem Beruf?
Sie freuen sich, dass ich meinen Traumberuf gefunden habe.

11. Welchen Tipp geben Sie Jugendlichen, die einen Beruf suchen, mit auf den Weg?

Wenn man nicht genau weiß, welche berufliche Richtung man einschlagen will, ist die Ausbildungsmesse azubi- & studientage Kassel genau das Richtige, weil man hier gut beraten wird.

12. Was möchten Sie unbedingt noch mitteilen?

Es lohnt sich, für seine Zukunft überall Informationen einzuholen und bestenfalls mit einem Praktikum zu probieren, ob es der Traumberuf werden kann.
 
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«Wer sich informiert, findet seinen Traumberuf.»

Messepate Koblenz 2019 - Lenny Gilles
Fachkraft für Lebensmitteltechnik, Griesson - de Beukelaer

Messepate Koblenz 2019 - Lenny Gilles, Fachkraft für Lebensmitteltechnik, Griesson - de Beukelaer

Begrüßung des Messepaten

Messepate
Messepate Lenny Gilles
Fachkraft für Lebensmitteltechnik, Griesson - de Beukelaer

 

«Wer sich informiert, findet seinen Traumberuf.»

Liebe Besucherinnen und Besucher der azubi- & studientage in Koblenz!

Die Berufswelt ist so vielseitig
Als nach meinem Schulabschluss vor rund zwei Jahren die Entscheidung für einen Ausbildungsberuf anstand, war ich mir sicher, dass ich Elektroniker werden wollte. Ich habe daraufhin eine Ausbildung in einem Handwerksbetrieb begonnen und das Tagesgeschäft in diesem Berufsbild näher kennengelernt. Je weiter die Ausbildung voranschritt, desto mehr stellte ich fest, dass ich ein anderes Umfeld besser finden und lieber in einem größeren Unternehmen arbeiten würde. Nach längerer Suche habe ich schließlich den Ausbildungsberuf Fachkraft für Lebensmitteltechnik gefunden. In diesem Beruf stellt man Lebensmittel her, die gut schmecken und Genuss versprechen. Das ist etwas ganz anderes als „nur“ mit elektrischen Geräten zu arbeiten. Und da sich glücklicherweise die Firma Griesson - de Beukelaer in meinem Wohnort Polch befindet, kam mir die Idee, es dort zu versuchen. Griesson - de Beukelaer ist ein international bekanntes und bedeutendes Unternehmen der Gebäckindustrie und produziert beispielsweise so bekannte Produkte wie Prinzen Rolle, Griesson Soft Cake oder den DeBeukelaer Butterkeks. Damit ich sicherer sein konnte, die Entscheidung richtige Entscheidung zu treffen, habe ich mich bei Griesson - de Beukelaer um ein Praktikum beworben und bekam daraufhin die Gelegenheit, den Beruf und den Betrieb besser kennenzulernen. Ich war sofort von der Vielfalt des Berufes, dem Zusammenspiel der einzelnen Prozesse und der beteiligten Personen begeistert. Es war ein tolles Gefühl, am Ende des Tages sagen zu können: Ich habe heute zusammen mit meinen Kollegen mehrere Tonnen leckerer Kekse hergestellt. Auch das Arbeitsklima hat mir sehr gut gefallen. Meine Kollegen duzen sich untereinander und das Arbeiten fühlt sich trotz des großen Unternehmens sehr familiär an. Nach dem Praktikum war mir klar: Das ist der richtige Beruf. Nach meiner Bewerbung und dem anschließendem Vorstellungsgespräch habe ich glücklicherweise die Zusage für die Ausbildung bekommen.

Am 30. Juli 2018 habe ich die Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik begonnen und die Entscheidung keinen Tag bereut. Zu meinen Hauptaufgaben zählt das Herstellen unterschiedlicher Gebäcke und ich trage die Verantwortung, dass die Qualität immer stimmt. Zusätzlich habe ich gelernt, die Rohstoffe für meine Produkte selbst zu überprüfen und dorthin zu bringen, wo sie gebraucht werden. Auch die Qualitätsbestimmung der fertigen Kekse im Labor gehört mit dazu. Am Ende meiner dreijährigen Ausbildung werde ich sehr gute Kenntnisse in der Lebensmittelproduktion und speziell in der Gebäckherstellung haben und kann dann alle Tätigkeiten ausführen: vom Abladen des Silofahrzeuges mit Rohstoffen bis zur Kontrolle des fertigen Produktes. Ich habe einen kompletten Rundumblick über den gesamten Prozess und damit verbunden auch die Verantwortung, dass die Qualität 100prozentig stimmt. Es ist eine Verantwortung, die ich gerne annehme.

Inzwischen bin ich seit einem halben Jahr bei Griesson - de Beukelaer und werde vom Ausbildungsleiter Volker Weckbecker betreut. Ich konnte bereits viele unterschiedliche Bereiche kennenlernen. Die Begeisterung vom Praktikum ist dabei klar erhalten geblieben. Und wenn ich mit meiner Familie und meinen Freunden im Supermarkt bin, kann ich immer sagen: Dieses und dieses Produkt habe ich schon hergestellt und das ist auch von mir!

Liebe Grüsse,
Lenny Gilles
 

 
Griesson - de Beukelaer
 

 

Interview mit dem Messepaten | 10 Fragen an Lenny Gilles

1. Was war Ihr Traumberuf, als Sie Kind waren?
Als Kind war mein Traumberuf Feuerwehrmann – da war ich nicht anders als andere Jungen auch. Ich hatte allerdings in meinen Vater ein bewundernswertes Vorbild und wollte unbedingt in seine Fußstapfen als Feuerwerker treten. Es ist ein verantwortungsvoller und angesehener Beruf.

2. Haben Sie Ihren Traumberuf verwirklicht?
Bei der Berufsfeuerwehr hat sich für mich keine Einstiegsmöglichkeit ergeben, so dass ich mich mit einer Alternative beschäftigen musste. Aber ich engagiere mich noch heute gerne in meiner Freizeit in der freiwilligen Feuerwehr.

3. Was war Ihre erste Erfahrung in Ihrem heutigen Beruf?
Meine ersten Erfahrungen habe ich während eines Praktikums bei Griesson - de Beukelaer gesammelt. Ich durfte in der Produktion als Teigmacher tätig sein und war von der Größe der Anlagen und der Zusammenarbeit der Kollegen beeindruckt. Es hat mich schon damals begeistert, auf die Produktion mehrerer Tonnen Gebäck einen maßgeblichen Einfluss zu haben.

4. Hatten Sie Zweifel auf dem Weg zu Ihrem Traumberuf?

Zum Vorstellungstermin waren auch andere Bewerber eingeladen. Natürlich hat man dann Sorgen, dass vielleicht jemand anderes den Ausbildungsplatz bekommt.

5. Wie sieht ein Arbeitstag aus, an dem Sie zufrieden nach Hause gehen?

Wenn meine Arbeitskollegen mit meiner Leistung zufrieden waren und ich meinen Teil zu einem erfolgreichen Produktionstag beigetragen habe, gibt mir das ein gutes Gefühl. Auch ist mir wichtig, dass ich etwas dazugelernt habe und klüger bin als am Vortag.

6. Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?
Ich weiß, woraus Lebensmittel bestehen und wie sie hergestellt werden. Wenn ich mit meinen Freunden im Supermarkt bin und vor dem Süßgebäckregal stehe, bin ich stolz und kann sagen: „Das habe ich hergestellt!“

7. Welchen Weg mussten Sie zurücklegen, um Ihren Traumberuf zu verwirklichen?

Ich habe zuerst ein Praktikum absolviert, um mir sicher zu sein, dass der Beruf für mich in Frage kommt. Und ich wollte meinem zukünftigen Arbeitgeber zeigen, dass ich für die Ausbildung geeignet bin.

8. Gibt es ein anderes Berufsfeld, das Sie vielleicht außerdem interessiert?
Der Beruf des Laboranten würde mich interessieren.

9. Was sagt Ihre Familie und Ihr Freundeskreis zu Ihrem Beruf?
Meine Familie unterstützt mich sehr und ich bekomme Zuspruch von allen Seiten.

10. Welchen Tipp geben Sie Jugendlichen im Allgemeinen und Nachwuchstalenten mit auf den Weg?
Sie sollten auf jeden Fall vorher ein Praktikum machen, um den Beruf kennenzulernen. Erst dann kann man entscheiden, ob die Wahl richtig ist. Nur weil jemand anderes einem dazu rät, muss es nicht der richtige Beruf sein.
 

