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IHK Bildungsmesse - azubi- & studientage Wiesbaden | Die Leitmesse für Bildung und Karriere in Wiesbaden

Die Sicherheit unserer Besucher und Aussteller liegt uns am Herzen...

  • Die mmm message messe & marketing GmbH arbeitet bei allen Veranstaltungen grundsätzlich sehr eng mit den Sicherheitsbehörden zusammen.
  • Jede Veranstaltung wird im Vorfeld auf mögliche Risiken hin bewertet.
  • Die Anforderungen und die Festlegung der notwendigen Maßnahmen sind immer auf den Bedarf der einzelnen Veranstaltungen und auf die aktuelle Situation abgestimmt.
  • Die Abstimmung erfolgt in enger Kooperation mit dem jeweiligen Sicherheitsteam und den Polizeibehörden.
  • Speziell ausgebildete Sicherheitsfachleute sind während der Veranstaltungen vor Ort.
  • Wegen der jüngsten Geschehnisse sind leider zusätzliche Präventions- und Sicherheitsmaßnahmen für Veranstaltungen erforderlich.
    • Das Aufsichtspersonal des Veranstalters oder von ihm beauftragte Dritte sind aus Sicherheitsgründen berechtigt, Taschen, Rucksäcke und ähnliche Behältnisse und Kleidung, wie Mäntel, Jacken und Umhänge auf ihren Inhalt zu überprüfen.
      • Besucher müssen sich somit auf Einlasskontrollen einstellen, die u.U. zu Wartezeiten führen können.
      • Besucher der Messe werden außerdem gebeten, größere Gepäckstücke, Rucksäcke sowie Gegenstände aller Art, die nicht unbedingt erforderlich sind, zu Hause bzw. im Auto zu lassen. Damit sollen die Kontrollen unterstützt und beschleunigt werden.
  • Der Veranstalter behält sich vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechts- oder linksextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechts- oder linksextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
  • Desweiteren behält sich der Veranstalter vor, bei Verletzung von Ver- und Geboten der Hausordnung sowie bei sonstigen erheblichen Störungen und Belästigungen anderer Veranstaltungsteilnehmer, dem oder den Verletzern bzw. Störern ein befristetes oder unbefristetes Hausverbot zu erteilen.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass das Messegelände zur Sicherheit der Besucher und Aussteller Videoüberwacht wird.
 

Bitte beachten Sie unsere Hausordnung.

 

 

Die erste Anlaufstelle für Schüler, Eltern und Lehrer in der Region!

IHK Bildungsmesse | azubi- & studientage Wiesbaden


Den Weg in die Zukunft leichter gestalten
- Impulse für die Berufswahl


Am 20. und 21. März 2020 geht die Messe in Wiesbaden in die dritte RMCC-Runde und Schülerinnen und Schüler haben wieder die Möglichkeit, sich im direkten Gespräch mit Unternehmen, Hochschulen, Schulen und Institutionen über die beruflichen Möglichkeiten zu informieren. Aber auch Lehrer und Eltern sind herzlich willkommen!

Der Eintritt ist gratis aber sicher ist Ihr Besuch nicht umsonst!

 
2019 = 9.800 Besucher



 
Messepate | Berichterstattung | Impressionen
«Hört in euch hinein und findet heraus, wo eure Stärken und Schwächen liegen.»

Messepate Wiesbaden 2019 - Antonia Kirchner
Industriekauffrau, Henkell Freixenet

Messepate Wiesbaden 2019 - Antonia Kirchner, Industriekauffrau, Henkell Freixenet

Begrüßung des Messepaten

Messepate
Messepate Antonia Kirchner
Industriekauffrau, Henkell Freixenet

 

«Hört in euch hinein und findet heraus, wo eure Stärken und Schwächen liegen.. »

Liebe Besucherinnen und Besucher der azubi- & studientage in Wiesbaden!

Nun ist es bald geschafft, ihr habt euren ersten Abschluss in der Tasche und die Türen in die Berufswelt stehen euch offen! Aber wohin soll die Reise gehen? Diese Frage habe ich mir auch gestellt. Ausbildung? Studium? Oder vielleicht sogar beides gleichzeitig? Da ich während der Schulzeit bereits verschiedene Praktika absolviert habe und nebenbei in einem Modegeschäft gearbeitet habe wusste ich, dass ich Betriebswirtschaftslehre studieren möchte. Ein reines Vollzeitstudium kam für mich aber nicht in Frage. Hier hätte mir der praktische Bezug zu sehr gefehlt. Die Lösung: ein duales Studium.

Zunächst wollte ich mir aber erstmal eine Auszeit nehmen und was von der Welt sehen. Also habe ich meine Koffer gepackt und bin den Flieger nach Australien gestiegen. Hier habe ich ein halbes Jahr als Au-Pair gearbeitet und bin viel gereist. Ich konnte mich so persönlich weiterentwickeln und habe ganz nebenbei meine Englischkenntnisse verbessert. Nachdem ich dann wieder nach Deutschland zurückgekehrt bin, bewarb ich mich bei verschiedenen Firmen um ein duales Studium im Bereich BWL mit der Ausbildung zur Industriekauffrau. Schnell fand ich mit Henkell Freixenet den passenden Arbeitgeber. Dies bedeutete für mich auch einen Umzug vom Elternhaus in die eigene kleine Wohnung fern von der Heimat. Ein neuer Lebensabschnitt konnte beginnen! Im September 2016 war es dann soweit. Mein erster Arbeitstag bei Henkell Freixenet begann, und damit eine spannende Zeit. Während der Ausbildungszeit durchlief ich verschiedene Abteilungen wie Personal, Marketing, Finanzen, Logistik und Einkauf. Ich konnte so bereits erste praktische Erfahrungen in den Bereichen sammeln. Parallel besuchte ich blockweise die Berufsschule in Mainz, welche in den Bereichen BWL, Rechnungswesen sowie Wirtschafts- und Sozialpolitik die notwendigen theoretischen Kenntnisse vermittelte. Nach 2,5 Jahren war der erste Teil meines dualen Studiums bereits geschafft. Die Ausbildung zur Industriekauffrau konnte ich erfolgreich abschließen.

Seit dem Ausbildungsabschluss bin ich nun seit ein paar Monaten im Personalbereich eingesetzt und vorrangig in den Bereichen Recruiting und Personalmarketing tätig. Hier möchte ich mich auch zukünftig weiterentwickeln. Neben dem Einsatz im Unternehmen und dem blockweisen Berufsschulunterricht besuchte ich seit Ausbildungsbeginn zusätzlich die Hochschule in Mainz. Die Vorlesungen finden hier immer an einem Tag unter der Woche und Samstags statt. Das hört sich zunächst zwar erstmal nach wenig Freizeit an, aber man gewöhnt sich schnell an die Doppelbelastung. Durch gute Organisation hat man auch noch genug Zeit für Freunde, Familie und Hobbys. Abschließend kann ich jedem nur empfehlen: hört in euch hinein und findet heraus, wo eure Stärken und Schwächen liegen. Ausgehend von euren Interessen, könnt ihr dann den für euch geeigneten Beruf wählen.

Liebe Grüsse,
Antonia Kirchner
 

 
Henkell Freixenet
 

 

Interview mit dem Messepaten | 10 Fragen an Antonia Kirchner

1. Was war Ihr Traumberuf, als Sie Kind waren?
Damals wollte ich vieles werden: Ärztin, Lehrerin, Modedesignerin,… Als Kind ist man ja von vielen Berufen schnell begeistert.

2. Haben Sie Ihren Traumberuf verwirklicht?
Ich bin auf dem Weg dorthin. Aktuell absolviere ich ein ausbildungsintegriertes Studium mit dem Schwerpunkt BWL. Die Ausbildung zur Industriekauffrau, die Teil des dualen Studiums ist, habe ich bereits erfolgreich abgeschlossen. Momentan bin ich langfristig im Personalbereich eingesetzt und vorrangig in den Bereichen Recruiting und Personalmarketing tätig. Hier möchte ich mich auch zukünftig weiterentwickeln.

3. Was war Ihre erste Erfahrung in Ihrem heutigen Beruf?
Hohes Engagement im Beruf zahlt sich immer aus. Wenn man übertragene Aufgaben zuverlässig und anforderungsgerecht erledigt, beziehen Kollegen und Vorgesetzte einen auch stärker in Ihre Arbeitsbereiche mit ein. Das kann dann auch schon mal heißen, dass man ein Projekt eigenständig betreuen und organisieren darf.

4. Hatten Sie Zweifel auf dem Weg zu Ihrem Traumberuf?

Nein. Ich war mir von Anfang an sicher, dass ich den richtigen Beruf für mich gewählt habe.

5. Wie sieht ein Arbeitstag aus, an dem Sie zufrieden nach Hause gehen?

Wenn nach einem abwechslungsreichen Tag alle Aufgaben erledigt sind oder ich ein Projekt abschließen konnte, kann ich zufrieden Feierabend machen.

6. Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?
Durch ein duales Studium erhält man die Möglichkeit zwei qualifizierte Abschlüsse gleichzeitig zu absolvieren und so bereits früh in das Berufsleben einzusteigen. Gerade im Bereich der Betriebswirtschaftslehre, ist praktische Erfahrung ein wichtiges Kriterium für zukünftige Arbeitgeber.

7. Welchen Weg mussten Sie zurücklegen, um Ihren Traumberuf zu verwirklichen?

Für mein duales Studium bei Henkell Freixenet bin ich damals von meiner Heimat, dem Ruhrgebiet, nach Wiesbaden gezogen. Das war wirklich spannend, da für mich damit ein komplett neuer Lebensabschnitt begann, in welchem neue Herausforderungen warteten.

8. Gibt es ein anderes Berufsfeld, das Sie vielleicht außerdem interessiert?
Den Bereich Marketing finde ich ebenfalls sehr spannend. Wie auch das Personalwesen, setzt sich dieser Bereich stark mit Menschen und deren Verhalten auseinander. Statt dem Bewerber steht hier der Kunde im Mittelpunkt, welchen man durch anspruchsgerechte Produkte langfristig an das Unternehmen binden will. Dies wird vor allem durch kreativ gestaltete Produkte, Werbung und Trendforschung erreicht. Die Mitarbeiter sind gefordert, immer wieder neue Lösungen gemeinsam im Team zu finden. Das macht den Bereich Marketing super abwechslungsreich und spannend.

9. Was sagt Ihre Familie und Ihr Freundeskreis zu Ihrem Beruf?
Sie verfolgen gespannt meinen Weg und unterstützen mich diesen weiter zu gehen.

10. Welchen Tipp geben Sie Jugendlichen im Allgemeinen und Nachwuchstalenten mit auf den Weg?
Findet heraus, wo eure Stärken und Interessen liegen. Erst dann könnt ihr euch auf die Suche nach dem für euch geeigneten Beruf begeben und euch mit diesem gezielt auseinander setzen. Darüber hinaus sind Praktika eine super Möglichkeit, um bereits erste Erfahrungen zu sammeln und um erste Kontakte zu potentiellen Ausbildungsbetrieben herzustellen.
 

 

Henkell Freixenet

Henkell Freixenet ist der weltweit führende Schaumweinhersteller und bietet Sekt, Cava, Prosecco, Champagner und Crémant aus einer Hand – ergänzt um ein vielfältiges Wein- und Spirituosensortiment. Die Gruppe verfügt über Tochterunternehmen in 30 Ländern und exportiert ihre Marken in mehr als 150 Staaten weltweit. Höchste Ansprüche an Qualität und Handwerk gepaart mit Markt- und Markenkompetenz machen sie in zahlreichen Ländern zum Marktführer für Cava, Sekt, Prosecco, Wein oder diverse Spirituosengattungen. Zur Gruppe zählen Marken wie Freixenet, Henkell, Mionetto Prosecco, Fürst von Metternich, Mía, Mederaño, i heart WINES, Mangaroca Batida de Côco und Wodka Gorbatschow.
 

 
© 1994 - 2019 | mmm message messe & marketing GmbH - Ein Unternehmen der Qualifex-Gruppe
Analoge und digitale Zukunftsperspektiven
Zur zweiten Runde im RheinMain CongressCenter fanden sich am 15. und 16. März 9.800 Besucher ein.
18.03.2019

Analoge und digitale Zukunftsperspektiven

Eine ungeahnt große Resonanz, die alle Erwartungen weit übertroffen hat. 120 Aussteller aus den verschiedensten Bereichen, die weit über 250 Ausbildungsberufe präsentiert haben. Ein beachtenswerter Besucherandrang schon lange vor dem offiziellen Einlass – die Eröffnung der IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientage Wiesbaden 2019 hätte nicht spektakulärer eingeläutet werden können. Zur zweiten Runde im RheinMain CongressCenter fanden sich am 15. und 16. März 9.800 Besucher ein. Schüler, Eltern und Lehrer strömten durch die Gänge und nahmen die Gelegenheit wahr, mit den ausstellenden Unternehmen, Hochschulen, Universitäten, Kammern und Institutionen in Kontakt zu treten.

Azubi 4.0 | Arbeiten 4.0 | Deine Chance
Noch nie zuvor hatten Youngsters eine solche Gestaltungsfreiheit auf dem Weg von der Schulbank in das Berufsleben. Die Range von Ausbildungs- und Bildungsmöglichkeiten ist im Zuge der Digitalisierung umfangreicher und vielfältiger als jemals zuvor und die Nachfrage nach Nachwuchskräften war nie so hoch wie zurzeit. Diese Kombination bedeutet auf der einen Seite große Herausforderungen für Ausbilder und auf der anderen Seite ungeahnte Chancen für zukünftige Auszubildende. Zahlreiche motivierte Besucher kamen gut vorbereitet zum Messebesuch und nahmen die Gelegenheit wahr, direkt mit potentiellen zukünftigen Arbeitgebern in Kontakt zu treten. Gerade im Zuge der zunehmenden Digitalisierung gewinnt die Face-to-Face-Kommunikation an Bedeutung und bietet Raum für die zwischenmenschliche Interaktion. „Wir sind dieses Jahr zum ersten Mal als Aussteller auf der IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientage Wiesbaden vertreten und sind positiv überrascht vom Besucheransturm und der Vielzahl an Gesprächen, die wir an unserem Stand führen konnten. Die Messe ist sehr gut organisiert und die Betreuung hat im Vorfeld und während der Messe super geklappt“, äußerte sich Pascal Schröer, Referent der Geschäftsleitung der innomatec Test- und Sonderanlagen GmbH sichtlich begeistert über das Feedback der jungen Besucher auf der Messe. Dr. Birgit Ledüc, Bezirksgruppe Rhein-Main-Taunus e.V. von HESSENMETALL, resümierte: „Die Projektleitung der Messe hat uns sowohl im Vorfeld als auch während der Messe kompetent beraten und unsere Wünsche direkt umgesetzt. Jeder Messetag begann mit einem Guten-Morgen-Kaffee im Ausstellerbereich. So konnten wir gestärkt die Besucher erwarten. Der Freitag war den Schülerinnen und Schülern vorbehalten. Am Samstag kamen viele Jugendliche in Begleitung ihrer Eltern. In den vielen, teilweise sehr intensiven, Gesprächen konnten wir die Fragen zu konkreten Berufen aber auch zu den Perspektiven nach einer abgeschlossenen Ausbildung beantworten. Mit der Besucherresonanz und der Qualität waren wir rundum zufrieden.“

Jobcaching 2null18 | Interaktiv von Stand zu Stand
Zum ersten Mal konnten die Messebesucher mit der mobilen Anwendung Jobcaching 2null18 über die Messe surfen. Die zeitgemäß mobile Anwendung führte die wissbegierigen Besucher mit dem Handy, wie bei einem Location-based-Game, direkt an den Stand der ausstellenden Unternehmen, die das zu Ihren Neigungen und Talenten passende Angebot im Repertoire hatten. Frans Louis Isrif, Geschäftsführer der mmm GmbH, trägt mit der Entwicklung der Online-Anwendung einen bedeutenden Anteil zur Weiterentwicklung der Nachwuchssuche bei. Der große Zuspruch und das positive Feedback der Besucher haben den intensiven Arbeitsaufwand im Vorfeld belohnt.

Vorträge | Rahmenprogramm
Das Rahmen- und Vortragsprogramm erfreute sich sehr großer Aufmerksamkeit. Schüler, Eltern und Lehrer folgten mit großem Interesse den Referenten, die einen spannenden Einblick in diverse Bereiche boten. Die motivierend vorgetragenen Ausführungen animieren dazu, zielgerichtet den individuellen Weg zum Traumberuf zu gehen. „Pepper“, der humanoide Roboter des Herstellers Softbank Robotics, war auch dieses Jahr nicht nur der Vorbote der neuen Zeit, er war wieder im Zentrum der Aufmerksamkeit aller Messebesucher. „Gut ausgebildete Fachkräfte sind in einer digitalisierten Wirtschaft wichtiger denn je, und digitale Kompetenzen sind quer durch alle Berufe gefragt. Dass die Jugendlichen diesen Wandel der Arbeitswelt spannend finden, hat uns auch das große Interesse an unserem Stand gezeigt", sagt Christine Lutz, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung bei der IHK Wiesbaden. „Damit schafft unsere Bildungsmesse eine ideale Verbindung: Sie gibt einen Ausblick auf die Möglichkeiten der Digitalisierung und bietet zugleich die Plattform, um direkt miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Messe ist damit ein unverzichtbarer Baustein in unserem Angebot zur Berufsorientierung – und sie wird für die Unternehmen im Wettbewerb um Fachkräfte immer wichtiger.“

Als exklusiver Print-Medienpartner präsentierten Wiesbadener Kurier/Wiesbadener Tagblatt die IHK-Bildungsmesse - azubi- & studientage Wiesbaden 2019 und Radio Tele FFH als exklusiver On-Air-Medienpartner.

Die nächste IHK-Bildungsmesse - azubi- & studientage Wiesbaden findet am 20. März und 21. März 2020 im RMCC statt. [md/dc]

Ansprechpartner:

IHK Wiesbaden
Melanie Dietz
mmm message messe & marketing GmbH
Donata Conte
Pressesprecherin, Leiterin Kommunikation
Geschäftsbereich Standort und Kommunikation
Leitung PR und Marketing
T 0611 1500-162
F 0611 1500-7162
E-Mail
T 06221 71404 44
F 06221 71404 50
E-Mail
 

 

Wir danken für die Unterstützung...

ALDI Wiesbaden
Hit radio FFH
VRM
 

 
 

 

Eine Initiative der...

IHK Wiesbaden
 

 
 

 
1994 - 2019: 25 Jahre Erfahrung im Bildungs- und Karrieremarketing

Mit 25 Jahren Erfahrung im Schul-, Bildungs- sowie Karrieremarketing gehört die mmm message messe & marketing GmbH zu den führenden Veranstaltern von Bildungs- und Karrieremessen in Deutschland. Die azubi- & studientage,  sind bundesweit in acht Bundesländern vertreten und bieten eine Plattform für die berufliche Orientierung. Namhafte Unternehmen, Hochschulen, Berufsschulen, Kammern und Anbieter von Sprachreisen treffen dort auf qualifizierte Interessenten für ihre Nachwuchsgewinnung.  Im vergangenen Jahr vertrauten knapp 100.000 Besucher und über 900 Aussteller der message messe & marketing GmbH.

Impressionen bundesweit
Hinweis Film- und Fotoaufnahmen
Während der Veranstaltung werden gegebenenfalls Film- und Fotoaufnahmen angefertigt. Auf dem einen oder anderen Bild könnten Sie als Aussteller bzw. Teilnehmer der Veranstaltung deutlich erkennbar sein.

Vor diesem Hintergrund machen wir Sie auf folgendes aufmerksam:
  • Mit Betreten der Räumlichkeiten, in denen die Messe stattfindet, erklären Sie sich als Aussteller bzw. Teilnehmer damit einverstanden, dass Sie bei Film- und Fotoaufnahmen (insbesondere in Form von Einzel- und/oder Gruppenaufnahmen) gestaltend mitwirken und diesen kostenfrei die Nutzungsrechte an den Film- und Fotoaufnahmen ausschließlich und in jeglicher Hinsicht uneingeschränkt einräumen.
  • Gegenstand der Rechteeinräumung ist insbesondere das Recht, die unter Ihrer unentgeltlichen Mitwirkung hergestellten Film- und Fotoaufnahmen ganz oder teilweise für Presse-mitteilungen, Einladungen, Zeitungen, Fachzeitschriften, Broschüren, Newsletter, eigene Homepages sowie Präsentationen in jedem bekannten und auch zukünftigen Medium, auch für Werbezwecke zu nutzen bzw. nutzen zu lassen. Die Rechteeinräumung umfasst auch das Recht zur Bearbeitung, soweit diese nicht entstellend ist.
  • Sollten Sie mit der Aufnahme und/oder Veröffentlichung von Film- und Fotoaufnahmen nicht einverstanden sein, können Sie der Aufnahme und/oder Veröffentlichung unmittelbar gegenüber uns widersprechen. Nehmen Sie hierzu Kontakt mit uns auf.
 

Bitte beachten Sie:

  1. Die Rechte an den Fotos liegen bei mmm message messe & marketing GmbH, Heidelberg.
  2. Die Fotos können für seriöse Zwecke mit Ausnahme der unten genannten Einschränkungen mittels einer Lizenz verwendet werden.
  3. Die angegebenen Lizensgebühren beziehen sich auf das einmalige Nutzungsrecht innerhalb eines definierten Nutzungsumfangs. Weitere Nutzungen der Bilder bzw. des Bildes sind zusätzlich vorher zu vereinbaren. Die Höhe des Honorars richtet sich nach Art und Umfang der Nutzung . Die Lizensgebühren sind netto ohne Mehrwertsteuer, immer bezogen auf ein einzelnes Bild. Die Nutzungsrechte werden ausschließlich für Deutschland vergeben.
  4. Die Fotos dürfen nicht manipuliert, für die technischen Anforderungen an das zu erstellende Produkt jedoch bearbeitet und angepasst werden.
  5. Es werden keine Eigentumsrechte an Bilder übertragen.
  6. Die Nutzung, Vervielfältigung, Verbreitung oder Veröffentlichung des Bildmaterials ist daran gebunden, dass der jedem Foto zugeordnete Urheberrechtehinweis entsprechend dem Urhebergesetz in der vorgesehenen Verwendung übernommen wird. Unterlassener Bildquellennachweis: Plus 100 % Zuschlag.
  7. Die Fotos dürfen nicht gegen Entgelt an Dritte weitergegeben werden. Eine Nutzung in kommerziellen Produkten ist nur zu illustrativen Zwecken gestattet. Für eine kommerzielle Nutzung, bei der die Fotos erkennbar Hauptgegenstand des Produkts sind (z.B. Postkarten, Kalender etc.) gelten besondere Bedingungen. Sie bedarf der ausdrücklichen Genehmigung.
  8. Eine Veröffentlichung der Bilder in Social Media ist nicht gestattet.
  9. Veröffentlichung ist somit nach Lizenzvergabe gestattet bei Mitteilung an unsere Pressestelle, Zusendung eines Belegexemplares und unter Angabe der Bild-Rechte.
  10. Vertragsstrafe bei nicht genehmigter Nutzung: Das fünffache Honorar.
  11. Erfüllungsort für alle Rechtsverhältnisse ist Heidelberg.

Stand: 28.05.2019
























 

 
Auf der Messe: Messeparcours - Berufsfelder-Tour | Mit dem Handy unterwegs...
Jobcaching
Mit dem Handy auf der Suche nach dem Traumjob — Jobcaching 2null18
Der Veranstalter der azubi- & studientage hat mit der Online-Anwendung m.azubitage.de sowie m.chanchen-messe.de ein Tool entwickelt, um sich als Besucher individuell und interaktiv auf der Messe zu bewegen.

Die Möglichkeiten:
  • Messeparcours
    - bis zu 7 verschiedene Touren können ausgewählt werden!

  • Berufsfelder-Tour
    - 28 Touren können ausgewählt werden!
 
 
WLan kostenfrei!
Die Anwendung ist ganz einfach.
  • Beim Besuch der Messe m.azubitage.de besuchen und es läuft.
  • Die Startseite erscheint und die Felder Messeparcours und Berufsfelderparcours stehen zur Wahl.
  • Wie bei einem Location-based-Game, wird ein Feld ausgewählt und automatisch zur nächsten Ebene geleitet.
  • Sinn der Sache ist es, die Ausbildungs- und Studienangebote zu finden, die wirklich passen.
 
 
Tourenauswahl
Tourenauswahl
Berufsfeld auswählen
Berufsfeld auswählen
 
 
Start!
 
 
Exklusiv | Kostenloser Gutschein für einen Berufsorientierungstest!
kostenloser Gutschein


Wir vergeben exklusiv 2.000 qProfile-Berufsorientierungstest-Codes pro Messestandort an Schulen!

  • Einfach beim Lehrer nachfragen!
 
  Wir wünschen viel Erfolg bei der Berufswahl und hoffen, dass der Traumberuf gefunden wird!


Mehr über die eigenen beruflichen Interessen und Kompetenzen erfahren?

Erfolg im Beruf bedeutet, die eigenen Stärken zu fördern und ergänzend Freude an der Tätigkeit zu haben. Doch wo liegen die eigenen Begabungen? Welche Arbeitsgebiete treffen auf Begeisterung? Der Berufswahltest qProfile hilft bei der Entscheidung und bietet die Möglichkeit, individuelle Empfehlungen für Berufsfelder vorzuschlagen.
  • Für die Durchführung des Tests nehmen Sie sich 30 bis 45 Minuten Zeit um anschließend, wenn der Test erfolgreich durchgeführt und die Eingaben gespeichert wurden, wird direkt das Ergebnis angezeigt.
  • Das Testergebnis gibt Aufschluss über die zum persönlichen Profil und zur Persönlichkeit passenden Berufsfeldern
  • Durch die Verknüpfung mit den Ausstellerdaten gibt es die Möglichkeit sich bei Unternehmen, Institutionen und Hochschulen, die diese Berufe und/oder Studiengänge anbieten, weiter zu informieren bzw. sich zu bewerben.


Die Durchführung des Tests ist sowohl für

  • den Berufseinstieg als auch
  • zur weiteren Orientierung im Berufsleben geeignet.

