IHK Bildungsmesse | Die Leitmesse in Wiesbaden


Die Sicherheit unserer Besucher und Aussteller liegt uns am Herzen...

  • Die mmm message messe & marketing GmbH arbeitet bei allen Veranstaltungen grundsätzlich sehr eng mit den Sicherheitsbehörden zusammen.
  • Jede Veranstaltung wird im Vorfeld auf mögliche Risiken hin bewertet.
  • Die Anforderungen und die Festlegung der notwendigen Maßnahmen sind immer auf den Bedarf der einzelnen Veranstaltungen und auf die aktuelle Situation abgestimmt.
  • Die Abstimmung erfolgt in enger Kooperation mit dem jeweiligen Sicherheitsteam und den Polizeibehörden.
  • Speziell ausgebildete Sicherheitsfachleute sind während der Veranstaltungen vor Ort.
  • Wegen der jüngsten Geschehnisse sind leider zusätzliche Präventions- und Sicherheitsmaßnahmen für Veranstaltungen erforderlich.
    • Das Aufsichtspersonal des Veranstalters oder von ihm beauftragte Dritte sind aus Sicherheitsgründen berechtigt, Taschen, Rucksäcke und ähnliche Behältnisse und Kleidung, wie Mäntel, Jacken und Umhänge auf ihren Inhalt zu überprüfen.
      • Besucher müssen sich somit auf Einlasskontrollen einstellen, die u.U. zu Wartezeiten führen können.
      • Besucher der Messe werden außerdem gebeten, größere Gepäckstücke, Rucksäcke sowie Gegenstände aller Art, die nicht unbedingt erforderlich sind, zu Hause bzw. im Auto zu lassen. Damit sollen die Kontrollen unterstützt und beschleunigt werden.
  • Der Veranstalter behält sich vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechts- oder linksextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechts- oder linksextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
  • Desweiteren behält sich der Veranstalter vor, bei Verletzung von Ver- und Geboten der Hausordnung sowie bei sonstigen erheblichen Störungen und Belästigungen anderer Veranstaltungsteilnehmer, dem oder den Verletzern bzw. Störern ein befristetes oder unbefristetes Hausverbot zu erteilen.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass das Messegelände zur Sicherheit der Besucher und Aussteller Videoüberwacht wird.
 

Bitte beachten Sie unsere Hausordnung.

Wiesbaden 2019
 
 

Den Weg in die Zukunft leichter gestalten - Impulse für die Berufswahl

Am 15. und 16. März 2019 geht die Messe in Wiesnbaden in die nächste Runde und Schülerinnen und Schüler haben wieder die Möglichkeit, sich im direkten Gespräch mit Unternehmen, Hochschulen, Schulen und Institutionen über die beruflichen Möglichkeiten zu informieren. Aber auch Lehrer und Eltern sind herzlich willkommen! Der Eintritt ist gratis aber sicher ist Ihr Besuch nicht umsonst!
 
 
Noch nicht auf der Messe vertreten?
 
 
azubitage goes Mobile
azubi- & studientage goes mobile - Jetzt auch von Unterwegs zum Traumberuf!
Ab sofort steht die mobile Version der azubi- & studientage auf dem Smart-Phone oder dem Tablet zur Verfügung. Auf m.azubitage.de gelangt man in wenigen Schritten zu allen wichtigen Informationen: Öffnungszeiten, wer stellt aus und was wird angeboten, einen Hallenplan zur Orientierung und vieles mehr. Über die Liste der Austeller, kann man direkt einen persönlichen Termin auf der Messe vereinbaren oder sich über weitere Angebote informieren. Des Weiteren findet man eine Vielzahl an Ausbildungs- und Studienplätzen und andere Karrieremöglichkeiten in der eigens entwickelten Jobbörse.
 
 
Messe - Was nun?
Was für den Fußballer das Training ist, ist für den Messebesucher die Vorbereitung...
Tipps zum Messebesuch
Zum Download einfach auf das Bild klicken!

Alle Schüler, die sich jetzt in der Orientierungsphase befinden, sind bei den azubi- & studientagen bestens aufgehoben. Die Veranstaltung schließt die große Lücke zwischen Unternehmen / Hochschulen / Schulen / Institutionen und Schulabgängern bei den Themen angstfreier Erstkontakt, gezielte und flächendeckende Endergebnisse. Wer praxisnahe Antworten auf seine dringenden Fragen bei der Berufswahl sucht, wird bei den azubi & studientagen fündig.
 
 

Fragen?

FAQ | Messebesuch
Freier Eintritt: Talent bemisst sich nicht am Geldbeutel!
  • Der Besuch der Messe ist  traditionell bei uns - im Gegensatz zu anderen Karriere- und Bildungsmessen - wie immer kostenfrei!

Damit het jeder die Chance, die Messe zu besuchen.
Die Messe verfügt über einen Imbiss-Stand, der ein Angebot aus Getränken und Snacks anbietet.
Die Aussteller der Messe finden Sie auf dieser Seite unter dem Menüpunkt "Ausstellerliste" sowie im Messemagazin. Das Messemagazin steht auch als Download auf dieser Seite zur Verfügung.

[Ausstellerliste, Angebote der Aussteller, Hallenplan, Messekompass (messebegleitende Publikation) sowie Vortragsprogramm werden ca. 6 Wochen vor der Veranstaltung freigeschaltet.]
Persönliche Kontakte zu wichtigen Ansprechpartnern sind oft der erste Schritt zum Traumberuf. Auf den azubi- & studientagen bietet sich die Chance:
  • Viele wichtige Ansprechpartner unter einem Dach zu treffen
  • Reisekosten zu sparen
  • Entscheidende Fragen zu stellen
  • Bewerbungen in die richtigen Hände zu geben
  • Für das nächste Vorstellungsgespräch zu üben
  • Einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen

Über das Kontaktformular können VIP-Aussteller direkt kontaktiert werden um einen Termin für ein persönliches Treffen auf der Messe zu vereinbaren. Dazu bitte das Formular vollständig und korrekt ausfüllen. Ein Ansprechpartner des Unternehmens, der Hochschule bzw. der Institution wird daraufhin Kontakt aufnehmen um einen Gesprächstermin zu verbeinbaren.
Ein Messebesuch kann bei der Berufs- und/oder Studienwahl helfen.
  • Auf der Messe kann man direkt mit den Ausstellern in persönlichen Kontakt treten, Informationen über ihre Angebote einholen und sie direkt miteinander vergleichen.
  • Wer bietet was an und welche Möglichkeiten werden angeboten oder welche Voraussetzungen gibt es für eine Ausbildung oder ein Studium?
  • Wo und bei wem können Bewerbungsunterlagen eingereicht werden!
All diese Fragen können direkt beim Ansprechpartner am Stand gestellt werden. Und nicht vergessen: Informationsmaterial mit nach Hause nehmen!
Zuhause besteht bereits die Möglichkeit, unter dem Menüpunkten "Ausstellerliste", Vortragsprogramm" sowie "Hallenplan" vorab eine persönliche Messeplanung zusammenstellen. Auch steht ein Messekompass zur Messe online zur Verfügung! In der Ausstellerliste ist beim jeweiligen Aussteller ein "Webcode" angegeben.  Diesen Webcode einfach auf dieser Internetseite oben rechts unter dem Punkt "Webcode" eingeben, um weitere aktuelle Kontaktdaten und Informationen zum Angebot des jeweiligen Ausstellers zu erhalten.
 
[Ausstellerliste, Angebote der Aussteller, Hallenplan, Messekompass (messebegleitende Publikation) sowie Vortragsprogramm werden ca. 6 Wochen vor der Veranstaltung freigeschaltet.]
 
 
Webcode-Eingabemöglichkeit
Webcode-Eingabemöglichkeit
Viele interessante Unternehmen/Hochschulen/Institutionen sind da und warte darauf, mit motivierten "Bewerbern" in Kontakt zu treten. Aber was zieht man eigentlich zur Messe an? Grundsätzlich sollte man auf ein gepflegtes Äußeres achten...
  • Saubere, ordentliche, gebügelte Kleidung und geputzte (heile) Schuhe, keine abgelaufenen Absätze
  • Schuhe und Gürtel passen farblich zusammen
  • Gepflegte Haare und saubere Hände, Saubere Fingernägel (abgeblätterten Nagellacke)
  • Dezentes Styling bei Haaren und Make-up (dicke Make-Up-Ränder)
  • Sparsamer Umgang mit Parfüm (schwere Düfte) - Nicht zu viel Rasierwasser benutzen
  • Nicht unangenehm riechen (Zigaretten, Alkohol, Knoblauch)
  • Kein auffälliger bzw. zuviel Schmuck (sonst sieht man schnell „behangen“ aus) oder Piercing
  • Kopfbedeckungen bleiben immer im Schrank
Nein! Rauchen ist in der Messehalle nicht erlaubt!
  1. Verboten sind jegliche Waffen und/oder waffenähnliche Gegenstände, Feuerwerkskörper, Drogen, Brandbeschleuniger.
  2. Außer mit medizinisch erforderlichen Rollstühlen ist das Befahren der Hallengänge durch Personen mit Inlinern oder sonstigen Rollschuhen, Skateboards, Tretrollern und anderen fahrbaren Vorrichtungen, Fahrrädern, Elektrorollern oder fahrbaren Tischen grundsätzlich verboten.
  3. Feuerwerkskörper sowie andere pyrotechnische Erzeugnisse dürfen im Gelände nicht abgebrannt werden; der Umgang mit Feuer und offenem Licht ist untersagt.
  4. Das Übernachten im Gelände ist verboten.
  5. Das Mitführen von Tieren ist nur mit Genehmigung des Veranstalters erlaubt; ausgenommen hiervon sind Blindenhunde. Wird die Einwilligung erteilt, so hat derjenige, der ein Tier mit sich führt, dafür zu sorgen, dass Gefahren oder Nachteile für den Veranstalter oder Dritte nicht entstehen. In jedem Fall ist es jedoch untersagt, Tiere frei herumlaufen zu lassen.
  6. Das Betteln und Hausieren im Gelände ist nicht gestattet.
  7. Jede gewerbsmäßige Betätigung im Gelände ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Veranstalters ist verboten, unbeschadet des Rechts, als Aussteller oder Besucher an Veranstaltungen auf dem Gelände teilzunehmen.
Eine Teilnahmebescheinigung erhalten Sie am Informationsstand des Veranstalters im Eingangsbereich der Messe.
Aus Sicherheitsgründen bitten wir um Verständnis, dass nur so viele Personen in der Halle zugelassen werden, wie es die Raumkapazität zulässt.
Wir bieten online Tools und Angebote an, mit denen ein Messebesuch sorgfältig vorbereitet werden kann.
  • Dafür stehen die Daten der Aussteller sowohl Online (Menüpunkt "Ausstellerliste") als auch im Online Messekompass zur Verfügung.
 
[Ausstellerliste, Angebote der Aussteller, Hallenplan, Messekompass (messebegleitende Publikation)sowie Vortragsprogramm werden ca. 6 Wochen vor der Veranstaltung freigeschaltet.]
Selbstverständlich. Der Eintritt ist frei!
Die Aussteller auf der Messe sind an beiden Tagen dieselben. Nur das Vortragsprogramm unterscheidet sich.
Die Messe funktioniert so: Aussteller melden sich bei uns an und buchen einen Stand. Einige Unternehmen und Hochschulen haben in diesem Jahr vielleicht keinen Bedarf an Auszubildenden oder Studenten oder möchten aus finanziellen Gründen nicht teilnehmen. Deswegen finden sich nicht immer alle potentiellen Aussteller auf der Messe.
Wer nicht fragt, bleibt dumm, aber wer auf der Messe mit den falschen Fragen vorprescht, outet sich als Ahnungsloser... Fragen Sie bitte auch nie nach Informationen, die Sie locker auch im Internet oder in anderen Medien (Stichwort "dumme Fragen") hätten vorab recherchieren können... Bereiten Sie sich somit gut vor: es wird seitens des Ausstellers gerne gesehen...

"Dumme Fragen gibt es nicht. Dumm ist nur der, der nicht fragt", besagt eine Redewendung. Die Ergebnisse einer Messe-Umfrage lassen einen jedoch aber daran zweifeln, dass es wirklich keine dummen Fragen gibt...


  • Könnte ich gleich noch persönlich mit Ihnen sprechen?
  • Was macht Ihr Unternehmen genau?
  • Sind Sie verheiratet?
  • Sehen Sie immer so gut aus?
  • Hey was machst du heute
  • Kann ich ein bisschen eher kommen und dafür früher nach Hause gehen?
  • Von wann bis wann geht die Arbeitszeit?
  • Muss ich auch ins Ausland?
  • Darf ich Ihnen mal meine Visitenkarte in die Hand drücken?
  • Geben Sie mir gerade mal Ihre Visitenkarte?
  • Was könnte ich denn in Zukunft bei meinen Bewerbungen nur besser machen?
  • Haben Sie mal was zu schreiben?
  • Darf ich an meinem Geburtstag frei nehmen?
  • Haben Sie Krawattenpflicht?
  • Haben Sie einen Job für mich?
  • Darf meine Mutter mit zum Vorstellungsgespräch?
  • Können Sie meine Mutter lam anrufen?
  • Wann macht Ihr normalerweise Mittagspause?
  • Bekomme ich in der Probezeit Urlaub?
  • Wieviel Urlaubstage gibt es bei Ihnen im Jahr?
  • Wie viel Weihnachtsgeld / Urlaubsgeld gibt es?
  • Bekomme ich einen Firmenwagen?
  • Hatten sie nicht letztens einen Skandal in der Firma?
  • Wie viele Fehltage darf ich in der Berufsschule haben?
  • Wie viel verdient man denn so bei Ihnen?
  • Wann werde ich befördert?
  • Darf ich Sie auf Facebook adden?
  • Wie viele Standorte hat Ihr Unternehmen noch einmal?
  • Erstatten Sie die Fahrtkosten?
  • Wie schnell wird man befördert und wann gibt es eine Gehaltserhöhung?
  • Bekomme ich einen Ausgleich für Überstunden?
  • Wie steht es mit Überstunden?
  • Wie sieht die Urlaubsregelung aus?
  • Wie schnell kann man sich bei Ihnen beruflich verändern oder aufsteigen?
  • Was bezahlen Sie Mitarbeitern in dieser Position?
  • Wie viele Mitarbeiter hat Ihr Unternehmen?
  • Wie alt ist das Unternehmen eigentlich?
  • Wann darf man zum ersten Mal Urlaub nehmen?
  • Muss ich auch Englisch sprechen können?
  • Kann ich alle drei Monate drei Wochen lang frei nehmen, um meine Karriere als Musiker (oder z.B. Sportler oder...) voranzubringen?
  • Haben Sie auch Filialen im Ausland?
  • Ist das Betriebsklima gut?
  • Darf ich jeden Dienstag frei nehmen?
  • Ist mein künftiger Chef nett?
  • Habe ich gute Aufstiegschancen?
  • Wie sind die Frauen (Männer) so, die so bei Ihnen arbeiten?
  • ...

Die Liste lässt sich beliebig erweitern und soll einfach zum Nachdenken ermuntern...
Abfall gehört in der Tonne -Wir sagen DANKE...
Abfall gehört in der Tonne -Wir sagen DANKE...
Nachbericht 2018
Kick-off Zukunftsperspektiven - IHK-Bildungsmesse - azubi- & studientage Wiesbaden 2018
„Offen für die Zukunft – offen für Dich – Dein Start zum Traumjob“

Besucherandrang noch vor dem offiziellen Einlass, reges Treiben, rund 120 Aussteller aus den verschiedensten Bereichen, weit über 250 Ausbildungsberufe – zur ersten Runde der IHK-Bildungsmesse - azubi- & studientage Wiesbaden 2018 im neu eröffneten RheinMain CongressCenter wurden die Erwartungen aller Beteiligten weit übertroffen.
28.05.2018
IHK-Bildungsmesse - azubi- & studientage Wiesbaden 2018
„Offen für die Zukunft – offen für Dich – Dein Start zum Traumjob“

Besucherandrang noch vor dem offiziellen Einlass, reges Treiben, rund 120 Aussteller aus den verschiedensten Bereichen, weit über 250 Ausbildungsberufe – zur ersten Runde der IHK-Bildungsmesse - azubi- & studientage Wiesbaden 2018 im neu eröffneten RheinMain CongressCenter wurden die Erwartungen aller Beteiligten weit übertroffen. Wesentlich mehr Besucher als im Vorjahr, nämlich 8.550 Schüler, Eltern und Lehrer, strömten durch die Gänge und nutzten die Gelegenheit, um mit den ausstellenden Unternehmen, Hochschulen, Universitäten, Kammern und Institutionen in persönlichen Kontakt zu treten.

Kick-off Meeting Zukunft
Das digitale Zeitalter geht mit sehr umfangreichen Veränderungen einher und stellt junge Menschen vor noch nicht dagewesene Herausforderungen bei den ersten Schritten in Richtung Berufsleben und Ausbildung. Die gute Vorbereitung auf den Messebesuch und das persönliche Gespräch sind wichtige Punkte für einen erfolgreichen Start in die berufliche Zukunft. Zahlreiche motivierte und interessierte Messebesucher kamen mit vorbereiteten Bewerbungsmappen und Fragen über Fragen auf dem Spickzettel an die Stände der ausstellenden Unternehmen. „Nur beim persönlichen Gespräch lassen sich Barrieren und Ängste abbauen“, so Frans Louis Isrif, Geschäftsführer der mmm message messe & marketing GmbH. „Die IHK-Bildungsmesse - azubi- & studientage Wiesbaden bietet nicht nur eine zeitgemäße Plattform für die Face-to-Face-Kommunikation, sondern bietet jetzt schon einen detaillierten Einblick in neu entstandene Berufsbilder. Der digitale Wandel verlangt uns allen ein Umdenken ab und stellt uns vor neue Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt“, so Isrif weiter. „Die Besucher konnten spannende Eindrücke sammeln und sich über neue Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven informieren“, merkt Isrif noch abschließend an. Weitere Akzente und Impulse setzte das Rahmenprogramm.
Weitere Akzente und Impulse setzte das Rahmenprogramm. Besonders die Impuls-Workshops der IHK Wiesbaden waren sehr stark besucht und boten einen spannenden Blick in die Zukunft und einen Anreiz, mutig und zielgerichtet den individuellen Weg zum Traumberuf zu finden und zu gehen.

Große Aufmerksamkeit genoss auch „Pepper“, der humanoide Roboter des Herstellers Softbank Robotics. Ein Vorbote der neuen Zeit und der ungeahnt vielfältigen neuen Möglichkeiten, die der digitale Wandel mit sich bringt. "Das Megathema Digitalisierung ist längst in den Berufen angekommen und manifestiert sich in Zusatzqualifikationen und vernetzter Ausbildung. Dass die Jugendlichen diesen Wandel der Arbeitswelt spannend finden und mitgestalten wollen, hat uns auch das große Interesse an 'Pepper' und an unserem Stand gezeigt", Christine Lutz, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung bei der IHK Wiesbaden. Auch die Referentin für Aus- Fort- und Weiterbildung der EVIM Gemeinnützige Altenhilfe GmbH äußerte sich zur erfolgreichen Veranstaltung „Die Ausbildungsmesse im neuen RMCC ist ein attraktiver Hotspot, um berufliche Perspektiven zu finden. Unser Messekonzept ist hier voll und ganz aufgegangen, denn wir konnten bereits jetzt unsere Zielgruppe für die generalistische Pflegeausbildung ab 2020 begeistern! Die Messe ist auch eine super Möglichkeit, Netzwerke zu vertiefen. Im nächsten Jahr sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei!“

Die nächste IHK-Bildungsmesse - azubi- & studientage Wiesbaden findet am 15. März und 16. März 2019 im RMCC statt. [md/dc]
 

Ansprechpartner:

IHK Wiesbaden
Melanie Dietz
mmm message messe & marketing GmbH
Donate Conte
Pressesprecherin, Leiterin Kommunikation
Geschäftsbereich Standort und Kommunikation
Leitung PR und Marketing
Tel 0611 1500-162
Fax 0611 1500-7162
m.dietz@wiesbaden.ihk.de
Tel 06221 71404 44
Fax 06221 71404 50
E-Mail

Bildquelle: Paul Müller/IHK Wiesbaden
Bildquelle: Paul Müller/IHK Wiesbaden

Eine Initiative der...

IHK Wiesbaden
 

 
 

 
1994 - 2018: Fast 25 Jahre Erfahrung im Bildungsmarketing

Mit fast 25 Jahren Erfahrung im Schul-, Bildungs- sowie Karrieremarketing gehört die mmm message messe & marketing GmbH zu den führenden Veranstaltern von Bildungs- und Karrieremessen in Deutschland. Die azubi- & studientage,  sind bundesweit in acht Bundesländern vertreten und bieten eine Plattform für die berufliche Orientierung. Namhafte Unternehmen, Hochschulen, Berufsschulen, Kammern und Anbieter von Sprachreisen treffen dort auf qualifizierte Interessenten für ihre Nachwuchsgewinnung. Im vergangenen Jahr vertrauten knapp 100.000 Besucher und über 900 Aussteller der message messe & marketing GmbH.

Impressionen
Ab dem 25. Mai 2018 ist die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union anzuwenden und somit auch in Deutschland! Damit wird die ohnehin schon oftmals mühsame Arbeit des Einholens von Foto-Einwilligungen auch für uns als Messeveranstalter nunmehr zusätzlich durch zahlreiche Hürden, die dem berechtigten Schutz des Persönlichkeitsrechts auf informationelle Selbstbestimmung des “Betroffenen” dienen, erschwert.

  • Angesichts des Bußgeldrahmens der DS-GVO sowie der möglichen Ansprüche Betroffener haben wir uns entschlossen keine Bilder der Veranstaltungen mehr zu Publizieren. Leider...
 

 
 

 
 
 

Impressionen: Diese Seite steht gemäß EU-Datenschutzgrundverordnung – DS-GVO – nicht mehr zur Verfügung!

Klartext: Ein Text sagt mehr als tausend Bilder
IHK Wiesbaden
 
 
IHK-Wiesbaden
"Es hat sich erneut gezeigt, dass die Ausbildungsmesse ein unersetzliches Format für die Berufsorientierung ist. Die Jugendlichen und ihre Eltern nutzten die Gelegenheit zur Information sehr intensiv, die Aussteller berichten uns von vielen sehr guten Gesprächen an den Messeständen. In diesem Jahr fiel auch die hohe Zahl der Geflüchteten auf, die sich vor Ort ein Bild von möglichen Ausbildungsberufen gemacht haben. Wir setzen weiter auf dieses Format und freuen uns auf die nächste IHK-Ausbildungsmesse am 25. und 26. Mai 2018, dann im neuen RheinMain CongressCenter Wiesbaden."
Christine Lutz, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung
 
 
Moin, hier schreibt Tony | Tony´s Blog!

Den Kopf auf die Tischplatte legen, sich im Schreibtischstuhl zurücklehnen und einfach mal kurz die Augen schließen - das empfehlen Schlafexperten. Und Studien belegen es: Wer für zehn bis dreißig Minuten „Siesta" macht, erhöht seine Leistungsfähigkeit, steigert die Motivation und beugt Stress vor.

Einfach mal ein kurzes Schläfchen machen, davon solltet Ihr nicht träumen, sondern es tun. Ob an der Uni, in der Mittagspause oder beim Büffeln am heimischen Schreibtisch. Denn das sogenannte „Powernapping" steigert nachgewiesenermaßen die Leistungsfähigkeit für mehrere Stunden. Wichtig ist, dass Ihr wirklich nur zehn bis dreißig Minuten wegnickt, da danach die Tiefschlafphase beginnt und Euer Kreislauf runterfährt - und das macht nach dem Aufwachen erst mal ein wenig schlapp. Also, für maximal eine halbe Stunde ein Schläfchen machen und danach fit für alle Aufgaben sein.
lg Tony

...
25.09.2018

Den Kopf auf die Tischplatte legen, sich im Schreibtischstuhl zurücklehnen und einfach mal kurz die Augen schließen - das empfehlen Schlafexperten. Und Studien belegen es: Wer für zehn bis dreißig Minuten „Siesta" macht, erhöht seine Leistungsfähigkeit, steigert die Motivation und beugt Stress vor.

Einfach mal ein kurzes Schläfchen machen, davon solltet Ihr nicht träumen, sondern es tun. Ob an der Uni, in der Mittagspause oder beim Büffeln am heimischen Schreibtisch. Denn das sogenannte „Powernapping" steigert nachgewiesenermaßen die Leistungsfähigkeit für mehrere Stunden. Wichtig ist, dass Ihr wirklich nur zehn bis dreißig Minuten wegnickt, da danach die Tiefschlafphase beginnt und Euer Kreislauf runterfährt - und das macht nach dem Aufwachen erst mal ein wenig schlapp. Also, für maximal eine halbe Stunde ein Schläfchen machen und danach fit für alle Aufgaben sein.
lg Tony

Ich bin schon ein paar Mal geflogen. Nicht weit. Nur nach Ibiza, Teneriffa, Mallorca und Gran Canaria. Aber das Fliegen gefiel mir. Ich möchte die Atmosphäre am Flughafen. Dieses geschäftige Treiben und die Luft, die durch die vielen Urlauber vor Freude zu vibrieren scheint. Man wurde in den Flieger manövriert und die netten Damen und Herren der Fluggesellschaft erklärten einem freundlich lächelnd, wie man im Falle eines nahenden Todes lebend aus dem Schlamassel hinauskommt. Ich mochte den Beruf als Steward bzw. Stewardess. Man bekommt etwas von der Welt zu sehen, man knüpft ständig neue Kontakte. Es gleicht kein Tag dem anderen und man trägt Verantwortung. Das Leben muss einem doch wie ein Abenteuer erscheinen.
Also machte ich mich schlau, wie man eigentlich zu einem Steward bzw. zu einer Stewardess wird und stieß auf folgende Informationen:
Zum einen heißt es gar nicht mehr Steward bzw. Stewardess, sondern Flugbegleiter. Man wird also zum Flugbegleiter, wenn man eine Reihe von Lehrgängen absolviert. Dies geschieht alles innerhalb von Wochen oder Monaten – das ist von Airline zu Airline unterschiedlich – und wird weder vergütet noch als Ausbildung staatlich anerkannt.Die Lehrgänge haben Theorie – und Praxisphasen und entsprechend wird einem dort beigebracht, wie man sich am besten auf die verschiedensten Situationen vorbereitet, die einem während des Alltags entgegen kommen.
Am Ende der erfolgreichen Lehrgänge erhält man dann ein Zertifikat.

Zu den Aufgaben eines Flugbegleiters gehört die Vorbereitung der Kabine (Ordnung schaffen + Mahlzeiten überprüfen), die Begrüßung der Fluggäste und entsprechend Hilfestellungen geben, wenn es um das Verstauen des Gebäcks geht sowie die Sicherheitsansage (die man übrigens gestalten kann, wie man will) durchgeben und während des Fluges den Service bereitzustellen.
Man sollte bereits ein Verständnis für ein gepflegtes Äußeres besitzen und keinen Groll gegen Arbeitskleidung hegen. Zudem benötigt man einen mittleren Bildungsabschluss und ein Mindestalter von 18 Jahren, wobei man zu diesem Zeitpunkt mindestens 1,60m und höchstens 1,95m groß sein und „normal“ proportioniert sein sollte. Es ist ein Muss die englische Sprache zu beherrschen und wenn möglich auch noch mit der französischen und spanischen vertraut zu sein. Ebenso ist es unabdingbar einen gültigen Reisepass aus naheliegenden Gründen sein Eigen zu nennen. Als Soft Skills sind eine gut ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, ein souveränes Auftreten sowie einen Hang zur Ruhe empfehlenswert.

Als Abenteurer ist man hier wirklich gut aufgehoben und wem das noch nicht gereicht hat, den überzeuge ich einmal auf eine andere Weise: Man erhält als Flugbegleiter auch noch Vergünstigungen und einen schnelleren Zugriff zu gewissen internen Dienstleistungen.
lg Tony

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18.09.2018

Ich bin schon ein paar Mal geflogen. Nicht weit. Nur nach Ibiza, Teneriffa, Mallorca und Gran Canaria. Aber das Fliegen gefiel mir. Ich möchte die Atmosphäre am Flughafen. Dieses geschäftige Treiben und die Luft, die durch die vielen Urlauber vor Freude zu vibrieren scheint. Man wurde in den Flieger manövriert und die netten Damen und Herren der Fluggesellschaft erklärten einem freundlich lächelnd, wie man im Falle eines nahenden Todes lebend aus dem Schlamassel hinauskommt. Ich mochte den Beruf als Steward bzw. Stewardess. Man bekommt etwas von der Welt zu sehen, man knüpft ständig neue Kontakte. Es gleicht kein Tag dem anderen und man trägt Verantwortung. Das Leben muss einem doch wie ein Abenteuer erscheinen.
Also machte ich mich schlau, wie man eigentlich zu einem Steward bzw. zu einer Stewardess wird und stieß auf folgende Informationen:
Zum einen heißt es gar nicht mehr Steward bzw. Stewardess, sondern Flugbegleiter. Man wird also zum Flugbegleiter, wenn man eine Reihe von Lehrgängen absolviert. Dies geschieht alles innerhalb von Wochen oder Monaten – das ist von Airline zu Airline unterschiedlich – und wird weder vergütet noch als Ausbildung staatlich anerkannt.Die Lehrgänge haben Theorie – und Praxisphasen und entsprechend wird einem dort beigebracht, wie man sich am besten auf die verschiedensten Situationen vorbereitet, die einem während des Alltags entgegen kommen.
Am Ende der erfolgreichen Lehrgänge erhält man dann ein Zertifikat.

Zu den Aufgaben eines Flugbegleiters gehört die Vorbereitung der Kabine (Ordnung schaffen + Mahlzeiten überprüfen), die Begrüßung der Fluggäste und entsprechend Hilfestellungen geben, wenn es um das Verstauen des Gebäcks geht sowie die Sicherheitsansage (die man übrigens gestalten kann, wie man will) durchgeben und während des Fluges den Service bereitzustellen.
Man sollte bereits ein Verständnis für ein gepflegtes Äußeres besitzen und keinen Groll gegen Arbeitskleidung hegen. Zudem benötigt man einen mittleren Bildungsabschluss und ein Mindestalter von 18 Jahren, wobei man zu diesem Zeitpunkt mindestens 1,60m und höchstens 1,95m groß sein und „normal“ proportioniert sein sollte. Es ist ein Muss die englische Sprache zu beherrschen und wenn möglich auch noch mit der französischen und spanischen vertraut zu sein. Ebenso ist es unabdingbar einen gültigen Reisepass aus naheliegenden Gründen sein Eigen zu nennen. Als Soft Skills sind eine gut ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, ein souveränes Auftreten sowie einen Hang zur Ruhe empfehlenswert.

Als Abenteurer ist man hier wirklich gut aufgehoben und wem das noch nicht gereicht hat, den überzeuge ich einmal auf eine andere Weise: Man erhält als Flugbegleiter auch noch Vergünstigungen und einen schnelleren Zugriff zu gewissen internen Dienstleistungen.
lg Tony

Stress ist ein oft genutztes Wort von faulen Menschen. Aber ich bin nicht faul. Was ich allerdings bin, ist gestresst. Ich weiß beim besten Willen nicht wohin mit mir, was mich auch nicht gerade effizient arbeiten lässt.
11.09.2018
Stress ist ein oft genutztes Wort von faulen Menschen. Aber ich bin nicht faul. Was ich allerdings bin, ist gestresst.

Ich weiß beim besten Willen nicht wohin mit mir, was mich auch nicht gerade effizient arbeiten lässt. Ich muss zur Schule, ich muss Hausaufgaben machen, ich muss für die Abschlussprüfungen lernen, ich muss arbeiten, ich muss zu Vorstellungsgesprächen und hin und wieder muss ich auch mal ein oder zwei Stündchen schlafen. Muss, muss, muss… All diese Dinge muss ich zwangsläufig machen.
Ich muss zur Schule und lernen, um in den Abschlussprüfungen gut abzuschneiden. Ich muss arbeiten, weil ich mein altersschwaches Auto finanzieren muss, mit dem ich pro Woche schlappe 500km fahre und schlafen (nur hin und wieder, wenn die Sicht anfängt zu verschwimmen) ist ganz vorteilhaft, wenn man den Tag durchstehen möchte. Ich kann mich nicht erinnern, wann meine To-Do-Liste zuletzt leer war.

Also eine Bitte an die Menschen, die plötzlich einen junge Menschen mit tiefen Augenringen und verklärten Blick während eines Vorstellungsgesprächs vor sich sitzen haben – seit nett. Sie haben momentan einfach nur Stress.
lg Tony
Gestern Abend sah ich in den Nachrichten, dass der DGB – Ausbildungsreport für das Jahr 2018 veröffentlicht wurde und ich dachte mir: „Ja, das ist etwas hilfreiches! Darüber sollten meine Leser informiert werden.“ Also kläre ich euch ein bisschen auf und erzähle euch, was dort drin steht.
04.09.2018
Gestern Abend sah ich in den Nachrichten, dass der DGB – Ausbildungsreport für das Jahr 2018 veröffentlicht wurde und ich dachte mir: „Ja, das ist etwas hilfreiches! Darüber sollten meine Leser informiert werden.“ Also kläre ich euch ein bisschen auf und erzähle euch, was dort drin steht. Ich möchte jedoch dazu sagen, dass ich mich an den Report halte und nichts gewollt positiv oder negativ darstelle.  Kurze Begriffserläuterung: Der DGB – Ausbildungsreport ist eine aktuelle Darstellung der Ausbildungsqualitäten. DGB steht für Deutscher Gewerkschaftsbund.
 
Dieses Jahr sind 531.426 Auszubildende in ihre Arbeit eingestiegen und 501.878 junge Menschen gaben sich an einer Ausbildung interessiert. Das stellt bekanntlich ein Problem dar. Zirca 24.000 Menschen blieben ohne eine Zusage zurück, bei den Firmen waren es 49.000 unbesetzte Stellen auf der anderen Seite. Dagegen soll mithilfe einer Erhöhung der Mindestvergütung angegangen werden. DGB –Vizepräsidentin Elke Hannack fordert diese Erhöhung zu jedem Ausbildungsjahr. So soll im ersten Jahr mindestens 635€ monatlich, im zweiten 696€, im dritten 768€ und gegebenenfalls im vierten Jahr 796€ monatlich gezahlt werden. "Dreh- und Angelpunkt für eine moderne Berufsbildung sind gute und engagierte Ausbilderinnen und Ausbilder in den Betrieben", sagt sie.
 
Denn der Wille ist da!
Nur jeder Vierte Auszubildende (12 bis 13%) brach die Ausbildung ab und von denen erhielt die Hälfte in näherer Zukunft schon wieder einen neuen Arbeitsplatz.
 
Doch:

Mehr als ein Drittel – umgerechnet 36,3% - klagen über Überstunden, jedoch erhalten nur 13% Lohn für diese Arbeit.Dabei ist es vom Gesetzgeber her zwingend erforderlich, dass Arbeitgeber ihren Auszubildenden eine Gegenleistung in Form von Geldabgaben oder einem zeitlichen Ausgleich entgegenbringen. Zudem wird von mehr als der Hälfte – nämlich 54,4% - gefordert, dass sie auch außerhalb der Arbeitszeiten erreichbar sind.
 
Aber es wird allgemein wenig geklagt. Die Zahlen für dieses Jahr sprechen für sich. 70,2% sind zufrieden und obwohl dies der niedrigste Wert seit 13 Jahren ist, bewegt sich die Zahl in einem angenehmen Bereich. Ganze 22% sind außerdem teilweise zufrieden und lediglich 6% sind unzufrieden.
lg Tony
Mehr Blog? Hier geht es weiter...
eit einem Monat nun sind die neuen Auszubildenden in ihren Berufen tätig. Bald sind auch wieder die frischen und motivierten (*hust*) Studenten wieder am Start. Höchste Zeit also, um sich bewusst zu werden, dass das Lernen während der Abiphase nicht dem Lernen für die Zukunft gleichkommt. Während der Abiphase lernt man im bekannten Bulimie – Stil.
28.08.2018
Seit einem Monat nun sind die neuen Auszubildenden in ihren Berufen tätig. Bald sind auch wieder die frischen und motivierten (*hust*) Studenten wieder am Start. Höchste Zeit also, um sich bewusst zu werden, dass das Lernen während der Abiphase nicht dem Lernen für die Zukunft gleichkommt. Während der Abiphase lernt man im bekannten Bulimie – Stil. Alle verfügbaren Informationenwerden in den Schädel gehämmert, während der Klausur ausgekotzt und apathisch lächelnd marschiert man mit für immer leerem Kopf aus dem Prüfungsraum heraus. Nun jedoch funktioniert das nicht mehr. Wenn man in der Ausbildung steckt oder in einem Studium, erhält man Informationen, die den zukünftigen Berufsweg gestalten. Denn nur wer gut ist, in dem was er tut, wird erfolgreich sein. Alles wieder zu vergessen, sobald die Zwischenprüfungen herum sind, ist keine Option mehr.

Aber wie schafft man es, dass die Fülle an neu erworbenem Wissen langfristig im Gehirn abgespeichert wird und man es auch in der Praxis anwenden kann? Dazu möchte ich euch die Freynman – Methodik vorstellen. Richard Freynman war ein amerikanischer Physiker, der von 1918 bis 1988 lebte. Er ist eine Berühmtheit in der Sparte und erhielt sogar den Nobelpreis. Er weiß also wovon er redet, wenn er sich unendlich viel Stoff in den Schädel stopfen muss. Daher trug er immer ein kleines Notizbuch mit sich herum, in dem er alle neu erworbenen Informationen sammelte und nach und nach die Wissenslücken füllte, die er während seiner Arbeit vorfand. Er etablierte so die Methode, einem bestimmten Thema Zeit und Raum zu geben.