 

Griesson - de Beukelaer

Backtradition trifft auf ein hochmodernes Unternehmen:
Griesson - de Beukelaer zählt zu den führenden Unternehmen im europäischen Markt für Süß- und Salzgebäck und vereint Erfahrung mit höchsten Produktionsstandards. Unsere Liebe zum Gebäck übertragen wir auf unseren eigenen, besonders anspruchsvollen Kodex für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz. Auf diese Weise gewinnen wir die Herzen vieler Genießer in Europa und der Welt – von unseren deutschen Produktionsstandorten in Polch (Rheinland-Pfalz), Kahla (Thüringen), Kempen (Nordrhein-Westfalen) und Wurzen (Sachsen) aus.
 

 
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«Hört auf euer Herz und folgt eurer Leidenschaft. »

Messepate München 2019 - Karin Huber
Anlagechefin bei Saastal Bergbahnen AG, Saas-Fee, Schweiz

Messepate München 2019 - Karin Huber, Anlagechefin bei Saastal Bergbahnen AG, Saas-Fee, Schweiz

Begrüßung des Messepaten

Messepate
Messepate Karin Huber
Anlagechefin bei der Saastal Bergbahnen AG
Saas-Fee, Schweiz

«Hört auf euer Herz und folgt eurer Leidenschaft. »

Liebe Besucher der azubi- & studientage München,

höchstwahrscheinlich befindet ihr euch zurzeit in einer sehr spannenden Lebensphase, denn sie wird euch charakterlich prägen. Ihr steht vor einer Entscheidung, die möglicherweise ein Meilenstein für das zukünftige Berufsleben bildet. Dabei gibt es etliche Berufsfelder und Angebote an Studien. Eine passende Wahl zu treffen, scheint auf den ersten Blick nicht einfach zu sein. Darum will ich euch eine Erkenntnis auf euren Lebensweg mitgeben, die es vereinfachen können: Hört auf euer Herz und folgt eurer Leidenschaft. Redet mit der Familie, diskutiert im Freundeskreis und erkundigt euch bei den Vertretern aus den diversen Berufsfeldern auf der Messe nach ihren persönlichen Erfahrungen.

Gleichzeitig dürft ihr nie vergessen, dass Veränderungen im Leben zu jederzeit möglich sind. Mein bisheriger Werdegang kann euch als Beispiel dienen. Bereits während meiner Kindheit faszinierten mich Seilbahnanlagen. Bei gemeinsamen Ausflügen mit der Familie wurden nämlich nicht nur die üblichen Urlaubsaufnahmen gemacht, sondern regelmässig auch immer wieder Bilder der lokalen Seilbahnen für ein Album. Das Gefühl, den Ausblick über die Berglandschaft schweifen zu lassen und nahezu Richtung Bergstation zu schweben, beeindruckte mich. Damals erahnte ich jedoch nicht, dass solch eine Anlage zu meinem Arbeitsplatz werden sollte. Nach der obligatorischen Schulzeit entschied ich mich 1999 für eine dreijährige Berufsausbildung als Bäckerin/Konditorin. Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung übte ich diesen Beruf in den Tourismusdestinationen Davos und Laax in der Schweiz für einige Jahre aktiv aus. Diese Entscheidung habe ich niemals bereut, da man beispielsweise viel Kreativität in das Aufbereiten von Kuchen und Backwaren einbringen kann.

In Laax habe ich meine ersten Arbeitserfahrungen bei Seilbahnen gesammelt, als ich während einigen Wintersaisons jeweils für das lokale Bergbahnunternehmen gearbeitet hatte. Während dieses Zeitraums entwickelte sich mein Interesse für die dahinterstehende Technik von Seilbahnanlagen. Dieser Leidenschaft war ich gefolgt und wechselte 2009 zu den Saastal Bergbahnen in der schweizerischen Tourismusdestination Saas‐Fee. Nach zwei Jahren als Betriebshilfe einer Seilbahnanlage wurde mir bewusst, dass ich diesen Berufsweg weiterhin verfolgen wollte. Dementsprechend absolvierte ich eine zweijährige Ausbildung als Seilbahntechnikerin und wurde zur Anlagechefin der Felskinnbahn in Saas‐Fee. Die Arbeiten als Seilbahntechniker/in sind körperlich belastend, deshalb musste ich mir zu Beginn den Respekt von meinen männlichen Mitarbeitern hart verdienen. Manche zweifelten daran, ob die körperlich anstrengende Tätigkeiten für ihre weibliche Kollegin zu schaffen war. Während den alljährlichen Revisionen im Frühling werden als Seilbahntechniker/in eine Vielzahl von Aufgaben in einer verhältnismässig kurzen Zeitperiode erledigt. Sämtliche Einzelteile einer Bahn werden überprüft und gewartet, damit die Sicherheit reibungslos gewährleistet werden kann. Dies setzt viel mechanisches und elektronisches Fachwissen voraus sowie ein verantwortungsvolles Vorgehen. Regelmässig werden Rettungsübungen organisiert, wo die Anlagenbetreuer geschult werden, wie Passagiere im Ernstfall sicher aus der Gondel abzuseilen sind. In den Sommer‐ & Wintersaisons bringt die Pendelbahn Bergausflügler und Skifahrer auf 3'000 m ü. M. Während den Fahrten bleibt Zeit, spannende Unterhaltungen mit Gästen zu führen und Interessierte über die technischen Eckdaten der Felskinnbahn zu informieren. Meine berufliche Leidenschaft habe ich definitiv gefunden. Informiert euch auf der Messe und hört auf euer Herz und eure Interessen!

Liebe Grüsse,
Karin Huber
Anlagechefin
Saastal Bergbahnen AG
 

 
© Saastal Bergbahnen AG
 

 

Interview mit dem Messepaten | 10 Fragen an Karin Huber, Anlagechefin bei Saastal Bergbahnen AG

1. Was war Ihr Traumberuf, als Sie Kind waren?
Mein Traumberuf als Kind war Kindergärtnerin, da ich gerne unter Kindern war.

2. Haben Sie Ihren Traumberuf verwirklicht?
Nein, weil ich in verschiedenen Bäckerei‐Unternehmen in einer Backstube schnuppern ging. Aus diesem Grund entschied ich mich vorerst für eine Ausbildung als Bäckerin/Konditorin. Anschliessend begeisterte mich die Seilbahntechnik.

3. Was war Ihre erste Erfahrung in Ihrem heutigen Beruf?
Die ersten Erfahrungen habe ich während Saisonstellen bei diversen Bergbahnunternehmen gesammelt. Dort entwickelte ich eine Faszination für Seilbahnen.

4. Hatten Sie Zweifel auf dem Weg zu Ihrem Traumberuf?

Zweifel hatte ich keine, weil ich davon überzeugt war, dass dies mein Traumberuf ist. Die Leidenschaft dafür war zu gross, um überhaupt Bedenken daran zu entwickeln.

5. Wie sieht ein Arbeitstag aus, an dem Sie zufrieden nach Hause gehen?

Sobald der Tag im Bahnbetrieb ohne technische Störungen und glücklichen Gästen endet, kann ich meinen Arbeitstag erfolgreich abschliessen. Während den Revisionen und Wartung der Bahnanlage bin ich stolz, die Tagesziele ohne Arbeitsunfälle zu erreichen.

6. Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?
Als Seilbahntechnikerin hat man viel Kontakt zu den Gästen. Man arbeitet oftmals in der freien Natur und in luftiger Höhe (100 Meter) sowie in der Werkstatt. Es ist ein sehr abwechslungsreicher Beruf!

7. Welchen Weg mussten Sie zurücklegen, um Ihren Traumberuf zu verwirklichen?

Während 3 Wintersaisons als Betriebshilfe durfte ich erste Erfahrungen in Flims und Laax sammeln. Durch zwei Jahre als ganzjährige Bahnangestellte in Saas‐Fee und die zweijährige Ausbildung als Seilbahntechnikerin bin ich zur Anlagechefin aufgestiegen.

8. Gibt es ein anderes Berufsfeld, das Sie vielleicht außerdem interessiert?
Zurzeit kann ich mir keinen anderen Berufszweig vorstellen und will ich auf jeden Fall in der Seilbahnbranche bleiben.

9. Was sagt Ihre Familie und Ihr Freundeskreis zu Ihrem Beruf?
Meine Familie ist sehr stolz auf mich und meinen Beruf als Anlagechefin. Aus dem Freundeskreis bekomme ich nur positive Feedbacks, denn sie sind davon begeistert.