Fragen? Unsere Antworten!
FAQ | Unser Berufsorientierungstest - qProfile
Der Freischaltcode ist nur einmal einsetzbar und ist begrenzt gültig!
Nehmen Sie sich 30 bis 45 Minuten Zeit, um die Fragen in Ruhe und ehrlich zu beantworten. Als Ergebnis bekommen Sie Empfehlungen, die wirklich zu Ihnen passen können. Es geht dabei um eine Selbsteinschätzung - antworten Sie deshalb einfach offen, spontan und ehrlich.
Datenschutz wird bei uns GROSSGESCHRIEBEN! Der Test wird anonym durchgeführt. Nur das Endergebnis wird gespeichert und kann wieder gelöscht werden. Auch wir wissen nicht, wer Sie sind!
Zum einen natürlich einen Anhaltspunkt, welche Richtung Sie einschlagen könnten oder vielleicht sogar eine Bestätigung dessen, was Sie ohnehin schon vermutet haben. Zum Anderen liefern wir umgehend Unternehmen und Hochschulen, welche den jeweiligen Beruf oder Studiengang anbieten! Vielleicht haben Sie ja schon eine Ahnung von Ihrem Traumberuf und wissen nur noch nicht, wie Sie den Einstieg schaffen? Dann erhalten Sie konkrete Tipps zu Unternehmen und Hochschulen, die Ihren Wunschjob ausbilden. Vielleicht sind Sie sich aber auch gar nicht sicher und können sich nicht entscheiden? Dann liefert Ihnen der Test Orientierung, welcher Weg für Sie der Richtige sein könnte.
Einer der wesentlichen Vorteile der Fragenstellung ist, dass jeder im Rahmen einer Selbstbeurteilung sowohl seine Stärken als auch seine Schwächen formulieren muss. Dies führt zu einer Reihe von weiteren Vorteilen: Bei der Selbstbeurteilung müssen positive und auch negative Eigenschaften angegeben werden.
Wenn Sie sich eingeloggt haben, klicken Sie auf den Menüpunkt "Beruf finden", um den Test durchzuführen!
 
  • Ihnen stehen nun 84 Karten mit verschiedenen Aussagen zur Verfügung, welche Sie in ein vorgegebenes System ordnen.
  • Auf diesen Karten stehen Eigenschaften und Interessen, welche Sie nach Ihrer persönlichen Selbst-Einschätzung zuordnen können.
  • Sie haben haben die Möglichkeit,
    • etwas ganz abzulehnen (-4 / ganz links),
    • etwas zu favorisieren (+4 / ganz rechts) oder
    • der Sache neutral gegenüberzustehen (0 / mittig).
Hier siehen Sie unsere sogenannte "ItemFlow Bar", auf welcher sich unsere Karten befinden.
 
Mit den Pfeilen links und rechts können Sie hin und her blättern. Ebenso ist dies mit dem Mausrad möglich.
Items
Wenn Sie sich für eine der Karten entschieden haben, klicken Sie einfach mit der Maus darauf, halten die Taste gedrückt und ziehen die Karte an die Stelle, wo Sie sie ablegen möchten.
Q-Profile ist ganz einfach zu bedienen: schieben Sie einfach aus dem oberen Kartenstapel eine der mittleren drei Karten auf das Board unten. Dabei müssen Sie nur beachten, dass Sie die Karte in der richtigen Spalteablegen. Natürlich können Sie die Karten auch noch nachträglich verschieben, wenn Sie Änderungen vornehmen möchten.
  • Jede Karte wird so einsortiert, wie Sie es für sich am passendsten finden. Das Ganze geht in diesem Beispiel von links nach rechts, von "passt weniger gut" bis zu "passt gut".
 
Wie Sie feststellen werden, ist die Anzahl der Karten, die Sie in der jeweiligen Kategorie zuordnen können, begrenzt. Je deutlicher Ihre Zu- bzw. Abneigung ist, desto weniger Karten können Sie setzen. Sie können also nur wenige Kriterien "sehr gerne" oder "extrem wenig" mögen.
Sortierfeld
  • Da erst alle Karten einsortiert werden müssen, ist der "Auswerten"-Knopf noch ausgegraut und nicht anklickbar.
 

 
Einsortieren
  • Sie müssen darauf achten, dass am Ende alle Spalten die richtige Anzahl von Karten haben!
  • Sie sehen, wie die Spalte von links nach rechts mit immer mehr Karten gefüllt wird. Erst eine, dann zwei, dann drei und dann vier.
  • Sie sehen, dass die Zahl 4 / 3 rot ist. Dies bedeutet das eine Karte zu viel in dieser Spalte ist. Also sortieren Sie eine der Karten, die Sie sich auch in einer anderen Spalte vorstellen können, einfach um, und schon ist die Zahl wieder grün.
     
 

 

Am Ende sollte das Ganze dann so aussehen

Fertig!
Sie sehen jetzt, dass der "Auswerten"-Knopf" nicht mehr grau hinterlegt ist! Die Auswertung kann beginnen...
Sobald Sie zufrieden sind, speichern Sie die Sortierung ab. Nach Speicherung der Daten haben Sie die bei der Ausgabe Ihrer Berufsneigung die Möglichkeit entweder zwischen
 
  • Ausbildungsberufen und Studiengängen

zu wählen – oder sich einfach beide Karrierewege anzeigen zu lassen.

WICHTIG: Nach der Speicherung kann die Sortierung nicht mehr verändert werden!!!
Wenn Sie den Test durchgeführt und Ihre Eingaben gespeichert haben, können Sie direkt das Ergebnis abfragen und somit Ihre Neigung und Motivation zu verschiedenen Berufsfeldern angezeigt bekommen.

Nach Speicherung der Daten haben Sie bei der Ausgabe Ihrer Berufsneigung die Möglichkeit entweder zwischen
  • Ausbildungsberufen und
  • Studiengängen


zu wählen.
 
Für jedes Berufsfeld bekommen Sie den Wert der Übereinstimmung mit dem Idealwert angezeigt. Sie werden NIE eine 100%-ige Übereinstimmung erreichen - aber das ist auch nicht wichtig!!! Ein Wert zwischen 70% und 90% ist schon eine sehr gute Aussage über Ihre Neigung zu eines Berufsfeldes.

  • Auf Basis Ihrer Antworten verrät Ihnen der Test, welche Berufsfelder am besten zu Ihren Qualifikationen und zu Ihren Soft Skills passen. Für jede Berufsgruppe bekommen Sie den Wert der Übereinstimmung mit dem Idealwert angezeigt. Sie werden NIE eine 100%-ige Übereinstimmung erreichen - aber das ist auch nicht wichtig!!! Ein Wert zwischen 70% und 90% ist schon eine sehr gute Aussage über Ihre Neigung zu einer Berufsgruppe.
  • Wir sagen Ihnen, in welche Richtung Sie sich orientieren können - es sind jedoch nur Empfehlungen!
  • Wir wollen und können Ihnen nicht sagen: „Dieser eine Beruf ist es und kein anderer!“ - denn wesentliche Faktoren bei der Berufswahl sind Motivation und Interesse – aber beides ist erstens nicht messbar und zweitens wissen Sie das am besten! Aber wir werden Ihnen auf Basis Ihrer Antworten aufzeigen, welche Berufsfelder am besten zu Ihrem Können und Ihren Soft Skills passen könnten.
  • Nach dem Test müssen nur noch zwei Voraussetzungen für den Traumjob erfüllt werden: Motivation und Engagement – doch das sollte für jeden, der den Test ausfüllt, kein Problem sein.

Für weitere Informationen sehen Sie sich anschließend die Berufsfelder an!

Berufsfelderliste von:
Prof. Dr. Norbert Schäfer
Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg
Fakultät Psychologie

Definition Berufsfelder:
"Zusammenfassende Bezeichnung für eine Gruppe inhaltlich oder funktional verwandter (Ausbildungs-)Berufe."

Es gibt bei uns insgesamt 28 Berufsfelder:
  1. Bau, Architektur, Vermessung
  2. Bergbau, Steine, Erde, Glas, Keramik
  3. Chemie, Biologie, Pharmazie, Physik
  4. Dienstleistung, Kundenbetreuung
  5. Elektroberufe
  6. Finanz-/Rechnungswesen, Steuern & Wirtschaftsprüfung, Bank, Versicherungen, Immobilien
  7. Forschung & Entwicklung, Wissenschaft & Lehre, Schule, Universität
  8. Gesellschafts- und Geisteswissenschaften, Sprachen
  9. Handel, Vertrieb, Einkauf, Verkauf, Wirtschaft, Verwaltung
  10. Handwerk – Holz, Papier, Kunststoff
  11. Hotel, Gastronomie & Tourismus
  12. Ingenieurwesen & Technische Berufe
  13. IT/Informationstechnologie, Computer, Mathematik
  14. Journalismus & Medien
  15. Kaufmännische Berufe/Assistenz/Sekretariat, Büro
  16. Kunst, Kultur, Design & Gestaltung
  17. Land-, Forstwirtschaft, Natur & Umwelt
  18. Marketing, Werbung, Public Relations, Eventmanagement
  19. Medizin, Gesundheit, Pflege, Sport
  20. Metall, Maschinen- und Fahrzeugbau
  21. Nahrungs- und Genussmittel
  22. Öffentlicher Dienst, Verbände & Vereinigungen
  23. Produktion, Fertigung, Qualitätswesen
  24. Recht, Sicherheit/Zivilschutz
  25. Soziales, Pädagogik
  26. Textil, Bekleidung, Leder
  27. Unternehmensführung/Management/Beratung
  28. Verkehr, Lager, Logistik & Transport 
Die Q-sort Methode ist ein sogenanntes Rangordnungsverfahren, welches auf auf STEPHENSON (1935) zurückgeht. Das allgemeine Ziel dieser Methode ist die Erfassung komplexer Meinungsbilder, Einstellungen und Wertorientierungen aus subjektiver Perspektive.
  • Einer der wesentlichen Vorteile dieses Verfahrens ist, dass jeder Proband im Rahmen einer Selbstbeurteilung sowohl seine Stärken als auch seine Schwächen formulieren muss. Dies führt zu einer Reihe von weiteren Vorteilen:
    • Bei der Selbstbeurteilung müssen positive und auch negative Eigenschaften angegeben werden (d.h. ein Proband kann nicht generell bei allen Items einseitige Einschätzungen abgeben wie „sehr relevant“ oder „nicht relevant“ etc.). Der Vorteil somit ist, dass die Ratingskala vor einer mangelhaften Ausnützung geschützt ist.
    • Jede Aussage steht in direkter Beziehung zu allen anderen Aussagen; der Proband nimmt sich deshalb mehr Zeit für die Bearbeitung des „Fragebogens“. das Individuum liefert ipsative (intraindividuelle) Daten; d.h. es werden Aussagen darüber gemacht, welche Persönlichkeitsmerkmale individuell als stark oder schwach in Relation zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen und nicht im Vergleich zu anderen Personen oder zu einer Außennorm wahrgenommen werden.
 
 

Einsatzfelder der Q-sort Methode (bzw. der Q-sort Technik)

Die Einsatzfelder sind:
  • Die eigene Analyse der Stärken und Schwächen der teilnehmenden Personen (Selbstbeurteilung),
  • Die Erfassung von typischen/untypischen Einstellungen/Meinungen von Personen.


Das Q-Sort-Verfahren unter methodischem Aspekt hat zu folgenden Zwecken Verwendung gefunden:
  • Zur Skalierung; etwa für die Beschreibung obengenannter Sachverhalte wie der Charakterisierung von Personen oder Umständen
  • Zur Interpretation von Ähnlichkeitswerten mehrerer Sortierungen, z.B. für den Vergleich, wie sich eine Person zu verschiedenen Zeitpunkten oder im Vergleich zu anderen Personen bzw. Ideal-Profilen darstellt.
  • Zur Datengewinnung für faktorenanalytische bzw. varianzanalytische Untersuchungen, etwa zur Fragestellung, ob sich aus den Ergebnissen von Q-Sorts miteinander vergleichbare Persönlichkeitstypen herausfinden lassen.

Bei diesem Rangordnungsverfahren werden üblicherweise Karten, auf denen Statements, einzelne Wörter oder auch Bilder gedruckt sind, entlang einer Skala, beispielsweise von "zutreffend" bis "nicht zutreffend" in Relation zueinander geordnet. Das bedeutet, es wird nicht jedes Statement unabhängig von den anderen bewertet, sondern alle Statements werden miteinander in Beziehung gesetzt. Ein solches Set von Karten, welches unter bestimmten Instruktionsbedingungen (abhängig vom Erkenntnisinteresse des Forschers) sortiert werden soll, bezeichnet man als Q-Set. Die Karten werden in Form einer erzwungenen Normalverteilung (forced q-sort) sortiert.
 
 

Eigenschaften und Vorteile des Q-sort Verfahrens

Das Q-sort Verfahren ist ein Rating-Verfahren, welches speziell zur Persönlichkeitsbeschreibung geeignet ist. Die Probanden Ihre subjektive Meinung zu vorgegebenen Aussagen ab, und zeigen somit ihren individuellen, subjektiven Standpunkt oder Ihr persönliches Profil auf. Die Korrelation zwischen persönlichen Profilen zeigt ähnliche Standpunkte oder Segmente der Subjektivität auf. Wenn Probanden korreliert werden, kann die Q-Faktorenanalyse über ähnliche und unterschiedliche Standpunkte Informationen geben (z.B. Clusterung von Probanden). Wenn jedes Individuum seine eigenen spezifischen Vorleiben und Abneigungen hätte, argumentiert Stephenson (1935), dass ihre Profile nicht korrelieren würden.
  • bei jedem Test müssen sowohl positive als auch negative Eigenschaften bzw. subjektive Einschätzungen abgegeben werden
  • (d.h. ein Proband kann nicht generell bei allen Items einseitige Einschätzungen abgeben; das hat den Vorteil, dass die Ratingskala vor einer mangelhaften Ausnützung geschützt ist)
  • Jede Aussage steht in direkter Beziehung zu allen anderen Aussagen
  • Ziel ist die die Erzeugung einer relationalen Statementstruktur, wobei der Bezugspunkt für die Sortierung immer die eigenen subjektiven Konzepte des Probanden bilden und somit eine intraindividuelle (ipsative) Vergleichsperspektive nahegelegt wird,
  • das Individuum liefert ipsative Daten; d.h. es werden Aussagen darüber gemacht, welche Persönlichkeitsmerkmale individuell als stark oder schwach in Relation zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen und nicht im Vergleich zu anderen Personen oder zu einer Außennorm wahrgenommen werden,
  • damit steht die aktive Kombination der Karten (Statements) durch die Befragten im Vordergrund der Methode,
  • für die Organisation der Antworten wird eine Häufigkeitsbesetzung der einzelnen Rating-Kategorien zumeist in Form einer Normalverteilung erzwungen,
  • die Items werden theoriegeleitet und für den Individualfall entwickelt.
 
 

Der Sortiervorgang

Typischerweise wird einem Probanden ein Set von Aussagen vorgelegt mit der Maßgabe, diese zu sortieren (z.B. von „stimme zu“ … „stimme nicht zu“. Diese Operation wird als q-sorting bezeichnet. Diese Aussagen sind Meinungen (kein Fakten) und durch die Tatsache, dass diese nach dem persönlichen Standpunkten sortiert werden, kommt die Subjektivität von Meinungen mit ins Spiel. In diesem Sinne werden Q-Untersuchungen besonders für die Erfassung von Meinungs-, Einstellungs- und Wertestrukturen verwendet, wobei die Erhebung typischer subjektiver Strukturen zum Gegenstand gemacht wird. Am Beispiel des Sortiervorgangs zeigt sich ein wesentliches Prinzip dieser Technik. Denn im Vergleich zu traditionellen Fragebogen- bzw. Testverfahren werden die Statements gerade nicht unabhängig voneinander bearbeitet. Vielmehr ist die Erzeugung einer relationalen Statementstruktur intendiert, wobei der Bezugspunkt für die Sortierung immer die eigenen subjektiven Konzepte bilden und somit eine intraindividuelle (ipsative) Vergleichsperspektive nahegelegt wird. Dies kommt auch in der Instruktion eines Q-sorts zum Ausdruck, in dem darauf hingewiesen wird, dass der persönliche Standpunkt der Probanden entscheidend ist. Alle Aussagen werden zueinander in eine Beziehung gebracht, da die Verteilung der Karten in die Kategorien nur gelingt, wenn alle Aussagen miteinander verglichen werden. Bei einer „konventionellen“ Fragebogenmethode werden die einzelnen Items nicht in Beziehung zueinander gebracht. Die Beschäftigung mit dem Instrument ist eher oberflächlich, was sich auch in der deutlich verkürzten Bearbeitungszeit zeigt.
 
 

Verfälschbarkeit der Tests

Das Problem der Verfälschbarkeit ist nicht gegeben. Um Testergebnisse gezielt verfälschen zu können, müssen eine Reihe von korrekten Annahmen gemacht werden:
  • Analyse, welche Verhaltensdimensionen thematisiert werden
  • Analyse, welche Testitems den jeweiligen Verhaltensdimensionen zuzurechnen sind.
  • Richtige Vermutungen darüber anstellen, welches „Stärken-/Schwächenprofil“ positiv bewertet wird (d.h. zu beurteilen, welches Ideal-Profi zugrundeliegt)

Es erscheint nicht sehr plausibel, dass ein Probant über diese internen Kenntnisse zu einem Test verfügen kann. [Is]
 
 
Literatur
  • Müller, Florian H.; Kals, Elisabeth (2004). Die Q-Methode. Ein innovatives Verfahren zur Erhebung subjektiver Einstellungen und Meinungen [69 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 5(2), Art. 34, http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs0402347.
  • Minsel, Wolf-Rüdiger; Heinz, Manfred (1983). Das Q Sort Verfahren. In H. Feger/J. Bredenkamp (Hrsg.): Enzyklopädie der Psychologie: Datenerhebung. Göttingen,
  • Stephenson, W. (1935). Correlating persons instead of tests. Character and Personality, 4, 17-24.
  • Stephenson, W. (1953). The study of behavior: Q-technique and its methodology. Chicago: University of Chicago Press.
  • http://qmethod.org
  • Van Exel NJA; G de Graaf (2005). Q methodology: A sneak preview. 2005 [available from www.jobvanexel.nl]
Gesprächstermin auf der Messe vereinbaren
Gesprächstermin auf der Messe

Mit dem kostenlosen Online-Terminvergabesystem kann der Messebesuch optimal geplant werden!


Persönliche Kontakte zu wichtigen Ansprechpartnern sind oft der erste Schritt zum Traumberuf. Auf den Bildungs- und Karrieremessen bietet sich die Chance:
  • Viele wichtige Ansprechpartner unter einem Dach zu treffen
  • Reisekosten zu sparen
  • Entscheidende Fragen zu stellen
  • Bewerbungen in die richtigen Hände zu geben
  • Für das nächste Vorstellungsgespräch zu üben
  • Einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen

Mehrere Tausend neugierige Schüler, Eltern und Lehrer besuchen regelmäßig die Bildungsmessen, um sich dort über die zahlreichen Angebote der Aussteller zu informieren. Wer am Stand seines Wunscharbeitgebers nicht in der Schlange stehen will, kann seine Gesprächstermine jetzt schon vor der Messe organisieren. Mittels des Terminplaners "messager meet & speak" haben Sie die Möglichkeit mit einem oder mehreren Ausstellern direkt in Kontakt zu treten und einen Termin auf der Messe zu vereinbaren.


Wie? Ganz einfach!
In der Standort-Menüleiste die Option Termin auf der Messe vereinbarenauswählen!




Entweder als Einzelanfrage oder als Sammelanfrage!
Einzelanfrage
  • Aussteller auswählen und mittels Kontaktformular kontakt aufnehmen.
Einzelanfrage

 
Sammelanfrage
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  • Eine Aussteller-Abwahl der Terminanfrage ist über - möglich.
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Sammelterminanfrage
Messe - Was nun? | Tipps für einen erfolgreichen Messebesuch
Was für den Fußballer das Training ist, ist für den Messebesucher die Vorbereitung...
Tipps zum Messebesuch
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Alle Schüler, die sich jetzt in der Orientierungsphase befinden, sind bei den azubi- & studientagen bestens aufgehoben. Die Veranstaltung schließt die große Lücke zwischen Unternehmen / Hochschulen / Schulen / Institutionen und Schulabgängern bei den Themen angstfreier Erstkontakt, gezielte und flächendeckende Endergebnisse. Wer praxisnahe Antworten auf seine dringenden Fragen bei der Berufswahl sucht, wird bei den azubi & studientagen fündig.
 
 

Fragen?

FAQ | Messebesuch
Freier Eintritt: Talent bemisst sich nicht am Geldbeutel!
  • Der Besuch der Messe ist  traditionell bei uns - im Gegensatz zu anderen Karriere- und Bildungsmessen - wie immer kostenfrei!

Damit het jeder die Chance, die Messe zu besuchen.
Die Messe verfügt über einen Imbiss-Stand, der ein Angebot aus Getränken und Snacks anbietet.
Die Aussteller der Messe finden Sie auf dieser Seite unter dem Menüpunkt "Ausstellerliste".

[Ausstellerliste, Angebote der Aussteller, Hallenplan sowie Vortragsprogramm werden ca. 3 Wochen vor der Veranstaltung freigeschaltet.]
Terminplaner
Persönliche Kontakte zu wichtigen Ansprechpartnern sind oft der erste Schritt zum Traumberuf. Auf den azubi- & studientagen bietet sich die Chance:
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  • Einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen

Über das Kontaktformular können VIP-Aussteller direkt kontaktiert werden um einen Termin für ein persönliches Treffen auf der Messe zu vereinbaren. Dazu soll das Formular vollständig und korrekt ausgefüllt werden. Ein Ansprechpartner des Unternehmens, der Hochschule bzw. der Institution wird daraufhin Kontakt aufnehmen um einen Gesprächstermin zu vereinbaren.
Ein Messebesuch kann bei der Berufs- und/oder Studienwahl helfen.
  • Auf der Messe kann man direkt mit den Ausstellern in persönlichen Kontakt treten, Informationen über ihre Angebote einholen und sie direkt miteinander vergleichen.
  • Wer bietet was an und welche Möglichkeiten werden angeboten oder welche Voraussetzungen gibt es für eine Ausbildung oder ein Studium?
  • Wo und bei wem können Bewerbungsunterlagen eingereicht werden!
All diese Fragen können direkt beim Ansprechpartner am Stand gestellt werden. Und nicht vergessen: Informationsmaterial mit nach Hause nehmen!
Zuhause besteht bereits die Möglichkeit, unter dem Menüpunkten "Ausstellerliste", Vortragsprogramm" sowie "Hallenplan" vorab eine persönliche Messeplanung zusammenstellen.
 
[Ausstellerliste, Angebote der Aussteller, Hallenplan sowie Vortragsprogramm werden ca. 3 Wochen vor der Veranstaltung freigeschaltet.]
 
 
Webcode-Eingabemöglichkeit
Webcode-Eingabemöglichkeit
Viele interessante Unternehmen/Hochschulen/Institutionen sind da und warte darauf, mit motivierten "Bewerbern" in Kontakt zu treten. Aber was zieht man eigentlich zur Messe an? Um den Messebesuch sinnvoll für dich nutzen zu können, ist ein gepflegtes Erscheinungsbild angebracht...
  • Saubere, ordentliche, gebügelte Kleidung und geputzte (heile) Schuhe, keine abgelaufenen Absätze
  • Schuhe und Gürtel passen farblich zusammen
  • Gepflegte Haare und saubere Hände, Saubere Fingernägel (abgeblätterten Nagellacke)
  • Dezentes Styling bei Haaren und Make-up (dicke Make-Up-Ränder)
  • Sparsamer Umgang mit Parfüm (schwere Düfte) - Nicht zu viel Rasierwasser benutzen
  • Nicht unangenehm riechen (Zigaretten, Alkohol, Knoblauch)
  • Kein auffälliger bzw. zuviel Schmuck (sonst sieht man schnell „behangen“ aus) oder Piercing
  • Kopfbedeckungen bleiben immer im Schrank

Der erste Eindruck zählt! Kleide dich deshalb ordentlich. Du brauchst nicht in Kostüm oder Anzug zu kommen, aber gepflegte Alltagskleidung sollte es schon sein. Willst du dich gezielt auf eine Stelle bewerben, solltest du dich so anziehen, wie du es für ein „normales“ Vorstellungsgespräch tun würdest.
Nein! Rauchen ist in der Messehalle nicht erlaubt!
  1. Verboten sind jegliche Waffen und/oder waffenähnliche Gegenstände, Feuerwerkskörper, Drogen, Brandbeschleuniger.
  2. Außer mit medizinisch erforderlichen Rollstühlen ist das Befahren der Hallengänge durch Personen mit Inlinern oder sonstigen Rollschuhen, Skateboards, Tretrollern und anderen fahrbaren Vorrichtungen, Fahrrädern, Elektrorollern oder fahrbaren Tischen grundsätzlich verboten.
  3. Feuerwerkskörper sowie andere pyrotechnische Erzeugnisse dürfen im Gelände nicht abgebrannt werden; der Umgang mit Feuer und offenem Licht ist untersagt.
  4. Das Übernachten im Gelände ist verboten.
  5. Das Mitführen von Tieren ist nur mit Genehmigung des Veranstalters erlaubt; ausgenommen hiervon sind Blindenhunde. Wird die Einwilligung erteilt, so hat derjenige, der ein Tier mit sich führt, dafür zu sorgen, dass Gefahren oder Nachteile für den Veranstalter oder Dritte nicht entstehen. In jedem Fall ist es jedoch untersagt, Tiere frei herumlaufen zu lassen.
  6. Das Betteln und Hausieren im Gelände ist nicht gestattet.
  7. Jede gewerbsmäßige Betätigung im Gelände ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Veranstalters ist verboten, unbeschadet des Rechts, als Aussteller oder Besucher an Veranstaltungen auf dem Gelände teilzunehmen.
Eine Teilnahmebescheinigung erhalten Sie am Informationsstand des Veranstalters im Eingangsbereich der Messe.
Aus Sicherheitsgründen bitten wir um Verständnis, dass nur so viele Personen in der Halle zugelassen werden, wie es die Raumkapazität zulässt.
Wir bieten online Tools und Angebote an, mit denen ein Messebesuch sorgfältig vorbereitet werden kann.
  • Dafür stehen die Daten der Aussteller im Menüpunkt "Ausstellerliste" ca. 3 Wochen vor der Veranstaltung zur Verfügung.
Selbstverständlich. Der Eintritt ist frei!
Die Aussteller auf der Messe sind an beiden Tagen dieselben. Nur das Vortragsprogramm unterscheidet sich.
Die Messe funktioniert so: Aussteller melden sich bei uns an und buchen einen Stand. Einige Unternehmen und Hochschulen haben in diesem Jahr vielleicht keinen Bedarf an Auszubildenden oder Studenten oder möchten aus finanziellen Gründen nicht teilnehmen. Deswegen finden sich nicht immer alle potentiellen Aussteller auf der Messe.
Wer nicht fragt, bleibt dumm, aber wer auf der Messe mit den falschen Fragen vorprescht, outet sich als Ahnungsloser... Fragen Sie bitte auch nie nach Informationen, die Sie locker auch im Internet oder in anderen Medien (Stichwort "dumme Fragen") hätten vorab recherchieren können... Bereiten Sie sich somit gut vor: es wird seitens des Ausstellers gerne gesehen...