Es funktioniert nämlich folgendermaßen:
Ihr nehmt euch ein weißes Blatt Papier und schreibt das Thema oder den Oberbegriff, mit dem ihr arbeiten wollt, oben auf die Seite. Darunter fertigt ihr eine Erklärung des Themas bzw. Begriffes an, wie ihr sie einem unwissenden Dritten vorstellen würdet. Schreibt in ganzen Sätzen, lasst Fachvokabular weg und ergänzt eure Ausführung durch Grafiken. Ihr werdet merken, wo eure Wissenslücken liegen und solltet diese sofort füllen. Recherchiert im Internet oder lest es in einem Buch nach. Was auch immer ihr auswählt, übersetzt es in eine verständliche Sprache. Durch das augenblickliche Füllen der Lücken behaltet ihr die Informationen schneller, als wenn ihr alles auf einem Haufen nachseht. Im nächsten Schritt kümmert ihr euch um das Fachvokabular. Geht genauso wie mit dem Thema um, erklärt es auf die simpelste Weise und fügt es in euren Text ein. Zum Schluss kontrolliert eure Notizen noch einmal, perfektioniert sie und stellt sie, wenn möglich, einem anderen Menschen vor. Wenn jemand ohne Vorkenntnisse das Thema versteht, werdet ihr es auch verstehen. Übrigens solltet ihr niemals mehr als 60 Minuten am Stück lernen. Dann geht euch die Konzentration flöten. Macht nach diesen 60 Minuten eine 5 minütige Pause, in der ich euch entspannt zurücklehnt und vielleicht ein paar Seiten in einem Buch oder einer Zeitschrift lest.

Schaut aber kein fern, denn es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die mehrschichtige Menge an Input das frisch Erlernte aus dem Gedächtnis verdrängt. Ebenso ist das Handy während der Lern- und Ruhephase tabu. Aber das sollte wirklich euer kleinstes Problem sein, denn was bringt es euch, denn 400sten Emoji an euren besten Freund oder eurer besten Freundin zu schicken, wenn ihr euch beide gegenseitig vom Lernen abhaltet und schlussendlich durch die Klausur fliegt?! Probiert es aus, werft mit Glitzerfarben um euch und sortiert die Textmarker farblich. Es wird sich lohnen. ;-)
lg Tony
Es heißt ja, man soll sich rar machen, um interessanter zu wirken. Aber beim Vorstellungsgespräch bzw. nach einem Vorstellungsgespräch ist es nicht ganz so optimal einen auf unnahbar zu machen.
21.08.2018
Es heißt ja, man soll sich rar machen, um interessanter zu wirken. Aber beim Vorstellungsgespräch bzw. nach einem Vorstellungsgespräch ist es nicht ganz so optimal einen auf unnahbar zu machen. Ich war bei einem Vorstellungsgespräch und es lief echt gut. Der Mann fragte, ob ich meinen Abschluss schaffe, ich bejahte und er sagte, ich solle mich nach meinem Abschluss melden.

Das ist noch eine Weile hin, muss man dazu sagen. Kleiner Tipp, Herr *******, ich wüsste ganz gerne jetzt schon, was in weniger als einem halben Jahr aus mir wird. Aber gut, ich bin ja nett. Also schwieg ich und ging freundlich lächelnd wieder. Nicht zu empfehlen!!! Wenn Fragen da sind – fragen! Ich bereute es, sobald ich im Auto saß, aber wieder rein gehen, war mir zu peinlich. Also ab nach Hause und Kopfkino einschalten. Drei Wochen später wurde ich nervös. Alle erzählen von ihren Jobs, planen den Urlaub und ich hänge immer noch in den Seilen. Also habe ich mich doch schon früher gemeldet. Kann ja nicht schaden. Hoffen wir, dass ich Recht behalte…. lg Tony
Es herrscht wieder Unordnung in Deutschland. Menschen wandern ein, Menschen wandern aus. Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt, Schüler ohne Ausbildung. Die Diskussion um ausländische Bürger, die in ihrem Heimatland einen Beruf erlernt oder einen akademischen Grad erreicht haben und hier diesen Beruf ausüben möchten, ist momentan eines der zentralen Themen unserer Politik.
14.08.2018
Es herrscht wieder Unordnung in Deutschland. Menschen wandern ein, Menschen wandern aus. Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt, Schüler ohne Ausbildung. Die Diskussion um ausländische Bürger, die in ihrem Heimatland einen Beruf erlernt oder einen akademischen Grad erreicht haben und hier diesen Beruf ausüben möchten, ist momentan eines der zentralen Themen unserer Politik.

Arbeitsminister Hubertus Heil will nun mithilfe eines Einwanderungsgesetzes Berufsqualifikationen effektiver integrieren. Hier möchte ich einmal versuchen auf Vier Eckpunkte der Anerkennung und Integration rund um ausländische Mitarbeiter und deren Berufseinstieg in unserem Arbeitsmarkt zu beantworten.

Werden im Ausland erbrachte Leistungen in Ausbildung und Studium hier in Deutschland akzeptiert?
In jedem Land herrschen andere Schwerpunkte in der Bildung. Daher ist eine pauschale Aussage nur verschwommen möglich. Wie was in welchem Land gehandhabt wird, ist durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen der Kultusministerkonferenz festgelegt. Dort kann man sich entsprechend zielgenau informieren. Zuerst einmal ist die richtige „Anlaufstelle“ zur Anerkennung des Abschlusses jedoch das Internetportal Anerkennung in Deutschland.

Kann man auch im öffentlichen Dienst arbeiten, wenn man keinen deutschen Pass hat?

Natürlich! Denn der öffentliche Dienst lebt von verschiedenen Ansichtsweisen und Vielfalt. In manchen Fällen kann der Aufenthaltstitel schon über die Erwerbsfähigkeit entscheiden. Beispiele sind hierbei die Aufenthaltserlaubnis für türkische Staatsangehörige nach § 4 Absatz 5 des Aufenthaltsgesetzes oder die Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 1 und Absatz 2 im Aufenthaltsgesetz, für Personen, die als Asylberechtigte anerkannt worden sind.

Hat man als Migrant überhaupt eine Chance auf dem Ausbildungsmarkt?
Ohne Frage – ja! Denn viele Unternehmen wissen um die Gefahr am Ende der Bewerbungsfrist ohne Auszubildende dazustehen und sind froh über die neuen Mitarbeiter. Viele junge Menschen nehmen heutzutage ein Studium auf, doch gerade die Zuwanderung ermöglicht es dem ein oder anderem Betrieb, das „Loch“, das sich dadurch in unserem Arbeitsmarkt aufgetan hat, zu schließen.

Wie sieht der Gesetzentwurf des Einwanderungsgesetzes aus und inwieweit beeinflusst es die Anerkennung?
Nach der Ankunft in Deutschland soll den Menschen ein halben Jahr gegeben sein, ihre ausländisch erworbenen Abschlüsse hier in Deutschland anerkennen zu lassen und entsprechenden Beruf zu erlangen.

Voraussetzung ist allerdings, dass die Sprache im Ausland erworben werden muss. Es muss keine weitere Prüfung abgelegt oder ersetzt werden, sofern alles regelkonform anerkannt ist.
lg Tony
Warum nicht? Einfach mal ein anderes Land kennenlernen. Keine schlechte Idee. Natürlich sollte der Betrieb, bei dem man seine Ausbildung absolviert, auch seine Zustimmung zusichern, wenn dieser es nicht schon von sich aus anbietet (Eigeninitiative kommt trotzdem immer gut an).
07.08.2018
Warum nicht? Einfach mal ein anderes Land kennenlernen. Keine schlechte Idee. Natürlich sollte der Betrieb, bei dem man seine Ausbildung absolviert, auch seine Zustimmung zusichern, wenn dieser es nicht schon von sich aus anbietet (Eigeninitiative kommt trotzdem immer gut an). Steht dann die Frage nach der Dauer im Raum, möchte man – klar – am liebsten so lange wie möglich bleiben. Das Berufsbildungsgesetz legt dazu unterstützend fest, dass maximal ein Viertel der Ausbildung im Ausland verbracht werden kann. In der Praxis wird zwar meistens so verfahren, dass 1 bis 2 Monate im Ausland verbracht werden, aber auch hier steht es jedem Betrieb frei, mit dem Lehrling eine individuelle Aufenthaltsdauer zu vereinbaren.

Was den vertraglichen Papierkrieg angeht, wenn der Aufenthalt in einem anderen Land nicht im Ausbildungsvertrag von vorneherein vereinbart ist, kann dies nachgeholt werden. Das muss dann allerdings mit der zuständigen IHK abgesprochen werden. Das heißt einfach, die Menschen von der IHK müssen Bescheid wissen. Schließlich muss die Ausbildung fortgesetzt werden – auch im Ausland. Übrigens, man kann das schnell vergessen, aber man sollte schon (wenigstens ein bisschen) der Sprache des jeweiligen Landes mächtig zu sein. Hilft! Da man in der handwerklichen Branche ein Sprachniveau von A2 nach dem GER (Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen) und in der kaufmännischen Branche ein Sprachniveau von B1 benötigt, muss man sich in den meisten Fällen keine Sorgen machen. Dieses Sprachniveau lernt man in der Schule. Außerdem, während der Praxisphase lernt man ohnehin unbewusst die Sprache. Also sollte ein möglicher kleiner Makel in der sprachlichen Qualität jetzt nicht der ausschlaggebende Punkt darstellen.
lg Tony
Wir nähern uns dem 01. August 2018 und damit dem ersten Arbeitstag in der Ausbildung. Von den bundesweit 330 Ausbildungsberufen gibt es für jede einzelne Interessenspate etwas, worin man sich spezialisieren kann. Sozial, medizinisch, handwerklich oder technisch?
31.07.2018
Wir nähern uns dem 01. August 2018 und damit dem ersten Arbeitstag in der Ausbildung. Von den bundesweit 330 Ausbildungsberufen gibt es für jede einzelne Interessenspate etwas, worin man sich spezialisieren kann. Sozial, medizinisch, handwerklich oder technisch? Die Auswahl ist riesig. Obwohl nicht wenige Unternehmen trotz Stellenanzeigen und Co. unbesetzte Ausbildungsplätze vorzuzeigen haben, lässt sich wieder eine Tendenz zur Ausbildung hin erkennen. Letztes Jahr – also 2017 – begannen 514.900 junge Menschen eine Ausbildung und das sind 1% mehr als im Jahr davor. Klingt nicht viel, doch es bedeutet, dass ein Plus von 4.900 unterzeichneten Verträgen zu vermerken ist. Auch wenn 48.000 freie Ausbildungsplätze unbesetzt blieben. Wahnsinn, oder?

Die Website ausbildungsstellen.de hat eine Liste der von Januar bis Juni 2018 meist gesuchten Ausbildungen erstellt. Es lassen sich die Klassiker erkennen und erfreulicherweise ist auch eine bunte Mischung der Branchen vorhanden.
Aber seht es euch selbst an:
  1. Kaufmann/-frau für Büromanagement
  2. Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  3. Verkäufer/-in
  4. Kraftfahrzeugmechatroniker
  5. Industriekaufmann/-frau
  6. Medizinischer Fachangestellter
  7. Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel
  8.  Elektroniker
  9. Fachinformatiker
  10. Zahnmedizinischer Fachangestellter

Die Mischung der Branche erfreut mich persönlich deshalb so sehr, weil nun die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass welche der 600.000 Jugendlichen, die sich durchschnittlich bei der Bundesagentur für Arbeit melden, um eine Lehrstelle zu erhalten, eine Möglichkeit sehen, ihren Traumberuf zu finden. Jeder kann hier seine Verwirklichung finden. Um die Motivation für diejenigen zu stärken, die meinen, sie werden immer abgelehnt und finden ohnehin keinen Job. Hier die Zahlen aus dem Dezember 2017 über die abgeschlossenen Verträge eines Ausbildungsplatzes (Quelle: pressebox.de) :
Kaufmann für Büromanagement: 28.500
  1. Kaufmann im Einzelhandel: 24.400
  2. Verkäufer: 22.600
  3. Kraftfahrzeugmechatroniker: 22.200
  4. Industriekaufmann: 17.800
  5. Medizinischer Fachangestellter: 16.200
  6. Kaufmann im Groß- und Außenhandel: 14.300
  7. Elektroniker: 13.900
  8. Fachinformatiker: 13.000
  9. Zahnmedizinischer Fachangestellter: 12.800
lg Tony
Teil 2 meiner Weltverbesserungs-Kampagne
Das es reiner Schmu ist, einen Unterschiede zwischen Menschen mit weit in die deutsche Vergangenheit reichende Stammbäume und Menschen, deren Eltern zugezogen sind oder die selbst zugezogen sind, zu schaffen, habe ich hoffentlich klar gestellt. Jeder hat die gleichen Voraussetzungen:
24.07.2018
Teil 2 meiner Weltverbesserungs-Kampagne
Das es reiner Schmu ist, einen Unterschiede zwischen Menschen mit weit in die deutsche Vergangenheit reichende Stammbäume und Menschen, deren Eltern zugezogen sind oder die selbst zugezogen sind, zu schaffen, habe ich hoffentlich klar gestellt. Jeder hat die gleichen Voraussetzungen:
  • Man braucht einen Schulabschluss, um einen guten Job zu ergattern.
  • Man sollte Praktika absolviert haben, um einen Einblick die Branchen zu erhaschen.
  • Man muss Bewerbungen versenden, die das Interesse beim Arbeitgeber wecken.
  • Man muss sich im Vorstellungsgespräche verkaufen können.
  • Man sollte sich im Probetag nicht ganz unnütz anstellen.
  • Man erhält den Job und sollte ihn möglichst lange halten.

Das war es. Immer das gleiche Spiel. Heutzutage ist es sogar noch einfacher, denn viele Unternehmen suchen ja verzweifelt nach Auszubildende, die sie durch die hohe Zahl der Studierenden schlichtweg nicht finden können.

Gut, das Problem ist oftmals, dass im Ausland erworbene Abschlüsse nicht die gleiche Wertigkeit besitzen, wie die deutschen oder erst gar nicht anerkannt werden. Dafür gibt es jedoch zuständige Stellen, die man mithilfe des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge kontaktieren kann. Deutschland als Exportland besitzt Möglichkeiten, die manche andere Länder einfach nicht haben, sodass damit Berufe einhergehen, die womöglich eine Seltenheit sind. Man denke da an die Maschinenindustrie. Da ist es nur natürlich, dass es für den ein oder anderen etwas Neues darstellt. Jedoch können sich Leidenschaften entwickeln und das sollte immer berücksichtigt werden.

Wie ich es bereits zu Anfang meiner Beiträge gesagt hatte, ich bin nicht vom Fach. Aber aus meiner unwissenden Ansicht heraus, die sich auf Erfahrungen und Recherchen stützt, bin ich mir sicher, dass das Ausbildungsloch, dass die Studierenden hinterlassen, ausgefüllt werden kann. Eine Kategorisierung der Menschen macht keinen Sinn. Weder in den Medien, noch in der Praxis. Nur, weil es unterschiedliche Berufsbezeichnungen gibt, heißt das nicht, dass es unterschiedliche Vorgehensweisen zu überbrücken gilt. Augen aufmachen und die angebotenen helfenden Hände entgegennehmen. Mehr verlangt doch keiner.
lg Tony
Ich probiere mich einmal an einem Zweiteiler. Aus gegebenen Anlass begebe ich mich auf das Themengebiet der Zuwanderung und ihrem Einfluss im Studium- und Berufsleben. Dieser Teil – Teil 1 folglich – befasst sich mit der Migration im Studium. Teil 2 mit der Migration im Job.
17.07.2018
Ich probiere mich einmal an einem Zweiteiler. Aus gegebenen Anlass begebe ich mich auf das Themengebiet der Zuwanderung und ihrem Einfluss im Studium- und Berufsleben. Dieser Teil – Teil 1 folglich – befasst sich mit der Migration im Studium. Teil 2 mit der Migration im Job. In dem FAZ-Beitrag vom 31.05.2017 heißt es: „[M]ehr als 40 Prozent [der Studenten mit Migrationshintergrund] machen keinen Abschluss“. Das sind 700.000 Studenten, die ihr Studium abbrechen.

Was fangen wir mit dieser Tatsache an? Wir fragen nach dem Grund dafür.

Es ist wahrscheinlich, dass es an der Sprache, an der Finanzierung und an dem unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten und Vorgehensweisen scheitert.

Gehen wir die Punkte einmal durch.
Sprache: Okay, erst einmal nachvollziehbar. Aber kann es wirklich der Grund sein? Schließlich muss man, um studieren zu können, jahrelange Berufserfahrung oder die (Fach-)Hochschulreife besitzen. Demzufolge hatte man eine Weile lang das Fach Deutsch. Dies also als Faktor zu nennen, finde ich persönlich etwas wage. Denn die meisten Migranten sind der Sprache wenigstens in einem akzeptabel Level mächtig.
Finanzierung: Kommt drauf an. Manche Migrationsfamilien müssen sich noch integrieren und Fuß im System fassen. Genauso gibt es jedoch die, die sich bereits integriert haben und ihr eigenes Leben finanzieren können. Davon gibt es jedoch auch Familien ohne Migrationshintergrund. Von daher müssten die Chancen gleich sein.
Unterschiedliche fachliche Schwerpunkte: Gut, kann man so sagen. Schließlich kann man Unterschiede auch in den einzelnen deutschen Bundesländern finden.

Es kann doch daher nicht sein, dass trotz dieser Erklärungen, die die Thesen nicht einmal unbedingt untermauern, ein solcher – bewiesener – Gegensatz besteht. Vielleicht sollte die Studienstruktur geändert werden, vielleicht sollte die Integration gefördert werden. Ich muss gestehen, ich habe zu wenig Wissen, um mich in ein solches Thema einzumischen, aber ich kann mein Meinung äußern. Und meiner Meinung nach, ist es erschreckend, dass ein solcher Unterschied herrscht. Es wird sich beschwert, dass Arbeitskräfte fehlen, gleichzeitig wird es hingenommen, dass Menschen mit Migrationshintergrund häufiger das Studium abbrechen. Irgendetwas kann da ja wohl nicht stimmen, oder sehe ich das nur ich so…?
lg Tony
Wisst ihr noch, wo wir beim letzten Mal stehengeblieben sind? Genau, wir befinden uns in der Schule. Und wisst ihr was? Die Hauptschule, wie sie die ältere Generation – meine inbegriffen – noch kannte, existiert in vielen Bundesländern nicht mehr. Sie ist zu sehr einer gewissen Kritik ausgesetzt worden, heißt es, und daher empfanden es einige der Bundesländer als richtig, sie komplett dichzumachen. Nun kann man „nur noch“ verschiedene Abschlüsse innerhalb einer Schule absolvieren und nicht mehr verschiedene Schulen besuchen.
10.07.2018
Wisst ihr noch, wo wir beim letzten Mal stehengeblieben sind? Genau, wir befinden uns in der Schule. Und wisst ihr was? Die Hauptschule, wie sie die ältere Generation – meine inbegriffen – noch kannte, existiert in vielen Bundesländern nicht mehr. Sie ist zu sehr einer gewissen Kritik ausgesetzt worden, heißt es, und daher empfanden es einige der Bundesländer als richtig, sie komplett dichzumachen. Nun kann man „nur noch“ verschiedene Abschlüsse innerhalb einer Schule absolvieren und nicht mehr verschiedene Schulen besuchen. Fortschritt oder Rückstand? Was meint ihr? Oder ist es euch gänzlich egal?

Fest steht, die Idee dahinter basiert darauf, dass mehr Menschen verschiedener sozialer Schichten untereinander vermischt werden sollen. Aber – wer hätte es gedacht – auch hier wird Kritik ausgeübt. Der bereits erwähnte und oft zitierte Bildungsbericht sagt dazu: „Die Länder, die auf ein Zwei-Säulen-Modell umgestellt haben und das wissenschaftlich begleitet haben, konnten bislang noch keine Verringerung der sozialen Ungleichheit feststellen“. Und weiter: „Auch in einem Zwei-Säulen-Modell haben wir nach wie vor benachteiligte Schulen, soziale Ungleichheiten und Leistungsunterschiede.“ Da ich persönlich in der Mittelstufe auf einer Schule war, in der es in jedem Gang eine Real- und eine Hauptschulklasse gab, kann ich da vielleicht ein bisschen mitreden und weil ich journalistische Meinungsfreiheit genieße (und weil mich niemand aufhalten kann Muhahahah!) gebe ich hier nun meinem Senf dazu… Bei uns konnte sozusagen zwischen den Klassen hin- und her gewechselt werden. Wenn jemand notentechnisch gut genug für die Realschule war, wurde er dorthin versetzt und andersherum. Kurzum, eine Mixtur verschiedener Menschen mit einem logischerweise unterschiedlichem Bildungslevel war vorhanden. Und da die These gilt, dass die Kinder immer die soziale (Bildungs-) Schicht ihrer Eltern übernehmen (dem ich widersprechen kann) müsste dann nicht auch eine Mixtur aus den verschiedenen sozialen Schichten vorhanden sein?

Bildet euch dazu eine eigene Meinung, bitte. Denn dazu will ich euch schließlich anregen. Lasst mich nicht hängen. ;-) Aber gut, nächster Schritt: Das Abitur. Heutzutage braucht es ja jeder. Ohne Abitur bist du ein Niemand. Oh mein Gott! Ernsthaft, es ist Schwachsinn. Und die ganze Diskussion über G8 oder G9 ist wieder so aus dem Hut gezaubert. Ich meine, ehrlich, es geht hier um eine riesige Zeitspanne, in der man mehr Zeit für das Abitur hätte und sich Zeit beim Lernen lassen könnte. Mehr oder weniger. Wenn wir das mal auf das Wesentliche herunterbrechen, dient das Abitur eigentlich nur dazu, jemanden auf ein Studium vorzubereiten und da jeder Studiengang ein Sommer- und Wintersemester besitzt, kann man ohnehin ohne großen Zeitverlust anfangen zu studieren. Wenn man das denn möchte, denn viele gehen ja erst einmal ins Ausland. Was möchte ich euch also mit diesem Monolog sagen? Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille und die Wissenschaft will uns das eine erzählen, während die Medien uns eine andere Meinung aufdrücken wollen. Was aber unsere Aufgabe ist, ist uns selbst eine Meinung zu bilden. Ist das eine Gut und das andere Böse? Keine Ahnung! Ehrlich! Dazu haben wir Köpfe. Macht euch nicht verrückt und lebt euer Leben auf dem richtigen Weg. Egal in welcher sozialen Schicht ihr hineingeboren wurdet. Reiche Familien können erfolglose Kinder in die Welt setzen und ein Kind aus einer armen Familie kann Medizin studieren. Ungleichheit beginnt im Kopf, nicht in unseren Genen.
lg Tony
Kindergärten braucht das Land! Das schreien viele Eltern, wenn ihre Kinder wieder keinen Kita – Platz bekommen. Manche beklagen die damit verbundene fehlende Vorschulförderung.
Zurecht? Das fragt sich auch die Wissenschaft und stellt Nachforschungen an. Raus kam der Nationale Bildungsbericht und der sagt folgendes: „Kinder, welche mehrere Jahre eine Kindertageseinrichtung besucht haben, haben zu Beginn der Grundschulzeit höhere Mathematik- und Lesekompetenzen als Kinder, die eine solche Einrichtung kürzere Zeit besucht haben.“
03.07.2018
Kindergärten braucht das Land! Das schreien viele Eltern, wenn ihre Kinder wieder keinen Kita – Platz bekommen. Manche beklagen die damit verbundene fehlende Vorschulförderung. Zurecht? Das fragt sich auch die Wissenschaft und stellt Nachforschungen an. Raus kam der Nationale Bildungsbericht und der sagt folgendes: „Kinder, welche mehrere Jahre eine Kindertageseinrichtung besucht haben, haben zu Beginn der Grundschulzeit höhere Mathematik- und Lesekompetenzen als Kinder, die eine solche Einrichtung kürzere Zeit besucht haben.“ Auch die Integration von ausländischen Kindern steigere sich durch den Besuch einer Kindertagesstätte. Allerdings gelte dies nicht für spätere soziale Ungleichheiten. Hier herrscht das allgemeine Prinzip des guten Elternhauses = gutes Kinderleben. Zumindest übersetze ich das jetzt einmal salopp in meine unkultivierte neudeutsche Sprache.

Wer es hochtrabend möchte, bitteschön:
„Bei der gegenwärtigen Qualität profitieren eher die Kinder aus privilegierten Elternhäusern und weniger die aus benachteiligten Elternhäuser“, weswegen „spezielle Fördermaßnahmen, die speziell auf Kinder mit Benachteiligungen fokussieren“ benötigt werden. Um Kinder aus entsprechend sozial schwächeren Familien zu fördern und erst recht öffentlich zur Kenntnis zu nehmen, sollen beitragsfreie Kindergärten geschaffen werden. Die Beiträge sollen nämlich eine abschreckende Wirkung haben, sagen die einen. Die anderen werfen mit Zahlen um sich (50% der unter Dreijährigen besuchten 2017 eine Tageseinrichtung. Bei Kindern über 3 Jahren waren es 95%.) und hoffen so auf Gehör. Was das Thema angeht – ihr merkt es sicher schon - ist wohl jedem selbst überlassen, wem er Glauben schenken mag. Gehen wir also einen Schritt weiter. Ganztagsschulen. Der nationale Bildungsbericht sagt dazu: „Wir können nicht bestätigen, dass ein Ganztagsangebot zum Abbau von sozialen Unterschieden oder einer Verbesserung der Leistung führen würde“ und „Ein Ganztag kann ja nur dann kompensatorisch auf unerwünschte Zusammenhänge wirken, wenn er mit Förderangeboten verbunden wird.“ Was lernen wir daraus? Ganztagsschulen dienen individuell und vor allem bei Bedarf. Kein Kind ist wie das andere und mal ehrlich, wie sich ein Kind entwickelt hängt nicht immer von der Erziehung ab. Wir Menschen besitzen schließlich einen freien Willen und wenn wir sozial ungerecht sein wollen, bringt uns ein früherer Besuch der Ganztagsschule auch nicht viel. Womöglich fördert es diesen Instinkt auch noch. Wer weiß das schon? Nein, jetzt mal im Ernst. Es gibt selbständigere und weniger selbstständigere Kinder und sollte man als Eltern nicht jeder für sich schauen, wohin man das Kind stecken möchte? In wessen Hände es gelangen soll? Den Umgang mit Menschen lernt man unter Menschen – das ist klar – doch womöglich nicht in ordnungsgemäßem Ausmaß unter gezwungenem Umgang mit ihnen.
lg Tony
Ein widerliches Wort, bei dem ich froh bin, dass es auf meinem Notebook eine Rechtschreibprüfung gibt (die auch gerade losschreit, weil ich zu schnell tippe und das R von Rechtschreibprüfung klein geworden ist). Aber die Mehrheit der Deutschen kann mit dem Zweck und der Existenz von Algorithmen gar nichts anfangen. Dabei bestimmen sie unser Leben.
26.06.2018
Ein widerliches Wort, bei dem ich froh bin, dass es auf meinem Notebook eine Rechtschreibprüfung gibt (die auch gerade losschreit, weil ich zu schnell tippe und das R von Rechtschreibprüfung klein geworden ist). Aber die Mehrheit der Deutschen kann mit dem Zweck und der Existenz von Algorithmen gar nichts anfangen. Dabei bestimmen sie unser Leben. Ich habe während meines Studiums gelernt, dass ein Algorithmus eine in der Beschreibung und Ausführung endliche, deterministische und effektive Vorschrift zur Lösung eines Problems ist, die effizient sein sollte. Ich glaube, die Definition ist von Kübe.

NICHT WEGKLICKEN! Ich versuche es anders zu erläutern. Ein Algorithmus nimmt ein Problem oder eine Anweisung an, zerstückelt sie in kleine Teile auf und bearbeitet sie Portion für Portion. Beispiel gefällig? Tinder. Eine beliebte App, mit der man angeblich seine große Liebe finden kann. Man gibt seine Daten ein und schießt ein Foto von seinem eigenen Gesicht und plötzlich schlägt das Programm einem mögliche Partner vor, die man dann nach rechts oder links wischen kann. Die Dinger helfen uns also im Alltag. Aber warum kennt sich niemand mit ihnen aus? Eine Bertelsmann – Studie besagt, dass 46% der deutschen Bürger keine Meinung zu Algorithmen haben, aber komischerweise fühlen sich 73% in ihrer Privatsphäre gestört, wenn eine vollautomatisierte Entscheidung durch einen Computer gefällt wird.

„Es besteht unabhängig vom Bildungsniveau oder Einkommen der Wunsch nach einer engmaschigeren Kontrolle. Unterm Strich denken nur 13 Prozent der Menschen in Deutschland, dass Algorithmen gerechtere Entscheidungen treffen als Menschen.“, sagen die Autoren der Studie. Ebendiese fanden jedoch auch heraus, dass der Konzern Google besonders Männer Stellenanzeigen für die Chefetage anzeigte und Frauen in signifikant geringeren Ausmaßen. Auch Wohnort und Gesundheitszustand spielen eine Rolle in der Anzeigenauswahl. Gruselig, oder?
lg Tony
Was ist denn bitte ein Bufdi? Irgendeine Art von interner Beleidigung für einen Praktikanten wie mich, der in der unteren Perle der Nahrungskette haust und der für andere die Drecksarbeit erledigt? So in etwa ging das Gedankenkarussell in meinem Gehirn herum und suchte vergeblich nach Antworten. Ich habe das Wort dann bei Gelegenheit im Internet „nachgeschlagen“ und konnte mich beruhigt zurücklehnen.
19.06.2018
Was ist denn bitte ein Bufdi? Irgendeine Art von interner Beleidigung für einen Praktikanten wie mich, der in der unteren Perle der Nahrungskette haust und der für andere die Drecksarbeit erledigt? So in etwa ging das Gedankenkarussell in meinem Gehirn herum und suchte vergeblich nach Antworten. Ich habe das Wort dann bei Gelegenheit im Internet „nachgeschlagen“ und konnte mich beruhigt zurücklehnen. Ich habe vor einer ganzen Weile das Fachabitur – politisch korrekt natürlich Fachhochschulreife – gemacht und dazu muss man bekanntlich ein ganzes Jahr gearbeitet haben. Ich habe mein Arbeitsjahr in einem Unternehmen absolviert, in dem Bufdis Gang und Gäbe waren. Ich mit meinem Status als Praktikant war dort beinahe schon eine Ausnahmesituation.

Aber was genau heißt denn jetzt Bufdi?
Es steht für Bundesfreiwilligendienstler/in. Eine Art von Berufserfahrung, die am 01. Juli (Bald Jahrestag!) 2011 ins Leben gerufen wurde und eigentlich als Ersatz für den nun nicht mehr verpflichteten Zivildienst dienen sollte. Man kann es mit einem Freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Jahr vergleichen, wenn man so möchte. Daher meine Wortwahl „eine Art von Berufserfahrung“. Ich arbeitete in meinem Jahr in dem oben erwähnten Unternehmen vier Bundesfreiwilligendienstler ein, was verhältnismäßig viel war. Denn abgesehen von diesen vier Menschen, traf ich nie wieder auf einen ihrer Art. Kein Wunder, denn statistisch gesehen bricht jeder Dritte sein Bufdi – Jahr frühzeitig ab. Von den zirca 307.372 Bufdis, die seit Beginn des Projekts ein Jahr als Bufdis arbeiteten, kündigten in dem Zeitfenster bis März 2018 genau 98.633 ihren Arbeitsvertrag vor verständigter Frist. 98.633 in 81 Monaten sind 1217 im Monat. Oder anders ausgedrückt, die Abbruchquote liegt bei 32%. Als Grund dafür heißt es, eine gefundene Lehrstelle oder Studienplatz würde die Arbeit vorzeitig unterbrechen. Aber diese Art von Ausrede haben wir alle schon zu Huderten gehört. Katrin Werner, die Sprecherin für bürgerliches Engagement der Linkspartei sagt, dass "die Qualität des Dienstes, der Arbeitsbedingungen und des Bildungsprogramms auf den Prüfstand gestellt werden" sollten.

Doch dient ein Jahr als Bundesfreiwilligendienstler wirklich nur als Puffer?
Vielleicht, denn man verdient ganz gut dabei und im Lebenslauf kommt ein soziales Engagement auch nicht schlecht. Aber womöglich geht damit der Sinn eines FREIWILLIGEN Jahres verloren. Ein Jahr, in dem man sich anderen zuwenden und somit seine eigenen Stärken und persönlichen Wünsche widmen sollte…
lg Tony
Ein weiterer erhobener Finger, der darauf hinweist, dass das böse, böse Internet der Menschheit nur schlechtes gebracht hat. Nein, nicht ganz. Ich will nur flott einmal eine kleine Geschichte aus meinem Leben zum Besten geben.
12.06.2018
Ein weiterer erhobener Finger, der darauf hinweist, dass das böse, böse Internet der Menschheit nur schlechtes gebracht hat. Nein, nicht ganz. Ich will nur flott einmal eine kleine Geschichte aus meinem Leben zum Besten geben. Ich wusste nicht, was ich später machen sollte (hatte ich ja nur so um die 10 mal erwähnt) und habe unseren aller Freund Google um Rat gefragt. Er schlug mir Tests vor, die meine Stärken ausfindig machen und mich zu meinem Traumberuf führen sollten. Was mir nach vielleicht 10 Minuten sinnlose Fragen beantworten vorgeschlagen wurde? Mediendesignerin (ganz originell), Tierarzthelferin (noch besser) und sogar Bestatter (knapp dran vorbei). Weil mich diese Ergebnisse nicht zufrieden gestellt haben (komisch?!), habe ich noch einen Test gemacht. Und noch einen. Und noch einen. Das Ende vom Lied, ich habe Stunden damit zugebracht, mich von einem computergesteuerten Psychologen auf etwas hinweisen zu lassen, was ich schon vor all diesen vergeudeten Stunden gewusst hatte. Dass ich nicht weiß, wo meine Stärken liegen. Aber siehe da, ich hätte mir all das ersparen können, wenn ich mich von Anfang an an professionelle Hilfe gehalten hätte. Nein, keinen echten Psychologen. Eine Seite, die sich wirklich für hilflose Menschen wie mich interessiert.

azubitage.de
Hier gibt es einen Test, der nicht nur sagt: „Das ist es!“, sondern „Dieser Bereich passt hervorragend zu deinen Antworten!“. Hier beurteilt man selber, wie wichtig einem die aufgezeigten Aspekte und Tätigkeiten der Branchen sind und fügt sie einer bestimmten Spalte zu. Die Spalten sind in unterschiedliche Vorlieben eingeteilt. Je mehr man mit einem Aspekt oder Tätigkeit sympathisiert, desto grünlicher werden die Farben (rot=schlecht/grün=gut, das müsste wohl jeder hinbekommen). Jede Spalte hat aber nur eine vorgegebene Anzahl an freien Flächen, sodass man wirklich ins Grübeln kommt, wie sehr man etwas wirklich will. Letztendlich ist es genau dieses Überlegen, was den Test herausragen lässt. Jetzt hat man nun das Ergebnis vor sich.

Was nun?
Wieder googlen und die Erfahrungsberichte anderer Auszubildener/Studenten durchstöbern? Besser nicht. Man kann sich ohnehin nicht mit anderen vergleichen, aber wenn es um die eigene Zukunft geht, dann sollte man wirklich nur auf sich hören. Denn man selber muss schließlich die nächsten – schätzungsweise – 20 Jahre in diesem Beruf tätig sein. Eigene Erfahrungen machen, eigene Kontakte knüpfen, das ist es, was jetzt prägt.Fragen stellt man lieber den Menschen, die seit Jahren in dem Geschäft sind und wissen, wovon sie reden. Erfahrene Unternehmer können nun einmal besser Zukunftsaussichten prognostizieren, als Studenten im 3. Semester. Auch dabei kann azubitage.de helfen. Denn während den Messen kann man dem Gegenüber in die Augen schauen und selber beurteilen, wie ernst das Gesprochene gemeint ist. Und wenn man sofort merkt, das ist es, dann hat man direkt einen Stein im Brett, wenn man durch den Besuch einer dieser Messen Interesse an dem Unternehmen zeigt.

Also nur zu…
Erfahrungen machen und für sich selbst die beste Variante finden ist tausendmal besser als zu googlen und auf die Meinungen anderer zu vertrauen.. lg Tony
Vitamin-B ist Enzymbestandteil im Stoffwechsel und somit essenziell für die Energiegewinnung. Es dient der Blutbildung, Zellteilung und ist wichtig für Nerven und Muskeln. Reingefallen!
05.06.2018
Vitamin-B ist Enzymbestandteil im Stoffwechsel und somit essenziell für die Energiegewinnung. Es dient der Blutbildung, Zellteilung und ist wichtig für Nerven und Muskeln. Reingefallen! Dort oben ist die versteckte Kamera. Nein, im Ernst. Es geht hier nicht um gesunde Ernährung in der Schichtarbeit – obwohl das sicher auch mal interessant wäre – es geht natürlich um unseren geliebten Beziehungsvorteil. Wer den Begriff nicht kennt: Vitamine sind gut und das B steht für Beziehung. Es handelt sich also um ein Synonym für jemanden, der einen kennt, der wiederum einen kennt, der Person A bei dem Erhalten eines Jobs oder einer Ausbildung oder eines Praktikums helfen kann.
Schön erklärt, nicht wahr?