10. Welchen Tipp geben Sie Jugendlichen im Allgemeinen und Nachwuchstalenten mit auf den Weg?
Schnuppert bei verschiedensten Arbeitgebern in diversen Berufen. Vergleicht die Vor‐ und Nachteile der Möglichkeiten, schätzt eure Interessen ein und wägt ab, ob der Beruf oder Studiengang zu euch passt.
 

 
© Saastal Bergbahnen AG
© Saastal Bergbahnen AG
Bei diesem Beruf trägt man viel Verantwortung, denn wir befördern Menschen und kümmern uns dementsprechend um ihre Sicherheit. Der Beruf als Seilbahntechnikerin und Anlagechefin ist genau das richtige für mich, da ich gerne in der Natur bin und mich gerne bewege. Ein Bürojob wäre einfach nichts für mich.
 

 

Wir danken den Saastal Bergbahnen AG, Abteilung Marketing, Herrn Leon Del Pedro Pera, für die Unterstützung!

Die Saastal Bergbahnen AG sind Ihr Tor zum Berg- und Schneesportparadies in Saas-Fee und Saas-Almagell. Mit insgesamt 28 Anlagen und unseren Winter- & Sommeraktivitäten setzen wir uns für Ihre Erholung am Berg ein. Bestens präparierte Skipisten von 3‘600 m ü M bis ins Dorf und bereits als schneesicherstes Skigebiet der Alpen ausgezeichnet. Eine Vielzahl von Bergbahnen befördern den Wintersportler bequem auf den Berg. Auf den Gletschern von Saas-Fee kann man sogar im Sommer Skifahren. Die meisten Skiteams der Welt trainieren deshalb bei uns. Doch kann man die Freie Ferienrepublik Saas-Fee im Sommer auch anders geniessen. Viertausender, Klettersteige, und Wanderwege locken.

Saastal Bergbahnen AG
Panoramastrasse 5
CH-3906 Saas-Fee
Tel. +41 27 958 11 00
www.saas-fee.ch
E-Mail: bergbahnen@saas-fee.ch

 

 
Saas-Fee

Die Freie Ferienrepublik Saas-Fee – Die Top Skidestination der Schweiz
18 Viertausender umgeben das Saastal! Eine überwältigende Berg- und Gletscherwelt lässt den Zuschauer einfach staunen. Bestens präparierte Skipisten von 3‘600 m ü M bis ins Dorf. Eben als schneesicherstes Skigebiet der Alpen ausgezeichnet. Eine Vielzahl von Bergbahnen befördern den Wintersportler bequem auf den Berg. Die Freie Ferienrepublik lockt aber auch mit alternativen Wintersportangeboten: Schlitteln, Eisklettern, Schneeschuhtrails, Winterwandern, Eisstockschiessen, Langlaufen und vieles mehr.


 
 

 

 
 

 

 
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«Hört in euch hinein und findet heraus, wo eure Stärken und Schwächen liegen.»

Messepate Wiesbaden 2019 - Antonia Kirchner
Industriekauffrau, Henkell Freixenet

Messepate Wiesbaden 2019 - Antonia Kirchner, Industriekauffrau, Henkell Freixenet

Begrüßung des Messepaten

Messepate
Messepate Antonia Kirchner
Industriekauffrau, Henkell Freixenet

 

«Hört in euch hinein und findet heraus, wo eure Stärken und Schwächen liegen.. »

Liebe Besucherinnen und Besucher der azubi- & studientage in Wiesbaden!

Nun ist es bald geschafft, ihr habt euren ersten Abschluss in der Tasche und die Türen in die Berufswelt stehen euch offen! Aber wohin soll die Reise gehen? Diese Frage habe ich mir auch gestellt. Ausbildung? Studium? Oder vielleicht sogar beides gleichzeitig? Da ich während der Schulzeit bereits verschiedene Praktika absolviert habe und nebenbei in einem Modegeschäft gearbeitet habe wusste ich, dass ich Betriebswirtschaftslehre studieren möchte. Ein reines Vollzeitstudium kam für mich aber nicht in Frage. Hier hätte mir der praktische Bezug zu sehr gefehlt. Die Lösung: ein duales Studium.

Zunächst wollte ich mir aber erstmal eine Auszeit nehmen und was von der Welt sehen. Also habe ich meine Koffer gepackt und bin den Flieger nach Australien gestiegen. Hier habe ich ein halbes Jahr als Au-Pair gearbeitet und bin viel gereist. Ich konnte mich so persönlich weiterentwickeln und habe ganz nebenbei meine Englischkenntnisse verbessert. Nachdem ich dann wieder nach Deutschland zurückgekehrt bin, bewarb ich mich bei verschiedenen Firmen um ein duales Studium im Bereich BWL mit der Ausbildung zur Industriekauffrau. Schnell fand ich mit Henkell Freixenet den passenden Arbeitgeber. Dies bedeutete für mich auch einen Umzug vom Elternhaus in die eigene kleine Wohnung fern von der Heimat. Ein neuer Lebensabschnitt konnte beginnen! Im September 2016 war es dann soweit. Mein erster Arbeitstag bei Henkell Freixenet begann, und damit eine spannende Zeit. Während der Ausbildungszeit durchlief ich verschiedene Abteilungen wie Personal, Marketing, Finanzen, Logistik und Einkauf. Ich konnte so bereits erste praktische Erfahrungen in den Bereichen sammeln. Parallel besuchte ich blockweise die Berufsschule in Mainz, welche in den Bereichen BWL, Rechnungswesen sowie Wirtschafts- und Sozialpolitik die notwendigen theoretischen Kenntnisse vermittelte. Nach 2,5 Jahren war der erste Teil meines dualen Studiums bereits geschafft. Die Ausbildung zur Industriekauffrau konnte ich erfolgreich abschließen.

Seit dem Ausbildungsabschluss bin ich nun seit ein paar Monaten im Personalbereich eingesetzt und vorrangig in den Bereichen Recruiting und Personalmarketing tätig. Hier möchte ich mich auch zukünftig weiterentwickeln. Neben dem Einsatz im Unternehmen und dem blockweisen Berufsschulunterricht besuchte ich seit Ausbildungsbeginn zusätzlich die Hochschule in Mainz. Die Vorlesungen finden hier immer an einem Tag unter der Woche und Samstags statt. Das hört sich zunächst zwar erstmal nach wenig Freizeit an, aber man gewöhnt sich schnell an die Doppelbelastung. Durch gute Organisation hat man auch noch genug Zeit für Freunde, Familie und Hobbys. Abschließend kann ich jedem nur empfehlen: hört in euch hinein und findet heraus, wo eure Stärken und Schwächen liegen. Ausgehend von euren Interessen, könnt ihr dann den für euch geeigneten Beruf wählen.

Liebe Grüsse,
Antonia Kirchner
 

 
Henkell Freixenet
 

 

Interview mit dem Messepaten | 10 Fragen an Antonia Kirchner

1. Was war Ihr Traumberuf, als Sie Kind waren?
Damals wollte ich vieles werden: Ärztin, Lehrerin, Modedesignerin,… Als Kind ist man ja von vielen Berufen schnell begeistert.

2. Haben Sie Ihren Traumberuf verwirklicht?
Ich bin auf dem Weg dorthin. Aktuell absolviere ich ein ausbildungsintegriertes Studium mit dem Schwerpunkt BWL. Die Ausbildung zur Industriekauffrau, die Teil des dualen Studiums ist, habe ich bereits erfolgreich abgeschlossen. Momentan bin ich langfristig im Personalbereich eingesetzt und vorrangig in den Bereichen Recruiting und Personalmarketing tätig. Hier möchte ich mich auch zukünftig weiterentwickeln.

3. Was war Ihre erste Erfahrung in Ihrem heutigen Beruf?
Hohes Engagement im Beruf zahlt sich immer aus. Wenn man übertragene Aufgaben zuverlässig und anforderungsgerecht erledigt, beziehen Kollegen und Vorgesetzte einen auch stärker in Ihre Arbeitsbereiche mit ein. Das kann dann auch schon mal heißen, dass man ein Projekt eigenständig betreuen und organisieren darf.

4. Hatten Sie Zweifel auf dem Weg zu Ihrem Traumberuf?

Nein. Ich war mir von Anfang an sicher, dass ich den richtigen Beruf für mich gewählt habe.

5. Wie sieht ein Arbeitstag aus, an dem Sie zufrieden nach Hause gehen?

Wenn nach einem abwechslungsreichen Tag alle Aufgaben erledigt sind oder ich ein Projekt abschließen konnte, kann ich zufrieden Feierabend machen.

6. Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?
Durch ein duales Studium erhält man die Möglichkeit zwei qualifizierte Abschlüsse gleichzeitig zu absolvieren und so bereits früh in das Berufsleben einzusteigen. Gerade im Bereich der Betriebswirtschaftslehre, ist praktische Erfahrung ein wichtiges Kriterium für zukünftige Arbeitgeber.

7. Welchen Weg mussten Sie zurücklegen, um Ihren Traumberuf zu verwirklichen?

Für mein duales Studium bei Henkell Freixenet bin ich damals von meiner Heimat, dem Ruhrgebiet, nach Wiesbaden gezogen. Das war wirklich spannend, da für mich damit ein komplett neuer Lebensabschnitt begann, in welchem neue Herausforderungen warteten.

8. Gibt es ein anderes Berufsfeld, das Sie vielleicht außerdem interessiert?
Den Bereich Marketing finde ich ebenfalls sehr spannend. Wie auch das Personalwesen, setzt sich dieser Bereich stark mit Menschen und deren Verhalten auseinander. Statt dem Bewerber steht hier der Kunde im Mittelpunkt, welchen man durch anspruchsgerechte Produkte langfristig an das Unternehmen binden will. Dies wird vor allem durch kreativ gestaltete Produkte, Werbung und Trendforschung erreicht. Die Mitarbeiter sind gefordert, immer wieder neue Lösungen gemeinsam im Team zu finden. Das macht den Bereich Marketing super abwechslungsreich und spannend.

9. Was sagt Ihre Familie und Ihr Freundeskreis zu Ihrem Beruf?
Sie verfolgen gespannt meinen Weg und unterstützen mich diesen weiter zu gehen.

10. Welchen Tipp geben Sie Jugendlichen im Allgemeinen und Nachwuchstalenten mit auf den Weg?
Findet heraus, wo eure Stärken und Interessen liegen. Erst dann könnt ihr euch auf die Suche nach dem für euch geeigneten Beruf begeben und euch mit diesem gezielt auseinander setzen. Darüber hinaus sind Praktika eine super Möglichkeit, um bereits erste Erfahrungen zu sammeln und um erste Kontakte zu potentiellen Ausbildungsbetrieben herzustellen.
 

 

Henkell Freixenet

Henkell Freixenet ist der weltweit führende Schaumweinhersteller und bietet Sekt, Cava, Prosecco, Champagner und Crémant aus einer Hand – ergänzt um ein vielfältiges Wein- und Spirituosensortiment. Die Gruppe verfügt über Tochterunternehmen in 30 Ländern und exportiert ihre Marken in mehr als 150 Staaten weltweit. Höchste Ansprüche an Qualität und Handwerk gepaart mit Markt- und Markenkompetenz machen sie in zahlreichen Ländern zum Marktführer für Cava, Sekt, Prosecco, Wein oder diverse Spirituosengattungen. Zur Gruppe zählen Marken wie Freixenet, Henkell, Mionetto Prosecco, Fürst von Metternich, Mía, Mederaño, i heart WINES, Mangaroca Batida de Côco und Wodka Gorbatschow.
 

 
© 1994 - 2019 | mmm message messe & marketing GmbH - Ein Unternehmen der Qualifex-Gruppe
«Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.»

Messepate azubi- & studientage Leipzig 2018 - Stefanie Feiler
selbstständige Friseurmeisterin und Make-up Artist

Messepate azubi- & studientage Leipzig 2018 - Stefanie Feiler - selbstständige Friseurmeisterin und Make-up Artist

«Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.»
Liebe Messebesucher/- innen,

Ein neuer Anfang, eine große Herausforderung , neue Aufgaben, Fragen, Veränderungen... Es liegen Jahre persönlicher Entwicklung vor euch und ihr werdet einen Teil Vergangenheit "abstreifen". Eine Entscheidung die gut überlegt, hinterfragt und durchdacht sein sollte. Macht euch Gedanken wohin diese großartige "Reise" führen soll. Mein Weg war stets geradlinig und aus tiefer Überzeugung getroffen. Ich habe meinen Beruf mit Leidenschaft erlernt und übe ihn bis heute mit eben dieser aus. Immer neue Ideen kommen hinzu und treiben mich voran. Langeweile? Niemals!

Ich liebe es im direkten Kundenkontakt und im Team zu arbeiten, kreativ zu sein und mit dem erlernten Handwerk tolle Ergebnisse zu erzielen. Überlegt euch gut welche Möglichkeiten der Beruf bietet. Ihr werdet das Berufsbild nach außen tragen und so stolz repräsentieren.

Der Schritt in meine Selbstständigkeit war die Möglichkeit meine weiteren Ideen und Ziele zu verwirklichen. Die Ausbildung zur Friseurmeisterin, die Ausbildertätigkeit und die Führung einer großen Filiale waren eine große Erfahrung und eine kontinuierliche Veränderung. Ich mag es eigene Entscheidungen zu treffen und Dinge anders zu machen. Mich von anderen abzuheben ohne dabei den Fokus zu verlieren. Meine immer fortlaufenden Qualifikationen ermöglichen mir immer neuen Spielraum für kreative Ideen. Trefft überlegte Entscheidungen, vertraut dem Bauchgefühl und machmal braucht es auch eine Portion Mut. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Viel Erfolg auf der großen Reise

Mit freundlichen Grüßen,
Stefanie Feiler
 

 
Messepate azubi- & studientage Leipzig 2018 - Stefanie Feiler - selbstständige Friseurmeisterin und Make-up Artist
Messepate azubi- & studientage Leipzig 2018 - Stefanie Feiler - selbstständige Friseurmeisterin und Make-up Artist
 

 

Interview mit dem Messepaten | 10 Fragen an Stefanie Feiler

1. Was ist dein Lebensmotto?
Entweder ganz oder gar nicht. Wenn ich etwas in Angriff nehme- dann zu 100% , oder ich lasse die Finger davon.

2. Der Weg zum Traumberuf mit meinen Worten?

Das war eine ganz klare Sache. Ich hatte immer den Meister im Handwerk als großes Ziel

3. Traumberuf als Kind? Warum?

Ich hatte als Kind keinen Traumberuf. Das kam erst später. Aber ich habe schon als Kind jeden Sonntag all meinen Puppen die Haare gewaschen:)

4. Haben sie ihren Traumberuf verwirklicht? Ja , weil...?

Ich habe zu 100% meinen Traumberuf verwirklicht. Ich kann mir nichts Anderes vorstellen, nicht mit all der Leidenschaft. Ich wollte immer gern mit Menschen arbeiten, ihnen zum Wohlgefühl verhelfen, mich kreativ ausleben und ausprobieren.

5. Erste Erfahrung in dem Beruf?

Meine erste Erfahrung war ein Termin beim Friseur. Ich war so wenig begeistert von der Behandlung und dem Ergebnis, dass ich mir geschworen habe es unbedingt besser zu machen.

6. Was fasziniert mich am Beruf?
  • die vielen verschiedenen Menschen mit ihrer ganz eigenen Persönlichkeit und Geschichte -das Facettenreichtum an Haarfarben, Strähnentechniken, Haarschnitten usw.
  • mein Beitrag zum Aussehen und Selbstbewusstsein zu leisten -Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen -Menschenkenntnis

7. Welcher Weg wurde zurückgelegt?
Ich habe mit 16 Jahren meine Ausbildung angefangen und nach 3 Jahren abgeschlossen. Nach 2 Jahren Berufserfahrung habe ich die Meisterausbildung angefangen (Teilzeit) und habe trotzdem 40 Std. gearbeitet.

8. Hatten sie Zweifel?

Nein, nie

9. Wie sieht ein Tag aus, an dem ich zufrieden nach Hause gehe?

Mein Terminbuch ist gut aber ohne Stress gefüllt. Ich konnte alle Kundenwüsche zur Zufriedenheit erfüllen und nebenbei tolle Gespräche führen. Das gesamte Klima im Salon, zwischen meinen Angestellten, den Kunden und mir ist entspannt.

10. Gibt es ein anderes Berufsbild, was mich interessiert?

Oh ja...ich habe dieses Jahr noch eine Ausbildung zum Make-up Artist, Visagisten und Haardesigner abgeschlossen. Ich liebe es.
Fotografie interessiert mich auch sehr. Das ist mein nächstes Projekt.

11. Was sagen Familie und Freude?

Die profitieren alle davon...natürlich finden es alle toll. Aber abgesehen davon sind alle super stolz und stehen voll und ganz hinter mir und unterstützen mich.