"Dumme Fragen gibt es nicht. Dumm ist nur der, der nicht fragt", besagt eine Redewendung. Die Ergebnisse einer Messe-Umfrage lassen einen jedoch aber daran zweifeln, dass es wirklich keine dummen Fragen gibt...


  • Könnte ich gleich noch persönlich mit Ihnen sprechen?
  • Was macht Ihr Unternehmen genau?
  • Sind Sie verheiratet?
  • Sehen Sie immer so gut aus?
  • Hey was machst du heute
  • Kann ich ein bisschen eher kommen und dafür früher nach Hause gehen?
  • Von wann bis wann geht die Arbeitszeit?
  • Muss ich auch ins Ausland?
  • Darf ich Ihnen mal meine Visitenkarte in die Hand drücken?
  • Geben Sie mir gerade mal Ihre Visitenkarte?
  • Was könnte ich denn in Zukunft bei meinen Bewerbungen nur besser machen?
  • Haben Sie mal was zu schreiben?
  • Darf ich an meinem Geburtstag frei nehmen?
  • Haben Sie Krawattenpflicht?
  • Haben Sie einen Job für mich?
  • Darf meine Mutter mit zum Vorstellungsgespräch?
  • Können Sie meine Mutter mal anrufen?
  • Wann macht Ihr normalerweise Mittagspause?
  • Bekomme ich in der Probezeit Urlaub?
  • Wieviel Urlaubstage gibt es bei Ihnen im Jahr?
  • Wie viel Weihnachtsgeld / Urlaubsgeld gibt es?
  • Bekomme ich einen Firmenwagen?
  • Hatten sie nicht letztens einen Skandal in der Firma?
  • Wie viele Fehltage darf ich in der Berufsschule haben?
  • Wie viel verdient man denn so bei Ihnen?
  • Wann werde ich befördert?
  • Darf ich Sie auf Facebook adden?
  • Wie viele Standorte hat Ihr Unternehmen noch einmal?
  • Erstatten Sie die Fahrtkosten?
  • Wie schnell wird man befördert und wann gibt es eine Gehaltserhöhung?
  • Bekomme ich einen Ausgleich für Überstunden?
  • Wie steht es mit Überstunden?
  • Wie sieht die Urlaubsregelung aus?
  • Wie schnell kann man sich bei Ihnen beruflich verändern oder aufsteigen?
  • Was bezahlen Sie Mitarbeitern in dieser Position?
  • Wie viele Mitarbeiter hat Ihr Unternehmen?
  • Wie alt ist das Unternehmen eigentlich?
  • Wann darf man zum ersten Mal Urlaub nehmen?
  • Muss ich auch Englisch sprechen können?
  • Kann ich alle drei Monate drei Wochen lang frei nehmen, um meine Karriere als Musiker (oder z.B. Sportler oder...) voranzubringen?
  • Haben Sie auch Filialen im Ausland?
  • Ist das Betriebsklima gut?
  • Darf ich jeden Dienstag frei nehmen?
  • Ist mein künftiger Chef nett?
  • Habe ich gute Aufstiegschancen?
  • Wie sind die Frauen (Männer) so, die so bei Ihnen arbeiten?
  • ...

Die Liste lässt sich beliebig erweitern und soll einfach zum Nachdenken ermuntern...
Abfall gehört in der Tonne -Wir sagen DANKE...
Abfall gehört in der Tonne -Wir sagen DANKE...
"Zum Traumjob auf Umwegen"
Ein schlimmer Arbeitsunfall zwang den Dachdecker-Azubi Alexander Burkhardt aus dem Westerwald, noch einmal über seine Berufswünsche nachzudenken. Heute ist er heilfroh darüber. Nur so konnte er seinen wahren Traumjob finden. „Ich wusste nach dem Realschulabschluss nicht, was aus mir werden sollte. Handwerk interessierte mich, auf Montage hatte ich bereits öfters ausgeholfen. Also begann ich eine Ausbildung zum Dachdecker, aber glücklich wurde ich damit nicht“, erinnert sich der 24jährige.Für Burkhardt der endgültige Grund, seine Ausbildung abzubrechen und sich eine neue Stelle zu suchen. Eine wirkliche Idee, wie er sich beruflich neu orientieren sollte, hatte er nicht. Sein Vater schlug ihm vor, die Azubi- und Studientage in Koblenz zu besuchen.

„Als ich die Ausbildungsmesse besuchte, hatte ich wirklich keine Ahnung, was mich interessieren könnte. Ich bin da einfach mal durchgeschlendert.“ Zeitsoldat bei der Bundeswehr, Notarfachangestellter, Mechatroniker – viele Berufe ließ sich Alexander Burkhardt erklären. Doch so richtig begeistern konnte er sich erst am allerletzten Stand, den er besuchte: Deutschlands größtem Optiker Fielmann. „Irgendwie waren die Leute da anders. So motiviert und aufgeschlossen. Mein Ansprechpartner ging sehr auf mich ein und hat mich wirklich für das Unternehmen begeistert.“

Sein Ansprechpartner? Christian Hartmann aus dem Personalmarketing der Fielmann AG. Er erinnert sich noch gut an das Gespräch mit Alexander Burkhardt. „Alexander hatte ein sehr höfliches und gleichzeitig selbstbewusstes Auftreten. Das hat mir gefallen. Außerdem hatte er bereits handwerkliche Kenntnisse. Ich gab ihm also meine Visitenkarte und lud ihn ein, sich bei Fielmann zu bewerben.“ „Das habe ich dann auch sofort online gemacht“, erinnert sich Burkhardt. Die Visitenkarte von Christian Hartmann sendete er – als Referenz – gleich mit. Vor dem anschließenden Online-Einstellungstest hatte Alexander Burkhardt ziemlichen Respekt: „Da waren kreatives und logisches Denken gefragt. Am Ende habe ich dann aber offenbar ziemlich gut abgeschnitten.“ So gut, dass er zu einem Einstellungsgespräch in die Fielmann-Niederlassung Koblenz eingeladen wurde. Für Alexander Burkhardt ein ganz besonderer Tag, den er nie vergessen wird. Warum? Weil er sich anlässlich dieses Gespräches das erste Oberhemd und die ersten schicken Schuhe seines Lebens kaufte. „Vorher habe ich immer Kapuzenpullis und Turnschuhe getragen, nie ein Oberhemd. Als ich dann zum ersten Mal im neuen Outfit vor dem Spiegel stand, habe ich mich kaum wiedererkannt. Ich merkte, dass ich mich auf einmal ganz anders bewegte. Irgendwie aufrechter“, lacht Burkhardt. Das Gespräch bei Fielmann verlief dann ganz anders, als der damals 23jährige es erwartet hatte. „Ich habe mit einem Kreuzverhör gerechnet, aber es war ein total lockeres und sehr nettes Gespräch mit dem Niederlassungsleiter.“ Niederlassungsleiter von Fielmann in Koblenz ist der Augenoptikermeister Nicolai Pluge. Er machte Alexander Burkhardt auf eine weitere Ausbildungsmöglichkeit bei Fielmann aufmerksam. „Neben der Augenoptik, die unser Kerngeschäft ist, besitzen inzwischen mehr als 200 unserer Niederlassungen auch eine eigene Abteilung für Hörakustik, zur Anpassung von Hörsystemen. Wir sind immer auf der Suche nach handwerklich begabten, zugewandten Auszubildenden in diesem spannenden Berufsfeld“, erklärt Pluge.

Alexander Burkhardt ließ sich von Fielmann-Hörakustikermeister Johannes Hamann die Unterschiede zur Ausbildung zum Augenoptiker erklären. Inzwischen, nach mehr als einem Jahr seiner Ausbildung, weiß Alexander Burkhardt selbst genau, wie sich die beiden Ausbildungsberufe, die Fielmann anbietet, unterschieden: „Brillen kauft man sehr gerne. Sie sind schicke Modeaccessoires. Bei Hörgeräten ist das – noch – anders. Ein Kunde, der nicht richtig hören kann, hat oft Vorbehalte, zum Akustiker zu kommen. Man braucht viel Fingerspitzengefühl, um dem Kunden seine anfänglichen Sorgen zu nehmen und ihm zu zeigen, wie sehr wir sein Leben durch gutes Hören wieder verbessern können.“

Und so entschied sich Alexander Burkhardt, bei Fielmann den Beruf des Hörakustikers zu erlernen.

Niederlassungsleiter Nicolai Pluge ist mit dieser Wahl mehr als zufrieden. „Alexander ist sehr empathisch, kann toll auf Menschen eingehen. Dabei helfen durchaus auch sein Alter und die Berufserfahrung, die er bereits vorher gesammelt hat. Deshalb ist er bei seiner Stammkundschaft sehr beliebt, viele wollen nur von ihm beraten werden. So etwas sorgt natürlich für Selbstbewusstsein und Spaß bei der Arbeit.“ Der Auszubildende muss schmunzeln: „Empathie habe ich als Dachdecker nicht gebraucht. Und wenn ich einen Fehler gemacht habe, wurde der Ton auf der Baustelle sofort sehr rau. Bei Fielmann wiederum kriege ich Unterstützung von allen Seiten und kann Menschen wirklich helfen. Ich habe meinen absoluten Traumjob gefunden“. Eine Geschichte mit Happy End also? Ja und nein, denn sie endet ja noch gar nicht, sondern geht noch weiter. „Bei Fielmann leben wir das Prinzip des lebenslangen Lernens. Wenn ich mich weiterqualifizieren will, erhalte ich zusätzliche Seminare und Schulungen auf der firmeneigenen Fielmann Akademie Schloss Plön. Ich werde von meinem Meister, aber auch vom Niederlassungsleiter aktiv gefördert, um die Karriere zu machen, die ich mir wünsche.“ Und was wünscht sich Alexander Burkhardt? Erst einmal möchte er ein paar Jahre als fertig ausgebildeter Hörakustiker Erfahrung sammeln, dann vielleicht Hörakustikermeister werden. Was er sich aber auch gut vorstellen kann: Gemeinsam mit seinem Recruiter Christian Hartmann auf Berufsfindungsmessen und in Schulen andere Jugendliche für die Ausbildung bei Fielmann zu gewinnen. Burkhardt lacht: „Vielleicht laufen da draußen ja mehr Menschen herum, die ein bisschen Hilfe bei der Suche nach ihrem Traumjob brauchen. So wie ich damals.“
Tony´s-Bewerbungs-Knigge
Gute Informationen können auch kurz gehalten werden, ohne Wesentliches zu unterschlagen.
Berufsorientierung

Es ist nicht einfach herauszufinden, welche Ausbildung wirklich zu einem passt...

Berufsorientierung

Es ist nicht einfach herauszufinden, welche Ausbildung wirklich zu einem passt. Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass Du Dich mit Deinen beruflichen Wünschen und Zielen sowie Deinen persönlichen Stärken und Interessen auseinander setzt. Du allein bestimmst, welche Ausbildung die richtige für Dich ist. Mache Dir in Ruhe Gedanken darüber und notiere sie am besten. Für Deine Überlegungen können Dir gezielt formulierte Fragen behilflich sein.

Fragen zur Berufsorientierung

  • Was interessiert mich/Was sind meine Hobbys?
  • In welchen Schulfächern bin ich besonders gut?
  • Welche Tätigkeiten/Schulfächer machen mir Spaß?
  • Was sind meine sozialen, körperlichen und geistigen Fähigkeiten?
  • Welche Wünsche habe ich für meine berufliche Karriere?
  • Wo und mit wem oder was würde ich gerne arbeiten?

Tipp:

Frage Deine Familie, Freunde oder Bekannte, wie sie diese Fragen über Dich beantworten würden. Oft schätzen Mitmenschen einen anders ein als man selbst. Vielleicht entdeckst Du dadurch neue Stärken oder Fähigkeiten an Dir.

Tony´s-Bewerbungs-Knigge Teil 2 - 23
Berufsinformationen

Hast Du Dich mit Deinen beruflichen Wünschen und Zielen ausführlich auseinander gesetzt?

Berufsinformationen

Hast Du Dich mit Deinen beruflichen Wünschen und Zielen ausführlich auseinander gesetzt, kannst Du Dir überlegen, bei welcher Ausbildung Deine Fähigkeiten von Bedeutung sind, welche Deine Interessen anspricht und bei welcher Ausbildung Du Deine Stärken einsetzen kannst.

Genauere Informationen über die einzelnen Berufsbilder erhältst Du:

  • beim Berufsinformationszentrum Deiner Heimatstadt
  • auf Bildungsmessen
  • über das Internet.

Wenn es ein Berufsfeld oder sogar einen konkreten Beruf gibt, der Dich interessiert, versuche so viele Informationen wie möglich über diesen Beruf herauszufinden. Überprüfe, wie Deine Chancen für den Beruf stehen, und welche Anforderungen Du für die Ausbildung erfüllen musst. Überlege Dir Ausweichmöglichkeiten. Vielleicht bringt Dich auch eine weiterführende Schule Deinem Traumberuf näher.

Tipp:

Ein Praktikum bietet Dir ebenfalls eine gute Möglichkeit, zu überprüfen, ob die Ausbildung die richtige für Dich ist. Damit sammelst Du gleichzeitig auch immer Pluspunkte für Deine Bewerbung.

Ausbildungsplatzsuche

Je nachdem für welche Ausbildung Du Dich entschieden hast...

Ausbildungsplatzsuche

Je nachdem, für welche Ausbildung Du Dich entschieden hast, ist es nicht immer einfach, einen Ausbildungsplatz in Deiner Nähe zu finden. Bewerbe Dich auf alle Fälle für mehrere und eventuell auch verschiedene Ausbildungen. Für Deine Ausbildungsplatzsuche kannst Du viele verschiedene Hilfen nutzen.

Hilfen zur Ausbildungsplatzsuche

  • Internet
    Einige Unternehmen führen auf ihrer Homepage auf, wenn sie Ausbildungsplätzen anbieten.
    Außerdem kannst Du die zahlreichen Jobbörsen im Internet für Deine Suche nutzen.
  • Bundesagentur für Arbeit/BIZ
    Die Bundesagentur für Arbeit bietet neben einer eigenen Jobbörse im Internet die Möglichkeit an, Dich persönlich bei Deiner Ausbildungsplatzsuche zu unterstützen.
  • Stellenanzeigen in Zeitungen
    In Deiner Regionalzeitung findest Du ausgeschriebene Ausbildungsplätze in Deiner Region. Je nachdem, für welchen Ausbildungsplatz Du Dich bewerben möchtest, können Dir auch Branchen- und Fachzeitschriften weiterhelfen.
  • Bildungs- und Ausbildungsmessen
    Auf Bildungs- und Ausbildungsmessen kannst Du zahlreiche Unternehmen aller Art finden, die ihre verschiedenen Ausbildungsangebote vorstellen. Ein großer Vorteil der Bildungsmessen ist, dass Du in direkten Kontakt mit den einzelnen Unternehmen kommst.
  • Persönlicher Umkreis
    Höre Dich in Deinem persönlichen Umkreis um. Vielleicht kennst Du jemanden, der Dir weiterhelfen kann, weil er selbst in der Branche arbeitet, in die Du gerne einsteigen würdest.

Tipp:

Sobald Du einen Ausbildungsplatz gefunden hast, für den Du Dich gerne bewerben würdest, versuche heraus zu finden, wer Dein Ansprechpartner ist, wenn es um die Vergabe von Ausbildungsplätzen geht. Sei mutig und frage bei der Ausbildungsstätte nach, an wen Du Deine Bewerbung schicken sollst.

Bewerbung

Um erfolgreich in das Berufsleben zu starten, musst Du Werbung in eigener Sache betreiben.

Bewerbung

Um erfolgreich in das Berufsleben zu starten, musst Du Werbung in eigener Sache betreiben. Für sich selbst zu werben, das heißt, sich mit seinen eigenen Stärken und Fähigkeiten darzustellen, ist nicht einfach. Gehe deshalb mit Zeit und Motivation an das Schreiben Deiner Bewerbungen. Unternehmen achten jedoch nicht nur auf die Qualifikationen der Bewerber, sie suchen auch nach Auszubildenden, die in ihr Unternehmen passen. Deshalb muss Deine Bewerbung zum Ausdruck bringen, warum gerade Du der oder die Richtige für den Ausbildungsplatz bist. Sammle dafür möglichst viele Informationen über die Ausbildungsstätte und schreibe sie auf. Du brauchst sie nicht nur für das Schreiben Deiner Bewerbung, auch wenn Du später zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, kannst Du zur Vorbereitung jederzeit auf sie zurückgreifen. Doch bevor es soweit ist, geht es erst einmal an das Schreiben Deiner Bewerbung.

Und das gehört in Deine Bewerbung:

  • Anschreiben
  • Deckblatt
  • Lebenslauf
  • Bewerbungsfoto
  • Anlagen

Tipp:

Am besten legst Du Dir auf Deinem Computer einen Ordner an, in dem Du alle Deine Unterlagen speicherst.

Das Anschreiben

Das Anschreiben ist der wichtigste Teil Deiner Bewerbung.

Das Anschreiben

Das Anschreiben ist der wichtigste Teil Deiner Bewerbung. Es ist sozusagen Dein Werbetext, der überzeugen muss. Du musst darin kurz und präzise zum Ausdruck bringen, wer Du bist, was Du willst und was Du kannst.

Das Anschreiben wird auf die Bewerbungsmappe gelegt, ist nicht länger als eine DIN A4 Seite und wird wie folgt aufgebaut:

  1. Absender
    Deine Kontaktdaten müssen vollständig und vor allem korrekt sein. Gebe unbedingt auch Deine Telefonnummer und Deine Emailadresse an.
  2. Empfänger
    Auch hier musst Du darauf achten, dass Deine angegebenen Daten korrekt und vollständig sind. Wenn es einen direkten Ansprechpartner oder eine Personalabteilung gibt, gebe dies hier unbedingt an.
  3. Datum
    Das Datum sollte immer rechtsbündig stehen. Entweder auf gleicher Höhe mit Deinem Namen oder zwischen dem Empfänger und der Betreffzeile. Verschickst Du Deine Bewerbung mehrmals, achte darauf, dass Du das Datum immer wieder aktualisierst. Das Gleiche gilt auch für den Empfänger, die Betreffzeile und Inhalte im Anschreiben.
  4. Betreffzeile
    Mit der Betreffzeile gibst Du den Grund für Dein Schreiben an, wie zum Beispiel: „Bewerbung für einen Ausbildungsplatz als...". Die Zeile wird durch Fettdruck hervorgehoben. Sie mit „Betreff" oder „Betreffzeile" zu benennen, macht man heutzutage nicht mehr.
  5. Anrede
    Richte Deine Anrede mit „Sehr geehrter Herr/Sehr geehrte Frau..." direkt an Deinen Ansprechpartner. Nur wenn Dir Dein Ansprechpartner nicht bekannt ist, verwendest Du die allgemeine Formulierung „Sehr geehrte Damen und Herren,...".
    Danach fügst Du eine Leerzeile ein und beginnst die Einleitung mit einem kleinen Buchstaben.
  6. Einleitung
    In der Einleitung führst Du kurz und präzise Dein Anliegen auf. Standest Du vorher schon in Kontakt mit dem Unternehmen, kannst Du Dich auf diesen beziehen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, einzubringen, wodurch Du auf den Ausbildungsplatz aufmerksam geworden bist. Wenn möglich, gibst Du den Fundort und das Funddatum des Stellenangebotes an. Verwende jedoch in der Einleitung keine Standardformulierungen wie „Hiermit bewerbe ich mich...". Nach der Einleitung machst Du mit einer Leerzeile immer einen Absatz.
  7. Hauptteil
    Wie Du inhaltlich den Hauptteil aufbaust, ist Dir überlassen und von Deinem individuellen Inhalt abhängig.
    Grundsätzlich solltest Du aufführen, warum Du Dich für diesen Ausbildungsplatz entschieden hast und warum Du die Ausbildung gerne in diesem Unternehmen machen möchtest. Damit bringst Du zum Ausdruck, dass Du Dich vorab genau informiert hast. Besonders wichtig ist, dass Du anhand von Beispielen erläuterst, welche Erfahrungen und Kompetenzen Du mitbringst. Denke dabei daran, dass Du zeigen möchtest, dass Du der oder die Richtige für den Ausbildungsplatz bist. Beachte, dass Du im Anschreiben nicht Deinen ganzen Lebenslauf aufführst. Jedoch solltest Du kurz erwähnen, was Du momentan machst (Schule, Job oder Ähnliches), welchen Schulabschluss Du erreicht hast bzw. erreichen wirst oder welches Ziel Du gerade verfolgst.
  8. Schlussformulierung
    Am Ende Deines Bewerbungsschreibens solltest Du als Appell zum Ausdruck bringen, dass Du an einem Vorstellungsgespräch interessiert bist.
  9. Grußformel & Unterschrift
    Am besten beendest Du das Anschreiben immer „Mit freundlichen Grüßen".
    Nach der Grußformel unterschreibst Du Dein Anschreiben. Auch wenn es sich um eine Unterschrift handelt, sollte Dein Name ausgeschrieben sein. Verwende am besten einen Füller (königsblaue Tinte) oder einen blauen Kugelschreiber. Pass auf, dass Deine Unterschrift nicht verschmiert.
  10. Anlagen
    Mit dem Wort „Anlagen" am Ende Deines Anschreibens zeigst Du, dass Du Deine Bewerbung mitschickst. Die einzelnen Inhalte Deiner Bewerbung musst Du nicht auflisten. Wenn Du möchtest, kannst du „Bewerbungsmappe" als Anlage angeben, wenn Du eine verwendest.

Tipp 1:

Du solltest dem Anschreiben Übersicht verleihen, in dem Du gezielt Absätze mit einer Leerzeile einfügst!

Tipp 2:

Nur zwei unscheinbare Buchstaben, jedoch mit großer Wirkung. Denn was auch immer Du in Deiner Bewerbung schreibst, ob es tatsächlich gelesen wird, bleibt fraglich. Immer gelesen wird aber das PS! Viele glauben, dass in Zeiten des „Copy&Paste" das gute, alte „PS" aus Briefzeiten längst ausgedient hätte. Stimmt aber nicht. Denn gerade bei dem PS bleiben Leser hängen. Erst recht, wenn sie nur quer lesen und das machen nun mal die meisten - auch und gerade bei Bewerbungsschreiben. Anders gesagt: Die Aufmerksamkeit beim „Anhängsel" ist viel höher als beim Rest des Geschriebenen. Und das kannst Du für Dich nutzen: Nämlich indem Du was Überraschendes, Wichtiges oder einfach Neues hinzufügst.

Zum Beispiel: "PS: Danke, dass Sie meiner Bewerbung bis hierher Ihre Aufmerksamkeit geschenkt haben. Nun würde ich mich sehr freuen, wenn wir uns persönlich kennenlernen könnten. Rufen Sie mich doch gleich an, unter: 0123-456789." So kannst Du es machen, musst Du aber nicht. Denke nur daran, dass Du mit Deinem Ansprechpartner in Kontakt kommen möchtest! Du kannst natürlich an dieser Stelle auch nochmals eine besondere Stärke von Dir herausstellen. Wie auch immer, dieser Teil Deiner Bewerbung wird auf jeden Fall gelesen!

Das Deckblatt

Das Deckblatt ist kein Muss!

Das Deckblatt

Das Deckblatt ist kein Muss. Ein ansprechend gestaltetes Deckblatt bietet jedoch eine gute Möglichkeit, das Interesse beim Betrachter zu wecken. Es ist also Deine Kreativität gefragt. Das Musterbeispiel „Deckblatt" zeigt Dir, wie ein Deckblatt aussehen könnte.
 
Auch wenn Dein Deckblatt Aufmerksamkeit erregen soll, sei nicht zu mutig bei Deiner Gestaltung und achte darauf, dass es zu Deinem Wunsch-Ausbildungsplatz passt und mit Deiner ausgewählten Bewerbungsmappe harmoniert.
Wenn Du Deiner Bewerbung ein Deckblatt zufügst, sollte es auf jeden Fall folgenden Inhalt darstellen:

  • Eine Überschrift mit Bezug auf den Ausbildungsplatz
  • Dein hochwertiges Bewerbungsfoto
  • Deine vollständigen Kontaktdaten
Der Lebenslauf

Der Lebenslauf ist das Kernstück Deiner Bewerbung.

Der Lebenslauf

Der Lebenslauf ist das Kernstück Deiner Bewerbung. Damit er übersichtlich ist, wird er tabellarisch strukturiert. Einen ausformulierten Lebenslauf musst Du nur aufführen, wenn er ausdrücklich verlangt wird. Um die gewünschte Übersichtlichkeit zu wahren, sollte er kurz und knapp formuliert und natürlich sorgfältig und fehlerfrei geschrieben sein.
 

Deinen Lebenslauf kannst Du auf zwei verschiedene Arten anordnen. Entweder beginnst Du mit Deiner Schulbildung und arbeitest Dich chronologisch bis zu Deiner aktuellen Tätigkeit durch, oder Du beginnst mit Deiner aktuellen Tätigkeit und führst Deinen Lebenslauf sozusagen rückwärts bis zu Deiner Schuldbildung auf. Diese amerikanische Variante, bei der Du mit Deiner aktuellen Tätigkeit beginnst, empfiehlt sich, wenn Du schon Berufserfahrung gesammelt hast.
Wichtig ist immer, dass Deine Angaben klar sind und keine Unklarheiten beim Leser hervorrufen. Auch bei Deinen Zeitangaben solltest Du eine Variante durchgängig beibehalten. Für den Leser ist es verwirrend, wenn Du beispielsweise einmal „September 2006" schreibst, dass nächste Mal „09/2006" und beim übernächsten Mal „Sep. 06". Bei Berufsanfängern wird empfohlen, dass der Lebenslauf nicht länger als zwei Seiten sollte. Ist er länger, enthält er vermutlich unwichtige Angaben. Erst nach langjähriger Berufserfahrung ist ein längerer Lebenslauf ok.

Und auch wenn Dein Lebenslauf ein Makel besitzt, ist es wichtig, dass Du ehrlich bleibst.