Vitamin-B muss einfach Inhalt des ersten richtigen Beitrag auf dieser Seite sein, denn sein Nutzen wird wirklich unterschätzt. Ich kann nur an jeden jungen Menschen appellieren, Kollegen der Eltern, der Freunde oder wem auch immer zu kontaktieren und sich damit einen Vorteil zu verschaffen. Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen. Ein Verwandter hat mir ein Praktikum in einem Ministerium verschafft, ein Kunde meines Vaters ein weiteres in einer bekannten Gesundheitsinstitution, durch eine Freundin wurde ich auf die Schule aufmerksam, auf der ich nun bin und durch den Geschäftsführer meines Fitnessstudios weiß ich nun, welchen meiner beiden Berufsmöglichkeiten die Bessere ist. Keiner dieser Ratschläge war sinnlos. Im Gegenteil, ich habe nicht nur die Ansichten meines Umfeldes oder die Berufe, die ich durch Internetrecherchen kennengelernt habe, sondern auch neutrale Meinungen von Menschen, die gar nicht so genau wussten, wie ich ticke und was ich kann. Das hat mir persönlich sehr geholfen. Man sollte also die Möglichkeit wirklich nutzen.

Deshalb – wie gesagt – kann man als nach Arbeit suchender junger Mensch nichts falsch machen. Und jeder, der dieses Vitamin-B sein kann, bietet eure Hilfe an! Solche Hilfe ist unbezahlbar! lg Tony
Schluss mit der Zettelwirtschaft, keine schweren Ordner und erst recht keine Saftflecken! Spricht ja alles fürs Laptop. Aber abstürzen kann er leider auch und mal schnell was an den Rand kritzeln funktioniert nicht! Also, was nun - Mitschreiben oder Mittippen?
29.05.2018

Schluss mit der Zettelwirtschaft, keine schweren Ordner und erst recht keine Saftflecken! Spricht ja alles fürs Laptop. Aber abstürzen kann er leider auch und mal schnell was an den Rand kritzeln funktioniert nicht! Also, was nun - Mitschreiben oder Mittippen?
 
Darauf gibt es auch in Zeiten des Notebooks nur eine Antwort: Ein entschiedenes „kommt darauf an". Fakt ist, an Unis machen es immer mehr Studenten und auch an Schulen wird es immer häufiger erprobt. Aber ob Du Dich nun als Student mit Laptop auf dem Schoß in die Vorlesung setzen und Deinen Mitschrieb immer digital aufbewahren willst, hängt von Deiner persönlichen Vorliebe ab und natürlich auch davon, wie fit Du im Tippen bist.
 
Ob in der Schule oder an der Uni für den guten alten College-Block spricht so manches: Der Akku von Papier ist nie leer, er kann runterfallen und einen Systemabsturz musst Du auch nicht befürchten. Auch das schnelle Skizzieren, Mitschreiben von Formeln oder Bildzeichnen geht auf Papier besser. Außerdem ist erwiesen, dass der Lerneffekt beim Mitschreiben deutlich höher ist. Wer die 10-Finger-Tipptechnik beherrscht, braucht beim Laptop keine Sorge zu haben, nicht schnell genug mitschreiben zu können und hat alle Unterlagen natürlich immer dabei. Das Austauschen von Unterlagen, Stichwortsuche oder Downloads von Materialien sind natürlich auch einfacher und schneller. Also Laptop oder Schreibblock? Das kannst nur Du selbst entscheiden!
Lg Tony

Es herrscht Panik in meiner Generation. Nicht umsonst nennt man uns Generation Y, eine Anspielung auf das englische Wort Why? – also „Warum“.
22.05.2018
Es herrscht Panik in meiner Generation. Nicht umsonst nennt man uns Generation Y, eine Anspielung auf das englische Wort Why? – also „Warum“.

Kleiner Exkurs:
Es existieren inzwischen 5 dieser Generationen, die nach einer bestimmten zeitlichen Eigenschaft benannt sind. Dabei heißt es nicht, dass du zu einer bestimmten Gruppierung gehörst, nur weil du zum Jahrgang der 90er oder 2000er gehörst. Es ist schlichtweg eine Einordnung, die uns Menschen in die verschiedenen Stadien unseres menschlichen Gesellschaftsprozesses und unserer sozialen Entwicklung dokumentieren sollen. Es gibt dabei folgende Einteilung:
Traditionalisten (1922 – 1955), die die beiden Weltkriege miterleben mussten.
  • Babyboomer (1955 – 1969), die Nachkriegsgeneration, die das Wirtschaftswunder miterlebten.
  • Generation X oder auch Generation Golf genannt (1965 – 1980), die geprägt ist von der Wirtschaftskrise und einer steigenden Scheidungsrate.
  • Generation Y bzw. Millennials (1980 – 2000), die mit dem Internet aufwuchsen und ein hohes Bildungsniveau genießen.
  • Generation Z oder auch Generation YouTube (1995 – 2010), die die Digitalisierung vollkommen in ihren Alltag aufgenommen haben.

Doch was hat das mit Robotern zu tun, die mit die Arbeit wegnehmen? Ich sage es euch. Laut mancher Stimmen stehen wir vor der Arbeits – Apokalypse. In naher Zukunft werden bald bis zu 50% der arbeitenden Kräfte durch Roboter sowie künstliche Intelligenz ersetzt worden sein. Daher entstammt auch die Diskussion über das bedingungslose Grundeinkommen. Die Menschen haben Angst, von der Digitalisierung überrollt zu werden und letzten Endes mit leeren Händen auf der Straße zu stehen. Ganz so schlimm wird es wahrscheinlich nicht kommen, doch fest steht, dass hochkonzentrierte Technik zwar niemals einen Menschen mit seinen ganz speziellen Eigenschaften ersetzen kann, doch die höheren Klassen schmälern und die Menschen in die unteren Berufe treiben wird. Nehmen wir den Silicon Valley als Beispiel:
Ein durchschnittlicher Verdienst eines Facebook – Angestellten beträgt 240.000 $ und die umstehende Nachbarschaft nimmt dies als Antrieb, um auch ihre Preise für Immobilien etc. zu erhöhen. Frei nach dem Motto, die Leute können es sich schließlich leisten. Der Silicon Valley als Repräsentant für unsere zukünftige Welt entwickelt sich zu einer Zwei – Klassen – Gesellschaft. So ist dort ein Arbeiter mit einem Jahresverdienst von 400.000 $ ein Mittelständer. Alle anderen – die eigentlichen Mittelständer – müssen in alternative Gegenden ziehen, um einigermaßen über die Runden zu kommen.

Doch so realistisch, wie es oft dargestellt wird, ist die Digitalisierung und die Weltherrschaft von Robotern und künstlicher Intelligenz gar nicht. Es steht außer Frage, dass so manch ein Beruf durch einen metallenen Schädel ersetzt wird, doch Berufe wie der des Transportfahrers, des Steuerberaters, des Rechtsanwalts und und und sind weder durch Roboter noch durch unpersönliche online Abfragen zu ersetzen.

Lg Tony

Immer mehr Studenten haben Probleme in ihrem Studium und der Organisation drum herum. Manche greifen dabei zu gewissen leistungssteigernden Medikamenten wie Ritalin. Rund jeder sechste Student in Deutschland, also um die halbe Millionen an der Zahl, fühlt sich darüber hinaus mit einer psychischen Krankheit konfrontiert.
15.05.2018
Immer mehr Studenten haben Probleme in ihrem Studium und der Organisation drum herum. Manche greifen dabei zu gewissen leistungssteigernden Medikamenten wie Ritalin. Rund jeder sechste Student in Deutschland, also um die halbe Millionen an der Zahl, fühlt sich darüber hinaus mit einer psychischen Krankheit konfrontiert. Am verbreitetsten sind Depressionen, Angststörungen und Panikattacken. Dies verkündet die Krankenkasse Barmer im Rahmen ihres Arztreport 2018. Dabei spielt angeblich die Anzahl der bisher studierten Semester keine Rolle. Studenten im ersten Semester sind betroffen, genauso wie Studenten in höheren Semestern. Doch Barmer sieht besonders die Studenten in höheren Semestern Gefahr laufen, durch Leistungsdruck, Zeitmangel und finanziellen Nöten zu erkranken.

Thomas Kötter ist Mediziner an der Universität Lübeck und untersucht die Gesundheit von Studenten. Er sieht insbesondere die Studienanfänger – die sogenannten Erstis – als potenzielle Kranke der Zukunft. Er fand heraus, dass von 1300 befragten Studenten jeden Alters und jeder Fachrichtung ein Drittel bereits eine leistungssteigernde Substanz  eingenommen hat und jeder Zehnte es regelmäßig einmal die Woche konsumiert. Hier wurden explizit die Droge Speed, das verschreibungspflichtige Medikament Ritalin sowie frei erhältliche Vitamine in Tablettenform genannt. Kötter schlussfolgert daraus, dass die früheren Einserschüler es mit der Angst vor der Durchschnittlichkeit bekämen und daher durch eingenommene Hilfsmittel versuchen würden, abermals auf ihr altes Niveau zu kommen. (Wobei ich an dieser Stelle ganz deutlich anmerken muss, dass man Schule nicht mit einem Studium vergleichen sollte!)
Es beginnt harmlos mit Energy – Drinks und schaukelt sich dann hoch.

Hinsichtlich den festgestellten Ergebnissen hinterfragte der Wissenschaftler Jonas Poskowsky vom Deutschen Zentrum für Hochschul – und Wissenschaftsforschung die Gründe und Ursachen für dieser plötzlichen Steigerung des Konsums von illegalen und legalen, aber gefährlichen Substanzen, und erkannte mithilfe zwei seiner Studien, dass Stress der Auslöser ist. Stress verhindert einen ruhigen und erholsamen Schlaf und um wach und konzentriert zu werden und bleiben, wird zu Muntermacher gegriffen. Daher bleibt nur zu hoffen, dass diese jungen Menschen in keine Sucht rutschen, was schneller passieren kann, als manchen lieb ist, und wenn doch, zu entsprechenden Anlaufstellen gehen, die es an jeder Universität und Hochschule gibt.

Lg Tony

Wir alle sind uns bewusst, selbst wenn wir die Nachrichten nicht verfolgen, dass eine Integration nur dann gefördert werden kann, wenn die hier ankommenden Flüchtlinge schnellstmöglich die deutsche Sprache lernen.
08.05.2018
Wir alle sind uns bewusst, selbst wenn wir die Nachrichten nicht verfolgen, dass eine Integration nur dann gefördert werden kann, wenn die hier ankommenden Flüchtlinge schnellstmöglich die deutsche Sprache lernen. Noch vor einem Jahr, im April 2016, sagte der nun ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck folgendes: „Je früher Menschen, die wahrscheinlich bleiben werden, die deutsche Sprache lernen und arbeiten können, desto besser für uns alle. Sonst riskieren wir, dass aus Frust und Langeweile Gewalt und Kriminalität werden oder politischer und religiöser Extremismus gedeihen kann.“

Daher existieren die sogenannten Integrationskurse, in denen die Flüchtlinge innerhalb von mehr oder weniger einem halben Jahr lernen, wie unser Land und unsere Sprache funktionieren. In 600 Schulstunden erlernen sie die Sprache und in weiteren 100 Schulstunden eine grobe Orientierung rund um die deutsche Geschichte, Kultur und die Rechtsordnung. Nach bestandener Prüfung am Ende des Kurses erhalten die Teilnehmer das Zertifikat Integrationskurs. Nun jedoch eine schlechte Nachricht:
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge besagt, dass 2017 ganze 339.578 Menschen an diesem Kurs teilgenommen haben, aber nur 289.751 an der Prüfung am Ende teilnahmen. Von denen, die zur Prüfung gingen, erhielten 48,7% das Sprachniveau B1 und 40,8% erreichten sogar nur das Sprachniveau A2. Alle anderen – nämlich 10,5% - schafften es nicht einmal bis dahin. Grund dafür, so hieß es, seien Krankheit, eine gefundene Arbeit oder ein Umzug. Die zuständige Behörden rufen zur Geduld auf, denn viele hätten das Lernen nie gelernt und müssten sich erst einmal in unserem Land und unserem Schulsystem zurechtfinden.

Lg Tony

Die Inklusion beschreibt die Zusammenführung von durchschnittlichen Schülern wie die, die auf praktisch jede Schule gehen, und den Schülern, die eine körperliche oder psychische Behinderung besitzen, zu einer gemeinschaftlichen Klasse.
01.05.2018
Die Inklusion beschreibt die Zusammenführung von durchschnittlichen Schülern wie die, die auf praktisch jede Schule gehen, und den Schülern, die eine körperliche oder psychische Behinderung besitzen, zu einer gemeinschaftlichen Klasse. Das Thema ist nicht neu und auch nicht sonderlich in der Presse präsent, doch hiermit drehen sich alle Köpfe der digitalen und Printmedienwelt um. Eine Schule mit ausgezeichneten Referenzen, welche Austauschprogramme mit Frankreich, Alaska, Spanien und China unterhält, rückt nun in den Fokus der Inklusionsdebatte. Deren Schulleiterin nämlich klagt gegen die Bildungsbehörde, um die Errichtung der sogenannten Inklusionsklassen zu verhindern. Zusammengeführt werden sollen die bisherigen Schüler mit Kindern, die unter Wahrnehmungs – und Entwicklungsstörungen leiden. Diese Schüler werden W & E – Kindern genannt.

Bis zu diesem Zeitpunkt gab es (wie es immer so ist) zwar schon Unruhen von Seiten der Eltern, Lehrer und Politiker, doch eine Klage einer Schulleiterin ist die bisher tragischste Entwicklung. Es ist nachvollziehbar, dass Lehrer fürchten den neuen Ansprüchen nicht gerecht zu werden und dass Eltern fürchten, die Qualität des Unterrichtes würde unter diesen neuen Umständen leiden, doch ist beides bisher nicht konkret belegt worden. Innerhalb dieser Diskussion kommen auch wieder die Förderschulen zum Thema, die ja extra für Kinder mit Behinderungen ins Leben gerufen worden. Es bleibt interessant, wie sich die Diskussion entwickelt. Hoffen wir zum Guten. Übrigens, die Schulleiterin weigert sich, mit bekannten Zeitungen wie dem Spiegel zu sprechen.

Lg Tony

Mein großes Thema, das wichtiger ist, als es womöglich auf den ersten Blick erscheinen mag. Wie ich darauf komme? Simpel. Ich will ehrlich zu euch sein. Ich bin durch verhältnismäßig viele Prüfungen in meinem ersten Semester an einer Universität gefallen und das hat mich ziemlich runtergezogen. Ich dachte mir, ich wäre schlichtweg zu blöd, um studieren zu können. Dabei habe ich sehr, sehr, sehr viel gelernt.
24.04.2018
Mein großes Thema, das wichtiger ist, als es womöglich auf den ersten Blick erscheinen mag. Wie ich darauf komme? Simpel. Ich will ehrlich zu euch sein. Ich bin durch verhältnismäßig viele Prüfungen in meinem ersten Semester an einer Universität gefallen und das hat mich ziemlich runtergezogen. Ich dachte mir, ich wäre schlichtweg zu blöd, um studieren zu können. Dabei habe ich sehr, sehr, sehr viel gelernt. Dann habe ich mich einmal mit dem Wort Studium auseinander gesetzt. Das gleiche könnte man natürlich auch auf das Wort Schule oder Ausbildung übertragen. Das Prinzip ist das gleiche. Sich in etwas zu spezialisieren – sei es in der Uni oder in der Ausbildung oder in der Schule – bedeutet, sich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen und es so zu verinnerlichen, sodass es für den späteren Gebrauch im Berufsalltag verfügbar ist.
Das kann man nicht durch bloßes stupides Auswendiglernen erreichen. Man muss damit arbeiten. Erst, wenn man sich etwas derart in die graue Gehirnmasse eingraviert hat, kann man es nutzen, um sich als „schlauer“ zu bezeichnen.

Aber das war nicht der eigentliche Anstoß, das folgende mit euch zu teilen. Der Anlass war eine Frau, das ich in meiner Universität kennen gelernt habe. Ich habe zusammen mit ihr in einer Teamarbeit zusammen gesessen und dementsprechend viel mit ihr geredet. Die Frau hatte keine Ahnung von nichts, um es einmal auf den Punkt zu bringen. Ich möchte mich fast schon dazu hinreißen, zu sagen, diese Frau war dumm. Als wir dann aber auf die Prüfungen zu sprechen kamen, sagte sie mir, dass sie nur im Ein – Komma – Nuller – Bereich liegen würde, was sie mir später auch zeigte. Ich war ehrlich schockiert, denn damit hatte sie nicht nur ihrer – ich nenne es einmal – Umgangsform widersprochen, sondern hat mich wirklich in Verlegenheit gebracht. Sie hatte was auf dem Kasten. Wie auch immer man es nennen möchte. Daher dachte ich bei mir, was genau ist Intelligenz? 
  • Die Art, wie man spricht?
  • Die Art, wie man sich benimmt?
  • Die emotionale Bandbreite?
  • Die Facetten der Persönlichkeit?

Generell heißt es, Intelligenz ist eine Fähigkeit, neuartige Situationen zu erfassen, sich darin zurechtzufinden und die darin entstehenden Aufgaben zu bewältigen. Dazu macht der Mensch sich die Faktoren der Auffassungsgabe von Beziehungen und Zusammenhängen sowie deren Kombination untereinander zunutze. Intelligenztests untersuchen die Fähigkeit des Lösens von komplizierten Aufgabenstellungen oder der Bewältigung von Problemen und bilden die Intelligenz dann durch eine Zahl – den IQ – ab. 1923 schon sagte der Psychologe Charles Spearman, dass der Generalfaktor g die Intelligenz ausmache, wobei dieser Faktor eine Überschneidung sämtlicher Bereiche der angeeigneten Fähigkeiten darstellt. Also das der Generalfaktor g von Person zu Person unterschiedlich sein kann. Der Psychologe Howard Gardner widerspricht dem teilweise. Er sagt, der Mensch habe eine multiple Intelligenz. Das bedeutet, er besitzt in mehreren Bereichen gute und weniger gute Begabungen und diese würden kombiniert die Intelligenz ausmachen. Aha okay. Aber da gibt es auch die sogenannte „emotionale Intelligenz“. Sie zeichnet sich (laut einem Buch von Daniel Goleman) dadurch aus, dass der Mensch das Denken und das Fühlen einheitlich verwendet, anstatt getrennt, und das dies die intellektuellen Fähigkeiten des Menschen fördert. Das heißt also was jetzt genau? Es heißt, dass jeder Mensch von Geburt an Fähigkeiten erlernt, die ihm dabei helfen, intelligenter zu werden. Je nachdem, wie stark oder schwach die externen Einflüsse sind, so entwickelt sich auch der Mensch. Dabei kommt es aber nicht auf die Menge an Input an, sondern an die Bereiche. Das Klischee besagt ja, wer gut in naturwissenschaftlichen und mathematischen Bereichen ist, bei dem liegen die Schwächen in der sprachlichen Abteilung und andersherum.Obwohl es auch da genügend Gegenbeispiele gibt.
Ich habe für mich gelernt, dass ich nicht allzu vorschnell von der einen Intelligenz auf die andere schließen sollte. Wenn man alleine mich einmal betrachten würde, wäre ich schließlich auch „dumm“, weil ich in besagten Prüfungen durchgefallen bin.

Aber dass ich beispielsweise Talente habe, die in dem Studium nicht gefragt sind, dass betrachtete ich nicht. Daher appelliere ich an euch, die eine glücklichere Zukunft möchten, denkt nicht nur an euren IQ und an die Einsen auf dem Abizeugnis – Intelligenz kann so viel mehr sein, als ein gut ausgeleuchtetes Allgemeinwissen und das solltet ihr bei eurer Berufswahl nicht nur beachte, ihr solltet damit prahlen.

Lg Tony

Guten Tag meine Lieben! Ich werde mich heute einmal ein wenig kürzer halten – ich hoffe, dass verzeiht ihr mir – denn nächste Woche plane ich etwas großes! (Dramatische Hintergrundmusik bitte!) Um ein wenig eure Sinne für dieses kommende Thema zu schärfen, behandle ich heute die momentan in der Diskussion stehende Männer – und Frauenrolle in der Ebene der Führungspositionen.
 
17.04.2018

Guten Tag meine Lieben! Ich werde mich heute einmal ein wenig kürzer halten – ich hoffe, dass verzeiht ihr mir – denn nächste Woche plane ich etwas großes! (Dramatische Hintergrundmusik bitte!) Um ein wenig eure Sinne für dieses kommende Thema zu schärfen, behandle ich heute die momentan in der Diskussion stehende Männer – und Frauenrolle in der Ebene der Führungspositionen.

Mich inspirierte der letzte Artikel einer kompletten Reihe in der Rhein Zeitung, in der erst die verschiedenen Aspekte des männlichen Geschlechts und anschließend die des weiblichen Geschlechts mit Fokus auf die Arbeiterrollen unter die Lupe genommen wurde. Wie die Männerrolle aussieht, können wir uns alle vorstellen: Der Mann arbeitet hart, steigt relativ flott auf und tümmelt sich dann in einem der obersten Ränge herum. Der VW – Chef ist wieder ein Mann, der Apple CEO ebenso. Dazu gibt es unendlich viele weitere Beispiele. Für sie bedeutet Erfolgt: Geld, Macht, Karriere. Sie sind salopp (und fälschlicherweise) gesagt, wie gemacht für die dominante Managementebene.
Und die Frauen? Erfolg heißt bei ihnen scheinbar, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bekommen. Hier wird auch von einer gläsernen Decke gesprochen. Dies ist ein Punkt, an dem Frauen aus nicht definierbaren Gründen ihre höchste Aufstiegsmöglichkeit erreicht haben. Bei Männern scheint diese gläserne Decke nicht zu existieren.
Dabei wurde nachgewiesen, dass Männer und Frauen gleich gut managen. Als Beweis zwei Studien:

  • Der Verband deutscher Unternehmerinnen startete 2013 eine Untersuchung, bei der nachvollziehbar gezeigt wurde, dass beide Geschlechter mehr oder weniger auf die gleiche Weise ein Unternehmen leiten. Die einzigen Unterschiede befinden sich darin, dass Frauen eine andere Art ihre Mitarbeiter zu motivieren aufweisen, wie die Förderungen von Fortbildungen, während Männer eher auf Geld als Motivationsmittel setzen.
  • Die andere Studie kommt vom Swiss Credit Research Institut und erkannte, dass Unternehmen mit einer Frau in der Führungsposition vom Profit her erfolgreicher sind.


Woran das liegt? An den Soft Skills. Also an den persönlichen Kompetenzen, die die Geschlechter unterscheiden. Frauen neigen dazu, kreativ zu sein und mehr an Investitionen zu denken sowie eine erhöhte Bereitschaft zur Kommunikation, Teamfähigkeit, Selbstreflexion und Flexibilität aufzuwesien. Und das lasse ich jetzt mal so stehen.
Lg Tony

Wer etwas Höheres wie Medizin oder Architektur studieren möchte, der muss schon im Abitur Vollgas geben. Nur zur Erklärung: Ich nenne diese Studiengänge innerlich immer etwas Höheres, was natürlich nichts mit der allgemeinen Stellung zu tun hat. Für mich sind sie nur von der Schwierigkeit und vor allem von der Dauer her etwas utopisch.
10.04.2018

Wer etwas Höheres wie Medizin oder Architektur studieren möchte, der muss schon im Abitur Vollgas geben. Nur zur Erklärung: Ich nenne diese Studiengänge innerlich immer etwas Höheres, was natürlich nichts mit der allgemeinen Stellung zu tun hat. Für mich sind sie nur von der Schwierigkeit und vor allem von der Dauer her etwas utopisch.

Aber zurück zum Thema.
In diesem Jahr wird der Numerus Clausus 50 Jahre alt und selten stand er so in der Diskussion wie in diesen Tagen. Studiengänge wie eben Medizin oder Jura oder Architektur sind völlig überlaufen – wie beinahe jede Universität und Fachhochschule in diesem Zeitalter – und Studenten bzw. beinahe – Studenten müssen sich mit etlichen Wartesemestern zufrieden geben. Da wäre es also wenig verwerflich, wenn die Unis und FHs den NC nutzen, um – ich sage es mal salopp – auszusortieren. Aber wir alle kennen sie. Die Menschen mit einem top Abi, die so intelligent sind wie ein halber Meter Feldweg, wie es so schön heißt. Sind diese Menschen später gute Ärzte? Könnten andere, mit mehr persönlichen Kompetenzen, jedoch weniger schulfachlichem Wissen nicht eher in diese Rolle passen? Man weiß es nicht. Im Moment wird folgendermaßen verfahren:

  • 20% der Bewerber werden mithilfe des NCs herausgepickt,
  • 20% müssen eine Wartezeit einplanen und
  • 60% absolvieren einen Eignungstest oder andere vergleichbare Prüfungen.


Scheint zumindest von der Prozentzahl fair – 60% ist eine Menge – aber böswillige Stimmen sind bekanntlich lauter als freundliche. Was nämlich in der Presse aktuell die Runde macht, sind die genervten und zornigen Bewerber, die nach einer Absage – denn die gibt es auch zuhauf – andere Wege zu ihrem Ziel suchen müssen. Nicht wenige studieren etwas anderes, die Auswahl ist prinzipiell ja mehr als ausreichend, andere dagegen beginnen eine Ausbildung und absolvieren Weiterbildungen und und und, um sich hochzuarbeiten. 2019 soll das Konzept Numerus Clausus überdacht und reformiert werden, so heißt es in der Politik. Sie fürchten eine unbändige Masse an Bürokratie und Kosten, da auf jeden einzelnen Bewerber eingegangen werden muss.

Trotzdem. Der Numerus Clausus besteht nun seit 50 Jahren und in den meisten Fällen kann man unsere Ärzte und Anwälte und Architekten und was weiß ich noch wen, absolut loben. Der Numerus Clausus ist in der Theorie eine perfekte Lösung für ein jahrzenteübergreifendes Problem: Zu viele Bewerber. Es ist zwangsläufig nötig, gewisse Voraussetzungen zu definieren und daher sollte man den NC nicht gänzlich zum Teufel schicken. Für viele kommt die Neuauflage des NCs zwar zu spät, doch für die Generationen, die nach uns kommen, womöglich eine Chance, die sie hoffentlich nutzen.
Lg Tony

Wir haben April, was heißt, die Abiturienten hängen gerade alle verzweifelt über ihren mühsam gesuchten und aus allem passend gehäckelten Zusammenfassungen. Schon oft habe ich darüber philosophiert, was man nach dem Abitur machen könnte und die Azubimesse kann da natürlich auch helfen. By the way, wir sehen uns in Koblenz. ;-)
03.04.2018

Wir haben April, was heißt, die Abiturienten hängen gerade alle verzweifelt über ihren mühsam gesuchten und aus allem passend gehäckelten Zusammenfassungen. Schon oft habe ich darüber philosophiert, was man nach dem Abitur machen könnte und die Azubimesse kann da natürlich auch helfen. By the way, wir sehen uns in Koblenz. ;-)

Zurück zum Thema: Ein Auslandsaufenthalt.
Ja, das glorreiche Ausland und bitte vesteht mich nicht falsch, dass alles ist eine gute Sache. Ich habe viele Bekannte, die im Ausland waren und jeder einzelne hat davon profitiert. Zudem ist die Welt zu schön, um nicht zumindest einen Teil anzusehen. Worüber ich jedoch reden will – und ich hoffe, ihr hört meinen nun ernsteren Unterton – ist ein Auslandsaufenthalt in den Vereinigten Staaten von Amerika. Ein schönes Land, politisch gesehen vielleicht minimal in der Kritik, aber das soll ja nicht unser Thema sein... Vorausgesetzt, jemand da draußen möchte Journalist werden und bevorzugt als Korespondent in den USA arbeiten. Dann ist es ein Thema. Gut, jedenfalls dreht es sich in diesem Beitrag lediglich um das „Ding“ Auslandsaufenthalt in den USA und vor allem darum, woran man denken und was man sich klar werden sollte.

1) Die Eigeninitiative
Amerikanische Häuser sind schön, keine Frage, aber sie sind kleiner, subtiler, brüchiger. In deutschen Häusern schlägt man die Tür hinter sich zu, wenn die Familie einen nervt. In Amerika sind die Wände so dünn, dass man sie buchstäblich einschlagen kann. Wenn man ein Mensch ist, der sich tatsächlich in die Familie integrieren möchte – kein Problem. Wenn man allerdings denkt, man könnte während des halben oder ganzen Jahres einen faulen Lenz machen, um später sagen zu können: „Mensch, das war mal eine Erfahrung.“, dann Fehlanzeige. Die Menschen erwarten etwas von einem Arbeiter und davor kann man sich nicht drücken. Erwartungen haben erfüllt zu werden. Daher muss man sich womöglich auch mit dem Gedanken anfreunden können, über seinen Schatten zu springen. Amerikaner reden anders als Deutsche (womit ich natürlich nicht die Sprache meine) und das Schulsystem unterscheidet sich von unserem. Außerdem heißt es, dass amerikanische Haushalte nicht immer (und das soll keine Verallgemeinerung darstellen) unseren hygienischen Standards entsprechen. Aber das gleiche habe ich auch schon über einen französischen Haushalt gehört. Vor allem aber informeirt euch über die sogenannten Gate Communities. Das sind Häuser auf zulassungsbeschränkten Militärgebieten, also wo man extra eine Bescheinigung benötigt, um auf das Gelände zu kommen. Und ganz ehrlich, Eltern sehen es nicht allzu gerne, wenn ihr Kind in einen militärischen Bereich ziehen soll...

2) Die Lebensweise
Zu der Lebensweise gehören nicht nur die Unterkünfte, auch der Umgang mit Mensch und Tier. Jede Kultur ist anders und als neues und auch nur kurzweiliges Familienmitglied sollte man dies akzeptieren. Daher empfehle ich, nicht nur über die Gegend, in die es gehen soll, zu recherchieren, sondern auch vorab Kontakt zu der Familie, in die man wahrscheinlich ziehen wird, aufzunehmen. Beispiel? Eine Freundin von mir ist allergisch gegen eine gängige Futtermittelzutat von Pferdefutter und wollte in halben Jahr in einer Pferdefarm arbeiten. Ja, dass ist tatsächlich so passiert und ja, deshalb schreibe ich das mit dem Kontakt aufnehmen und vorab alles klären explizit hier rein. Sie hat sich an die Familie gewendet und diese sagt mehr oder weniger deutlich: „Pech. Hätte dir vorher klar werden sollen.“

3) Die Kosten
Ich werfe euch einmal ins kalte Wasser: Möchte man ins Ausland, kann man gut und gerne mit etwas über 10.000€ rechnen. Das ist sehr viel Geld und daher sollte auch der Auslandsaufenthalt gut geplant und überdacht sein. Sicherlich lohnt sich das Geld, da möchte ich gar nicht wiedersprechen, aber genauso ist es von Bedeutung, was danach kommen soll. Studiengebühren, ein Umzug, vielleicht eine kostenpflichtige Schule. Das alles sollte in die Überlegung miteinfließen. Besprechungen mit Familie und Freunden können da vielleicht helfen. Kalkuliert mit ihnen alles durch und schaut, was euer Bauchgefühl dazu sagt. Beachtet besonders, dass man in 90% der Fälle die Kosten für den ganzen Spaß bei einem Rücktritt nicht mehr zurück erhält.

4) Die Vermittlungsagenturen
Nicht alle Agenturen sind seriös, obwohl sie es von sich aus behaupten. Es läuft oft wie in der Lebensmittelindustrie. Es wird gelobt und gelobt und letztenendes sind es doch nur leere Versprechungen. Also bitte, bitte informeirt euch über die Agentur, in der ihr euren Vertrag schließen wollt. Diese verdienen nämlich jährlich 60 Millionen und da wir (siehe oben) wissen, wie sie das machen, möchte ich zur allgemeinen Vorsicht anrufen. Denn durch die unseriösen Anbieter, gehen die ernst gemeinten Helfer schnell unter. So werdet aufmerksam, wenn ihr hört oder lest, dass manche zu älteren oder kränklichen Menschen geschickt wurden, denn schnell werden diese Austauschschüler und -studenten von den Familien zu Arbeiten bewegt, die ihnen eigentlich nicht zugemutet werden müssten.

Ich habe diesen Beitrag bewusst etwas aggressiver und zugegeben, etwas pessimistisch beschrieben. Aber ich möchte nur sichergehen, dass die Botschaft, die ich euch übermitteln möchte, auch wirklich ankommt. Nicht alles ist immer rosarot und es kann eine Enttäuschung sein, in die Familie zu kommen, in die man derartige Hoffnungen gesetzt hat, um dann mit der Realität konfrontiert zu werden. Wenn ihr meine Berichte verfolgt, werdet ihr merken, dass ich einem Auslandsaufenthalt nicht abgeneigt bin. Aber ich bin eine Person, die versucht durch Ehrlichkeit zu glänzen und daher diese etwas andere Sichtweise. Ich hoffe, dass verzeiht ihr mir. Beim nächsten Mal male ich die Welt wieder mit bunten Holzstiften aus.
Lg Tony

Die Debatte um die Erhöhung von Berufen in Gesundheitsberufen zieht sich bereits seit Jahrzehnten. (Hoffen wir auf das Beste.) Doch neu dazu kommt der regelrechte Aufschrei nach einer gehaltsmäßigen Höherstellung von Erziehern. Dass die Berufe in Erziehungseinrichtungen und Kindertagesstätten nicht besonders dufte bezahlt werden, ist in aller Munde...
27.03.2018

Die Debatte um die Erhöhung von Berufen in Gesundheitsberufen zieht sich bereits seit Jahrzehnten. (Hoffen wir auf das Beste.) Doch neu dazu kommt der regelrechte Aufschrei nach einer gehaltsmäßigen Höherstellung von Erziehern. Dass die Berufe in Erziehungseinrichtungen und Kindertagesstätten nicht besonders dufte bezahlt werden, ist in aller Munde und der erste Satz, der fällt, wenn jemand im Umfeld herausposaunt, er oder sie werde Erzieher, ist meist: „Das kostet doch alles unheimlich viel Geld!“ oder der Klassiker: „Das dauert doch ewig!“ Allerdings kümmerte es die Politik eher weniger, im Fokus standen andere Dinge wie der Klimawandel oder die Abgasskandale (Plural!). Jetzt hat die neue Familienministerin Franziska Giffey für Aufmerksamkeit speziell auf diese Problematik gesorgt. Und ich gebe ihr völlig Recht. Im Gegensatz zu dem ein oder anderen Politiker – womit ich wirklich niemanden auf den Schlips treten möchte – kommt sie direkt aus einem Brennpunkt, der repräsentativ für gefühlt jede zweite größere Stadt gelten könnte. Sie kennt Problematiken in der Kindererziehung und Kinderunterbringung sowie möglichen Support. Sie sagt: „Kitas sind Bildungseinrichtungen“ und fordert das gleiche Gehalt von Kindergärtnern und Grundschullehrern. Die Politik sagt: „[M]ehr Geld für Kitaausbau, Entlastung von Eltern bei den Gebühren bis hin zur Gebührenfreiheit“ und „Steigerung der Qualität in der Kinderbetreuung“. In Zahlen genannt, handelt es sich schätzungsweise bis 2021 um 3,5 Milliarden Euro, die ausgegeben werden sollen. Wozu genau, sagt aber niemand so laut.

Momentan liegt das Gehalt eines durchschnittlichen Erziehers / einer durchschnittlichen Erzieherin bei circa 2.600,- € brutto. Bei Grundschullehrern ist dies das Netto Einstiegsgehalt, auch wenn man bedenkt, dass sich das Gehalt natürlich je nach Bundesland korrigieren lässt. Die Familienministerin besteht außerdem auf eine vergütete Ausbildung, was all jene freuen wird, die sich einmal mit den anstehenden Kosten beziehungsweise den nicht erhaltenen Gehältern befasst haben. Das ist ganz schön happig. Für all diejenigen, die das bisher noch nicht getan haben: Um Erzieher zu werden, muss 3 Jahre lang eine entsprechende Schule besucht werden – ohne Gehalt versteht sich. Bei manchen Schulen ist dies zudem kostenlos, bei manchen nicht. Meinem Erachten nach würde es viele auf eine andere Meinung bringen. Momentan ist das Studium auf Lehramt super beliebt und die Hörsäle sind brechend voll. Wenn aber der Erzieherberuf attraktiver werden und die Gehälter angepasst würden, dann könnte ich mir persönlich vorstellen, dass nicht wenige umschwenken könnten.
Zugegeben, als Erzieher braucht man Nerven – aber als Grundschullehrer ebenso. Die Arbeitszeiten sind nahezu identisch – mit dem Unterschied, dass keine Test etc. vorbereitet werden müssen.

Und wer Kinder leibt, wird auch mit denen zurecht kommen, die ein paar Jahre jünger sind, als die in der Grundschule…
Lg Tony

Bald findet zumindest im Koblenzer Raum das Sommersemester an und daher möchte ich noch einmal auf das Leben als Student eingehen, bevor jemand übereilt an die Uni stürmt. Man sehe das Folgende bitte nicht als erhobenen Finger, der alle Schulabgänger an die Ausbildungsberufe binden möchte. Ich bin ein unabhängiger Schreiber und nehme und projiziere nur das heraus, was ich aus unserer Gesellschaft und aus den Medien herausfische und bei dem ich denke, dass dies für den ein oder anderen Zukunftsinteressierten spannend und hilfreich sein könnte.
20.03.2018

Bald findet zumindest im Koblenzer Raum das Sommersemester an und daher möchte ich noch einmal auf das Leben als Student eingehen, bevor jemand übereilt an die Uni stürmt. Man sehe das Folgende bitte nicht als erhobenen Finger, der alle Schulabgänger an die Ausbildungsberufe binden möchte. Ich bin ein unabhängiger Schreiber und nehme und projiziere nur das heraus, was ich aus unserer Gesellschaft und aus den Medien herausfische und bei dem ich denke, dass dies für den ein oder anderen Zukunftsinteressierten spannend und hilfreich sein könnte.