12. Welchen Tipp gebe ich Jugendlichen mit auf den Weg?

Sie sollten sich mit dem Beruf auseinander setzen, mit all dem pro und kontra. Was ich beobachte ist, dass recht schnell aufgegeben wird. Ich habe mir immer gesagt, wenn es mal schwierig wird..."Augen zu und durch"... Man wird für alles belohnt wenn man es mit Mühe und Ehrgeiz durchzieht und kann dann super stolz auf sich sein. Leidenschaft ist ein Zauberwort. Es sollte immer von Herzen und mit Leidenschaft kommen. Dann ist es richtig und gut.

13. Was will ich Lesern mitgeben?

Jeder geht seinen Weg und macht das, was sich für einen selbst richtig anfühlt. Mitbewerber gibt es immer, Konkurrenz ist es nur dann wenn man etwas falsch macht. Ich strebe immer danach glücklich zu sein mit dem was ich mache. Egal auf welcher Ebene
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«Für mich ist es nicht einfach ein Job, sondern irgendwie auch "Berufung“»

Messepate IHK-Ausbildungsmesse - azubi- & studientage Wiesbaden 2018 - Sarah Calgan
Auszubildende im Caritas Altenzentrum Vinzenz von Paul- Haus in Idstein (Caritas Altenwohn- und Pflegegesellschaft mbH Wiesbaden)

Messepate IHK-Ausbildungsmesse - azubi- & studientage Wiesbaden 2018 - Sarah Calgan

Auszubildende im Caritas Altenzentrum Vinzenz von Paul- Haus in Idstein (Caritas Altenwohn- und Pflegegesellschaft mbH Wiesbaden)

«Für mich ist es nicht einfach ein Job, sondern irgendwie auch "Berufung“»

Zunächst möchte ich mich kurz vorstellen. Mein Name ist Sarah Calgan. Ich bin 20 Jahre alt und Auszubildende zur Altenpflegerin im 3. Ausbildungsjahr.Zur Ausbildung als Altenpflegerin kam ich durch meine erste Berufsausbildung zur Sozialassistentin. Im Rahmen eines Praktikums im Altenheim lernte ich das Berufsbild der Altenpflegerin kennen.Von Anfang an fiel mir der Umgang mit den alten und oft an Demenz erkrankten Menschen leicht und hat mich immer mehr begeistert. Durch die gute Anleitung im Praktikum  habe ich mich dann entschlossen, zunächst eine einjährige Ausbildung zur Altenpflegehelferin zu absolvieren.Dazu musste ich mich um einen praktischen Ausbildungsplatz sowie einen Platz an einer Altenpflegeschule bewerben. In dieser Ausbildung zur Altenpflegehelferin haben sich alle meine Zweifel, ob ich für die Altenpflege geeignet bin in Luft aufgelöst. Die Arbeit im Team, der enge Kontakt zu Bewohnern und Angehörigen und die Begleitung durch die Altenpflegeschule erleichterten mir die Entscheidung, dann noch zwei weitere Ausbildungsjahre anzuschließen, um den Abschluss als examinierte Altenpflegerin zu erreichen.
 

Mittlerweile bin ich im 3. Ausbildungsjahr und werde im Sommer 2018 die praktische, schriftliche und mündliche Abschlussprüfung absolvieren. So wie es aussieht, werde ich nach meiner Ausbildung im Vinzenz von Paul- Haus übernommen. Ich möchte auf jeden Fall erst einmal Berufserfahrung sammeln, kann mir aber gut vorstellen, mich in einigen Jahren noch weiterzubilden. Hierzu gibt es in der Altenpflege viele Möglichkeiten. Man kann sich zur Leitungskraft weiterbilden, zum Praxisanleiter oder auch fachlich, zum Beispiel im Bereich der Palliativpflege oder der besonderen Betreuung von Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Demenz. Ja ich weiß, viele werden jetzt sagen, Altenpflege ist stressig, man arbeitet im Schichtdienst, hat nur mit alten und kranken Menschen zu tun und das ist alles so traurig. Aber man bekommt auch viel Positives zurück, und durch den Schichtdienst habe ich auch mal unter der Woche frei, oder kann, wenn ich Spätdienst habe ausschlafen. Also geht doch einfach mal im Altenheim bei euch zuhause vorbei, macht euch ein eigenes Bild. Wer weiß, vielleicht wird die Altenpflege dann auch euer Traumberuf!

 

Viele Grüße

Eure Sarah Calgan

 

 

Interview mit dem Messepaten | 10 Fragen an Sarah Calgan

1. Was war Ihr Traumberuf, als Sie Kind waren? Warum?
Damals wollte ich fast alles werden, mal Tierärztin, Kindergärtnerin oder auch Floristin. Ich war mir schon immer sicher, dass ich etwas mit Menschen machen möchte, etwas Kreatives am besten.
 
2. Haben Sie Ihren Traumberuf verwirklicht?

Ja, auf jeden Fall! Es kam mir damals niemals in den Sinn, Altenpflegerin zu werden, aber jetzt bin ich wahnsinnig zufrieden. Deshalb sage ich, dass ich meinen Traumjob gefunden und verwirklicht habe!
 
Messepate IHK-Ausbildungsmesse - azubi- & studientage Wiesbaden 2018 - Sarah Calgan
Messepate IHK-Ausbildungsmesse - azubi- & studientage Wiesbaden 2018 - Sarah Calgan
3. Was war Ihre erste Erfahrung in Ihrem heutigen Beruf?

In meiner ersten Ausbildung zur Sozialassistentin musste ich ein Pflichtpraktikum im Altenheim machen. Davon war ich wenig begeistert und hatte wenig Lust. Nach ein paar Tagen war mir aber klar, das möchte ich auch lernen und da möchte ich arbeiten.


4. Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?
Mich fasziniert die Vielfältigkeit, es ist nie langweilig. Ich kann meine Ideen einbringen und höre am Liebsten den Bewohnern zu, wenn sie über ihr Leben erzählen. Auch die Zusammenarbeit mit Angehörigen und Ärzten gehört dazu.

5. Welchen Weg mussten Sie zurücklegen, um Ihren Traumberuf zu verwirklichen?
Zuerst habe die Ausbildung zur Sozialassistentin gemacht, zu der das Pflichtpraktikum, und im 2. Ausbildungsjahr ein Jahrespraktikum gehörte. Danach habe ich zunächst die einjährige Ausbildung zur Altenpflegehelferin absolviert. Ich wollte aber immer noch mehr wissen und lernen und habe dann noch 2 Jahre für die Ausbildung als Altenpflegerin „drangehängt“.
 
6. Hatten Sie Zweifel auf dem Weg zu Ihrem Traumberuf?
Zweifel hatte ich eigentlich nie. Für mich ist es nicht einfach ein Job, sondern irgendwie auch „Berufung“. Auch wenn es häufig stressig ist würde ich nichts anderes machen wollen.
 
Messepate IHK-Ausbildungsmesse - azubi- & studientage Wiesbaden 2018 - Sarah Calgan
Messepate IHK-Ausbildungsmesse - azubi- & studientage Wiesbaden 2018 - Sarah Calgan
7. Wie sieht ein Arbeitstag aus, an dem Sie zufrieden nach Hause gehen?
Ich bin zufrieden, wenn die Bewohner dies auch sind.
 
8. Gibt es ein anderes Berufsbild, das Sie außerdem interessiert? Wenn ja, welches?
Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, in einem anderen Bereich als der Altenpflege zu arbeiten. Eine Weiterbildung in diesem Bereich würde mich aber schon reizen, z.B. zur Pflegedienstleitung.

9. Was sagt Ihre Familie und Ihr Freundeskreis zu Ihrem Beruf?
Am Anfang waren alle etwas skeptisch, weil ich relativ klein und schmal bin. Denn für diesen Beruf benötigt man häufig auch körperliche Kraft. Aber es gibt viele Hilfsmittel, die die Arbeit erleichtern, den Rücken schonen. Und man erlernt viele erleichternde Handgriffe. Natürlich arbeitet man im Schichtdienst, da muss man eben flexibel sein. Aber nun, wo meine Familie und Freunde merken, wieviel Spaß mir dieser Beruf macht, stehen sie auch alle hinter mir.
 
10. Welchen Tipp geben Sie Jugendlichen, die einen Beruf suchen, auf den Weg?

Ich finde es sehr gut, einfach mal in verschiedene Berufe reinzuschauen, an die man nicht als erstes denkt, z.B. durch ein Praktikum. Vielleicht findet man so seinen Traumberuf, und wenn nicht, hat man zumindest Erfahrungen gesammelt.