In der Regel enthält ein Lebenslauf folgende Angaben:

  1. Überschrift
    Benutze eine Überschrift wie zum Beispiel „Lebenslauf". Wenn Dein Lebenslauf länger als eine Seite ist, könnte Deine Überschrift auf der zweiten Seite „Lebenslauf Fortsetzung" heißen. Alternativ zu einer zweiten Überschrift kannst Du die Seiten auch nummerieren. Die erste Seite sollte auf jeden Fall eine Überschrift enthalten. Hebe diese optisch hervor, zum Beispiel mit Hilfe einer größeren Schrift hervor.
  2. Persönliche Daten
    Hier gibst Du Deinen Vor- und Zunamen (falls Du schon verheiratet bist, auch Deinen Geburtsnamen), Deine vollständige Anschrift, Deine Telefon- und Handynummer und Deine E-Mailadresse an. Hinzu kommen Geburtsdatum und -ort. Deinen Familienstand, Deine Staatsangehörigkeit sowie Deine Konfession kannst Du freiwillig angeben.
  3. Schulbildung
    Deinen schulischen Werdegang solltest Du chronologisch mit Datumsangabe, Deinem Schulabschluss, bzw. dem angestrebten Abschluss angeben. Achte darauf, dass Dein Lebenslauf keine Lücken aufweist. Hast Du ein Schuljahr wiederholt, solltest Du eine kurze Begründung nennen.
  4. Besondere Kenntnisse/Qualifikationen
    Überlege, welche besonderen Kenntnisse und Qualitäten Du mitbringst. Wenn Du einen oder mehrere Kurse, wie zum Beispiel einen Computerkurs, absolviert hast, kannst Du dies hier aufführen. Achte darauf, dass Du die Kursteilnahme belegen kannst, wenn Du sie hier angibst. Wenn Du eine weitere Sprache gut sprichst oder eine Sprachreise im Ausland gemacht hast, solltest Du dies hier ebenfalls aufführen. Ebenso wie den Besitz eines Autoführerscheins.
  5. Praktische Erfahrungen/Praktische Tätigkeiten
    Ob Praktika, Mithilfe im Familienunternehmen, Ferien- oder Nebenjob - hier kannst Du alle praktischen Tätigkeiten aufführen, die Du bisher in Deinem jungen Leben absolviert hast. Falls Du Wehrdienst absolviert haben solltest, schreibst Du dies in einem extra Abschnitt mit Ort, Datum und Kurzbeschreibung Deiner Tätigkeit auf.
  6. Persönliche Interessen
    Nutze diese Angaben, um Dein Engagement zum Ausdruck zu bringen, Z.B. Deine Hobbys oder andere Freizeitaktivitäten. Bist Du zum Beispiel Teammitglied bei einer Mannschaft, in einem Verein, oder sogar selber Trainer, wird man Dir damit die Eigenschaft „Teamfähigkeit" zuordnen. Sollten Dir keine nennenswerten persönlichen Interessen einfallen, denke noch einmal gut darüber nach, was Du nennen könntest. Grundsätzlich stehen persönliche Interessen immer für Zielstrebigkeit.
  7. Ort, Datum und Unterschrift
    Am Ende Deines Lebenslaufs schreibst Du den Ort und das gleiche Datum wie beim Anschreiben. Wenn Dein Lebenslauf komplett fertig ist, unterschreibst Du ihn genauso wie beim Anschreiben.

Tipp:

Einen übersichtlichen tabellarischen Lebenslauf zu erstellen ist nicht immer einfach. Du kannst die Rubriken „Besondere Kenntnisse/Qualifikationen", „Praktische Erfahrungen/Tätigkeiten" und „Persönliche Interessen" individuell variieren. Überlege, wie es inhaltlich und optisch am besten in Deinen Lebenslauf passt. Möglicherweise kannst Du die Rubriken zusammenfassen. Wichtig ist, dass Du immer den gleichen Abstand zwischen den einzelnen Absätzen verwendest.

Das Bewerbungsfoto

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Das gilt auch für das Bewerbungsfoto.
Das Bewerbungsfoto

Das Bewerbungsfoto

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Das gilt auch für das Bewerbungsfoto. Deshalb ist es nach wie vor üblich, einer Bewerbung ein Foto beizufügen, auch wenn es seit der Änderung des Gleichbehandlungsgesetzes kein Muss mehr ist. Beim Bewerbungsfoto sollte Deine Ausstrahlung überzeugen. Es geht nicht darum, besonders "hübsch", sondern ansprechend zu wirken. Da das Foto eine große Wirkung beim Betrachter erzielt, solltest Du beim Bewerbungsfoto besonders sorgfältig sein.

Tipps für Dein Bewerbungsfoto

  • Sei beim Bewerbungsfoto nicht sparsam und gehe zu einem professionellen Fotografen. Verwende keine privaten Fotos oder Fotos vom Passbildautomat. Profifotografen wissen, welche Größe für ein Bewerbungsfoto geeignet ist, und können Dir das Foto digital im richtigen Format erstellen, welches Du benötigst, wenn Du Dich online bewirbst.
  • Mache das Bewerbungsfoto an einem Tag, an dem Du Dich fit und wohl fühlst. Augenringe oder eine rote Schnupfennase beispielsweise wirken nicht besonders ansprechend.
  • Überlege Dir gut, welches Outfit Du anziehst. Denn Bewerbungsfotos zeigen in der Regel auch die Schulter. Welches Outfit am besten passt, hängt davon ab, für welche Ausbildung Du Dich bewirbst. Wenn Du Dir unsicher bist, nimm mehrere Oberteile zum Fotografen mit. Sie haben ein geschultes Auge und können besser beurteilen, welche Farbe zu Dir passt. Grundsätzlich solltest Du jedoch grelle Farben vermeiden und ein schickes Outfit wählen.
  • Bei Deinem restlichen Styling, das heißt Make-up, Frisur, Schmuck etc., solltest Du Dich für eine dezente Variante entscheiden, die Dich natürlich wirken lässt. Auch Piercings sind auf Bewerbungsfotos tabu.
  • Ein freundlicher Gesichtsausdruck wirkt immer sympathischer als ein ernster Blick. Teste vorher mit Hilfe eines Spiegels, welches Lächeln Dir am besten steht.
  • Dein Bewerbungsfoto sollte möglichst aktuell sein. Du solltest darauf in etwa so aussehen, wie Du auch zum Zeitpunkt der Bewerbung aussiehst.
  • Wenn Du kein Deckblatt verwendest, kommt das Bewerbungsfoto im Lebenslauf in die obere rechte Ecke. Fügst Du es im Lebenslauf ein, sollte Dein Kopf auf jeden Fall nach rechts gewandt sein. Sonst richtet sich Dein Körper Richtung Papierrand, was beim Betrachter eine ablehnende Wirkung hervorrufen kann.
  • Bewirbst Du Dich schriftlich, klebst Du Dein Bewerbungsfoto sauber auf Dein Deckblatt oder Deinen Lebenslauf. Dafür eignen sich besonders selbstklebende Fotoecken. Benutze jedoch auf keinen Fall Büroklammern zum Befestigen. Diese sind nicht nur unpraktisch, sondern können unschöne Knicke auf dem Foto verursachen.
  • Schreibe zur Sicherheit Deinen Namen auf die Rückseite. Dann kann man Dein Foto nach wie vor zuordnen, falls es sich vom Papier löst. Verwende dafür einen Fineliner oder einen anderen weichen Stift, damit das Foto unversehrt bleibt.
  • Wenn Du Dein Bewerbungsfoto digital einfügst, kannst Du leicht die Größe verändern. Mit welchem Größenformat Du Dein Bewerbungsfoto am besten einfügst, hängt davon ab, wie es optisch in Deine Bewerbung passt. Die Normgröße beträgt etwa 6 x 4,5cm.
mmm-Bewerbungs-Knigge Teil 8
Anlagen

Anlagen sind Zeugnisse sowie ... und ...

Anlagen

Anlagen sind Zeugnisse sowie Praktikumsbeurteilungen und andere Bescheinigungen. Manchmal schreibt eine Firma in der Stellenausschreibung, welche Zeugnisse Du mitschicken sollst. Ist dies nicht der Fall, fügst Du immer Dein letztes Zeugnis bei. Ist Dein vorletztes Zeugnis deutlich besser gewesen, besteht die Möglichkeit, die letzten beiden Zeugnisse beizufügen.
  • Füge Deiner Bewerbung immer nur Kopien (bei Zeugnissen beglaubigte Kopien) bei. Achte darauf, dass die Kopien qualitativ gut sind.
  • Wenn Du mehrere Anlagen mitschickst, kannst Du zur Übersichtlichkeit ein Anlagenblatt erstellen, auf dem Du alle Deine Anlagen auflistest. Liste sie mit genauem Namen auf.
  • Wenn Du möchtest, kannst Du Deine Anlagen auch einscannen und durchnummerieren. Wichtig ist, dass Du die gleiche Reihenfolge Deiner Auflistung oder Nummerierung auch später beim Einfügen Deiner Unterlagen in die Bewerbung einhältst. Meistens werden die Anlagen nach ihrer Aktualität, beginnend mit dem aktuellsten, eingefügt.
Gestaltung Deiner Bewerbung

Nicht nur der Inhalt Deiner Bewerbung muss stimmen.

Gestaltung Deiner Bewerbung

Nicht nur der Inhalt Deiner Bewerbung muss stimmen. Auch Deine Gestaltung muss passen, damit Deine Bewerbung vollkommen überzeugt. Wichtig ist vor allem immer, dass Deine Bewerbung sauber, ordentlich und übersichtlich ist.

Gestaltungstipps

  • Richte für alle Seiten den gleichen Seitenrand ein. In der Regel gelten folgende Abstände: oben 1,7 cm, unten 2 cm, links 2,5 cm. Rechts kannst Du den Seitenrand an das Aussehen und den Umfang Deiner Bewerbung anpassen. Achte darauf, dass er nicht zu klein oder zu groß ist.
  • Verwende eine Standard-Schriftart wie beispielsweise „Arial", „Times New Roman" oder „Verdana".
  • Wähle eine Schriftgröße, die den Text angenehm lesbar macht. Je nach Schriftart ist Schriftgröße 11 oder 12 geeignet.
  • Benutze für die gesamte Bewerbung die gleiche Schriftart.
  • Wenn Du optisch etwas hervorheben möchtest, kannst Du mit der Schriftgröße, mit Fettdruck und Kursivschrift arbeiten.
  • Gestalte Deine Überschriften nicht zu groß. Achte darauf, dass sie je nach Möglichkeit die gleiche oder eine ähnliche Größe haben.
  • Verwende weißes unliniertes sauberes Papier. Empfehlenswert ist eine Stärke von 90g/m.
  • Bedrucke das Papier immer nur von einer Seite, am besten mit einem Laserdrucker.
  • Wähle eine dezente und passende Bewerbungsmappe. Du entscheidest, ob Deine Bewerbungsmappe bunt, durchsichtig oder aufklappbar ist. Die Meinungen über Bewerbungsmappen sind sehr verschieden. Große Unternehmen, die zahlreiche Bewerbungen erhalten, finden aufklappbare Bewerbungsmappen meistens eher unpraktisch. Ein kleines Familienunternehmen dagegen findet es möglicherweise besonders ansprechend. Achte also nicht nur auf Deinen eigenen Geschmack, sondern beachte bei Deinen Überlegungen, wo Du Dich bewirbst.
  • Loche unter keinen Umständen Deine Bewerbung und verzichte auf Klarsichthüllen.
  • Achte darauf, dass Deine gesamte Bewerbung frei von Flecken und Knicken ist.

Bevor Du Deine Bewerbung abschickst, solltest Du sie noch einmal gründlich durchchecken, damit sich auch kein kleiner Fehler eingeschlichen hat. Mit Hilfe der Checkliste wirst Du jeden möglichen Fehler ausfündig machen.

Checkliste

Hat jemand Deine Bewerbung Korrektur gelesen?

Checkliste

  • Hat jemand Deine Bewerbung Korrektur gelesen? Am besten liest sie jemand, der die deutsche Sprache und Schrift gut beherrscht.
  • Sind Deine Bewerbungsunterlagen vollständig? (Anschreiben, Deckblatt, Bewerbungsfoto, Lebenslauf, Anlagen)
  • Ist Dein Absender auf dem Deckblatt und im Anschreiben vollständig?
  • Sind Deine Angaben auf dem Deckblatt korrekt?
  • Hast Du Dein Bewerbungsfoto eingefügt?
  • Sind die Adressen, die Bezugszeile und die Anrede im Anschreiben korrekt? (Achte darauf, dass Du dies abänderst, wenn Du mehrere Bewerbungen verschickst.)
  • Passt der Textinhalt Deines Anschreibens zu Deinem Empfänger?
  • Passen Deine Angaben im Lebenslauf zu der Firma und dem Ausbildungsplatz?
  • Sind alle Angaben auf dem Anlagenblatt korrekt?
  • Sind Deine Bewerbungsunterlagen frei von Rechtschreib- und Grammatikfehlern?
  • Sind alle Institutionen, Schulen und Ähnliches mit gleichem Namen oder gleicher Bezeichnung aufgeführt?
  • Haben alle Bewerbungsunterlagen die gleiche Schriftart und den gleichen Seitenrand?
  • Ist das Datum auf Deinem Anschreiben und Deinem Lebenslauf aktuell und identisch?
  • Hast du Dein Anschreiben und Deinen Lebenslauf unterschrieben?
  • Sind Deine Bewerbungsunterlagen in der richtigen Reihenfolge eingeordnet? (Deckblatt, Lebenslauf, Anlagen)
  • Liegt das Anschreiben auf der Bewerbungsmappe?
  • Ist die Anschrift im Umschlagfenster richtig platziert? (Falls Du einen Briefumschlag ohne Umschlagfenster verwendest, achte darauf, dass Du die richtige Adresse darauf schreibst.)
  • Ist Dein Briefumschlag ausreichend frankiert?
  • Hast Du Deinen Namen mit Adresse als Absender auf der Rückseite des Briefes angegeben?
Online-Bewerbung

In unserer heutigen Arbeitswelt wird die Online-Bewerbung immer beliebter.

Online-Bewerbung

In unserer heutigen Arbeitswelt wird die Online-Bewerbung immer beliebter. Doch Online-Bewerbung ist nicht gleich Online-Bewerbung. Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, sich online zu bewerben:

E-Mail-Bewerbung

Wünscht ein Unternehmen eine Bewerbung per E-Mail, vermerken es die meisten in der Stellenausschreibung. Gibt das Unternehmen die E-Mail-Adresse in der Stellenausschreibung an, kann das ebenfalls ein Zeichen dafür sein, dass man eine Bewerbung per E-Mail wünscht. Um wirklich sicher zu gehen, rufst Du am besten kurz an und fragst nach. Bei Unternehmen wird sie immer beliebter, weil sie schneller, praktischer und kostengünstiger ist. Die E-Mail-Bewerbung unterscheidet sich kaum von der Bewerbung, die Du per Post verschickst. Trotzdem gibt es einiges zu beachten.

So schickst Du Deine Bewerbung per E-Mail

  1. Finde heraus, an welche E-Mail-Adresse Du die Bewerbung schicken sollst. Verschickst Du Deine Bewerbung an eine allgemeine E-Mail-Adresse, wie zum Beispiel info@firmaxy.de, kommt Deine Bewerbung möglicherweise zu spät oder sogar überhaupt nicht an.
  2. Verwende eine seriöse E-Mail-Adresse, wie zum Beispiel vorname.nachname@account.de. Ansonsten landet Deine Bewerbung möglicherweise im Spamfilter oder macht einen komischen Eindruck in der Personalabteilung.
  3. Bei einer Bewerbung per E-Mail verschickst Du Deine Bewerbung in einem Dokument per Anhang. Verwandle dazu Deine Bewerbung in eine PDF-Datei. PDF-Dateien sind nicht virenanfällig und in der Regel auf jedem Computer lesbar. Du kannst die einzelnen Dokumente zu PDF-Dateien umwandeln und in den Anhang einfügen oder alle Dokumente in eine PDF-Datei packen. Dies ist für die Personalabteilungen meist angenehmer, da sie nicht alle Dokumente einzeln herunterladen müssen.
  4. Das Anschreiben kannst Du im Anhang mitschicken oder direkt in der E-Mail aufführen.
  5. Verschickst Du Dein Anschreiben in Deiner PDF-Datei, musst Du in Deinem E-Mail-Text erklären, dass Du Dich bewirbst und Deine Bewerbungsunterlagen im Anhang zu finden sind. Achte darauf, dass Du nicht in einen alltäglichen Plauderton verfällst.
  6. Benutzt Du Dein Anschreiben als E-Mail-Text, achte darauf, dass Deine Formatierung stimmt.
  7. Erkundige Dich, ob Du Deine vollständigen Unterlagen mit Zeugnissen und Beurteilungen zuschicken sollst. Wenn eine ausführliche Bewerbung erwünscht ist, scannst Du Deine Zeugnisse ein und fügst sie der PDF-Datei zu. Hast Du selber keinen Scanner, kannst Du Deine Unterlagen bei jedem Copy-Shop einscannen lassen. Ansonsten kannst Du bei der Ausbildungsstätte nachfragen, ob Du Deine Zeugnisse per Post schicken kannst.
  8. Dein Bewerbungsfoto musst Du ebenfalls ganz normal auf Deinem Deckblatt oder Deinem Lebenslauf in Deiner PDF-Datei zufügen. Am besten lässt Du Dir beim Fotografen das Bewerbungsfoto als JPG-Format geben. Dann kannst Du es ziemlich einfach in Deine Unterlagen einfügen.
  9. Deine Unterschrift sollte bei Deiner Bewerbung per E-Mail nicht fehlen. Scanne dazu Deine Unterschrift ein.
  10. Kontrolliere Deine fertige PDF-Datei, in dem Du sie einmal ausdruckst. Achte vor allem auch auf die Qualität Deiner eingescannten Dokumente.
  11. Kontrolliere, ob Dein Datum, an dem Du die E-Mail verschickst, mit dem Datum im Anschreiben und im Lebenslauf übereinstimmt.
  12. Gebe in der Betreffzeile an, dass es sich um eine Bewerbung handelt. Schreibe, für was Du Dich bewirbst. Eventuell kannst Du sogar den Titel der Stellenanzeige oder Ähnliches angeben.
Erstellen einer PDF-Datei

Um eine PDF-Datei erstellen zu können, brauchst Du ein spezielles Programm.

Erstellen einer PDF-Datei

  1. Um eine PDF-Datei erstellen zu können, brauchst Du ein spezielles Programm. Im Internet gibt es viele dieser Programme, die Du kostenlos herunterladen kannst. Wenn Du nach der Installation in Deine Druckeinstellungen gehst, solltest Du einen neuen „Drucker" finden. Diesen brauchst Du, um PDF-Dateien zu erstellen.
  2. Bevor Du nun Deine Bewerbung in eine PDF-Datei umwandelst, sollte sie ohne Fehler sein, weil Du Sie anschließend nicht mehr bearbeiten kannst. Am besten fügst Du die Bewerbung mit allen ihren Bausteinen in der richtigen Reihenfolge in ein Textdokument. Dann kannst Du Deine gesamte Bewerbung in eine PDF-Datei umwandeln.
  3. Dann öffnest Du dieses Dokument und wählst im Dateimenü „Drucken". In der Auswahl der Drucker wählst Du den „PDF-Drucker" und klickst auf „drucken". Normalerweise kannst Du dann den Speicherort Deiner PDF-Datei auswählen. Am besten benennst Du die Dateien mit Deinem Namen und dem Inhalt, wie zum Beispiel „Anna.Mustermann - Bewerbung". Dann können Personalleiter Deine Anlagen einfacher zu ordnen.
Online-Formular

Die sogenannten Online-Formulare haben in der Regel nur große Konzerne!

Online-Formular

Die sogenannten Online-Formulare haben in der Regel nur große Konzerne, da sie häufig unzählige Bewerbungen bekommen und somit die Bewerber schneller und einfacher aussortieren können. Deshalb zählen bei Online-Formularen nur noch Fakten, die Du dennoch wahrheitsgemäß mit allen Deinen wichtigen Kontaktdaten ausfüllen solltest. Die Online-Formulare kann man auf der Homepage des jeweiligen Unternehmens abrufen. Auch bei dieser Art von Bewerbung solltest Du sorgfältig sein. Bei manchen Feldern musst Du ganze Texte schreiben. Formuliere diese vorab in Ruhe und speichere sie auf Deinem Computer. Dann kannst Du im Fall eines Vorstellungsgespräches auf sie zurückgreifen. Interessiert sich ein Unternehmen für Dich, wirst Du in der Regel aufgefordert, anschließend Deine vollständige Bewerbung zu schicken.

Bewerberwebsite

Die dritte Möglichkeit, sich über das Internet zu bewerben, ist eine eigene Bewerberwebsite.

Bewerberwebsite

Die dritte Möglichkeit, sich über das Internet zu bewerben, ist eine eigene Bewerberwebsite. Diese Variante eignet sich jedoch nur für Mensch mit sehr viel Berufserfahrung, die beispielsweise im künstlerischen Bereich tätig sind, und mit einer Homepage ihre ersten Arbeitsproben präsentieren. In den meisten Berufsfeldern mögen Personalabteilungen diese Variante nicht, da sie sich durch die unterschiedlich strukturierten Websites klicken müssen. Außerdem ist das Erstellen einer Homepage sehr zeitaufwendig.

Nach der Bewerbung

Bewerbung abgeschickt und  erst einmal Geduld bewahren...

Nach der Bewerbung

Nachdem Du Deine Bewerbung abgeschickt hast, heißt es erst einmal Geduld bewahren. Bei manchen Unternehmen bekommst Du nach ein paar Tagen eine Empfangsbestätigung. Dies ist aber nicht immer der Fall. Bist Du Dir unsicher, kannst Du Dir mit einem kurzen Anruf Sicherheit verschaffen.
 

Gibt es einen Bewerbungsschluss, ist davon auszugehen, dass Du davor keine Rückmeldung bekommst. Wenn Du zirca vier Wochen nach Bewerbungsschluss noch keine Rückmeldung erhalten hast, kannst Du anrufen und nachfragen, wie es um Deine Bewerbung steht. Wird Dir mitgeteilt, dass Du nicht berücksichtigt werden konntest, kannst Du höflich nach dem Grund fragen. Dann hast Du die Möglichkeit, es bei der nächsten Bewerbung besser zu machen.

Absage

Da steckt man so viel Arbeit in seine Bewerbung...

Absage

Da steckt man so viel Arbeit in seine Bewerbung und bekommt trotzdem eine Absage. Verständlicherweise ist Deine Enttäuschung groß. Trotzdem heißt es cool bleiben und nicht aufgeben. Frage Dich, warum es wohl nicht geklappt hat. Suche nach möglichen Gründen. Diese müssen nicht unbedingt an Deinen Qualifikationen liegen. Möglicherweise passt Du auch einfach nicht in das Unternehmen. Unterhalte Dich ruhig mit Deinen Eltern, Deinem Lehrer oder Berufsberater über die Absage.

Tipp:

Sei mutig und ruf an, um nachzufragen, warum es nicht geklappt hat. Wichtig ist, dass Du das ganze Telefonat über freundlich bleibst. Am besten schreibst Du Dir die Gründe auf. Dann kannst Du diese nach dem Telefonat nochmal in Ruhe überdenken und mit anderen besprechen, bevor Du ein Fazit ziehst. Mit einem Anruf zeigst Du dem Unternehmen, dass Du weiterhin interessiert bist. Möglicherweise werden sie sich noch einmal bei Dir melden...

Auswahltest

Wirst Du zu einem Vorstellungstest eingeladen, darfst Du Dich wirklich freuen.

Auswahltest

Wirst Du zu einem Vorstellungstest eingeladen, darfst Du Dich wirklich freuen. Mit dieser Einladung hast Du die erste Hürde geschafft und bist in der engeren Auswahlrunde.
Bestätige so schnell wie möglich, am besten schriftlich, den Termin. Wichtig ist, dass Du Deinen Brief oder Deine E-Mail genauso seriös und sorgfältig schreibst wie Deine Bewerbung. Achte darauf, dass sich keine Rechtschreib- und Grammatikfehler einschleichen. Oft gibt es nur einen Termin, an dem die Tests stattfinden. Deshalb solltest Du den Termin unbedingt wahrnehmen. Kannst Du aus einem sehr wichtigen Grund den Termin nicht wahrnehmen, solltest Du schnellstmöglich beim Unternehmen anrufen. Viele Unternehmen möchten mit ihren Eignungstests prüfen, ob ihre ausgewählten Bewerber auch wirklich die Qualifikationen mitbringen, die sie für die Ausbildung brauchen. Deshalb gibt es viele verschiedene Testarten, wie den Wissens-, Eignungs-, Leistungs- und Persönlichkeitstest und das Assessment-Center. Diese Tests können einzeln oder in Gruppen durchgeführt werden und enthalten je nach Berufsfeld unterschiedliche Schwerpunkte.

Damit Du bei Deinem Test überzeugst, solltest Du Dich gut vorbereiten:

  • Im Internet und in zahlreichen Büchern findest Du Übungstests, mit denen Du Dich super vorbereiten kannst.
    Auch Banken und Versicherungen bieten häufig kostenlose Broschüren und CD-Roms mit Testbeispielen an.
  • Übung macht den Meister. Je mehr Du übst, desto besser werden Deine Testergebnisse sein. Auch der Zeitdruck wird Dir weniger Schwierigkeiten bereiten.
  • Informiere Dich, ob und welche Tests in dem Unternehmen üblich sind. Dann kannst Du schon früh gezielt üben.
  • Präsentiere Dich an Deinem Test-Tag genauso, als ob Du zum Bewerbungsgespräch gehen würdest.

Tipp:

Gestalte den Tag vor dem Test so ruhig und entspannt wie möglich, damit Du fit für den Test bist. Nehme unter keinen Umständen irgendwelche Arten von Beruhigungsmitteln ein.

Vorstellungsgespräch

Du hast es geschafft...

Vorstellungsgespräch

Du hast es geschafft und hast eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen? Herzlichen Glückwunsch! Jetzt hast Du die Chance, Dich persönlich von Deiner besten Seite zu präsentieren. Wichtig ist, dass Du Dich schnellstmöglichst meldest, Dich für die Einladung bedankst und den Termin bestätigst. Am besten tust Du das schriftlich.
 

An einem Bewerbungsgespräch nehmen oft mehrere Mitarbeiter von der Ausbildungsstätte teil. Meistens sind es ein oder zwei Personen aus der Führungsabteilung und die Person, die für die Auszubildenden zuständig ist. Jede Personalabteilung gestaltet ihr Bewerbungsgespräch anders. Einige Unternehmen verwenden standardisierte Fragebögen als Gesprächsgrundlage. Andere bereiten individuelle Fragen vor oder gestalten das Gespräch relativ locker und offen. Unangenehm wird es, wenn man keine passende Antwort auf eine Frage weiß. Um diese Situation zu vermeiden, solltest Du Dir vorher Antworten für mögliche Fragen überlegen.