Also bitte lasst Gnade weiten. ;-)
In einem neuen Ärztereport der Barmer Krankenkasse wurde öffentlich germacht, dass durchschnittlich jeder 6. Student depressive Phasen oder eine klinisch bestätigte Depression mit sich herum schleppt. Anders ausgedrückt sind das um die 17% oder anders, auch 470.000 Studenten ausgedrückt. Auffallend ist dabei, dass diese Depression erst im Laufe des Studiums auftritt, nicht wie man vermuten könnte, am Anfang. Bewiesenermaßen wird bei 18 – jährigen Studenten nur halb so oft eine Depressionen diagnostiziert, wie bei den anderen ihrer Altersgruppe. Wenn man dann jedoch in die Zukunft sieht – genauer gesagt 10 Jahre später – sinkt die Zahl der Erkrankten bei den Arbeitenden ab dem Alter von 25 rapide ab, während sie bei den noch oder ehemaligen Studenten steigt. Zugegeben, immer mehr junge Menschen erleiden psychische Erkrankungen (2005 waren es 1,4 Millionen und 2016 schon 1,9 Millionen), besonders eben an Depressionen und Angstzuständen. Der Vorstandschef von Barmer, Christoph Straub, hat folgende Meinung dazu: "Vieles spricht dafür, dass es künftig noch deutlich mehr psychisch kranke junge Menschen geben wird. Gerade bei den angehenden Akademikern steigen Zeit- und Leistungsdruck kontinuierlich, hinzu kommen finanzielle Sorgen und Zukunftsängste." Des Weiteren rät er aber auch, rasch einen Arzt oder eine der vielfältigen Beratungsstellen aufzusuchen, die es regional verteilt gibt. Heutzutage ist Prävention alles, kann ich dazu nur sagen. Ich erlebte in meiner Schul- und Arbeitslaufbahn bereits vielen jungen psychisch kranken Menschen und kann nur an Eltern, Freunde, Kollegen, Professoren appellieren, Augen und Ohren offen zu halten. Denn oftmals kann man eine Depression äußerlich nicht sehen.
Lg Tony

Auf einer sehr schönen Internetseite namens handwerk . magazin wurde der SPD Politiker Thomas Oppermann befragt, ob und in welchem Ausmaße der aktuell errungene Koalitionsvertrag Auswirkungen auf das Handwerk haben könnte und haben wird. Zum einen wurde in ebendiesem Koalitionsvertrag festgelegt, den Mindestlohn für Auszubildende zu erhöhen, was insbesondere die Auszubildenden im Handwerk freuen wird.
13.03.2018

Auf einer sehr schönen Internetseite namens handwerk . magazin wurde der SPD Politiker Thomas Oppermann befragt, ob und in welchem Ausmaße der aktuell errungene Koalitionsvertrag Auswirkungen auf das Handwerk haben könnte und haben wird. Zum einen wurde in ebendiesem Koalitionsvertrag festgelegt, den Mindestlohn für Auszubildende zu erhöhen, was insbesondere die Auszubildenden im Handwerk freuen wird. Was das aber genau bedeutet, darauf werde ich später genauer eingehen. Zu allererst zum Interview, dass er mit dem handwerk. magazin führte.

Oppermann sagt in diesem Interview, das der Deutsche Gesellschaftsbund einige „vernünftige Vorschläge unterbreitet, wie die Mindestausbildungsvergütung ausgestaltet werden könnte“. Dies wäre eine Richtlinie für die Maßnahmen, die sie im Koalitionsvertrag vereinbart haben. Welche Vorschläge es aber genau waren, dazu wurden keine Angaben gemacht.
(Aber sind wir doch einmal ehrlich, jeder junge Mensch freut sich über ein bisschen mehr Geld – egal in welcher Höhe.)
Explizit jedoch erwähnt er die Auszubildenden im Friseur – sowie Bäcker – und Schornsteinhandwerk. Knackpunkt allerdings ist der Zeitraum. Im Koalitionsvertrag heißt es, das Gesetz zur Erhöhung der Mindestlöhne soll bis zum 01. August 2019 beschlossen und ab 01. Januar 2020 geltend gemacht werden. Eine ganz schön lange Zeit, wie ich finde, nicht wenige werden an diesem Punkt bereits ihre Ausbildung erfolgreich absolviert haben. Doch trotzdem ist es ein großer und glücklicher Schritt für diejenigen, die noch in diesen Zeitrahmen fallen und vor allem für diejenigen, die einen Beruf im Handwerk anstreben und nur von der Vergütung zurückgehalten werden. Meinen Erfahrungen nach trifft das auf eine Mehrheit zu – völlig inakzeptabel. Was wäre die Gesellschaft schließlich ohne das Handwerk? Höchste Zeit, dies anzuerkenne. "Wir werden mit dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanzielle Hürden für den beruflichen Aufstieg abbauen mit dem Ziel einer weiteren deutlichen Verbesserung beim Unterhaltszuschuss, Erfolgsbonus und bei der Familienfreundlichkeit. Darüber hinaus werden wir den Maßnahmenzuschuss erhöhen. Damit leisten wir einen weiteren Beitrag, um finanzielle Hürden für angehende Technikerinnen und Techniker, Meisterinnen und Meister sowie Fachwirtinnen und Fachwirte im Sinne der vollständigen Gebührenfreiheit zu beseitigen.", antwortete Oppermann auf die Frage nach einem Meisterbonus (bei einer erfolgreichen Meisterprüfung würden die Gebühren, die dort anfallen, teilweise oder komplett übernommen bzw. erstattet).

Jetzt aber mal zu den Fakten zurück: Was bedeutet das alles für die Auszubildenden genau? In Zahlen ausgedrückt bedeutet es, dass der Deutsche Gewerkschaftsbund 80% der durchschnittlichen Tarifvergütung aller Berufe bekommen sollen. Als Praxisbeispiel wurde an dieser Stelle der Handwerkberuf des Metzgers aufgeführt, den ich gerne übernehmen möchte. Im Moment liegt die Vergütung bei rund 310€. Im ersten Ausbildungsjahr würde ein Auszubildender durch das neue Gesetz dort rund 700€ erhalten. Grund für diesen Wandel, der längst überfällig war, ist die Abbrecherquote, die im allgemeinen Durchschnitt 24%, bei niedrig bezahlten jedoch bei 30% liegt. Beispiel gefällig? Von 10.000 angefangenen Friseur Ausbildungen treten nur 5.000 zur Prüfung am Schluss an. Ich werde die Sache für euch weiter beobachten, denn ohne das Handwerk sind wir ganz schnell wieder zurück in der Steinzeit. Wir hätten es nicht so schön warm, weil sich niemand um unsere Heizung kümmert. Wir müssten wieder selber schlachten, weil es keine Metzger gäbe. Wir müssten mit Wasser- und Stromleitungen kämpfen, weil sich niemand darum kümmern würde. Wir würden rumlaufen wie streunende Hunde, weil unsere Haare ins Unendliche wachsen. Unsere Häuser wären schief und ungenau, weil keiner eine Ahnung hat, wie man richtig eine Mauer in die Höhe zieht. Wir würden mit Werkzeug versuchen uns Möbel zu schnitzen. Leute, ehrlich, wir wären aufgeschmissen…
Lg Tony

Hans-Peter Bartels ist der Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages und sagte vor einer Weile in seinem Jahresbericht: „So klein wie heute war die Bundeswehr niemals in ihrer Geschichte.“ Petra Müller ist Leiterin der Abteilung II Personalgewinnung im Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr. Sie versicherte vor Kurzem dem Magazin WirtschaftsWoche: „Die Bundeswehr hat grundsätzlich keine Nachwuchsprobleme.“
06.03.2018

Hans-Peter Bartels ist der Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages und sagte vor einer Weile in seinem Jahresbericht: „So klein wie heute war die Bundeswehr niemals in ihrer Geschichte.“ Petra Müller ist Leiterin der Abteilung II Personalgewinnung im Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr. Sie versicherte vor Kurzem dem Magazin WirtschaftsWoche: „Die Bundeswehr hat grundsätzlich keine Nachwuchsprobleme.“

Ich, Tony, bin Blogger der Azubitage und frage hier in einem meiner wöchentlichen Beiträge: „Was denn jetzt?“ Zahlenmäßig – Zahlen sind immer wesentlich aussagekräftiger als dahingewürfelte Worte – besagen, dass von der angestrebten Gesamtzahl von 185.000 Soldaten um die 2.100 Zeit- und Berufssoldaten fehlen. Aber auch im Termin-, Risiko- und Qualitätsmanagement sowie dem Projektmanagement fehlen Experten. Stattdessen müssen externe Fachkräfte wie beispielsweise Unternehmensberater wegen Rüstungsprojekten angeheuert werden. Auf Dauer keine Lösung. Zudem kommt, dass von den eigentlich knapp 11.000 Dienstposten beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr am Ende des Jahres 2017 rund 2.110 Posten unbesetzt blieben und auch die Beschaffungsbehörde viel, viel zu wenig Personal gerade in den Fachbereichen aufweisen kann.
Es wird viel über eine Anpassung der Beschaffungsorganisation geredet, aber auch über höhere Gehälter in der IT- , Ingenieur- und Medizinbranche vor Ort. Momentan sei die Bundeswehr „nicht wettbewerbsfähig“ heißt es dazu im Ministerium. Daher schlägt es 25 Maßnahmen vor, die die Bundeswehr wieder in das rechte Licht rücken soll. Dazu zählen unter anderem Prämien für das Kommando Spezialkräfte (KSK) oder angeglichene Gehälter für freiwillige Wehrdienstleistende. Dabei geht es nicht nur darum, hochkarätige Akademiker zu finden, auch Fachkräfte unter anderem im Handwerk fehlen grundsätzlich. Doch Achim Steinhorst (Geschäftsleitung der Management- und Personalberatung Kienbaum) muss gestehen: „Ich bezweifele, dass die Qualität der Mitarbeiter demnächst noch ausreichen wird, um die Aufgaben zu erfüllen, die ihr die Politik aufgibt“.

Was heißt das für die Zukunft? Das heißt, dass die Bundeswehr ihr Konzept ändern muss. Sie setzt sich zum Ziel, Modernität zu zeigen. Stichwort „Agenda Attraktivität“. Denn die Bundeswehr ist ein attraktiver Arbeitgeber! Viele sehen die Soldaten als Vorbilder. Als Personen voller Stärke. So ist Wolfgang Zimmer (Leiter der Frankfurter Direktion Personalrecruiting bei der Allianz), der nicht wenige Zeitsoldaten nach Ablauf ihrer Laufbahn in wirtschaftliche Unternehmen integriert, der Meinung: „Sie [die ehemaligen Soldaten] sind bereit, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen, und können sich und andere motivieren.“ Sie hätten es sich angeeignet „auftragsorientiert zu agieren und im Sinne der jeweils nächsthöheren Führungsebene zu denken und zu handeln“. Die Frage bleibt somit, warum sich die untergründige Abneigung gegenüber dem Berufsweg in der Bundeswehr hartnäckig hält. Jeder studiert, um als Führungsposition in einem Wirtschaftsunternehmen Karriere zu machen, doch niemandem fällt auf, dass man dies auch (oftmals ohne Studium) bei der Bundeswehr tun kann.

Ich hoffe zumindest, eine Tomate vom den Augen nehmen zu können, denn unsere Bundeswehr ist unsere Sicherheit. Sie gibt uns Chancen, die uns selten ein Arbeitgeber geben würde. Egal, welchen beruflichen Stand man hat, dort hat man immer die Chance auf eine Karriere.
Lg Tony

In der Rhein – Zeitung vom 26. Februar 2018 ist ein wirklich interessanter und aktueller Bericht über das Duzen am Arbeitsplatz abgedruckt worden. Die Überschrift habe ich eins zu eins übernommen, falls ihn jemand sucht. Der Artikel beschäftigt sich mit den moderneren Unternehmen, die eine flache Hierarchie anstreben und somit das obligatorische Sie durch ein unkompliziertes Du ersetzen.
27.02.2018

In der Rhein – Zeitung vom 26. Februar 2018 ist ein wirklich interessanter und aktueller Bericht über das Duzen am Arbeitsplatz abgedruckt worden. Die Überschrift habe ich eins zu eins übernommen, falls ihn jemand sucht.

Der Artikel beschäftigt sich mit den moderneren Unternehmen, die eine flache Hierarchie anstreben und somit das obligatorische Sie durch ein unkompliziertes Du ersetzen. Das Siezen untereinander gilt als altbacken, neue Standards sind ab sofort angesagt. Angefangen bei der Bewerbung muss man genauestens seinen Spielraum abschätzen. Christa Stienen (Vizepräsidentin beim Bundesverband der Personalmanager) sagt, dass man den Personalchef duzen dürfe, sofern man als Leser in einer Stellenanzeige geduzt wurde. Alternativ – wenn es einem dann nicht wohl bei der Sache ist, wozu ich mich persönlich sofort zählen würde – könnte man auch eine Allgemeinheit wie im Artikel vorgeschlagen „Liebes Team“ ansprechen oder den ganze Namen wie zum Beispiel „Guten Tag, Ralf Schröder“ nutzen.
Dagegen meint allerdings Linda Kaiser (Deutsche – Knigge – Gesellschaft) auch bei einem Duzen in der Stellenanzeige eine gewisse Form zu bewahren. Sie ist der Ansicht, man solle im beziehungsweise während des Vorstellungsgespräches die Verhaltensweise seines Gegenübers beobachten und sich diesem anpassen.
Um meine Meinung gerade einmal dazwischen zu werfen: Ich würde mich unfassbar unangenehm berührt fühlen, wenn ich den Personalchef duzen würde und er mich aber siezen, geschweige denn mich darauf ansprechen würde, dass ich ihn duze würde, weil er das Du erst bei unterschriebenen Vertrag für angemessen hält.
Also ich bin ganz auf der Seite von Lina / Frau Kaiser (duzen / siezen – Himmel ist das schwierig!). Des Weiteren wird auch die Vertraulichkeit angesprochen, die gerade bei uns jungen Menschen durch das Duzen schnell einmal entsteht. Linda Kaiser sagt dazu, man solle das kollektive Duzen niemals mit einer fehlenden Hierarchie oder einem freundschaftlichen Verhältnis verwechseln. Durch das Duzen entstehe ein Wir – Gefühl, ja. Aber das bedeute nicht, dass man direkt eine Freundschaft zu pflegen versucht.

Ich denke, die Idee dahinter ist gar nicht mal so schlecht und das wird sicherlich eine Hürde nehmen. Ich habe selbst schon in einem Unternehmen gearbeitet, wo geduzt wurde und muss sagen, die Situation ist wesentlich entspannter. Mir gefällt das System. Doch andererseits muss ich euch und mit eingestehen, dass ich glaube, viele gerade ältere Geschäftsführer sind mit den „normalen“ Umgangsformen ganz zufrieden. Wie man auch immer arbeiten möchte – und so heißt es auch im Artikel – man müsse sich auf diese Art von Umgangsform, egal welche sie ist, einlassen und mit ihr umgehen können. Ansonsten macht auch die größte Modernität keinen Sinn.
Lg Tony

Aus aktuellem Anlass habe ich mir die Überfüllungs – Problematik in deutschen Hochschulen einmal angesehen. Genauer gesagt, wurde das Thema durch die Koblenzer Hochschulen bekannt, die in letzter Zeit oftmals mit Schlagzeilen über hoffnungslos überfüllten Hörsälen durch die regionalen Zeitungen hüpften. „Jeder vierte Student klagt über überfüllte Hörsäle“ heißt es in Spiegel online, „Studieren wie in der Steinzeit“ schreibt das Handelsblatt oder die Rhein Zeitung lässt verlauten „Uni Koblenz begrüßt 1.076 neue Studenten“.
20.02.2018

Aus aktuellem Anlass habe ich mir die Überfüllungs – Problematik in deutschen Hochschulen einmal angesehen. Genauer gesagt, wurde das Thema durch die Koblenzer Hochschulen bekannt, die in letzter Zeit oftmals mit Schlagzeilen über hoffnungslos überfüllten Hörsälen durch die regionalen Zeitungen hüpften. „Jeder vierte Student klagt über überfüllte Hörsäle“ heißt es in Spiegel online, „Studieren wie in der Steinzeit“ schreibt das Handelsblatt oder die Rhein Zeitung lässt verlauten „Uni Koblenz begrüßt 1.076 neue Studenten“.

Ich bin selbst ein Student einer der Koblenzer Hochschulen und ich kann somit aus erster Hand meine Erfahrungen widergeben. Aber dazu später. Zu allererst möchte ich mich mit den oben genannten Berichten auseinandersetzen. 27% (jeder vierte) aller Studenten müssen laut Spiegel online regelmäßig in überfüllten Hörsälen den Vorlesungen lauschen. Quelle dieser Zahl ist der Studienqualitätsmonitor 2012, einer Online – Umfrage des HIS – Instituts für Hochschulforschung. Abgegrenzt davon betrifft dieses Problem jedoch in Universitäten ganze 32% (jeder dritte), aber nur 15% der Studenten in Fachhochschulen. Des Weiteren wird aber ebenso erwähnt, dass von 49.000 Studenten 61% glücklich (im Wortlaut: „zufrieden oder sogar sehr zufrieden“) in ihrem Studium sind.

Die Hochschulen in Koblenz geben sich viel Mühe, ihre Qualität und Standards aufrecht zu erhalten. Prof. Peter Ullrich (Vizepräsident einer der Universitäten) sagt dazu in der Rhein Zeitung: "Leider mussten wir dadurch vielen jungen Leuten auch eine Absage erteilen […] Wir wollen volle, aber keine überfüllten Hörsäle.“ Es wird davon berichtet, dass Lehrämter besonders beliebt sind, was ich absolut bestätigen kann. Ich möchte eines sagen, ohne direkt in ein Fettnäpfchen zu treten: Ja, es gibt einen gehörigen Lehrermangel und ja, der erwartete Geburtenrückgang ist von einem Boom in den deutschen Kreissälen abgelöst worden, aber – es tut mir leid – jeder studiert etwas auf Lehramt. Es ist unfassbar, wie groß der Andrang ist. Von allen Seiten heißt es Wartesemester und zu viele Menschen und hier und da. Kleiner Tipp: Es gibt so, so viele Ausbildungsberufe, bei denen man mit Kindern arbeitet. Es muss nicht immer Lehramt sein. Zudem möchte ich sagen, dass ich das Problem mit den überfüllten Hörsälen bemerkt habe, es aber als nicht so dramatisch empfinde, wie es so häufig dargestellt wird. Ich gestehe, dass ich an einem kleineren Standort der Koblenzer Hochschulen studiere, doch zugegebenermaßen ist auch hier der Andrang groß. Meiner Erfahrung nach kommt es auf die Vorlesungen an. Es gibt diese Vorlesungen, bei denen man zusammenrücken muss, damit alle Platz haben. Da kommen die Zustände schon an die veröffentlichten Bilder heran.

Genauso gibt es aber auch die Vorlesungen, bei denen man die Grillen zirpen hört. Da hat man das Gefühl alleine im Raum zu sitzen. Mal hier einer, mal da einer, aber voll ist das definitiv nicht. Mal ehrlich, wenn jemand unbedingt studieren möchte, soll er das tun – ich bin der letzte Mensch, der dagegen etwas sagen sollte – aber ich möchte auch wirklich animieren, es auch einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Die Hörsäle sind voll, aber Unternehmen suchen Auszubildende. Später wird man ja ohnehin bei einigen von ihnen arbeiten, warum also nicht direkt? Wenn man bedenkt, wie viele ihr Studium abbrechen oder sich um entscheiden, stellt sich bei mir immer die Frage, ob die Menschen sich es nicht ein bisschen zu leicht vorgestellt haben. Ein Student schläft bis um drei, geht zu ein, zwei Vorlesungen und danach feiern, um dann wieder um drei am Nachmittag aufzustehen.

Ein Auszubildender dagegen muss morgens auf der Matte stehen, acht Stunden arbeiten und kommt dann nach Hause, um wieder schlafen zu gehen.
Schwachsinn! Ein Vollzeitstudium heißt Vollzeitstudium, weil es wie eine Vollzeitstelle gewertet wird. Das bedeutet, man hat eine 40 Stunden Woche und meinen Erfahrungen nach kommt das noch nicht einmal hin. Es erfordert Disziplin, Organisation und vor allem genügend Brennstoff für die Module. Viele unterschätzen das, unterschätzen den Umfang. Ich habe mit Freunden gesprochen, die nach der Schule eine Ausbildung begonnen haben und kann sagen, dass die froh sind, nicht wieder die Schulbank zu drücken. Sie empfinden es als angenehmer zu arbeiten. Vielleicht sollte der ein oder andere auch einmal einen neuen Denkzweig einschlagen. Dann wäre auch das Überfüllungs – Problem gelöst.
Lg Tony

Jetzt an Karneval ist es mir wieder aufgefallen: Alle rennen mit ihren Smartphones vor dem Gesicht durch die Gegend. Egal welchem Geschlecht angehörig, die Menschen brauchen ihr quadratisches Glück zumindest am Körper.
13.02.2018

Jetzt an Karneval ist es mir wieder aufgefallen: Alle rennen mit ihren Smartphones vor dem Gesicht durch die Gegend. Egal welchem Geschlecht angehörig, die Menschen brauchen ihr quadratisches Glück zumindest am Körper. Die Digitalisierung hat nicht nur etwas mit der Industrie zu tun, sondern wie man sieht, auch direkt mit uns. Da fielen mir letztens auch passend dazu zwei Schlagzeilen vor die Füße.
 

„Computer kosten vor allem Männer ihre Stellen“
und
„Industrie 4.0 gefährdet Jobs von Frauen“.


Ich habe mich ein wenig schlau gemacht und bin auf folgende Ergebnisse gestoßen:

  • Viele Forscher vermuten, dass der Mensch so erfinderisch wie eh und je bleibt. Wenn irgendwo Stellen wegen der technischen Weiterentwicklung gestrichen werden, werden an einer anderen Stelle neue Stellen geschaffen.
  • Dazu kommt, dass sich eben durch die technische Weiterentwicklung nicht wenige Berufe verändern werden. Die Jobs müssen sich an die neuen Erwartungen anpassen und mit ihnen die Menschen, die sie ausüben. Das erfordert nicht nur junge neue Leute, die mit der Technik von Heute aufgewachsen sind, sondern auch Menschen, die bereit sind neues zu erlernen und sich selbst weiterzubilden.
  • Ich verweise an dieser Stelle auf die Studie des Weltwirtschaftsforums und der Unternehmensberatung „Boston Consulting“, die gemeinsam erörtert haben, welche Berufe in zehne Jahren noch aktuell sein könnten und wo Alternativen möglich sind.
  • Was spezielle die Frauen angeht: Das weibliche Geschlecht ist häufig in genau den Berufen tätig, die die Digitalisierung besonders stark erwischt (57%). Dazu kommt, dass auch viele dieser Berufe ohne Alternative zu sehen sein könnten, doch – ganz großes doch – die Studie besagt, dass Frauen es leichter bei der Gewinnung eines neuen Berufes haben und dort auch schneller befördert werden könnten.
  • Zu den Männern: Angeblich haben in den letzten Jahren Männer doppelt so viele Stellen verloren wie Frauen. Diese würden oftmals länger arbeitslos sein, als ihr weibliches Gegenstück und zur Akzeptanz gegenüber dieser Tatsache neigen.

Was die Schlagzeilen angeht, kann man zusammenfassend sagen, dass Männer in der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein unter der sich verbreitenden Digitalisierung zu leiden haben, doch Frauen zukünftig die sind, die die Welle erwischen wird. Egal, wie man es dreht und wendet, die Digitalisierung schleicht sich unaufhaltbar in unsere Leben und wir als Menschen müssen versuchen damit umzugehen.Ich hatte bereits einen Beitrag über Fernweiterbildungen geschrieben, vielleicht sind sie der Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg.
 

Aber eines bleibt klar, Frauen und Männer sind wieder gleichgestellt und das freut mich am meisten.
Lg Tony

Ansporn der meisten Auszubildenden, die Ausbildung anzufangen, ist die Vergütung. Endlich eigenes Geld verdienen. Endlich ein eigenes Auto kaufen, eine eigene Wohnung. Endlich ein unabhängiges Leben!
06.02.2018

Ansporn der meisten Auszubildenden, die Ausbildung anzufangen, ist die Vergütung. Endlich eigenes Geld verdienen. Endlich ein eigenes Auto kaufen, eine eigene Wohnung. Endlich ein unabhängiges Leben! Durchschnittlich erhält ein Azubi nach der Erhöhung von 2,6% einen Verdienst von 876€ im Monat. Nicht schlecht. Es reicht damit nicht für eine Weltreise, aber es ist nicht nichts. Nur mal zur Information hier ein paar Durchschnittsgehälter folgender Ausbildungen:

  • Maurer: 1095 €
  • Mechatronikern: 1043 €
  • Versicherungskaufleuten: 1028 €
  • Bäcker: 637 €
  • Florist: 617 €
  • Schornsteinfeger: 518 €


Eine ganz schöne Spannweite. Geld beeinträchtigt die Auswahl der Ausbildung – nicht immer, schon klar – und beeinträchtigt vor allem das Image des Berufes. Aber anhand des Beispiels eines Schornsteinfegers möchte ich ein kleines Luftschloss erbauen. Sicherlich sind 518€ nicht die Welt, aber Schornsteinfeger wird es immer benötigen, egal wie glorreich die Solartechnik sich entwickelt. Man könnte sich also theoretisch selbstständig machen und wenn es läuft, dann läuft es. Bei der Selbstständigkeit sieht das Gehalt dann wieder anders aus – vorausgesetzt es läuft natürlich. Im Internet sind viele Ratgeber zum Thema Geldmanagement zu finden und ich denke, man lernt auch durch diese Begrenzung an Möglichkeiten, sein Geld loszuwerden, wie man mit Geld umzugehen hat. Später, wenn man Haus und Familie hat, muss man schließlich auch mit Geld umgehen können, sofern der Partner kein Chirurg oder so etwas in der Richtung ist. Es ist eine Frage des Zielstrebens. Wenn man unbedingt Florist werden möchte, wenn es das ist, was einen glücklich macht, dann sollte man auch nicht auf das Geld achten. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es wesentlich mehr Wert ist, mit einem zufriedenen Lächeln zur Arbeit zu gehen, als nur die Dollarzeichen im Hinterkopf zu haben. Schlussendlich ist es nicht mehr und nicht weniger als eine Ausbildung, die dich schließlich zu einer vollwertigen Arbeitskraft befähigt und da es meist nur drei Jahre sind, haben Gedanken an das Geld doch eigentlich keinen großen Stellenwert verdient, oder?

Also schmeißt die Sorgen von Board und tut das, was auch glücklich macht!
Lg Tony

Das Praktikum hast Du geschafft und nun liegt es vor Dir, dieses vollgetippte Blatt: Dein Praktikumszeugnis. Liest sich ganz gut, findest Du. Aber Vorsicht: Die Beurteilung von Firmen steckt voller Sätze, Formulierungen und „Codes", die erst entschlüsselt werden wollen.
30.01.2018

Das Praktikum hast Du geschafft und nun liegt es vor Dir, dieses vollgetippte Blatt: Dein Praktikumszeugnis. Liest sich ganz gut, findest Du. Aber Vorsicht: Die Beurteilung von Firmen steckt voller Sätze, Formulierungen und „Codes", die erst entschlüsselt werden wollen.

Anders gesagt: Das ist eine echte Geheimsprache, die oftmals anderes meint, als geschrieben steht. Hier nun ein kleine Übersicht über sehr häufige Beurteilungssätze und was sie wirklich bedeuten:
 

„Der Praktikant hat seine Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt."
Das kleine Wörtchen „stets" kombiniert mit dem Superlativ „vollsten" ist die magische Formel für ein sehr gutes Zeugnis. Fehlt eines von beidem ist es leider „nur" gut.
 

„Der Praktikant bewältigte die ihm aufgetragenen Aufgaben in guter Weise."
Tja, wenn nur „gut", aber nicht „hervorragend" oder „sehr gut" da steht, signalisiert es eine eher unterdurchschnittliche Leistung. Auch das „aufgetragen" wirft kein gutes Licht auf den Praktikanten: Er hat immer nur auf Anweisungen reagiert, sich aber nicht mit Eigeninitiative und Engagement selbstständig eingebracht.

„Besonders hervorzuheben ist seine Fähigkeit schnell richtige Lösungen zu finden."
Bravo! Hinter „besonders hervorzuheben" steht (eigentlich) immer ein großes Lob. Aber auch hier Achtung: Ein Zeugnis, das nur voller Lob steckt, macht misstrauisch und wirkt meist unglaubwürdig.
 

„Wir wünschen dem Praktikanten viel Erfolg auf seinem künftigen Berufsweg."
Klingt nett, aber es geht besser. Wer wirklich überzeugt hat, findet am Ende die Schlussformel, dass das Unternehmen das Ende des Praktikums bedauert.
Lg Tony

Die Anzahl der unbesetzten Ausbildungsplätze war in den letzten 20 Jahren noch nie so hoch wie heutzutage. Wir jungen Leute, die sich ein Leben in Glanz und Glamour wünschen, streben unermüdlich nach guten Noten.
30.01.2018
Die Anzahl der unbesetzten Ausbildungsplätze war in den letzten 20 Jahren noch nie so hoch wie heutzutage. Wir jungen Leute, die sich ein Leben in Glanz und Glamour wünschen, streben unermüdlich nach guten Noten. Nach einer Zwei in Mathematik, die eigentlich unerreichbar scheint, nach einer 1,0 in Ökonomie während wir noch nie Kontakt mit der Materie hatten, und nach einem mündlichen Lob von Autoritätspersonen. Wir jungen Menschen erwarten das Beste und arbeiten hart dafür. Doch letztenendes müssen wir meist der Wahrheit ins Auge sehen: Das Leben spielt nicht nach unseren Regeln.

Der Germanistik Absolvent, der sich jahrelang durch die Verse von Goethe und Co. gequält hat, fährt Taxi in Berlin, der BWLer mit den unwahrscheinlichen Gespür für Zahlen und der trotzdem noch ein Verständnis für das Personalmanagement besitzt, wird dann doch Bürokaufmann. Das sind die Schicksale, wie wir sie immer lesen. Die Realität jedoch ist folgende: Zig Unternehmen suchen im Dunklen nach Menschen, die etwas in der Richtung machen, deren Branche sie entsprechen.Liegt es an zu hohen Ansprüchen seitens der Jobsuchenden? Ja! Liegt es an mangelnden seriösen Informationsquellen im Netz? Nein!  Es ist kein Geheimnis, dass viele glauben, es gäbe nur die Basics an Berufen:
  • Verwaltung und öffentliche Dienste
  • Medien
  • Gesundheitswesen
  • Einzelhandel

Aber niemand hat schon einmal etwas von der Ausbildung zum/zur Restaurantfachmann/-frau gehört, niemand möchte als Fleischer getötete Tiere verarbeiten und was um Himmels Willen macht ein Fachverkäufer für Lebensmittelhandwerk den ganzen Tag? Statistisch gesehen sind dies die Berufe mit den wenigsten Auszubildenden. Arbeitsmarktanalysen nennen dieses Problem Passungsproblem. Erklärt sich von selbst. Es gibt Ausbildungsplätze und es gibt Menschen, die bereit sind, eine Ausbildung zu absolvieren. Aber es passt nicht. Die Vorstellungen fügen sich nicht ineinander.

Elisabeth Krekel vom Bundesinstitut für Berufsbildung – kurz BIBB – hat das meiner Meinung nach sehr schön beschrieben. Es sei dem Heiratsmarkt ähnlich: "Es kann jemand reich und schön sein und über ein freistehendes Einfamilienhaus verfügen - wenn die Chemie nicht stimmt, wird man sich trotzdem nicht verlieben." Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung fand zudem in einer Studie heraus, dass Eltern es bevorzugen würden, wenn ihre Kinder ein Abitur-Zeugnis vorlegen könnten anstatt nach der Hauptschule ihre schulische Laufbahn zu beenden. Also sind es ausschließlich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, denen die Schuld zugewiesen werden kann? Zur Beantwortung dieser doch sehr engstirnigen Frage möchte ich Georg Konjovic, den ehemaligen Chef des Portals meinestadt.de zitieren: "Von Jugendlichen zu erwarten, dass sie sich an einen Rechner setzen, ein Webformular ausfüllen und ihre Zeugnisse einscannen und hochladen, ist einfach nicht mehr zeitgemäß." Ich muss gestehen, ich gehöre nicht zu diesen 24/7 hängenden Smartphone Junkies, doch auch ich bin die Zielgruppe, die er anspricht. Obwohl ich mein Notebook dem Smartphone vorziehe, bin auch ich es leid, Stunden vor dem Bildschirm zu verbringen und mein Zeug hochzuladen. Es ist umständlich, der Scanner funktioniert nicht, etwas am Bild ist abgeschnitten, die Qualität ist schlecht. Das ist doch nichts. Wir leben im 21. Jahrhundert und ehrlich, die meisten Unternehmen haben sich bereits digitalisiert. Warum sollten es die Bewerbungen dann nicht sein? Weiter sagt er: "Aber statt ihren Habitus zu überdenken, werfen viele Unternehmer gleich die Flinte ins Korn. Da heißt es dann: Bei uns bewirbt sich niemand, aber da können wir nichts tun, das liegt am demografischen Wandel." Somit wird der Sündenkelch weitergereicht. Wer nun allerdings wirklich Schuld ist weiß niemand so recht.

Es ist eine Frage der modernen alles-ist-möglich-Zeit. Unsere Gesellschaft ist momentan (meiner Ansicht nach) darauf ausgelegt, die Welt zu verändern. Viele, mit denen ich mich unterhalte, wollen Personal Life Coach werden oder einen Tennisclub für Kinder gründen. Ich mache keine Witze – meine Generation erwartet die Wende der Geschichte. Niemals habe ich gehört: „Mann, ich würde gerne einmal wissen, wie es hinter der Theke aussieht. Wie aus dem Schwein eine Salami wird.“ Makaber, aber wahr. Der einzige Spruch, den ich bezüglich des Berufes eines Fleischers gehört haben, war: „Ich möchte dort einmal ein Praktikum machen, um mich für später ein bisschen vorzubereiten.“ Das Mädel möchte Forensik studieren, meine Lieben… lg Tony
Dass Personaler Bewerber-Profile im Internet googeln, ist ja kein Geheimnis mehr, sondern längst ganz normal und hat sich rumgesprochen. Doch das Netz ist ja schließlich für alle da - warum also nicht mal den Spieß umdrehen?
23.01.2018
Dass Personaler Bewerber-Profile im Internet googeln, ist ja kein Geheimnis mehr, sondern längst ganz normal und hat sich rumgesprochen. Doch das Netz ist ja schließlich für alle da - warum also nicht mal den Spieß umdrehen?

Der Arbeitgeber-Check per Google ist eine von zahlreichen Möglichkeiten, im Internet herauszufinden, welcher Arbeitgeber und Chef am besten zu dir passen. Während die Unternehmenseiten im Internet oder Business-Netzwerke wie Xing oder Linkedln gut überlegte und bedacht ausgewählte Informationen präsentieren, zeigt sich via Google die „allgemeine Nachrichtenlage". Auf diesem Weg erfährst du aktuelle Informationen auch aus anderen Quellen und Details zu momentanen Situation des Unternehmens oder der Chefs. Eine spannende Option, das „Drumherum" kennenzulernen und das kann sehr wertvoll in einem Vorstellungsgespräch sein oder eben auch dafür zu entscheiden, ob es für dich passt. [Is]
lg Tony
Grundsätzlich ist zu in dienstlicher und privater Smartphone – Nutzung zu unterscheiden. Wenn ein dienstliches Smartphone zur Verfügung steht, dient dieses auch wirklich nur für dienstliche Nutzungen.
16.01.2018
Grundsätzlich ist zu in dienstlicher und privater Smartphone – Nutzung zu unterscheiden. Wenn ein dienstliches Smartphone zur Verfügung steht, dient dieses auch wirklich nur für dienstliche Nutzungen. Fotografieren wird wegen der Missbrauchsgefahr nicht geduldet, das Tätigen von privaten Anrufen ohne Erlaubnis eines Berechtigten auch. Anrufe, die ins Ausland getätigt werden, sowie Anrufe an Sonderrufnummern wie Gewinnspielhotlinen sind immer untersagt. Es ist hoffentlich jedem bewusst, dass solche Vorkommnisse nicht zu den dienstlichen Aufgaben zählen.

Was die Erreichbarkeit angeht, ist es nicht wichtig, ob es sich um ein Smartphone des Arbeitnehmers selbst oder seiner Dienststelle handelt. Befindet der Arbeitnehmer sich außerhalb seines Dienstes, muss er auch nicht auf dem Diensthandy erreichbar sein. Eine Ausnahme ist hier natürlich die Rufbereitschaft bzw. der Bereitschaftsdienst. Bei privaten Smartphones ist das natürlich völlig anders geregelt. Der Abteilungsleiter, Chef, Filialleiter oder wer auch immer für das Unternehmen zuständig ist, hat laut dgbrechtsschutz.de die Berechtigung, die Nutzung des privaten Smartphones auf eine halbe Stunde zu begrenzen. Denn es ist jedem Nutzer bekannt, dass die Verwendung eines Handys die Beschäftigungsspanne erheblich einschränkt. Das Verbot des Smartphones bzw. der Mitnahme des Smartphones ist jedoch in den meisten Fällen untersagt.