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«I did it my way»

Messepate Koblenz 2018 -  Pascal Gdakowska

 

BTC IT Services GmbH

Messepate Koblenz 2018 - Pascal Gdakowska - BTC IT Services GmbH

«I did it my way»
 

 

Begrüßung des Messepaten

Pascal Gdakowska, Auszubildender Fachinformatiker bei der BTC IT Services GmbH
Pascal Gdakowska, Auszubildender Fachinformatiker bei der BTC IT Services GmbH
 

 
Liebe Besucher der azubi- und studientage Koblenz,
vor einem Jahr war ich selbst noch Schüler und habe für mein Fachabi gelernt, jetzt mache ich eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration in einem großen IT-Unternehmen in Oldenburg. Mein Interesse für Computer - und dafür, wie sie funktionieren - war früh geweckt: Zusammen mit meinem Opa habe ich schon als Kind am Rechner gesessen, und wir haben voneinander gelernt.

Jetzt bin ich 22 Jahre alt und habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Bei der BTC IT Services GmbH kümmere ich mich darum, dass unsere Kunden und Kollegen reibungslos mit ihren Systemen arbeiten können. Als Azubis durchlaufen wir viele verschiedene Abteilungen, um möglichst viel vom Betrieb kennenzulernen – so bin ich derzeit im Field Service eingesetzt und kümmere mich darum, dass die Hardware wie zum Beispiel Clients und Notebooks eingerichtet werden. Dazu gehört zum Beispiel das Betanken der Notebooks mit bestimmter Software oder aber auch die Arbeitsplatzeinrichtung mit einem Client und Monitor. Zieht ein Kollege in ein neues Büro und benötigt einen neuen Arbeitsplatz, dann kümmere ich mich darum, dass der Client aufgestellt, mit dem Monitor verkabelt und an das Netzwerk angeschlossen wird. So kann der Kollege dann wieder schnell arbeiten.

Dass ich diesen Weg gehe, war nicht immer klar: Bis zur achten Klasse habe ich eine Schule für Menschen mit einer körperlichen Behinderung besucht. Ich sitze im Rollstuhl. Und manche Lehrer haben mir geraten, mich in einer Behinderten-Werkstatt oder so etwas bewerben. Nach dem Realschulabschluss habe ich dann aber weitergelernt und mein Fachabitur gemacht. Heute bin ich froh, dass ich auf den Rat dieser Lehrer nicht gehört habe, sondern meinen Weg gegangen bin. Es ist wichtig, an sich selbst zu glauben. Und sich auf die Suche zu machen. Denn wer damit nicht anfängt, der wird auch nichts finden. Meinen Kontakt zu BTC habe ich schon während der elften Klasse geknüpft. Da habe ich in der Firma - begleitend zur Schule - ein Jahr Praktikum gemacht. Die Kollegen haben gesagt, ich soll doch mal eine Bewerbung schreiben. Und so hatte ich meinen Ausbildungsvertrag schon in der Tasche, während ich für die Abschlussprüfungen gelernt habe. Bei BTC fühle ich mich sehr wohl; alle duzen sich dort und es fühlt sich fast an, wie in einer Familie. Am liebsten würde ich auch nach der Ausbildung weiter dort arbeiten.

Bleibt wie ihr seid, lasst euch nicht verbiegen. Egal wie schwer euer Weg sein mag, geht ihn mit erhobenem Kopf und zeigt der Welt, dass dies eure Zeit ist.

Euer
Pascal Gdakowska
 
 

 
Pascal Gdakowska, Auszubildender Fachinformatiker bei der BTC IT Services GmbH
 

 

Interview mit dem Messepaten | 10 Fragen an Pascal Gdakowska

1. Was war Ihr Traumberuf, als sie Kind waren? Warum?
Als Kind wollte ich Tierarzt werden oder in einem Zoo arbeiten, da ich Tiere immer toll fand.

2. Haben Sie Ihren Traumberuf verwirklicht?
Im Laufe der Zeit sind andere Interessen hinzugekommen, und nun kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass ich meinen Traumberuf gefunden habe. Es macht mir großen Spaß mit Computern zu arbeiten, sei es beim Durchführen einer Installation, Aufsetzen einer virtuellen Maschine oder beim Zusammenbauen eines neuen Rechners, es macht mich einfach glücklich.

3. Was war Ihre erste Erfahrung in Ihrem heutigen Beruf?
Meine ersten Erfahrungen habe ich in einem Praktikum in der neunten Klasse gesammelt. Damals durfte ich in einer kleineren Firma zwei Wochen lang Rechner warten und neu aufsetzen.

4. Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?
Die unendlichen Möglichkeiten die man hat, um Dinge in Gang zu setzen. Aber auch die immer neuen Herausforderungen, die jeder Tag und jede Aufgabe mit sich bringen.

5. Welchen Weg mussten Sie zurücklegen, um Ihren Traumberuf zu verwirklichen?
Bis zu achten Klasse habe ich eine Förderschule für Menschen mit einer körperlichen Behinderung besucht. Danach konnte ich zum Glück auf eine inklusive Schule wechseln und habe dort sehr viele nette Menschen kennengelernt. Ich habe meinen erweiterten Realschulabschluss gemacht und bin dann auf die Fachoberschule für Wirtschaftsinformatik gegangen. Begleitend zur elften Klasse habe ich ein einjähriges Praktikum in meinem jetzigen Betrieb, der BTC IT Services GmbH, gemacht. Und die Kollegen haben mich ermutigt, mich zu bewerben. Das habe ich auch getan und habe dadurch schon ein Jahr vor Ausbildungsbeginn meinen Vertrag in den Händen gehalten.

6. Hatten Sie Zweifel auf dem Weg zu Ihrem Traumberuf? Wenn ja, welche?
Da ich im Rollstuhl sitze, kamen natürlich die größten Zweifel, ob ich mich gegen andere Bewerber durchsetzen kann. Damals rieten mir meine Lehrer, ich solle mich in einer Behinderten-Werkstatt oder in einem Berufsbildungswerk bewerben. Zum Glück stand das nach meinem Wechsel auf die Regelschule nicht mehr zur Debatte.

7. Wie sieht ein Arbeitstag aus, an dem Sie zufrieden nach Hause gehen?

Ich bin dann zufrieden, wenn ich alle Aufgaben des Tages erledigt habe und der Spaß dabei nicht zu kurz gekommen ist. Natürlich sollen auch die Kollegen mit meiner Leistung zufrieden sein!

8. Gibt es ein anderes Berufsbild, das Sie außerdem interessiert? Wenn ja, welches?
Ich finde den Beruf des Mediendesigners interessant. Seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und dabei die Wünsche des Kunden zu berücksichtigen, ist zwar eine Herausforderung. Aber mit den vielen technischen Möglichkeiten, die wir haben, auch sehr spannend.

9. Was sagt Ihre Familie und Ihr Freundeskreis zu Ihrem Beruf?
Die sind alle unheimlich stolz, dass ich es geschafft habe, in diesen Beruf zu kommen. Und natürlich finden sie es auch praktisch, dass ich ihnen mit ihren Computerproblemen oft helfen kann.

10. Welchen Tipp geben Sie Jugendlichen, die einen Beruf suchen, mit auf den Weg?
Es gibt keinen Königsweg, der immer geradeaus führt. Nehmt ruhig den ungeraden Weg, experimentiert etwas, ihr habt euer ganzes Leben noch vor euch. Ganz wichtig ist aber, dass ihr euch einen Beruf sucht der euch Spaß macht.
 

 
Wir danken Aktion menschfür die Unterstützung.
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«Augen auf bei der Firmenwahl!»

Messepate München 2018 - Fritz Kreutzpointner
Elektro Kreutzpointner Unternehmensgruppe

Messepate München 2018 - Fritz Kreutzpointner- Elektro Kreutzpointner Unternehmensgruppe

«Augen auf bei der Firmenwahl!»
 

 

Begrüßung des Messepaten

Messepate
Messepate Fritz Kreutzpointner
Vorsitzender Geschäftsführer und Gesellschafter Fritz Kreutzpointner von der Elektro Kreutzpointner Unternehmensgruppe, Burghausen/München
 

Servus und Hallo, liebe Besucher der azubi- & studientage in München,

die Wirtschaft in Deutschland und in Bayern brummt wie nie zuvor, selten wurden so viele Nachwuchs- und Fachkräfte gesucht wie heute. Das ist für Euch eine Top-Ausgangslage und es ergeben sich tolle Berufschancen für Jederfrau(mann)! Darauf müssen sich alle Unternehmen einstellen und gewaltig mehr bieten als früher. So könnt Ihr Euch selbst am besten ein Bild von Eurem idealen künftigen Ausbildungsbetrieb oder Arbeitgeber machen, wenn Ihr folgende Fragen stellt und Euch informiert:
  • Tut Ihr was zur Orientierung für Schüler oder Studenten in Form von Schnupperlehren oder Firmen-Praktika?
  • Was macht Ihr für Eure Azubis und welche Möglichkeiten gibt´s zur Weiterentwicklung?
  • Welche realistischen Perspektiven gibt es auf der Karriereleiter im Unternehmen?
  • Eltern sollten fragen und überzeugt sein: Sind unsere Kids hier gut aufgehoben, kann man der Firma die Verantwortung für eine solide Ausbildung zutrauen?
  • Wie ist das Image und was sagen die eigenen Mitarbeiter über ihre Firma?