Häufig gestellte Fragen

  • Erzählen Sie von sich selbst!
  • Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?
  • Wieso haben Sie sich für diese Ausbildung entschieden?
  • Wie stellen Sie sich Ihre Ausbildung vor?
  • Wo sehen Sie bei dem von Ihnen gewählten Beruf Vor- und Nachteile?
  • Warum glauben Sie, sind Sie für den Beruf geeignet?
  • Wo sehen Sie Ihre persönlichen Stärken und Schwächen?
  • Was interessiert Sie besonders an dem Beruf?
  • Was wissen Sie bereits über unser Unternehmen?
  • Haben Sie sich noch bei anderen Firmen beworben?
  • Was haben Sie nach Ihrer beruflichen Ausbildung vor?

Gerne stellen Personaler auch Fragen zu Deinem Lebenslauf. Wenn Du eine Lücke im Lebenslauf hast, musst Du damit rechnen, dass Du diese erklären musst. Nutze am Ende des Gesprächs die Möglichkeit, selbst Fragen zu stellen. Überlege Dir vor dem Gespräch, welche Fragen Du möglicherweise stellen könntest. Deine Fragen können zum Beispiel sein: „Wie viele Auszubildende gibt es in dem Betrieb?", „Wie groß sind die Chancen, nach der Ausbildung übernommen zu werden?", „Wie ist der Berufsschulunterricht organisiert?", „Welche Regelungen gibt es für die Arbeitszeiten?"

Tipp:

Hilfreich ist es, das Gespräch vorher mit Freunden oder jemandem aus der Familie zu proben. Dadurch übst Du Deine Selbstpräsentation am besten.

Selbstpräsentation

Bleibe beim Bewerbungsgespräch natürlich.

Selbstpräsentation

Bleibe beim Bewerbungsgespräch natürlich. Folgende Tipps und Tricks helfen Dir, Dich überzeugend im Vorstellungsgespräch zu präsentieren:

  • Setze von Beginn an ein freundliches Lächeln auf.
  • Nimm eine aufrechte Körperhaltung ein.
  • Klopfe an und warte, bis Du herein gebeten wirst.
  • Reicht Dein Gesprächspartner Dir die Hand, gib ihm die Hand. Achte darauf, dass Dein Händedruck nicht zu locker und nicht zu fest ist.
  • Bedanke Dich für die Einladung zum Vorstellungsgespräch.
  • Sprich deutlich mit lauter und freundlicher Stimme.
  • Gib ruhig zu, dass Du nervös bist, wenn Du danach gefragt wirst. Damit wirkst Du natürlich.
  • Setz Dich erst, wenn Du dazu aufgefordert wirst.
  • Wenn Dir etwas zum Trinken angeboten wird, nimm es an. Das lockert die Gesprächsatmosphäre.
  • Verschränke Deine Arme nicht vor der Brust, sondern lege sie besser auf den Tisch oder auf Deinen Schoß.
  • Spiele nicht mit Gegenständen wie zum Beispiel einem Kugelschreiber, Deinen Ohrringen, Deinen Haaren oder Ähnlichem und zapple nicht mit den Füßen.
  • Verabschiede Dich freundlich, indem Du Dich für das nette Gespräch bedankst. Frage nach, wann Du mit einem Ergebnis rechnen kannst.
Styling

Welcher Kleidungsstil der richtige ist, hängt davon ab...

Styling

  • Saubere, ordentliche, gebügelte Kleidung und geputzte Schuhe
  • Gepflegte Haare und saubere Hände
  • Dezentes Styling bei Haaren und Make-up
  • Sparsamer Umgang mit Parfüm
  • Nicht unangenehm riechen (z.B. nach Zigaretten oder Alkohol)
  • Kein auffälliger Schmuck oder Piercing
Der Tag des Gespräches

Nun ist es soweit, Dein großer Tag ist gekommen.

Der Tag des Gespräches

Nun ist es soweit, Dein großer Tag ist gekommen. Mit einer geschickten Planung wird alles trotz Aufregung so stressfrei wie möglich verlaufen.

  • Plane schon ein paar Tage vor dem Gespräch, mit welchen Verkehrsmitteln Du zum Gespräch fährst. Bedenke bei Deiner Planung, dass sich Deine Fahrzeit durch Umleitungen, Bauarbeiten, Wetterlage (im Winter), Stau und Verspätungen bei öffentlichen Verkehrsmitteln verlängern kann. Kalkuliere also lieber etwas mehr Zeit ein. Falls Du auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch merken solltest, dass Du es aufgrund eines Unfalls zum Beispiel nicht schaffst, pünktlich zu kommen, solltest Du anrufen und Bescheid geben.
  • Auch wenn Du nervös bist, solltest Du auf jeden Fall genug essen und trinken, damit Du beim Gespräch fit bist . Auf Knoblauch und Alkohol verzichtest Du besser.
  • Plane genug Zeit ein, um Dich fertig zu machen. Heute wird das Duschen und Stylen mit Sicherheit länger dauern. Vergiss auf keinen Fall die Nagelpflege und noch einmal Deine Zähne zu putzen, bevor es losgeht.
  • Bevor Du gehst, prüfe noch einmal, ob Du wirklich alles dabei hast, was Du brauchst,. Mit der „Checkliste für das Bewerbungsgespräch" kannst Du prüfen, ob Du auch wirklich an alles gedacht hast.
  • Denk daran, dass Du kurz vor dem Gespräch unbedingt Dein Handy ausschalten musst. Solltest Du feuchte Hände haben, wisch sie Dir mit einem Taschentuch ab. Atme noch einmal tief durch und dann heißt es: Auf geht's!

Checkliste für das Bewerbungsgespräch

  • Anfahrtsskizze
  • Einladungsschreiben
  • Bewerbungsunterlagen
  • Liste mit eigenen Fragen
  • Arbeitsproben (wenn erwünscht)
  • Block und Stift
  • Handy und eine Uhr
  • Taschentücher
Nach dem Vorstellungsgespräch

Jetzt heißt es abwarten!

Nach dem Vorstellungsgespräch

Jetzt heißt es abwarten, bis das Unternehmen seine Entscheidung getroffen hat. Erst, wenn Du bis zum genannten Zeitpunkt keine Rückmeldung erhalten hast, solltest Du anrufen und nach dem aktuellen Stand fragen.

Tony´s Blog!
Mein großes Thema, das wichtiger ist, als es womöglich auf den ersten Blick erscheinen mag. Wie ich darauf komme? Simpel. Ich will ehrlich zu euch sein. Ich bin durch verhältnismäßig viele Prüfungen in meinem ersten Semester an einer Universität gefallen und das hat mich ziemlich runtergezogen. Ich dachte mir, ich wäre schlichtweg zu blöd, um studieren zu können. Dabei habe ich sehr, sehr, sehr viel gelernt.
21.01.2020
Mein großes Thema, das wichtiger ist, als es womöglich auf den ersten Blick erscheinen mag. Wie ich darauf komme? Simpel. Ich will ehrlich zu euch sein. Ich bin durch verhältnismäßig viele Prüfungen in meinem ersten Semester an einer Universität gefallen und das hat mich ziemlich runtergezogen. Ich dachte mir, ich wäre schlichtweg zu blöd, um studieren zu können. Dabei habe ich sehr, sehr, sehr viel gelernt. Dann habe ich mich einmal mit dem Wort Studium auseinander gesetzt. Das gleiche könnte man natürlich auch auf das Wort Schule oder Ausbildung übertragen. Das Prinzip ist das gleiche. Sich in etwas zu spezialisieren – sei es in der Uni oder in der Ausbildung oder in der Schule – bedeutet, sich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen und es so zu verinnerlichen, sodass es für den späteren Gebrauch im Berufsalltag verfügbar ist.
Das kann man nicht durch bloßes stupides Auswendiglernen erreichen. Man muss damit arbeiten. Erst, wenn man sich etwas derart in die graue Gehirnmasse eingraviert hat, kann man es nutzen, um sich als „schlauer“ zu bezeichnen.

Aber das war nicht der eigentliche Anstoß, das folgende mit euch zu teilen. Der Anlass war eine Frau, das ich in meiner Universität kennen gelernt habe. Ich habe zusammen mit ihr in einer Teamarbeit zusammen gesessen und dementsprechend viel mit ihr geredet. Die Frau hatte keine Ahnung von nichts, um es einmal auf den Punkt zu bringen. Ich möchte mich fast schon dazu hinreißen, zu sagen, diese Frau war dumm. Als wir dann aber auf die Prüfungen zu sprechen kamen, sagte sie mir, dass sie nur im Ein – Komma – Nuller – Bereich liegen würde, was sie mir später auch zeigte. Ich war ehrlich schockiert, denn damit hatte sie nicht nur ihrer – ich nenne es einmal – Umgangsform widersprochen, sondern hat mich wirklich in Verlegenheit gebracht. Sie hatte was auf dem Kasten. Wie auch immer man es nennen möchte. Daher dachte ich bei mir, was genau ist Intelligenz? 
  • Die Art, wie man spricht?
  • Die Art, wie man sich benimmt?
  • Die emotionale Bandbreite?
  • Die Facetten der Persönlichkeit?

Generell heißt es, Intelligenz ist eine Fähigkeit, neuartige Situationen zu erfassen, sich darin zurechtzufinden und die darin entstehenden Aufgaben zu bewältigen. Dazu macht der Mensch sich die Faktoren der Auffassungsgabe von Beziehungen und Zusammenhängen sowie deren Kombination untereinander zunutze. Intelligenztests untersuchen die Fähigkeit des Lösens von komplizierten Aufgabenstellungen oder der Bewältigung von Problemen und bilden die Intelligenz dann durch eine Zahl – den IQ – ab. 1923 schon sagte der Psychologe Charles Spearman, dass der Generalfaktor g die Intelligenz ausmache, wobei dieser Faktor eine Überschneidung sämtlicher Bereiche der angeeigneten Fähigkeiten darstellt. Also das der Generalfaktor g von Person zu Person unterschiedlich sein kann. Der Psychologe Howard Gardner widerspricht dem teilweise. Er sagt, der Mensch habe eine multiple Intelligenz. Das bedeutet, er besitzt in mehreren Bereichen gute und weniger gute Begabungen und diese würden kombiniert die Intelligenz ausmachen. Aha okay. Aber da gibt es auch die sogenannte „emotionale Intelligenz“. Sie zeichnet sich (laut einem Buch von Daniel Goleman) dadurch aus, dass der Mensch das Denken und das Fühlen einheitlich verwendet, anstatt getrennt, und das dies die intellektuellen Fähigkeiten des Menschen fördert. Das heißt also was jetzt genau? Es heißt, dass jeder Mensch von Geburt an Fähigkeiten erlernt, die ihm dabei helfen, intelligenter zu werden. Je nachdem, wie stark oder schwach die externen Einflüsse sind, so entwickelt sich auch der Mensch. Dabei kommt es aber nicht auf die Menge an Input an, sondern an die Bereiche. Das Klischee besagt ja, wer gut in naturwissenschaftlichen und mathematischen Bereichen ist, bei dem liegen die Schwächen in der sprachlichen Abteilung und andersherum.Obwohl es auch da genügend Gegenbeispiele gibt.
Ich habe für mich gelernt, dass ich nicht allzu vorschnell von der einen Intelligenz auf die andere schließen sollte. Wenn man alleine mich einmal betrachten würde, wäre ich schließlich auch „dumm“, weil ich in besagten Prüfungen durchgefallen bin.

Aber dass ich beispielsweise Talente habe, die in dem Studium nicht gefragt sind, dass betrachtete ich nicht. Daher appelliere ich an euch, die eine glücklichere Zukunft möchten, denkt nicht nur an euren IQ und an die Einsen auf dem Abizeugnis – Intelligenz kann so viel mehr sein, als ein gut ausgeleuchtetes Allgemeinwissen und das solltet ihr bei eurer Berufswahl nicht nur beachte, ihr solltet damit prahlen.

Lg Tony

Guten Tag meine Lieben! Ich werde mich heute einmal ein wenig kürzer halten – ich hoffe, dass verzeiht ihr mir – denn nächste Woche plane ich etwas großes! (Dramatische Hintergrundmusik bitte!) Um ein wenig eure Sinne für dieses kommende Thema zu schärfen, behandle ich heute die momentan in der Diskussion stehende Männer – und Frauenrolle in der Ebene der Führungspositionen.
 
14.01.2020

Guten Tag meine Lieben! Ich werde mich heute einmal ein wenig kürzer halten – ich hoffe, dass verzeiht ihr mir – denn nächste Woche plane ich etwas großes! (Dramatische Hintergrundmusik bitte!) Um ein wenig eure Sinne für dieses kommende Thema zu schärfen, behandle ich heute die momentan in der Diskussion stehende Männer – und Frauenrolle in der Ebene der Führungspositionen.

Mich inspirierte der letzte Artikel einer kompletten Reihe in der Rhein Zeitung, in der erst die verschiedenen Aspekte des männlichen Geschlechts und anschließend die des weiblichen Geschlechts mit Fokus auf die Arbeiterrollen unter die Lupe genommen wurde. Wie die Männerrolle aussieht, können wir uns alle vorstellen: Der Mann arbeitet hart, steigt relativ flott auf und tümmelt sich dann in einem der obersten Ränge herum. Der VW – Chef ist wieder ein Mann, der Apple CEO ebenso. Dazu gibt es unendlich viele weitere Beispiele. Für sie bedeutet Erfolgt: Geld, Macht, Karriere. Sie sind salopp (und fälschlicherweise) gesagt, wie gemacht für die dominante Managementebene.
Und die Frauen? Erfolg heißt bei ihnen scheinbar, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bekommen. Hier wird auch von einer gläsernen Decke gesprochen. Dies ist ein Punkt, an dem Frauen aus nicht definierbaren Gründen ihre höchste Aufstiegsmöglichkeit erreicht haben. Bei Männern scheint diese gläserne Decke nicht zu existieren.
Dabei wurde nachgewiesen, dass Männer und Frauen gleich gut managen. Als Beweis zwei Studien:

  • Der Verband deutscher Unternehmerinnen startete 2013 eine Untersuchung, bei der nachvollziehbar gezeigt wurde, dass beide Geschlechter mehr oder weniger auf die gleiche Weise ein Unternehmen leiten. Die einzigen Unterschiede befinden sich darin, dass Frauen eine andere Art ihre Mitarbeiter zu motivieren aufweisen, wie die Förderungen von Fortbildungen, während Männer eher auf Geld als Motivationsmittel setzen.
  • Die andere Studie kommt vom Swiss Credit Research Institut und erkannte, dass Unternehmen mit einer Frau in der Führungsposition vom Profit her erfolgreicher sind.


Woran das liegt? An den Soft Skills. Also an den persönlichen Kompetenzen, die die Geschlechter unterscheiden. Frauen neigen dazu, kreativ zu sein und mehr an Investitionen zu denken sowie eine erhöhte Bereitschaft zur Kommunikation, Teamfähigkeit, Selbstreflexion und Flexibilität aufzuwesien. Und das lasse ich jetzt mal so stehen.
Lg Tony

In einer Zeitung war ein wirklich interessanter und aktueller Bericht über das Duzen am Arbeitsplatz abgedruckt worden. Die Überschrift habe ich eins zu eins übernommen, falls ihn jemand sucht. Der Artikel beschäftigt sich mit den moderneren Unternehmen, die eine flache Hierarchie anstreben und somit das obligatorische Sie durch ein unkompliziertes Du ersetzen.
07.01.2020

In einer Zeitung war ein wirklich interessanter und aktueller Bericht über das Duzen am Arbeitsplatz abgedruckt worden. Die Überschrift habe ich eins zu eins übernommen, falls ihn jemand sucht.

Der Artikel beschäftigt sich mit den moderneren Unternehmen, die eine flache Hierarchie anstreben und somit das obligatorische Sie durch ein unkompliziertes Du ersetzen. Das Siezen untereinander gilt als altbacken, neue Standards sind ab sofort angesagt. Angefangen bei der Bewerbung muss man genauestens seinen Spielraum abschätzen. Christa Stienen (Vizepräsidentin beim Bundesverband der Personalmanager) sagt, dass man den Personalchef duzen dürfe, sofern man als Leser in einer Stellenanzeige geduzt wurde. Alternativ – wenn es einem dann nicht wohl bei der Sache ist, wozu ich mich persönlich sofort zählen würde – könnte man auch eine Allgemeinheit wie im Artikel vorgeschlagen „Liebes Team“ ansprechen oder den ganze Namen wie zum Beispiel „Guten Tag, Ralf Schröder“ nutzen. Dagegen meint allerdings Linda Kaiser (Deutsche – Knigge – Gesellschaft) auch bei einem Duzen in der Stellenanzeige eine gewisse Form zu bewahren. Sie ist der Ansicht, man solle im beziehungsweise während des Vorstellungsgespräches die Verhaltensweise seines Gegenübers beobachten und sich diesem anpassen. Um meine Meinung gerade einmal dazwischen zu werfen: Ich würde mich unfassbar unangenehm berührt fühlen, wenn ich den Personalchef duzen würde und er mich aber siezen, geschweige denn mich darauf ansprechen würde, dass ich ihn duze würde, weil er das Du erst bei unterschriebenen Vertrag für angemessen hält. Also ich bin ganz auf der Seite von Lina / Frau Kaiser (duzen / siezen – Himmel ist das schwierig!). Des Weiteren wird auch die Vertraulichkeit angesprochen, die gerade bei uns jungen Menschen durch das Duzen schnell einmal entsteht. Linda Kaiser sagt dazu, man solle das kollektive Duzen niemals mit einer fehlenden Hierarchie oder einem freundschaftlichen Verhältnis verwechseln. Durch das Duzen entstehe ein Wir – Gefühl, ja. Aber das bedeute nicht, dass man direkt eine Freundschaft zu pflegen versucht.

Ich denke, die Idee dahinter ist gar nicht mal so schlecht und das wird sicherlich eine Hürde nehmen. Ich habe selbst schon in einem Unternehmen gearbeitet, wo geduzt wurde und muss sagen, die Situation ist wesentlich entspannter. Mir gefällt das System. Doch andererseits muss ich euch und mit eingestehen, dass ich glaube, viele gerade ältere Geschäftsführer sind mit den „normalen“ Umgangsformen ganz zufrieden. Wie man auch immer arbeiten möchte – und so heißt es auch im Artikel – man müsse sich auf diese Art von Umgangsform, egal welche sie ist, einlassen und mit ihr umgehen können. Ansonsten macht auch die größte Modernität keinen Sinn.
Lg Tony

Tony´s Blog - hier geht es weiter...
Mehr Sport machen, lieber lernen statt surfen, weniger Fast-Food und öfter aufräumen! Damit wirklich alles anders wird, gibt's hier ein paar Tipps, wie Du Deinen inneren Schweinehund an die Kette legst. 
31.12.2019

Mehr Sport machen, lieber lernen statt surfen, weniger Fast-Food und öfter aufräumen! Damit wirklich alles anders wird, gibt's hier ein paar Tipps, wie Du Deinen inneren Schweinehund an die Kette legst. 
 
Meist sind die guten Vorsätze zum Neuen Jahr bereits am 1. Januar schon wieder vergessen. Einige Tipps erhöhen Deine Chancen, die einmal gesteckten Ziele auch wirklich zu erreichen:

  1. Nimm‘ Dir erst mal ein kleines, klares Ziel vor - schreibe es auf und formuliere es positiv. Also nicht: Nie mehr esse ich einen Burger. Sondern: Ab morgen esse ich mehr Obst und Gemüse.
  2. Überlege Dir, was Du dafür brauchst und wie Du es Dir leichter machst - vielleicht mit einer tollen Saftmaschine!
  3. Starte mit Deinem Vorsatz, wenn Du fit und gut drauf bist!
  4. Male Dir im Kopf immer wieder aus, welche Vorteile und guten Veränderungen Dir Dein neues Verhalten bringen wird: Mehr Vitamine sind gut für den Body und geben Dir volle Power!
  5. Loben nicht vergessen!
  6. Wenn Du mal einen Aussetzer hast und es mit dem guten Vorsatz nicht klappen will, gebe nicht auf - morgen ist ein neuer Tag! So, und was ist Dein Vorsatz?
  7. Auf jeden Fall einen guten Rutsch...

Auf jeden Fall einen guten Rutsch...

Lg Tony

Das Praktikum hast Du geschafft und nun liegt es vor Dir, dieses vollgetippte Blatt: Dein Praktikumszeugnis. Liest sich ganz gut, findest Du. Aber Vorsicht: Die Beurteilung von Firmen steckt voller Sätze, Formulierungen und „Codes", die erst entschlüsselt werden wollen.
24.12.2019

Das Praktikum hast Du geschafft und nun liegt es vor Dir, dieses vollgetippte Blatt: Dein Praktikumszeugnis. Liest sich ganz gut, findest Du. Aber Vorsicht: Die Beurteilung von Firmen steckt voller Sätze, Formulierungen und „Codes", die erst entschlüsselt werden wollen.

Anders gesagt: Das ist eine echte Geheimsprache, die oftmals anderes meint, als geschrieben steht. Hier nun ein kleine Übersicht über sehr häufige Beurteilungssätze und was sie wirklich bedeuten:
 

„Der Praktikant hat seine Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt."
Das kleine Wörtchen „stets" kombiniert mit dem Superlativ „vollsten" ist die magische Formel für ein sehr gutes Zeugnis. Fehlt eines von beidem ist es leider „nur" gut.
 

„Der Praktikant bewältigte die ihm aufgetragenen Aufgaben in guter Weise."
Tja, wenn nur „gut", aber nicht „hervorragend" oder „sehr gut" da steht, signalisiert es eine eher unterdurchschnittliche Leistung. Auch das „aufgetragen" wirft kein gutes Licht auf den Praktikanten: Er hat immer nur auf Anweisungen reagiert, sich aber nicht mit Eigeninitiative und Engagement selbstständig eingebracht.

„Besonders hervorzuheben ist seine Fähigkeit schnell richtige Lösungen zu finden."
Bravo! Hinter „besonders hervorzuheben" steht (eigentlich) immer ein großes Lob. Aber auch hier Achtung: Ein Zeugnis, das nur voller Lob steckt, macht misstrauisch und wirkt meist unglaubwürdig.
 

„Wir wünschen dem Praktikanten viel Erfolg auf seinem künftigen Berufsweg."
Klingt nett, aber es geht besser. Wer wirklich überzeugt hat, findet am Ende die Schlussformel, dass das Unternehmen das Ende des Praktikums bedauert.
Lg Tony

Beschäftigen wir uns heute mit dem Thema Franchising. Dazu dient mir das Franchise Portal als Grundlage und Informationsquelle. Da es sich bei dieser Plattform vorzugsweise um Ausbildungen und Studiengänge handelt, möchte ich das Thema nur ankratzen, um einen Überblick über die Möglichkeiten zu verdeutlichen.
 
17.12.2019

Beschäftigen wir uns heute mit dem Thema Franchising. Dazu dient mir das Franchise Portal als Grundlage und Informationsquelle. Da es sich bei dieser Plattform vorzugsweise um Ausbildungen und Studiengänge handelt, möchte ich das Thema nur ankratzen, um einen Überblick über die Möglichkeiten zu verdeutlichen.

Geschichtlicher Hintergrund
Das ursprünglich aus dem Mittelalter stammende Wort, aus dem das heutige Franchising wurde, kommt aus dem Französischen und beschrieb die Befreiung von Zöllen und Steuern. Daraus entwickelte sich mit der Zeit die Bedeutung der Genehmigung, Märkte sowie Messen an einem bestimmten Ort zu veranstalten, wobei dieser Ort von dem Besitzer zur Verfügung gestellt wurde. Im 17. und 18. Jahrhundert dann beschrieb Franchising mehr die staatliche Genehmigung und Mitte des 19. Jahrhunderts erlang es schließlich die Bedeutung der Erlaubnis zur kommerziellen Nutzung von Dritten. Ein anfängliches System war die amerikanische Singer Sewing Machine Company 1860, wenn es wen interessiert. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts erkannte man dann auch in Europa, dass Franchising eine super Idee ist.
Kurzum: Franchising bedeutet nichts anderes, als ein Geschäftsprojekt zu übernehmen und dieses in Selbstständigkeit zu leiten. Einen Teil der Umsätze sowie die Lieferanten etc. werden übernommen, doch prinzipiell handelt es sich um ein eigenständiges Unternehmen.

Zukunftsorientierung
„Aufgrund der für die Hersteller bestehenden Vorteile des Franchising gegenüber den traditionellen Vertriebsformen, die vom Hersteller über die Einschaltung von Großhandel/Einzelhandel oder eigene Verkaufsniederlassungen zum Endverbraucher verlaufen, wird der Anteil der Franchisesysteme am Einzelhandelsumsatz in den USA nach Prognosen des amerikanischen Handelsministeriums auf etwa 75% zunehmen. Einige Branchen wie Hotels und Restaurants, Groß- und Einzelhandel sowie Kurierdienste und Autovermietungen scheinen sich in besonderer Weise für Internationalisierungsstrategien zu eignen.“ Kurzum: Menschen lieben Marken und je öfter wir Menschen die Möglichkeit haben, unsere Marke anzutreffen, desto eher kaufen wir sie ein. Mit dem Modell können sich internationale Konzerne global erweitern und die Inhaber der entsprechenden Filiale dennoch in Selbstständigkeit arbeiten. Franchising ist ein Trend mit einer stark steigenden Tendenz nach ganz weit oben!

Tätigkeitsfelder
Angesprochen werden in dem Portal vor allem die Dienstleistungssektoren, die durch Sozialisation, politischen Gegebenheiten oder der sich fortwährend entwickelnden Technik entstehen. (Das Portal bieten vielfältige Informationsmöglichkeiten, doch ausführlich auf alles einzugehen, würde hier und jetzt den Rahmen sprengen. Falls dort Bedarf besteht, stelle ich mich sehr gerne zur Verfügung.) Kurzum: Es gibt kaum eine Branche, in der sich Franchising nicht etablieren wird, kann oder könnte. Es ist eine äußerst interessante Spate und wer auf diesen Zug aufspringen möchte, könnte schon einmal in Erwägung ziehen, ein Praktikum oder vielleicht sogar eine Ausbildung in einem Franchise-Unternehmen zu absolvieren, um die Grundstrukturen und die Hierarchie zu entdecken. Wer weiß, ob sich vielleicht nicht die Chance für eine Eigenständigkeit entwickelt?
Lg Tony

Ein Berufsfeld, in das ich viel Einblick erhalten konnte und das mir persönlich am Herzen liegt, weswegen dieser Beitrag zu einem Roman mutieren wird, befürchte ich.
Vor Jahren fing ich mit dem Sport an – damals noch Zuhause. Ich arbeitete noch nicht und konnte mir so auch nicht die gefühlten Wucherpreise eines Fitnessstudios leisten. Irrtum #1, aber dazu komme ich später.
10.12.2019
Ein Berufsfeld, in das ich viel Einblick erhalten konnte und das mir persönlich am Herzen liegt, weswegen dieser Beitrag zu einem Roman mutieren wird, befürchte ich.
Vor Jahren fing ich mit dem Sport an – damals noch Zuhause. Ich arbeitete noch nicht und konnte mir so auch nicht die gefühlten Wucherpreise eines Fitnessstudios leisten. Irrtum #1, aber dazu komme ich später.