Dabei sollte aber wirklich im Auge behalten werden, dass eine überdurchschnittliche Nutzung des Mobiltelefons eine Mahnung oder eine Kündigung zur Folge haben kann – selbst, wenn diesbezüglich keine Vorschriften vorhanden sind. Also bitte über die Regelungen im Unternehmen informieren und lieber das Smartphone im Auto oder im Schließfach liegen lassen. Man muss nicht immer unbedingt erreichbar sein!
lg Tony
Nur zwei unscheinbare Buchstaben, jedoch mit großer Wirkung. Denn was auch immer Du in Deiner Bewerbung schreibst, ob es tatsächlich gelesen wird, bleibt fraglich. Immer gelesen wird aber das PS! Viele glauben, dass in Zeiten des „Copy&Paste" das gute, alte „PS" aus Briefzeiten längst ausgedient hätte.
09.01.2018

Nur zwei unscheinbare Buchstaben, jedoch mit großer Wirkung. Denn was auch immer Du in Deiner Bewerbung schreibst, ob es tatsächlich gelesen wird, bleibt fraglich. Immer gelesen wird aber das PS! Viele glauben, dass in Zeiten des „Copy&Paste" das gute, alte „PS" aus Briefzeiten längst ausgedient hätte.

Stimmt aber nicht. Denn gerade bei dem PS bleiben Leser hängen. Erst recht, wenn sie nur quer lesen und das machen nun mal die meisten - auch und gerade bei Bewerbungsschreiben. Anders gesagt: Die Aufmerksamkeit beim „Anhängsel" ist viel höher als beim Rest des Geschriebenen. Und das kannst Du für Dich nutzen: Nämlich indem Du was Überraschendes, Wichtiges oder einfach Neues hinzufügst. Zum Beispiel:

PS: Danke, dass Sie meiner Bewerbung bis hierher Ihre Aufmerksamkeit geschenkt haben. Nun würde ich mich sehr freuen, wenn wir uns persönlich kennenlernen könnten. Rufen Sie mich doch gleich an, unter: 0123-456789.
 

So kannst Du es machen, musst Du aber nicht. Denke nur daran, dass Du mit Deinem Ansprechpartner in Kontakt kommen möchtest! Du kannst natürlich an dieser Stelle auch nochmals eine besondere Stärke von Dir herausstellen. Wie auch immer, dieser Teil Deiner Bewerbung wird auf jeden Fall gelesen! 

lg Tony
Beschäftigen wir uns heute mit dem Thema Franchising. Dazu dient mir das Franchise Portal als Grundlage und Informationsquelle. Da es sich bei dieser Plattform vorzugsweise um Ausbildungen und Studiengänge handelt, möchte ich das Thema nur ankratzen, um einen Überblick über die Möglichkeiten zu verdeutlichen.
 
02.01.2018

Beschäftigen wir uns heute mit dem Thema Franchising. Dazu dient mir das Franchise Portal als Grundlage und Informationsquelle. Da es sich bei dieser Plattform vorzugsweise um Ausbildungen und Studiengänge handelt, möchte ich das Thema nur ankratzen, um einen Überblick über die Möglichkeiten zu verdeutlichen.

Geschichtlicher Hintergrund
Das ursprünglich aus dem Mittelalter stammende Wort, aus dem das heutige Franchising wurde, kommt aus dem Französischen und beschrieb die Befreiung von Zöllen und Steuern. Daraus entwickelte sich mit der Zeit die Bedeutung der Genehmigung, Märkte sowie Messen an einem bestimmten Ort zu veranstalten, wobei dieser Ort von dem Besitzer zur Verfügung gestellt wurde. Im 17. und 18. Jahrhundert dann beschrieb Franchising mehr die staatliche Genehmigung und Mitte des 19. Jahrhunderts erlang es schließlich die Bedeutung der Erlaubnis zur kommerziellen Nutzung von Dritten. Ein anfängliches System war die amerikanische Singer Sewing Machine Company 1860, wenn es wen interessiert. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts erkannte man dann auch in Europa, dass Franchising eine super Idee ist.
Kurzum: Franchising bedeutet nichts anderes, als ein Geschäftsprojekt zu übernehmen und dieses in Selbstständigkeit zu leiten. Einen Teil der Umsätze sowie die Lieferanten etc. werden übernommen, doch prinzipiell handelt es sich um ein eigenständiges Unternehmen.

Zukunftsorientierung
„Aufgrund der für die Hersteller bestehenden Vorteile des Franchising gegenüber den traditionellen Vertriebsformen, die vom Hersteller über die Einschaltung von Großhandel/Einzelhandel oder eigene Verkaufsniederlassungen zum Endverbraucher verlaufen, wird der Anteil der Franchisesysteme am Einzelhandelsumsatz in den USA nach Prognosen des amerikanischen Handelsministeriums auf etwa 75% zunehmen. Einige Branchen wie Hotels und Restaurants, Groß- und Einzelhandel sowie Kurierdienste und Autovermietungen scheinen sich in besonderer Weise für Internationalisierungsstrategien zu eignen.“ Kurzum: Menschen lieben Marken und je öfter wir Menschen die Möglichkeit haben, unsere Marke anzutreffen, desto eher kaufen wir sie ein. Mit dem Modell können sich internationale Konzerne global erweitern und die Inhaber der entsprechenden Filiale dennoch in Selbstständigkeit arbeiten. Franchising ist ein Trend mit einer stark steigenden Tendenz nach ganz weit oben!

Tätigkeitsfelder
Angesprochen werden in dem Portal vor allem die Dienstleistungssektoren, die durch Sozialisation, politischen Gegebenheiten oder der sich fortwährend entwickelnden Technik entstehen. (Das Portal bieten vielfältige Informationsmöglichkeiten, doch ausführlich auf alles einzugehen, würde hier und jetzt den Rahmen sprengen. Falls dort Bedarf besteht, stelle ich mich sehr gerne zur Verfügung.) Kurzum: Es gibt kaum eine Branche, in der sich Franchising nicht etablieren wird, kann oder könnte. Es ist eine äußerst interessante Spate und wer auf diesen Zug aufspringen möchte, könnte schon einmal in Erwägung ziehen, ein Praktikum oder vielleicht sogar eine Ausbildung in einem Franchise-Unternehmen zu absolvieren, um die Grundstrukturen und die Hierarchie zu entdecken. Wer weiß, ob sich vielleicht nicht die Chance für eine Eigenständigkeit entwickelt?
Lg Tony

Mehr Sport machen, lieber lernen statt surfen, weniger Fast-Food und öfter aufräumen! Damit wirklich alles anders wird, gibt's hier ein paar Tipps, wie Du Deinen inneren Schweinehund an die Kette legst. 
26.12.2017

Mehr Sport machen, lieber lernen statt surfen, weniger Fast-Food und öfter aufräumen! Damit wirklich alles anders wird, gibt's hier ein paar Tipps, wie Du Deinen inneren Schweinehund an die Kette legst. 
 
Meist sind die guten Vorsätze zum Neuen Jahr bereits am 1. Januar schon wieder vergessen. Einige Tipps erhöhen Deine Chancen, die einmal gesteckten Ziele auch wirklich zu erreichen:

  1. Nimm‘ Dir erst mal ein kleines, klares Ziel vor - schreibe es auf und formuliere es positiv. Also nicht: Nie mehr esse ich einen Burger. Sondern: Ab morgen esse ich mehr Obst und Gemüse.
  2. Überlege Dir, was Du dafür brauchst und wie Du es Dir leichter machst - vielleicht mit einer tollen Saftmaschine!
  3. Starte mit Deinem Vorsatz, wenn Du fit und gut drauf bist!
  4. Male Dir im Kopf immer wieder aus, welche Vorteile und guten Veränderungen Dir Dein neues Verhalten bringen wird: Mehr Vitamine sind gut für den Body und geben Dir volle Power!
  5. Loben nicht vergessen!
  6. Wenn Du mal einen Aussetzer hast und es mit dem guten Vorsatz nicht klappen will, gebe nicht auf - morgen ist ein neuer Tag! So, und was ist Dein Vorsatz?
  7. Auf jeden Fall einen guten Rutsch...

Auf jeden Fall einen guten Rutsch...

Lg Tony

Ihr erinnert euch an die Studie, über die ich vor ca. 2 Wochen geschrieben hatte? In der es darum ging, dass Rheinland-Pfalz kein attraktiver Studien- und Ausbildungsort ist? Ein Punkt in dieser Liste war, dass es zwar Ausbildungsplätze und potenzielle Auszubildende gibt, doch die Vorstellungen beider Seiten schlicht und ergreifend nicht zusammenpassen.
19.12.2017

Ihr erinnert euch an die Studie, über die ich vor ca. 2 Wochen geschrieben hatte? In der es darum ging, dass Rheinland-Pfalz kein attraktiver Studien- und Ausbildungsort ist? Ein Punkt in dieser Liste war, dass es zwar Ausbildungsplätze und potenzielle Auszubildende gibt, doch die Vorstellungen beider Seiten schlicht und ergreifend nicht zusammenpassen.

Hier ein paar Zahlen:

  • in ganz Deutschland gab es im Jahr 2016 43.000 freie Ausbildungsplätze
  • das heißt, jede 12. Stelle war frei
  • es gab 80.000 junge Menschen – also fast 13% - die keinen Ausbildungsplatz erhielten
  • 2016 wurden 80.000 weniger Ausbildungsplätze angeboten als 2007
  • 2016 wollten 155.000 weniger junge Menschen eine Ausbildung beginnen als 2007
  • 2007 standen 100 Bewerbern 85 freie Ausbildungsplätze gegenüber
  • 2016 standen 100 Bewerbern 94 freie Ausbildungsplätze gegenüber


Gründe für diese absurd hohe Zahl an „unpassenden Partnern“ sollen geographische Entfernungen oder Interessendifferenzen sein. Aha! Mal davon abgesehen, dass studieren scheinbar eine lang andauernde Modeerscheinung ist und die Ausbildung dadurch – warum auch immer – einen Imageschaden erlitten hat, es gibt unendlich viele Ausbildungsberufe und unendlich viele Menschen, deren Interessen mit diesen Branchen übereinstimmen müssten. Welt.de schreibt folgendes zu diesem Thema: „Die Bertelsmann-Stiftung hat die Situation der dualen Ausbildung in Deutschland flächendeckend untersucht. Besonders schwer haben es demnach kleinere Betriebe. Noch einmal komplizierter wird die Situation, wenn die in Berufen ausbilden, die bei Jugendlichen nicht sonderlich populär sind, zum Beispiel im Hotel- und Gaststättengewerbe.“

Ich übersetze mal: Der Gasthof des Dorfes, ein Familienbetrieb in 5. Generation, findet keinen Nachfolger, denn die Kinder studieren Agrarwirtschaft oder Maschinenbau oder was weiß ich und empfinden kein nostalgisches Interesse daran, den Betrieb weiterzuführen. Die Bäckerei um die Ecke kämpft mit dem gleichen Problem – und natürlich mit den Billigprodukten aus dem Discounter. Sicher, ich muss gestehen, es gibt attraktive und weniger attraktive Berufe in Deutschland, doch es gibt auch attraktive und weniger attraktive Interessen von Menschen. Nicht jeder kann sich für das Bauen von Modellschiffen oder das Sammeln von Paninistickern erwärmen. Ich für meinen Teil bin ein riesiger Footballfan* und werde dafür schräg angesehen, obwohl sich dieser Sport in den letzten Jahren auch in Deutschland etabliert hat. Die Sparten sind groß, um in der Gastronomie tätig zu sein, muss man sich nicht auf den Beruf des Kochs oder der Kellner beschränken – es gibt so viele Möglichkeiten. Ich denke, das Gebilde an sich, der Anschein der Außenwelt gegenüber, ist ein Grund. Meiner Erfahrung nach, jobben viele junge Menschen neben der Schule oder dem Studium im Hotel- und Gastronomiebereich sowie dem Einzelhandel und sind froh, dass sie eben nur einer Geringbeschäftigung nachgehen. Hier werden oftmals die Arbeitszeiten, die mehr oder weniger vorhandene Unfreundlichkeiten so mancher Kunden sowie die Arbeitsteilung kritisiert. Die Bezahlung ist dabei gar nicht einmal das Problem. Meines Wissens ist die Bezahlung zumindest im Geringbeschäftigungssektor relativ hoch.Aber was mir eben auch auffällt, ist die eingeschränkte Sichtweise. Es wird nur die Tätigkeit gesehen, die viele getätigt haben. Aber, Leute, die Einzelhandelsleute stehen nicht nur im Laden und räumen auf! Die Kellner dieser Welt putzen nicht nur anderen hinterher! Und und und...

Dieses Schwarz-Weiß-Denken ist wirklich kontraproduktiv. Welt.de schreibt weiter: „Der Kochberuf gehört zu den am schlechtesten bezahlten Jobs in Deutschland. (…) Eine Ausbildung in der Gastronomie meiden viele Jugendliche aber auch wegen der teils unregelmäßigen Arbeitszeiten.“ Gut, dann haben wir den Grund für die miesen Zahlen in der Gastronomie, in den Hotels und den Friseurläden unseres Landes. Nehmen wir das trotz meines Appels einmal hin. Aber was ist mit den anderen Bereichen unserer Welt? Was ist mit den Polizisten, den Krankenschwestern und den Logistikern?

Nennt mir nur einen guten Grund, warum diese Branchen nicht attraktiv sind! Ich warte!

Lg Tony

Mit Digitalisierung meine ich natürlich nicht das Handy an sich, geschweige denn WhatsApp, Facebook, Twitter. Ich meine Digitalisierung im Beruf, nicht nur im Bereich Informatik.
Durch die ständig heranwachsende technische Forschung entstehen Berufe, die es seit Menschengedenken noch nicht gab.
12.12.2017
Mit Digitalisierung meine ich natürlich nicht das Handy an sich, geschweige denn WhatsApp, Facebook, Twitter. Ich meine Digitalisierung im Beruf, nicht nur im Bereich Informatik.
Durch die ständig heranwachsende technische Forschung entstehen Berufe, die es seit Menschengedenken noch nicht gab. Genau diese neuen Berufsfelder waren Dreh und Angelpunkt der Fachkonferenz „Berufsbildung 4.0 – Zukunftschancen durch Digitalisierung“ des Bundesbildungsministeriums für Bildung und Forschung und Bundesinstituts für Berufsbildung.
450 Vertreter/innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Bildungspraxis trafen sich in Leipzig, um der Öffentlichkeit diese Chancen näher zu bringen und vier sogenannte Aktivitäten vorzustellen.

Ich zitiere an dieser Stelle einmal:
„So unterstützt das Ministerium die überbetrieblichen Berufsbildungsstätten dabei, digitale Geräte für die Fachkräfteausbildung anzuschaffen. Denn um weiterhin ein hochwertiges Ausbildungsniveau zu sichern, müssen die Berufsbildungsstätten neue technologische Entwicklungen frühzeitig in die Ausbildung integrieren. Gefördert wird zudem der Einsatz digitaler Medien in der beruflichen Bildung. Digitale Medien bieten neue Möglichkeiten, um Kompetenzen praxisorientiert zu vermitteln. Sie bieten aber auch Möglichkeiten für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen – in der beruflichen Aus- und Weiterbildung, aber auch in der Arbeitswelt insgesamt. Verbessert werden auch die Möglichkeiten zur Weiterbildung. Lebenslanges Lernen ist die Grundlage, um den digitalen Wandel zu meistern. Der Förderschwerpunkt >Innovative Ansätze zukunftsorientierter beruflicher Weiterbildung< untersucht die veränderten Qualifikationsanforderungen und Weiterbildungserfordernisse, die sich aus der Digitalisierung ergeben. Dazu zählen auch die Potenziale digitaler Medien für das selbstorganisierte, lebenslange Weiterlernen. Nicht zuletzt gibt es die gemeinsame Initiative >Fachkräftequalifikationen und Kompetenzen für die digitalisierte Arbeit von morgen<. Sie wurde vom Bundesbildungsministerium und vom Bundesinstitut für berufliche Bildung (BIBB) gemeinsam gestartet. Zusammen mit Unternehmen, Verbänden und Sozialpartnern werden ausgewählte Berufe verschiedener Berufsfelder analysiert. Ziel ist es, frühzeitig veränderte Anforderungen an die Qualifikation der Facharbeiterinnen und Facharbeiter zu erkennen und entsprechende Handlungsempfehlungen abzuleiten.“  Quelle: https://www.bmbf.de/de/neue-chancen-fuer-die-berufliche-bildung-5193.html

Des Weiteren wurde das Forschungsprogramm „Zukunft der Arbeit“ erschaffen, um die oben aufgeführten Ansätze voranzutreiben und in der Praxis auf die Probe zu stellen.
Also bitte, all ihr Smombies oder wie das heißt, nehmt die Beine in die Hand und schwingt eure Hufe! Es gibt Hoffnung für euch! Nein, mal im Ernst, ich bin der festen Überzeugung, dass die Digitalisierung unser aller Leben verändern wird und damit meine ich nicht nur das autonome Fahren (was mir persönlich aber auch verdammt gruselig erscheint – fragt mich nochmal in 20 Jahren). Unsere Welt entwickelt sich schneller, als wir sie begreifen können. Letztens erst habe ich den Deutschen Zukunftspreis mitverfolgt, der mit (nur) 250.000€ dotiert ist. Nur mal ganz nebenbei, ohne auf die drei beeindruckenden Erfindungen einzugehen, die den Preis allesamt verdient hätten, was sind in der Forschung schon 250.000€ ? Schön, dass es überhaupt wertgeschätzt wird, keine Frage und schön, dass es Menschen gibt, die die Verleihung mitverfolgt haben.

Doch ehrlich: 250.000€ für eines von drei Projekten, welches in einer Show zu einer miserablen Zeit innerhalb von 48 Minuten vergeben wird. Vergleicht das bitte einmal mit der Oscar-Verleihung oder dem Bambi und macht euch bitte danach Gedanken, warum das so ist und wie man das ändern kann. Denn wenn nicht wir, wer macht es dann?
lg Tony
So lautete die Überschrift in der Rhein-Zeitung vom 27. November 2017. Darin werden sechs Gründe aufgeführt, warum immer mehr (werdende) Studenten vom nördlichen Rheinland-Pfalz zu anderen Bundesländern überwechseln.
Basis für diese 6 Gründe ist die „Bildungsstudie Koblenz Mittelrhein“ von den Sozialwissenschaftlern Prof. Steffen Kröhnert und Jana Wirz im Auftrag der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein, welche – wer hätte es gedacht – in Koblenz veröffentlicht wurde.
05.12.2017
So lautete die Überschrift in der Rhein-Zeitung vom 27. November 2017. Darin werden sechs Gründe aufgeführt, warum immer mehr (werdende) Studenten vom nördlichen Rheinland-Pfalz zu anderen Bundesländern überwechseln.
Basis für diese 6 Gründe ist die „Bildungsstudie Koblenz Mittelrhein“ von den Sozialwissenschaftlern Prof. Steffen Kröhnert und Jana Wirz im Auftrag der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein, welche – wer hätte es gedacht – in Koblenz veröffentlicht wurde. Interessant dabei ist aber die Tatsache, dass Rheinland-Pfalz sehr wohl als Ausbildungsort bei den jungen Leuten beliebt ist. Mehr dazu im Punkt drei. In der Studie wurde auch der demografische Wandel und die frühkindliche Bildung beachtet, um herauszufinden, wie die Mittelrhein-Region auf kurz oder lang Arbeitskräfte an das Land binden könnte.

Das Fazit erscheint mir etwas ernüchternd, wenn auch die Gründe sehr facettenreich sind.
Aber seht selbst…

1.) Frühkindliche Bildung
  • im Vergleich schneidet RLP sehr gut in der Kinderbetreuung ab
  • 2016 wurden 30% der unter 3-jährigen betreut - bei der Altersgruppe 3 bis 7 waren es 97%
  • nicht wenige Mütter arbeiten halbtags

2.) Schule
  • Schüler verweilen heutzutage länger in der Schule
  • 37% machten 2016 Abitur
  • 18% erhielten die Berufsreife

3.) Berufsbildung
  • weniger Jugendliche + Wille zur höheren Bildung = Abnahme der Ausbildungsplätze
  • Senkung um 10% zwischen 2009 und 2016
  • 40% der Ausbildungsplätze wurden im nördlichen RLP angeboten
  • Passungsproblem => es gibt Bewerber und es gibt freie Ausbildungsstätten, doch die beiden Komponenten passen nicht zueinander, da die Vorstellungen andere sind

4.) Hochschulbildung
  • nun auch in anderen Bundesländern keine Studiengebühren und somit kein Halt mehr in RLP
  • zwischen 2005 und 2016 ist die Zahl der Studenten um die 40% gestiegen und in RLP lediglich um 1/5
  • Koblenz ist das wichtigste Bildungszentrum in der Region, kann jedoch nicht mit Universitätsstädten mithalten

5.) Der demografische Wandel
  • wenig Attraktivität
  • vermehrt ältere Menschen

6.) Das Fazit
  • Region muss vermarktet werden

lg Tony
Nikolaus zu sein, ist nicht jedem gegönnt, denn dazu muss man auserkoren sein. Wer sich also eine solche Tätigkeit zutraut, sollte dafür wahrlich begabt sein. Außerdem sollte man sich der Verantwortung eines Nikolaus bewusst sein. Schließlich stellt er eine legendäre Figur dar, die auf eine jahrzehntealte Tradition zurückzuführen ist.
04.12.2017

BERUFE: Nikolaus (m/w) bzw. Weihnachtsmann/-frau

Tätigkeitsbeschreibung:

Nikolaus zu sein, ist nicht jedem gegönnt, denn dazu muss man auserkoren sein. Wer sich also eine solche Tätigkeit zutraut, sollte dafür wahrlich begabt sein. Außerdem sollte man sich der Verantwortung eines Nikolaus bewusst sein. Schließlich stellt er eine legendäre Figur dar, die auf eine jahrzehntealte Tradition zurückzuführen ist.

Anforderungen:
Kinderlieb, einfühlsam und großzügig sollte der Nikolaus auf jeden Fall sein. Rentiererprobt im übrigen auch. Er sollte mit schwierigen Situationen umgehen können und Taktgefühl besitzen. Eine gute körperliche Fitness ist ebenso unabdingbar. Und auch über gute Ortskenntnisse sollte er verfügen und einen guten Draht zu Mandarinen-Lieferanten haben.

Ausbildung:
Der Beruf des Nikolaus bedarf keiner spezifischen Ausbildung. Eine akademische Ausbildung könnte jedoch zu Überqualifizierung führen.

Alternativen:
Weihnachsmann/-frau

Weihnachtsmänner bzw. -frauen verbreiten in der Advents- und Weihnachtszeit auf Veranstaltungen, Weihnachtsmärkten, vor und in Kaufhäusern oder auf der Straße weihnachtliche Stimmung.

In der Regel arbeiten Weihnachtsmänner und -frauen für Agenturen oder auf freiberuflicher Basis. Darüber hinaus können sie auch direkt für Kaufhäuser tätig sein.
lg Tony

 

Ome Jack! De Sint voor ieder kind...
Ome Jack! De Sint voor ieder kind...
...ich musste mich in den letzten Tagen und Wochen mit dem Thema Stressbewältigung und Persönlichkeitsentwicklung auseinandersetzen. Ich hatte eine anstrengende Phase und bin an einem Punkt gelangt, der Verantwortungsbewusstsein gegenüber mir und meinem Körper fordert.
27.11.2017
Hallo zusammen,
ich musste mich in den letzten Tagen und Wochen mit dem Thema Stressbewältigung und Persönlichkeitsentwicklung auseinandersetzen. Ich hatte eine anstrengende Phase und bin an einem Punkt gelangt, der Verantwortungsbewusstsein gegenüber mir und meinem Körper fordert. Da ich zudem eine wissbegierige junge Person bin, habe ich mich drangemacht, diesen Zustand zu beenden.

Und nun möchte ich meine „Erfahrungen“ mit euch teilen, denn dieser Überforderungszustand übermannt jeden einmal – besonders wenn man in einer zentralen Phase seines Lebens wie der Berufswahl oder den ersten Schritten in der Berufswelt steckt. Zum einen ist es wichtig, sich klarzumachen, dass Probleme im Kopf entstehen und nicht umgebungsabhängig sind. Probleme tauchen immer dann auf, wenn wir mental an die Grenze unseres Erfassens stoßen und glauben, keinen weiteren Weg sehen zu können. Hier ist es wichtig, die Blockade zu akzeptieren, um sie zu eliminieren.

Ein Beispiel:
Ich trage seit Menschengedenken einen Hass auf Mathematik mit mir herum. Ich kann die logische Rechnung dahinter nachvollziehen, wenn ich jedoch auf dem Blatt vor mir eine Funktion stehen habe, ist es, als würden Männer in sekundenschnelle eine solide Steinmauer vor meiner Intelligenz heraufziehen. Ich sehe alles, ich erfasse alles, doch ich verstehe nicht. So ist das auch bei Problemen. Sie tauchen auf, wenn wir an einer Barrikade gelangen, die unüberwindbar scheint. Wir wissen, dass der Weg sich hinter der Barriere fortsetzt, es liegt schlichtweg außerhalb unseres Auffassungsvermögens, sich eine Möglichkeit vorzustellen, zu diesem Weg zu gelangen.

Was macht das menschliche Gehirn in einer solchen Situation? Stagnieren. Anders formuliert: Unser Gehirn verschränkt die fiktiven Arme vor der Brust und denkt sich: „Nö!“ Aber wie kann man dagegen vorgehen? Wie kann man aus einer Sackgasse eine Schnellstraße der mentalen Wahnsinnigkeit machen? Ganz einfach, wir überdenken unser Denken. Anstatt sich umzudrehen und einen anderen Weg zu wählen (Wechsel der Schule, des Ausbildungsplatzes, des Studienganges, …) sehen wir uns einmal die Barrikade an. Wie sieht sie aus? Woraus ist sie geschaffen und wie perfektionistisch gebaut? Welche Schwachstellen weist sie auf und wie kann ich diese Schwachstellen für mich nutzen?

Fangen wir vorne an:
Die Mauer, die ich in den letzten Tagen vor mir sah, bestand aus Milchglas. Ich konnte durch einen Schleier der Unsicherheit sehen, wie der Weg verlief und wohin er mich geleiten würde. Ebenso war mir bewusst, dass ich wegen diesem massiven Glas zu dem, was ich sah, nicht gelangen konnte. Ich musste mir etwas einfallen lassen, wenn ich meinen begonnenen Weg weiterführen wollte. Mein Unterbewusstsein sagte mir: „Es gibt eine Chance von 50/50, dass du das durchziehst und je nachdem, welche 50 du wählst, wird sich dein Leben grundlegend verändern.“ Ich sah mir das Milchglas an. Ein schönes Glas, nebenbei. Panzerglas zugegebenermaßen, doch wackelig in der Halterung. Wenn ich wollen würde, könnte ich sie einfach umstürzen und würde mir das Darüberklettern ersparen. Ich würde aber nur wissen, wie hoch sie ist, wenn ich den Grund ihrer Erbauung erörterte… Mir wurde bewusst, dass es Angst ist. Unnötige Angst, wie ich es früher bereits erwähnt hatte. Ich überlegte, was das Schlimmste ist, was mir passieren könnte? Ein anderer Weg? Würde mich das kaputt machen oder nur vor neuen Herausforderungen stellen? Könnte ich damit leben? Die Antwort lautete ja und siehe da, erste Risse im Glas. Weiter, wie wollte ich vorgehen, um mich für den nun folgenden Weg zu motivieren? Maßnahmen treffen, Ziele setzen, Menschen animieren, einen zu pushen. Die Risse wurden mit jedem Argument größer und der Weg immer deutlicher zu sehen. Ich vergrößerte die Risse so lange, bis das Glas barst und ich endlich einen Fuß auf den neuen unbekannten Weg setzen konnte. Es ist furchtbar und wunderschön zugleich und mit Abstand das mutigste, was man in dieser Situation tun kann.
lg Tony
Bitte aufzeigen, wenn jemand jemanden kennt, der heutzutage noch Koch werden will. Keiner? Einer, vielleicht sogar zwei? Jedenfalls nicht mehr. Koch/Köchin ist leider nicht mehr unbedingt ein Traumberuf. Früher war es eine Besonderheit. Man stand in der Küche, zauberte die tollsten Gerichte und dekorierte wie eine Eins, damit der Gast erst staunen und dann essen würde.
21.11.2017
Bitte aufzeigen, wenn jemand jemanden kennt, der heutzutage noch Koch werden will. Keiner? Einer, vielleicht sogar zwei? Jedenfalls nicht mehr. Koch/Köchin ist leider nicht mehr unbedingt ein Traumberuf. Früher war es eine Besonderheit. Man stand in der Küche, zauberte die tollsten Gerichte und dekorierte wie eine Eins, damit der Gast erst staunen und dann essen würde. Unglücklicherweise war aber auch der Ton in der Küche etwas rauer – das war nun einmal einfach so. In einem Bericht von Rolf Kienle in der Rhein-Neckar-Zeitung, welcher sich genau mit diesem Thema auseinandersetzt heißt es nicht nur, dass sich der Umgang miteinander ins Positive gewandelt hat, sondern auch, dass „[m]öglicherweise [...] die Fülle an TV-Kochsendungen [...] nicht ganz unschuldig am falschen Bild dieses Berufes [wäre"]. Tatsächlich merken viele junge Leute zu spät, dass sie einen anspruchsvollen und körperlich anstrengenden Beruf gewählt haben.

Man muss sich also vorstellen: Ein Schulabgänger schaut sich Sendungen wie „Grill des Henssler“ oder „The Taste“ an und denkt sich, wie künstlerisch und angesehen der Beruf des Koches bzw. der Köchin ist. Das es Schnittverletzungen oder die ein oder andere Schweißperle gibt, spielt im Rahmen des Ganzen dann keine so große Rolle-ein bisschen Schwund ist ja immer. Aber im Endeffekt ist es doch nun einmal so, dass man Arbeitszeiten hat, die die wenigsten akzeptieren und tolerieren können und man darüber hinaus erst einmal klein anfängt, da "gehört auch das Zwiebelschneiden und Kartoffelschälen dazu. Und auch das Putzen des Arbeitsplatzes.", wie Stefan Neugebauer, der Besitzer eines Hotels, in diesem Bericht bestätigt. Auch „Fertigprodukte, die portioniert in Tüten angeliefert werden und nur noch aufgewärmt werden“, müssen in Kauf genommen werden und sind Teil eines manchen Kochalltages.

Doch jetzt mal ehrlich, es gibt kaum einen Beruf, in dem man von Anfang an hochinterlektuelle und wahnsinnig wichtige Aufgaben zugeteilt bekommt. Der Chef muss schließlich bei seiner vorherigen Qualität bleiben und schauen, ob der neue Auszubildende das Potenzial zum Aufsteiger hat. Entdeckt er dies, ist es nur eine Frage der Zeit, bis bessere Aufgaben zu erwarten sind. Und ist es dann einmal so weit, kann man den Rest seines Leben künstlerisch unterwegs sein und den Gast vor Staunen vom Essen abhalten.
lg Tony
Bei meinem Abschluss gab es noch 3 oder 4, die nicht wussten, was jetzt nach der Schule auf sie zu kommt. Als Möglichkeit der Überbrückung kam mir immer folgender Satz zu Ohren: „Ich reise einfach ein bisschen durch die Welt.“ Ich sage euch mal, was ich davon halte:
14.11.2017
Bei meinem Abschluss gab es noch 3 oder 4, die nicht wussten, was jetzt nach der Schule auf sie zu kommt. Als Möglichkeit der Überbrückung kam mir immer folgender Satz zu Ohren: „Ich reise einfach ein bisschen durch die Welt.“
Ich sage euch mal, was ich davon halte:
Die Welt zu erkunden ist eine tolle Sache – keine Frage – und lohnt sich sicher auch, wenn man die ein oder andere Branche erobern will. Die Tourismusbranche, könnte ich mir vorstellen, müsste beispielsweise solche Menschen mit offenen Armen willkommen heißen.

Diese Menschen haben viel gesehen, viel erlebt. Wissen, wie mit kulturellen Unterschieden und länderübergreifenden Traditionen umzugehen ist. Diese Menschen haben Erfahrungen gemacht, von denen der Betrieb und die Ausbilder profitieren können. Womöglich haben sie während ihrer Zeit im Ausland gewisse Sprachen lernen können, Rezepte lieben gelernt und internationale Freundschaften geschlossen.Doch macht sie das nicht zu Träumern? Zu Menschen, die sich in ihrer eigenen Welt verlieren, anstatt dem Ernst des Lebens ins Gesicht zu sehen? Die aus dem Bekannten flüchten, um naiv und voller Erwartungen an die Welt ins Blaue fahren? Gegen ein bisschen reisen ist ja nichts einzuwenden, aber so ein komplettes halbes Jahr einfach mal das Land zu verlassen ist schon eine Nummer. Zudem muss man sich ja während des Auslandsaufenthaltes um die zukünftige Beschäftigung kümmern, was nicht immer leicht ist. Da muss man schon den Blick für die Realität behalten.

Im Großen und Ganzen ist ein Auslandsaufenthalt ganz klar super und macht sich gut in jeder Bewerbung, aber im ausartenden Maße und mit Unterstützung einer dubiosen Organisation (ich kenne jemanden, der auf solch eine Organisation hereingefallen ist und es bis heute nicht merkt) kann das ganz flott in die Hose gehen. Also bitte, meine lieben Freunde, wenn schon ins Ausland, dann mit gutem Grund und mit Aussichten für die Zukunft vor der Nase,  ja?
lg Tony
Dass es Fernstudiengänge gibt, ist in Allermunde. Aber dass es auch Fernausbildungen gibt, dass ist eher unbekannt. Bezeichnend gemeint ist die Weiterbildung über ein Portal, welches einem innerhalb mehreren Monate hinweg Unterlagen zum Selbststudium zuschickt. Abgesehen von den persönlichen und finanziellen Mitteln, die man mitbringen sollte, um sich Wissen selbst anzueigenen, ist auch die Plattform, auf der man dies macht, ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Weiterbildungsmaßnahme.
07.11.2017

Dass es Fernstudiengänge gibt, ist in Allermunde. Aber dass es auch Fernausbildungen gibt, dass ist eher unbekannt. Bezeichnend gemeint ist die Weiterbildung über ein Portal, welches einem innerhalb mehreren Monate hinweg Unterlagen zum Selbststudium zuschickt. Abgesehen von den persönlichen und finanziellen Mitteln, die man mitbringen sollte, um sich Wissen selbst anzueigenen, ist auch die Plattform, auf der man dies macht, ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Weiterbildungsmaßnahme.

Ich habe mich einmal auf der – meiner Erfahrung nach – bekanntesten Website herumgetrieben - ils. Das soll weder Werbung für die Plattform sein, noch kann es eine „richtige“ Ausbildung mit praktischen Inhalten und direkten Ansprechpartnern im Betrieb ersetzen. Es ist ausschließlich als Anregung gemeint, wo und wie man eine Möglichkeit hat, sich weiterzuentwickeln und sich zu spezialisieren. ils ist dabei lediglich die erste Plattform, die zumindest mir einfällt, wenn ich an Fernkurse denke. Zu Anfang ist es vielleicht für den ein oder anderen erst einmal wichtig, seinen Abschluss nachzuholen oder um eine Ebene aufzusteigen. Zur Auswahl steht der Haupt- und Realschulabschluss, Fachabitur in den Fachrichtungen Wirtschaft und Technik (wobei mir da ehrlich gesagt das Angebot negativ auffällt, ich meine, wo bleibt der Gesundheitsbereich, die Sozialforschung, der Wissenschaftsteil?) sowie das reguläre Abitur und der Unterricht für deutsche Schüler im Ausland. Heißt, wenn man über kurz oder lang im Ausland wohnt, aber nicht auf eine dort ansässige Schule wechseln möchte. Die Nützlichkeit ist fraglich, denn wenn man sich vernünftig in ein neues Land integrieren möchte, sollte man dort auch zur Schule gehen. Aber gut, lassen wir das. Das würde zu weit führen. Man kann bei allen Varianten jederzeit beginnen und braucht, je höher der Grad des Abschlusses, mehr Zeit. Klingt logisch.  Was mich aber wirklich interessiert, sind die Weiterbildungen.Mein erster Eindruck, nachdem ich auf die Auflistung aller Angebote geklickt habe: Holla, ist das viel! Da haben wir auch den Gesundheitsbereich, die soziale Richtung und und und.Von Bürosachbearbeiter bis hin zum Designer verschiedener medialer Anbieter. Ich habe alleine schon bis zum Buchstaben H locker fünf Dinger gesehen, die mich sofort ansprechen. Das ist cool. Jeder kann sich demzufolge etwas herauspicken, was ihn weiterbringt und was ihn in die Richtung befördert, die er sich für seine Zukunft vorstellt.
Vor allem ist zu erwähnen, dass es gegenüber Unternehmern gut ankommt und von Disziplin und Durchhaltevermögen zeugt, wenn man sich gewisse Dinge selbst beibringt oder sie freiwillig (auch noch gehen hohe Geldsummen) angeht.

Ob sich eine solche Weiterbildung lohnt beziehungsweise, ob sie einen in seinem beruflichen Werdegang nützen, dass sei jedem selbst überlassen, aber ich für meinen Teil werde nach meinem Studium während meines Berufes solche Weiterbildungen angehen, einfach weil ich meinen Wissensdurst stillen und meine Interessenkapazität noch zu frei ist, um eingemottet zu werden. Ich hoffe, damit stehe ich nicht alleine da und wenn man Zeilen wie diese in seinem Lebenslauf aufzuweisen hat, kommt das immer gut.

lg Tony
Schon längst ganz normal, oft auch von Unternehmen ausdrücklich gewünscht: eine Online-Bewerbung. Viele Firmen bieten dafür ein spezielles Webformular, über das man sich bewerben kann - so kannst Du sicher sein, Deinem potenziellen Arbeitgeber genau die Informationen zu liefern, die er braucht. Aber was musst Du beachten, wenn Du Deine Bewerbung per E-Mail verschickst?
31.10.2017

Schon längst ganz normal, oft auch von Unternehmen ausdrücklich gewünscht: eine Online-Bewerbung. Viele Firmen bieten dafür ein spezielles Webformular, über das man sich bewerben kann - so kannst Du sicher sein, Deinem potenziellen Arbeitgeber genau die Informationen zu liefern, die er braucht. Aber was musst Du beachten, wenn Du Deine Bewerbung per E-Mail verschickst?
 