Viele weitere Fragen und Aspekte ergeben sich dann wie von selbst und Ihr könnt sicher sein: Von den Arbeitgebern musste noch nie so viel Vorarbeit und Engagement geleistet werden, um Euch als Nachwuchstalente willkommen heißen zu können. Ihr seht: Speziell in den High-Tech-Handwerksberufen und dem begleitendem Engineering der Elektro-Branche gibt es Möglichkeiten und Entwicklungsperspektiven wie nie zuvor!

Jetzt wünsche ich Euch noch einen spannenden und abwechslungsreichen Messe-Besuch hier in München mit hoffentlich vielen nützlichen Infos für Euren Weg zum Traumberuf! Ciao, macht´s es gut und liebe Grüße,

Euer
Fritz Kreutzpointner
 

 
© Elektro Kreutzpointner Unternehmensgruppe
 

 

Interview mit dem Messepaten | 10 Fragen an Fritz Kreutzpointner

1. Was war Ihr Traumberuf, als Sie Kind waren?
Profi-Autorennfahrer.

2. Haben Sie Ihren Traumberuf verwirklicht?
Ja, aber ich habe danach eine zweite Karriere eingeschlagen, als Elektrotechniker und in der Verantwortung meines eigenen Familienunternehmens, der Elektro Kreutzpointner Unternehmensgruppe.

3. Was war Ihre erste Erfahrung in Ihrem heutigen Beruf?
Zunächst habe ich in den Schulferien Praktika gemacht, dann die Lehre zum Elektrotechniker und schließlich die Gesellenzeit als Fachkraft: Die Arbeit im Team mit den Kollegen und die Begeisterung, die wir bei unseren Kunden in tollen Projekten wecken konnten, waren die erste prägende Erfahrungen.

4. Hatten Sie Zweifel auf dem Weg zu Ihrem Traumberuf?

Nie – denn es gibt immer mehrere Wege in die Erfolgsspur zum Traumberuf! Da habe ich gottseidank einen eisernen Willen und sportlichen Ehrgeiz gehabt.

5. Wie sieht ein Arbeitstag aus, an dem Sie zufrieden nach Hause gehen?

Zufrieden bin ich dann, wenn ehrgeizige Tagesziele – aber nicht zu viele – mit entsprechender Sorgfalt ehrlich umgesetzt werden konnten. Am besten noch effizient und in kürzerer Zeit als vorgesehen.

6. Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?
Das Weiterentwickeln und Fördern unserer Menschen in der Firma und die Verantwortung. Auch wenn man den Kopf dafür hinhalten muss – das Team wird´s einem danken!

7. Welchen Weg mussten Sie zurücklegen, um Ihren Traumberuf zu verwirklichen?

Als ich die Verantwortung für unser Unternehmen übernahm, musste ich mich persönlich so aufstellen, dass sowohl die jungen Kolleginnen und Kollegen als auch die ältere Generation in der Firma von meinem Weg überzeugt werden konnten. Das ist gerade im eigenen Unternehmen nicht immer eine einfache Angelegenheit…

8. Gibt es ein anderes Berufsfeld, das Sie vielleicht außerdem interessiert?
Aber klar, sogar gleich zwei: Ein Profi-Autorennteam führen oder – ganz was anderes – eine große Landwirtschaft zu bestellen. Auf alle Fälle dabei viel mit Menschen zu tun haben!

9. Was sagt Ihre Familie und Ihr Freundeskreis zu Ihrem Beruf?
Die sagen, dass ich die ideale Konstellation für die Firma bin – und manchmal bedauern sie mich auch als „armen Hund“ mit riesen Verantwortung.

10. Welchen Tipp geben Sie Jugendlichen im Allgemeinen und Nachwuchstalenten, die Elektriker werden wollen, mit auf den Weg?
Früher sagte man: Augen auf bei der Berufswahl. Heutzutage empfehle ich: Augen auf bei der Firmenwahl! Eines muss bewusst sein: Noch nie waren die Perspektiven für Jugendliche so gut wie heute. Jeder sollte ganz locker aktiv den Kontakt zu für ihn interessanten und attraktiven Unternehmen oder Arbeitgebern herstellen – so kann man sich sehr schnell ein eigenes Bild machen.
 

 
© Elektro Kreutzpointner Unternehmensgruppe
 

 
© Elektro Kreutzpointner Unternehmensgruppe
© Elektro Kreutzpointner Unternehmensgruppe
 

 

Die Elektro Kreutzpointner Unternehmensgruppe im Profil

 Die Elektro Kreutzpointner Unternehmensgruppe zählt zu den großen mittelständischen Elektro- und MSR-Fachbetrieben in Deutschland und wird seit der Gründung im Jahr 1923 als Familienunternehmen geführt. Die Unternehmensgruppe besteht aus fünf rechtlich eigenständigen Gesellschaften mit einheitlichem Leistungsspektrum und unterschiedlicher regionaler und überregionaler Ausrichtung: Das Leistungsspektrum der ca. 1.100 Kreutzpointner-Mitarbeiter, davon ständig etwa 60 Auszubildende und rund 300 Beschäftigte von Arbeitnehmerüberlassungsfirmen und Nachunternehmern, erstreckt sich in den vier Fachbereichen Gebäude-, Industrie- und Ingenieurtechnik sowie Schaltanlagenbau auf Beratung, Planung, Ausführung und Instandhaltung. Im Bereich großer PV-Freiflächenanlagen ist Kreutzpointner  als flexibler Dienstleister weltweit tätig. Die Firmengruppe ist vorwiegend für Unternehmen aus den Branchen Chemie, produzierendes Gewerbe, Rechenzentren, Maschinenbau, medizinische Versorgung und Pharma, sowie für die öffentliche Hand tätig.

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«Schaut euch um und behaltet eure Träume im Fokus!»

Messepate azubi- & studientage Leipzig 2017 - Norbert Schaal 
Stilberater

Messepate azubi- & studientage Leipzig 2017 - Norbert Schaal - Stilberater

«Schaut euch um und behaltet eure Träume im Fokus!»
 

 
Messepate azubi- & studientage Leipzig 2017 - Norbert Schaal - Stilberater
 

 
Messepate azubi- & studientage Leipzig 2017 - Norbert Schaal - Stilberater
 

 
Messepate azubi- & studientage Leipzig 2017 - Norbert Schaal - Stilberater
 

 
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«Spielen-Fressen-Schlafen.»

Messepate azubi- & studientage Kassel 2017 - Rocky
Diensthund bei der Bundespolizei

Messepate azubi- & studientage Kassel 2018 - Rocky - Diensthund bei der Bundespolizei

«Spielen-Fressen-Schlafen.»
 

 
Traumberuf: Diensthund bei der Bundespolizei - Messepate azubi- & studientage Kassel 2017- Diensthund Rocky
 

 
Traumberuf: Diensthund bei der Bundespolizei - Messepate azubi- & studientage Kassel 2017- Diensthund Rocky
 

 
 

 
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«Erstens kommt es anders und zweitens anders als man denkt.»

Messepate azubi- & studientage Westsachsen (Glauchau) 2017 - Cindy Haase
Chefredakteurin WochenENDspiegel

Messepate azubi- & studientage Westsachsen (Glauchau) 2017 - Cindy Haase - Chefredakteurin WochenENDspiegel

«Erstens kommt es anders und zweitens anders als man denkt.»
 

 
Traumberuf - Journalist/in - Messepate azubi- & studientage Westsachsen (Glauchau) 2017 - Cindy Haase - Chefredakteurin WochenENDspiegel
 

 
Traumberuf - Journalist/in - Messepate azubi- & studientage Westsachsen (Glauchau) 2017 - Cindy Haase - Chefredakteurin WochenENDspiegel
 

 
Traumberuf - Journalist/in - Messepate azubi- & studientage Westsachsen (Glauchau) 2017 - Cindy Haase - Chefredakteurin WochenENDspiegel
 

 
 

 
© 1994 - 2019 | mmm message messe & marketing GmbH - Ein Unternehmen der Qualifex-Gruppe
«Analysieren der eigenen Fähigkeiten und Interessen hilft bei der Berufswahl.»