Als ich dann Geld verdiente, wurde ich Mitglied. Das Studio, in das ich ging, besaß eine ungewöhnliche Aufteilung. Die Trainer waren gleichzeitig auch die Thekenkräfte.
Weil ich mich auch beruflich endgültig für diese Richtung entschied, suchte ich mir einen Nebenjob in einem Studio. Als geringfügige Beschäftigte wurde ich zur Thekenkraft. Ich konnte also nicht nur Geld verdienen (Autos fahren nämlich nicht von Luft und Liebe), sondern auch Erfahrungen sammeln, die sich in Bewerbungen gut machen.
Dort herrschte die typische Chef-Trainer-Thekenkraft-Aufteilung. Da die Thekenkräfte einfach viel mit den Trainern zu tun haben, konnte ich miterleben, wie ein Alltag auf der Trainingsfläche aussieht. Vor ein paar Monaten bewarb ich mich dann für eine Ausbildung mit einem integrierten dualen Studium bei einem Studio. Ich verbrachte dort ein paar Kennenlern-Tage. Auch dort herrscht die übliche Chef-Trainer-Thekenkraft-Aufteilung. So viel zu meiner bisherigen Geschichte, ich sollte eine Biographie schreiben. Nun folgendes: Der CHEF eines Fitnessstudios ist, meinen Erfahrungen nach, nur selten auf der Trainingsfläche. Er hält Kurse und trainiert auf besonderen Wunsch hin, doch im Großen und Ganzen ist er/sie ein Geschäftsmann/eine Geschäftsfrau. Das sollte man nicht aus den Augen verlieren. Sie müssen wie jeder andere Selbstständige auch dafür sorgen, dass das Geschäft gut läuft und die Ein- und Ausgaben sich in Waage halten. Zu den oben angesprochenen „Wucherpreisen“ kann ich nur sagen, dass diese gerechtfertigt sind. Ich zahle sie wohlgemerkt selbst (und das tut echt weh), weiß aber auch, wie teuer der Unterhalt eines Studios ist. Geräte, die Weiterbildung des Personals, Instandhaltungskosten, Strom, Wasser, Werbung, … Der höhere Beitrag macht Sinn. Ein Freund von mir zahlt 25€ monatlich, hat dafür aber keinerlei Betreuung, was beim Sport etwas suboptimal ist. Die TRAINER haben für viel Geld ihre Lizenzen erworben (nicht wenige haben vorher etwas anderes gelernt, fiel mir auf) und schuften an Wochenenden und Feiertagen. Sie müssen auf alle Trainierenden aufpassen, eine Vielzahl von Ausführungen im Kopf haben (und Fachausdrücke, die ich nicht einmal schreiben könnte) und von Termin zu Kurs und wieder zu Termin hechten.

Die THEKENKRÄFTE dagegen müssen die Eigenschaften Schnelligkeit, Geduld und ein Frohnatur besitzen. Es gilt zu verkaufen, zu verkaufen, zu verkaufen. Es geht um Profit. Es geht darum, neue Mitgliedschaften an Land zu ziehen. Aber vor allem sind sie das Aushängeschild des Studios. Sie sind es, die sich mit den Mitgliedern unterhalten, die sie und ihre (Proteinshake-)Wünsche kennen. Daher empfinde ich die Trainer=Thekenkräfte-Aufteilung auch als vorteilhaft.

Fitnessstudios sind Dienstleistungsunternehmen. Viele junge Menschen würden gerne in dieser Branche arbeiten, schrecken jedoch vor den Arbeitszeiten und dem vergleichsweise niedrigen Lohn zurück. Verständlich, doch ich kann jedem nur empfehlen, es sich zumindest zu überlegen. Die Fitnessbranche boomt und wird es weiterhin. Man arbeitet mit Menschen, man steht täglich anderen Aufgaben gegenüber, man lernt unwahrscheinlich viel – fachlich und persönlich. Es handelt sich um einen aufsteigenden Ast, meine Freunde. Erklimmt ihn!
lg Tony
Nikolaus zu sein, ist nicht jedem gegönnt, denn dazu muss man auserkoren sein. Wer sich also eine solche Tätigkeit zutraut, sollte dafür wahrlich begabt sein. Außerdem sollte man sich der Verantwortung eines Nikolaus bewusst sein. Schließlich stellt er eine legendäre Figur dar, die auf eine jahrzehntealte Tradition zurückzuführen ist.
06.12.2019

BERUFE: Nikolaus (m/w/d) bzw. Weihnachtsmann/-frau (m/w/d)

Tätigkeitsbeschreibung:

Nikolaus zu sein, ist nicht jedem gegönnt, denn dazu muss man auserkoren sein. Wer sich also eine solche Tätigkeit zutraut, sollte dafür wahrlich begabt sein. Außerdem sollte man sich der Verantwortung eines Nikolaus bewusst sein. Schließlich stellt er eine legendäre Figur dar, die auf eine jahrzehntealte Tradition zurückzuführen ist.

Anforderungen:
Kinderlieb, einfühlsam und großzügig sollte der Nikolaus auf jeden Fall sein. Rentiererprobt im übrigen auch. Er sollte mit schwierigen Situationen umgehen können und Taktgefühl besitzen. Eine gute körperliche Fitness ist ebenso unabdingbar. Und auch über gute Ortskenntnisse sollte er verfügen und einen guten Draht zu Mandarinen-Lieferanten haben.

Ausbildung:
Der Beruf des Nikolaus bedarf keiner spezifischen Ausbildung. Eine akademische Ausbildung könnte jedoch zu Überqualifizierung führen.

Alternativen:
Weihnachsmann/-frau (m/w/d)

Weihnachtsmänner bzw. -frauen verbreiten in der Advents- und Weihnachtszeit auf Veranstaltungen, Weihnachtsmärkten, vor und in Kaufhäusern oder auf der Straße weihnachtliche Stimmung.

In der Regel arbeiten Weihnachtsmänner und -frauen für Agenturen oder auf freiberuflicher Basis. Darüber hinaus können sie auch direkt für Kaufhäuser tätig sein.
lg Tony

 

Ome Jack! De Sint voor ieder kind...
Ome Jack! De Sint voor ieder kind...
Ihr erinnert euch an die Studie, über die ich vor ca. 2 Wochen geschrieben hatte? In der es darum ging, dass Rheinland-Pfalz kein attraktiver Studien- und Ausbildungsort ist? Ein Punkt in dieser Liste war, dass es zwar Ausbildungsplätze und potenzielle Auszubildende gibt, doch die Vorstellungen beider Seiten schlicht und ergreifend nicht zusammenpassen.
03.12.2019

Ihr erinnert euch an die Studie, über die ich vor ca. 2 Wochen geschrieben hatte? In der es darum ging, dass Rheinland-Pfalz kein attraktiver Studien- und Ausbildungsort ist? Ein Punkt in dieser Liste war, dass es zwar Ausbildungsplätze und potenzielle Auszubildende gibt, doch die Vorstellungen beider Seiten schlicht und ergreifend nicht zusammenpassen.

Hier ein paar Zahlen:

  • in ganz Deutschland gab es im Jahr 2016 43.000 freie Ausbildungsplätze
  • das heißt, jede 12. Stelle war frei
  • es gab 80.000 junge Menschen – also fast 13% - die keinen Ausbildungsplatz erhielten
  • 2016 wurden 80.000 weniger Ausbildungsplätze angeboten als 2007
  • 2016 wollten 155.000 weniger junge Menschen eine Ausbildung beginnen als 2007
  • 2007 standen 100 Bewerbern 85 freie Ausbildungsplätze gegenüber
  • 2016 standen 100 Bewerbern 94 freie Ausbildungsplätze gegenüber


Gründe für diese absurd hohe Zahl an „unpassenden Partnern“ sollen geographische Entfernungen oder Interessendifferenzen sein. Aha! Mal davon abgesehen, dass studieren scheinbar eine lang andauernde Modeerscheinung ist und die Ausbildung dadurch – warum auch immer – einen Imageschaden erlitten hat, es gibt unendlich viele Ausbildungsberufe und unendlich viele Menschen, deren Interessen mit diesen Branchen übereinstimmen müssten. Welt.de schreibt folgendes zu diesem Thema: „Die Bertelsmann-Stiftung hat die Situation der dualen Ausbildung in Deutschland flächendeckend untersucht. Besonders schwer haben es demnach kleinere Betriebe. Noch einmal komplizierter wird die Situation, wenn die in Berufen ausbilden, die bei Jugendlichen nicht sonderlich populär sind, zum Beispiel im Hotel- und Gaststättengewerbe.“

Ich übersetze mal: Der Gasthof des Dorfes, ein Familienbetrieb in 5. Generation, findet keinen Nachfolger, denn die Kinder studieren Agrarwirtschaft oder Maschinenbau oder was weiß ich und empfinden kein nostalgisches Interesse daran, den Betrieb weiterzuführen. Die Bäckerei um die Ecke kämpft mit dem gleichen Problem – und natürlich mit den Billigprodukten aus dem Discounter. Sicher, ich muss gestehen, es gibt attraktive und weniger attraktive Berufe in Deutschland, doch es gibt auch attraktive und weniger attraktive Interessen von Menschen. Nicht jeder kann sich für das Bauen von Modellschiffen oder das Sammeln von Paninistickern erwärmen. Ich für meinen Teil bin ein riesiger Footballfan* und werde dafür schräg angesehen, obwohl sich dieser Sport in den letzten Jahren auch in Deutschland etabliert hat. Die Sparten sind groß, um in der Gastronomie tätig zu sein, muss man sich nicht auf den Beruf des Kochs oder der Kellner beschränken – es gibt so viele Möglichkeiten. Ich denke, das Gebilde an sich, der Anschein der Außenwelt gegenüber, ist ein Grund. Meiner Erfahrung nach, jobben viele junge Menschen neben der Schule oder dem Studium im Hotel- und Gastronomiebereich sowie dem Einzelhandel und sind froh, dass sie eben nur einer Geringbeschäftigung nachgehen. Hier werden oftmals die Arbeitszeiten, die mehr oder weniger vorhandene Unfreundlichkeiten so mancher Kunden sowie die Arbeitsteilung kritisiert. Die Bezahlung ist dabei gar nicht einmal das Problem. Meines Wissens ist die Bezahlung zumindest im Geringbeschäftigungssektor relativ hoch.Aber was mir eben auch auffällt, ist die eingeschränkte Sichtweise. Es wird nur die Tätigkeit gesehen, die viele getätigt haben. Aber, Leute, die Einzelhandelsleute stehen nicht nur im Laden und räumen auf! Die Kellner dieser Welt putzen nicht nur anderen hinterher! Und und und...

Dieses Schwarz-Weiß-Denken ist wirklich kontraproduktiv. Welt.de schreibt weiter: „Der Kochberuf gehört zu den am schlechtesten bezahlten Jobs in Deutschland. (…) Eine Ausbildung in der Gastronomie meiden viele Jugendliche aber auch wegen der teils unregelmäßigen Arbeitszeiten.“ Gut, dann haben wir den Grund für die miesen Zahlen in der Gastronomie, in den Hotels und den Friseurläden unseres Landes. Nehmen wir das trotz meines Appels einmal hin. Aber was ist mit den anderen Bereichen unserer Welt? Was ist mit den Polizisten, den Krankenschwestern und den Logistikern?

Nennt mir nur einen guten Grund, warum diese Branchen nicht attraktiv sind! Ich warte!

Lg Tony

Mit Digitalisierung meine ich natürlich nicht das Handy an sich, geschweige denn WhatsApp, Facebook, Twitter. Ich meine Digitalisierung im Beruf, nicht nur im Bereich Informatik.
Durch die ständig heranwachsende technische Forschung entstehen Berufe, die es seit Menschengedenken noch nicht gab.
26.11.2019
Mit Digitalisierung meine ich natürlich nicht das Handy an sich, geschweige denn WhatsApp, Facebook, Twitter. Ich meine Digitalisierung im Beruf, nicht nur im Bereich Informatik.
Durch die ständig heranwachsende technische Forschung entstehen Berufe, die es seit Menschengedenken noch nicht gab. Genau diese neuen Berufsfelder waren Dreh und Angelpunkt der Fachkonferenz „Berufsbildung 4.0 – Zukunftschancen durch Digitalisierung“ des Bundesbildungsministeriums für Bildung und Forschung und Bundesinstituts für Berufsbildung.
450 Vertreter/innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Bildungspraxis trafen sich in Leipzig, um der Öffentlichkeit diese Chancen näher zu bringen und vier sogenannte Aktivitäten vorzustellen.

Ich zitiere an dieser Stelle einmal:
„So unterstützt das Ministerium die überbetrieblichen Berufsbildungsstätten dabei, digitale Geräte für die Fachkräfteausbildung anzuschaffen. Denn um weiterhin ein hochwertiges Ausbildungsniveau zu sichern, müssen die Berufsbildungsstätten neue technologische Entwicklungen frühzeitig in die Ausbildung integrieren. Gefördert wird zudem der Einsatz digitaler Medien in der beruflichen Bildung. Digitale Medien bieten neue Möglichkeiten, um Kompetenzen praxisorientiert zu vermitteln. Sie bieten aber auch Möglichkeiten für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen – in der beruflichen Aus- und Weiterbildung, aber auch in der Arbeitswelt insgesamt. Verbessert werden auch die Möglichkeiten zur Weiterbildung. Lebenslanges Lernen ist die Grundlage, um den digitalen Wandel zu meistern. Der Förderschwerpunkt >Innovative Ansätze zukunftsorientierter beruflicher Weiterbildung< untersucht die veränderten Qualifikationsanforderungen und Weiterbildungserfordernisse, die sich aus der Digitalisierung ergeben. Dazu zählen auch die Potenziale digitaler Medien für das selbstorganisierte, lebenslange Weiterlernen. Nicht zuletzt gibt es die gemeinsame Initiative >Fachkräftequalifikationen und Kompetenzen für die digitalisierte Arbeit von morgen<. Sie wurde vom Bundesbildungsministerium und vom Bundesinstitut für berufliche Bildung (BIBB) gemeinsam gestartet. Zusammen mit Unternehmen, Verbänden und Sozialpartnern werden ausgewählte Berufe verschiedener Berufsfelder analysiert. Ziel ist es, frühzeitig veränderte Anforderungen an die Qualifikation der Facharbeiterinnen und Facharbeiter zu erkennen und entsprechende Handlungsempfehlungen abzuleiten.“  Quelle: https://www.bmbf.de/de/neue-chancen-fuer-die-berufliche-bildung-5193.html

Des Weiteren wurde das Forschungsprogramm „Zukunft der Arbeit“ erschaffen, um die oben aufgeführten Ansätze voranzutreiben und in der Praxis auf die Probe zu stellen.
Also bitte, all ihr Smombies oder wie das heißt, nehmt die Beine in die Hand und schwingt eure Hufe! Es gibt Hoffnung für euch! Nein, mal im Ernst, ich bin der festen Überzeugung, dass die Digitalisierung unser aller Leben verändern wird und damit meine ich nicht nur das autonome Fahren (was mir persönlich aber auch verdammt gruselig erscheint – fragt mich nochmal in 20 Jahren). Unsere Welt entwickelt sich schneller, als wir sie begreifen können. Letztens erst habe ich den Deutschen Zukunftspreis mitverfolgt, der mit (nur) 250.000€ dotiert ist. Nur mal ganz nebenbei, ohne auf die drei beeindruckenden Erfindungen einzugehen, die den Preis allesamt verdient hätten, was sind in der Forschung schon 250.000€ ? Schön, dass es überhaupt wertgeschätzt wird, keine Frage und schön, dass es Menschen gibt, die die Verleihung mitverfolgt haben.

Doch ehrlich: 250.000€ für eines von drei Projekten, welches in einer Show zu einer miserablen Zeit innerhalb von 48 Minuten vergeben wird. Vergleicht das bitte einmal mit der Oscar-Verleihung oder dem Bambi und macht euch bitte danach Gedanken, warum das so ist und wie man das ändern kann. Denn wenn nicht wir, wer macht es dann?
lg Tony
Nur zwei unscheinbare Buchstaben, jedoch mit großer Wirkung. Denn was auch immer Du in Deiner Bewerbung schreibst, ob es tatsächlich gelesen wird, bleibt fraglich. Immer gelesen wird aber das PS! Viele glauben, dass in Zeiten des „Copy&Paste" das gute, alte „PS" aus Briefzeiten längst ausgedient hätte.
19.11.2019

Nur zwei unscheinbare Buchstaben, jedoch mit großer Wirkung. Denn was auch immer Du in Deiner Bewerbung schreibst, ob es tatsächlich gelesen wird, bleibt fraglich. Immer gelesen wird aber das PS! Viele glauben, dass in Zeiten des „Copy&Paste" das gute, alte „PS" aus Briefzeiten längst ausgedient hätte.

Stimmt aber nicht. Denn gerade bei dem PS bleiben Leser hängen. Erst recht, wenn sie nur quer lesen und das machen nun mal die meisten - auch und gerade bei Bewerbungsschreiben. Anders gesagt: Die Aufmerksamkeit beim „Anhängsel" ist viel höher als beim Rest des Geschriebenen. Und das kannst Du für Dich nutzen: Nämlich indem Du was Überraschendes, Wichtiges oder einfach Neues hinzufügst. Zum Beispiel:

PS: Danke, dass Sie meiner Bewerbung bis hierher Ihre Aufmerksamkeit geschenkt haben. Nun würde ich mich sehr freuen, wenn wir uns persönlich kennenlernen könnten. Rufen Sie mich doch gleich an, unter: 0123-456789.
 

So kannst Du es machen, musst Du aber nicht. Denke nur daran, dass Du mit Deinem Ansprechpartner in Kontakt kommen möchtest! Du kannst natürlich an dieser Stelle auch nochmals eine besondere Stärke von Dir herausstellen. Wie auch immer, dieser Teil Deiner Bewerbung wird auf jeden Fall gelesen! 

lg Tony
Bei meinem Abschluss gab es noch 3 oder 4, die nicht wussten, was jetzt nach der Schule auf sie zu kommt. Als Möglichkeit der Überbrückung kam mir immer folgender Satz zu Ohren: „Ich reise einfach ein bisschen durch die Welt.“ Ich sage euch mal, was ich davon halte:
12.11.2019
Bei meinem Abschluss gab es noch 3 oder 4, die nicht wussten, was jetzt nach der Schule auf sie zu kommt. Als Möglichkeit der Überbrückung kam mir immer folgender Satz zu Ohren: „Ich reise einfach ein bisschen durch die Welt.“
Ich sage euch mal, was ich davon halte:
Die Welt zu erkunden ist eine tolle Sache – keine Frage – und lohnt sich sicher auch, wenn man die ein oder andere Branche erobern will. Die Tourismusbranche, könnte ich mir vorstellen, müsste beispielsweise solche Menschen mit offenen Armen willkommen heißen.

Diese Menschen haben viel gesehen, viel erlebt. Wissen, wie mit kulturellen Unterschieden und länderübergreifenden Traditionen umzugehen ist. Diese Menschen haben Erfahrungen gemacht, von denen der Betrieb und die Ausbilder profitieren können. Womöglich haben sie während ihrer Zeit im Ausland gewisse Sprachen lernen können, Rezepte lieben gelernt und internationale Freundschaften geschlossen.Doch macht sie das nicht zu Träumern? Zu Menschen, die sich in ihrer eigenen Welt verlieren, anstatt dem Ernst des Lebens ins Gesicht zu sehen? Die aus dem Bekannten flüchten, um naiv und voller Erwartungen an die Welt ins Blaue fahren? Gegen ein bisschen reisen ist ja nichts einzuwenden, aber so ein komplettes halbes Jahr einfach mal das Land zu verlassen ist schon eine Nummer. Zudem muss man sich ja während des Auslandsaufenthaltes um die zukünftige Beschäftigung kümmern, was nicht immer leicht ist. Da muss man schon den Blick für die Realität behalten.

Im Großen und Ganzen ist ein Auslandsaufenthalt ganz klar super und macht sich gut in jeder Bewerbung, aber im ausartenden Maße und mit Unterstützung einer dubiosen Organisation (ich kenne jemanden, der auf solch eine Organisation hereingefallen ist und es bis heute nicht merkt) kann das ganz flott in die Hose gehen. Also bitte, meine lieben Freunde, wenn schon ins Ausland, dann mit gutem Grund und mit Aussichten für die Zukunft vor der Nase,  ja?
lg Tony
Dass es Fernstudiengänge gibt, ist in Allermunde. Aber dass es auch Fernausbildungen gibt, dass ist eher unbekannt. Bezeichnend gemeint ist die Weiterbildung über ein Portal, welches einem innerhalb mehreren Monate hinweg Unterlagen zum Selbststudium zuschickt. Abgesehen von den persönlichen und finanziellen Mitteln, die man mitbringen sollte, um sich Wissen selbst anzueigenen, ist auch die Plattform, auf der man dies macht, ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Weiterbildungsmaßnahme.
05.11.2019

Dass es Fernstudiengänge gibt, ist in Allermunde. Aber dass es auch Fernausbildungen gibt, dass ist eher unbekannt. Bezeichnend gemeint ist die Weiterbildung über ein Portal, welches einem innerhalb mehreren Monate hinweg Unterlagen zum Selbststudium zuschickt. Abgesehen von den persönlichen und finanziellen Mitteln, die man mitbringen sollte, um sich Wissen selbst anzueigenen, ist auch die Plattform, auf der man dies macht, ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Weiterbildungsmaßnahme.

Ich habe mich einmal auf der – meiner Erfahrung nach – bekanntesten Website herumgetrieben - ils. Das soll weder Werbung für die Plattform sein, noch kann es eine „richtige“ Ausbildung mit praktischen Inhalten und direkten Ansprechpartnern im Betrieb ersetzen. Es ist ausschließlich als Anregung gemeint, wo und wie man eine Möglichkeit hat, sich weiterzuentwickeln und sich zu spezialisieren. ils ist dabei lediglich die erste Plattform, die zumindest mir einfällt, wenn ich an Fernkurse denke. Zu Anfang ist es vielleicht für den ein oder anderen erst einmal wichtig, seinen Abschluss nachzuholen oder um eine Ebene aufzusteigen. Zur Auswahl steht der Haupt- und Realschulabschluss, Fachabitur in den Fachrichtungen Wirtschaft und Technik (wobei mir da ehrlich gesagt das Angebot negativ auffällt, ich meine, wo bleibt der Gesundheitsbereich, die Sozialforschung, der Wissenschaftsteil?) sowie das reguläre Abitur und der Unterricht für deutsche Schüler im Ausland. Heißt, wenn man über kurz oder lang im Ausland wohnt, aber nicht auf eine dort ansässige Schule wechseln möchte. Die Nützlichkeit ist fraglich, denn wenn man sich vernünftig in ein neues Land integrieren möchte, sollte man dort auch zur Schule gehen. Aber gut, lassen wir das. Das würde zu weit führen. Man kann bei allen Varianten jederzeit beginnen und braucht, je höher der Grad des Abschlusses, mehr Zeit. Klingt logisch.  Was mich aber wirklich interessiert, sind die Weiterbildungen.Mein erster Eindruck, nachdem ich auf die Auflistung aller Angebote geklickt habe: Holla, ist das viel! Da haben wir auch den Gesundheitsbereich, die soziale Richtung und und und.Von Bürosachbearbeiter bis hin zum Designer verschiedener medialer Anbieter. Ich habe alleine schon bis zum Buchstaben H locker fünf Dinger gesehen, die mich sofort ansprechen. Das ist cool. Jeder kann sich demzufolge etwas herauspicken, was ihn weiterbringt und was ihn in die Richtung befördert, die er sich für seine Zukunft vorstellt. Vor allem ist zu erwähnen, dass es gegenüber Unternehmern gut ankommt und von Disziplin und Durchhaltevermögen zeugt, wenn man sich gewisse Dinge selbst beibringt oder sie freiwillig (auch noch gehen hohe Geldsummen) angeht.

Ob sich eine solche Weiterbildung lohnt beziehungsweise, ob sie einen in seinem beruflichen Werdegang nützen, dass sei jedem selbst überlassen, aber ich für meinen Teil werde nach meinem Studium während meines Berufes solche Weiterbildungen angehen, einfach weil ich meinen Wissensdurst stillen und meine Interessenkapazität noch zu frei ist, um eingemottet zu werden. Ich hoffe, damit stehe ich nicht alleine da und wenn man Zeilen wie diese in seinem Lebenslauf aufzuweisen hat, kommt das immer gut.

lg Tony
...ich musste mich in den letzten Tagen und Wochen mit dem Thema Stressbewältigung und Persönlichkeitsentwicklung auseinandersetzen. Ich hatte eine anstrengende Phase und bin an einem Punkt gelangt, der Verantwortungsbewusstsein gegenüber mir und meinem Körper fordert.
29.10.2019
Hallo zusammen,
ich musste mich in den letzten Tagen und Wochen mit dem Thema Stressbewältigung und Persönlichkeitsentwicklung auseinandersetzen. Ich hatte eine anstrengende Phase und bin an einem Punkt gelangt, der Verantwortungsbewusstsein gegenüber mir und meinem Körper fordert. Da ich zudem eine wissbegierige junge Person bin, habe ich mich drangemacht, diesen Zustand zu beenden.

Und nun möchte ich meine „Erfahrungen“ mit euch teilen, denn dieser Überforderungszustand übermannt jeden einmal – besonders wenn man in einer zentralen Phase seines Lebens wie der Berufswahl oder den ersten Schritten in der Berufswelt steckt. Zum einen ist es wichtig, sich klarzumachen, dass Probleme im Kopf entstehen und nicht umgebungsabhängig sind. Probleme tauchen immer dann auf, wenn wir mental an die Grenze unseres Erfassens stoßen und glauben, keinen weiteren Weg sehen zu können. Hier ist es wichtig, die Blockade zu akzeptieren, um sie zu eliminieren.