Kein Weg zur Post, kein Porto, keine teure Bewerbungsmappe und schneller geht's auch - alles super! Aber: Wie bei der „klassischen" Bewerbung muss einiges beachtet werden:

  • Sei ebenso sorgfältig!
    • Deine Bewerbung muss auch online „tiptop" sein: Rechtschreibfehler oder formales Wirrwarr sind ein absolutes No go!
  • Sei klar und eindeutig!
    • Die Anhänge, wie z.B. Lebenslauf, Zeugnisse oder Arbeitsproben, müssen selbstredend beschriftet, klar geordnet sowie einfach zu öffnen und zu drucken sein. Am besten nimmst Du PDF's - die kann jeder lesen, sehen immer gleich aus und benötigen keine riesigen Dateimengen.
  • Sei sicher!
    • Damit Du Deinem Wunscharbeitgeber keinen Virus bescherst, solltest Du Dein Virusprogramm aktualisieren.
  • Sei seriös!
    • Denke an Deine komplette Adresse und Kontaktmöglichkeiten und vermeide „lustige" E-Mail-Absender - die sind nur für Deine Freunde!
  • Sei direkt!
    • Sende Deine Online-Bewerbung in jedem Fall an die persönliche Adresse des Zuständigen - sonst landet Deine E-Mail womöglich im Nirwana des Internets.
  • Sei aktuell!
    • Achte auf stimmige Datumsangaben: Anschreiben, Lebenslauf oder andere Unterlagen müssen das gleiche und aktuelle Datum tragen.

Und:
Nicht die Betreffzeile vergessen: Hier kommt die Stelle rein, für die Du Dich bewirbst und natürlich das wichtige Wörtchen „ Bewerbung".

lg Tony
 
Geld kann man bekanntlich nie genug haben, besonders wenn man ein Student ist und eigentlich lieber das Geld für Partys und Autos und Partys und … oh Partys ausgeben möchte. Deshalb überlegt man, aha, was könnte ich tun, um mich aus dieser misslingen Lage heraus zu manövrieren?
24.10.2017
Geld kann man bekanntlich nie genug haben, besonders wenn man ein Student ist und eigentlich lieber das Geld für Partys und Autos und Partys und … oh Partys ausgeben möchte. Deshalb überlegt man, aha, was könnte ich tun, um mich aus dieser misslingen Lage heraus zu manövrieren?

Antwort: BAföG und am besten noch nebenbei arbeiten, denn dann hat man mit gut Glück monatlich 900€ zum Party machen in der Tasche. Gut, läuft doch! Ja klar, denkste. Bekanntermaßen bekommt man im Leben aber nichts geschenkt und auch der Staat verschenkt nicht gerne Geld. Erhält man nämlich BAföG, ist man mit dem, was man nebenbei verdienen kann, nämlich ganz schön eingeschränkt. Der Freibetrag liegt bei 5.400€ im Jahr. Rechnen wir also mal: 5.400€ : 12 Monate = 450€ pro Monat. Gut, 450€ darf man also monatlich verdienen, wenn man vom Staat nicht mit Abzügen gestraft sein will. Gut, läuft also doch, oder nicht? Ein kleiner Haken ist da nur an der Sache. BAföG möchte, dass der Student/die Studentin ihr Studium in der Regelstudienzeit absolviert und daher verlangt es nach dem 4. Semester die Anzahl deiner Credits, um genau das nachvollziehen zu können. Davon abgesehen läuft es aber, versprochen. Denn obwohl man zu den 450€ monatlich alles zählen muss – das heißt auch Vergütung während Praktika, Weihnachtsgeld, etc. – gibt es die netten steuerfreien Einnahmen, die bis zu einem Betrag von 2.400€ eben nicht dazugezählt werden müssen. Steuerfreie Einnahmen erhältst du, wenn du zum Beispiel eine pflegerische, erzieherische oder künstlerische Beschäftigung ausübst. Übrigens, will man außerdem noch ein Auslandssemester an den Horizont der Zukunft pinnen, gibt es ja dann noch das wunderbare AuslandsBAföG oder das Erasmus Programm. Beides lässt sich kombinieren und ist sogar unabhängig vom InlandsBAföG.

Und was ist mit Hartz IV?
Habe ich eine Chance, das zu beziehen, vielleicht sogar zusammen mit BAföG? Hat das auch Auswirkungen auf meinen BAföG-Anteil? Gute Frage, der ich ebenfalls mal nachgegangen bin. Also, erst einmal, Studenten haben kein Recht auf Hartz IV. Denn theoretisch ist das BAföG für die Finanzierung von Studenten und Auszubildende zuständig. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. So kann ein Teilzeitstudium, eine Schwangerschaft, eine Krankheit oder die Zeit zwischen dem Bachelor und dem Master zu Hartz IV berechtigen. Aber da gilt es, sich individuell mit der persönlichen Situation (und dem Amt) auseinanderzusetzen. Auf der Internetseite http://www.mystipendium.de/ , von der ich auch meine Informationen habe, gibt es zudem einige Tipps, wie man bei Tarifanbietern, bei Zeitungsabos und vielen anderen als Student Geld sparen kann. Die Seite ist generell ganz hilfreich (kein Produktplacement, sondern die Erleichterung eines Mitfühlenden) bei allen möglichen Problemchen. Nicht nur bei Stipendien geben sie Hilfestellung, sondern auch bei Bafög Angelegenheiten oder, wie gesagt, Spartipps.

Einfach mal durchklicken (man muss sich ja nicht gleich anmelden) und schauen, ob man was davon gebrauchen kann. Haltet solange die Ohren steif! Bis nächste Woche!
lg Tony
Es gibt bestimmte Stereotypen von Schülern: Den sprachlich Begabten, der alle Fremdsprachenkurse der Schule belegt hat, aber weder f(x) ableiten noch ln anwenden kann und den mathematisch-naturwissenschaftlich Begabten, der die Proteinsynthese rückwärts herunterbeten kann, aber „the“ wie „seee“ ausspricht.
17.10.2017
Es gibt bestimmte Stereotypen von Schülern:
Den sprachlich Begabten, der alle Fremdsprachenkurse der Schule belegt hat, aber weder f(x) ableiten noch ln anwenden kann und den mathematisch-naturwissenschaftlich Begabten, der die Proteinsynthese rückwärts herunterbeten kann, aber „the“ wie „seee“ ausspricht.

Das sind natürlich keine Ausreden (*hust*), sondern lediglich statistisch belegte Tatsachen, deren Existenz ich jetzt nicht nachweisen möchte. Denn selbst dann würden die lateinisch sprechenden Mikrobiologen mit einem 1,0er Abi aufschreien und mich steinigen. Man kann es halt nicht jedem Recht machen. Aber mal ehrlich, kein Arbeitgeber wird einen Bewerber ablehnen, nur weil er im sprachlichem Gebiet keine Meisterleistungen vorweisen kann. Sicher, eine 5 sollte nicht darauf stehen, aber die meisten machen sich ja schon ab einer 3 die größten Sorgen. Ein Arbeitgeber schaut auf den gesamten Eindruck, auf die Zusammenarbeit zwischen Persönlichkeit und Können und nicht auf die 4 in Physik oder Chemie – es sei denn, man bewirbt sich für eine Stelle als Wissenschaftler. Verkäuft man sich gut und steht zu seinen Schwächen, ist eine Makel im Zeugnis wesentlich weniger schlimm, als einen Makel in der Identität.
lg Tony
Das ist der Leitspruch der Informationskampagne, die Bundesbildungsministerin Johanna Wanka vorstellte. Was sie möchte? Jugendliche für eine duale Ausbildung begeistern. Wie sie das tut? Sehr modern und generationsorientiert.
10.10.2017
Das ist der Leitspruch der Informationskampagne, die Bundesbildungsministerin Johanna Wanka vorstellte. Was sie möchte? Jugendliche für eine duale Ausbildung begeistern. Wie sie das tut? Sehr modern und generationsorientiert. Ich als mehr oder weniger professioneller Blogger mit Bildungsauftrag im Namen von Azubitage muss mal wieder mein umfangreiches, durch jahrelanges Schulbankdrücken erworbenes Wissen zur Schau stellen. Alle, die das nicht hören wollen – Pech gehabt! Na na na na na!

In Deutsch haben wir es alle gelernt und gehasst. Die Interpretation von Sätzen. Aber in dem ein oder anderen Fall – und dies hier ist einer dieser Fälle – ist es wirklich sinnvoll, einmal hinter die Kulisse aus Wörtern zu schauen. Keine Sorge, ich halte mich auch kurz. Die Pronomen „Du“ und „Deine“ werden am Anfang groß geschrieben und damit auch die Wichtigkeit des Jugendlichen.
Die Wortwahl von „Praktisch unschlagbar“ ist ebenfalls kein Zufall. Eine Ausbildung ist praktisch veranlagt, ansonsten wäre es ein Studium. Genug davon. Zurück zur Kampagne. Sie wird nicht nur als Videoclip in Kinos gezeigt (als Vorschau versteht sich), sondern glänzt sogar mit einer eigenen Facebook und Instagram Seite sowie einem YouTube Kanal. Ich habe mir das Video angesehen und muss sagen, es war wirklich amüsant, diesem gelangweilten Teenager (auch, wenn der Teenager ein bisschen zu alt für einen Teenager aussah) bei seinem, nennen wir es Zeitvertreib, zuzusehen. Alleine die Ninjamoves waren es wert, den Clip anzusehen. Auf der Seite des Bildungsministerium für Bildung und Forschung findet man den Hinweis auf eine Infotour, die bei jedem Schritt in die Ausbildung Hilfestellung gibt, verharrt in 90 Schulen, Bildungsmessen und Festivals. Auf der gleichnamigen Homepage findet ihr alle Daten, Berufsprofile und Bilder zur Kampagne.
In den nächsten Wochen sind viele große Städte Anlaufstelle, zum Beispiel Köln, München oder Berlin. Da könnte man ja mal vorscheischauen…
lg Tony
Die Ausbildungen im Land laufen schon einige Zeit und daher empfinde ich es als angemessen, mal wieder über die Azubis unter uns zu sprechen. Beziehungsweise über ihr Leben. Ich habe ein wenig im Internet gestöbert, um ein Thema zu finden, welches nichts mit Politik zu tun hat.
03.10.2017
Die Ausbildungen im Land laufen schon einige Zeit und daher empfinde ich es als angemessen, mal wieder über die Azubis unter uns zu sprechen. Beziehungsweise über ihr Leben. Ich habe ein wenig im Internet gestöbert, um ein Thema zu finden, welches nichts mit Politik zu tun hat. Natürlich ist durch die Wahl am 24.09.2017 einige Unruhe entstanden, die uns alle etwas angeht, doch hier in meinem Blog möchte ich mich diesem Aspekt unseres Lebens nicht widmen. Ich habe mich demzufolge dazu entschieden, euch, meinen lieben Lesern, leichte Kost anzubieten.

Wie verhalte ich mich, wenn ich merke, mein Kollege ist nicht ganz so fähig in seinem Job?
Auf Jugendsprache: Was mache ich, wenn mein Kollege ein absoluter Honk ist? In der Rhein-Neckar-Zeitung wurde ein äußerst interessanter Beitrag dazu verfasst. Hier wird die Unfähigkeit eines Kollegen mit Sabotage und Mobbing in Verbindung gebracht. Geht das? Sabotage ist ein mutwilliger Akt, um einem Unternehmen oder einem Menschen Schaden zuzufügen, dass ist uns allen klar. Aber ist Mobbing das nicht auch? Mobbing richtet sich schließlich ebenfalls gegen ein bestimmtes Individuum – egal, ob es sich um eine bestimmte Person richtet oder gegen einen Zusammenschluss von Menschen. Psychotherapeutin Monika Stützle-Hebel ist der Meinung, dass es keine Rolle spielt, ob es sich um Sabotage oder Mobbing handelt – am Ende bezweckt es einen Schaden und dieser Schaden gilt es zu verhindern. Doris Strozny, eine Mediatorin (eine Schlichterin für kommunikative Differenzen), bezeichnet Sabotage als einen Zustand, der nur einige wenige Male stattfindet, Mobbing jedoch immerfort. Fällt euch ein solcher Fall in eurem Ausbildungsbetrieb auf, das heißt, fällt euch auf, dass gewisse Dinge nicht so laufen, wie sie zu laufen haben und glaubt ihr, es steckt eine bestimmte Person dahinter, schweigt erst einmal! Das ist nicht meine Ansicht, sondern die der Psychotherapeutin Monika Stützle-Hebel und ich denke, ihr können wir vertrauen. Sie sagt, erst, wenn man sich absolut sicher ist, dass es diese eine Person ist, sollte man freundlich und eher passiv auf den Fehler aufmerksam machen – nicht anklagend, bitte! - und wenn auch dann nichts passiert, der Fehler weiterhin auftritt, dann erst mit dem Vorgesetzten sprechen. Denn niemand möchte von einem anderen „verpetzt“ werden, auch wenn es nicht so gemeint war.

Ich selber arbeitete eine Weile in einem Unternehmen, in dem ich Fehler machte. Man hätte meinen können, ich mache das absichtlich, dass ich dem Unternehmen willentlich schaden möchte. Doch so war es nicht. Ich gab mein Bestes, dass kann ich mit jeder Zelle meines Körpers sagen, doch aus irgendeinem unerfindlichen Grund befand ich mich nicht in der Lage, meine Aufgabe richtig auszuführen. Ich fing an, mich doppelt und dreifach zu kontrollieren, wurde von meinen Mitarbeitern deshalb gerne mal (im positiven Sinne) ausgelacht. Trotzdem passierte mir dieser Fehler immer und immer wieder. Ich kann euch bis heute nicht sagen, warum… Aber ich bin der lebende Beweis, dass irren menschlich ist. Die Arbeitswelt verlangt Perfektion, darauf bin ich schon einmal intensiv eingegangen. Eine Perfektion, die niemand geben kann. Auch dass muss man sich in Gedanken rufen, wenn man in seinem Unternehmen auf eine solche Person aufmerksam wird. Aber dann kennt man die Menschen, weiß sie einzuschätzen und vielleicht kann man durch ein paar wenige Hilfestellungen dabei helfen, dem Problem auf den Grund zu gehen und es dadurch zu lösen.
lg Tony
Moin, meine Freunde und weniger guten Freunde. Heute möchte ich euch hier auf meinem Channel zeigen, wie ihr als Semester-Erstis euren Alltag meistert! So oder so ähnlich fangen alle YouTube Videos an, die man im World Wide Web so findet. Sagen wir mal, ich bin ein Semester-Ersti und habe von nichts eine Ahnung.
26.09.2017
Moin, meine Freunde und weniger guten Freunde.
Heute möchte ich euch hier auf meinem Channel zeigen, wie ihr als Semester-Erstis euren Alltag meistert! So oder so ähnlich fangen alle YouTube Videos an, die man im World Wide Web so findet.

Sagen wir mal, ich bin ein Semester-Ersti und habe von nichts eine Ahnung. Am Montag fängt das Wintersemester an Ich weiß, wo ich hin muss, aber nicht, wie die nächsten 3 bis 6 Jahre meines Lebens als Student aussehen. Also ab ins Internet und Erfahrungsberichte lesen. Aber das kostet Zeit und die letzte Woche möchte man nun wirklich nicht mit den Gedanken an das Studium verschwenden, denn das macht man in Zukunft noch lange genug. Demzufolge ist YouTube die Alternative. Auch wenn die süßen Katzenvideo ablenken. So, wir befinden uns jetzt auf der Videoplattform und tippen so etwas wie erstes Semester in die Suchleiste. Selbstverständlich bekommen wir 356 Trilliarden Vorschläge von unterschiedlichen Menschen. Ich bin so nett und fasse euch einfach den ganzen Salat zusammen...Nachdem ich mir die Highlights aus dem Spiel der Patriots gegen die Saints angesehen habe... War ein Spaß.

Was man als Erstsemester braucht:
  1. Einen Terminkalender für all die Klausuren, Abgabetermine, Vorträge, Hausarbeiten und was weiß ich noch, was so anstehen wird. Denn im Gegensatz zur Schule, steht im Studium die Selbstständigkeit im Fokus. Auf gut Deutsch heißt das, niemand sagt euch, wie ihr zu lernen und euer Leben zu strukturieren habt, denn das wird von euch verlangt. Also besorgt euch bitte, bitte einen Terminplaner bzw. Kalender, indem ihr genügend Platz für alle Termine habt.
  2. Eine Vorlesung dauert einanhalb Stunden. Habt ihr eine Ahnung, was man in eineinhalb Stunden alles schreiben kann? Sicher, man schreibt dabei nicht alles mit, aber es sind einanhalb Stunden pro Modul! Ein Vorrat an Blöcken ist dementsprechend empfehlenswert.
  3. Oder kauft einen guten Laptop. Den verliert man nicht so schnell und ist besser für die Umwelt.

Behaltet einen klaren Kopf, denn auch, wenn du bist für dich alleine zuständig bist, du bist nicht der Einzige, der in ein neues Terrain startet. Es gab Menschen vor dir, die es geschafft haben und es gibt Menschen um dich herum, die genauso fühlen wie du. Tausch dich aus und lerne neue Leute kennen, das erleichtert den Alltag um einiges.

Was man als Ersti tun muss:
  1. Fragen! Wenn der Dozent nicht weiß, dass man nicht mitkommt oder man verzweifelt vor sich hin dümpelt, dann kann er auch nicht helfen. Er kommt in den Raum, tackert seine Folien durch und geht wieder. Entweder du meldest dich nach der Frage „Wer hat noch Fragen?“ oder du sprintest nach der Vorlesung nach vorne. Aber bitte mach dich bemerkbar, denn der Dozent kann am besten erklären, was er mit Thema x meinte.
  2. In Lerngruppen lernen und nicht alleine, denn man kann von höheren Semestlern profitieren. Sie wissen schließlich, wie es abläuft und wie Klausuren aussehen werden. Genauso wissen sie, wie man sich das Lernen am besten einteilt und wie viel Pausen nötig sind, um nicht den Kopf zu verlieren.
  3. Den Mut behalten und nicht alles hinschmeißen, wenn es einmal nicht läuft. Jeder Anfang ist schwer und da du dich in der FH oder Uni noch nicht auskennst, wird es noch einmal eine Nummer härter. Doch von Semester zu Semester wird es leichter...
  4. Seinen Tag mit Spaß füllen und sein Leben weiterhin genießen, denn das Studium ist Teil deines Lebens, an dass du dich mit einem Lächeln erinnern willst, oder?
lg Tony
Die Angst ist wissenschaftlich und neurologisch gesehen eine grundlegende Empfindung, die uns vor Gefahren warnt und uns somit vor äußeren und inneren Verletzungen schützt. Jedoch ist unsere innere Alarmanlage sehr sensibel, denn der menschliche Körper ist komplex und damit auch leicht anfällig. Also geht unser Gehirn lieber das Risiko ein und schaltet auf Fight-or-Flight (Kämpfe oder fliehe. / Friss oder stirb. / Mach es oder lass es sein. / Mann oder Maus.) um.
19.09.2017
Die Angst ist wissenschaftlich und neurologisch gesehen eine grundlegende Empfindung, die uns vor Gefahren warnt und uns somit vor äußeren und inneren Verletzungen schützt. Jedoch ist unsere innere Alarmanlage sehr sensibel, denn der menschliche Körper ist komplex und damit auch leicht anfällig. Also geht unser Gehirn lieber das Risiko ein und schaltet auf Fight-or-Flight (Kämpfe oder fliehe. / Friss oder stirb. / Mach es oder lass es sein. / Mann oder Maus.) um.

Aber Angst hat viele Facetten. Nehmen wir einmal folgende Situation:
Du bist mit einem Freund unterwegs und ihr müsst auf den Steg zwischen zwei Bahngleisen, um zu eurem Gleis zu kommen. Ein paar Meter weiter ist ein Bahnübergang, aber ihr seit schon spät dran. Der Freund springt bedenkenlos auf die Gleise, macht zwei Schritte und klettert auf der anderen Seite lässig auf den Steg.
Du kannst jetzt, sofern du nicht sofort hinter hüpfst, drei Arten von Angst haben.
  1. Du könntest dir Sorgen darum machen, dass ein Zug kommt.
  2. Dein Freund könnte einen dummen Spruch schieben, wenn du dich für den Bahnübergang entscheidest.
  3. Die anderen Passanten könnten dich anfahren, wenn du es deinem Freund gleichtust und auch den Weg über die Gleise wählst.

Hier kommt dann die Vernunft ins Spiel. Genauso könnte man es Instinkt nennen oder gesunder Menschenverstand, aber ich wähle einfach mal das Wort Vernunft.
Die Vernunft ist dazu da, dich am Leben zu halten, gleichzeitig aber auch deine Wünsche und deine Persönlichkeit zu formen. Sie sagt dir nun folgendes:
  1. Du siehst den Zug nicht und bis er da ist, bist du längst auf der anderen Seite.
  2. Du willst dazugehören, cool sein, du darfst keine Schwäche zeigen.
  3. Die Passanten könnten die Polizei rufen, könnten dich vor allen anderen zur Sau machen.

Man sieht, innerhalb von Sekunden entfachst du einen Bürgerkrieg in dir, den du selbst nicht wolltest. Doch so ist das mit der Angst. Sie spielt dir ein Szenario vor, bestückt es mit einem Schub Hormonen und schon bist du im Konflikt mit deinem eigenen Wesen. Du würdest völlig anders handelt, aber die äußeren Einflüsse zwingen dich dazu, deine Handlung in Frage zu stellen.

So ist das oft im Leben.
Ich zum Beispiel, habe Angst vor der Zukunft. Das ist in meinem Alter nicht selten und ich tausche mich auch oft genug mit meinen Freunden darüber aus. Dann ist die Angst für einen Moment blockiert, aber sie lauert in einem wie ein Löwe im Gebüsch. Von meiner Generation wird erwartet, dass sie sich unserer leistungsorientierten Gesellschaft anpassen, dass sie ihren Tag mit Nützlichem füllen und dass sie fehlerlos sind. Von meiner Generation wird Perfektionismus erwartet. Aber ich habe Angst, alleine das Studium, dass ich in zwei Wochen beginne, nicht zu schaffen, ich habe Angst davor, überfordert zu sein und ich habe Angst, keine Zeit mehr für das Leben zu haben. Nachvollziehbar? Ja! Berechtigt? Nein! Die Angst zu versagen hat diesmal keinen Zweck. Was droht schon, wenn etwas nicht klappt!? Was kann schon passieren!? Hinzufallen und mich aufzurappeln wird eine Lektion sein, aber ich werde gestärkt daraus hervorgehen. Früher kostete ein Fehler den Neandertalern das Leben, heute kostet es uns Geld, Zeit oder Nerven.

Ja, meistens ist es so einfach!

Ich kann das Problem mit der Angst dadurch reduzieren, dass ich meine Tage strukturiere. Ich kann mir einen Plan machen und mir Deadlines setzen. So verhindere ich, zu viel zu arbeiten oder etwas schleifen zu lassen, weil ich abgelenkt bin. So muss und sollte man das immer angehen – strukturiert und mit Hintergedanken. Man muss das Urgestein für die Angst finden und sich überlegen, wie die Lösung für das Problem aussieht. Hat man die Lösung, setzt man sie zum richtigen Zeitpunkt ein und hechtet aus der Angstsituation. Angst ist subjektiv, aber die Gründe für die Angst sind immer objektiver Natur. Glaubt mir also, wenn ich sage, dass es immer eine Lösung gibt!
lg Tony
Die Steuerklasse I umfasst alle Single Ladys (Beyoncé) und alle Wild Boys (Duran Duran) des Bundesstaates Deutschland, die mehr als 450€ monatlich verdienen, also einen Beruf ausüben, der über die Geringbeschäftigung hinausgeht.
12.09.2017
SK I
Die Steuerklasse I umfasst alle Single Ladys (Beyoncé) und alle Wild Boys (Duran Duran) des Bundesstaates Deutschland, die mehr als 450€ monatlich verdienen, also einen Beruf ausüben, der über die Geringbeschäftigung hinausgeht.
Dabei beinhaltet der Begriff ledige Arbeitnehmer auch unverheiratete oder geschiedene Paare sowie verwitwete Bürger, Ehepaare, die für gewöhnlich getrennt leben (dazu zählt unter anderem der Wohnort in einem anderen Land) und diejenigen, die in einer eingetragenen Partnerschaft leben.

SK II
Die Steuerklasse II kann man als eine Art Erweiterung der SK I sehen. Sie besitzt höhere Freibeträge und eine niedrigere Steuerlast.
So umfasste sie im Jahr 2015 einen Grundfreibetrag von 8.472€ (die höchste Summe an Jahreseinkommen, dass nicht versteuert werden muss), eine Arbeitnehmerpauschale (Kosten, die wegen des Jobs anfallen und ebenfalls von der Steuer abgesetzt werden können) von 1000€, Sonderausgabenpauschbetrag (wie Vorsorgeaufwendungen und Kirchensteuer) von 36€ und eine einkommensabhängige Vorsorgepauschale.
ist es seit 2015 in dieser Steuerklasse möglich, Alleinerziehendenentlastung von 1.908€ und Kinderfreibeträge von 7.152€ in Anspruch zu nehmen.

SK III

Verheiratete Menschen sind in diese Klasse einzustufen. Partner A kann diese SK III wählen, sofern Partner B die SK V wählt. So sind hier die geringsten Steuersummen fällig.
Partner A wird mit allen Freibeträgen betraut, sodass Partner B darauf verzichten kann, womit die Einkommensgemeinschaft einer Ehe und die damit verbundene gemeinsame Besteuerung deutlich wird.

SK IV

Somit zur SK IV, die einen möglichen anderen Weg zur SK III darstellt, weswegen ich diese oben noch einmal erläutert habe.
Partner A und B befinden sich beide in SK IV. So können sie unabhängig voneinander einen Grundfreibetrag von 8.472€ (wieder Stand 2015) ihr Eigen nennen. Ebenso wird mit der Arbeitnehmerpauschale, der Sonderausgabenpauschale und die einkommensabhängige Vorsorgepauschale verfahren.

Alles andere, nämlich Steuerklasse V und VI gelten für verheiratete Paare mit Kind bzw. mehreren Einkommen. Ich glaube einfach, dass ich die Zielgruppe, für die ich zu schreiben versuche, so weit nicht gehen sollte. Falls doch, stehe ich gerne zur Verfügung, um Fragen zu beantworten und weitere Beiträge zu diesem Thema hinzuzufügen.
lg Tony
Ich weiß, wie sehr das Thema Erwachsen werden bei auf innere Blockaden stößt und wie ungern man sich mit der Zukunft beschäftigen will. Ich selber schiebe seit zwei Wochen einen BaföG-Antrag vor mir her…
05.09.2017
Ich weiß, wie sehr das Thema Erwachsen werden bei auf innere Blockaden stößt und wie ungern man sich mit der Zukunft beschäftigen will. Ich selber schiebe seit zwei Wochen einen BaföG-Antrag vor mir her… Es macht Angst, sich mit den Ordnern zu beschäftigen, die in den Büros unserer Eltern herumstehen und auf denen Hauskosten, Steuer, Arbeitsverträge und Versicherungen steht. Ich gebe mir wirklich Mühe, diese Themen im angepasst seriösen Ton anzusprechen, gleichzeitig jedoch etwas Verständliches von mir zu geben. Das muss ich, denn jeder einzelne von uns muss heute lernen, wie er morgen zu leben hat. Aber genug des Gesülzes, durchatmen und los geht es.

Wenn man seinen eigenen Haushalt und sein eigenes unabhängiges Leben führen möchte, dann kommt man nicht nur um eine Auseinandersetzung mit den Versicherungen drum herum, man muss sich auf mit den verschiedenen Steuerklassen auf Du-und-Du stellen.
Ich habe euch mithilfe von steuerklassen.net einen kleinen Überblick erstellt und ich denke, ich werde dieses Thema wieder in mehrere kleiner Berichte aufteilen, einfach um alles nötige abzudecken, ohne Langeweile aufkommen zu lassen und euch zu zwingen, auf den „Zurück“-Button zu klicken. Denn das will ich nun wirklich nicht.

Punkt 1 bis 3 findet ihr in diesem Beitrag, Punkt 4 und 5 erscheint nächste Woche.
  1. Generelle Informationen über die Steuerklassen. Was sind das für Dinger und wozu sind sie da?
  2. Wie viele Steuerklassen gibt es und was bedeuten sie?
  3. Der Wechsel einer Steuerklasse. 
  4. Die Lohnsteuertabelle.
  5. Die wichtigsten Steuerklassen.
 
  1. Das Geld, das man verdient, erhält man als Gehalt. Wer hätte es gedacht? Wegen des Gehalts verlangt der Staat eine Einkommensteuer. Wikipedia erklärt es so: „Die Einkommensteuer in Deutschland (Abkürzung: ESt) ist eine Gemeinschaftssteuer, die auf das Einkommen natürlicher Personen erhoben wird.“Ihr könnt mir folgen, oder? Die Einkommenssteuer wird mithilfe der Steuertabelle berechnet und diese Steuertabelle betrachtet die verschiedenen persönlichen Faktoren eines Arbeitnehmers und kann ihn so in die Lohnsteuerklassen einstufen. Die Steuerklassen braucht der Arbeitgeber, um die Lohnsteuer aus den Bruttolohn zu berechnen, sodass er/sie die entsprechende Summe an das Finanzamt weiterreichen kann. Alles kann man später in der Gehaltsabrechnung nachlesen.
  2. Es gibt 6 Steuerklassen.
    I Alleinstehende Arbeitnehmer
    II Alleinstehende Arbeitnehmer mit Kind
    III Verheiratete Arbeitnehmer, bei denen der Partner keinen Lohn erhält
    IV Verheiratete Arbeitnehmer, bei denen der Partner Lohn erhält - Es kann entschieden werden, ob der Partner, der eine andere Gehaltshöhe erhält und der theoretisch in der Steuerklasse IV wäre, in Steuerklasse III oder V eingetragen werden soll.
    V Arbeitnehmer, deren Ehepartner in III eingetragen wurde
    VI Arbeitnehmer, die mehrere Arbeitslöhne von verschiedenen Arbeitgebern erhalten
    Auf die wichtigsten Steuerklassen, nämlich I und II und IV werde ich detailliert im nächsten Beitrag eingehen. Meiner Meinung nach, sind dass die Steuerklassen, die junge Leute unserer heutigen Zeit erst einmal am meisten beschäftigen sollten.
  3. Sollte sich, wie man es gewohnt ist, im Leben etwas ändern, kann man selbstverständlich die Steuerklasse ändern. Dies ist allerdings vom Finanzamt her nur einmal innerhalb des Veranlagungszeitraumes möglich (Ausnahme ist der Tod des Ehepartners bzw. die Arbeitslosigkeit). Der Veranlagungszeitraum ist der Zeitraum, in dem die Besteuerungsgrundlagen begutachtet werden. Die Frist, die Steuerklasse zu ändern, endet jährlich am 30. November.

Jetzt dürft ihr euch zurücklehnen, heißen Kaffee nachschütten, ihn genüsslich mit einem Blick aus dem Fenster trinken und euch für diese Denkarbeit auf die Schulter klopfen. Ihr habt etwas neues – und Nützliches – für das Leben gelernt. Herzlichen Glückwunsch
lg Tony
Gibt man bei Google den Begriff „Bundeswehr“ ein, erscheint als erstes selbstverständlich die Homepage ebendieser. Die wirkt mit ihrem kantigen Layout, dass stark an Windows 98 erinnert, eher altbacken und nicht besonders ansprechend. Klickt man anschließend auf die zweite Überschrift bei Google, landet man auf der Karriereseite der Bundeswehr (was viel verrät). Die Seite wirkt auf den ersten Blick modern, ist mit bewegenden Schaltflächen ausgestattet und erstrahlt in den bekannten Bundeswehrfarben grün und blau...
29.08.2017
Gibt man bei Google den Begriff „Bundeswehr“ ein, erscheint als erstes selbstverständlich die Homepage ebendieser. Die wirkt mit ihrem kantigen Layout, dass stark an Windows 98 erinnert, eher altbacken und nicht besonders ansprechend. Klickt man anschließend auf die zweite Überschrift bei Google, landet man auf der Karriereseite der Bundeswehr (was viel verrät). Die Seite wirkt auf den ersten Blick modern, ist mit bewegenden Schaltflächen ausgestattet und erstrahlt in den bekannten Bundeswehrfarben grün und blau.

Das erste, was auffällt, ist die bewegte Schaltfläche. Sieben Themen lösen sich voneinander ab:
  • eine App-Ankündigung
  • der Wortwitz „Feldfrieden defekt. Techniker (m/w) gesucht!“
  • ein Gewinnspiel
  • eine Anspielung auf das deutsche Volleyballteam
  • die Werbung für den Bundeswehr Massanzug
  • der Assessment-Trainer
  • ein Verweis auf eine IT-Ausbildung bei der Bundeswehr

Darunter die drei alles abdeckenden Kategorien (mit süßen Bildern):
  • Schüler
  • Student
  • Profis (gemeint sind Berufstätige)

An der Seite befinden sich die wichtigsten Schlagwörter wie Startseite. Ha ha, Mensch selten so gelacht.
  • Arbeitgeber, wo nicht nur die verschiedenen Bereiche äußerst übersichtlich aufgelistet sind, sondern sich die Bundeswehr zudem vorstellt
  • Bewerbung, wo Schritt-zu-Schritt-Anleitungen zu finden sind
  • Termine, die in einem großen Kalender dargestellt werden
  • Berufsfinder, der wie eine Art Psychotest aufgebaut ist
  • Jugendportal, dass auf die Jugend zugeschnitten ist

Dann bin ich zum FAQ übergegangen.
Was soll ich sagen? Ich bin selten aus einer solchen Seite aufgetaucht und wusste so viel – und das ist jetzt keine Werbung-Macherei. Ich schreibe hier anonym, wenn ich etwas Negatives schreiben möchte, werde ich das tun, dass könnt ihr mir glauben!  Die Antworten wirken ehrlich, sind angenehm kurz und sind mit etlichen Links verbunden, die zu der passenden Seite weiterleiten, die dann genauere Informationen liefert, sofern man mehr darüber wissen möchte. Sie haben, was mir besonders im Gedächtnis blieb, verdeutlicht, dass sie keine geschlechtsspezifischen oder körperlichen Unterschiede machen. Jeder hat die gleichen Möglichkeiten und jeder wird gleichermaßen auf seine Eignung hin geprüft. Also, um das mal zu bündeln: Ich bin beeindruckt, wie die Bundeswehr auf den Nachwuchs eingeht und welche durchaus netten Maßnahmen sie erschaffen, um für jeden etwas zu bieten. Kompliment für die Seite, ich habe selten so eine Ordnung gesehen, in der derart viele Informationen untergebracht sind!
lg Tony
Ein Beruf im Einzelhandel wird bei einigen – Gott sei Dank nicht bei allen – entweder als Notlösung oder als Plan B in Betracht gezogen. Aber warum ist das so?
22.08.2017
Ein Beruf im Einzelhandel wird bei einigen – Gott sei Dank nicht bei allen – entweder als Notlösung oder als Plan B in Betracht gezogen. Aber warum ist das so? Meine Mutter ist Verkäuferin (das bedeutet, ihre Ausbildung hat 2 Jahre gedauert, um Kauffrau im Einzelhandel zu werden, müssen 3 Ausbildungsjahre absolviert werden), mein Vater ist Kaufmann im Einzelhandel und ich habe eine zeitlang ebenfalls in einem Supermarkt gejobbt. Ich kann also von der ein oder anderen Erfahrung berichten.

+ etliche Aufstiegsmöglichkeiten von Verkäufer zum Filialleiter
Natürlich steigt man als kleiner Funke in das Unternehmen ein, das ist üblich. Aber wie überall sonst, arbeitet man sich hoch, man gibt sein Bestes und erntet, was man säht. Sofern man die passende Qualifikation besitzt, ist man befähigt, einen Rang zu erreichen, in dem man völlig andere Aufgaben zugeteilt bekommt und in dem man auch ordentlich verdient.

+ breit gefächertes Wissen

Das Inventar vieler Geschäfte wurde in den vergangenen Jahren einer radikale Änderung unterzogen. In Discountern und Supermärkten bekommt man schon lange nicht nur Lebens- und Genussmittel. In Baumärkten dreht sich auch nicht mehr alles um Farben und Eisenwaren. In Drogerien bekam man früher mehr oder weniger nur Duschgel und Zahncreme, während man heute sogar Schmuck und Dekoartikel kaufen kann. Kaufhäusern weiten sich auf Pflegeprodukte, Kosmetika und Parfüm aus. Das Sortiment steigt und damit auch die Anforderungen an die Mitarbeiter. Erlernt man den Beruf des Einzelhandelskaufmann/der Einzelhandelskauffrau ist man in der Lage, viele verschiedene Produkte zu verkaufen. Man spezialisiert sich nicht mehr so stark, man ist weiterhin offen für andere Branchen.

+ verschiedene Aufgabenfelder von Warenannahme bis hin zu Bürotätigkeiten
Je nachdem in welcher Stellung man sich befindet, werden einem Tätigkeiten zugeteilt, die sich grundlegend von einander unterscheiden. Auf der einen Seite sitzt man beispielsweise an der Kasse, berät Kunden, verkauft Backwaren, hält Ordnung im Geschäft. Man repräsentiert das Unternehmen als sichtbarer Ansprechpartner. Auf der anderen Seite sind Waren anzunehmen, Bestellungen aufzugeben, Kalkulierungen zu erstellen, das Inventar zu überprüfen, Auswertungen anzusehen, sich über die Produkte zu informieren. Der Einzelhandel ist wahnsinnig umfangreich und bietet für alle Vorlieben etwas.