Messepate azubi- & studientage Koblenz 2017 - Felix Pagel
Gebäudereiniger - Geselle bei der Limbach GmbH

Messepate Koblenz 2017 - Felix Pagel - Gebäudereiniger - Geselle bei der Limbach GmbH

«Analysieren der eigenen Fähigkeiten und Interessen hilft bei der Berufswahl.»
 

 
Traumberuf - Gebäudereiniger - Messepate Koblenz 2017 - Felix Pagel - Gebäudereiniger - Geselle bei der Limbach GmbH
 

 
Traumberuf - Gebäudereiniger - Messepate Koblenz 2017 - Felix Pagel - Gebäudereiniger - Geselle bei der Limbach GmbH
 

 
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«Geht bei Eurer Berufs- und Studienwahl zuallererst Euren Leidenschaften nach!»

Messepate IHK-Ausbildungsmesse Wiesbaden 2017 - Elena Graf
Staatsorchester Stuttgart

Messepate IHK-Ausbildungsmesse Wiesbaden 2017 - Elena Graf - Staatsorchester Stuttgart

«Geht bei Eurer Berufs- und Studienwahl zuallererst Euren Leidenschaften nach!»
Liebe Besucherinnen und Besucher,
 
seit fast drei Jahren spiele ich in Stuttgart die erste Geige – und das, obwohl ich nicht die Oberbürgermeisterin der Stadt bin! Aber ich sitze am ersten Pult der ersten Geigen im größten und ältesten Orchester dieser Stadt, dem Staatsorchester Stuttgart: ich bin Konzertmeisterin. Es ist eine Aufgabe, bei der ich meine Leidenschaft zum Beruf machen konnte – ein echter Glücksfall! Und ich bin mir sicher, dass auch ihr Eure Leidenschaften und ganz starken Interessen habt und möchte Euch deshalb als Messepatin zurufen: Geht bei Eurer Berufs- und Studienwahl zuallererst Euren Leidenschaften nach! Und wenn ihr sie gefunden habt: Prüft genau, ob ihr Euch mit ihnen auch beruflich eine Zukunft vorstellen könnt!
 
Vielleicht habe ich gut reden. Denn schon sehr früh war mir klar, wohin mein Weg gehen sollte. Mit drei Jahren begann ich Geige zu spielen, meine Eltern sind beide Musiker, und schon bald stand mein Traumberuf fest: Ich wollte Konzertmeisterin werden. Ich freue mich, Euch an meiner Faszination und an einigen Stationen meines Weges ein wenig teilhaben zu lassen. Doch viel wichtiger ist mir, Euch ganz unabhängig von meinem eigentlichen Beruf mitzuteilen, dass es letztlich – wie ich glaube – immer einige ganz wenige Dinge sind, die zum Erfolg bei der Suche nach dem für Euch „richtigen“ Studium beitragen: Es geht, wie in der Musik, um das richtige timing, um Konzentration, um Durchhaltevermögen und um die unbedingte Lust, sich für etwas zu begeistern, sich in etwas zu vertiefen und es mit Leben zu erfüllen!
 
Ich hoffe, dass ihr auf dieser Messe viele Anregungen und Inspirationen für Euch findet und drücke Euch die Daumen auf dem Weg zu Eurem Traumberuf.
 
Eure Elena Graf
Geigerin / Konzertmeisterin
Staatsorchester Stuttgart
 

 
Messepate IHK-Ausbildungsmesse Wiesbaden 2017  - Elena Graf - Staatsorchester Stuttgart
Messepate IHK-Ausbildungsmesse Wiesbaden 2017  - Elena Graf - Staatsorchester Stuttgart
 

 
Was war Ihr Traumberuf, als Sie Kind waren? Warum?
Süßigkeitenverkäuferin, weil ich Süßigkeiten liebte – und noch immer liebe! Töpferin. Und, tatsächlich: Konzertmeisterin! Das war nicht ganz zufällig: Meine Eltern sind beide Musiker, wir gingen oft zusammen in Konzerte und mir gefielen da immer am allerbesten die Instrumente, die die meisten und schönsten Melodien spielten – also die Geigen – und die Musiker, die sich beim Spielen am meisten bewegten: die Konzertmeister.
 

Haben Sie Ihren Traumberuf verwirklicht?

Ja, auch wenn die Konzertmeisterin – siehe oben – an dritter Stelle stand! Spätestens im Studium aber war ich mir ganz sicher, dass dies mein Ziel sein würde: in einem Orchester an vorderster Stelle zu sitzen, direkte Ansprechpartnerin des Dirigenten zu sein und die Gruppe der Streichinstrumente zu führen.
 

 
Messepate IHK-Ausbildungsmesse Wiesbaden 2017  - Elena Graf - Staatsorchester Stuttgart
 

 
Was war Ihre erste Erfahrung in Ihrem heutigen Beruf?
Ich hatte zwar schon vor meiner Anstellung im Staatsorchester Stuttgart erste Erfahrungen als Konzertmeisterin in kleineren Orchestern sammeln können. Als ich dann in Stuttgart das Probespiel bestanden hatte, war mein erster Dienst als Konzertmeisterin dann aber doch wie ein Sprung ins kalte Wasser. Wir sind ja vor allem ein Opern-Orchester, und ich hatte zuvor noch nie Oper gespielt. Und dann gleich am allerersten Pult Richard Wagners „Tristan und Isolde“! Das sind über vier Stunden höchste Konzentration und höchste Emotionalität! 
 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?
Zunächst die Vielseitigkeit: Ich habe im Staatsorchester Stuttgart die Gelegenheit, alles zu spielen – Oper, Ballett, Sinfoniekonzerte, Kammerkonzerte, auch als Solistin trete ich hier auf. Und es ist natürlich ein riesiges Glück, dass ich meine Liebe zur Musik zum Beruf machen konnte.
 

 
Messepate IHK-Ausbildungsmesse Wiesbaden 2017  - Elena Graf - Staatsorchester Stuttgart
Messepate IHK-Ausbildungsmesse Wiesbaden 2017  - Elena Graf - Staatsorchester Stuttgart
 

 
Welchen Weg mussten Sie zurücklegen, um Ihren Traumberuf zu verwirklichen?
Meine Eltern haben mich früh gefördert, schon mit drei Jahren begann ich, Geige zu spielen. Seitdem habe ich jeden Tag geübt, nur nicht in den Ferien. Üben – das war und ist noch heute etwas so Natürliches für mich wie Zähneputzen. Mit zwölf Jahren war ich Jungstudentin an der Musikhochschule, habe viel Kammermusik gespielt, mich für Partituren interessiert. Nach der Schule begann ich mein Studium, wenig später wurde ich Konzertmeisterin in Stuttgart.
 

Hatten Sie Zweifel auf dem Weg zu Ihrem Traumberuf?
Nein, ich hatte keine Zweifel, Musikerin zu werden. Aber am Ende des Studiums fragte ich mich schon, ob das wohl klappen wird mit einer Festanstellung in einem Orchester, da die Probespiele dafür sehr hart sind und es viel Konkurrenz gibt.
Messepate IHK-Ausbildungsmesse Wiesbaden 2017  - Elena Graf - Staatsorchester Stuttgart
 

 
Wie sieht ein Arbeitstag aus, an dem Sie zufrieden nach Hause gehen?
Sehr unterschiedlich. Nehmen wir den heutigen Tag als Beispiel: Ich bin früh aufgestanden, um vor der 10-Uhr-Probe noch eine Stunde zu üben. Dann bin ich in die Oper gefahren und habe mich an einer ganz angenehmen Probe mit entspannten Kollegen und einer gute Laune machenden Musik erfreut. Nachher übe ich nochmals zuhause eine Stunde lang an einem Programm, das ich am Wochenende in Weimar als Solistin spielen werde. Und nach Weimar geht nachher die Reise!
 

Gibt es ein anderes Berufsbild, das Sie außerdem interessiert? Wenn ja, welches?
Ich liebe Zahlen! Meine Eltern sind gerade dabei, ein Kulturzentrum aufzubauen. Die ersten Konzerte und Ausstellungen haben bereits stattgefunden. Da gibt es viel an Verwaltungsaufwand und geschäftsführerische Dingen zu erledigen. Einnahmen und Ausgaben gegenrechnen etc. Das mache ich sehr gerne.