Ein Beispiel:
Ich trage seit Menschengedenken einen Hass auf Mathematik mit mir herum. Ich kann die logische Rechnung dahinter nachvollziehen, wenn ich jedoch auf dem Blatt vor mir eine Funktion stehen habe, ist es, als würden Männer in sekundenschnelle eine solide Steinmauer vor meiner Intelligenz heraufziehen. Ich sehe alles, ich erfasse alles, doch ich verstehe nicht. So ist das auch bei Problemen. Sie tauchen auf, wenn wir an einer Barrikade gelangen, die unüberwindbar scheint. Wir wissen, dass der Weg sich hinter der Barriere fortsetzt, es liegt schlichtweg außerhalb unseres Auffassungsvermögens, sich eine Möglichkeit vorzustellen, zu diesem Weg zu gelangen.

Was macht das menschliche Gehirn in einer solchen Situation? Stagnieren. Anders formuliert: Unser Gehirn verschränkt die fiktiven Arme vor der Brust und denkt sich: „Nö!“ Aber wie kann man dagegen vorgehen? Wie kann man aus einer Sackgasse eine Schnellstraße der mentalen Wahnsinnigkeit machen? Ganz einfach, wir überdenken unser Denken. Anstatt sich umzudrehen und einen anderen Weg zu wählen (Wechsel der Schule, des Ausbildungsplatzes, des Studienganges, …) sehen wir uns einmal die Barrikade an. Wie sieht sie aus? Woraus ist sie geschaffen und wie perfektionistisch gebaut? Welche Schwachstellen weist sie auf und wie kann ich diese Schwachstellen für mich nutzen?

Fangen wir vorne an:
Die Mauer, die ich in den letzten Tagen vor mir sah, bestand aus Milchglas. Ich konnte durch einen Schleier der Unsicherheit sehen, wie der Weg verlief und wohin er mich geleiten würde. Ebenso war mir bewusst, dass ich wegen diesem massiven Glas zu dem, was ich sah, nicht gelangen konnte. Ich musste mir etwas einfallen lassen, wenn ich meinen begonnenen Weg weiterführen wollte. Mein Unterbewusstsein sagte mir: „Es gibt eine Chance von 50/50, dass du das durchziehst und je nachdem, welche 50 du wählst, wird sich dein Leben grundlegend verändern.“ Ich sah mir das Milchglas an. Ein schönes Glas, nebenbei. Panzerglas zugegebenermaßen, doch wackelig in der Halterung. Wenn ich wollen würde, könnte ich sie einfach umstürzen und würde mir das Darüberklettern ersparen. Ich würde aber nur wissen, wie hoch sie ist, wenn ich den Grund ihrer Erbauung erörterte… Mir wurde bewusst, dass es Angst ist. Unnötige Angst, wie ich es früher bereits erwähnt hatte. Ich überlegte, was das Schlimmste ist, was mir passieren könnte? Ein anderer Weg? Würde mich das kaputt machen oder nur vor neuen Herausforderungen stellen? Könnte ich damit leben? Die Antwort lautete ja und siehe da, erste Risse im Glas. Weiter, wie wollte ich vorgehen, um mich für den nun folgenden Weg zu motivieren? Maßnahmen treffen, Ziele setzen, Menschen animieren, einen zu pushen. Die Risse wurden mit jedem Argument größer und der Weg immer deutlicher zu sehen. Ich vergrößerte die Risse so lange, bis das Glas barst und ich endlich einen Fuß auf den neuen unbekannten Weg setzen konnte. Es ist furchtbar und wunderschön zugleich und mit Abstand das mutigste, was man in dieser Situation tun kann.
lg Tony
Schon längst ganz normal, oft auch von Unternehmen ausdrücklich gewünscht: eine Online-Bewerbung. Viele Firmen bieten dafür ein spezielles Webformular, über das man sich bewerben kann - so kannst Du sicher sein, Deinem potenziellen Arbeitgeber genau die Informationen zu liefern, die er braucht. Aber was musst Du beachten, wenn Du Deine Bewerbung per E-Mail verschickst?
22.10.2019

Schon längst ganz normal, oft auch von Unternehmen ausdrücklich gewünscht: eine Online-Bewerbung. Viele Firmen bieten dafür ein spezielles Webformular, über das man sich bewerben kann - so kannst Du sicher sein, Deinem potenziellen Arbeitgeber genau die Informationen zu liefern, die er braucht. Aber was musst Du beachten, wenn Du Deine Bewerbung per E-Mail verschickst?
 
Kein Weg zur Post, kein Porto, keine teure Bewerbungsmappe und schneller geht's auch - alles super! Aber: Wie bei der „klassischen" Bewerbung muss einiges beachtet werden:

  • Sei ebenso sorgfältig!
    • Deine Bewerbung muss auch online „tiptop" sein: Rechtschreibfehler oder formales Wirrwarr sind ein absolutes No go!
  • Sei klar und eindeutig!
    • Die Anhänge, wie z.B. Lebenslauf, Zeugnisse oder Arbeitsproben, müssen selbstredend beschriftet, klar geordnet sowie einfach zu öffnen und zu drucken sein. Am besten nimmst Du PDF's - die kann jeder lesen, sehen immer gleich aus und benötigen keine riesigen Dateimengen.
  • Sei sicher!
    • Damit Du Deinem Wunscharbeitgeber keinen Virus bescherst, solltest Du Dein Virusprogramm aktualisieren.
  • Sei seriös!
    • Denke an Deine komplette Adresse und Kontaktmöglichkeiten und vermeide „lustige" E-Mail-Absender - die sind nur für Deine Freunde!
  • Sei direkt!
    • Sende Deine Online-Bewerbung in jedem Fall an die persönliche Adresse des Zuständigen - sonst landet Deine E-Mail womöglich im Nirwana des Internets.
  • Sei aktuell!
    • Achte auf stimmige Datumsangaben: Anschreiben, Lebenslauf oder andere Unterlagen müssen das gleiche und aktuelle Datum tragen.

Und:
Nicht die Betreffzeile vergessen: Hier kommt die Stelle rein, für die Du Dich bewirbst und natürlich das wichtige Wörtchen „ Bewerbung".

lg Tony
 
Es gibt bestimmte Stereotypen von Schülern: Den sprachlich Begabten, der alle Fremdsprachenkurse der Schule belegt hat, aber weder f(x) ableiten noch ln anwenden kann und den mathematisch-naturwissenschaftlich Begabten, der die Proteinsynthese rückwärts herunterbeten kann, aber „the“ wie „seee“ ausspricht.
15.10.2019
Es gibt bestimmte Stereotypen von Schülern:
Den sprachlich Begabten, der alle Fremdsprachenkurse der Schule belegt hat, aber weder f(x) ableiten noch ln anwenden kann und den mathematisch-naturwissenschaftlich Begabten, der die Proteinsynthese rückwärts herunterbeten kann, aber „the“ wie „seee“ ausspricht.

Das sind natürlich keine Ausreden (*hust*), sondern lediglich statistisch belegte Tatsachen, deren Existenz ich jetzt nicht nachweisen möchte. Denn selbst dann würden die lateinisch sprechenden Mikrobiologen mit einem 1,0er Abi aufschreien und mich steinigen. Man kann es halt nicht jedem Recht machen. Aber mal ehrlich, kein Arbeitgeber wird einen Bewerber ablehnen, nur weil er im sprachlichem Gebiet keine Meisterleistungen vorweisen kann. Sicher, eine 5 sollte nicht darauf stehen, aber die meisten machen sich ja schon ab einer 3 die größten Sorgen. Ein Arbeitgeber schaut auf den gesamten Eindruck, auf die Zusammenarbeit zwischen Persönlichkeit und Können und nicht auf die 4 in Physik oder Chemie – es sei denn, man bewirbt sich für eine Stelle als Wissenschaftler. Verkäuft man sich gut und steht zu seinen Schwächen, ist eine Makel im Zeugnis wesentlich weniger schlimm, als einen Makel in der Identität.
lg Tony
Bitte aufzeigen, wenn jemand jemanden kennt, der heutzutage noch Koch werden will. Keiner? Einer, vielleicht sogar zwei? Jedenfalls nicht mehr. Koch/Köchin ist leider nicht mehr unbedingt ein Traumberuf. Früher war es eine Besonderheit. Man stand in der Küche, zauberte die tollsten Gerichte und dekorierte wie eine Eins, damit der Gast erst staunen und dann essen würde.
08.10.2019
Bitte aufzeigen, wenn jemand jemanden kennt, der heutzutage noch Koch werden will. Keiner? Einer, vielleicht sogar zwei? Jedenfalls nicht mehr. Koch/Köchin ist leider nicht mehr unbedingt ein Traumberuf. Früher war es eine Besonderheit. Man stand in der Küche, zauberte die tollsten Gerichte und dekorierte wie eine Eins, damit der Gast erst staunen und dann essen würde. Unglücklicherweise war aber auch der Ton in der Küche etwas rauer – das war nun einmal einfach so. In einem Bericht von Rolf Kienle in der Rhein-Neckar-Zeitung, welcher sich genau mit diesem Thema auseinandersetzt heißt es nicht nur, dass sich der Umgang miteinander ins Positive gewandelt hat, sondern auch, dass „[m]öglicherweise [...] die Fülle an TV-Kochsendungen [...] nicht ganz unschuldig am falschen Bild dieses Berufes [wäre"]. Tatsächlich merken viele junge Leute zu spät, dass sie einen anspruchsvollen und körperlich anstrengenden Beruf gewählt haben.

Man muss sich also vorstellen: Ein Schulabgänger schaut sich Sendungen wie „Grill des Henssler“ oder „The Taste“ an und denkt sich, wie künstlerisch und angesehen der Beruf des Koches bzw. der Köchin ist. Das es Schnittverletzungen oder die ein oder andere Schweißperle gibt, spielt im Rahmen des Ganzen dann keine so große Rolle-ein bisschen Schwund ist ja immer. Aber im Endeffekt ist es doch nun einmal so, dass man Arbeitszeiten hat, die die wenigsten akzeptieren und tolerieren können und man darüber hinaus erst einmal klein anfängt, da "gehört auch das Zwiebelschneiden und Kartoffelschälen dazu. Und auch das Putzen des Arbeitsplatzes.", wie Stefan Neugebauer, der Besitzer eines Hotels, in diesem Bericht bestätigt. Auch „Fertigprodukte, die portioniert in Tüten angeliefert werden und nur noch aufgewärmt werden“, müssen in Kauf genommen werden und sind Teil eines manchen Kochalltages.

Doch jetzt mal ehrlich, es gibt kaum einen Beruf, in dem man von Anfang an hochinterlektuelle und wahnsinnig wichtige Aufgaben zugeteilt bekommt. Der Chef muss schließlich bei seiner vorherigen Qualität bleiben und schauen, ob der neue Auszubildende das Potenzial zum Aufsteiger hat. Entdeckt er dies, ist es nur eine Frage der Zeit, bis bessere Aufgaben zu erwarten sind. Und ist es dann einmal so weit, kann man den Rest seines Leben künstlerisch unterwegs sein und den Gast vor Staunen vom Essen abhalten.
lg Tony
Die Ausbildungen im Land laufen schon einige Zeit und daher empfinde ich es als angemessen, mal wieder über die Azubis unter uns zu sprechen. Beziehungsweise über ihr Leben. Ich habe ein wenig im Internet gestöbert, um ein Thema zu finden, welches nichts mit Politik zu tun hat.
01.10.2019
Die Ausbildungen im Land laufen schon einige Zeit und daher empfinde ich es als angemessen, mal wieder über die Azubis unter uns zu sprechen. Beziehungsweise über ihr Leben. Ich habe ein wenig im Internet gestöbert, um ein Thema zu finden, welches nichts mit Politik zu tun hat. Natürlich ist durch die Wahl am 24.09.2017 einige Unruhe entstanden, die uns alle etwas angeht, doch hier in meinem Blog möchte ich mich diesem Aspekt unseres Lebens nicht widmen. Ich habe mich demzufolge dazu entschieden, euch, meinen lieben Lesern, leichte Kost anzubieten.

Wie verhalte ich mich, wenn ich merke, mein Kollege ist nicht ganz so fähig in seinem Job?
Auf Jugendsprache: Was mache ich, wenn mein Kollege ein absoluter Honk ist? In der Rhein-Neckar-Zeitung wurde ein äußerst interessanter Beitrag dazu verfasst. Hier wird die Unfähigkeit eines Kollegen mit Sabotage und Mobbing in Verbindung gebracht. Geht das? Sabotage ist ein mutwilliger Akt, um einem Unternehmen oder einem Menschen Schaden zuzufügen, dass ist uns allen klar. Aber ist Mobbing das nicht auch? Mobbing richtet sich schließlich ebenfalls gegen ein bestimmtes Individuum – egal, ob es sich um eine bestimmte Person richtet oder gegen einen Zusammenschluss von Menschen. Psychotherapeutin Monika Stützle-Hebel ist der Meinung, dass es keine Rolle spielt, ob es sich um Sabotage oder Mobbing handelt – am Ende bezweckt es einen Schaden und dieser Schaden gilt es zu verhindern. Doris Strozny, eine Mediatorin (eine Schlichterin für kommunikative Differenzen), bezeichnet Sabotage als einen Zustand, der nur einige wenige Male stattfindet, Mobbing jedoch immerfort. Fällt euch ein solcher Fall in eurem Ausbildungsbetrieb auf, das heißt, fällt euch auf, dass gewisse Dinge nicht so laufen, wie sie zu laufen haben und glaubt ihr, es steckt eine bestimmte Person dahinter, schweigt erst einmal! Das ist nicht meine Ansicht, sondern die der Psychotherapeutin Monika Stützle-Hebel und ich denke, ihr können wir vertrauen. Sie sagt, erst, wenn man sich absolut sicher ist, dass es diese eine Person ist, sollte man freundlich und eher passiv auf den Fehler aufmerksam machen – nicht anklagend, bitte! - und wenn auch dann nichts passiert, der Fehler weiterhin auftritt, dann erst mit dem Vorgesetzten sprechen. Denn niemand möchte von einem anderen „verpetzt“ werden, auch wenn es nicht so gemeint war.

Ich selber arbeitete eine Weile in einem Unternehmen, in dem ich Fehler machte. Man hätte meinen können, ich mache das absichtlich, dass ich dem Unternehmen willentlich schaden möchte. Doch so war es nicht. Ich gab mein Bestes, dass kann ich mit jeder Zelle meines Körpers sagen, doch aus irgendeinem unerfindlichen Grund befand ich mich nicht in der Lage, meine Aufgabe richtig auszuführen. Ich fing an, mich doppelt und dreifach zu kontrollieren, wurde von meinen Mitarbeitern deshalb gerne mal (im positiven Sinne) ausgelacht. Trotzdem passierte mir dieser Fehler immer und immer wieder. Ich kann euch bis heute nicht sagen, warum… Aber ich bin der lebende Beweis, dass irren menschlich ist. Die Arbeitswelt verlangt Perfektion, darauf bin ich schon einmal intensiv eingegangen. Eine Perfektion, die niemand geben kann. Auch dass muss man sich in Gedanken rufen, wenn man in seinem Unternehmen auf eine solche Person aufmerksam wird. Aber dann kennt man die Menschen, weiß sie einzuschätzen und vielleicht kann man durch ein paar wenige Hilfestellungen dabei helfen, dem Problem auf den Grund zu gehen und es dadurch zu lösen.
lg Tony
Moin, meine Freunde und weniger guten Freunde. Heute möchte ich euch hier auf meinem Channel zeigen, wie ihr als Semester-Erstis euren Alltag meistert! So oder so ähnlich fangen alle YouTube Videos an, die man im World Wide Web so findet. Sagen wir mal, ich bin ein Semester-Ersti und habe von nichts eine Ahnung.
24.09.2019
Moin, meine Freunde und weniger guten Freunde.
Heute möchte ich euch hier auf meinem Channel zeigen, wie ihr als Semester-Erstis euren Alltag meistert! So oder so ähnlich fangen alle YouTube Videos an, die man im World Wide Web so findet.

Sagen wir mal, ich bin ein Semester-Ersti und habe von nichts eine Ahnung. Am Montag fängt das Wintersemester an Ich weiß, wo ich hin muss, aber nicht, wie die nächsten 3 bis 6 Jahre meines Lebens als Student aussehen. Also ab ins Internet und Erfahrungsberichte lesen. Aber das kostet Zeit und die letzte Woche möchte man nun wirklich nicht mit den Gedanken an das Studium verschwenden, denn das macht man in Zukunft noch lange genug. Demzufolge ist YouTube die Alternative. Auch wenn die süßen Katzenvideo ablenken. So, wir befinden uns jetzt auf der Videoplattform und tippen so etwas wie erstes Semester in die Suchleiste. Selbstverständlich bekommen wir 356 Trilliarden Vorschläge von unterschiedlichen Menschen. Ich bin so nett und fasse euch einfach den ganzen Salat zusammen...Nachdem ich mir die Highlights aus dem Spiel der Patriots gegen die Saints angesehen habe... War ein Spaß.

Was man als Erstsemester braucht:
  1. Einen Terminkalender für all die Klausuren, Abgabetermine, Vorträge, Hausarbeiten und was weiß ich noch, was so anstehen wird. Denn im Gegensatz zur Schule, steht im Studium die Selbstständigkeit im Fokus. Auf gut Deutsch heißt das, niemand sagt euch, wie ihr zu lernen und euer Leben zu strukturieren habt, denn das wird von euch verlangt. Also besorgt euch bitte, bitte einen Terminplaner bzw. Kalender, indem ihr genügend Platz für alle Termine habt.
  2. Eine Vorlesung dauert einanhalb Stunden. Habt ihr eine Ahnung, was man in eineinhalb Stunden alles schreiben kann? Sicher, man schreibt dabei nicht alles mit, aber es sind einanhalb Stunden pro Modul! Ein Vorrat an Blöcken ist dementsprechend empfehlenswert.
  3. Oder kauft einen guten Laptop. Den verliert man nicht so schnell und ist besser für die Umwelt.

Behaltet einen klaren Kopf, denn auch, wenn du bist für dich alleine zuständig bist, du bist nicht der Einzige, der in ein neues Terrain startet. Es gab Menschen vor dir, die es geschafft haben und es gibt Menschen um dich herum, die genauso fühlen wie du. Tausch dich aus und lerne neue Leute kennen, das erleichtert den Alltag um einiges.

Was man als Ersti tun muss:
  1. Fragen! Wenn der Dozent nicht weiß, dass man nicht mitkommt oder man verzweifelt vor sich hin dümpelt, dann kann er auch nicht helfen. Er kommt in den Raum, tackert seine Folien durch und geht wieder. Entweder du meldest dich nach der Frage „Wer hat noch Fragen?“ oder du sprintest nach der Vorlesung nach vorne. Aber bitte mach dich bemerkbar, denn der Dozent kann am besten erklären, was er mit Thema x meinte.
  2. In Lerngruppen lernen und nicht alleine, denn man kann von höheren Semestlern profitieren. Sie wissen schließlich, wie es abläuft und wie Klausuren aussehen werden. Genauso wissen sie, wie man sich das Lernen am besten einteilt und wie viel Pausen nötig sind, um nicht den Kopf zu verlieren.
  3. Den Mut behalten und nicht alles hinschmeißen, wenn es einmal nicht läuft. Jeder Anfang ist schwer und da du dich in der FH oder Uni noch nicht auskennst, wird es noch einmal eine Nummer härter. Doch von Semester zu Semester wird es leichter...
  4. Seinen Tag mit Spaß füllen und sein Leben weiterhin genießen, denn das Studium ist Teil deines Lebens, an dass du dich mit einem Lächeln erinnern willst, oder?
lg Tony
Die Angst ist wissenschaftlich und neurologisch gesehen eine grundlegende Empfindung, die uns vor Gefahren warnt und uns somit vor äußeren und inneren Verletzungen schützt. Jedoch ist unsere innere Alarmanlage sehr sensibel, denn der menschliche Körper ist komplex und damit auch leicht anfällig. Also geht unser Gehirn lieber das Risiko ein und schaltet auf Fight-or-Flight (Kämpfe oder fliehe. / Friss oder stirb. / Mach es oder lass es sein. / Mann oder Maus.) um.
17.09.2019
Die Angst ist wissenschaftlich und neurologisch gesehen eine grundlegende Empfindung, die uns vor Gefahren warnt und uns somit vor äußeren und inneren Verletzungen schützt. Jedoch ist unsere innere Alarmanlage sehr sensibel, denn der menschliche Körper ist komplex und damit auch leicht anfällig. Also geht unser Gehirn lieber das Risiko ein und schaltet auf Fight-or-Flight (Kämpfe oder fliehe. / Friss oder stirb. / Mach es oder lass es sein. / Mann oder Maus.) um.

Aber Angst hat viele Facetten. Nehmen wir einmal folgende Situation:
Du bist mit einem Freund unterwegs und ihr müsst auf den Steg zwischen zwei Bahngleisen, um zu eurem Gleis zu kommen. Ein paar Meter weiter ist ein Bahnübergang, aber ihr seit schon spät dran. Der Freund springt bedenkenlos auf die Gleise, macht zwei Schritte und klettert auf der anderen Seite lässig auf den Steg.
Du kannst jetzt, sofern du nicht sofort hinter hüpfst, drei Arten von Angst haben.
  1. Du könntest dir Sorgen darum machen, dass ein Zug kommt.
  2. Dein Freund könnte einen dummen Spruch schieben, wenn du dich für den Bahnübergang entscheidest.
  3. Die anderen Passanten könnten dich anfahren, wenn du es deinem Freund gleichtust und auch den Weg über die Gleise wählst.

Hier kommt dann die Vernunft ins Spiel. Genauso könnte man es Instinkt nennen oder gesunder Menschenverstand, aber ich wähle einfach mal das Wort Vernunft.
Die Vernunft ist dazu da, dich am Leben zu halten, gleichzeitig aber auch deine Wünsche und deine Persönlichkeit zu formen. Sie sagt dir nun folgendes:
  1. Du siehst den Zug nicht und bis er da ist, bist du längst auf der anderen Seite.
  2. Du willst dazugehören, cool sein, du darfst keine Schwäche zeigen.
  3. Die Passanten könnten die Polizei rufen, könnten dich vor allen anderen zur Sau machen.

Man sieht, innerhalb von Sekunden entfachst du einen Bürgerkrieg in dir, den du selbst nicht wolltest. Doch so ist das mit der Angst. Sie spielt dir ein Szenario vor, bestückt es mit einem Schub Hormonen und schon bist du im Konflikt mit deinem eigenen Wesen. Du würdest völlig anders handelt, aber die äußeren Einflüsse zwingen dich dazu, deine Handlung in Frage zu stellen.

So ist das oft im Leben.
Ich zum Beispiel, habe Angst vor der Zukunft. Das ist in meinem Alter nicht selten und ich tausche mich auch oft genug mit meinen Freunden darüber aus. Dann ist die Angst für einen Moment blockiert, aber sie lauert in einem wie ein Löwe im Gebüsch. Von meiner Generation wird erwartet, dass sie sich unserer leistungsorientierten Gesellschaft anpassen, dass sie ihren Tag mit Nützlichem füllen und dass sie fehlerlos sind. Von meiner Generation wird Perfektionismus erwartet. Aber ich habe Angst, alleine das Studium, dass ich in zwei Wochen beginne, nicht zu schaffen, ich habe Angst davor, überfordert zu sein und ich habe Angst, keine Zeit mehr für das Leben zu haben. Nachvollziehbar? Ja! Berechtigt? Nein! Die Angst zu versagen hat diesmal keinen Zweck. Was droht schon, wenn etwas nicht klappt!? Was kann schon passieren!? Hinzufallen und mich aufzurappeln wird eine Lektion sein, aber ich werde gestärkt daraus hervorgehen. Früher kostete ein Fehler den Neandertalern das Leben, heute kostet es uns Geld, Zeit oder Nerven.

Ja, meistens ist es so einfach!

Ich kann das Problem mit der Angst dadurch reduzieren, dass ich meine Tage strukturiere. Ich kann mir einen Plan machen und mir Deadlines setzen. So verhindere ich, zu viel zu arbeiten oder etwas schleifen zu lassen, weil ich abgelenkt bin. So muss und sollte man das immer angehen – strukturiert und mit Hintergedanken. Man muss das Urgestein für die Angst finden und sich überlegen, wie die Lösung für das Problem aussieht. Hat man die Lösung, setzt man sie zum richtigen Zeitpunkt ein und hechtet aus der Angstsituation. Angst ist subjektiv, aber die Gründe für die Angst sind immer objektiver Natur. Glaubt mir also, wenn ich sage, dass es immer eine Lösung gibt!
lg Tony
Die Steuerklasse I umfasst alle Single Ladys (Beyoncé) und alle Wild Boys (Duran Duran) des Bundesstaates Deutschland, die mehr als 450€ monatlich verdienen, also einen Beruf ausüben, der über die Geringbeschäftigung hinausgeht.
10.09.2019
SK I
Die Steuerklasse I umfasst alle Single Ladys (Beyoncé) und alle Wild Boys (Duran Duran) des Bundesstaates Deutschland, die mehr als 450€ monatlich verdienen, also einen Beruf ausüben, der über die Geringbeschäftigung hinausgeht.
Dabei beinhaltet der Begriff ledige Arbeitnehmer auch unverheiratete oder geschiedene Paare sowie verwitwete Bürger, Ehepaare, die für gewöhnlich getrennt leben (dazu zählt unter anderem der Wohnort in einem anderen Land) und diejenigen, die in einer eingetragenen Partnerschaft leben.

SK II
Die Steuerklasse II kann man als eine Art Erweiterung der SK I sehen. Sie besitzt höhere Freibeträge und eine niedrigere Steuerlast.
So umfasste sie im Jahr 2015 einen Grundfreibetrag von 8.472€ (die höchste Summe an Jahreseinkommen, dass nicht versteuert werden muss), eine Arbeitnehmerpauschale (Kosten, die wegen des Jobs anfallen und ebenfalls von der Steuer abgesetzt werden können) von 1000€, Sonderausgabenpauschbetrag (wie Vorsorgeaufwendungen und Kirchensteuer) von 36€ und eine einkommensabhängige Vorsorgepauschale.
ist es seit 2015 in dieser Steuerklasse möglich, Alleinerziehendenentlastung von 1.908€ und Kinderfreibeträge von 7.152€ in Anspruch zu nehmen.

SK III

Verheiratete Menschen sind in diese Klasse einzustufen. Partner A kann diese SK III wählen, sofern Partner B die SK V wählt. So sind hier die geringsten Steuersummen fällig.
Partner A wird mit allen Freibeträgen betraut, sodass Partner B darauf verzichten kann, womit die Einkommensgemeinschaft einer Ehe und die damit verbundene gemeinsame Besteuerung deutlich wird.