+/- Kundenkontakt
Ja, den Kundenkontakt kann man nicht genau als etwas Positives oder Negatives definieren. Für den Kundenkontakt muss man geschaffen sein. Es gibt Verkäufern und Kaufmänner bzw. Kauffrauen, denen man den Spaß während eines Verkaufes ansieht, die sich Zeit nehmen und erfahren wollen, wofür dies oder jenes gedacht ist. Die beraten, nicht weil es ihnen um Profit geht, sondern weil sie den Kunden zufriedenstellen möchten. Genauso gibt es aber auch diejenigen, die man nicht ansprechen möchte. Ich meine, tut mir leid, wenn man mit einem Gesicht wie drei Tage Regenwetter rumläuft, muss man sich nicht wunder, wenn Kunden lieber den Kollegen vorziehen oder selbst genervt den Kopf schütteln. Es ist typabhängig, aber vor allem branchenabhängig, wie weit man in den Kundenkontakt involviert werden möchte.

- Arbeitszeiten
Der Einzelhandel lebt von den Kunden und ihren Einkäufen. Um den größten Gewinn zu erzielen und mehr potenzielle Kunden anzulocken, sind Öffnungszeiten erforderlich, die jeden ansprechen. Ob die Kinder vor der Schule, die Nachtarbeiter oder die anderen Berufstätigen, die nur samstags Zeit haben, ihre Einkäufe zu erledigen. Es muss möglich sein, zu jeder Tageszeit den Wünschen der Kunden zu entsprechen. Daher muss auch die Öffnungszeit angepasst werden. Für die Mitarbeiter ist das selbstverständlich nicht so toll.

- Druck zu Verkauf
Wie bereits erwähnt, werden aus den früheren Fachgeschäften zunehmend Großhandelsunternehmen, die mit unpersönlicherem Einkaufen locken. Man kommt, käuft ein und geht wieder. Es hat nicht mehr viel mit dem Einkaufen zu tun, wie die älteren Generationen es kennen werden. Früher kam man mehr zum Reden als zum Kaufen in den Tante-Emma-Laden und jetzt muss man durch einen ganzen Laden laufen, um zur Kasse zu kommen.
lg Tony
Wenden wir uns einem Thema zu, dass wir alle abgöttisch lieben: Versicherungen. Keine Sorge, ich bin heute in Spendierlaune und versuche mich kurz zu halten, denn ich weiß, wie berauschend es sein kann, einen ellenlangen Beitrag über die rechtlichen Grundlagen des Erwachsenwerdens zu lesen.
15.08.2017
Wenden wir uns einem Thema zu, dass wir alle abgöttisch lieben: Versicherungen. Keine Sorge, ich bin heute in Spendierlaune und versuche mich kurz zu halten, denn ich weiß, wie berauschend es sein kann, einen ellenlangen Beitrag über die rechtlichen Grundlagen des Erwachsenwerdens zu lesen. Sobald man in eine Ausbildung einsteigt – herzlichen Glückwunsch an all die, die es diesen Monat getan haben – oder ein Studium beginnt, muss man sich als junger Erwachsener zwangsläufig mit dem versicherten Dasein auseinandersetzten. Dabei versuchen natürlich unzählige Vertreter die Unerfahrenheit ihres Gegenüber zu nutzen und uns Versicherungen anzudrehen, die keiner braucht.

Lebensversicherung, private Rentenversicherung und – sicher ist sicher – eine Hausratsversicherungen im Falle eines Einbruches. Welt.de warnt vor dem Abschließen solcher Verträge und rät zu lediglich 3 Must-Haves: eine private Haftpflichtversicherung, die allseits bekannte Krankenversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung (Bürokratie mit ihren hübschesten Worten). Weder braucht ein Auszubildender oder ein Student eine private Rentenversicherung, noch muss er für seinen Todesfall vorsorgen – Himmel! Die braucht man erst, wenn man Frau und Kind(er) hinterlassen würde. Die Haftpflicht, sofern man nicht über die Eltern versichert ist, tritt dann ein, wenn z.B. ein Autounfall geschieht und das kann dem besten Fahrer passieren. Die Krankenversicherung tritt automatisch in Kraft, sobald die Ausbildung beginnt, Studenten bis zum 25. Lebensjahr stehen aber unter der schützenden Hand der Familienversicherung, sofern sie nicht über 400€ monatlich verdienen. Dann nämlich müssen sie ebenfalls in die Krankenversicherung einzahlen. Wenn es um die Entscheidung geht, ob es eine private oder gesetzliche Krankenversicherung sein soll, ist laut Welt.de die Gesetzliche schlicht und ergreifend dadurch vorteilhafter, da sie kostengünstiger ist. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist dazu da, um das Geld einer gesetzlichen Rentenkasse zu erhalten. Nur wer mindestens fünf Jahre eingezahlt hat, erhält auch die Leistungen im Falle einer Berufsunfähigkeit.

Und noch etwas: Will man als Student eine gewisse Zeit im Ausland verbringen, ist eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Zudem gilt die gesetzliche Krankenversicherung nicht in außereuropäischen Ländern wie den USA oder Australien, sodass hier eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden muss.
lg Tony
Der Bachelor ist heutzutage meist nur ein Zwischenschritt zum Master hin. Was bedeutet es schon, einen Bachelor zu haben? Inzwischen gibt es sogar eine ganze Dating-Reihe im Trash-TV um den Titel des Bachelors. Demzufolge kann es ja nicht allzu schwer sein, bis dorthin zu kommen.
08.08.2017
Der Bachelor ist heutzutage meist nur ein Zwischenschritt zum Master hin. Was bedeutet es schon, einen Bachelor zu haben? Inzwischen gibt es sogar eine ganze Dating-Reihe im Trash-TV um den Titel des Bachelors. Demzufolge kann es ja nicht allzu schwer sein, bis dorthin zu kommen. Doch: Der Focus veröffentlichte Zahlen, die anderes vermuten lassen. Laut dem Artikel vom 03.06.2017 stieg der Bachelorabsolventen-Bedarf um 27%, der Masterabsolventen-Bedarf um 30%. Man lege die Aufmerksamkeit auf das Wort Bedarf.

In der Praxis ließ sich außerdem feststellen, dass bei der Wahl einer Führungspositionen nicht nur ein Bachelor einem Master vorgezogen wird, berufliche Erfahrungen in Form von Praktika oder einer bereits absolvierten Ausbildung verschaffen dem Bewerber eine wesentlich höhere Chance. Nur bei Berufsneulingen wird ein Master ganz gerne vorausgesetzt. Diese Berufe sind beispielsweise in der Wissenschaft oder der Entwicklungsbranche, dem IT-Bereich sowie in Finanzbranchen und in vielen Beratungsfeldern. Als Bachelor hingegen stehen die Türen bereits in der öffentlichen Verwaltung, dem Verkehrs- sowie Logistikbereich, dem Immobilienmarkt, im kulturellen Bereich sowie im Handel und in den Medienunternehmen.

Fazit also: Nicht immer muss man sich ein Viertel Jahrhundert den Hintern in der Uni plattsitzen. Ein Master ist etwas, worauf man stolz sein kann, eine Leistung, doch es ist kein unüberwindbares Muss mehr. „Selbst als Bachelor“ kann man eine Karriereleiter (und die Gehaltsstufen) erklimmen, die nicht ohne sind.
lg Tony
Ein Berufsfeld, in das ich viel Einblick erhalten konnte und das mir persönlich am Herzen liegt, weswegen dieser Beitrag zu einem Roman mutieren wird, befürchte ich.
Vor Jahren fing ich mit dem Sport an – damals noch Zuhause. Ich arbeitete noch nicht und konnte mir so auch nicht die gefühlten Wucherpreise eines Fitnessstudios leisten. Irrtum #1, aber dazu komme ich später.
18.07.2017
Ein Berufsfeld, in das ich viel Einblick erhalten konnte und das mir persönlich am Herzen liegt, weswegen dieser Beitrag zu einem Roman mutieren wird, befürchte ich.
Vor Jahren fing ich mit dem Sport an – damals noch Zuhause. Ich arbeitete noch nicht und konnte mir so auch nicht die gefühlten Wucherpreise eines Fitnessstudios leisten. Irrtum #1, aber dazu komme ich später.

Als ich dann Geld verdiente, wurde ich Mitglied. Das Studio, in das ich ging, besaß eine ungewöhnliche Aufteilung. Die Trainer waren gleichzeitig auch die Thekenkräfte.
Weil ich mich auch beruflich endgültig für diese Richtung entschied, suchte ich mir einen Nebenjob in einem Studio. Als geringfügige Beschäftigte wurde ich zur Thekenkraft. Ich konnte also nicht nur Geld verdienen (Autos fahren nämlich nicht von Luft und Liebe), sondern auch Erfahrungen sammeln, die sich in Bewerbungen gut machen.
Dort herrschte die typische Chef-Trainer-Thekenkraft-Aufteilung. Da die Thekenkräfte einfach viel mit den Trainern zu tun haben, konnte ich miterleben, wie ein Alltag auf der Trainingsfläche aussieht. Vor ein paar Monaten bewarb ich mich dann für eine Ausbildung mit einem integrierten dualen Studium bei einem Studio. Ich verbrachte dort ein paar Kennenlern-Tage. Auch dort herrscht die übliche Chef-Trainer-Thekenkraft-Aufteilung. So viel zu meiner bisherigen Geschichte, ich sollte eine Biographie schreiben. Nun folgendes: Der CHEF eines Fitnessstudios ist, meinen Erfahrungen nach, nur selten auf der Trainingsfläche. Er hält Kurse und trainiert auf besonderen Wunsch hin, doch im Großen und Ganzen ist er/sie ein Geschäftsmann/eine Geschäftsfrau. Das sollte man nicht aus den Augen verlieren. Sie müssen wie jeder andere Selbstständige auch dafür sorgen, dass das Geschäft gut läuft und die Ein- und Ausgaben sich in Waage halten. Zu den oben angesprochenen „Wucherpreisen“ kann ich nur sagen, dass diese gerechtfertigt sind. Ich zahle sie wohlgemerkt selbst (und das tut echt weh), weiß aber auch, wie teuer der Unterhalt eines Studios ist. Geräte, die Weiterbildung des Personals, Instandhaltungskosten, Strom, Wasser, Werbung, … Der höhere Beitrag macht Sinn. Ein Freund von mir zahlt 25€ monatlich, hat dafür aber keinerlei Betreuung, was beim Sport etwas suboptimal ist. Die TRAINER haben für viel Geld ihre Lizenzen erworben (nicht wenige haben vorher etwas anderes gelernt, fiel mir auf) und schuften an Wochenenden und Feiertagen. Sie müssen auf alle Trainierenden aufpassen, eine Vielzahl von Ausführungen im Kopf haben (und Fachausdrücke, die ich nicht einmal schreiben könnte) und von Termin zu Kurs und wieder zu Termin hechten.

Die THEKENKRÄFTE dagegen müssen die Eigenschaften Schnelligkeit, Geduld und ein Frohnatur besitzen. Es gilt zu verkaufen, zu verkaufen, zu verkaufen. Es geht um Profit. Es geht darum, neue Mitgliedschaften an Land zu ziehen. Aber vor allem sind sie das Aushängeschild des Studios. Sie sind es, die sich mit den Mitgliedern unterhalten, die sie und ihre (Proteinshake-)Wünsche kennen. Daher empfinde ich die Trainer=Thekenkräfte-Aufteilung auch als vorteilhaft.

Fitnessstudios sind Dienstleistungsunternehmen. Viele junge Menschen würden gerne in dieser Branche arbeiten, schrecken jedoch vor den Arbeitszeiten und dem vergleichsweise niedrigen Lohn zurück. Verständlich, doch ich kann jedem nur empfehlen, es sich zumindest zu überlegen. Die Fitnessbranche boomt und wird es weiterhin. Man arbeitet mit Menschen, man steht täglich anderen Aufgaben gegenüber, man lernt unwahrscheinlich viel – fachlich und persönlich. Es handelt sich um einen aufsteigenden Ast, meine Freunde. Erklimmt ihn!
lg Tony
Top aktuell, wie ich nun einmal bin (Haha!), saß ich heute Morgen vor dem Laptop und wollte gerade über das Berufsleben im Fitnessbereich schreiben, als wie ein silberner Streifen des Schicksals (Ein angewidertes Gesichtsverzerren über diesen Ausdruck bitte!) die SWR3-Moderatorin verkündete, dass das heutige Thema des Morgens, der erste Eindruck im neuen Beruf ist.
11.07.2017
Top aktuell, wie ich nun einmal bin (Haha!), saß ich heute Morgen vor dem Laptop und wollte gerade über das Berufsleben im Fitnessbereich schreiben, als wie ein silberner Streifen des Schicksals (Ein angewidertes Gesichtsverzerren über diesen Ausdruck bitte!) die SWR3-Moderatorin verkündete, dass das heutige Thema des Morgens, der erste Eindruck im neuen Beruf ist.

Neuer Beruf und Ausbildungsanfang ist im Großen und Ganzen das gleiche, also ist das zu meinem Thema geworden und die Fitnessbranche muss sich noch eine Woche gedulden. Übrigens danke SWR3, dass ich eure Tipps und Kniffe für meine Zwecke umformen darf – auch wenn ihr erst einmal davon nichts mitbekommt.
Dem Interview stand ein Psychologe zur Verfügung, der wirklich mit Humor an die Sache ran gegangen ist. Ein sehr cooler Kerl. Er sagte, man dürfe sich nicht nur vor dem Vorstellungsgespräch über das Unternehmen informieren, sondern sollte auch seine Erinnerungen vor dem ersten Arbeitstag noch einmal auffrischen. Dazu empfahl er außerdem, sich eine Zeit lang auf eine Parkbank vor das Gebäude zu setzten und die Leute zu beobachten, die dort hinein- und hinaus gingen. An diesem Punkt muss ich ehrlich zugeben, das stelle ich mir etwas skurril vor. Einmal angenommen, du fällst jemandem weshalb auch immer auf und einen Tag später kommst du durch die Eingangstür stolziert. Weiß nicht, irgendwie (Achtung, Achtung, jetzt folgt ein Jugendwort!) creepy. Als weiteres empfahl er Beobachtungen anzustellen (also nicht genug Stalking vor dem Gebäude, drinnen geht es sofort weiter) und erst einmal zuzuhören anstatt von seinen Erfahrungen und Kenntnissen zu erzählen und eventuell durch unbewusste – oder bewusste – Angeberei auf Missfallen zu stoßen. Aber das, so hoffe ich, würde auch niemand mit rationalen Verstand tun.
Oder? Weiter ging es mit einer 20-Sekunden-Regel. Man solle nicht nur sagen: „Hallo, ich bin Tony und ich schreibe für azubitage.“ sondern „Hallo, ich bin Tony und ich schreibe seit einiger Zeit für die Internetseite von azubitage. In Zukunft werden meine Texte wahrscheinlich auch in der Azubitage-Zeitung und womöglich im Laufe der Zeit auch in einer regionalen Zeitung veröffentlicht werden, was mich wirklich mit Stolz erfüllt.“ Das schafft Sympathie, weil die anderen Menschen einen näheren Einblick in dein Leben bekommen und nicht nur bemerken, dass du der oder die Neue bist, der ab jetzt täglich hier erscheinen wird.

Das ist jetzt mein eigener Kommentar dazu gewesen, denn ich habe gerade selbst beim Schreiben gemerkt, dass es wesentlich schöner klingt. Ich denke, für meinen persönlichen Karriereweg werde ich diese 20-Sekunden-Regel definitiv beibehalten. Zu guter Letzt wurde sich der Körperhaltung zugewandt. Aber ich werde es nicht derart thematisieren, wie sie es getan haben, da ich schlicht und ergreifend davon ausgehe, dass jeder weiß, dass eine durchgestreckte Wirbelsäule + offenes Lächeln + Blickkontakt der Schlüssel für eine schnelle Aufnahme in das Team sind. Dann kann man auch was weiß ich wie nervös sein, lässt man sich nicht alles anmerken, kann man auch mit Nervosität aktiv auf die neuen Kollegen zugehen. Nachher wurden mit den Hörern über Fettnäpfchen gesprochen. Einer war zu forsch, einer war zu sehr von sich überzeugt, eine andere stolzierte einfach in das Büro des Abteilungsleiters und hielt ihm ihre ausgestreckte Hand unter die Nase.

Kann alles passieren, keine Frage, und ist auch nicht weiter schlimm. Diese Leute waren alle über eine lange Zeit im Unternehmen. Aber bitte Leute, erst nachdenken und dann machen. Der erste Eindruck ist der Entschiedenste und das sollte man nicht unterschätzen.
lg Tony
So, die Azubitage-Messe ist vorbei und alle Broschüren gelesen (hoffe ich). Ich habe ein paar wegschmeißen müssen, die nach ordentlicher Nachdenkarbeit nicht mehr in meinen Plan passten.
02.05.2017
So, die Azubitage-Messe ist vorbei und alle Broschüren gelesen (hoffe ich). Ich habe ein paar wegschmeißen müssen, die nach ordentlicher Nachdenkarbeit nicht mehr in meinen Plan passten. Aber das passiert nun einmal. Ein paar andere sind aber auch in meiner inneren Zukunfts-Ablage gelandet.

Die Freundin, mit der ich dort war, hatte einen speziellen Traumberuf. Sie wollte sich ursprünglich auch nicht von den Mitarbeitern an den Ständen über deren Branche informieren lassen. Aber – siehe da – ein Mann der Kriminalpolizei sprach sie spontan an und erzählte ihr ein wenig von seinem Job. Tada! Sie nahm sich einen Flyer und nun steht die Branche in der engeren Auswahl.
So schnell kann es gehen bei der Messe von Azubitage.
lg Tony
Hallo!
Ich
bin Tony.
Ich
möchte etwas klarstellen.
Ich
bin weder aus der Business Branche, noch habe ich an irgendwelchen achtstündigen Seminaren über den einen wirklich richtigen Umgang mit Menschen teilgenommen.
Ich
bin ein Mensch ohne großes Vorwissen von all den Möglichkeiten der Berufswelt und schreibe über all die Möglichkeiten der Berufswelt. Banal, aber sinnvoll. Ich bin nämlich Teil der „Generation Kopf unten“. Dieser Begriff hat sogar einen eigenen Wikipediaeintrag. Gleich als Link dazu steht das Wort Smombie. Mal ehrlich, wer zur Hölle nutzt solche Wörter und braucht dazu vor allem noch einen separaten Wikipediaeintrag?
Ich kenne also die Typen von jungen Menschen, die den Arbeitern von heute die Rente von morgen zahlen. Ich kenne ihre äußere und innere Lage, ihre Ängste und worauf sie hinarbeiten. Denn auch wenn es scheint, als würde Nils, 17, nur für Alkohol und Partys leben, will er eigentlich Teil des zukünftigen Aktienmarkts werden.
Ich springe ein, wo also die heutigen Arbeiter, Geschäftsmänner, Eltern und Lehrer nicht mehr durchblicken!

Dies ist kein Selbsthilfe-Blog oder so etwas – dazu bin ich selber noch zu jung – aber ich kann als Übersetzer dienen. Vielleicht... Wenn es jemanden interessiert...

Liebe Grüße
Tony

>> Fragen? Wünsche? Was interessiert dich? Nimm Kontakt mit mir auf!
Liebe Grüße
...
Hallo!
Ich
bin Tony.
Ich
möchte etwas klarstellen.
Ich
bin weder aus der Business Branche, noch habe ich an irgendwelchen achtstündigen Seminaren über den einen wirklich richtigen Umgang mit Menschen teilgenommen.
Ich
bin ein Mensch ohne großes Vorwissen von all den Möglichkeiten der Berufswelt und schreibe über all die Möglichkeiten der Berufswelt. Banal, aber sinnvoll. Ich bin nämlich Teil der „Generation Kopf unten“. Dieser Begriff hat sogar einen eigenen Wikipediaeintrag. Gleich als Link dazu steht das Wort Smombie. Mal ehrlich, wer zur Hölle nutzt solche Wörter und braucht dazu vor allem noch einen separaten Wikipediaeintrag?
Ich kenne also die Typen von jungen Menschen, die den Arbeitern von heute die Rente von morgen zahlen. Ich kenne ihre äußere und innere Lage, ihre Ängste und worauf sie hinarbeiten. Denn auch wenn es scheint, als würde Nils, 17, nur für Alkohol und Partys leben, will er eigentlich Teil des zukünftigen Aktienmarkts werden.
Ich springe ein, wo also die heutigen Arbeiter, Geschäftsmänner, Eltern und Lehrer nicht mehr durchblicken!

Dies ist kein Selbsthilfe-Blog oder so etwas – dazu bin ich selber noch zu jung – aber ich kann als Übersetzer dienen. Vielleicht... Wenn es jemanden interessiert...

Liebe Grüße
Tony

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Nach der Schule: Ausland?

Nach der Schule ab ins Ausland! Aber warum erscheint das so wichtig in der heutigen Zeit? Was gibt es für Möglichkeiten?

Viele Wege führen nach Rom... 11 zu den azubi- & studientagen bzw. abi pure...
Warum ins Ausland? Was bringt mir das?
Je nachdem, welches Ziel du hast, entscheidet sich, wie sich dein Auslandsaufenthalt gestaltet und wohin er dich führen wird. Ob Ausbildung oder Studium, Au-pair oder doch lieber sozial engagieren mit einem Freiwilligendienst – du wirst in jedem Fall weitreichende Erfahrungen mit nach Hause bringen. Mit einem Auslandsaufenthalt wirst du nicht nur deine Sprachkenntnisse und fachliche Bildung erweitern können, du lernst andere Kulturen und Lebensweisen in einem völlig neuen Lebensumfeld kennen, wirst dadurch selbständiger und offener gegenüber fremden Menschen. Soft Skills und (Zusatz-)Qualifikationen sind heute mehr denn je gefragt.

Mit einem gut organisierten Auslandsaufenthalt kannst du diese Skills erweitern; das sehen auch deine zukünftigen Arbeitgeber gerne.
Die Vielfalt der Freiwilligenarbeit im Ausland ist enorm. Die Dauer eines solchen Dienstes kann zwischen einigen Wochen und zwei Jahren liegen und verlangt meist die Volljährigkeit. Oft werden solche Aufenthalte durch Organisationen angeboten, die entweder privat finanziert werden müssen, oder aber öffentlich gefördert sind. Letztere sind meist günstiger. Im Freiwilligendienst im Ausland wirst du in unterschiedlichen Bereichen arbeiten, vom ökologischen Bauernhof über Entwicklungspolitik bis hin zu gemeinnützigen Einrichtungen: es gibt zahlreiche Anbieter, die unterschiedliche Gebiete und Rahmenbedingungen anbieten.
Selbständiges Denken, Handeln und Anpacken sind bei einem Au-pair-Aufenthalt wichtig. Du übernimmst Verantwortung direkt in deiner Gastfamilie, betreust deren Kinder und hilfst bei der täglichen Hausarbeit mit. In der Regel sorgt die Gastfamilie für deine Unterkunft und Verpflegung – häufig erhältst du auch Taschengeld. Die Planung kannst du entweder selbständig in die Hand nehmen oder dich an eine, oft gemeinnützige, Vermittlungsagentur wenden, die jedoch meist eine Gebühr verlangt.

Eine Alternative zum klassischen Au-pair ist das Demi-pair: gleiche Voraussetzungen, jedoch ist die Arbeitszeit in der Familie reduziert und das Augenmerk auf die Erweiterung deiner Sprachkenntnisse gelegt.
Sprachreisen und -kurse sind ideal, um deine eigene Sprachkompetenz zu verbessern und die Menschen im Ausland kennenzulernen. Da solche Reisen oft sehr teuer sind, solltest du in das Vergleichen von Anbietern mehr Zeit investieren. Es ist wichtig, dass du überlegst, welche Kriterien und Ansprüche du an diese Reise hast. Nicht nur die Kosten, auch die Anzahl der Kursteilnehmer, Prüfungen für Sprachzertifikate, qualitative Leistung der Pädagogen oder zusätzliche Angebote können zum Teil stark variieren.
Ein Praktikum in Deutschland ist perfekt, um das bisher theoretische Wissen aus Studium oder Schulzeit in die Arbeitswelt zu übertragen und zu vertiefen. Im Ausland hingegen sind Praktika oft nicht unbedingt dasselbe. Als Praktikum kann bspw. auch ein Saison- oder Ferienjob gemeint sein. In den meisten europäischen Ländern kann ein Praktikum nur im Rahmen einer Ausbildung oder eines Studiums absolviert werden. Allerdings hast du, wie auch bei den anderen Programmen, die Möglichkeit, eigeninitiativ deinen Arbeitgeber zu finden und so für eine kürzere Zeit Arbeitserfahrung im Ausland zu sammeln.
Work & Travel, also Arbeiten & Reisen, das Land entdecken und die Sprache lernen. Auch hier gibt es Vermittlungsagenturen, die du in Anspruch nehmen kannst. Sie helfen dir bei der Organisation und sind Ansprechpartner bei Problemen. Wenn du auf eigene Faust deinen Aufenthalt planst, erhöht sich zwar dein Zeitaufwand, du kannst jedoch auch bares Geld sparen. Wichtige Themen, die du beachten solltest, sind Versicherungen, dein Visum und deine Ausgaben.
Ohne sehr gute Sprachkenntnisse ist eine Ausbildung oder ein Studium im Ausland oft nur schwer möglich. Bevor du dich entscheidest, diesen Weg zu gehen, solltest du überlegen, welche Vor- und Nachteile sich dadurch ergeben. Leider besteht das Problem der gegenseitigen Anerkennung von Prüfungsleistungen heute zum Teil immer noch. Du kannst dich jedoch oft auch an Kooperationspartner der jeweiligen Industrie- und Handelskammer wenden, die nach deutschem Vorbild Ausbildungen und Studiengänge anbieten.
Leider gibt es weniger Möglichkeiten für Minderjährige, einen Auslandsaufenthalt zu gestalten, als für Volljährige. Dennoch gibt es auch für unter 18-Jährige verschiedene Wege, die ins Ausland führen, wie z. B. Sprachkurse, Teenage Workcamps oder Auslandspraktika. Wichtig ist hier das Einverständnis der Eltern, um überhaupt ins Ausland gehen zu können. Ein eigenes Konto sowie ein Sozialversicherungsausweis sollten ebenfalls vorhanden sein. Außerdem musst du bedenken: minderjährig ist nicht gleich minderjährig – beispielsweise ist in Teilen der USA die Volljährigkeit erst mit 21 Jahren erreicht.
Der azubitage-Bewerbungs-Knigge
Gute Informationen können auch kurz gehalten werden, ohne Wesentliches zu unterschlagen.
Berufsorientierung

Es ist nicht einfach herauszufinden, welche Ausbildung wirklich zu einem passt...

Berufsorientierung

Es ist nicht einfach herauszufinden, welche Ausbildung wirklich zu einem passt. Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass Du Dich mit Deinen beruflichen Wünschen und Zielen sowie Deinen persönlichen Stärken und Interessen auseinander setzt. Du allein bestimmst, welche Ausbildung die richtige für Dich ist. Mache Dir in Ruhe Gedanken darüber und notiere sie am besten. Für Deine Überlegungen können Dir gezielt formulierte Fragen behilflich sein.

Fragen zur Berufsorientierung

  • Was interessiert mich/Was sind meine Hobbys?
  • In welchen Schulfächern bin ich besonders gut?
  • Welche Tätigkeiten/Schulfächer machen mir Spaß?
  • Was sind meine sozialen, körperlichen und geistigen Fähigkeiten?
  • Welche Wünsche habe ich für meine berufliche Karriere?
  • Wo und mit wem oder was würde ich gerne arbeiten?

Tipp:

Frage Deine Familie, Freunde oder Bekannte, wie sie diese Fragen über Dich beantworten würden. Oft schätzen Mitmenschen einen anders ein als man selbst. Vielleicht entdeckst Du dadurch neue Stärken oder Fähigkeiten an Dir.

Bewerbungsknigge Teil 2 - 23
Berufsinformationen

Hast Du Dich mit Deinen beruflichen Wünschen und Zielen ausführlich auseinander gesetzt?

Berufsinformationen

Hast Du Dich mit Deinen beruflichen Wünschen und Zielen ausführlich auseinander gesetzt, kannst Du Dir überlegen, bei welcher Ausbildung Deine Fähigkeiten von Bedeutung sind, welche Deine Interessen anspricht und bei welcher Ausbildung Du Deine Stärken einsetzen kannst.

Genauere Informationen über die einzelnen Berufsbilder erhältst Du:

  • beim Berufsinformationszentrum Deiner Heimatstadt
  • auf Bildungsmessen
  • über das Internet.

Wenn es ein Berufsfeld oder sogar einen konkreten Beruf gibt, der Dich interessiert, versuche so viele Informationen wie möglich über diesen Beruf herauszufinden. Überprüfe, wie Deine Chancen für den Beruf stehen, und welche Anforderungen Du für die Ausbildung erfüllen musst. Überlege Dir Ausweichmöglichkeiten. Vielleicht bringt Dich auch eine weiterführende Schule Deinem Traumberuf näher.

Tipp:

Ein Praktikum bietet Dir ebenfalls eine gute Möglichkeit, zu überprüfen, ob die Ausbildung die richtige für Dich ist. Damit sammelst Du gleichzeitig auch immer Pluspunkte für Deine Bewerbung.

Ausbildungsplatzsuche

Je nachdem für welche Ausbildung Du Dich entschieden hast...

Ausbildungsplatzsuche

Je nachdem, für welche Ausbildung Du Dich entschieden hast, ist es nicht immer einfach, einen Ausbildungsplatz in Deiner Nähe zu finden. Bewerbe Dich auf alle Fälle für mehrere und eventuell auch verschiedene Ausbildungen. Für Deine Ausbildungsplatzsuche kannst Du viele verschiedene Hilfen nutzen.

Hilfen zur Ausbildungsplatzsuche

  • Internet
    Einige Unternehmen führen auf ihrer Homepage auf, wenn sie Ausbildungsplätzen anbieten.
    Außerdem kannst Du die zahlreichen Jobbörsen im Internet für Deine Suche nutzen.
  • Bundesagentur für Arbeit/BIZ
    Die Bundesagentur für Arbeit bietet neben einer eigenen Jobbörse im Internet die Möglichkeit an, Dich persönlich bei Deiner Ausbildungsplatzsuche zu unterstützen.
  • Stellenanzeigen in Zeitungen
    In Deiner Regionalzeitung findest Du ausgeschriebene Ausbildungsplätze in Deiner Region. Je nachdem, für welchen Ausbildungsplatz Du Dich bewerben möchtest, können Dir auch Branchen- und Fachzeitschriften weiterhelfen.
  • Bildungs- und Ausbildungsmessen
    Auf Bildungs- und Ausbildungsmessen kannst Du zahlreiche Unternehmen aller Art finden, die ihre verschiedenen Ausbildungsangebote vorstellen. Ein großer Vorteil der Bildungsmessen ist, dass Du in direkten Kontakt mit den einzelnen Unternehmen kommst.
  • Persönlicher Umkreis
    Höre Dich in Deinem persönlichen Umkreis um. Vielleicht kennst Du jemanden, der Dir weiterhelfen kann, weil er selbst in der Branche arbeitet, in die Du gerne einsteigen würdest.

Tipp:

Sobald Du einen Ausbildungsplatz gefunden hast, für den Du Dich gerne bewerben würdest, versuche heraus zu finden, wer Dein Ansprechpartner ist, wenn es um die Vergabe von Ausbildungsplätzen geht. Sei mutig und frage bei der Ausbildungsstätte nach, an wen Du Deine Bewerbung schicken sollst.

Bewerbung

Um erfolgreich in das Berufsleben zu starten, musst Du Werbung in eigener Sache betreiben.

Bewerbung

Um erfolgreich in das Berufsleben zu starten, musst Du Werbung in eigener Sache betreiben. Für sich selbst zu werben, das heißt, sich mit seinen eigenen Stärken und Fähigkeiten darzustellen, ist nicht einfach. Gehe deshalb mit Zeit und Motivation an das Schreiben Deiner Bewerbungen. Unternehmen achten jedoch nicht nur auf die Qualifikationen der Bewerber, sie suchen auch nach Auszubildenden, die in ihr Unternehmen passen. Deshalb muss Deine Bewerbung zum Ausdruck bringen, warum gerade Du der oder die Richtige für den Ausbildungsplatz bist. Sammle dafür möglichst viele Informationen über die Ausbildungsstätte und schreibe sie auf. Du brauchst sie nicht nur für das Schreiben Deiner Bewerbung, auch wenn Du später zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, kannst Du zur Vorbereitung jederzeit auf sie zurückgreifen. Doch bevor es soweit ist, geht es erst einmal an das Schreiben Deiner Bewerbung.

Und das gehört in Deine Bewerbung:

  • Anschreiben
  • Deckblatt
  • Lebenslauf
  • Bewerbungsfoto
  • Anlagen

Tipp:

Am besten legst Du Dir auf Deinem Computer einen Ordner an, in dem Du alle Deine Unterlagen speicherst.

Das Anschreiben

Das Anschreiben ist der wichtigste Teil Deiner Bewerbung.

Das Anschreiben

Das Anschreiben ist der wichtigste Teil Deiner Bewerbung. Es ist sozusagen Dein Werbetext, der überzeugen muss. Du musst darin kurz und präzise zum Ausdruck bringen, wer Du bist, was Du willst und was Du kannst.

Das Anschreiben wird auf die Bewerbungsmappe gelegt, ist nicht länger als eine DIN A4 Seite und wird wie folgt aufgebaut:

  1. Absender
    Deine Kontaktdaten müssen vollständig und vor allem korrekt sein. Gebe unbedingt auch Deine Telefonnummer und Deine Emailadresse an.
  2. Empfänger
    Auch hier musst Du darauf achten, dass Deine angegebenen Daten korrekt und vollständig sind. Wenn es einen direkten Ansprechpartner oder eine Personalabteilung gibt, gebe dies hier unbedingt an.
  3. Datum
    Das Datum sollte immer rechtsbündig stehen. Entweder auf gleicher Höhe mit Deinem Namen oder zwischen dem Empfänger und der Betreffzeile. Verschickst Du Deine Bewerbung mehrmals, achte darauf, dass Du das Datum immer wieder aktualisierst. Das Gleiche gilt auch für den Empfänger, die Betreffzeile und Inhalte im Anschreiben.
  4. Betreffzeile
    Mit der Betreffzeile gibst Du den Grund für Dein Schreiben an, wie zum Beispiel: „Bewerbung für einen Ausbildungsplatz als...". Die Zeile wird durch Fettdruck hervorgehoben. Sie mit „Betreff" oder „Betreffzeile" zu benennen, macht man heutzutage nicht mehr.
  5. Anrede
    Richte Deine Anrede mit „Sehr geehrter Herr/Sehr geehrte Frau..." direkt an Deinen Ansprechpartner. Nur wenn Dir Dein Ansprechpartner nicht bekannt ist, verwendest Du die allgemeine Formulierung „Sehr geehrte Damen und Herren,...".
    Danach fügst Du eine Leerzeile ein und beginnst die Einleitung mit einem kleinen Buchstaben.
  6. Einleitung
    In der Einleitung führst Du kurz und präzise Dein Anliegen auf. Standest Du vorher schon in Kontakt mit dem Unternehmen, kannst Du Dich auf diesen beziehen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, einzubringen, wodurch Du auf den Ausbildungsplatz aufmerksam geworden bist. Wenn möglich, gibst Du den Fundort und das Funddatum des Stellenangebotes an. Verwende jedoch in der Einleitung keine Standardformulierungen wie „Hiermit bewerbe ich mich...". Nach der Einleitung machst Du mit einer Leerzeile immer einen Absatz.
  7. Hauptteil
    Wie Du inhaltlich den Hauptteil aufbaust, ist Dir überlassen und von Deinem individuellen Inhalt abhängig.
    Grundsätzlich solltest Du aufführen, warum Du Dich für diesen Ausbildungsplatz entschieden hast und warum Du die Ausbildung gerne in diesem Unternehmen machen möchtest. Damit bringst Du zum Ausdruck, dass Du Dich vorab genau informiert hast. Besonders wichtig ist, dass Du anhand von Beispielen erläuterst, welche Erfahrungen und Kompetenzen Du mitbringst. Denke dabei daran, dass Du zeigen möchtest, dass Du der oder die Richtige für den Ausbildungsplatz bist. Beachte, dass Du im Anschreiben nicht Deinen ganzen Lebenslauf aufführst. Jedoch solltest Du kurz erwähnen, was Du momentan machst (Schule, Job oder Ähnliches), welchen Schulabschluss Du erreicht hast bzw. erreichen wirst oder welches Ziel Du gerade verfolgst.
  8. Schlussformulierung
    Am Ende Deines Bewerbungsschreibens solltest Du als Appell zum Ausdruck bringen, dass Du an einem Vorstellungsgespräch interessiert bist.
  9. Grußformel & Unterschrift
    Am besten beendest Du das Anschreiben immer „Mit freundlichen Grüßen".
    Nach der Grußformel unterschreibst Du Dein Anschreiben. Auch wenn es sich um eine Unterschrift handelt, sollte Dein Name ausgeschrieben sein. Verwende am besten einen Füller (königsblaue Tinte) oder einen blauen Kugelschreiber. Pass auf, dass Deine Unterschrift nicht verschmiert.
  10. Anlagen
    Mit dem Wort „Anlagen" am Ende Deines Anschreibens zeigst Du, dass Du Deine Bewerbung mitschickst. Die einzelnen Inhalte Deiner Bewerbung musst Du nicht auflisten. Wenn Du möchtest, kannst du „Bewerbungsmappe" als Anlage angeben, wenn Du eine verwendest.

Tipp 1:

Du solltest dem Anschreiben Übersicht verleihen, in dem Du gezielt Absätze mit einer Leerzeile einfügst!

Tipp 2:

Nur zwei unscheinbare Buchstaben, jedoch mit großer Wirkung. Denn was auch immer Du in Deiner Bewerbung schreibst, ob es tatsächlich gelesen wird, bleibt fraglich. Immer gelesen wird aber das PS! Viele glauben, dass in Zeiten des „Copy&Paste" das gute, alte „PS" aus Briefzeiten längst ausgedient hätte. Stimmt aber nicht. Denn gerade bei dem PS bleiben Leser hängen. Erst recht, wenn sie nur quer lesen und das machen nun mal die meisten - auch und gerade bei Bewerbungsschreiben. Anders gesagt: Die Aufmerksamkeit beim „Anhängsel" ist viel höher als beim Rest des Geschriebenen. Und das kannst Du für Dich nutzen: Nämlich indem Du was Überraschendes, Wichtiges oder einfach Neues hinzufügst.

Zum Beispiel: "PS: Danke, dass Sie meiner Bewerbung bis hierher Ihre Aufmerksamkeit geschenkt haben. Nun würde ich mich sehr freuen, wenn wir uns persönlich kennenlernen könnten. Rufen Sie mich doch gleich an, unter: 0123-456789." So kannst Du es machen, musst Du aber nicht. Denke nur daran, dass Du mit Deinem Ansprechpartner in Kontakt kommen möchtest! Du kannst natürlich an dieser Stelle auch nochmals eine besondere Stärke von Dir herausstellen. Wie auch immer, dieser Teil Deiner Bewerbung wird auf jeden Fall gelesen!

Das Deckblatt

Das Deckblatt ist kein Muss!

Das Deckblatt

Das Deckblatt ist kein Muss. Ein ansprechend gestaltetes Deckblatt bietet jedoch eine gute Möglichkeit, das Interesse beim Betrachter zu wecken. Es ist also Deine Kreativität gefragt. Das Musterbeispiel „Deckblatt" zeigt Dir, wie ein Deckblatt aussehen könnte.
 
Auch wenn Dein Deckblatt Aufmerksamkeit erregen soll, sei nicht zu mutig bei Deiner Gestaltung und achte darauf, dass es zu Deinem Wunsch-Ausbildungsplatz passt und mit Deiner ausgewählten Bewerbungsmappe harmoniert.
Wenn Du Deiner Bewerbung ein Deckblatt zufügst, sollte es auf jeden Fall folgenden Inhalt darstellen:

  • Eine Überschrift mit Bezug auf den Ausbildungsplatz
  • Dein hochwertiges Bewerbungsfoto
  • Deine vollständigen Kontaktdaten
Der Lebenslauf

Der Lebenslauf ist das Kernstück Deiner Bewerbung.

Der Lebenslauf

Der Lebenslauf ist das Kernstück Deiner Bewerbung. Damit er übersichtlich ist, wird er tabellarisch strukturiert. Einen ausformulierten Lebenslauf musst Du nur aufführen, wenn er ausdrücklich verlangt wird. Um die gewünschte Übersichtlichkeit zu wahren, sollte er kurz und knapp formuliert und natürlich sorgfältig und fehlerfrei geschrieben sein.
 

Deinen Lebenslauf kannst Du auf zwei verschiedene Arten anordnen. Entweder beginnst Du mit Deiner Schulbildung und arbeitest Dich chronologisch bis zu Deiner aktuellen Tätigkeit durch, oder Du beginnst mit Deiner aktuellen Tätigkeit und führst Deinen Lebenslauf sozusagen rückwärts bis zu Deiner Schuldbildung auf. Diese amerikanische Variante, bei der Du mit Deiner aktuellen Tätigkeit beginnst, empfiehlt sich, wenn Du schon Berufserfahrung gesammelt hast.
Wichtig ist immer, dass Deine Angaben klar sind und keine Unklarheiten beim Leser hervorrufen. Auch bei Deinen Zeitangaben solltest Du eine Variante durchgängig beibehalten. Für den Leser ist es verwirrend, wenn Du beispielsweise einmal „September 2006" schreibst, dass nächste Mal „09/2006" und beim übernächsten Mal „Sep. 06". Bei Berufsanfängern wird empfohlen, dass der Lebenslauf nicht länger als zwei Seiten sollte. Ist er länger, enthält er vermutlich unwichtige Angaben. Erst nach langjähriger Berufserfahrung ist ein längerer Lebenslauf ok.

Und auch wenn Dein Lebenslauf ein Makel besitzt, ist es wichtig, dass Du ehrlich bleibst.

In der Regel enthält ein Lebenslauf folgende Angaben:

  1. Überschrift
    Benutze eine Überschrift wie zum Beispiel „Lebenslauf". Wenn Dein Lebenslauf länger als eine Seite ist, könnte Deine Überschrift auf der zweiten Seite „Lebenslauf Fortsetzung" heißen. Alternativ zu einer zweiten Überschrift kannst Du die Seiten auch nummerieren. Die erste Seite sollte auf jeden Fall eine Überschrift enthalten. Hebe diese optisch hervor, zum Beispiel mit Hilfe einer größeren Schrift hervor.
  2. Persönliche Daten
    Hier gibst Du Deinen Vor- und Zunamen (falls Du schon verheiratet bist, auch Deinen Geburtsnamen), Deine vollständige Anschrift, Deine Telefon- und Handynummer und Deine E-Mailadresse an. Hinzu kommen Geburtsdatum und -ort. Deinen Familienstand, Deine Staatsangehörigkeit sowie Deine Konfession kannst Du freiwillig angeben.
  3. Schulbildung
    Deinen schulischen Werdegang solltest Du chronologisch mit Datumsangabe, Deinem Schulabschluss, bzw. dem angestrebten Abschluss angeben. Achte darauf, dass Dein Lebenslauf keine Lücken aufweist. Hast Du ein Schuljahr wiederholt, solltest Du eine kurze Begründung nennen.
  4. Besondere Kenntnisse/Qualifikationen
    Überlege, welche besonderen Kenntnisse und Qualitäten Du mitbringst. Wenn Du einen oder mehrere Kurse, wie zum Beispiel einen Computerkurs, absolviert hast, kannst Du dies hier aufführen. Achte darauf, dass Du die Kursteilnahme belegen kannst, wenn Du sie hier angibst. Wenn Du eine weitere Sprache gut sprichst oder eine Sprachreise im Ausland gemacht hast, solltest Du dies hier ebenfalls aufführen. Ebenso wie den Besitz eines Autoführerscheins.
  5. Praktische Erfahrungen/Praktische Tätigkeiten
    Ob Praktika, Mithilfe im Familienunternehmen, Ferien- oder Nebenjob - hier kannst Du alle praktischen Tätigkeiten aufführen, die Du bisher in Deinem jungen Leben absolviert hast. Falls Du Wehrdienst absolviert haben solltest, schreibst Du dies in einem extra Abschnitt mit Ort, Datum und Kurzbeschreibung Deiner Tätigkeit auf.
  6. Persönliche Interessen
    Nutze diese Angaben, um Dein Engagement zum Ausdruck zu bringen, Z.B. Deine Hobbys oder andere Freizeitaktivitäten. Bist Du zum Beispiel Teammitglied bei einer Mannschaft, in einem Verein, oder sogar selber Trainer, wird man Dir damit die Eigenschaft „Teamfähigkeit" zuordnen. Sollten Dir keine nennenswerten persönlichen Interessen einfallen, denke noch einmal gut darüber nach, was Du nennen könntest. Grundsätzlich stehen persönliche Interessen immer für Zielstrebigkeit.
  7. Ort, Datum und Unterschrift
    Am Ende Deines Lebenslaufs schreibst Du den Ort und das gleiche Datum wie beim Anschreiben. Wenn Dein Lebenslauf komplett fertig ist, unterschreibst Du ihn genauso wie beim Anschreiben.

Tipp:

Einen übersichtlichen tabellarischen Lebenslauf zu erstellen ist nicht immer einfach. Du kannst die Rubriken „Besondere Kenntnisse/Qualifikationen", „Praktische Erfahrungen/Tätigkeiten" und „Persönliche Interessen" individuell variieren. Überlege, wie es inhaltlich und optisch am besten in Deinen Lebenslauf passt. Möglicherweise kannst Du die Rubriken zusammenfassen. Wichtig ist, dass Du immer den gleichen Abstand zwischen den einzelnen Absätzen verwendest.

Das Bewerbungsfoto

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Das gilt auch für das Bewerbungsfoto.
Das Bewerbungsfoto

Das Bewerbungsfoto

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Das gilt auch für das Bewerbungsfoto. Deshalb ist es nach wie vor üblich, einer Bewerbung ein Foto beizufügen, auch wenn es seit der Änderung des Gleichbehandlungsgesetzes kein Muss mehr ist. Beim Bewerbungsfoto sollte Deine Ausstrahlung überzeugen. Es geht nicht darum, besonders "hübsch", sondern ansprechend zu wirken. Da das Foto eine große Wirkung beim Betrachter erzielt, solltest Du beim Bewerbungsfoto besonders sorgfältig sein.

Tipps für Dein Bewerbungsfoto

  • Sei beim Bewerbungsfoto nicht sparsam und gehe zu einem professionellen Fotografen. Verwende keine privaten Fotos oder Fotos vom Passbildautomat. Profifotografen wissen, welche Größe für ein Bewerbungsfoto geeignet ist, und können Dir das Foto digital im richtigen Format erstellen, welches Du benötigst, wenn Du Dich online bewirbst.
  • Mache das Bewerbungsfoto an einem Tag, an dem Du Dich fit und wohl fühlst. Augenringe oder eine rote Schnupfennase beispielsweise wirken nicht besonders ansprechend.
  • Überlege Dir gut, welches Outfit Du anziehst. Denn Bewerbungsfotos zeigen in der Regel auch die Schulter. Welches Outfit am besten passt, hängt davon ab, für welche Ausbildung Du Dich bewirbst. Wenn Du Dir unsicher bist, nimm mehrere Oberteile zum Fotografen mit. Sie haben ein geschultes Auge und können besser beurteilen, welche Farbe zu Dir passt. Grundsätzlich solltest Du jedoch grelle Farben vermeiden und ein schickes Outfit wählen.
  • Bei Deinem restlichen Styling, das heißt Make-up, Frisur, Schmuck etc., solltest Du Dich für eine dezente Variante entscheiden, die Dich natürlich wirken lässt. Auch Piercings sind auf Bewerbungsfotos tabu.
  • Ein freundlicher Gesichtsausdruck wirkt immer sympathischer als ein ernster Blick. Teste vorher mit Hilfe eines Spiegels, welches Lächeln Dir am besten steht.
  • Dein Bewerbungsfoto sollte möglichst aktuell sein. Du solltest darauf in etwa so aussehen, wie Du auch zum Zeitpunkt der Bewerbung aussiehst.
  • Wenn Du kein Deckblatt verwendest, kommt das Bewerbungsfoto im Lebenslauf in die obere rechte Ecke. Fügst Du es im Lebenslauf ein, sollte Dein Kopf auf jeden Fall nach rechts gewandt sein. Sonst richtet sich Dein Körper Richtung Papierrand, was beim Betrachter eine ablehnende Wirkung hervorrufen kann.
  • Bewirbst Du Dich schriftlich, klebst Du Dein Bewerbungsfoto sauber auf Dein Deckblatt oder Deinen Lebenslauf. Dafür eignen sich besonders selbstklebende Fotoecken. Benutze jedoch auf keinen Fall Büroklammern zum Befestigen. Diese sind nicht nur unpraktisch, sondern können unschöne Knicke auf dem Foto verursachen.
  • Schreibe zur Sicherheit Deinen Namen auf die Rückseite. Dann kann man Dein Foto nach wie vor zuordnen, falls es sich vom Papier löst. Verwende dafür einen Fineliner oder einen anderen weichen Stift, damit das Foto unversehrt bleibt.
  • Wenn Du Dein Bewerbungsfoto digital einfügst, kannst Du leicht die Größe verändern. Mit welchem Größenformat Du Dein Bewerbungsfoto am besten einfügst, hängt davon ab, wie es optisch in Deine Bewerbung passt. Die Normgröße beträgt etwa 6 x 4,5cm.
mmm-Bewerbungs-Knigge Teil 8
Anlagen

Anlagen sind Zeugnisse sowie ... und ...

Anlagen

Anlagen sind Zeugnisse sowie Praktikumsbeurteilungen und andere Bescheinigungen. Manchmal schreibt eine Firma in der Stellenausschreibung, welche Zeugnisse Du mitschicken sollst. Ist dies nicht der Fall, fügst Du immer Dein letztes Zeugnis bei. Ist Dein vorletztes Zeugnis deutlich besser gewesen, besteht die Möglichkeit, die letzten beiden Zeugnisse beizufügen.
  • Füge Deiner Bewerbung immer nur Kopien (bei Zeugnissen beglaubigte Kopien) bei. Achte darauf, dass die Kopien qualitativ gut sind.
  • Wenn Du mehrere Anlagen mitschickst, kannst Du zur Übersichtlichkeit ein Anlagenblatt erstellen, auf dem Du alle Deine Anlagen auflistest. Liste sie mit genauem Namen auf.
  • Wenn Du möchtest, kannst Du Deine Anlagen auch einscannen und durchnummerieren. Wichtig ist, dass Du die gleiche Reihenfolge Deiner Auflistung oder Nummerierung auch später beim Einfügen Deiner Unterlagen in die Bewerbung einhältst. Meistens werden die Anlagen nach ihrer Aktualität, beginnend mit dem aktuellsten, eingefügt.
Gestaltung Deiner Bewerbung

Nicht nur der Inhalt Deiner Bewerbung muss stimmen.

Gestaltung Deiner Bewerbung

Nicht nur der Inhalt Deiner Bewerbung muss stimmen. Auch Deine Gestaltung muss passen, damit Deine Bewerbung vollkommen überzeugt. Wichtig ist vor allem immer, dass Deine Bewerbung sauber, ordentlich und übersichtlich ist.

Gestaltungstipps

  • Richte für alle Seiten den gleichen Seitenrand ein. In der Regel gelten folgende Abstände: oben 1,7 cm, unten 2 cm, links 2,5 cm. Rechts kannst Du den Seitenrand an das Aussehen und den Umfang Deiner Bewerbung anpassen. Achte darauf, dass er nicht zu klein oder zu groß ist.
  • Verwende eine Standard-Schriftart wie beispielsweise „Arial", „Times New Roman" oder „Verdana".
  • Wähle eine Schriftgröße, die den Text angenehm lesbar macht. Je nach Schriftart ist Schriftgröße 11 oder 12 geeignet.
  • Benutze für die gesamte Bewerbung die gleiche Schriftart.
  • Wenn Du optisch etwas hervorheben möchtest, kannst Du mit der Schriftgröße, mit Fettdruck und Kursivschrift arbeiten.
  • Gestalte Deine Überschriften nicht zu groß. Achte darauf, dass sie je nach Möglichkeit die gleiche oder eine ähnliche Größe haben.
  • Verwende weißes unliniertes sauberes Papier. Empfehlenswert ist eine Stärke von 90g/m.
  • Bedrucke das Papier immer nur von einer Seite, am besten mit einem Laserdrucker.
  • Wähle eine dezente und passende Bewerbungsmappe. Du entscheidest, ob Deine Bewerbungsmappe bunt, durchsichtig oder aufklappbar ist. Die Meinungen über Bewerbungsmappen sind sehr verschieden. Große Unternehmen, die zahlreiche Bewerbungen erhalten, finden aufklappbare Bewerbungsmappen meistens eher unpraktisch. Ein kleines Familienunternehmen dagegen findet es möglicherweise besonders ansprechend. Achte also nicht nur auf Deinen eigenen Geschmack, sondern beachte bei Deinen Überlegungen, wo Du Dich bewirbst.
  • Loche unter keinen Umständen Deine Bewerbung und verzichte auf Klarsichthüllen.
  • Achte darauf, dass Deine gesamte Bewerbung frei von Flecken und Knicken ist.

Bevor Du Deine Bewerbung abschickst, solltest Du sie noch einmal gründlich durchchecken, damit sich auch kein kleiner Fehler eingeschlichen hat. Mit Hilfe der Checkliste wirst Du jeden möglichen Fehler ausfündig machen.

Checkliste

Hat jemand Deine Bewerbung Korrektur gelesen?

Checkliste

  • Hat jemand Deine Bewerbung Korrektur gelesen? Am besten liest sie jemand, der die deutsche Sprache und Schrift gut beherrscht.
  • Sind Deine Bewerbungsunterlagen vollständig? (Anschreiben, Deckblatt, Bewerbungsfoto, Lebenslauf, Anlagen)
  • Ist Dein Absender auf dem Deckblatt und im Anschreiben vollständig?
  • Sind Deine Angaben auf dem Deckblatt korrekt?
  • Hast Du Dein Bewerbungsfoto eingefügt?
  • Sind die Adressen, die Bezugszeile und die Anrede im Anschreiben korrekt? (Achte darauf, dass Du dies abänderst, wenn Du mehrere Bewerbungen verschickst.)
  • Passt der Textinhalt Deines Anschreibens zu Deinem Empfänger?
  • Passen Deine Angaben im Lebenslauf zu der Firma und dem Ausbildungsplatz?
  • Sind alle Angaben auf dem Anlagenblatt korrekt?
  • Sind Deine Bewerbungsunterlagen frei von Rechtschreib- und Grammatikfehlern?
  • Sind alle Institutionen, Schulen und Ähnliches mit gleichem Namen oder gleicher Bezeichnung aufgeführt?
  • Haben alle Bewerbungsunterlagen die gleiche Schriftart und den gleichen Seitenrand?
  • Ist das Datum auf Deinem Anschreiben und Deinem Lebenslauf aktuell und identisch?
  • Hast du Dein Anschreiben und Deinen Lebenslauf unterschrieben?
  • Sind Deine Bewerbungsunterlagen in der richtigen Reihenfolge eingeordnet? (Deckblatt, Lebenslauf, Anlagen)
  • Liegt das Anschreiben auf der Bewerbungsmappe?
  • Ist die Anschrift im Umschlagfenster richtig platziert? (Falls Du einen Briefumschlag ohne Umschlagfenster verwendest, achte darauf, dass Du die richtige Adresse darauf schreibst.)
  • Ist Dein Briefumschlag ausreichend frankiert?
  • Hast Du Deinen Namen mit Adresse als Absender auf der Rückseite des Briefes angegeben?
Online-Bewerbung

In unserer heutigen Arbeitswelt wird die Online-Bewerbung immer beliebter.

Online-Bewerbung

In unserer heutigen Arbeitswelt wird die Online-Bewerbung immer beliebter. Doch Online-Bewerbung ist nicht gleich Online-Bewerbung. Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, sich online zu bewerben:

E-Mail-Bewerbung

Wünscht ein Unternehmen eine Bewerbung per E-Mail, vermerken es die meisten in der Stellenausschreibung. Gibt das Unternehmen die E-Mail-Adresse in der Stellenausschreibung an, kann das ebenfalls ein Zeichen dafür sein, dass man eine Bewerbung per E-Mail wünscht. Um wirklich sicher zu gehen, rufst Du am besten kurz an und fragst nach. Bei Unternehmen wird sie immer beliebter, weil sie schneller, praktischer und kostengünstiger ist. Die E-Mail-Bewerbung unterscheidet sich kaum von der Bewerbung, die Du per Post verschickst. Trotzdem gibt es einiges zu beachten.

So schickst Du Deine Bewerbung per E-Mail

  1. Finde heraus, an welche E-Mail-Adresse Du die Bewerbung schicken sollst. Verschickst Du Deine Bewerbung an eine allgemeine E-Mail-Adresse, wie zum Beispiel info@firmaxy.de, kommt Deine Bewerbung möglicherweise zu spät oder sogar überhaupt nicht an.
  2. Verwende eine seriöse E-Mail-Adresse, wie zum Beispiel vorname.nachname@account.de. Ansonsten landet Deine Bewerbung möglicherweise im Spamfilter oder macht einen komischen Eindruck in der Personalabteilung.
  3. Bei einer Bewerbung per E-Mail verschickst Du Deine Bewerbung in einem Dokument per Anhang. Verwandle dazu Deine Bewerbung in eine PDF-Datei. PDF-Dateien sind nicht virenanfällig und in der Regel auf jedem Computer lesbar. Du kannst die einzelnen Dokumente zu PDF-Dateien umwandeln und in den Anhang einfügen oder alle Dokumente in eine PDF-Datei packen. Dies ist für die Personalabteilungen meist angenehmer, da sie nicht alle Dokumente einzeln herunterladen müssen.
  4. Das Anschreiben kannst Du im Anhang mitschicken oder direkt in der E-Mail aufführen.
  5. Verschickst Du Dein Anschreiben in Deiner PDF-Datei, musst Du in Deinem E-Mail-Text erklären, dass Du Dich bewirbst und Deine Bewerbungsunterlagen im Anhang zu finden sind. Achte darauf, dass Du nicht in einen alltäglichen Plauderton verfällst.
  6. Benutzt Du Dein Anschreiben als E-Mail-Text, achte darauf, dass Deine Formatierung stimmt.
  7. Erkundige Dich, ob Du Deine vollständigen Unterlagen mit Zeugnissen und Beurteilungen zuschicken sollst. Wenn eine ausführliche Bewerbung erwünscht ist, scannst Du Deine Zeugnisse ein und fügst sie der PDF-Datei zu. Hast Du selber keinen Scanner, kannst Du Deine Unterlagen bei jedem Copy-Shop einscannen lassen. Ansonsten kannst Du bei der Ausbildungsstätte nachfragen, ob Du Deine Zeugnisse per Post schicken kannst.
  8. Dein Bewerbungsfoto musst Du ebenfalls ganz normal auf Deinem Deckblatt oder Deinem Lebenslauf in Deiner PDF-Datei zufügen. Am besten lässt Du Dir beim Fotografen das Bewerbungsfoto als JPG-Format geben. Dann kannst Du es ziemlich einfach in Deine Unterlagen einfügen.
  9. Deine Unterschrift sollte bei Deiner Bewerbung per E-Mail nicht fehlen. Scanne dazu Deine Unterschrift ein.
  10. Kontrolliere Deine fertige PDF-Datei, in dem Du sie einmal ausdruckst. Achte vor allem auch auf die Qualität Deiner eingescannten Dokumente.
  11. Kontrolliere, ob Dein Datum, an dem Du die E-Mail verschickst, mit dem Datum im Anschreiben und im Lebenslauf übereinstimmt.
  12. Gebe in der Betreffzeile an, dass es sich um eine Bewerbung handelt. Schreibe, für was Du Dich bewirbst. Eventuell kannst Du sogar den Titel der Stellenanzeige oder Ähnliches angeben.
Erstellen einer PDF-Datei

Um eine PDF-Datei erstellen zu können, brauchst Du ein spezielles Programm.

Erstellen einer PDF-Datei

  1. Um eine PDF-Datei erstellen zu können, brauchst Du ein spezielles Programm. Im Internet gibt es viele dieser Programme, die Du kostenlos herunterladen kannst. Wenn Du nach der Installation in Deine Druckeinstellungen gehst, solltest Du einen neuen „Drucker" finden. Diesen brauchst Du, um PDF-Dateien zu erstellen.
  2. Bevor Du nun Deine Bewerbung in eine PDF-Datei umwandelst, sollte sie ohne Fehler sein, weil Du Sie anschließend nicht mehr bearbeiten kannst. Am besten fügst Du die Bewerbung mit allen ihren Bausteinen in der richtigen Reihenfolge in ein Textdokument. Dann kannst Du Deine gesamte Bewerbung in eine PDF-Datei umwandeln.
  3. Dann öffnest Du dieses Dokument und wählst im Dateimenü „Drucken". In der Auswahl der Drucker wählst Du den „PDF-Drucker" und klickst auf „drucken". Normalerweise kannst Du dann den Speicherort Deiner PDF-Datei auswählen. Am besten benennst Du die Dateien mit Deinem Namen und dem Inhalt, wie zum Beispiel „Anna.Mustermann - Bewerbung". Dann können Personalleiter Deine Anlagen einfacher zu ordnen.
Online-Formular

Die sogenannten Online-Formulare haben in der Regel nur große Konzerne!

Online-Formular

Die sogenannten Online-Formulare haben in der Regel nur große Konzerne, da sie häufig unzählige Bewerbungen bekommen und somit die Bewerber schneller und einfacher aussortieren können. Deshalb zählen bei Online-Formularen nur noch Fakten, die Du dennoch wahrheitsgemäß mit allen Deinen wichtigen Kontaktdaten ausfüllen solltest. Die Online-Formulare kann man auf der Homepage des jeweiligen Unternehmens abrufen. Auch bei dieser Art von Bewerbung solltest Du sorgfältig sein. Bei manchen Feldern musst Du ganze Texte schreiben. Formuliere diese vorab in Ruhe und speichere sie auf Deinem Computer. Dann kannst Du im Fall eines Vorstellungsgespräches auf sie zurückgreifen. Interessiert sich ein Unternehmen für Dich, wirst Du in der Regel aufgefordert, anschließend Deine vollständige Bewerbung zu schicken.

Bewerberwebsite

Die dritte Möglichkeit, sich über das Internet zu bewerben, ist eine eigene Bewerberwebsite.

Bewerberwebsite

Die dritte Möglichkeit, sich über das Internet zu bewerben, ist eine eigene Bewerberwebsite. Diese Variante eignet sich jedoch nur für Mensch mit sehr viel Berufserfahrung, die beispielsweise im künstlerischen Bereich tätig sind, und mit einer Homepage ihre ersten Arbeitsproben präsentieren. In den meisten Berufsfeldern mögen Personalabteilungen diese Variante nicht, da sie sich durch die unterschiedlich strukturierten Websites klicken müssen. Außerdem ist das Erstellen einer Homepage sehr zeitaufwendig.

Nach der Bewerbung

Bewerbung abgeschickt und  erst einmal Geduld bewahren...

Nach der Bewerbung

Nachdem Du Deine Bewerbung abgeschickt hast, heißt es erst einmal Geduld bewahren. Bei manchen Unternehmen bekommst Du nach ein paar Tagen eine Empfangsbestätigung. Dies ist aber nicht immer der Fall. Bist Du Dir unsicher, kannst Du Dir mit einem kurzen Anruf Sicherheit verschaffen.
 

Gibt es einen Bewerbungsschluss, ist davon auszugehen, dass Du davor keine Rückmeldung bekommst. Wenn Du zirca vier Wochen nach Bewerbungsschluss noch keine Rückmeldung erhalten hast, kannst Du anrufen und nachfragen, wie es um Deine Bewerbung steht. Wird Dir mitgeteilt, dass Du nicht berücksichtigt werden konntest, kannst Du höflich nach dem Grund fragen. Dann hast Du die Möglichkeit, es bei der nächsten Bewerbung besser zu machen.

Absage

Da steckt man so viel Arbeit in seine Bewerbung...

Absage

Da steckt man so viel Arbeit in seine Bewerbung und bekommt trotzdem eine Absage. Verständlicherweise ist Deine Enttäuschung groß. Trotzdem heißt es cool bleiben und nicht aufgeben. Frage Dich, warum es wohl nicht geklappt hat. Suche nach möglichen Gründen. Diese müssen nicht unbedingt an Deinen Qualifikationen liegen. Möglicherweise passt Du auch einfach nicht in das Unternehmen. Unterhalte Dich ruhig mit Deinen Eltern, Deinem Lehrer oder Berufsberater über die Absage.

Tipp:

Sei mutig und ruf an, um nachzufragen, warum es nicht geklappt hat. Wichtig ist, dass Du das ganze Telefonat über freundlich bleibst. Am besten schreibst Du Dir die Gründe auf. Dann kannst Du diese nach dem Telefonat nochmal in Ruhe überdenken und mit anderen besprechen, bevor Du ein Fazit ziehst. Mit einem Anruf zeigst Du dem Unternehmen, dass Du weiterhin interessiert bist. Möglicherweise werden sie sich noch einmal bei Dir melden...

Auswahltest

Wirst Du zu einem Vorstellungstest eingeladen, darfst Du Dich wirklich freuen.

Auswahltest

Wirst Du zu einem Vorstellungstest eingeladen, darfst Du Dich wirklich freuen. Mit dieser Einladung hast Du die erste Hürde geschafft und bist in der engeren Auswahlrunde.
Bestätige so schnell wie möglich, am besten schriftlich, den Termin. Wichtig ist, dass Du Deinen Brief oder Deine E-Mail genauso seriös und sorgfältig schreibst wie Deine Bewerbung. Achte darauf, dass sich keine Rechtschreib- und Grammatikfehler einschleichen. Oft gibt es nur einen Termin, an dem die Tests stattfinden. Deshalb solltest Du den Termin unbedingt wahrnehmen. Kannst Du aus einem sehr wichtigen Grund den Termin nicht wahrnehmen, solltest Du schnellstmöglich beim Unternehmen anrufen. Viele Unternehmen möchten mit ihren Eignungstests prüfen, ob ihre ausgewählten Bewerber auch wirklich die Qualifikationen mitbringen, die sie für die Ausbildung brauchen. Deshalb gibt es viele verschiedene Testarten, wie den Wissens-, Eignungs-, Leistungs- und Persönlichkeitstest und das Assessment-Center. Diese Tests können einzeln oder in Gruppen durchgeführt werden und enthalten je nach Berufsfeld unterschiedliche Schwerpunkte.

Damit Du bei Deinem Test überzeugst, solltest Du Dich gut vorbereiten:

  • Im Internet und in zahlreichen Büchern findest Du Übungstests, mit denen Du Dich super vorbereiten kannst.
    Auch Banken und Versicherungen bieten häufig kostenlose Broschüren und CD-Roms mit Testbeispielen an.
  • Übung macht den Meister. Je mehr Du übst, desto besser werden Deine Testergebnisse sein. Auch der Zeitdruck wird Dir weniger Schwierigkeiten bereiten.
  • Informiere Dich, ob und welche Tests in dem Unternehmen üblich sind. Dann kannst Du schon früh gezielt üben.
  • Präsentiere Dich an Deinem Test-Tag genauso, als ob Du zum Bewerbungsgespräch gehen würdest.

Tipp:

Gestalte den Tag vor dem Test so ruhig und entspannt wie möglich, damit Du fit für den Test bist. Nehme unter keinen Umständen irgendwelche Arten von Beruhigungsmitteln ein.

Vorstellungsgespräch

Du hast es geschafft...

Vorstellungsgespräch

Du hast es geschafft und hast eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen? Herzlichen Glückwunsch! Jetzt hast Du die Chance, Dich persönlich von Deiner besten Seite zu präsentieren. Wichtig ist, dass Du Dich schnellstmöglichst meldest, Dich für die Einladung bedankst und den Termin bestätigst. Am besten tust Du das schriftlich.
 

An einem Bewerbungsgespräch nehmen oft mehrere Mitarbeiter von der Ausbildungsstätte teil. Meistens sind es ein oder zwei Personen aus der Führungsabteilung und die Person, die für die Auszubildenden zuständig ist. Jede Personalabteilung gestaltet ihr Bewerbungsgespräch anders. Einige Unternehmen verwenden standardisierte Fragebögen als Gesprächsgrundlage. Andere bereiten individuelle Fragen vor oder gestalten das Gespräch relativ locker und offen. Unangenehm wird es, wenn man keine passende Antwort auf eine Frage weiß. Um diese Situation zu vermeiden, solltest Du Dir vorher Antworten für mögliche Fragen überlegen.

Häufig gestellte Fragen

  • Erzählen Sie von sich selbst!
  • Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?
  • Wieso haben Sie sich für diese Ausbildung entschieden?
  • Wie stellen Sie sich Ihre Ausbildung vor?
  • Wo sehen Sie bei dem von Ihnen gewählten Beruf Vor- und Nachteile?
  • Warum glauben Sie, sind Sie für den Beruf geeignet?
  • Wo sehen Sie Ihre persönlichen Stärken und Schwächen?
  • Was interessiert Sie besonders an dem Beruf?
  • Was wissen Sie bereits über unser Unternehmen?
  • Haben Sie sich noch bei anderen Firmen beworben?
  • Was haben Sie nach Ihrer beruflichen Ausbildung vor?

Gerne stellen Personaler auch Fragen zu Deinem Lebenslauf. Wenn Du eine Lücke im Lebenslauf hast, musst Du damit rechnen, dass Du diese erklären musst. Nutze am Ende des Gesprächs die Möglichkeit, selbst Fragen zu stellen. Überlege Dir vor dem Gespräch, welche Fragen Du möglicherweise stellen könntest. Deine Fragen können zum Beispiel sein: „Wie viele Auszubildende gibt es in dem Betrieb?", „Wie groß sind die Chancen, nach der Ausbildung übernommen zu werden?", „Wie ist der Berufsschulunterricht organisiert?", „Welche Regelungen gibt es für die Arbeitszeiten?"

Tipp:

Hilfreich ist es, das Gespräch vorher mit Freunden oder jemandem aus der Familie zu proben. Dadurch übst Du Deine Selbstpräsentation am besten.

Selbstpräsentation

Bleibe beim Bewerbungsgespräch natürlich.

Selbstpräsentation

Bleibe beim Bewerbungsgespräch natürlich. Folgende Tipps und Tricks helfen Dir, Dich überzeugend im Vorstellungsgespräch zu präsentieren:

  • Setze von Beginn an ein freundliches Lächeln auf.
  • Nimm eine aufrechte Körperhaltung ein.
  • Klopfe an und warte, bis Du herein gebeten wirst.
  • Reicht Dein Gesprächspartner Dir die Hand, gib ihm die Hand. Achte darauf, dass Dein Händedruck nicht zu locker und nicht zu fest ist.
  • Bedanke Dich für die Einladung zum Vorstellungsgespräch.
  • Sprich deutlich mit lauter und freundlicher Stimme.
  • Gib ruhig zu, dass Du nervös bist, wenn Du danach gefragt wirst. Damit wirkst Du natürlich.
  • Setz Dich erst, wenn Du dazu aufgefordert wirst.
  • Wenn Dir etwas zum Trinken angeboten wird, nimm es an. Das lockert die Gesprächsatmosphäre.
  • Verschränke Deine Arme nicht vor der Brust, sondern lege sie besser auf den Tisch oder auf Deinen Schoß.
  • Spiele nicht mit Gegenständen wie zum Beispiel einem Kugelschreiber, Deinen Ohrringen, Deinen Haaren oder Ähnlichem und zapple nicht mit den Füßen.
  • Verabschiede Dich freundlich, indem Du Dich für das nette Gespräch bedankst. Frage nach, wann Du mit einem Ergebnis rechnen kannst.
Styling

Welcher Kleidungsstil der richtige ist, hängt davon ab...

Styling

  • Saubere, ordentliche, gebügelte Kleidung und geputzte Schuhe
  • Gepflegte Haare und saubere Hände
  • Dezentes Styling bei Haaren und Make-up
  • Sparsamer Umgang mit Parfüm
  • Nicht unangenehm riechen (z.B. nach Zigaretten oder Alkohol)
  • Kein auffälliger Schmuck oder Piercing
Der Tag des Gespräches

Nun ist es soweit, Dein großer Tag ist gekommen.

Der Tag des Gespräches

Nun ist es soweit, Dein großer Tag ist gekommen. Mit einer geschickten Planung wird alles trotz Aufregung so stressfrei wie möglich verlaufen.

  • Plane schon ein paar Tage vor dem Gespräch, mit welchen Verkehrsmitteln Du zum Gespräch fährst. Bedenke bei Deiner Planung, dass sich Deine Fahrzeit durch Umleitungen, Bauarbeiten, Wetterlage (im Winter), Stau und Verspätungen bei öffentlichen Verkehrsmitteln verlängern kann. Kalkuliere also lieber etwas mehr Zeit ein. Falls Du auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch merken solltest, dass Du es aufgrund eines Unfalls zum Beispiel nicht schaffst, pünktlich zu kommen, solltest Du anrufen und Bescheid geben.
  • Auch wenn Du nervös bist, solltest Du auf jeden Fall genug essen und trinken, damit Du beim Gespräch fit bist . Auf Knoblauch und Alkohol verzichtest Du besser.
  • Plane genug Zeit ein, um Dich fertig zu machen. Heute wird das Duschen und Stylen mit Sicherheit länger dauern. Vergiss auf keinen Fall die Nagelpflege und noch einmal Deine Zähne zu putzen, bevor es losgeht.
  • Bevor Du gehst, prüfe noch einmal, ob Du wirklich alles dabei hast, was Du brauchst,. Mit der „Checkliste für das Bewerbungsgespräch" kannst Du prüfen, ob Du auch wirklich an alles gedacht hast.
  • Denk daran, dass Du kurz vor dem Gespräch unbedingt Dein Handy ausschalten musst. Solltest Du feuchte Hände haben, wisch sie Dir mit einem Taschentuch ab. Atme noch einmal tief durch und dann heißt es: Auf geht's!

Checkliste für das Bewerbungsgespräch

  • Anfahrtsskizze
  • Einladungsschreiben
  • Bewerbungsunterlagen
  • Liste mit eigenen Fragen
  • Arbeitsproben (wenn erwünscht)
  • Block und Stift
  • Handy und eine Uhr
  • Taschentücher
Nach dem Vorstellungsgespräch

Jetzt heißt es abwarten!

Nach dem Vorstellungsgespräch

Jetzt heißt es abwarten, bis das Unternehmen seine Entscheidung getroffen hat. Erst, wenn Du bis zum genannten Zeitpunkt keine Rückmeldung erhalten hast, solltest Du anrufen und nach dem aktuellen Stand fragen.

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Jörg Christoph, Ausbildungsbetreuer
 
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