SK IV

Somit zur SK IV, die einen möglichen anderen Weg zur SK III darstellt, weswegen ich diese oben noch einmal erläutert habe.
Partner A und B befinden sich beide in SK IV. So können sie unabhängig voneinander einen Grundfreibetrag von 8.472€ (wieder Stand 2015) ihr Eigen nennen. Ebenso wird mit der Arbeitnehmerpauschale, der Sonderausgabenpauschale und die einkommensabhängige Vorsorgepauschale verfahren.

Alles andere, nämlich Steuerklasse V und VI gelten für verheiratete Paare mit Kind bzw. mehreren Einkommen. Ich glaube einfach, dass ich die Zielgruppe, für die ich zu schreiben versuche, so weit nicht gehen sollte. Falls doch, stehe ich gerne zur Verfügung, um Fragen zu beantworten und weitere Beiträge zu diesem Thema hinzuzufügen.
lg Tony
Ich weiß, wie sehr das Thema Erwachsen werden bei auf innere Blockaden stößt und wie ungern man sich mit der Zukunft beschäftigen will. Ich selber schiebe seit zwei Wochen einen BaföG-Antrag vor mir her…
03.09.2019
Ich weiß, wie sehr das Thema Erwachsen werden bei auf innere Blockaden stößt und wie ungern man sich mit der Zukunft beschäftigen will. Ich selber schiebe seit zwei Wochen einen BaföG-Antrag vor mir her… Es macht Angst, sich mit den Ordnern zu beschäftigen, die in den Büros unserer Eltern herumstehen und auf denen Hauskosten, Steuer, Arbeitsverträge und Versicherungen steht. Ich gebe mir wirklich Mühe, diese Themen im angepasst seriösen Ton anzusprechen, gleichzeitig jedoch etwas Verständliches von mir zu geben. Das muss ich, denn jeder einzelne von uns muss heute lernen, wie er morgen zu leben hat. Aber genug des Gesülzes, durchatmen und los geht es.

Wenn man seinen eigenen Haushalt und sein eigenes unabhängiges Leben führen möchte, dann kommt man nicht nur um eine Auseinandersetzung mit den Versicherungen drum herum, man muss sich auf mit den verschiedenen Steuerklassen auf Du-und-Du stellen.
Ich habe euch mithilfe von steuerklassen.net einen kleinen Überblick erstellt und ich denke, ich werde dieses Thema wieder in mehrere kleiner Berichte aufteilen, einfach um alles nötige abzudecken, ohne Langeweile aufkommen zu lassen und euch zu zwingen, auf den „Zurück“-Button zu klicken. Denn das will ich nun wirklich nicht.

Punkt 1 bis 3 findet ihr in diesem Beitrag, Punkt 4 und 5 erscheint nächste Woche.
  1. Generelle Informationen über die Steuerklassen. Was sind das für Dinger und wozu sind sie da?
  2. Wie viele Steuerklassen gibt es und was bedeuten sie?
  3. Der Wechsel einer Steuerklasse. 
  4. Die Lohnsteuertabelle.
  5. Die wichtigsten Steuerklassen.
 
  1. Das Geld, das man verdient, erhält man als Gehalt. Wer hätte es gedacht? Wegen des Gehalts verlangt der Staat eine Einkommensteuer. Wikipedia erklärt es so: „Die Einkommensteuer in Deutschland (Abkürzung: ESt) ist eine Gemeinschaftssteuer, die auf das Einkommen natürlicher Personen erhoben wird.“Ihr könnt mir folgen, oder? Die Einkommenssteuer wird mithilfe der Steuertabelle berechnet und diese Steuertabelle betrachtet die verschiedenen persönlichen Faktoren eines Arbeitnehmers und kann ihn so in die Lohnsteuerklassen einstufen. Die Steuerklassen braucht der Arbeitgeber, um die Lohnsteuer aus den Bruttolohn zu berechnen, sodass er/sie die entsprechende Summe an das Finanzamt weiterreichen kann. Alles kann man später in der Gehaltsabrechnung nachlesen.
  2. Es gibt 6 Steuerklassen.
    I Alleinstehende Arbeitnehmer
    II Alleinstehende Arbeitnehmer mit Kind
    III Verheiratete Arbeitnehmer, bei denen der Partner keinen Lohn erhält
    IV Verheiratete Arbeitnehmer, bei denen der Partner Lohn erhält - Es kann entschieden werden, ob der Partner, der eine andere Gehaltshöhe erhält und der theoretisch in der Steuerklasse IV wäre, in Steuerklasse III oder V eingetragen werden soll.
    V Arbeitnehmer, deren Ehepartner in III eingetragen wurde
    VI Arbeitnehmer, die mehrere Arbeitslöhne von verschiedenen Arbeitgebern erhalten
    Auf die wichtigsten Steuerklassen, nämlich I und II und IV werde ich detailliert im nächsten Beitrag eingehen. Meiner Meinung nach, sind dass die Steuerklassen, die junge Leute unserer heutigen Zeit erst einmal am meisten beschäftigen sollten.
  3. Sollte sich, wie man es gewohnt ist, im Leben etwas ändern, kann man selbstverständlich die Steuerklasse ändern. Dies ist allerdings vom Finanzamt her nur einmal innerhalb des Veranlagungszeitraumes möglich (Ausnahme ist der Tod des Ehepartners bzw. die Arbeitslosigkeit). Der Veranlagungszeitraum ist der Zeitraum, in dem die Besteuerungsgrundlagen begutachtet werden. Die Frist, die Steuerklasse zu ändern, endet jährlich am 30. November.

Jetzt dürft ihr euch zurücklehnen, heißen Kaffee nachschütten, ihn genüsslich mit einem Blick aus dem Fenster trinken und euch für diese Denkarbeit auf die Schulter klopfen. Ihr habt etwas neues – und Nützliches – für das Leben gelernt. Herzlichen Glückwunsch
lg Tony
Gibt man bei Google den Begriff „Bundeswehr“ ein, erscheint als erstes selbstverständlich die Homepage ebendieser. Die wirkt mit ihrem kantigen Layout, dass stark an Windows 98 erinnert, eher altbacken und nicht besonders ansprechend. Klickt man anschließend auf die zweite Überschrift bei Google, landet man auf der Karriereseite der Bundeswehr (was viel verrät). Die Seite wirkt auf den ersten Blick modern, ist mit bewegenden Schaltflächen ausgestattet und erstrahlt in den bekannten Bundeswehrfarben grün und blau...
27.08.2019
Gibt man bei Google den Begriff „Bundeswehr“ ein, erscheint als erstes selbstverständlich die Homepage ebendieser. Die wirkt mit ihrem kantigen Layout, dass stark an Windows 98 erinnert, eher altbacken und nicht besonders ansprechend. Klickt man anschließend auf die zweite Überschrift bei Google, landet man auf der Karriereseite der Bundeswehr (was viel verrät). Die Seite wirkt auf den ersten Blick modern, ist mit bewegenden Schaltflächen ausgestattet und erstrahlt in den bekannten Bundeswehrfarben grün und blau.

Das erste, was auffällt, ist die bewegte Schaltfläche. Sieben Themen lösen sich voneinander ab:
  • eine App-Ankündigung
  • der Wortwitz „Feldfrieden defekt. Techniker (m/w) gesucht!“
  • ein Gewinnspiel
  • eine Anspielung auf das deutsche Volleyballteam
  • die Werbung für den Bundeswehr Massanzug
  • der Assessment-Trainer
  • ein Verweis auf eine IT-Ausbildung bei der Bundeswehr

Darunter die drei alles abdeckenden Kategorien (mit süßen Bildern):
  • Schüler
  • Student
  • Profis (gemeint sind Berufstätige)

An der Seite befinden sich die wichtigsten Schlagwörter wie Startseite. Ha ha, Mensch selten so gelacht.
  • Arbeitgeber, wo nicht nur die verschiedenen Bereiche äußerst übersichtlich aufgelistet sind, sondern sich die Bundeswehr zudem vorstellt
  • Bewerbung, wo Schritt-zu-Schritt-Anleitungen zu finden sind
  • Termine, die in einem großen Kalender dargestellt werden
  • Berufsfinder, der wie eine Art Psychotest aufgebaut ist
  • Jugendportal, dass auf die Jugend zugeschnitten ist

Dann bin ich zum FAQ übergegangen.
Was soll ich sagen? Ich bin selten aus einer solchen Seite aufgetaucht und wusste so viel – und das ist jetzt keine Werbung-Macherei. Ich schreibe hier anonym, wenn ich etwas Negatives schreiben möchte, werde ich das tun, dass könnt ihr mir glauben!  Die Antworten wirken ehrlich, sind angenehm kurz und sind mit etlichen Links verbunden, die zu der passenden Seite weiterleiten, die dann genauere Informationen liefert, sofern man mehr darüber wissen möchte. Sie haben, was mir besonders im Gedächtnis blieb, verdeutlicht, dass sie keine geschlechtsspezifischen oder körperlichen Unterschiede machen. Jeder hat die gleichen Möglichkeiten und jeder wird gleichermaßen auf seine Eignung hin geprüft. Also, um das mal zu bündeln: Ich bin beeindruckt, wie die Bundeswehr auf den Nachwuchs eingeht und welche durchaus netten Maßnahmen sie erschaffen, um für jeden etwas zu bieten. Kompliment für die Seite, ich habe selten so eine Ordnung gesehen, in der derart viele Informationen untergebracht sind!
lg Tony
Ein Beruf im Einzelhandel wird bei einigen – Gott sei Dank nicht bei allen – entweder als Notlösung oder als Plan B in Betracht gezogen. Aber warum ist das so?
20.08.2019
Ein Beruf im Einzelhandel wird bei einigen – Gott sei Dank nicht bei allen – entweder als Notlösung oder als Plan B in Betracht gezogen. Aber warum ist das so? Meine Mutter ist Verkäuferin (das bedeutet, ihre Ausbildung hat 2 Jahre gedauert, um Kauffrau im Einzelhandel zu werden, müssen 3 Ausbildungsjahre absolviert werden), mein Vater ist Kaufmann im Einzelhandel und ich habe eine zeitlang ebenfalls in einem Supermarkt gejobbt. Ich kann also von der ein oder anderen Erfahrung berichten.

+ etliche Aufstiegsmöglichkeiten von Verkäufer zum Filialleiter
Natürlich steigt man als kleiner Funke in das Unternehmen ein, das ist üblich. Aber wie überall sonst, arbeitet man sich hoch, man gibt sein Bestes und erntet, was man säht. Sofern man die passende Qualifikation besitzt, ist man befähigt, einen Rang zu erreichen, in dem man völlig andere Aufgaben zugeteilt bekommt und in dem man auch ordentlich verdient.

+ breit gefächertes Wissen

Das Inventar vieler Geschäfte wurde in den vergangenen Jahren einer radikale Änderung unterzogen. In Discountern und Supermärkten bekommt man schon lange nicht nur Lebens- und Genussmittel. In Baumärkten dreht sich auch nicht mehr alles um Farben und Eisenwaren. In Drogerien bekam man früher mehr oder weniger nur Duschgel und Zahncreme, während man heute sogar Schmuck und Dekoartikel kaufen kann. Kaufhäusern weiten sich auf Pflegeprodukte, Kosmetika und Parfüm aus. Das Sortiment steigt und damit auch die Anforderungen an die Mitarbeiter. Erlernt man den Beruf des Einzelhandelskaufmann/der Einzelhandelskauffrau ist man in der Lage, viele verschiedene Produkte zu verkaufen. Man spezialisiert sich nicht mehr so stark, man ist weiterhin offen für andere Branchen.

+ verschiedene Aufgabenfelder von Warenannahme bis hin zu Bürotätigkeiten
Je nachdem in welcher Stellung man sich befindet, werden einem Tätigkeiten zugeteilt, die sich grundlegend von einander unterscheiden. Auf der einen Seite sitzt man beispielsweise an der Kasse, berät Kunden, verkauft Backwaren, hält Ordnung im Geschäft. Man repräsentiert das Unternehmen als sichtbarer Ansprechpartner. Auf der anderen Seite sind Waren anzunehmen, Bestellungen aufzugeben, Kalkulierungen zu erstellen, das Inventar zu überprüfen, Auswertungen anzusehen, sich über die Produkte zu informieren. Der Einzelhandel ist wahnsinnig umfangreich und bietet für alle Vorlieben etwas.

+/- Kundenkontakt
Ja, den Kundenkontakt kann man nicht genau als etwas Positives oder Negatives definieren. Für den Kundenkontakt muss man geschaffen sein. Es gibt Verkäufern und Kaufmänner bzw. Kauffrauen, denen man den Spaß während eines Verkaufes ansieht, die sich Zeit nehmen und erfahren wollen, wofür dies oder jenes gedacht ist. Die beraten, nicht weil es ihnen um Profit geht, sondern weil sie den Kunden zufriedenstellen möchten. Genauso gibt es aber auch diejenigen, die man nicht ansprechen möchte. Ich meine, tut mir leid, wenn man mit einem Gesicht wie drei Tage Regenwetter rumläuft, muss man sich nicht wunder, wenn Kunden lieber den Kollegen vorziehen oder selbst genervt den Kopf schütteln. Es ist typabhängig, aber vor allem branchenabhängig, wie weit man in den Kundenkontakt involviert werden möchte.

- Arbeitszeiten
Der Einzelhandel lebt von den Kunden und ihren Einkäufen. Um den größten Gewinn zu erzielen und mehr potenzielle Kunden anzulocken, sind Öffnungszeiten erforderlich, die jeden ansprechen. Ob die Kinder vor der Schule, die Nachtarbeiter oder die anderen Berufstätigen, die nur samstags Zeit haben, ihre Einkäufe zu erledigen. Es muss möglich sein, zu jeder Tageszeit den Wünschen der Kunden zu entsprechen. Daher muss auch die Öffnungszeit angepasst werden. Für die Mitarbeiter ist das selbstverständlich nicht so toll.

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Wie bereits erwähnt, werden aus den früheren Fachgeschäften zunehmend Großhandelsunternehmen, die mit unpersönlicherem Einkaufen locken. Man kommt, käuft ein und geht wieder. Es hat nicht mehr viel mit dem Einkaufen zu tun, wie die älteren Generationen es kennen werden. Früher kam man mehr zum Reden als zum Kaufen in den Tante-Emma-Laden und jetzt muss man durch einen ganzen Laden laufen, um zur Kasse zu kommen.
lg Tony
Wenden wir uns einem Thema zu, dass wir alle abgöttisch lieben: Versicherungen. Keine Sorge, ich bin heute in Spendierlaune und versuche mich kurz zu halten, denn ich weiß, wie berauschend es sein kann, einen ellenlangen Beitrag über die rechtlichen Grundlagen des Erwachsenwerdens zu lesen.
13.08.2019
Wenden wir uns einem Thema zu, dass wir alle abgöttisch lieben: Versicherungen. Keine Sorge, ich bin heute in Spendierlaune und versuche mich kurz zu halten, denn ich weiß, wie berauschend es sein kann, einen ellenlangen Beitrag über die rechtlichen Grundlagen des Erwachsenwerdens zu lesen. Sobald man in eine Ausbildung einsteigt – herzlichen Glückwunsch an all die, die es diesen Monat getan haben – oder ein Studium beginnt, muss man sich als junger Erwachsener zwangsläufig mit dem versicherten Dasein auseinandersetzten. Dabei versuchen natürlich unzählige Vertreter die Unerfahrenheit ihres Gegenüber zu nutzen und uns Versicherungen anzudrehen, die keiner braucht.

Lebensversicherung, private Rentenversicherung und – sicher ist sicher – eine Hausratsversicherungen im Falle eines Einbruches. Welt.de warnt vor dem Abschließen solcher Verträge und rät zu lediglich 3 Must-Haves: eine private Haftpflichtversicherung, die allseits bekannte Krankenversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung (Bürokratie mit ihren hübschesten Worten). Weder braucht ein Auszubildender oder ein Student eine private Rentenversicherung, noch muss er für seinen Todesfall vorsorgen – Himmel! Die braucht man erst, wenn man Frau und Kind(er) hinterlassen würde. Die Haftpflicht, sofern man nicht über die Eltern versichert ist, tritt dann ein, wenn z.B. ein Autounfall geschieht und das kann dem besten Fahrer passieren. Die Krankenversicherung tritt automatisch in Kraft, sobald die Ausbildung beginnt, Studenten bis zum 25. Lebensjahr stehen aber unter der schützenden Hand der Familienversicherung, sofern sie nicht über 400€ monatlich verdienen. Dann nämlich müssen sie ebenfalls in die Krankenversicherung einzahlen. Wenn es um die Entscheidung geht, ob es eine private oder gesetzliche Krankenversicherung sein soll, ist laut Welt.de die Gesetzliche schlicht und ergreifend dadurch vorteilhafter, da sie kostengünstiger ist. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist dazu da, um das Geld einer gesetzlichen Rentenkasse zu erhalten. Nur wer mindestens fünf Jahre eingezahlt hat, erhält auch die Leistungen im Falle einer Berufsunfähigkeit.

Und noch etwas: Will man als Student eine gewisse Zeit im Ausland verbringen, ist eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Zudem gilt die gesetzliche Krankenversicherung nicht in außereuropäischen Ländern wie den USA oder Australien, sodass hier eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden muss.
lg Tony
Schoko-Chili, Limone-Basilikum oder Karamell-Crunch - so schmecken die trendigen Eissorten. Und genau die kreieren Eishersteller. Lange Zeit wurde in Deutschland die Kunst der Speiseeisherstellung von Generation zu Generation weitergegeben. Erst seit 2008 gibt es die anerkannte Ausbildung zum Speiseeishersteller.
06.08.2019

Schoko-Chili, Limone-Basilikum oder Karamell-Crunch - so schmecken die trendigen Eissorten. Und genau die kreieren Eishersteller. Lange Zeit wurde in Deutschland die Kunst der Speiseeisherstellung von Generation zu Generation weitergegeben. Erst seit 2008 gibt es die anerkannte Ausbildung zum Speiseeishersteller.
 
Und das ist gut so, finden wir. Denn erstens ist Eisherstellung weit mehr als nur das Mischen verschiedener Zutaten in einer Eismaschine. Es ist eine Kunst. Zweitens ist es nur richtig, dass es auch in diesem Bereich nun verbindliche Standards in Sachen Qualität und Hygiene gibt. Und drittens sind die Aussichten im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft: Viele Eisdielenbesitzer gehen in Rente und suchen nach Nachfolgern.
 
Viele Ausbildungsbetriebe sind italienische Eiscafés, aber auch in Konditoreien kannst Du diesen Beruf erlernen. Auf dem dualen Ausbildungsplan stehen neben der Pasteurisation der Lebensmittel, also dem kurzfristigen Erhitzen, auch der Umgang mit verschiedenen Lebensmitteln und Gewürzen, sowie betriebswirtschaftliche Inhalte wie Buchführung, Wareneinkauf und Logistik. Auch Tipps, wie Du mit Kunden umgehst und neben Eis auch kleine Speisen und Getränke servierst, werden bei der Ausbildung vermittelt. Mit diesem Handwerk kannst Du in einem Eiscafé oder einer Konditorei arbeiten, später Dein eigenes Geschäft eröffnen oder auch noch weiter lernen. Denn der Einstieg in Ausbildungen zum Konditor, zum Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk oder zur Fachkraft im Gastgewerbe ist möglich.
Lg tony

Wer sagt denn, das Jobben in den Ferien immer in der Heimat sein muss? Eben. Niemand. Und wenn Du Spanischkenntnisse im Gepäck hast, dann steht einem Saisonjob unter Palmen nichts im Weg.
30.07.2019

Wer sagt denn, das Jobben in den Ferien immer in der Heimat sein muss? Eben. Niemand. Und wenn Du Spanischkenntnisse im Gepäck hast, dann steht einem Saisonjob unter Palmen nichts im Weg.

Zum Beispiel in Marbella an der Costa del Sol, dem Urlaubsort der Reichen und Schönen, gibt's während der sommerlichen Hochsaison jede Menge zu tun: in Hotels, Bars in der malerischen Altstadt oder an der pulsierenden Strandmetropole, Restaurants oder auch Geschäften. Gerade im Juli und August tummeln sich dort Einheimische und Touristen und gerne werden deutschsprachige Saisonjobber beschäftigt. Die müssen dann zwar oftmals sieben Tage die Woche arbeiten, werden aber auch ganz gut bezahlt - und haben den Sonnenbonus garantiert. Damit Du nicht auf eigene Faust losziehen musst, gibt es zahlreiche Programme, die Dir bei der Organisation und der Jobsuche behilflich sind - auch ein Sprachkurs zur Auffrischung Deines Spanischwortschatzes gehört meist dazu. Das wär was für Dich, dann schau einfach mal im Internet - da wirst Du schnell fündig!
Lg Tony

Ungefähr jeder fünfte Student lässt den Abschluss sausen. Warum? Mal ist es Leistungs- und Prüfungsdruck, mal Geldsorgen und oft beides zusammen. Dass ein Leben ohne Uniabschluss durchaus glücklich und erfolgreich sein kann, wissen wir ja alle.
23.07.2019

Ungefähr jeder fünfte Student lässt den Abschluss sausen. Warum? Mal ist es Leistungs- und Prüfungsdruck, mal Geldsorgen und oft beides zusammen. Dass ein Leben ohne Uniabschluss durchaus glücklich und erfolgreich sein kann, wissen wir ja alle.

Nicht zuletzt dank der vielen prominenten Uni-Deserteure wie Bill Gates, Steve Jobs, Wim Wenders oder auch Günther Jauch. Also, alles halb so schlimm. Naja, nicht so ganz. Denn die Entscheidung „weitermachen - ja oder nein" kann eine echte Qual sein. Ein Neuanfang könnte eine neue Chance bedeuten, aber war dann die ganze Mühe bis dahin umsonst? Einfach aufgeben und zum Versager werden? Vielleicht doch sich einfach zusammenreißen und weiter studieren bis zum Ende? Eine echte Zwickmühle. Ein renommierter Psychologe an der Freien Universität Berlin weiß da Abhilfe. Mit nur vier Fragen hat er schon so manchem verzweifelten Studenten geholfen, die richtige und gute Entscheidung zu treffen.
 

Erste Frage: Ist das Studium wirklich das Problem?
Zweite Frage: Hast Du versucht, die Probleme zu lösen?
Dritte Frage: Studierst Du das, was Du studieren willst?
Vierte Frage: Hast Du Alternativen ausprobiert?

Solltest Du also auch in dieser Zwickmühle stecken, probier‘ es mal mit diesen Fragen!
Lg Tony

Ein strahlendes Lächeln ist für uns alle ein Zeichen von Attraktivität und Sympathie - gesunde, schöne Zähne sind dafür unerlässlich. Dass unser Gebiss auch immer diesen Ansprüchen entspricht, dafür sorgen auch Zahntechniker und Zahntechnikerinnen.
16.07.2019

Ein strahlendes Lächeln ist für uns alle ein Zeichen von Attraktivität und Sympathie - gesunde, schöne Zähne sind dafür unerlässlich. Dass unser Gebiss auch immer diesen Ansprüchen entspricht, dafür sorgen auch Zahntechniker und Zahntechnikerinnen.

Als Zahntechniker/-in bist so etwas wie ein „Brückenbauer". Denn in enger Zusammenarbeit mit Zahnärzten fertigst Du individuellen Ersatz für fehlende oder kranke Zähne. Für die sogenannten „prothetischen" Arbeiten erhältst du vom Zahnarzt Abdrücke von Zähnen oder Kiefer des Patienten als Arbeitsgrundlage. Mal hast du kleinere Arbeiten zu tun, wie z.B. Kronen oder Zahnbrücken, mal geht es um ein komplettes künstliches Gebiss. Für diesen Beruf brauchst du natürlich jede Menge Fingerspitzengefühl, denn es muss über viele Arbeitsschritte hinweg präzise und mit sehr viel Geduld gearbeitet werden. Während der dreieinhalb jährigen Ausbildung lernst du das notwendige naturwissenschaftliche Know-how, technische und technisch-medizinische Wissen und alles über die Verarbeitung von Gold, Keramik, Kunststoffen, Dentallegierungen und anderen Materialien. Wenn du den Ausbildungsinhalten jetzt genauer auf den Zahn fühlen möchtest, dann informiere dich im Internet!
Lg Tony

"Wenn ich groß bin, werde ich Baggerfahrer!"War das auch dein größter Wunsch als Kind? Dann könnte Baugeräteführer/-in dein Traumberuf sein.
09.07.2019

"Wenn ich groß bin, werde ich Baggerfahrer!"War das auch dein größter Wunsch als Kind? Dann könnte Baugeräteführer/-in dein Traumberuf sein.

Als Baugeräteführer kannst du nicht nur einen Bagger bedienen. Auch Kräne, Planierraupen, Radlader oder Walzen gehören zu der verantwortungsvollen Aufgabe am Bau. Ob Hoch- oder Tiefbau mit diesem Beruf bist du immer gefragt: Du hebst Baugruben aus und sorgst für die punktgenaue Anlieferung an der richtigen Stelle - das alles vom Cockpit aus. Aber nicht nur das. Du bist auch verantwortlich für den Transport der Geräte an die Baustelle, übernimmst Reparatur und Wartung, kennst dich mit Vermessungsgeräten und der Verarbeitung unterschiedlichster Materialien aus, wie z.B. Metalle oder Kunststoffe. Da es bei diesem Beruf natürlich auch hoch hinaus gehen kann, musst du absolut schwindelfrei und körperlich fit sein und brauchst ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Während der staatlich anerkannten, dreijährigen Ausbildung lernst du sämtliche elektronischen, pneumatischen und hydraulischen Prozesse - denn ohne dieses Wissen geht nix am Bau. Weitere Informationen findest du im Internet. 
Lg Tony

Nicht nur wenn der Schuh drückt, ist der Schuhmacher oder die Schuhmacherin gefragt. Dieses traditionelle Handwerk, auch Schuster genannt, kümmert sich um gutes Schuhwerk.
02.07.2019

Nicht nur wenn der Schuh drückt, ist der Schuhmacher oder die Schuhmacherin gefragt. Dieses traditionelle Handwerk, auch Schuster genannt, kümmert sich um gutes Schuhwerk.

Abgelaufene Sohlen, neue Absätze, Farbveränderungen - mit solchen Wünschen kommen Kunden zum Schuhmacher. Aber auch dann, wenn eine Maßanfertigung gefragt ist. Da kannst du dein handwerkliches Können in Sachen Schuhaufbau, Mater